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In Ungarn wurde Viktor Orbán nach fast zwei Jahrzehnten Macht abgewählt, in den den USA baut Trump gerade die Demokratie ab.
Die beiden Personen werden englisch sprechen, aber vorher wird Teresa Hatzl von Amnesty Österreich auf Deutsch eine kurze Einführung geben.
Diese Sendung läuft ein bisschen anders als sonst, da ich die Reden nicht kürzen wollte. Also keine Musik, keine Unterbrechungen. Aber ganz zum Schluss Gedichte ausgesucht und vorgetragen von Susanna Aistleitner
Christian Ludwig Attersee gibt Einblicke in seine bildwerfende Attersee-Sprache, seine Liebe zur Malerei, die Höhen und Tiefen des Kunstbetriebs und erklärt, warum die künstliche Intelligenz außerstande ist, inspirierende Neuschöpfungen in der Kunst zu produzieren.
„Mit einem Stück Blei und einem Stück Papier kann man täglich die Welt verändern“ – Christian Ludwig Attersee
Attersees Bilder erkennt man auf den ersten Blick, sein Stil entzieht sich jeglicher kunsthistorischer Einordnung, denn er hat sich seinen eigenen unverwechselbaren Stil erschaffen. Der 86jährige Künstler und ehemalige Segelsportler – daher der Name ATTERSEE – hält sich mit Pilates, dem Tragen von Bildern und seinen Reisen körperlich fit; die mentale Fitness ist wohl seinem wachen Geist geschuldet, der tagtäglich in einen Dialog mit seinen Bildern, der Sprache und Musik tritt und nicht stillsteht. Welcher arrivierte Künstler probiert schon aus Neugier KI-Systeme aus, um danach über künstlerische Anwendungen der Künstlichen Intelligenz philosophieren zu können? Attersee ist – wie man es heute ausdrücken würde – ein Mehrfachtalent, also ein Multikünstler, der sowohl in der Musik, Sprach- und Bildenden Kunst gleichermaßen beheimatet ist. Die Titel seiner Gemälde sind in der typischen Attersee-Sprache verfasst und lauten u.a. ‚Servierte Tropfen‘, ‚Fischverliebt‘, ‚Herzhändler‘, ‚Halbmondliebe‘, ‚Dominolauf‘, ‚Gondelheimat‘ und ‚Das Würfelrätsel‘. Für ihn ist es wichtig zu betonen, dass er angewandte Kunst schafft, die also im täglichen Leben der Menschen eine Rolle spielt und die nicht fürs Museum gemacht ist, sondern vielmehr zum Alltag gehört; Attersees Werke sollen in Wohnräumen zur täglichen Auseinandersetzung mit Kunst anregen. Weitere Anwendungen seiner Kunst sind die Gestaltung von Bühnenbildern oder Designs von Weinetiketten und Briefmarken.
Die Ausstellung ‚Servierte Tropfen – Bilddichtungen aus letzter Zeit’ zeigt über 40 neuere Werke, darunter etliche aus diesem Jahr 2026 und ist bis Ende September im Alten Pfarrhof Saak/Nötsch, Galerie Walker, zu sehen.
Interview, Begleittext und Gestaltung des Beitrags: Dagmar Travner
Im Rahmen einer Lehrveranstaltung am TFM – Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien unter der Leitung von Adam Czirak wurden Studentinnen eingeladen, Veranstaltungen des diesjährigen imagetanz 2026 zu besuchen und Radiobeiträge über ausgewählte Performances zu gestalten. Diese Sendung versammelt drei Beiträge, die sich jeweils einer Performance widmen.
Der erste Beitrag widmet sich der Arbeit B-MOVIES von Carolina Cappelli, gezeigt im studio brut. Ausgangspunkt ist ein Filmprojekt in Entwicklung, das sich mit weiblichen Nebenfiguren im Kino auseinandersetzt. Anhand ausgewählter Szenen reflektiert die Künstlerin deren Sichtbarkeit, Funktion und Wahrnehmung sowie ihre Rolle innerhalb filmischer Narrative. Der Beitrag wurde von Sarah Agethen, Corinna Spitaler, Ida Walder und Julian Zeggl gestaltet.
Der zweite Beitrag widmet sich der Performance unseen von Viktor Szeri. Die Arbeit entwirft eine immersive Zwischenwelt, in der Bewegung, Wahrnehmung und Präsenz ineinander übergehen. Performer*innen bewegen sich in wechselnden Rhythmen und mit reduzierten, präzisen Gesten, wodurch sich feste Formen auflösen und neue Möglichkeitsräume öffnen. Der Beitrag wurde von Alica Neuheimer, Sophia Scheit und Richard Senger gestaltet.
Der dritte Beitrag widmet sich der Performance rascal von gergő d. farkas, gezeigt im brut nordwest. Die Arbeit entfaltet ein Tanzsolo als somatische Fantasie, in der sich Körper in einem Zustand ständiger Transformation befinden. Zwischen Innen- und Außenwelten, Gegenwart und Erinnerung entstehen fluide, sich wandelnde Landschaften, in denen Wahrnehmung und Körperlichkeit neu verhandelt werden. Der Beitrag wurde von Sophia Braun, Alina Trionow und Noah White gestaltet.
Fever, Petra Magoni, Ferruccio Spinetti, Amy Winehouse, Me and Mrs. Jones, Love is a losing game, Susan Wong, Billie Jean, Nina Vidal, Time after time, Cheryl Bentyne, Don’t Know why, Another night in Tunisia, Bobby McFerrin, Emi Fujita, Wishes, Stan Getz, Charly Byrd, Desafinado, The Girl from Ipanema, Astrud Gilberto,
Das erste NEUROBUNT Festival in Graz
Der erste Festivaltag ist als Community-Tag ausschließlich für neurodivergente Erwachsene gedacht – mit Workshops, „Neurodivergentem Speed-Friending“, Gesprächsrunden zu Psychotherapie und Angeboten rund um Körperwahrnehmung, Grenzen und sogenanntes „Unmasking“. Am zweiten Tag öffnet sich das Festival für die breite Öffentlichkeit. Auf dem Programm stehen Vorträge über Autismus und ADHS im Erwachsenenalter, eine Filmvorführung sowie eine Podiumsdiskussion. Ergänzt wird das Festival durch Ruheräume und sensorisch barrierearme Angebote.
Im Gespräch mit Rina von ACT AUT geht es um Vorurteile gegenüber neurodivergenten Menschen, um die Bedeutung später Diagnosen – und um die Frage, warum viele Betroffene in Schule, Arbeitswelt und Gesundheitssystem noch immer auf große Hürden stoßen.
Enteignungen mit Hilfe der Beneš-Dekrete in der Slowakei
Was damals als Nachkriegsmaßnahme galt, wirkt bis heute fort. In der Slowakei werden noch immer entschädigungslose Enteignungen auf Basis ethnischer Zugehörigkeit praktiziert – insbesondere gegenüber der ungarischen Minderheit. Der staatliche Bodenfonds nutzte die Dekrete nachweislich zur Enteignung von Angehörigen der ungarischen Minderheit, unter anderem beim Bau einer Autobahn rund um Bratislava.
Unter Ministerpräsident Robert Fico hat diese Praxis eine neue Dimension bekommen: Im Dezember 2025 verabschiedete das slowakische Parlament ein Gesetz, das Kritik an den Beneš-Dekreten unter Strafe stellt – bis zu sechs Monate Haft drohen. Im Jänner 2026 diskutierte das Europäische Parlament erstmals im Plenum über die Beneš-Dekrete.
Der Beitrag wurde von Radio Corax aus Halle produziert.
Veranstaltungshinweise:
Gemeinschaftsgarten-Tage Graz
Planet Soil – Filmabend
Solidaritätswanderung zu den Lagern Bürglkopf und Lamm8
Doron Rabinovici: Lesung und Gespräch
Das erste NEUROBUNT Festival in Graz
Der erste Festivaltag ist als Community-Tag ausschließlich für neurodivergente Erwachsene gedacht – mit Workshops, „Neurodivergentem Speed-Friending“, Gesprächsrunden zu Psychotherapie und Angeboten rund um Körperwahrnehmung, Grenzen und sogenanntes „Unmasking“. Am zweiten Tag öffnet sich das Festival für die breite Öffentlichkeit. Auf dem Programm stehen Vorträge über Autismus und ADHS im Erwachsenenalter, eine Filmvorführung sowie eine Podiumsdiskussion. Ergänzt wird das Festival durch Ruheräume und sensorisch barrierearme Angebote.
Im Gespräch mit Rina von ACT AUT geht es um Vorurteile gegenüber neurodivergenten Menschen, um die Bedeutung später Diagnosen – und um die Frage, warum viele Betroffene in Schule, Arbeitswelt und Gesundheitssystem noch immer auf große Hürden stoßen.
In this episode Anna Maria Sikorska, Postartist and socialist based in Warsaw, talked about collective empowerment, technological education and the political dimensions of digital infrastructures.
At AMRO26, she led the workshop Empower your non-tech community!, exploring how technological knowledge can be shared collectively and how non-technical communities can build safer and more independent infrastructures.
The conversation touched on technological literacy as a form of political practice, the need for accessible and secure digital infrastructures, and the role of collective learning, solidarity, and care in resisting unequal technological systems.
For more information about the festival and the full program, visit radical-openness.org.
Beitragsgestaltung: Anna Jungwirth. Bild:c AMRO26, Design by Hanna Priemetzhofer
Im heutigen Frozine hören Sie die Diskussionsrunde zum Thema „Zwischen Schlagzeile und Lebenswelt“.
Das Forschungsprojekt: DIACOMET:
Das Forschungsprojekt DIACOMET, angesiedelt an der ÖAW, beschäftigt sich damit, wie der Austausch zwischen Journalismus, Publikum und gesellschaftlichen Gruppen gelingen kann. Das Projekt dauerte drei Jahre und fand in Kooperation mit verschiedenen europäischen Universitäten statt.
Die Ausgangsproblematik war, dass sich viele Menschen von der medialen Berichterstattung nicht ausreichend repräsentiert fühlen, mit spürbaren Folgen für das Vertrauen in die Medien und den öffentlichen Diskurs. Daraus entwickelte sich die Frage, wie Journalismus den Dialog mit seinem Publikum stärken und so die Kluft zwischen Schlagzeilen und Lebensrealität überbrücken kann. Als Abschlussveranstaltung des Projekts, stelle die Forschungsgruppe Teile ihrer Ergebnisse vor, sowie lud unterschiedliche Expert:innen aus Medien, Wissenschaft und Praxis ein über Chancen und Herausforderungen des dialogorientierten Journalismus zu sprechen.
Die Diskussionsrunde:
In der Diskussionsrunde sprachen:
Nina Schnider (Faktor D)
Konrad Mitschka (ORF)
Luis Paulitsch (Datum Stiftung)
Ulli Weish (Radio Orange)
Jens Seiffert-Brockmann (PR-Ethik-Rat)
Moderation: Krisztina Rozgonyi (Österreichische Akademie der Wissenschaften)
Die Stimmlagen wurden diese Woche gestaltet von Anneta Trimis aus der FROzine-Redaktion von Radio FRO aus Linz.
Auch ihre vierjährige Tochter Alma wurde mit dem gleichen Gendefekt geboren. Aktuell befindet sich Julia in Familienhospizkarenz, einer besonderen Form der Karenz, die es ermöglicht, sich intensiv um ein schwer erkranktes Kind zu kümmern. Es ist Julia ein besonderes Anliegen, dass ihre Tochter möglichst gut versteht, was es bedeutet, krank zu sein, und dass Alma früh lernt, für ihre eigenen (medizinischen) Bedürfnisse einzustehen. Leider musste Julia feststellen, dass es kaum geeignetes Materialwie Bücher oder Spielsachen gibt, um ihrer Tochter kindgerecht nahezubringen, was es bedeutet, chronisch krank zu sein. Deshalb schrieb sie selbst ein Buch.
Dafür hat sie mehrere Projekte ins Leben gerufen:
schneiderin aus leidenschaft
ein kindheitswunsch
welche höhen und tiefen gibt es
was sie bewegt ,und was paris in ihrem leben für eine rolle spielt.
massmode gegen fast fashion
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