Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

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Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • Rudi Gabriel zu Geschichte und Gegenwartsprobleme der Sozialversicherung – und über die Broschüre der „Zukunftswerkstatt Gesundheitspolitik“ zum Thema

    Interview, Sendungsgestaltung und Schnitt: Bernhard Redl

    Broschüren-Bestellungen bei Ulli Fuchs, [email protected]

    Auszug aus der Einleitung der Broschüre:

    Seit etwa 150 Jahren wurden die Sozialversicherun-

    gen, so wie wir diese heute kennen, von den Arbeiter-
    Innen erstritten, im bürgerlichen Parlament erdacht und
    staatlicherseits zugestanden. In mehreren Entwicklungs-
    schritten entstanden auf Basis der Sozialgesetzgebung
    soziale Sicherungssysteme für die Risiken der Menschen
    in Bezug auf Arbeitsunfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit,
    Berufsunfähigkeit und Alter. Die öffentlichen Sozialver-
    sicherungen wurden stets überwiegend aus dem von
    den ArbeiterInnen geschaffenen Mehrwert finanziert, ihr
    Bestand durch Beiträge aus ihren Lohnsummen Monat
    für Monat gesichert. Die Grundsätze der Mitbestimmung
    und Selbstverwaltung durch die Versichertengemein-
    schaft, sowie die staatliche Kontrolle gelten nach wie vor
    und sind in der Bundesverfassung verbürgt.

    Wir stellen fest, dass den Menschen das Bewusstsein

    über das so gemeinsam geschaffene Eigentum an diesen
    Sicherungsinstrumenten abhanden gekommen ist. Die
    Etablierung der Sozialpartnerschaft in den letzten 70 Jah-
    ren hat Schritt für Schritt zwar einerseits für reale Erfolge
    gesorgt, andererseits aber auch die Entmündigung der
    ArbeiterInnen in ihrem ureigensten Bereich voran getrie-
    ben. Wir behaupten also, dass durch den Paternalismus
    der Sozialpartnerschaft vorsätzlich eine AUSGRENZUNG
    erfolgte. Diese Ausgrenzung entstand konkret durch
    die Vernebelung der Eigentumsverhältnisse, durch die
    quantitative Abwertung der Vertretungsmacht der Arbei-
    terIn in den Gremien der Selbstverwaltung und durch die
    sträfliche Vernachlässigung des Bildungsauftrages der
    sozialen Kassen selbst. Wir wollen diese Lücke schließen,
    uns gegenseitig weiterbilden und zivilgesellschaftliche
    Handlungsoptionen ausloten.

    Mit dem Projekt „Sozialversicherung – das geht

    uns alle an!“ stellen wir der Realität der Ausgrenzung
    den Begriff der (WIEDER-)ANEIGNUNG gegenüber. Gera-
    de der schlechte Wissensstand der Bevölkerung um die
    Struktur und Funktion dieser großartigen Errungenschaf-
    ten der sozialen Absicherung unterstützt das Kalkül der
    Reichen und Rechten. Anhand der SV-Reform 2018 kann
    gezeigt werden, wie die Selbstverwaltung des Eigentums
    der ArbeiterInnen angegriffen wird und es darüber hinaus
    zu einer massiven Überschuldung der ÖGK kam.

     

    Wichtig: Die kommenden Vorstellungstermine für die Broschüre der „Zukunftswerkstatt Gesundheitspolitik“ zum Thema Sozialversicherung:

    Am 19. Mai im kulturellen Freiraum „Werkl im Göthehof“, 18.30 h in Kooperation mit dem GLB-Wien Schüttaustraße 1-39/6/R02, 1220 Wien

    Am 26. Mai im Antonia-Stockinger-Lokal, 18.00 h in Kooperation mit der Bezirksorganisation der KPÖ Floridsdorf Brünner Straße 34-38 / R02, Wien, 1210

    Einladung von Bernhard Redl:

    Ich würde gerne die Sendereihe „Schallmooser Gespräche“, die ich 17 Jahre für die Radiofabrik Salzburg gemeinsam mit Rosi, meiner leider verstorbenen Lebensgefährtin, gemacht habe, mit anderen Gesprächspartnern weitermachen. Wer die Sendereihe nicht kennt, es gibt sie hier auf der CBA https://cba.media/podcast/schallmooser zum Nachhören. Wer also mit mir ein lockeres, aber möglichst gescheites Gespräch über irgendein politisches oder zumindest gesellschaftliches Thema führen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Machbar wäre das entweder über Zoom oä. oder von Angesicht zu Angesicht in meinem Hernalser Heimstudio. Würde mich freuen! Kontakt: [email protected]

     

    57 min
  • Bewusst Sein_213: Technik! Technik! Technik!

    Wir haben keine Kontrolle mehr über die von uns selbst geschaffenen Technologien. Technik schafft immer neue Probleme. Über die Magnificent 7. Das sind Apple, Nvidia, Alphabet, Meta, Amazon, Tesla und Microsoft.

    Mit Auszügen aus dem Buch von Rainer Mühlhoff: „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“ – [Was bedeutet das alles?] – KI und AGI (Artificial General Intelligence) – Wie Tech-Milliardäre Macht und Zukunft formen.

     

    15 min
  • Humorlabor – Salzburger Sprössling 2025

    Die neue Ausgabe der Radiosendung „Humorlabor – Die Kabarett-Bühne zum Laborieren, Experimentieren, Perfektionieren“ widmet sich ganz dem Salzburger Sprössling 2025, dem Publikums-Kabarettpreis im Humorlabor in der ARGEkultur. Zu hören sind Live-Mitschnitte der Salzburger Teilnehmer Florian Strohriegl, Felix Bacher und Sebastian Hochwallner. Im Anschluss gab Ingo Vogl noch eine Zusammenfassung der Auftritte der Kandidatinnen und Kandidaten. Die Musik kommt von der Salzburger Band Random Generator.

    Das Humorlabor ist die Nachfolge-Plattform von Comedy im Pub. Hier ist Platz zum Laborieren, Experimentieren, Perfektionieren. Die gleichnamige Sendereihe auf der Radiofabrik präsentiert Ausschnitte aus den Programmen, die live im Humorlabor oder bei Comedy im Pub präsentiert wurden.

    Das nächste Humorlabor ist am Mittwoch, 3. Juni 2026, im kleinen theater in Salzburg zu sehen. Ticketinfos und weitere Termine finden sich auf www.humorlabor.at.

    1 hr
  • Das Projekt Sinai für Streunerkatzen

    3 Aktivist:innen erzählen darüber

    Im Jahr 2024 von einer österreichischen Tierschützerin etabliert, wurden in Dahab (Süd-Sinai, Ägypten) bereits 460 Behandlungen an über 220 Katzen, durchgeführt. Finanziert von Österreich aus, arbeiten 2 Tierärztinnen und ihre Helfer:innen daran, die Streunerkatzensituation einzudämmen.

    Mehr dazu: sandyppeng.com/projekt-sinai

    57 min
  • Veranstaltungen im Mai-Juni 26, Vlbg.

    Ich habe dir heute acht Veranstaltungen im Bereich Literatur/Aufklärung mitgebracht: zwei Poetry Slams, eine Bilderausstellung und vier Schreibworkshops.

    Viel Freude beim Mithören: und, komm vorbei, mach mit!

    11 min
  • Selma Asotić, bilingual writer & poet

    „I’m tired of talking about war.“

    When you survive something extreme, it never truly ends.
    A collective trauma like war becomes woven into our bodies, our memories, our everyday lives.

    That is why it is a privilege to say “war does not interest me,” while people in Bosnia and Hercegovina are still searching for their loved ones—30 years later.

    Once war happens to you, every war becomes your war.

    That is why we feel every oppression happening in the world today.

    Guest: Selma Asotić, bilingual writer & poet

    A Sarajevo-born, bilingual writer, Selma Asotić earned dual BA degrees in English Language and Literature and Comparative Literature from the University of Sarajevo, and an MFA in poetry from Boston University. She’s taught writing to undergraduates at BU and NYU, and ESL to adult learners in Bosnia and the US. Her first book of poetry was published in both Serbia and Bosnia and Herzegovina in April 2022 and was awarded the prestigious Stjepan Gulin Prize in 2022 and the Štefica Cvek Prize in 2023. The English version, Say Fire, was released by Archipelago in 2025. She is currently pursuing a PhD in Comparative Literature at UMass Amherst.

    More info: https://cba.fro.at/podcast/zenergija

    Follow: FB | IG @radiozenergija

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    1 hr
  • Pravljice onkraj meja

    Morda tudi vi sodite med tiste, ki mislijo, da so pravljice rezervirane samo za otroke. Profesor in avtor Peter Svetina pravljice ne le bere, temveč tudi piše, ob enem pa je soorganizator literarnega večera, namenjenega odrasli publiki. V prispevku boste izvedeli, katere koristi imate od branja pravljic, kaj zamujate, če jih ne berete, in kje boste pravljicam lahko prisluhnili v živo.

    Vielleicht gehören auch Sie zu denen, die glauben, dass Märchen nur für Kinder bestimmt sind. Professor und Autor Peter Svetina liest nicht nur Märchen, sondern schreibt sie auch und ist Mitorganisator eines literarischen Abends für ein erwachsenes Publikum. Im Beitrag erfahren Sie, welche Vorteile das Lesen von Märchen bietet, was Ihnen entgeht, wenn Sie keine Märchen lesen, und wo Sie Märchen live hören können.

    10 min
  • TAULARD – Auf der Suche nach einer Band die es nicht mehr gibt

    In der französischen Stadt Grenoble, haben wir uns auf die Suche nach der Punkband Taulard gemacht.

    Mit Ohrwürmern ihrer Musik im Kopf, wollten wir sie unbedingt fragen: Warum zum Teufel habt ihr euch aufgelöst? Warum gibt es euch nicht mehr, obwohl ihr so tolle Musik macht? Und wollt ihr euch nicht vielleicht wiedervereinen?
    Irgendwie ist dann doch alles mehr geworden als nur die Suche nach einer Band.

    Mehr von Taulard: https://taulard.bandcamp.com/album/les-abords-du-lyc-e

    Orte aus dem Beitrag:

    Radio Grésivaudan https://www.radio-gresivaudan.org/
    Le 102 https://www.le-tamis.info/structure/le-102
    Le local autogéré https://www.lustucrust.org/localautogere/
    La Passoire

    Der Beitrag ist entstanden im Zuge einer Recherchereise von Radio Corax in Grenoble, gefördert vom deutsch-französischem Bürgerfonds

    43 min
  • Aktív közösségek, élő demokrácia
    A beszélgetésben két ELTE-s humánökológia mesterszakos végzős hallgató a Pilismaróti kavicsbánya ügyén keresztül arról gondolkodott közösen, hogyan tud valódi ereje lenni a helyi közösségeknek, ha az emberek aktívan részt vesznek a környezetüket érintő döntésekben. Szó esett a társadalmi részvétel jó példáiról, a lakossági összefogás lehetőségeiről, valamint arról is, miért érdemes civil közösségeket, egyesületeket alapítani és szerveződni. A beszélgetés célja az volt, hogy bátorítsunk mindenkit: a demokrácia nem távoli intézményekben kezdődik, hanem a helyi ügyekben, a közös felelősségvállalásban és abban, hogy merünk beleszólni a minket érintő folyamatokba.

    21 min
  • Hallstatt – Sanitäreinrichtungen

    Abtritt – Privet – Secreter

    Auf der Karte lassen sich an mehreren Gebäuden entlang des Mühlbachs sowie am See Abtritte identifizieren, darunter ein hölzerner Erker am Badhaus und eine ebenerdige Holzhütte am Höplingerhaus, die das fließende Wasser zur Entsorgung nutzten. Weitere Beispiele finden sich am Gegenschreiberhaus als Risalit sowie an Häusern im Tremischen.

    Pläne von Johann Georg Panzenberger aus den 1760er Jahren dokumentieren ähnliche Einrichtungen unter den Bezeichnungen Privet und Secreter, etwa im Berghaus am Theresiaberg mit Einsitz- und Dreisitzlatrinen sowie im Salinenspital, während beim Amtshaus zunächst improvisierte Kübellösungen genutzt wurden.

    Link zur Karte von Premblechner in der Albertina.

    Link zur Episode über das Sgrafittihaus.

    Link zur Episode über das ehem. Salinenspital.

    Link zur Episode Premblechnerkarte Teil 1.

    Link zur Episode über die Zimmer der Königin Elisabeth.

    Link zur Episode über die Hofkapelle.

    Link zur Episode über die Salettln.

    Link zur Episode über die Darstellungstechnik Premblechners.

    Link zur Episode über den familiären Hintergrund Premblechners.

     

    18 min

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