Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

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Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • Nachrichten aus Nord-Ost Syrien vom 13.Mai 2026

    Selbstbestimmung und Freiheit der Frauen sind immer noch zentrale Themen in den Verhandlungen zwischen der kurdischen, autonomen Selbstverwaltung und der syrischen Übergangsregierung in Nordost-Syrien: Die Vorsitzende des Fraunenausschusses erklärte, wie der Kampf für Frauenrechte zunehmend mehr Unterstützung bekommt – aber auch wie die 30 Prinzipien der kurdischen Frauenorganisationen noch immer Aushandlung mit den syrischen Regierungsvertretern bedarf, vor allem im Bezug auf Strafverfahren für Sexualstraftätern und der Forderung, Hochzeitsgeld abzuschaffen. Und auch bei der Repräsentation von Frauen in offiziellen Ämtern braucht es noch mehr Strategien und Maßnahmen, sowie Zugeständnisse von der syrischen Übergangsregierung. Die kurdische Sprache wird auch wieder zunehmend mehr verdängt: auf den Straßen Nordost-Syriens werden ausschließlich englische und arabische Beschilderung angebracht. Die kurdische Selbstverwaltung fordert seit Längerem die Aufnahme des Kurdischen als Amtssprache. Zudem wurden in den vergangenen Tagen erneut über 300 Gefangene von der syrischen Übergangsregierung freigelassen, die nun wieder in ihre Familien und Dörfer zurückkehren. Women Defend Rojava berichten von vor Ort. Diese rufen auch auf, die Solidaritätskampagne mit der YPG zu unterstützen – wendet euch dafür direkt an Women Defend Rojava und ihrer Website. Dort sind auch weitere Informationen zu der Kampagne und den wöchentlichen Nachrichten zu finden.

    11 min
  • Die Fußball-Saison geht in die entscheidende Phase

    Nur noch wenige Runden sind in den Salzburger Fußballligen zu spielen. Im aktuellen Podcast von Radio Pinzgau spricht Klaus Vorreiter mit Bruno Oberschneider (UFC Maria Alm), Daniel Lager (SK Bruck) und Fußball-Experte Werner Lederer über die spannende Schlussphase der Saison. Im Mittelpunkt stehen die Pinzgauer Vereine, mögliche Auf- und Absteiger sowie die aktuelle Lage in den verschiedenen Spielklassen.

    52 min
  • Mahsa Aleph

    Mit der Radiosendung Kunst & Diskurs starten wir im Mai unser neues Vermittlungsformat, mit dem wir unser Programm weiter vertiefen und einen lebendigen Diskurs zwischen Künstler*innen und Publikum fördern. Den Auftakt macht das Künstler*innengespräch zwischen Mahsa Aleph, die von Februar bis April mit ihrer Einzelausstellung After the Corpse bei uns im Kunstpavillon zu sehen war, und Bettina Siegele, Künstlerische Leiterin und Geschäftsleitung der Künstler*innen Vereinigung Tirol (Kunstpavillon, Neue Galerie und Interessenvertretung).

    In May, we are launching our radio programme Kunst & Diskurs, through which we aim to further enrich our programme and foster a lively dialogue between artists and the public. The series kicks off with a conversation between Mahsa Aleph, whose solo exhibition After the Corpse was on view at the Kunstpavillon from February to April, and Bettina Siegele, Artistic Director and Managing Director of the Tyrolean Artists’ Association (Kunstpavillon, Neue Galerie and advocacy group).

    59 min
  • Nachrichten aus der Ukrainischen Welt, vom 13. Mai 2026

    Nachrichten aus der Ukrainischen Welt: Das sind Meldungen aus ukrainischer Berichterstattung, zusammengetragen und geschrieben von Anastasiia. Sie ist Redakteurin in der Radio Corax Redaktion „Common Voices“, in der migrantische und mehrsprachige Menschen Radio machen.

    Heute darunter: (1) Skandalöser Wiederaufbau des russischen Pavillons bei Kunstausstellung Biennale in Venedig, (2) Um Waffenruhe anlässlich der Befreiung von Nazi-Deutschen in der Sowjetunion wurde vergeblich verhandelt, (3) Trotz ausgerufener Waffenruhe für den 8.+9. Mai wurden zwei Ukrainer in der Region Dnipropetrowska oblast bei einer Rettungsaktion vom russischen Militär getötet, (4) Der Leiter der russische Desinformationsnetzwerk „La Compañía“ in Lateinamerika wurde in Argentinien festgenommen, (5) Ukrainische Feuerwehr rettet zwei kleine Elche im brennenden Tschornobyl Wald.

    9 min
  • Das Scheitern des Aufklärers: Im Kaninchenbau mit Schirrmeister

    Im Januar setzte sich der Journalist Johannes Schirrmeister in der Berliner Zeitung kritisch mit dem Begriff „Verschwörungstheorie“ auseinander. Er spricht darin auch von der Verantwortung eigene Narrative und Quellen kritisch zu hinterfragen, wenn es um die Auseinandersetzung mit Macht und Autorität geht. Doch wie kritisch und vor allem auch selbstkritisch war diese Auseinandersetzung wirklich?

    Gunnar Hamann ist für uns in zwei Teilen in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus gekrochen und sprach dabei unter anderem mit der Publizistin Katharina Nocun sowie Bernd Harder vom Verein Skeptix, die sich beide mit Verschwörungserzählungen beschäftigen.

    26 min
  • Zu Besuch im EKIZ „HerzRaum“ Oberpullendorf

    Anfang Mai wurde in Oberpullendorf das neue Eltern-Kind-Zentrum „HerzRaum” eröffnet. Im Fokus stehen Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren, die dort auf spielerische Weise gefördert werden. Auch Eltern haben die Möglichkeit, sich in offenen Elterncafés auszutauschen, Vorträge zu besuchen, Beratungen in Anspruch zu nehmen und gemeinsame Kurse zu besuchen. U Gornjoj Pulji je nedavno otvoren novi centar za djecu do deset godina i njihove roditelje, koji nudi širok raspon aktivnosti – Herzraum. Dok se djeca igraju, otkrivaju nove stvari, razvijaju svoju kreativnost i još mnogo toga, roditelji se mogu povezati i družiti.

    19 min
  • Čezmejni sprehod I Grenzüberschreitender Spaziergang

    Gornja Radgona in Radgona I Bad Radkersburg sta se za nekaj ur znova povezali skozi zgodb iz preteklosti. Kaj razkrivata mesti, ki ju povezujejo ljudje, reka Mura in most prijateljstva? Prisluhnite reportaži s čezmejnega sprehoda Interreg projekta Twin City.

    Gornja Radgona und Bad Radkersburg wurden für einige Stunden erneut durch Geschichten aus der Vergangenheit miteinander verbunden. Was erzählen zwei Städte, die durch die Menschen, die Mur und die Brücke der Freundschaft verbunden sind?

    Hören Sie die Reportage vom grenzüberschreitenden Spaziergang des Interreg-Projekts Twin City.

     

    Gestaltung I Oblikovanje: Bojana Šrajner Hrženjak

    18 min
  • #Stimmlagen: Queerness beim ESC, 40 Jahre nach Tschornobyl und mehr

    Diese Ausgabe der Stimmlagen wurde gestaltet von der Redaktion von ANDI, den O94News auf Radio Orange in Wien.

    Das sind die Themen für diese Woche:

     

    ESC: „United by Queerness“

    Vom 12. bis zum 16. Mai findet der Eurovision Song Contest in Wien statt. Zu diesem Anlass zeigt das Zentrum für queere Kultur und Geschichte, Qwien, eine Ausstellung zum Eurovision Song Contest als Ort queerer Sichtbarkeit. Andreas Brunner führt vor Ort durch die Ausstellung „United by Queerness“.

    Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier

     

    Proteste gegen Atomkraft 40 Jahre nach Tschornobyl

    Am 25.April 1986 ereignete sich der bisher größte und schwerwiegendste Kernreaktorunfall der Geschichte im Atomkraftwerk Tschernobyl. Die Folgen dieses Unfalls sind bis heute – 40 Jahre später – weiterhin sichtbar. Im Gedenken an dieses Unglück veranstaltete die Wiener Plattform Atomkraftfrei am 25. April 2026 eine Demonstration um auf die Gefahren der Kernenergie aufmerksam zu machen und an Bevölkerung und Politik für eine Abkehr von der Kernenergie zu appellieren.

    Beitragsgestaltung: Sophia Tietjen mit Aufnahmen von Elisabeth Judmaier und Maria Wallner

     

    F4F kritisiert klimaschädliche Förderungen

    Unter dem Motto „Geld für die Zukunft statt für Fossile“ riefen Fridays for Future, Global 2000 und Greenpeace am 24. April zum Protest auf. Anlässlich der laufenden Budgetverhandlungen forderten sie das Ende von Finanzspritzen für Öl und Gas.

    Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier

     

    NGOs warnen vor Kürzungen bei internationalem Engagement

    Österreich plant im Zuge des Doppelbudgets 2027/28 Kürzungen bei internationalen Entwicklungsgeldern und humanitärer Hilfe. Dagegen protestiert der Dachverband „Globale Verantwortung“ mit 39 heimischen NGOs. Sie warnen: Wer heute bei Krisenprävention und Entwicklungszusammenarbeit spart, bekommt die Folgekosten morgen in vielfacher Höhe zurück.

    Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier

    30 min
  • Max Pechstein. Abenteuer Expressionismus

    Expressionismus und Südseesehnsucht. Eine ruhige und kritische Ausstellung im Lentos Kunstmuseum zu Max Pechsteins Lebenswerk als Maler.

    Mit der Retrospektive zu Max Pechstein widmet sich das Lentos Kunstmuseum einem Hauptvertreter der klassischen Moderne und beleuchtet zugleich ein ebenso faszinierendes wie widersprüchliches Kapitel der Kunstgeschichte: Die Beziehung zwischen dem Maler und seinem wichtigsten Förderer, dem Kunsthändler Wolfgang Gurlitt, der den Grundstein der Vorgängerinstitution des Lentos legte.

     

     

    Die Ausstellung verfolgt Pechsteins Weg von den frühen Jahren in der Künstlergruppe „Brücke“ über die Südseereise bis in das Spätwerk nach 1945 und ist Teil einer internationalen Tournee von über 100 Werken aus den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum. Ausgehend davon entwickelte die Kuratorin Brigitte Reutner-Doneus ein Ausstellungskonzept, das einen Schwerpunkt auf die Verbindung zur Sammlung Gurlitt und damit zur eigenen Museumsgeschichte legt. Die Präsentation umfasst rund 150 Exponate, darunter Bestände aus den eigenen Sammlungen: 17 Arbeiten aus der Grafiksammlung des Lentos, vier Arbeiten aus der Sammlung Gemälde und Skulpturen sowie ein Werk aus der Sammlung des Nordico. Hinzu kommen Leihgaben privater Sammler:innen aus Deutschland und Oberösterreich. Die Retrospektive gliedert sich in vier Kapitel: Max Pechstein als prägender Künstler des Expressionismus, das Spannungsfeld von Förderung, Vermarktung und künstlerischer Selbstbehauptung, die Bedeutung von Zeit und Sprache zwischen den Kriegen und das Hauptkapitel: der Mensch und die Natur.

     

    Im Annexraum, das sogenannte „Zimmer“ des großen Ausstellungsraums im 1. Stock des Lentos Kunstmuseum, sind Besucher:innen eingeladen sich noch intensiver mit den Fragen der Verbindung von Expressionismus und Kolonialismus auseinander zu setzen, eigene Fragen zu formulieren und aus Quellenmaterialien, Bildern und Begriffen De-collagen herzustellen, um sich in neuen Sichtweisen und Widerspruch zu üben. Es ist auch als eine Art Rückzugszone konzipiert, und als ein Raum für Lektüre.

     

    In der Sendung zur Ausstellung sind die Kuratorin Brigitte Reutner-Doneus und Karin Schneider, ihres Zeichens Leiterin der Kunstvermittlung, zu hören.

     

    Fotocredits: Christiane Koch, Fotografie & Film, Hamburg © 2026 Pechstein – Hamburg / Berlin & Lentos Kunstmuseum Linz, Ausstellungsansicht Max Pechstein. Abenteuer Expressionismus, Violetta Wakolbinger

    31 min
  • Egy közösségi ház története – amikor bezár a Magház

    Ebben az epizódban egy húszéves közösségi tér történetének lezárásáról hallhatunk: a komáromi Magház búcsújáról.

    A beszélgetésből kiderül, hogyan épült fel ez a civil központ – szó szerint és közösségileg is –, és hogyan vált éveken át helyi kezdeményezések, találkozások és közös élmények otthonává.

    A lezárás oka azonban kemény valóság: forráshiány, elszálló rezsiköltségek és a civil szféra bizonytalan működési környezete.

    Az epizód őszintén beszél arról, milyen az, amikor egy közösséget nem egyetlen döntés, hanem lassan felhalmozódó terhek és kényszerek sodornak a megszűnés felé.

    Különösen erős pillanat, amikor elhangzik:
    inkább az épülettől válnak meg, mint egymástól – megőrizve a közösség emberi kapcsolatait.

    A történet ugyanakkor nem teljesen lezárt: a ház új tulajdonosai továbbviszik a „Magház” nevet, és a közösség tagjai is keresik a folytatás lehetőségeit.

    Ez a beszélgetés egyszerre személyes és rendszerszintű: egyetlen ház történetén keresztül mutatja meg, milyen kihívásokkal küzdenek ma a civil közösségek Magyarországon.

    Egy méltó búcsú – és talán egy új kezdet előszobája.

    A beszélgetés vendége: Monostori Éva, a komáromi Magház egyik meghatározó szereplője.

    11 min

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