Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

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Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • Nein zu Nius!

    Rechter Hetze, Rassismus, Verschwörungslegenden und dem Aufbauen von Feindbildern. Das sind alles Inhalte, die das rechte Medienportal Nius verbeitet. Auf Kritik reagiert es mit gezielten Hetzkampagnen. Von solchen Medien gibt es immer mehr, und sie haben ein zunehmend größeres Publikum. Um über die häufig unterschätzten Gefahren zu informieren, hat sich die Kampagne „Nein zu Nius“ gegründet. Dafür lädt die Initiative auch zu einer Infoveranstaltung ein: Am 24. April findet die im Kiezraum im Dragonerareal in Berlin statt. Es gibt ein Input zu Nius, Erfahrungsberichte von Aktivist*innen und reichlich Diskussionen. Clara von der gleichnamigen Initiative berichtet uns, was diese Medienportale so gefährlich macht, was dagegen zu unternehmen ist, aber auch erstmal wie Nius überhaupt funktioniert.

    18 min
  • Spannende Berufe in Wilhering: Walenta Brass – Die Meisterwerkstätte für Blechblasinstrumente

    In seiner Werkstatt stellt Stefan Walenta gemeinsam mit seinem Team Blechblasinstrumente her und repariert sie mit viel handwerklichem Geschick und Erfahrung.

    Im Interview erfahren die Redakteur*innen Linda und Maximilian spannende Details über die Herstellung und Reparatur dieser Instrumente sowie über den Beruf und die Ausbildung zum Instrumentenbauer.

    „Spannende Berufe in Wilhering“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler.

    Musik Jingle: Labogalak, Pop 3

    Links: https://www.walenta-brass.at/

    18 min
  • Gelbe Briefe – Filmrezension und Hintergrund

    In der Türkei wurden unter Präsident Recep Tayyip Erdoğan zwischen 2016 und 2019 über 2.000 Künstler:innen und Akademiker:innen entlassen, die zuvor eine Friedenspetition unterschrieben hatten. Die Kündigungen erfuhren sie in den meisten Fällen durch einen gelben Brief. Auf diesen realen Ereignissen beruht der Film „Sarı Zarflar“ (dt. Gelbe Briefe) von İlker Çatak. Der Film erzählt von einem Künstlerpaar aus der türkischen Theaterszene, welches wegen regierungskritischer Äußerungen seine Arbeit verliert. Der Verlust ihres Arbeitsplatzes bedeutet auch, dass sie in Geldnot geraten. Die beiden organisieren sich mit anderen Betroffenen und leisten Widerstand. Das Drama beschreibt wie dringend notwendig der Widerstand gegen autoritäre Regierungen im eigenen Land und wie schwer er unter der massiven Repression der Staatsgewalt gleichzeitig ist. Die tagesaktuelle Redaktion hat ihn sich angeschaut und bespricht ihn unter der Berücksichtigung des breiteren Kontexts.

    13 min
  • Táncolni 100 éven is túl

    P. Ács Vali, sok generáció meghatározó tánctanára idén lett 100 éves. Nádasi Ferenc és Berczik Sári növendéke saját módszert alakított ki az évek során, amivel 94 éves koráig tanította a növendékeket. Vali reggelenként még mindig tánccal kezdi a napot Így kell ezt csinálni, kérem!

    49 min
  • »Krieg und Krieg«, Roman von László Krasznahorkai

    In einem ungarischen Provinzort gerät der Archivar Korim unter den Einfluss eines geheimnisvollen Manuskripts, das er für bewahrenswert hält. Mit dem im Mantelfutter eingenähten Text bricht er ohne Gepäck auf. Seine Reise führt ihn über verschiedene reale und imaginäre Orte wie Budapest, Kreta, Venedig und Rom nach New York. Dabei bewegt sich der Roman in Zeitsprüngen durch unterschiedliche geschichtliche Räume und verbindet die Stationen immer wieder mit Kriegserfahrungen. Der Roman des Nobelpreisträgers 2025 ist anspruchsvoll, vor allem wegen seiner langen, verschachtelten Sätze und der hohen Konzentration, die er verlangt.

    Valerie Springer: “Dicht, fordernd, verstörend.”

    5 min
  • #Stimmlagen: Machtwechsel in Ungarn | Die Räumung von St. Marx

    Diese Ausgabe von #Stimmlagen, das Infomagazin der Freien Radios in Österreich, kommt aus der der VON UNTEN-Redaktion bei Radio Helsinki in Graz und widmet sich heute dem Wahlsig von Peter Magyar in Ungarn und der Räumung der St.Marx Besetzung in Wien. 

    Machtwechsel in Ungarn – Wer ist Péter Magyar?

    Nach dem Abgang von Viktor Orbán steht Ungarn vor einer politischen Zäsur. Doch wie wird dieser Machtwechsel wahrgenommen?
    Im Fokus der Sendung steht der neue politische Akteur Péter Magyar: Welche Hintergründe prägen ihn, und wie lässt sich seine politische Ausrichtung einordnen? Besonders im Verhältnis zur Europäischen Union stellt sich die Frage, wo er sich klar von der bisherigen Linie Orbáns absetzt – und in welchen Bereichen Kontinuitäten erkennbar bleiben.
    Zwischen möglichem Wandel und bestehenden Kontinuitäten werfen wir einen genaueren Blick auf seine Positionen, etwa zur EU, zur Migrationspolitik und zu LGBTIQ+ -Rechten.

    Tamara spricht dafür mit Laci, er ist aus Ungarn und lebt seit einigen Jahren in Graz.

    Das Interview ist auf Englisch.

    Tamara spricht dafür mit Laci, er ist aus Ungarn und lebt seit einigen Jahren in Graz.

    Das Interview ist auf Englisch.

    Hier könnt ihr das gesamte Interview nachhören.

    Beitragsgestaltung: Tamara Ussner

    Stadt für alle – Nein zur Halle: Die Räumung von St. Marx

    In Wien sorgt ein umstrittenes Bauprojekt für Kritik: Für rund 220 Millionen Euro soll eine neue Veranstaltungshalle entstehen – während gleichzeitig in Bereichen wie Soziales und bei den freien Medien gespart wird. Diese Prioritätensetzung stößt auf wachsenden Widerstand.
    Besonders ist auch die selbstorganisierte Nutzung der Fläche in St. Marx, auf der die Halle gebaut werden soll: Dort befanden sich zuletzt ein selbstorganisierter Skatepark, gemeinschaftlich genutzte Gartenflächen sowie Infrastruktur für Konzerte und kollektive Aktivitäten wie gemeinsames Kochen.
    Am 9. April wurde das Areal ohne Vorankündigung geräumt. Augenzeug:innen berichten von einem brutalen Vorgehen der Polizei, mehrere Personen wurden vorübergehend festgenommen.

    Enric von der VON UNTEN Redaktion war sowohl bei der spontanen Solidaritätskundgebung unmittelbar nach der Räumung vor Ort als auch am darauffolgenden Tag beim Polizeianhaltezentrum (PAZ), wo Unterstützer:innen auf die Freilassung der Festgenommenen warteten.

    Mehr Infos findet ihr auf der Instagram Seite von st.marxfüralle.

    Beitragsgestaltung: Enric Thier

    30 min
  • Machtwechsel in Ungarn: Wer ist Péter Magyar

    Nach dem Abgang von Viktor Orbán steht Ungarn vor einer politischen Zäsur. Doch wie wird dieser Machtwechsel wahrgenommen?

    Im Fokus der Sendung steht der neue politische Akteur Péter Magyar: Welche Hintergründe prägen ihn, und wie lässt sich seine politische Ausrichtung einordnen? Besonders im Verhältnis zur Europäischen Union stellt sich die Frage, wo er sich klar von der bisherigen Linie Orbáns absetzt – und in welchen Bereichen Kontinuitäten erkennbar bleiben.
    Zwischen möglichem Wandel und bestehenden Kontinuitäten werfen wir einen genaueren Blick auf seine Positionen, etwa zur EU, zur Migrationspolitik und zu LGBTIQ+ -Rechten.

    Tamara spricht dafür mit Laci, er ist aus Ungarn und lebt seit einigen Jahren in Graz.

    Das Interview ist auf Englisch.

    26 min
  • MurArt: projekt, ki je povezal učence iz obeh strani Mure I Ein Projekt, das Schüler von beiden Seiten der Mur zusammengebracht hat

    Meje so včasih le črte na zemljevidu, spet drugič pa globoke vrzeli v naših glavah. Reka Mura, ki nas ločuje od sosedov, je bila dolgo simbol te razdalje, a projekt MurArt je eden izmed tistih, ki ju spreminjajo v skupno ustvarjalno igrišče. Gre za čezmejno sodelovanje v okviru programa Interreg Slovenija-Avstrija, kjer sta moči združila Zavod MIKSeR iz Radenec in Pavlova hiša iz Potrne I Laafelda. Njihov cilj je skozi ustvarjalnost in umetnost mladim pokazati, da ‚tisto tam čez‘ ni tujina, ampak prostor za nove prijatelje. Kako so povezali mlade z obeh strani meje, je preverila Nika Škof.

    Grenzen sind manchmal nur Linien auf der Landkarte, ein anderes Mal hingegen tiefe Gräben in unseren Köpfen. Der Fluss Mura, der uns von unseren Nachbarn trennt, war lange Zeit ein Symbol dieser Distanz, doch das Projekt MurArt gehört zu jenen Initiativen, die diese Distanz in einen gemeinsamen kreativen Spielraum verwandeln. Es handelt sich um eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen des Programms Interreg Slowenien-Österreich, bei der das Institut MIKSeR aus Radenci und das Pavelhaus I Pavlova hiša aus Laafeld I Potrna ihre Kräfte gebündelt haben. Ihr Ziel ist es, jungen Menschen durch Kreativität und Kunst zu zeigen, dass „das dort drüben“ kein fremdes Land ist, sondern ein Ort, an dem man neue Freunde finden kann. Wie sie junge Menschen von beiden Seiten der Grenze zusammengebracht haben, hat Nika Škof untersucht.

    27 min
  • Atmo Berlin

    Andere Stimmen hören – 78 –

    Sounds aus der StaBi, von der Straße und aus dem Bus, Berlin April 2026.

     

     

    28 min

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