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Ohne Worte – und trotzdem viel zu sagen haben die Styronauten aus Graz. Die Band, die seit 2010 existiert ist eine Instrumental Band mit dem Anspruch der Improvisation und dem Mut zum Jam. Am 27.04. spielen sie im Music House in Graz zusammen mit der belgischen Band WYATT E veranstaltet von Werk02.
Mike Schedlberger ist Geschäftsführer des Community Radio B138 in Kirchberg an der Krems
Diese Hits werden in der 99. Ausgabe von Christian in the Mix zu hören sein:
– BTS – Swim
Ende Januar 2025 wurde ein neues Gesetz zur Verbesserung der Situation von SED-Opfern verabschiedet. Nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetz haben Opfer von SED-Unrecht einen Anspruch auf Rehabilitierung und Entschädigung. Infolge der gesetzlichen Änderungen würden sich in Sachsen-Anhalt mehr Betroffene an Beratungsstellen wenden, berichtete Du bist Halle.
Wie gerecht ist das Rechtssystem – und für wen? In dieser Ausgabe von VON UNTEN im Gespräch übernehmen wir Ausschnitte der Sendung „JOSÉPHINE – Antirassismus im Radio“ von Radio Orange 94.0 aus Wien. Im Zentrum steht eine aktuelle Studie zu Rassismuserfahrungen im österreichischen Justiz- und Verwaltungssystem.
Die Untersuchung zeigt: Mehr als 60 Prozent der Befragten berichten von Diskriminierung im Kontakt mit Polizei, Gerichten oder Behörden. Besonders muslimische und muslimisch gelesene Personen erleben respektlose Behandlung, Vorverurteilungen und mangelnde Unterstützung. Viele wissen zudem nicht, welche Rechte sie haben oder wie sie sich wehren können – auch weil strukturelle Hürden wie Kosten, lange Verfahren oder Angst vor negativen Konsequenzen für eine:n selbst abschrecken.
Die Sendung beleuchtet diese Erfahrungen nicht als Einzelfälle, sondern als Teil eines Systems. Sie fragt, was das für Vertrauen in staatliche Institutionen bedeutet – und welche Veränderungen nötig sind, um echten Zugang zu Recht und Gerechtigkeit für alle zu gewährleisten.
Am Podium sind dazu zwei zentrale Stimmen zu hören: Dunia Khalil, Rechtsberaterin bei der Dokustelle, und Marawan Mansour, Rechtsanwalt in Wien. Sie ordnen die Ergebnisse ein, berichten aus der Praxis und diskutieren, welche Reformen notwendig sind.
Hier könnt ihr die gesamte Pressekonferenz nachhören.
Hier findet ihr die Studie zum Download.
Bild: Alisdare Hickson
Am 12. April fanden in Ungarn Parlamentswahlen statt, die zu den wichtigsten Wahlen in ganz Europa zählten. Auf dem Spiel stand, ob sich das Land weiter von der Europäischen Union entfernt und das System von Viktor Orbán weiter ausbaut, oder ob es damit bricht und das Volk auf eigenen Füßen stehend ein neues Parlament wählt. Auf der einen Seite stand die FIDESZ, auf der anderen die von Péter Magyar geführte TISZA. Letztere ging als Sieger hervor: Bei einem Auszählungsstand von 98 Prozent kann festgestellt werden, dass die TISZA-Partei die Wahl mit einer Zweidrittelmehrheit gewonnen hat. Sowohl in den meisten Wahlkreisen als auch auf Basis der Listenstimmen weht nun ein neuer Wind in Ungarn.
Parlamenti Választásokat tartottak április 12-én Magyarországon, mely egész Európa egyik legfontosabb választása volt. A tét ugyanis az volt, hogy az ország tovább távolodik az Európai Uniótól, és tovább építi Orbán Viktor rendszerét, vagy szakít ezzel, és a nép saját lábára állva új parlamentet választ. Az egyik oldalon a FIDESZ, a másik oldalon a Magyar Péter vezette TISZA állt, és ők diadalmaskodtak: 98 százalékos feldolgozottság mellett kijelenthető, hogy 2/3-os többséggel a TISZA Párt nyerte a választást. Az egyéni körzetek többségében és a listás szavazatok alapján is új szelek fújnak Magyarországon.
Stellt Euch vor, Euer Konto wäre jedes Jahr Anfang Juli leer – und Ihr würdet trotzdem weiter Geld ausgeben. Genau das machen wir mit den Ressourcen unseres Planeten. Der Earth Overshoot Day zeigt uns seit Jahren: Wir leben über unsere ökologischen Verhältnisse. Es ist der Tag, an dem die Menschheit die Ressourcen verbraucht hat, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann. Er wird vom Global Footprint Network berechnet, einer Forschungsorganisation, die misst, wie stark wir die Ressourcen der Erde übernutzen. Jedes Jahr rückt dieser Tag im Kalender weiter nach vor, auch in den Alpenländern: Österreich hat seine Ressourcen für das Jahr 2026 bereits am 2. April aufgebraucht, Frankreich am 24. April, Italien am 3. Mai, Deutschland am 10. Mai, die Schweiz und Liechtenstein am 11. Mai.
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Weiterführende Informationen:
„Manchmal braucht man einfach guten Kaffee oder ein aufgewärmtes Gulasch. Und einen Ort zum Verkriechen, an dem man auch mal unglücklich sein darf. Das Café Zimtschnecke ist so ein Ort. Das liegt vor allem an der Besitzerin Anni, die das Lokal mit einer Wärme erfüllt, die einen sofort willkommen heißt.
Teresa Kirchengast lässt ihre Protagonistin Anni zuhören und vor allem mit Neugier, Offenheit und Unvoreingenommenheit den Menschen begegnen. Dabei sind es die nicht ganz so glatten, bis leicht beschädigten Biografien, die besonders Resonanz in ihr finden. Denn sie sucht etwas, eine Art von Leben, dass nicht den oberflächlich glänzenden vorgefertigten Bildern entspricht. Aber Anni kann auch handeln, wenn es nötig ist. Die „Zimtschnecke“ ist dabei der Hafen, an dem die eine oder der andere strandet und bei Kaffee und Honigsemmel zu sich kommen kann.
Ein Roman, wie eine teilnehmende Sozialstudie, ein Blick hinter gesellschaftliche Scheinwelten und ein wenig auch ein Trostpflaster auf den Kratzern, die uns das Leben beibringt.
Freies Community Radio bedeutet: (Zivil-)gesellschaftliche Beteiligung, Medienbildung, Vielstimmigkeit, gemeinnütziger Journalismus, Nichtkommerzialität und Werbefreiheit. ORANGE 94.0 – das Freie Radio in Wien und der Sektor des Freien Rundfunks benötigen eine nachhaltige Finanzierung, um als offene Beteiligungsmedien in der Zukunft 24-Stunden-Radioprogramm senden zu können.
Jedoch trifft der Sparkurs im Land ORANGE 94.0. Die NEOS-Stadträtin von Wien Bettina Emmerling kürzte ORANGE 94.0 die Förderungen für 2026 massiv und stellte eine vollkommene Streichung der Förderung für 2027 in Aussicht.
Seit Frühjahr 2026 werden die Konsequenzen der drastischen Budgetkürzung bei ORANGE 94.0 schlagend: Mitarbeiter:innen müssen gehen, Arbeitsstunden werden reduziert, zentrale Angebote gestrichen. Was verloren geht, ist nicht nur Programm, sondern Teilhabe – weniger Workshops, weniger Community-Arbeit, weniger Angebote für niederschwellige Medienproduktion.
Tania Napravnik im Gespräch mi Ulli Weish. Sie unterrichtet seit 30 Jahren an der Uni Wien im Bereich Medienforschung und Gender Studies und ist seit 2017 Geschäftsführerin von Radio ORANGE 94.0
Mehr Infos unter:
https://o94.at/
https://www.commit.at/projekte/wissenschaft-im-dialog
© Laura Schäffer
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