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„Emil Nerz ist ein Detektiv besonderer Art: Er sucht keine Menschen, sondern Texte. Als er den Auftrag erhält, einen verschollenen und bislang unbekannten Text Franz Kafkas zu finden, beginnt eine rastlose Jagd, die ihn von München über Berlin bis nach Buenos Aires führt – und in die Tiefen der argentinischen Nationalbibliothek, wo sich Realität, Literatur und virtuelle Welten unaufhaltsam überlagern.“ (Quelle: Sonderzahl Verlag)
Der Autor Bastian Schneider stellt seinen Roman „Umschreibung“ (Sonderzahl Verlag) im literadio-Gespräch mit Astrid Nischkauer vor.
Am 13. März 2026 bildete die 3. Österreichische Antirassismus.Messe an der Central European University (CEU) den Auftakt zu den dritten Antirassismus.Tagen. Für alle, die nicht dabei sein konnten oder Momente Revue passieren lassen möchten, haben wir hier sämtliche Beiträge zum Nachhören zusammengestellt. Die Aufnahmen folgen der chronologischen Reihenfolge des unten stehenden Programms:
Die Moderation übernahm Ankwetta Achaleke
10 Uhr Grußworte
Eröffnungsreden
10h30 – Präsentation: Die Regional- und Communityarbeit der Abteilung Integration und Diversität der Stadt Wien – Ranjit Kaur, Leiterin der Regional- und Communityarbeit – Presented by Stadt Wien – Integration und Diversität
11h00 – 12h30: Documentary Shorts: Belonging, Visibility, Resistance, presented by CEU
This curated screening features three short documentary films by CEU alumni exploring the complexities of racism and belonging in Austria and Hungary.
12h30 – PAUSE
13h00 – 14h00: Good Practices aus dem Gast-Bundesland Oberösterreich: Antirassismus in Oberösterreich: Was bedeutet es heute Haltung zu zeigen?
Dieses Jahr sind zwei mächtige Signale aus Oberösterreich gekommen: Zum ersten Mal in Österreich konnten Anfang November 2025 österreichische Jurist:innen bei einem maßgeschneiderten Antirassismus Symposium in Linz zum Thema „Mit Recht gegen Rassismus: Ressourcen für eine rassismuskritische Rechtswissenschaft und -praxis“ teilnehmen. Im Dezember startet die Stadt Linz die Kampagne „Miteinander Linz – Für Respekt. Für Vielfalt. Ohne Rassismus.“ Ein Austausch mit Ulrike Salinger der Gleichbehandlungsanwaltschaft Büros in Oberösterreich und Abena Carty-Pinner, Grüne Gemeinderätin in Linz und Mitinitiatorin der Linzer Antirassismus-Werbekampagne. Moderation simon INOU
14h00 – 14h40: Good Practices aus Wien – Zukunftsweisende Projekte
Öffentliche Präsentationen von Institutionen: SOS Mitmensch – Rassismuskritische Bildung an der KPH, Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich – Haus der Geschichte Österreich – Südwind Global Districts – MedInUnity, Für eine Medizin, die an alle denkt und uns alle mitdenkt – Vienna Afrohair Community
15h00 – 16h00: Antiracist Visions of Ecofutures – presented by CEU
This panel explores how ecological transformation and racial justice are deeply interconnected. Moving beyond technocratic approaches, the discussion examines how colonial histories, extraction, and inequality shape today’s environmental crises and how antiracist frameworks can help imagine more just ecofutures.
Speakers: Tyanif Rico Rodriguez (Assistant Professor, Department of Gender Studies), Andya Paz (PhD, Department of Environmental Sciences and Policy), and Emiliana Reinoso Gutierrez (MA, Department of Environmental Sciences and Policy)
Moderation: Ambika Sairam (PhD, Department of Environmental Sciences and Policy) and Anke Schaffartzik, (Professor, Dept. of Environmental Sciences and Policy)
16h00-17h00: Das Ende der elendigenden Debatte um das Kopftuch
Verbote, Gebote und unzählige Stimmen – aber viel zu selten von jenen, die es tatsächlich betrifft.
17h00 – 18h15 Filipino Europeans Remaking the Past, shaping the future
Die Lesung und Diskussion zeigt, wie die zweite und dritte Generation der philippinischen Diaspora ihre Identitätssuche und ihre Perspektiven auf gesellschaftliche, kulturelle und politische Entwicklungen gestalten. Zudem gibt sie einen Einblick in die Community-Arbeit von Sentro und ihren Beitrag für Asian Communities – darunter die Publikationen Common Diversities: Junge Filipin@s im deutschsprachigen Raum sowie Common Diversities 2: Filipino Europeans Remaking the Past, Shaping the Future.
Zusammen mit Sentro ng Kultura at Wika ng Austria at Pilipinas/Zentrum für österreichische und philippinische Kultur und Sprachen (Sentro)
18h30 – 19h30: Hunting, Mapping, Owning – from Safari Empire to Climate Crisis: Austro-Hungarian Monarchy and the Colonial Invention of “African wilderness” – Zusammen mit Pooldoks
Our panel explores how the idea of “African wilderness” was not a natural fact but a colonial construction. From Austro-Hungarian hunting expeditions and scientific mapping practices to today’s conservation finance and carbon markets, we want to trace how hunting, mapping and owning became interconnected tools of power. The invention of “empty” landscapes enabled extraction, racialized displacement and the erasure of Indigenous land stewardship — dynamics that continue in contemporary climate politics. By linking safari imperialism to today’s climate crisis, we ask: how do historical imaginaries of wilderness shape current conservation regimes, and who benefits — or is displaced — in the name of protecting nature?
Ab 19h30 – Ausklang mit Finger-Food, Getränke und begleitende Musik von Adama Dicko aus Burkina Faso
DAS PROGRAMM ALS PDF DATEI
Für die Fotoserie „Unsere Fabrik“ hat Petra Rainer 2014/15 in 11 Vorarlberger Industriebetrieben zur Tag- und Nachtschicht fotografiert. Entstanden sind Momentaufnahmen aus der mitteleuropäischen Lebenswelt Fabrik und sehr persönliche Porträts der Menschen, die darin arbeiten.
Im Rahmen des frau.macht.märz in der Kulturwerkstatt Kammgarn zeigt Petra Rainer eine Auswahl dieser Fotos. Bei der Vernissage wurde bei einem Podiumsgespräch über die Licht- und Schattenseiten der Fabriksarbeit aus Sicht von ehemaligen Fabriksarbeiterinnen gesprochen, wie Arbeit stärkte, aber auch eine Last sein konnte, vor allem für Mütter.
In der Sendung zu hören sind Jessica Ölz von der Kulturwerkstatt Kammgarn, Fotografin Petra Rainer, die ehemaligen Schöller-Mitarbeiterinnen Ramona-Maria Petzold und Brunhilde Amann, die Kultur- und Zukunftsforscherin Renate Huber und Nazli Baş, die als Gastarbeiterin nach Österreich gekommen ist. Ihr Sohn Muhammet Ali Baş hat den Text „Lastarbeiter“ für das Buch „Unsere Fabrik“ geschrieben, der im Beitrag eingespielt wird.
Die Wortmeldungen aus dem Publikum stammen von Fatih Özçelik, der unter anderem für das „vorarlberg museum“ mit dem Erzählbus Lebensgeschichten von Migrant*innen sammelt und von Iris Biatel-Lerbscher, Mitbegründerin der Kulturwerkstatt Kammgarn, jetzt beim Projekt „Treffpunkt Leerstand“ und beim „Puppentheater Hard“ aktiv. Das Gespräch moderiert hat Mirjam Steinbock, Geschäftsführerin der IG Kultur Vorarlberg und freischaffende Kulturarbeiterin.
Führungen durch die Ausstellung „Unsere Fabrik“ in der Kulturwerkstatt Kammgarn sind geplant für Mittwoch, den 8. April um 9 Uhr sowie Samstag, den 18. April um 9h30, im Rahmen des Frauencafés. Weitere Führungen sind möglich auf Nachfrage. Dazu einfach Kontakt via www.kammgarn.at aufnehmen. Die Ausstellung „Unsere Fabrik“ ist bis 10. Juni 26 zu den Kammgarn-Öffnungszeiten zu sehen. Dort ist auch das Buch „Unsere Fabrik“ erhältlich.
Weitere Infos:
Beim Verhältnis zwischen Medien und Menschenrechten denkt man zuerst an das Recht auf Meinungsfreiheit. Doch es betrifft noch wesentlich mehr Bereiche, wie im Gespräch von Bernhard Jenny und Pepo Mautner mit dem Journalisten Thomas Neuhold und der Kommunikationswissenschaftlerin Ricarda Drüeke deutlich wird. Aus der Perspektive des Praktikers und der Wissenschaftlerin werden Chancen wie Gefahren, Synergien wie Spannungsfelder, die sich zwischen den unterschiedlichen Bereichen medialer Kommunikation und Menschenrechtsarbeit auftun, beleuchtet. Denn Menschenrechtsaktivist:innen beachten in ihrer Praxis nicht immer die Eigengesetzlichkeiten von Medien – und: Journalist:innen und Medienmacher:innen sind nicht automatisch „auf der Seite der Guten“. (Aufzeichnung vom 23.2.2026)
Volle Supermärkte, Autokonzerne jammern über zu wenig Absatz, Kleidung wird weggeschmissen – diese Phänomene und viele mehr sind allen bekannt. Gleichzeitig nimmt die Teilzeitdebatte in Österreich und Deutschland fahrt auf. Politiker*innen vermissen eine richtige Arbeitsmoral, es gehöre wieder „in die Hände gespuckt“ um das Bruttosozialprodukt zu steigern.
Es existiert also gleichzeitig zuviel (?) Reichtum in dieser Welt, aber nicht genug Arbeit? Nimmt mensch dann noch Diskussionen über Freihandelsverträge („wir“ haben Angst vor Produkten aus dem Ausland) und dem schwachen Euro („wir“ exportieren zu wenig ins Ausland) und schon ist das Durcheinander komplett.
Engelsgeflüster stellt die These auf: Man braucht kein Geheimwissen, keine Verschwörungen finden etc.. Es reicht sich mal die Stellungnahmen von Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen anzusehen und sich zu fragen: In welcher Welt lebt man da eigentlich? Diese Frage wollen wir ernst nehmen und zeigen: Das alles ist nicht „verrückt“, sondern hat seine (schlechte) Logik. Nämlich: Nur lohnende Arbeit hat einen Platz in dieser Gesellschaft.
Mindennapi szerepeinkről beszélgettünk Dr. Kádár Annamáriával a március 20-i irodalmi esten Linzben. A HungaroStudioban az ő szerepeire voltunk kíváncsiak. Volt-e már olyan érzése, hogy minden helyén van az életében, és mégsem érezte otthon magát benne? Neki mit jelent az otthon? Az ő „Hős útja“ során milyen próbatélek várták?
A beszélgetés során kaptunk tőle „hamuba sült pogácsát“ is, hogy tovább tudjunk menni mi is bátran az utunkon. És még zenei kívánságait is teljesíthettük.
Extra hallgatni ajánló:
… és boldogan éltek – Dr. Kádár Annamária & Vörös István: https://podcast.hu/podcast/es-boldogan-eltek
Progamajánló Linzben:
NextComic Fesztivál – 2026.03.20-28. – https://www.nextcomic.org/HOME/
Poór Dorottya – More Witches – 2026.03.24-28. Kulturverein zur Schiesshalle, Waldeggstrasse 116, 4020 Linz – https://www.nextcomic.org/NEXTCOMIC-2026/Artists/
von/mit Christina Vivenz über die FLINTAdemonstration am 8. März 2026 von Take Back The Streets,
TRACK: Marlene Dietrich, Die fesche Lola
Der Ruf „From the River to the Sea“ ist bekannterweise vorgeprägt, deshalb äußerst problematisch! Ohne etwas zu unterstellen … Ein Genozid wäre nicht die Antwort auf einen Genozid.
https://takebackthestreets8m.wordpress.com/2026/02/02/das-bundnis-tbts-8m2026-ladt-zur-demo-am-8-marz-in-wien-ein/
Poster design by @cort_ina
We recognize this day as deeply rooted in the long histories of connected feminist struggles.
This 8th March, we march together in solidarity and demand an end to patriarchal, queerphobic, capitalist, colonial and imperialist violence.
Without us, the world does not function. Without us, nothing is produced or reproduced.
We understand practices of care and solidarity as the foundation that keeps movements alive, protects individuals and makes sustained struggle and lasting structural change possible.
Together we want to create space for community building and political action.
For a free Afghanistan, a free Abya Yala, a free DR Congo, a free Iran, a free Kurdistan, a free Palestine, a free Sudan, a free Ukraine, a free Venezuela, a free Xinjang – for the liberation of all people. For our dead and the living and for all those currently in danger of losing their lives.
¡No pasarán!
OPEN CALL – HELPING HANDS
Dear all, the 8th of March is getting nearer and the Take Back the Streets Alliance is looking for precious Helping Hands! For this year‘s 8th of March demostration, we‘re looking for:
As you know, the demonstration depends on this support, so we are very grateful for your participation!
This call is open for ALL, NO PREVIOUS EXPERIENCE NEEDED.
What exactly are looking for:
Ordnis/Stewards: task is to ensure the general security of the participants
Care/Awareness: task is to ensure the general wellbeing of the participants and be present for emotional/psychological support
We are working on a specific concept for both tasks and there will be trainings on the 01.03. and 08.03.
If you have capacities to join the protest & help us, scan the code & join the signal group!
Protests are always a collective effort – since we want to ensure the safety & wellbeing of everyone at the demonstration, we would be really grateful for your support!
Concerning the „WE KEHR A LOT“-Team:
We care & kehr a lot! The „We Kehr A Lot“ block will collect trash together during the demonstration.
Trash bags, gloves & grabbers will be provided by us. If you want to join & help us out because you care too, please come collect your tools at 5pm at the demo-car.
Please return your tools after the closing rally at Held*innenplatz (also to us at the car)!
Der „We Kehr A Lot“-Block wird am Ende der Demo zusammen aufräumen & Müll sammeln. Müllsäcke, Handschuhe und Müllzangen werden von uns zur Verfügung gestellt. Wenn du uns unterstützen möchtest und zusammen mit uns kehrst, komm zu uns zum Demo-Auto um die Sachen abzuholen.
Die Rückgabe erfolgt am Ende der Veranstaltung ebenfalls bei uns am Auto. Da wir bei der Schlusskundgebung zusammen essen werden, wäre es toll, wenn Ihr bis zum Ende bleiben könntet, damit wir gemeinsam gewährleisten können, beide Plätze und die Demo-Route gut zu hinterlassen.
WHOSE STREETS? OUR STREETS! THIS YEAR’S DEMO-ROUTE
On March 8th our rally will start at 13:12 in front of Stadthalle!
2:30 pm we will start marching together through Vienna to Held:innenplatz via Burggasse.
Join us on March 8th & let our rage, our despair, our love for our communities & our will to live in peace sound through the streets of Vienna! Join us in our solidarity & our hope!
Bring your friends, your loved ones, your comrades & communities and let us take back our streets!
8M 2026 TBTS Bündnis / Alliance Demo Route
BLOCK REGISTRATION
Would you like to join the demonstration on 8 March?
If so, please fill out this form: https://tinyurl.com/56mmprdz
If you are planning a block for the demonstration on March 8th, the International Day of Feminist Resistance, please send us a brief message using the online form below and let us know your requirements.
Please share all this information with us! Thanks for your feedback!
Join us on March 8th & let our rage, our despair, our love for our communities & our will to live in peace sound through the streets of Vienna! Join us in our solidarity & our hope!
Bring your friends, your loved ones, your comrades & communities and let us take back our streets!
TBTS Alliance Vienna 8M 2026
Block Formation
Demo Programme 8M 2026 #takebackthestreets
1. BLOCK
R – Collective Manifesto Take Back The Streets Alliance 8M 2026
Demozug / March: ca. 14:30 – 16:30h
2. BLOCK
M – NEE-SHA
Kinder / Children Programme
Accessibility Information:
DEMO ABC – Safety & Care:
Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir
In der Sendung DDS News zum Thema finanzielle Unabhängigkeit von Frauen in
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