Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

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Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • Brutal gerazzt und trotzdem da

    Zu den Durchsuchungen in Nürnberg und Umgebung

    Am frühen Morgen des 11. März 2026 wurden 24 Wohnungen von Hunderten Einsatzkräften der Polizei sowie Spezialkräften durchsucht. Der Großteil der Durchsuchungen fand in Nürnberg und Mittelfranken statt. Zahlreiche Laptops, Handys, Speichermedien und Kleidung wurde beschlagnahmt, Räumlichkeiten verwüstet. Den Beschluss hatte das Amtsgericht Nürnberg ausgestellt, wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs auf einer Demonstration am 26. April 2026. Andere Vorwürfe wurden nicht erhoben. Mehr über die Dimensionen der Durchsuchungen hört ihr hier.

    Dieser Beitrag ist Teil der Antifa-News für den 19. März 2026.

    8 min
  • Brutal gerazzt und trotzdem da

    Zu den Durchsuchungen in Nürnberg und Umgebung

    Am frühen Morgen des 11. März 2026 wurden 24 Wohnungen von Hunderten Einsatzkräften der Polizei sowie Spezialkräften durchsucht. Der Großteil der Durchsuchungen fand in Nürnberg und Mittelfranken statt. Zahlreiche Laptops, Handys, Speichermedien und Kleidung wurde beschlagnahmt, Räumlichkeiten verwüstet. Den Beschluss hatte das Amtsgericht Nürnberg ausgestellt, wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs auf einer Demonstration am 26. April 2026. Andere Vorwürfe wurden nicht erhoben. Mehr über die Dimensionen der Durchsuchungen hört ihr hier.

    Dieser Beitrag ist Teil der Antifa-News für den 19. März 2026.

    8 min
  • Autorin und Pädagogin Andrea Kerstinger im Gespräch

    Ihren Erstlingsroman „Klasse Frauen“ stellt die Burgenlandkroatin Andrea Kerstinger im Gespräch mit Joško Vlasich vor. Wie und warum der Roman im Grazer Verlag Keiper erschienen ist und nun schon einige Wochen danach nachgedruckt werden muss, warum es der Autorin wichtig war, die burgenländischen Volksgruppensprachen einzuflechten und viele weitere Details werden in der einstündigen Sendung besprochen.

    1 hr 1 min
  • 1. WAHRE VERÄNDERUNG – Wenn aus Werden Sein wird

    Was ist wahre Veränderung wirklich?

    Geht es darum, besser zu werden und das Außen zu verändern –

    oder darum, dich selbst zu erkennen?

    Wahre Veränderung beginnt nicht im Außen, im Lebensumstand.

    Sie beginnt mit Bewusstsein – durch dich.

    Solange wir uns mit dem Äußeren identifizieren, bleiben wir in alten bekannten unbewussten Mustern gefangen.

    Getrieben von Prägungen, die wir nie wirklich hinterfragt haben.

    Erst im tiefen Verstehen dessen, wer du wirklich bist,

    löst sich das Alte – und Veränderung geschieht.
    Nicht als Ziel.
    Sondern als Bewusstseinswandel zu dem was DU BIST.

    Nicht mehr etwas werden wollen –

    sondern bewusst das sein, was du wirklich bist: das Leben selbst.
    Darin liegt wahrer Frieden.
    So endet der Widerspruch, im Namen des Friedens weiter aufzurüsten.

    Bewusstseinssendung mit WERICH

    Eine Stunde mit Impulsen, Musik und Raum zum Innehalten.

    1 hr 2 min
  • Röhrenfieber 218

    Fever, Ann O’Day, Honeysuckle Rose, abdullah ibrahim, Besame Mucho, Catherina Valente, Dave Brubeck, Cari Cari, After the goldrush, Summer sun, Miss you, Etta James, Purple Rain, Dee Dee Bridgewater, God bless the child

    1 hr
  • Nichtstun am Grazer Hauptplatz | Die iranische Diaspora und der Krieg

    Nichtstun am Grazer Hauptplatz

    Jeder Tag ist 8. März. Jeder Tag ist feministischer Kampftag. Aber manchmal muss es auch mal sein, nichts zu tun: Vor allem weil Frauen* mehr arbeiten und weniger verdienen. Nicht nur innerhalb von Lohnarbeitsverhältnissen – sondern vor allem was Care-Arbeit betrifft.
    Der Grazer Frauenrat lud am 9. März gemeinsam mit dem Bündnis 0803* von 12 bis 14 Uhr zur Aktion „Freie* Frauen* – Versammlung zum Nichtstun“ ein – Name war Programm. Frauen* haben sich von Erwerbs- und Sorgearbeit freigenommen, statt zu arbeiten, zu organisieren und zu funktionieren.
    Rund 300 Frauen* haben zwei Stunden lang „nichts getan“ – als bewusstes Zeichen.

    Enric von der VON UNTEN Redaktion war vor Ort und hat mit Teilnehmer:innen gesprochen, was sie berichten hört ihr im ersten Beitrag.

    Die iranische Diaspora und ihr Blick auf den Krieg

    Ein Beitrag aus dem Nachrichtenmagazin ANDI von Radio Orange in Wien beschäftigt sich mit der Frage, wie die iranische Diaspora den aktuellen Krieg im Iran erlebt.
    Die Unternehmerin und Politikerin Farangis Firozian spricht über die Sorge um ihre Angehörigen, über Hoffnungen auf demokratische Veränderungen – und über Spannungen innerhalb der Exil-Community.

    Gestaltet wurde der Beitrag von Ines Stiermeier.

    Veranstaltungshinweise:


    Solidarität mit ICE Ermordeten in den USA
    Seit Monaten misshandelt, kidnappt und ermordet die US-amerikanische Abschiebebehörde ICE willkürlich US-Bürger:innen, Migrant:innen und Geflüchtete. In den USA gab es nationalen Protest, der auch Graz erreicht:
    Datum: Freitag 20.03.26
    Uhrzeit: 17:00
    Ort: Hauptplatz Graz

    27 min
  • Meldungen 18. März 2026

    Unrast-Verlag nimmt Chomsky-Bücher aus dem Programm

    Der Unrast-Verlag trennt sich von mehreren Werken des US-amerikanischen Intellektuellen Noam Chomsky. Wie der Verlag in einer Pressemitteilung schreibt, werden vier Titel ab März nicht mehr vertrieben. Anlass ist Chomskys dokumentierter Kontakt zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein – auch noch Jahre nach dessen Verurteilung. In veröffentlichten E-Mails äußerte sich Chomsky unter anderem kritisch über den Umgang mit Epstein. Der Verlag begründet die Entscheidung mit seinem politischen Selbstverständnis und erklärt, Chomsky sei als Autor nicht mehr tragbar. Man wolle Betroffene patriarchaler Gewalt unterstützen und keine Plattform bieten.

    Zwei Journalist:innen in Nordsyrien verschwunden

    Seit einem Monat fehlt von zwei Journalist:innen in der kurdisch verwalteten Region Rojava jede Spur. Wie die Nachrichtenagentur ANF berichtet, waren sie zuletzt in einem Gebiet unterwegs, in dem es immer wieder zu Angriffen kommt. Kolleginnen und Kollegen sowie Medienorganisationen zeigen sich besorgt und fordern Aufklärung. Unklar ist weiterhin, ob die beiden verschleppt wurden oder Opfer der Kämpfe geworden sind. (anf-news.com)

    Kritik nach Diversion für Gruppe mit Waffenübung

    Nach einer Waffenübung im oberösterreichischen Vorchdorf hat die Justiz das Verfahren gegen zwölf Beschuldigte per Diversion beendet. Wie der Standard berichtet, zahlten die Beteiligten Geldbeträge und entgehen so einer Verurteilung. Kritik kommt unter anderem von der Grünen-Abgeordneten Nina Tomaselli: Sie warnt vor Verbindungen der Gruppe ins rechtsextreme Milieu und hält das Vorgehen für zu milde. Auch die Dokumentationsstelle Rechtsextremismus sieht den Fall als Beispiel dafür, dass bewaffnete Vernetzungen nicht ausreichend ernst genommen werden. Die Beschuldigten hatten zuvor gemeinsam mit halbautomatischen Waffen trainiert – der Fall hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt.

    AfD verschärft Angriffe auf Rundfunk und freie Medien

    Die AfD in Sachsen-Anhalt geht verstärkt gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und freie Medien vor. Wie die taz berichtet, fordert die Partei nicht nur die Abschaffung des Rundfunkbeitrags, sondern greift auch gezielt einzelne Sender an. Besonders im Fokus steht das freie Radio Corax in Halle: AfD-Politiker werfen dem Sender politische Einseitigkeit vor und stellen seine Förderung infrage. Medieninitiativen und Journalist*innen kritisieren das scharf und warnen vor einem gezielten Druck auf unabhängige Berichterstattung. Sie sehen darin den Versuch, kritische Stimmen einzuschüchtern und die Medienvielfalt einzuschränken.

    19 Jahre Haft nach tödlichem Schuss mit rassistischem Hintergrund

    In Wien ist ein 50-Jähriger wegen Mordes an seinem Nachbarn zu 19 Jahren Haft verurteilt worden. Wie MeinBezirk berichtet, erschoss der Mann im Oktober 2025 seinen 33-Jährigen Nachbarn vor dessen Wohnung. Der Angeklagte räumte den Schuss ein, sprach vor Gericht aber von Notwehr und später von einem „Unfall“ – ein Messer, mit dem er bedroht worden sein will, wurde nie gefunden. Die Staatsanwaltschaft ging von vorsätzlichem Mord aus, ein rassistisches Motiv war auch Thema während des Prozesses. Zusätzlich belasten rassistische Aussagen des Täters den Fall: Laut Zeugenaussagen beschimpfte er das Opfer bei der Festnahme massiv, äußerte rechtsextreme Parolen und fiel schon monatelang davor mit rassistischen Übergriffen gegen seinen Nachbarn auf.

    Gericht untersagt vorerst AfD-Einstufung als rechtsextrem

    Das Verwaltungsgericht Köln hat dem deutschen Verfassungsschutz vorläufig untersagt, die AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ einzustufen. Wie die Tagesschau berichtet, muss die Behörde den Ausgang des Hauptverfahrens abwarten und darf die Einstufung derzeit auch nicht öffentlich verbreiten. Das Gericht sieht zwar Hinweise auf verfassungsfeindliche Bestrebungen innerhalb der Partei, erkennt aber keine ausreichende Prägung der gesamten AfD. Die Partei bleibt damit vorerst ein rechtsextremer Verdachtsfall. Die AfD wertet die Entscheidung als Erfolg, während Politikerinnen und Politiker anderer Parteien weiter über mögliche Konsequenzen bis hin zu einem Verbotsverfahren diskutieren. Der AfD spielt das Urteil in die Hände, da sie es instrumentalisieren wird. Gleichzeitig darf Björn Höcke, einer der höchsten AfD-Funktionäre gerichtlich bestätigt als Nazi bezeichnet werden.

    5 min
  • Nichtstun am Grazer Hauptplatz

    Nichtstun am Grazer Hauptplatz

    Jeder Tag ist 8. März. Jeder Tag ist feministischer Kampftag. Aber manchmal muss es auch mal sein, nichts zu tun: Vor allem weil Frauen* mehr arbeiten und weniger verdienen. Nicht nur innerhalb von Lohnarbeitsverhältnissen – sondern vor allem was Care-Arbeit betrifft.
    Der Grazer Frauenrat lud am 9. März gemeinsam mit dem Bündnis 0803* von 12 bis 14 Uhr zur Aktion „Freie* Frauen* – Versammlung zum Nichtstun“ ein – Name war Programm. Frauen* haben sich von Erwerbs- und Sorgearbeit freigenommen, statt zu arbeiten, zu organisieren und zu funktionieren.
    Rund 300 Frauen* haben zwei Stunden lang „nichts getan“ – als bewusstes Zeichen.

    Enric von der VON UNTEN Redaktion war vor Ort und hat mit Teilnehmer:innen gesprochen, was sie berichten hört ihr im ersten Beitrag.

    11 min
  • Herberts Lieder und Geschichten Folge 13

    Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir

    Ich mag Oldies,  guten Rhythmus, jede gute Musik, auch Evergreen, und spiele heute folgende Lieder:
    Céline Dion – My Heart Will Go On
    Simon & Garfunkel – Mrs. Robinson
    Chuck Berry – You Never Can Tell
    Scott Joplin – The Entertainer
    Scott Joplin – Maple Leaf Rag
    Scott Joplin – The Cascades
    The Who – Tommy – Overture
    The Who – Pinball Wizard
    The Who – Tommy, Can You Hear Me
    The Who – It’s a boy
    The Who – I’m Free
    The Who – Go To The Mirror!
    Connie Francis – Stupid Cupid
    Connie Francis – Die Liebe ist ein seltsames Spiel
    Connie Francis – Schöner fremder Mann
    Hank Williams – Hey Good Lookin

    1 hr
  • Nachrichten aus Nord-Ost Syrien vom 18. März 2026

    Gestern, am Dienstag den 17. März 2026, fand eine Frauenkonferenz von Kongra Star statt. Dabei nahmen 400 Organisationen der kurdischen Frauenverteidigung teil. Die Konferenz wurde mit einer Erklärung beendet, mit der sie Frauenrechte und die Errungenschaften der Rojava-Bewegung in syrische Rechtssysteme fest verankern möchten. Außerdem laufen seit ein paar Tagen die Vorbereitungen für Newros, dem kurdischen Frühlingsfest. Die syrische Übergangsregierung hat am Montag nun auch Newros als Nationalfeiertag ausgerufen. Das war eine zentrale Forderungen der Kurd*innen in Syrien, doch die Anerkennung des Feiertags bedeutet keine unmittelbare Anerkennung der gesamten kurdischen Identität im Land. Die Feierlichkeit wird überschattet von heftigen Regenfälle. Diese haben in mehreren Regionen Syriens Überschwemmungen ausgelöst, die bis zu schweren Flutströmen ansteigen. Außerdem werden die Proteste gegen die syrische Übergangsregierung nun wieder lauter, vor allem wegen den Alkohol-Restriktionen kürzlich – jediglich in christlichen Häusersiedlungen erlaubt die syrische Übergangsregierung den Verkauf und Ausschank von Alkohol. Women Defend Rojava berichten von vor Ort und wünschen ein schönes Newros-Fest an alle diejenigen, die es feiern.

    7 min

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