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„Dieses Buch erzählt von der Wirkmächtigkeit eines Feminismus, der nicht für individuelle Rechte kämpft, sondern für die radikale Transformation des Lebens von allen, die in einem patriarchalen, rassistischen und kapitalistischen Ausbeutungssystem unterdrückt werden. Feminismus wächst »von unten«: aus den Körpern, aus den Geschichten, aus der alltäglichen Erfahrung von Gewalt und Widerstand. Und genau darin liegt die Kraft des lateinamerikanischen Feminismus: in der Vielfalt, in der kollektiven Organisierung, in der Verbindung von Kämpfen.“ (Quelle: Mandelbaum Verlag)
Die ungeschriebenen Gedichte der Renee Nicole Good
In Zeiten zunehmender Eskalationen werden Begriffe wie Zensur, Freiheit oder Frieden gerne in ihr Gegenteil verkehrt: Friedensbemühungen und den Friedensnobelpreis reklamieren Leute für sich, die das Verteidigungsministerium in „Kriegsministerium“ umbenennen und bei Kriegseinsätzen vor den Bildschirm sitzen, um ein spannendes Fernsehprogramm zu sehen; Zensur übt aus, wer die ungehinderte Verbreitung von Propaganda nicht zulassen will und Freiheit bedeutet die Ausweitung der Befugnisse und Rechtfertigung polizeilicher Gewalt zur Beschränkung der Bürger- und Menschenrechte. Demgegenüber nehmen sich die Bemühungen um den Erhalt der Grund- und Freiheitsrechte als alt und schwach geworden aus. Die IG Autorinnen Autoren hat vor vier Jahren die Literaturreihe „Stimmen gegen den Krieg“ ins Leben gerufen und vor zwei Jahren die Plattform „Der Wert der Demokratie“. Beide Initiativen haben nichts von ihrer aktuellen Notwendigkeit eingebüßt. Ebenso wenig wie die internationalen Initiativen und österreichischen Ableger von „Writers in Prison“ und „Writers in Exile“. Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss, über geänderte Voraussetzungen und aktuelle Pläne.
Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir
Initiative gegen die Bezahlkarte Graz
Queer My Pleasure – sexuelle Bildung ohne Barrieren
on Lara Kastler
Was passiert, wenn Kleidung nicht nur Stil ist, sondern Handlung? In diesem Podcast sprechen Lara Kastler und Thiemo Rydlo über Performance Art und darüber, wie sich Bedeutungen „anziehen“ lassen. Ausgangspunkt ist Laras Masterarbeit „Angezogen und aufgeladen“, mit der sie 2025 an der Universität für angewandte Kunst Wien abschloss. Ein Podcast für alle, die neugierig sind auf zeitgenössische Kunst, ganz ohne Vorwissen.
Mitwirkende: Lara Kastler, Thiemo Rydlo
Eine Produktion im Rahmen des fakultätsweiten Lehrprojekts Wissenschaftskommunikation, geleitet von Petra Dannecker & Mischa G. Hendel.
Von Lea Feichtinger und Julia Kocher
Wie wirksam ein Lieferkettengesetz ist, hängt stark von seinem Inhalt ab. Wie viele Unternehmen sind betroffen? Welche Teile einer Lieferkette werden von dem Gesetz umfasst? Und welche Sanktionsmechanismen sind bei Nichteinhaltung vorgesehen? Das sind alles Punkte, die beim EU-Lieferkettengesetz stark diskutiert wurden. Die beteiligten Akteur:innen hatten zu den Punkten teilweise sehr unterschiedliche Meinungen. Wie der Prozess rund um ein EU-Lieferkettengesetz abgelaufen ist und welche Positionen die verschiedenen am Prozess beteiligten Akteur:innen zum EU-Lieferkettengesetz hatten, darüber sprechen die Hosts Lea und Julia in dieser Podcastfolge. Diese Folge ist Teil 2 der dreiteiligen Reihe rund ums EU-Lieferkettengesetz – Machen statt Meinen.
Folge 1: https://o94.at/programm/sendung/id/2593827
Die Podcastreihe basiert auf einem Forschungsprojekt der Studierenden Lea Feichtinger, Julia Kocher, Fritz Kranebitter und Muska Yahya zum EU-Lieferkettengesetz, welches im Rahmen eines Forschungsseminars des Masterstudiums Politikwissenschaften an der Universität Wien im Jahr 2025 entstanden ist.
Credits:
Jingle:
Weitere Sounds:
Eine Produktion im Rahmen des fakultätsweiten Lehrprojekts Wissenschaftskommunikation, geleitet von Petra Dannecker & Mischa G. Hendel.
Wie kann ein gutes Zusammenleben gelingen, wenn gesellschaftliche Spaltung und Vorurteile überall zuzunehmen scheinen? Dieser Frage widmete sich die Amnesty Erzählwerkstatt im Rahmen der ZammZammZamm-Kampagne von Amnesty International Österreich – diesmal in Graz. Gemeinsam mit charismatischen Seniorinnen aus verschiedenen Pflegeheimen und engagierten Jugendlichen des LOGO Jugendmanagements kamen diesmal Generationen zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Es wurde gelacht, erzählt, zugehört und nachgefragt. Persönliche Geschichten wurden geteilt, Unterschiede sichtbar gemacht – und gleichzeitig überraschend viele Gemeinsamkeiten entdeckt.Die Begegnung zeigte, wie viel entstehen kann, wenn Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebensrealitäten einander wirklich zuhören. Migration, Lebensgeschichten, Erfahrungen mit Ausgrenzung, aber auch Hoffnung und Humor fanden Platz in den Gesprächen. So wurde der Workshop zu einem Raum, in dem Differenzen nicht versteckt, sondern offen besprochen werden konnten.
Die Amnesty Erzählwerkstatt machte diesen Tag zu einem kleinen Experiment des Zusammenlebens: ein Ort, an dem Austausch möglich wurde, Vorurteile hinterfragt werden konnten und neue Verbindungen entstanden – mit dem gemeinsamen Ziel, unsere Gesellschaft ein Stück offener und toleranter zu gestalten.
Gestaltung und Leiter Erzählwerkstatt: Mischa G. Hendel
Sound: Fairy Intro (by SergeQuadrado)
Anlässlich des Welttags der Fremdenführer:innen findet dieses Wochenende das „Austria Guides Burgenland Weekend“ kostenlose Führungen statt. Geprüfte Guides bieten dabei ein abwechslungsreiches Programm mit sechs Führungen und Spaziergängen zu kulturellen und historischen Höhepunkten im Burgenland an. Die Touren dauern meist ein bis zwei Stunden, sind auf kleine Gruppen begrenzt und führen zu Orten wie Rust, Donnerskirchen, Halbturn, Eisenstadt oder Purbach.
Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir
Sledi, ki jih puščamo za seboj, so pogosto tihe. Včasih nas prav te najbolj zaznamujejo. V Zavodu sv. Stanislava v Ljubljani je v okviru Koroških kulturnih dni na ogled razstava umetnika Stanka Sadjaka z naslovom Osrečujoči sledovi. Sadjak je v svoja dela ujel posebne utrinke življenja in vabi k razmisleku o sledeh, ki jih dajemo in prejemamo. O razstavi, o umetnikovi poti od lesorezov do sastagrafije in o tem, kaj mu pomeni razstavljati v slovenski prestolnici, prisluhnite v reportaži.
Die Spuren, die wir hinter uns hinterlassen, sind oft still. Manchmal sind es gerade diese, die uns am tiefsten prägen. Im Zavod sv. Stanislava in Ljubljana ist im Rahmen der Kärntner Kulturtage eine Ausstellung des Künstlers Stanko Sadjak mit dem Titel “Osrečujoči sledovi I Beglückende Spuren” zu sehen. Sadjak hat in seinen Werken besondere Augenblicke des Lebens eingefangen und lädt zum Nachdenken über die Spuren ein, die wir hinterlassen und empfangen. Über die Ausstellung, über den künstlerischen Weg des Künstlers vom Holzschnitt zur Sastagrafie und darüber, was es ihm bedeutet, in der slowenischen Hauptstadt auszustellen, erfahren Sie mehr in der Reportage.
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