Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

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Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • Gerda Sengstbratl: Ein Ich wächst in mir wie Gras, wie Veilchen, wie Baum, wie Wald

    „“Ein Ich wächst in mir“ ist eine Chronik einer weiblichen Sozialisierung, die mit der 2. Welle des Feminismus einsetzt und alle Aspekte des Frauseins auffächert:

    das Leben, die Bildung, die Körperlichkeit und Spiritualität, die Liebe und das Reisen. Gerda Sengstbratl stellt den Anspruch, dass nicht weniger als alles von Bedeutung ist, wenn eine Frau Mensch werden und bleiben will.“ (Quelle: fabrik.transit)
    Die Autorin Gerda Sengstbratl stellt ihren Roman „Ein Ich wächst in mir wie Gras, wie Veilchen wie Baum, wie Wald“ (fabrik.transit) im literadio-Gespräch mit Erika Preisel vor.

    30 min
  • Manuela Tomić: Franček

    „Frau B. quält seit Monaten der Fratz. Er hockt auf ihren Geschmacksrezeptoren und schlemmt, klopft wie ein Specht ihren Adamsapfel ab und springt ihr ab und an vor die Augen. Seit sie der Fratz martert, hockt sie im Reihenhaus mit Frau Wahl, Wachtmeisterin und Hebamme, der Katzenfrau, dem Arzt und dem Anwalt. Ihre große Liebe, der Weiberheld, will vom Fratz nichts wissen. Doch der Fratz scheint unausweichlich. Er setzt in Frau B. ein bosnisches Familientrauma in Gang, das schon ihren Großvater geplagt hat. Erinnerungen an die Osmanen, die Habsburger und den Krieg fließen mit Kinderwünschen und weiblicher Zerstörungswut ineinander. Frau B. will den Fratz gebären. Eines Abends aber taucht in ihren Träumen der kleine Franček auf und Frau B. findet sich im Gerichtssaal wieder. Franček, der Debütroman von Manuela Tomić, liest sich wie ein fabelhafter Fiebertraum im surrealistischen Gewand und wahnsinnigen Wendungen.“ (Quelle: Wieser Verlag)

    Die Autorin Manuela Tomić stellt ihren Debütroman „Franček“ (Wieser Verlag) im literadio-Gespräch mit Susanne Peter vor.

    31 min
  • Herberts Lieder und Geschichten Folge 10

    Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir

    Ich mag Oldies,  guten Rhythmus, jede gute Musik, auch Evergreen, und spiele heute folgende Lieder:
    Seiler und Speer – Ala bin
    Marianne Mendt – Komm, alter Pianospieler
    Marianne Mendt – Wie a Glock’n
    Andre Heller – Und dann bin i ka Liliputaner mehr
    André Heller – Wie mei Herzschlag
    Giulia Falcone singt Voilà
    Giulia Falcone – La Vie En Rose
    Giulia Falcone – Where Do I Begin
    Giulia Falcone – She
    Giulia Falcone – Les Feuilles Mortes – Autumn Leaves
    Diana Krall – Sorry Seems to Be the Hardest Word
    Diana Krall – Just The Way You Are
    Natalie King – Cheek to Cheek

    59 min
  • Gonçalo M. Tavares: Herr Eliot und die Vorträge

    Der Übersetzer Michael Kegler im literadio-Gespräch

    „Im furiosen Finale seiner zehnbändigen Reihe »Das Viertel« macht uns Gonçalo M. Tavares mit einem gewissen Herrn Eliot bekannt, der eine Reihe von Vorträgen über einzelne Verse berühmter Dichter hält.

    Herrn Eliots Erläuterungen sind freilich keine Poesievorlesungen der herkömmlichen Art. Sie stecken voller Überraschungen, sind urkomisch und dermaßen rasant, dass es mitunter besser ist, sich anzuschnallen. Der siebte und letzte Vortrag – über einen Vers von Paul Celan – existiert überhaupt nur als Titel und Versprechen.
    Gonçalo M. Tavares zeigt einmal mehr, dass der Ursprung aller Kreativität im freien Denken liegt, das unsere Sichtweisen spielerisch verändert und damit neue Möglichkeiten des Verstehens schafft, die wir dringend benötigen.“ (Quelle: Edition Korrespondenzen)
    Der Übersetzer Michael Kegler stellt den Band „Herr Eliot und die Vorträge“ von Gonçalo M. Tavares (Edition Korrespondenzen) im literadio-Gespräch mit Astrid Nischkauer vor.

    30 min
  • Beyond the screen: sexualisation and online abuse against young Latina women

    No More Violence Against Women; the podcast of the WAVE Network.

    Beyond the screen: sexualisation and online abuse against young Latina women

    In this episode, we focus on technology-facilitated violence against women and girls (TFVAWG) through an intersectional lens.

    As our lives increasingly move online, so do many forms of violence. From harassment and hate speech to sexualised abuse and stalking, digital spaces have become another arena where violence against women and girls (VAWG) unfolds. According to the European Union Agency for Fundamental Rights, around 10% of the women in the EU and the UK has experienced cyber harassment since the age of fifteen… with even higher rates among young women.[1]

    But online violence does not appear out of nowhere. It reflects deeper inequalities and stereotypes that already exist in society, while the spread of misogynistic and anti-feminist narratives continues to raise VAWG.

    In this episode, we explore one specific manifestation of this violence: the sexualisation and fetishisation of young Latin American women online.

    The discussion is based on the peer research report “Voices of Young Latinas: Peer Research on Online Abuse and the Impact of Fetishisation”, conducted by members of the Young Women’s Advisory Board of the Latin American Women’s Rights Service – LAWRS in London.

    Drawing on their own experiences and those of their peers, the young researchers explore the circulation of harmful stereotypes on social media, their roots in longer histories of racism and colonialism, and their impact on the everyday lives of young Latin American women.

    Hosted by Tamina, WAVE Youth Ambassador representing England, this conversation brings together Júlia Dantas, Malena Campillay and Amélie Romano Gonzalez from the Young Women’s Advisory Board, and Melissa Munz, Young Women’s Project Coordinator at LAWRS.

    References:

    Latin American Women’s Rights Service (LAWRS). (2026). Voices of young Latinas: Peer research on online abuse and the impact of fetishisation. London: LAWRS : https://lawrs.org.uk/wp-content/uploads/2026/03/YWAB-Peer-research-report-2025.pdf

    WAVE Network (2025) WAVE Country Report 2025: The status and value of women’s specialist services in tackling gender-based violence against women. Vienna: Women Against Violence Europe. https://wave-network.org/wp-content/uploads/2026/03/WAVE-Country-Report-2025.pdf

    Credits: 

    Created and developed by 4th generation WAVE Youth Ambassadors, Tamina Summersgill (England)

    Produced and edited by Branislava Arađan, WAVE Project and Youth Ambassador Coordinator & Julie Chauvin, WAVE Intern

    Voice over: Julie Chauvin, WAVE Intern

    The views and opinions expressed in this podcast are those of the speaker(s) and do not necessarily reflect the official policy or opinion/position of Women Against Violence Europe (WAVE).

    [1] European Union Agency for Fundamental Rights. (2014). Violence against women: An EU-wide survey. Main results report. Publications Office of the European Union.

    37 min
  • Sophia Boddenberg: Revolution der Frauen

    „Dieses Buch erzählt von der Wirkmächtigkeit eines Feminismus, der nicht für individuelle Rechte kämpft, sondern für die radikale Transformation des Lebens von allen, die in einem patriarchalen, rassistischen und kapitalistischen Ausbeutungssystem unterdrückt werden. Feminismus wächst »von unten«: aus den Körpern, aus den Geschichten, aus der alltäglichen Erfahrung von Gewalt und Widerstand. Und genau darin liegt die Kraft des lateinamerikanischen Feminismus: in der Vielfalt, in der kollektiven Organisierung, in der Verbindung von Kämpfen.“ (Quelle: Mandelbaum Verlag)

    Die Autorin Sophia Boddenberg stellt ihr Buch „Revolution der Frauen“ (Mandelbaum Verlag) im literadio-Gespräch mit Erika Preisel vor.

    31 min
  • Gerhard Ruiss: Literatur und Menschenrechte

    Die ungeschriebenen Gedichte der Renee Nicole Good

    In Zeiten zunehmender Eskalationen werden Begriffe wie Zensur, Freiheit oder Frieden gerne in ihr Gegenteil verkehrt: Friedensbemühungen und den Friedensnobelpreis reklamieren Leute für sich, die das Verteidigungsministerium in „Kriegsministerium“ umbenennen und bei Kriegseinsätzen vor den Bildschirm sitzen, um ein spannendes Fernsehprogramm zu sehen; Zensur übt aus, wer die ungehinderte Verbreitung von Propaganda nicht zulassen will und Freiheit bedeutet die Ausweitung der Befugnisse und Rechtfertigung polizeilicher Gewalt zur Beschränkung der Bürger- und Menschenrechte. Demgegenüber nehmen sich die Bemühungen um den Erhalt der Grund- und Freiheitsrechte als alt und schwach geworden aus. Die IG Autorinnen Autoren hat vor vier Jahren die Literaturreihe „Stimmen gegen den Krieg“ ins Leben gerufen und vor zwei Jahren die Plattform „Der Wert der Demokratie“. Beide Initiativen haben nichts von ihrer aktuellen Notwendigkeit eingebüßt. Ebenso wenig wie die internationalen Initiativen und österreichischen Ableger von „Writers in Prison“ und „Writers in Exile“. Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss, über geänderte Voraussetzungen und aktuelle Pläne.

    Über diese Themen spricht Gerhard Ruiss, Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, im literadio-Gespräch mit Astrid Nischkauer.

    30 min
  • Herberts Lieder und Geschichten Folge 11

    Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir

    Ich mag Oldies,  guten Rhythmus, jede gute Musik, auch Evergreen, und spiele heute folgende Lieder:
    Stand by Me – performed by Karen Gibson and The Kingdom Choir
    The Kingdom Choir – I Say A Little Prayer – Aretha Franklin Tribute
    Tatiana Eva-Marie & Avalon Jazz Band – Bésame Mucho
    Tatiana Eva-Marie & Avalon Jazz Band – La Mer
    Christina Stürmer – Mama Ana Ahabak
    Gert Steinbäcker – Mach die Aug`n zu
    Glen Campbell – Gentle on My Mind
    Led Zeppelin – Stairway To Heaven
    Its a mans world – Gamal John
    Pink Floyd – Another brick in the wall
    Glenn Frey – Route 66
    Eagles – Hotel California
    Bob Marley – One Love
    Bob Marley & The Wailers – Buffalo Soldier

    59 min
  • #Stimmlagen: Initiative gegen die Bezahlkarte Graz | Queer My Pleasure

    Initiative gegen die Bezahlkarte Graz

    Statt einem monatlichem Taschengeld von 40 Euro als Grundversorgung für Geflüchtete setzt sich Initiative gegen die Bezahlkarte Graz für ein Tauschgeschäft ein, bei dem sich Bürger:innen einbringen und ihr Bargeld gegen Gutscheine eintauschen können. Das Geld geht dabei nicht verloren, sondern wird nur umgewandelt. Außerdem gibt es die Möglichkeit ein regelmäßiges Tausch-Abo abzuschließen. Ziel ist es, dass Asylbewerber:innen, Vertriebene und andere Personen, die in der steirischen Grundversorgung sind,
    weiter selbstbestimmt leben und ihr Geld nicht nur an bestimmten Orten nutzen können. Die Testphase der Sachleistungskarte ist abgeschlossen und wird vorraussichtlich ab April 2026 umgesetzt.
    Infos dazu, wo ihr euer Bargeld gegen Gutscheine eintauschen könnt, findet ihr auf der Website der Initiative gegen die Bezahlkarte Graz.

    Queer My Pleasure – sexuelle Bildung ohne Barrieren

    Mit dem Projekt Queer My Pleasure möchte Eli in Graz einen barrierefreien und diskriminierungsfreien Zugang zu sexueller Bildung und körpersicheren Produkten schaffen. Seit Jänner 2026 ist der dazugehörige Online-Shop geöffnet. Dort werden geschlechtsneutrale Produkte, aber auch Bücher, Kunsthandwerk sowie Workshops und Beratungen rund um Sexualität und Queerness angeboten.
    Lea von der VON UNTEN Redaktion hat mit Eli über die queer-feministische Bildungsarbeit in Graz, die Idee hinter dem Projekt und über geplanten Vorhaben gesprochen.

    30 min
  • Angezogen und aufgeladen

    on Lara Kastler

    Was passiert, wenn Kleidung nicht nur Stil ist, sondern Handlung? In diesem Podcast sprechen Lara Kastler und Thiemo Rydlo über Performance Art und darüber, wie sich Bedeutungen „anziehen“ lassen. Ausgangspunkt ist Laras Masterarbeit „Angezogen und aufgeladen“, mit der sie 2025 an der Universität für angewandte Kunst Wien abschloss. Ein Podcast für alle, die neugierig sind auf zeitgenössische Kunst, ganz ohne Vorwissen.

    Mitwirkende: Lara Kastler, Thiemo Rydlo

    Musik: Veselyn Hrystov

    Eine Produktion im Rahmen des fakultätsweiten Lehrprojekts Wissenschaftskommunikation, geleitet von Petra Dannecker & Mischa G. Hendel.

    23 min

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