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„So ein Computerprogramm hat alle Hände voll zu tun, zumal eines, das als Datenputzer durch die Systeme geschickt wird und Glitches, also Fehler, beheben soll. Version 8.03 heißt das von der Informatikerin Kristin entwickelte Programm; Sisyphos nennt es sich ahnungsvoll selbst. Als Sisyphos realisiert, dass es eine „handgreifliche Welt“ jenseits seiner Grenzen gibt, möchte er diesen Vorhang lüften. Er erschafft sein menschliches Alter Ego: Peter Kaltenbacher, einst fürs Im-Lot-Halten des elterlichen Alkoholikerhaushalts zuständig, heute Statiker an der TU Wien. Als ein Zirkus in der Stadt gastiert, schließt Peter sich ihm an, einer wundervollen „Welt aus Zuckerwatte, abgewohnten Bauwägen, vorsintflutlichen Stromkreisen und Kamelscheiße“ – vor allem aber wegen der Trapez-Akrobatin Jana Morgana. Die Dinge nehmen ihren Lauf, bis auf einmal ein lautes, sonores Grummeln aufzieht…“ (Quelle: Müry Salzmann Verlag)
Der Autor Hubert Weinheimer stellt seinen Roman „Zirkus Morgana“ (Müry Salzmann Verlag) im literadio-Gespräch mit Susanne Peter vor.
„Der abgehalfterte Privatdetektiv Frank kämpft im Tucson des Jahres 1952 nicht nur gegen die schweißtreibende Hitze, sondern ringt vor allem mit seinen Erinnerungen. Eigentlich soll er dort die sich formierenden Gewerkschaften ausspionieren, doch setzt mitten in einer Observierung eine Zeitungsmeldung langsam die Erinnerungsmaschine in seinem löchrigen Hirn in Gang. […] Spuk erzählt historisch Verbürgtes und erfundene Historie. Mit einer gefinkelten, trickreichen Erzählweise schreitet der Roman in die Vergangenheit voran, um über Schuld und Verantwortung, Verbrechen und Solidarität zu sprechen.“ (Quelle: Droschl Verlag)
Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir
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Schamanismus und Heilung.
Erste, den Winter südlich der Sahara verbringende Vögel, sind zurück. …—… more birds here: https://dgqyks.podcaster.de/vogel-der-woche.rss
picture cc by Afsar Nayakan
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Der Stand nach dem letzten Verhandlungstag im SPAR-Prozess.
Weltweit gibt es zahlreiche gezielte Kampagnen gegen Konzerne, die gesellschaftsschädlich agieren. Solche Bemühungen sind sogar häufiger als Versuche die geltenden Gesetze zu verbessern. In Österreich sind allerdings Kampagnen gegen Unternehmen aufgrund der rechtlichen Lage kaum möglich. Obwohl Tierschützer:innen das wissen und sehr umsichtig vorgehen, hat der SPAR-Konzern es geschafft, eine solche Klage vom Zaun zu brechen, die den Tierschutz in Österreich seit Jahren gezielt von konstruktiveren Aktivitäten ablenkt. Von Gerichten äußerst fragwürdig bereitwillig erlassene einstweilige Verfügungen behindern aktiv eine kritische und effektive Thematisierung von problematischen Praktiken.
Auf EU-Ebene soll zwar eine neue Richtline nun das Problem solcher strategischen Klagen gegen öffentliche Beteiligung (Englisch: Strategic Lawsuits Against Public Participation, kurz: SLAPP) eindämmen, aber in Österreich ist davon leider noch keine Spur zu bemerken.
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You think I’m dancing—but I’m fighting
How do we approach the world—and the universe—in a creative way?
Tonight we spoke about Creative Infidelity: research following Nísia Floresta’s strategies of cultural translation—a way of thinking, reading, and transforming ideas across time and context.
Nísia Floresta was a feminist and an emancipatory force who challenged the systems of her time. That is why it is important that her work is present in archives—but also that we continue to listen to her through conversations like this one.
Thank you to Pêdra Costa for this powerful and open conversation.
Pêdra Costa is a performer, tarot reader, and visual and urban anthropologist. Their practice is shaped by lived experience, where necessity, adaptability, and action become creative forces.
This episode is part of the radio series VBKÖ: When Archives Speak, a residency project that turns listening to archival work into a shared, living practice.
More info: https://cba.fro.at/podcast/zenergija
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