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You think I’m dancing—but I’m fighting
How do we approach the world—and the universe—in a creative way?
Tonight we spoke about Creative Infidelity: research following Nísia Floresta’s strategies of cultural translation—a way of thinking, reading, and transforming ideas across time and context.
Nísia Floresta was a feminist and an emancipatory force who challenged the systems of her time. That is why it is important that her work is present in archives—but also that we continue to listen to her through conversations like this one.
Thank you to Pêdra Costa for this powerful and open conversation.
Pêdra Costa is a performer, tarot reader, and visual and urban anthropologist. Their practice is shaped by lived experience, where necessity, adaptability, and action become creative forces.
This episode is part of the radio series VBKÖ: When Archives Speak, a residency project that turns listening to archival work into a shared, living practice.
More info: https://cba.fro.at/podcast/zenergija
Der Tierkreis – oder besser gesagt: alles! – beginnt mit dem Widder. In der ersten Folge der Sendereihe stern.zeichen erklärt Sendungsmacherin Julia Matzinger, warum der Archetyp des Widders der Impulsgeber im Tierkreis ist, was es mit der Feuerenergie und Tatkraft des Widders auf sich hat, und was die Kriegsgötter Mars und Ares damit zu tun haben.
Der Kulturkreis Radstadt ist eine Institution, die sich der Förderung von Kunst und Kultur in der Region verschrieben hat. Das Ziel ist es, einen Raum für kreativen Ausdruck und kulturellen Austausch zu schaffen.
Innerhalb des Kulturkreises Radstadt gibt es das „Zentrum“, einen Ort, der als Bühne für vielfältige kulturelle Aktivitäten dient. Hier finden regelmäßig Filmvorführungen, Lesungen, Konzerte, Theateraufführungen und Workshops statt. Es ist ein Ort, an dem Kunst und Gemeinschaft zusammenkommen.
Ein Highlight im Veranstaltungskalender sind die Hofhaimertage.
Radstadt, ist der Geburtsort von Paul Hofhaimer, der als bedeutendster Komponist und Organist seiner Zeit gilt. Zu seinen Ehren finden alljährlich Ende Mai/Anfang Juni die internationalen Paul Hofhaimertage statt. Bei diesem „Festival für Alte Musik & Neue Töne“ erwarten die Besucher einzigartige Konzertdarbietungen und Hörerlebnisse an besonderen Orten: Von großen und berühmten Chorwerken, über Kompositionen junger Talente, bis hin zu Lesungen mit Musik in Konzertsälen, auf Schloss Höch, in Kirchen oder Gasthäusern
Elisabeth Schneider ist die Organisatorin und Geschäftsführerin beim „Kulturkreis Das Zentrum“.
Im Stadtrat von Weimar wurden dem Bündnis gegen Rechtsextremismus (BgR) am Mittwoch trotz Protesten jährliche finanzielle Zuschüsse in Höhe von 30.000 Euro gestrichen. Der Antrag dazu kam von der CDU-Fraktion sowie der Fraktion Weimarwerk/Bürgerbündnis im Stadtrat von Weimar und passierte die Abstimmung knapp mit 19-Ja zu 18-Nein-Stimmen.
Am vergangenen Sonntag verabschiedete die LINKE in Niedersachsen auf ihrem Parteitag einen Beschluss. Darin heißt es, dass die Linke Niedersachsen den »heute real existierenden Zionismus« ablehne. Seitdem ist sowohl inner- wie außerparteilich eine Debatte über Antisemitismus in der Partei „Die LINKE“ entbrannt.
Meron Mendel ist israelisch-deutscher Pädagoge, Publizist, Professor und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank. Im April 2023 sagte Mendel in einem Gespräch mit der taz, dass er sich selbst als Zionist bezeichnet. Wie blickt er auf den Beschluss und die Debatte zum Begriff »Zionismus«? Ein Gespräch.
Rekonstruktionsversuch
Die Karte von Premblechner aus etwa 1732–1735 zeigt die Hofkapelle als hohen, gotischen Baukörper mit Nord-Süd-Ausrichtung, verursacht durch geringe Tragfähigkeit des Seeufers, das Pfahlgründungen erfordert. Der Grundriss umfasst einen 3-Achtel-Chorschluss mit spitzbögigen Fenstern, eine Empore im Norden, zugänglich aus dem Hofhaus, sowie ein steiles Dach mit 60-Grad-Neigung und Giebelreiter-Turm, der 1718 mit barockem Zwiebelhelm erneuert wurde. Historische Quellen wie das Weichselpamer-Inventar von 1526 bezeichnen den Komplex als Amthof, während das Reformationslibell die Besoldung des Kaplans, Wachs für ein ewiges Licht und Verbindungen zum Spital dokumentiert. Im 18. Jahrhundert wanderten die Funktionen in die Kalvarienbergkirche, und nach dem Brand von 1750 überdauerte die Nordwand als Südfassade des Hauses am Hof 111, inklusive Wandansätzen der Ost- und Westwände.
Link zur Episode über die Premblechnerkarte Teil 1.
Link zur Episode über die Zimmer der Königin Elisabeth.
Link zur Episode über das Unschlitt.
Link zur Episode über die Spitalskirche.
Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir
Am 15. März fand in Wien anlässlich des Long-COVID-Awareness-Days eine Kundgebung statt. Organisiert von MUT (ME, Unterstützung und Teilhabe) und Long Covid Austria versammelten sich Betroffene, Angehörige und Initiativen vor dem Parlament, um auf Long COVID, Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und andere postakute Infektionssyndrome (PAIS) aufmerksam zu machen.
Über 1.000 Menschen versammelten sich vor dem Parlament, um auf die Situation von Betroffenen aufmerksam zu machen. Im Fokus standen Long COVID, ME/CFS, das posturale Tachykardiesyndrom (POTS) sowie weitere PAIS. Das sind Erkrankungen, die nach Infektionen auftreten und eine Vielzahl schwerwiegender Symptome verursachen können. Dazu zählen unter anderem extreme Erschöpfung, Atemprobleme, Herzbeschwerden, Kreislaufprobleme, Schmerzen und Schlafstörungen. Schätzungen zufolge sind weltweit 400 Millionen Menschen von Long Covid betroffen, in Österreich allein mehrere hunderttausend.
Trotz dieser hohen Zahlen gilt das Forschungsfeld weiterhin als unzureichend erschlossen. Für viele Erkrankungen wie ME/CFS oder POTS existieren bis heute keine ursächlichen Therapien. Betroffene berichten zudem von langen und oft schwierigen Diagnosewegen, die sich über Jahre ziehen können. Gründe dafür sind unter anderem fehlendes Wissen in der medizinischen Ausbildung sowie mangelndes Forschungsinteresse.
Ein zentrales Problem stellt auch die mangelnde Anerkennung der Erkrankungen dar. Viele Patient*innen sehen sich mit Vorurteilen konfrontiert oder erhalten Fehldiagnosen, häufig im psychischen Bereich. Dieses sogenannte „Medical Gaslighting“ führt dazu, dass Beschwerden nicht ernst genommen oder bagatellisiert werden. Auch nach einer Diagnose bleiben Herausforderungen bestehen: Pflegeeinstufungen und die Anerkennung von Arbeitsunfähigkeit verlaufen häufig schwierig – insbesondere im Zusammenhang mit Gutachten der Pensionsversicherungsanstalt (PVA).
Auch Kinder und Jugendliche sind betroffen. Neben dem Krankheitsmanagement stellt vor allem der Versuch, Schule oder Ausbildung aufrechtzuerhalten, eine enorme Belastung dar. Viele berichten zudem von emotionalem Druck, sich ständig erklären zu müssen, und von mangelndem Verständnis in ihrem Umfeld.
PAIS sind schwerwiegende Erkrankungen. Das Leitsymptom von ME/CFS, die Post-Exertional Malaise (PEM), führt dazu, dass schon geringe Überanstrengung den Zustand stark verschlechtern kann. Schwerstbetroffene leben oft isoliert, in reizarmen Räumen, mit kaum Bewegung oder sozialen Kontakten. Diese Situation betrifft nicht nur Erkrankte selbst, sondern auch ihre Angehörigen, die häufig Pflege und Unterstützung übernehmen und dabei an ihre körperlichen, emotionalen und finanziellen Grenzen stoßen.
Jüngst bekannt wurde der Fall des 21-jährigen Samuel R., der an ME/CFS erkrankte und Ende Jänner dieses Jahres Sterbehilfe in Anspruch nahm. Seine Freundin spricht auf der Kundgebung und teilt seine Worte, um auf die fehlende Versorgung aufmerksam zu machen.
In der Sendung zu hören:
Foto: Aylin Yilmaz
„Bei dieser Revue durch ein außergewöhnliches Leben ohne Besonderheiten stirbt der Erzähler gleich drei Mal, reflektiert über das Schreiben und verschollene Verse, spielt ironisch mit Fußnoten und Kommentaren von Lektoren – und gelangt schließlich zur Erkenntnis, dass allein die Liebe Bestand hat.“ (Quelle: Klingenberg Verlag)
Der Mitherausgeber Gerhard Ruiss im Gespräch
„Der Band „Die Äußerlichkeiten sind also vom Tisch“ versammelt Texte, die Alfred Komarek (1945–2024) in den 1980ern und 1990ern für Magazine, Zeitschriften und Kunstperiodika verfasste. Die Auswahl zeigt Komarek in seiner Bandbreite als Erzähler vielfältigster Wirklichkeiten: Über Stadt, Land, Straße, Fluss und Meer nimmt er Orte und Menschen in den Blick und berichtet ebenso unaufgeregt wie gewitzt über die schönen Eigenarten des Alltäglichen.“ (Quelle: Literaturedition Niederösterreich)
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