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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Studie: Deutsche wollen sparen
Beim Konsum herrscht in Deutschland derzeit vor allem Zurückhaltung. 70 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger wollen wegen der hohen Preise geplante Ausgaben reduzieren oder sogar ganz darauf verzichten.
Im Vergleich zum Februar 2024 ist die Sparbereitschaft leicht um drei Prozentpunkte gestiegen. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend in der Mittelschicht. 78 Prozent der Befragten mit einem Haushaltseinkommen von 3.000 bis 4.000 Euro wollen auf Ausgaben verzichten. Ab einem Einkommen von 4.000 Euro sind es 68 Prozent. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "TeamBank-Liquiditätsbarometer".
Am höchsten ist die Sparbereitschaft bei Restaurantbesuchen. 32 Prozent planen, hier auf Ausgaben zu verzichten. Bei einem Einkommen von 3.000 bis 4.000 Euro sind es sogar 37 Prozent. An zweiter Stelle stehen Urlaubsreisen. Hier will sich jeder fünfte Deutsche einschränken. Dahinter folgen mit 17 Prozent Investitionen in die Wohnungseinrichtung. Wie hoch die Sparneigung ist, zeigt auch, dass 63 Prozent in den kommenden zwölf Monaten Rücklagen für besondere Anschaffungen bilden wollen.
Finanzielle Zuversicht wächst nur langsam
Trotz des verhaltenen Konsumklimas hellt sich die Stimmung der Deutschen rund um ihre Finanzen auf, wenn auch nur sehr langsam. Dies belegt der Liquiditätsindex im Rahmen der Studie. Mit einem Indexwert von 11,5 Punkten setzt sich der Aufwärtstrend zum dritten Mal in Folge fort. Nach dem durch Pandemie und Energiepreiskrise ausgelösten Einbruch stieg der Wert im Juni 2023 erstmals wieder von 4,75 auf 5,5 Punkte und legte im Februar 2024 auf 8 Punkte zu. Vom bisherigen Höchstwert von 31,25 Punkten im Jahr 2019 ist der Indexwert allerdings noch weit entfernt. Auch die individuellen finanziellen Möglichkeiten werden etwas optimistischer eingeschätzt: 67 Prozent der Deutschen bezeichnen ihre aktuelle Finanzlage als mindestens gut. Das sind vier Prozentpunkte mehr als noch im Februar 2024. Besonders stark verbessert hat sich die Situation der 18- bis 29-Jährigen. 74 Prozent von ihnen geht es finanziell mindestens gut. Zu Jahresbeginn waren es noch 13 Prozentpunkte weniger. Die Studie "TeamBank-Liquiditätsbarometer" untersucht seit dem Jahr 2013 Liquidität und Konsumverhalten der deutschen Bevölkerung.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Gut oder Geldfalle? Auf diese Versicherungen können Verbraucher getrost verzichten
475,5 Millionen Versicherungsverträge verzeichnet der Verband der Versicherer GDV für 2023. Damit hat jeder Haushalt in Deutschland im Schnitt 11,5 Versicherungen. Doch ob die Personen im Haushalt damit auch gut versichert sind, darüber gibt die Zahl der Versicherungsverträge keine Auskunft. Viele dieser Versicherungsprodukte erscheinen auf den ersten Blick nützlich, erweisen sich jedoch bei näherer Betrachtung als wenig sinnvoll.
„Der Einfallsreichtum der Versicherer ist groß, wenn es darum geht, neue Produkte auf den Markt zu bringen. Längst nicht alle wurden zum Nutzen der Verbraucherinnen und Verbraucher entwickelt“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Denn vorrangig sollten Verbraucher Versicherungen abschließen, die existenzielle Risiken abdecken – etwa Haftungsrisiken, den Verlust der Arbeitskraft, die Absicherung der Familie und des Wohneigentums.
Der Verlust eines Handys oder eines Gepäckstückes ist zwar ärgerlich, führt aber nicht in eine wirtschaftliche Schieflage, die den Lebensstandard gefährdet. Oft ist die Prämie gegenüber den versicherten Leistungen zudem unverhältnismäßig hoch, es gibt Leistungsausschlüsse, entschädigt wird nur zum Zeitwert oder der Versicherungsschutz ist bereits in einer anderen Versicherung enthalten. Eine reine Brillenversicherung deckt nicht alle Kosten ab. Beispielsweise wird eine neue Brille nur dann übernommen, wenn die aktuelle Brille mindestens zwei Jahre alt ist oder sich die Sehstärke um mindestens +/- 0,5 Dioptrien geändert hat. Oder sie erstattet nur in begrenzter Höhe, z. B. nur bis 300,- Euro. Wer eine spezielle Fassung oder hochwertige Gläser wünscht, muss höhere Zuzahlungen leisten.
Eine spezielle Sportgeräteversicherung ist überflüssig, wenn der Verlust bereits durch die Hausratversicherung auch im Rahmen der Außenversicherung gegen Schäden durch Brand, Einbruchdiebstahl, Sturm, Hagel oder Leitungswasser abgedeckt ist. Auch Elektronikversicherungen, die gerne beim Kauf eines Smartphones & Co. an der Kasse mitverkauft werden, scheinen nur smart – denn entschädigt wird nur der Zeitwert des Handys. Die Finger sollten Verbraucher laut dem BdV auch von kapitalbildenden Lebensversicherungen lassen. Sie sind weder zur Altersvorsorge noch zum Vermögensaufbau geeignet. Niedrigzinsen, intransparente (und oftmals überteuerte) Kostenstrukturen sowie – bei Rentenversicherungen – überzogene Langlebigkeitsannahmen haben zur Folge, dass die versicherten (garantierten) Leistungen oft nicht einmal der Summe der eingezahlten Prämien entsprechen.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Alles in Butter? Für die Verbraucher eher nicht!
Aktuell erzählt man uns, dass die Inflation zurückgeht – im September sollen es nur noch 1,6 % gewesen sein. Dazu passend gehen die Sollzinsen nach unten, allerdings nur sehr bescheiden, schließlich müssen die armen Banken ja von irgendetwas leben! Guthabenzinsen für Geldeinlagen gehen dagegen meist schon im Vorfeld der EZB-Zinssenkungen runter, so kann man unauffällig gleich zweimal den Guthabenzins reduzieren. Kurz vorher und unmittelbar danach.
Wer - ebenfalls aktuell - am vergangenen Freitag im Kühlregal zur Butter griff, glaubte allerdings, einen Sehfehler zu haben. 250 Gramm Butter kosten als No-Name-Produkt plötzlich in vielen Märkten 2,39 Euro, für Marken wie Kerrygold, Meggle oder Weihenstephan liegen die Preise nach einer Meldung des Kölner Stadtanzeigers inzwischen bei 3,39 bis 3,49 Euro pro 250 Gramm, Butter ist daher in Deutschland so teuer wie nie! Und der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) sieht sogar noch größere Steigerungen kommen.
Nun erleben wir seit einiger Zeit folgendes Spiel bei diversen Produkten:
Preise gehen hoch, Inhalte werden reduziert, die Produktqualität sinkt oft auch noch. Fett wird durch Wasser ersetzt, man kann auch mit Luft in Produkten viel Geld verdienen. Allerdings passiert kurz drauf dann etwas Seltsames: Die vorher drastisch verteuerten Produkte liegen wie Blei in den Regalen, die Hersteller geben häufig gewaltige Preisnachlässe - über 50% sind schon eher die Regel, als die Ausnahme. Besonders gerne werden Sondergrößen aufgelegt, man stellt bei genauerem Hinschauen aber fest, die diese im Vergleich zu vorher immer noch teurer sind.
Da denkt der geneigte Verbraucher natürlich über Vorratshaltung nach, wenn es grade mal halbwegs günstig ist. So könnte man beispielsweise größere Mengen Butter im Sonderangebot erwerben und einfrieren, aber da ist Vorsicht geboten. Zwar streiten sich die Geister, ob es nur vier Monate sein sollten, oder auch mal neun vertretbar sind, aber in einem ist man sich wohl einig. Nach dem Auftauen sollte die Butter relativ zügig verbraucht werden, da sie – so heißt es –schnell Geschmackseinbußen erleidet. Hier erlaube ich mir, einen persönlichen Tipp weiterzugeben. Notieren Sie mal, wie lange es dauert, bis ein Päckchen Butter bei Ihnen komplett verzehrt ist. Wenn Sie das ermittelt haben, teilen Sie das Päckchen einfach in passende Größen auf. Und für kleine Mengen ist sogar eine Silikoneiswürfelform eine gute Idee.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute:
22 Krankenkassen erhöhen mitten im Jahr den Beitrag
Seit Mai 2024 haben 22 Krankenkassen mitten im Jahr den Beitrag erhöht, 17 von ihnen hatten schon zum Jahreswechsel mehr Geld verlangt. Eigentlich sind mögliche Beitragsanpassungen zum jeweiligen Jahresbeginn vorgesehen.
7,6 Millionen Versicherte sind betroffen, das zeigen aktuelle Abfragen von Finanztip bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. Nach Musterrechnungen des Geld-Ratgebers spart ein Durchschnittsverdiener durch einen Wechsel zu einer günstigen Krankenkasse oft mehr als 300 Euro im Jahr.
GKV-Wechsel spart mehrere Hundert Euro
„Weil viele Versicherungen dieses Jahr ihren Zusatzbeitrag angehoben haben, manche sogar zum zweiten Mal, können betroffene Versicherte aktuell besonders von einem Wechsel zu einer günstigen Krankenkasse profitieren“, rät man. Wie sehr sich ein solcher Wechsel lohnt, hängt vom Einkommen ab und davon, wie viel günstiger die neue Kasse ist.
Nach Finanztip-Berechnungen kann ein Angestellter mit einem Bruttogehalt von 3.000 Euro im Monat und Steuerklasse I (keine Kinder, keine Kirchensteuer) mit einem Wechsel von der Krankenkasse KKH (3,28 % Zusatzbeitrag seit 01.08.2024) zu einer der günstigsten bundesweit geöffneten Krankenkassen (0,9 % Zusatzbeitrag) im Monat 25,70 Euro netto sparen. So viel bleiben von 35,70 Euro Beitragsersparnis nach Steuern übrig. Im Jahr macht das 308,40 Euro Ersparnis bei der Krankenversicherung. Bei einem Bruttogehalt von 4.000 Euro steigt die Netto-Ersparnis auf 32,68 Euro monatlich oder 392,16 Euro jährlich. Und ein Angestellter mit 5.000 Euro Bruttogehalt spart durch diesen Wechsel 38,75 Euro pro Monat oder 465 Euro auf ein Jahr gerechnet. Wie groß die individuelle Ersparnis beim Zusatzbeitrag ist, können Arbeitnehmer online mit einem Rechner von Finanztip prüfen. Der kostenfreie Verbraucherservice zeigt die Ersparnis bei einem Wechsel von der aktuellen Kasse zur günstigsten bundesweit tätigen Krankenkasse.
Wann ist ein Wechsel der GKV möglich
„Der Wechsel der Krankenkasse ist einfach”, sagt man: „Versicherte melden sich einfach beim neuen Versicherer an, der erledigt dann den Rest.“ Normalerweise sind Verbraucher nach einem vorausgegangenen Wechsel zunächst zwölf Monate an ihren neuen Versicherer gebunden. Diese Bindungsfrist entfällt aber, sobald die Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht. Betroffene haben in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht und können ihre Krankenkasse mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen. „Die Kündigung muss spätestens bis zum Ende des Monats beim Versicherer eingehen, in dem der erhöhte Beitrag erstmals fällig wird“. Die Kündigung greift dann zum Ende des übernächsten Monats. Wenn Versicherte länger als zwölf Monate bei ihrer Kasse sind, können sie jederzeit mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende ordentlich kündigen.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Über 90 Prozent der jungen Leute wollen ein eigenes Auto
Den Führerschein zu machen, ist nicht aus der Mode gekommen – im Gegenteil. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen. Dafür hat das Meinungsforschungsinstitut Civey im September 1.000 junge Erwachsene bis 25 Jahre befragt. Die Ergebnisse belegen, wie wichtig der Generation Z Autofahren ist und worauf sie bei der Kfz-Versicherung Wert legt.
Angesichts von Klimawandel, alternativen Formen der Mobilität und gestiegenen Kosten könnte man vermuten, dass immer weniger junge Menschen Wert darauf legen, den Führerschein zu machen und sich einen Pkw zu kaufen. Tatsächlich sinkt seit 2012 kontinuierlich der Anteil der 17- bis 20-Jährigen, die eine Fahrerlaubnis der Klasse B haben, also den Autoführerschein. Nach Angaben von Statista haben inzwischen nur noch 41 Prozent der jungen Menschen bis 20 Jahre den „Lappen“, der heute allerdings eine Plastikkarte ist.
Trend zum Führerschein ab 18
Das liegt aber anscheinend eher am Aufwand: Wer den Führerschein machen will, muss Zeit und Geld investieren. Laut ADAC kostet die Pkw-Variante je nach Region, Anbieter und Anzahl der benötigten Fahrstunden zwischen 2.500 und 4.500 Euro. Dennoch steht er bei der Jugend ganz oben auf der Wunschliste, wie die aktuelle Umfrage von Civey im Auftrag der DEVK zeigt. 28,6 Prozent der Frauen und Männer bis 25 Jahre haben die Fahrerlaubnis schon im 17. Lebensjahr erworben und sind bis zum 18. Geburtstag begleitet gefahren.
93,7 Prozent wünschen sich ein eigenes Auto
Aber mit dem Führerschein allein ist es nicht getan. Auf Dauer bei den Eltern mitzufahren oder sich bei Bedarf ein Fahrzeug zu leihen, ist keine Option für die meisten jungen Leute, die schon eine Fahrerlaubnis haben oder bald bekommen. 93,7 Prozent von ihnen legen Wert darauf, ein eigenes Auto zu besitzen.
Bei der Kfz-Versicherung zählt der Preis
Wenn der Traum vom eigenen Auto in Erfüllung geht, ist eine Kfz-Versicherung nötig. Beim Abschluss schauen 72,1 Prozent der jungen Menschen vor allem auf den Preis. Die DEVK hilft beim Sparen – schon mit einem Rabatt fürs begleitete Fahren mit 17. Wer seinen Führerschein erst später gemacht hat, kann trotzdem sparen, wenn er oder sie das erste eigene Auto versichert. Die DEVK stuft junge Leute in die Schadenfreiheitsklasse SF ½ ein statt SF 0, wenn bereits das Fahrzeug der Eltern bei der DEVK versichert ist. Bis zu 40 Prozent sparen geht mit dem Junge-Leute-Vorteil: Voraussetzung ist, dass in der Familie zusammen vier weitere Verträge in anderen Sparten bestehen.
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Thema heute: Scheidung: Was passiert mit gemeinsamen Versicherungen?
15,1 Jahre hielt laut Statistischem Bundesamt hierzulande eine durchschnittliche Ehe im Jahr 2022. Nach dem Ehe-Aus sollten die gemeinsamen Versicherungsverträge überprüft und angepasst werden.
„Eine Scheidung oder die Aufhebung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft kann sich auf den Versicherungsschutz auswirken. Und zwar unabhängig von der ordentlichen Kündigungsfrist eines Versicherungsvertrags. Es ist daher wichtig, seine Verträge auf solche speziellen Regelungen hin zu prüfen“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV).
Ein gutes Beispiel ist die Namensänderung bei einer Scheidung. Nimmt beispielsweise die Frau ihren Geburtsnamen wieder an und zieht in eine eigene Wohnung, ist sie verpflichtet, dem Versicherer ihre Namensänderung sowie ihre neue Anschrift mitzuteilen. Tut sie dies nicht, kann der Versicherer ihr zwar keine Briefe zustellen. Kraft Gesetz gelten die Schreiben aber dennoch als zugestellt und die Frau würde beispielsweise Rechnungen nicht empfangen und angemahnt werden.
Eines der größten Risiken bei einer Scheidung ist: Einer der beiden Partner verliert den Versicherungsschutz und bekommt unter Umständen gar nichts davon mit. Ein gutes Beispiel ist die Privathaftpflichtversicherung (PHV). In der PHV können Partner mitversichert werden. Eheleute sind oftmals ohne konkrete Nennung mitversichert, bei Unverheirateten muss der Versicherungsnehmer oftmals den Partner dem Versicherer melden. Verlangt wird üblicherweise bei Unverheirateten, dass sie in einem gemeinsamen Haushalt leben. Ehepartner bleiben oftmals auch bei einer Trennung mitversichert, solange die Ehe noch besteht. Es sei denn, ein Ehepaar trennt sich und ein Partner zieht aus, noch bevor die Scheidung vollzogen ist.
Ein Beispiel: Zwei Frauen (A und B), die noch verheiratet sind, trennen sich. Frau B zieht aus der gemeinsamen Wohnung in eine neue Wohnung um. Frau A ist Versicherungsnehmerin der Privathaftpflichtversicherung und findet eine neue Partnerin: Das ist Frau C. Frau A meldet dem Versicherer, dass Frau C als ihre Partnerin in der PHV mitversichert werden soll – das dokumentiert der Versicherer in der Versicherungsbestätigung. Für Noch-Ehefrau B bedeutet das, dass sie nicht mehr im PHV-Vertrag mitversichert ist – sie verliert demnach ihren Versicherungsschutz, weiß davon aber im Zweifel nichts. Denn mehrere Partner sind nicht versicherbar. Wenn sich also Paare trennen (und einer auszieht), sollten mitversicherte Personen sich schnellstmöglich um einen eigenen PHV-Vertrag kümmern.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Campus Remagen der Hochschule Koblenz erweitert sein Studienangebot um vier innovative Studiengänge
Am Campus Remagen der Hochschule Koblenz werden ab dem Wintersemester 2024/2025 im Fachbereich Mathematik und Technik vier neue Bachelorstudiengänge angeboten.
Die Studiengänge erweitern das Bildungsangebot der Hochschule um zukunftsweisende Disziplinen.
Technoinformatik (B.Sc.)
Der neue Bachelorstudiengang Technoinformatik widmet sich einem hochrelevanten Fachgebiet, das das Zusammenspiel von Hard- und Software zur Erfassung, Auswertung und Steuerung komplexer Systeme in den Fokus rückt. Die Studierenden erwerben Kompetenzen in den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik, um die digitale Zukunft praxisnah mitzugestalten. Anwendungsfelder der Technoinformatik reichen von der Automatisierungstechnik über intelligente Kamerasysteme bis hin zur Entwicklung bildgestützter Umwelttechnik und radarbasierter Methoden für selbstfahrende Fahrzeuge sowie industrielle und medizintechnische Anwendungen.
Künstliche Intelligenz (B.Sc.) und Künstliche Intelligenz (dual) (B.Sc.)
Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Systeme wie ChatGPT oder StableDiffusion, die menschenähnliche Konversationen führen, Texte verfassen oder in Bilder umwandeln, finden bereits vielfache Anwendungen in der Praxis, etwa in der Krebserkennung, der Medikamentenentwicklung, beim autonomen Fahren, in der Robotik oder bei der Betrugserkennung im Finanzwesen. Um dem gestiegenen Bedarf in Wirtschaft und Forschung gerecht zu werden, starten zum Wintersemester 2024/2025 zwei neue Bachelorstudiengänge: Künstliche Intelligenz - einmal im normalen Studienablauf, zum anderen als duales Studium.
Das Studium legt ein stabiles Fundament in Mathematik und Informatik als Grundlage für KI und bietet die Möglichkeit, vertieftes Wissen in Anwendungsgebieten wie Biomedizin, Wirtschaft oder Ingenieurwesen zu erwerben. „Der nicht-duale Studiengang ist ein reguläres Vollzeitstudium über sechs Semester, das auch in Teilzeit studierbar ist. Das duale Modell beinhaltet eine Anstellung bei Kooperationsunternehmen mit Gehalt sowie zwei zusätzliche Praxissemester.
Wirtschaftsmathematik (dual) (B.Sc.)
Ebenfalls zum kommenden Wintersemester startet der neue duale Studiengang Wirtschaftsmathematik. Interessierte können sich noch bis zum 30. September für die neuen Studiengänge einschreiben. An den dualen Studiengängen Interessierte müssen sich jedoch zuvor bei einem der Kooperationsunternehmen bewerben.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Fahren mit dem Nachtzug ist reine Glücksache
Abends in den Nachtzug steigen und morgens ausgeruht am Ziel ankommen - gut 40 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, so in den Urlaub zu starten. Wie bequem sich dieser Wunsch nach entspanntem Reisen verwirklichen lässt, hat der ADAC in einem großen Online-Check von rund 100 potenziellen Nachtzug-Strecken quer durch Europa untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd: Es gibt viel zu wenige Direktverbindungen, die Verbindungssuche im Internet gestaltet sich unkomfortabel, zudem waren einige Züge vergleichsweise teuer.
Ziel des ADAC Checks war es, 21 beispielhaft ausgewählte Städteverbindungen über verschiedene Onlineportale zu planen und zu buchen. Geprüft wurden Verbindungen aus sieben deutschen Städten mit benutzerfreundlichem Nachtzug-Angebot: Konkret aus Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Dresden und Hannover. Ziel waren zwölf touristisch attraktive europäische Städte, unter anderem Paris, London, Madrid, Barcelona und Rom. Ermittelt wurde immer das zum Testzeitpunkt günstigste Angebot mit Liegemöglichkeit für die Hinfahrt.
Insgesamt waren sieben für den ADAC Check ausgewählte Direktverbindungen überzeugend. Die Abfahrts- und Ankunftszeiten sind nutzerfreundlich und das jeweilige Ziel ist in maximal 15 Stunden zu erreichen. Mit leichter Einschränkung empfehlenswert waren sieben weitere Verbindungen, bei denen zwar ein Umstieg nötig ist, aber zu zumutbaren Zeiten: nicht vor 6:30 Uhr morgens, meist jedoch nach 8 Uhr. Positiv ist der lange Nachtzug-Anteil an der Fahrt, um ausreichend Schlaf zu finden.
Als nicht verbraucherfreundlich bewertete der ADAC sieben Verbindungen, die erst gegen Mitternacht starten oder bei denen die Fahrgäste mehrmals umsteigen müssen, teilweise schon sehr früh am Morgen. Bei der zum Testzeitpunkt angebotenen Verbindung Hamburg - Barcelona mit gut 23 Stunden Fahrtzeit sind z.B. vier Umstiege erforderlich, bis das Ziel erreicht wird. Als großes Problem hat sich im ADAC Check herausgestellt, dass es keine einheitliche Buchungsplattform für länderübergreifende Tickets gibt. Die Online-Recherche und der Vergleich von Fahrzeiten, Preisen oder Komfortkategorien sind oft verwirrend und sehr zeitintensiv. Die im Check genutzten Buchungsportale DB-Navigator, Trainline und Rail Europe liefern teils unterschiedliche oder viel zu umständliche Verbindungen. Eine erfolgreiche Online-Suche garantiert zudem noch keine Buchung.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute:
Jeder dritte Autofahrer findet Kfz-Versicherung zu teuer: Sparen bei der Fahrleistung
Mehr als jeder dritte Autofahrer findet den Vertrag seiner Kfz-Police inzwischen als finanzielle Belastung (36 %). Befragt wurden Autofahrer, die (Mit-)Entscheider bezüglich der Kfz-Versicherung sind.
„Schnell und einfach bei der Kfz-Versicherung Geld sparen kann man, wenn man seine Kilometerzahl reduziert", sagt man bei Finanztip, oft gehe das sogar rückwirkend fürs laufende Jahr. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre haben nur 39 Prozent der Autofahrer diese Möglichkeit genutzt und die Fahrleistung ihrer Kfz-Versicherung verringert. Fast die Hälfte hat dieses Tarifmerkmal noch nie optimiert (49 %).
10.000 Kilometer als Fahrleistung im Vertrag kosteten in der aktuellen Finanztip-Studie durchschnittlich 16 Prozent mehr als 5.000 Kilometer. „Wer dann 5.000 Kilometer mehr in seinem Vertrag stehen hat, als er tatsächlich fährt, der schenkt seiner Versicherung einfach Geld“, heißt es. „Bei einem Jahresbeitrag von beispielsweise 500 Euro sind das im Schnitt 80 Euro, die Versicherte aus dem Fenster werfen.” Die Studie zu Tarifmerkmalen in der Kfz-Versicherung veröffentlicht Finanztip regelmäßig.
Bei den Kosten wird Folgendes deutlich:
• 5.000 Kilometer kosteten durchschnittlich 7 Prozent mehr als 2.000 Kilometer
• Bei 10.000 Kilometern kommen durchschnittlich 16 Prozent dazu.
• Sind es 15.000 Kilometer, muss man im Schnitt weitere 9 Prozent ansetzen
• 20.000 Kilometer kosteten durchschnittlich 14 Prozent mehr, als wenn sie nur 15.000 Kilometer fahren.
• Und bei 25.000 Kilometern müssen Sie auf die 20.000 Kilometer-Prämie im Schnitt weitere 13 Prozent mehr zahlen.
Sie merken, es wird deutlich teuer, je mehr Kilometer Sie fahren.
Kilometer anpassen und sparen – das geht auch rückwirkend
Die Kilometerzahl sollte man zwar realistisch, aber eher defensiv einschätzen, denn Kilometer nachmelden geht immer. „Einfach zu wenig Kilometer angeben und damit den Preis für die Autoversicherung drücken, sollte man natürlich nicht”, so Finanztip. Ein Blick auf die Fahrleistung lohnt aber jedes Jahr. Denn nicht nur Nachmelden von mehr gefahrenen Kilometern ist möglich. Wer deutlich weniger gefahren ist als angenommen, sollte das seinem Versicherer mitteilen – und so sparen. Denn bei vielen Versicherungen ist eine solche Änderung der Fahrleistung mittlerweile rückwirkend fürs aktuelle Jahr möglich, ohne dabei gleich einen neuen Vertrag abschließen zu müssen.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Rente vom Chef - 5 Gründe, warum Arbeitgeber die Betriebsrente stärken sollten
Es ist kein Geheimnis, dass das Rentensystem in Deutschland überlastet ist. Die gesetzliche Rente wird nicht mehr ausreichen, um Menschen ihren gewohnten Lebensstandard zu bieten, man sollte sie lediglich als Grundsicherung sehen, während man die Rentenlücke zum notwendigen Einkommen privat schließen muss.
Doch oft fehlt es an attraktiven Angeboten und viele Betriebe bieten diesen wichtigen Benefit nicht oder nur unzureichend an, sagt man bei der Deutschen Mittelstandsversorgung GmbH DMV. Mit einer echten Betriebsrente schaffen Arbeitgeber, die so ihre betriebliche Altersvorsorge stärken, nicht nur eine bessere Zukunft für ihre Mitarbeiter, sondern profitieren auch selbst davon.
Für eine Betriebsrente sprechen natürlich auch steuerliche Gründe. Um für den Ruhestand zu sparen, müssen viele Menschen auf ihren Nettolohn zurückgreifen, was ihre monatlichen Einkünfte spürbar reduziert. Hier zeigt sich der große Vorteil der Betriebsrente: Die Beiträge werden direkt aus dem Bruttogehalt finanziert und zusätzlich durch Arbeitgeberzuschüsse erhöht. Solange die gesetzlichen Höchstgrenzen von 300 Euro eingehalten werden, bleiben diese Einzahlungen steuer- und sozialversicherungsfrei. Das bedeutet, dass jeder gezahlte Euro vollständig der Altersvorsorge des Mitarbeiters zugutekommt. Dieses "Sparen aus dem Bruttoeinkommen" führt zu erheblichen Ersparnissen bei Steuern und Sozialabgaben und sorgt dafür, dass viel mehr investiert wird als über den Nettolohn.
Arbeitgeberzuschüsse
Zudem sind Arbeitgeber seit 2019 gesetzlich verpflichtet, bei Entgeltumwandlungen einen Zuschuss von mindestens 15 Prozent des umgewandelten Betrags zu leisten, wenn durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge eingespart werden. Dieser Zuschuss gilt für alle seit 2019 abgeschlossenen Vereinbarungen und seit 2022 auch für bestehende Entgeltumwandlungen. Der Zuschuss kann als Anreiz für Arbeitnehmer dienen, sich für eine betriebliche Altersvorsorge zu entscheiden. Positiv ist dabei, dass Arbeitgeber auch mehr als den Pflichtprozentsatz leisten können. Je höher der Zuschuss, desto attraktiver ist die bAV für die Mitarbeiter. Viele Arbeitgeber sind sich nicht bewusst, dass sie die Betriebsrente ihrer Mitarbeiter mit bis zu 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze - derzeit 604 Euro monatlich - bezuschussen oder sogar vollständig übernehmen können, beispielsweise statt oder zusätzlich zu einer Lohnerhöhung.
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