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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: TÜV-Verband Presseinfo: Schulweg-Check – Sicherheit im Straßenverkehr für Erstklässler
Mit jedem Beginn eines neuen Schuljahres und der Einschulung hunderttausender Kinder rückt das Thema sicherer Schulweg wieder in den Fokus. „Eine gute Vorbereitung ist das A und das O, damit Eltern ihren Kindern einen sicheren Weg zur Schule ermöglichen können“, rät man beim TÜV-Verband. „Dazu gehört, den sichersten Schulweg zu finden, ihn gemeinsam zu gehen und verkehrssicheres Verhalten in den Alltag zu integrieren.“
Gerade in der Nähe von Schulen sollten auch alle anderen Verkehrsteilnehmer auf die Schulanfänger achten. Besonders für Autofahrer heißt es hier: runter vom Gas! Vor allem in der Nähe von Schulen sollten sie extra vorsichtig fahren und die Geschwindigkeit reduzieren. Behörden seien auch aufgefordert, die Einhaltung der Verkehrsregeln rund um Schulen zu überwachen, weitere Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, Zebrastreifen, zusätzliche Ampeln, Mittelinseln und der Ausbau von Radwegen könnten die Sicherheit auf Schulwegen weiter erhöhen.“
Suche nach dem sichersten Weg zur Schule
Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste. „Eltern sollten gemeinsam mit ihren Kindern den Schulweg sorgfältig planen und dabei mögliche Gefahrenquellen wie stark befahrene Straßen, unübersichtliche Kreuzungen oder Baustellen berücksichtigen“, so der TÜV-Verband. „Zebrastreifen, Ampeln und Mittelinseln sollten bevorzugt genutzt werden, auch wenn dies kleine Umwege bedeutet.“ Orientierung können Schulwegpläne bieten, die von Lehrkräften, Eltern und Behörden erstellt werden und sichere Routen empfehlen. Ein Beispiel hierfür ist der Schulwegplaner der Initiative für sichere Straßen GmbH. Die Homepage identifiziert Gefahreninformationen, die auf einer Straßenkarte hervorgehoben werden und von Gelb bis Rot reichen. Zusätzlich haben Eltern die Möglichkeit, eigene Gefahrenhinweise hinzuzufügen, um die Datenbasis fortlaufend zu erweitern und zu aktualisieren.
Übung unter realen Bedingungen
„Besonders wichtig ist, dass Eltern den Schulweg mit ihren Kindern mehrmals unter realen Bedingungen üben – idealerweise zu den Zeiten, zu denen der Weg auch während des Schuljahres zurückgelegt wird“. Dabei sollten die kritischen Punkte gemeinsam durchgegangen und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden, um den Kindern die Gefahren im Straßenverkehr besser zu verdeutlichen. So lernen die Kinder, die Perspektive anderer Verkehrsteilnehmer einzunehmen und Gefahren vorausschauend einzuschätzen. „Kinder haben aufgrund ihrer geringen Körpergröße oft nicht den vollen Überblick im Straßenverkehr und werden daher leichter übersehen“. Um diese Perspektive besser zu verstehen, sollten Eltern beim Üben des Schulwegs regelmäßig in die Hocke gehen.
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https://www.was-audio.de/aanews/News20240903_kvp.mp3
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: "Buy now, Inkasso later" - Wie der Teufelskreis mit den Rechnungen beginnt und wie sich Verbraucher davor schützen
Viele Verbraucher geraten in finanzielle Schwierigkeiten, weil sie die Verlockungen des "Buy now, pay later"-Prinzips unterschätzen. Die einfache und schnelle Möglichkeit, Einkäufe sofort zu tätigen und die Bezahlung zu verschieben, führt häufig dazu, dass Rechnungen sich anhäufen und am Ende nicht mehr bezahlt werden können. Der Weg vom sorglosen Konsum zur Inkassomahnung ist oft kürzer, als man denkt.
"Die meisten Menschen realisieren nicht, wie schnell sie in eine Schuldenfalle tappen können, wenn sie Zahlungen ständig aufschieben und immer mehr offene Rechnungen anhäufen", warnt Philipp Kadel, ein erfahrener Experte im Inkassogeschäft mit über 15 Jahren Erfahrung.
Schuldenfalle Konsumkredit - warum es gerade junge Menschen trifft
Die Problematik der Konsumkredite betrifft in erster Linie junge Menschen, die noch nicht hinreichend mit den Feinheiten der Finanzplanung vertraut sind und nicht genug verdienen, um größere Anschaffungen mit einer einzelnen Zahlung zu tätigen. So wissen auch die Anbieter von Buy-Now-Pay-Later-Produkten, dass sich nur wenige aus der Zielgruppe ein iPad, ein neues Handy oder einen 4K-Fernseher sofort leisten könnten. Können Kunden jedoch den Rechnungsbetrag bequem über mehrere Monate oder sogar Jahre hinweg in günstigen Monatsraten abbezahlen, erscheint ihnen der Artikel plötzlich erschwinglich - die Falle schnappt zu.
Dass dabei ein Kreditvertrag geschlossen wird, der sich auch auf die Bonität auswirken kann, ist vielen der Käufer von Buy-Now-Pay-Later-Produkten gar nicht bewusst. Sie kaufen also fleißig neue Luxusartikel ein - und das in der Annahme, sie könnten das Geld später zurückzahlen und damit sämtliche Probleme vermeiden. Auf diese Weise häufen die betroffenen Kunden immer mehr Zahlungsverpflichtungen an und verlieren nicht selten den Überblick, welche Buchungen wann anstehen.
Wer Zahlungen aufschiebt, häuft Verpflichtungen an
Durch aufgeschobene Zahlungen entsteht also mit der Zeit eine Situation, in der eine Vielzahl an Krediten parallel läuft, während zunehmend der Überblick über die tatsächlich freien Mittel verloren geht. So handelt es sich bei der Mehrheit der Anschaffungen per Buy-Now-Pay-Later-Zahlung um Konsumartikel - laufende Kosten für Miete, Strom, Wasser und andere notwendige Ausgaben werden hingegen oft vernachlässigt. Dies führt dazu, dass die Betroffenen früher oder später mit einzelnen Zahlungen in Verzug geraten, weil sie unbeabsichtigt ihr Monatsbudget überschreiten. Um gar nicht erst in die Schuldenfalle zu geraten, sollten Verbraucher sämtliche Ausgaben stets im Blick behalten. Dafür bietet es sich an, ganz klassisch ein Haushaltsbuch zu führen.
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https://www.was-audio.de/aanews/News20240827_kvp.mp3
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute:
Berufsunfähigkeitsversicherung: Bereits als Schüler für die Zukunft vorsorgen
Es ist allgemein bekannt, wird aber dennoch häufig ignoriert. Je früher man bestimmte Versicherungen, seien es Lebensversicherungen, Unfallversicherungen oder Berufsunfähigkeitsversicherungen abschließt, umso günstiger sind die Beiträge und das oft für Jahrzehnte.
Gerade, was die Berufsunfähigkeitsversicherung angeht, kann man eigentlich nicht früh genug an die Absicherung denken. So wechseln bald rund 750.000 Schülerinnen und Schüler auf eine weiterführende Schule. Ein guter Zeitpunkt für Eltern, für ihren Nachwuchs schon jetzt existenzielle Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit (BU) abzuschließen. Bei Schülern und Berufseinsteigern mit keinen oder niedrigen Einkünften gelten je nach Versicherer zunächst unterschiedlich hohe Absicherungsgrenzen.
Gute BU-Versicherungen verlangen auch keine erneute Gesundheits- oder Risikoprüfung, wenn das Kind volljährig ist oder seinen ersten Job annimmt, sagt man bei der Finanztip. Das bedeutet, dass die Beiträge grundsätzlich gleich bleiben, auch wenn das Kind bis dahin eine Krankheit durchgemacht hat oder sich für einen risikoreichen Beruf entscheidet. Die Beiträge können jedoch mit der Zeit steigen, beispielsweise wenn das Kind beim Berufsstart eine höhere BU-Rente nachversichern möchte. Besonders wichtig ist der frühe Abschluss für Kinder, die einen risikoreichen Beruf ausüben möchten. Das sind Berufe, bei denen die Versicherer von einem erhöhten Risiko für eine Berufsunfähigkeit ausgehen. Dazu zählen bei den meisten Versicherungen vor allem handwerkliche Berufe, aber auch künstlerische oder soziale Berufe.
Aktuell bietet die Continentale mit der PremiumBU Start oder Schüler einen günstigen Einstieg. Sie erhalten direkt den vollen Schutz. Der Versicherer hat seinen attraktiven Tarif kürzlich sogar noch verbessert: Es ist jetzt zu einem reduzierten Startbeitrag für Schüler weiterführender Schulen im Alter von 10 bis 21 Jahren eine maximale BU-Rente bis zu 1.500 Euro möglich. Wichtig ist auch die Nachversicherungsgarantie ohne neue Gesundheitsprüfung bis zu einer Gesamtrente von 90.000 Euro.
Früh die Vorsorge sichern
Die Continentale zählt zu den wenigen Versicherern, die Eltern diese Vorsorgemöglichkeit bereits bietet, wenn ihre Kinder auf eine weiterführende Schule wechseln und zehn Jahre alt sind. Und die PremiumBU Start Schüler schützt junge Leute eben nicht nur während ihrer Schulzeit, sondern darüber hinaus auch im späteren Berufsleben - unabhängig davon, was sie dann machen.
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https://www.was-audio.de/aanews/News20240823_kvp.mp3
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Bund der Versicherten e. V. (BdV) klärt auf, wie Schäden und Diebstahl in Ferienappartements versichert sind
Currysoße auf der hellbeigen Couch verschüttet oder das Glaskeramikkochfeld zerkratzt? In Ferienwohnungen können viele Missgeschicke passieren und Vermieter können Schadensersatz verlangen. „Grundsätzlich sind Mieterinnen und Mieter über ihre Privathaftpflichtversicherung geschützt, wenn sie in der Ferienwohnung einen Schaden verursachen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Schäden an gemieteten Sachen mitversichert sind.
Deshalb am besten vor der Abreise einen Blick in die Versicherungsbedingungen werfen“, sagt der Bund der Versicherten e. V. (BdV). Wenn in die abgeschlossene Ferienwohnung eingebrochen wurde, ist man mit der Hausratversicherung und ihrer integrierten Außenversicherung am besten geschützt.
„Die Außenversicherung gilt für eigenen Hausrat, der im In- und Ausland – beispielsweise bei einem Einbruch in die verschlossene Reiseunterkunft – gestohlen wird. Bei manchen Verträgen sind allerdings bestimmte Gegenstände nur eingeschränkt mitversichert oder sogar gänzlich ausgeschlossen. Große Unterschiede gibt es beispielsweise bei Bargeld und Wertsachen“, sagt der BdV. Deshalb sollten Verbraucher auch hier ihren Vertrag immer auf Ausschlüsse und Entschädigungsgrenzen prüfen.
„Geben Reisende allerdings Sachen heraus oder lassen sich sie wegnehmen, weil jemand eine Gewalttat mit Gefahr für Leib und Leben androht, spricht man von Raub. Dieser ist oftmals mitversichert. Dann erstattet die Versicherung zum Neuwert“.
Die angedrohte Gewalttat muss dabei an Ort und Stelle verübt werden; der zuständigen Polizeidienstelle muss der Raub unverzüglich gemeldet werden. Gut zu wissen: Die Außenversicherung ist ein wichtiger Bestandteil nahezu jeder Hausratversicherung und gilt grundsätzlich auch im Ausland. Damit sind alle Gegenstände versichert, die sich nur vorübergehend außerhalb des Versicherungsorts befinden. Wie lang diese Zeit ist, hängt vom Versicherer ab und liegt oft mindestens bei drei Monaten. Wichtig: Bei der Außenversicherung kann die Höhe der Entschädigung begrenzt sein, beispielsweise auf zehn oder zwanzig Prozent der Versicherungssumme. Am besten wenden sich Verbraucher an ihren Versicherer, um mehr darüber zu erfahren. Die Privathaftpflichtversicherung reguliert Schäden an gemieteten Sachen, die der Versicherte schuldhaft verursacht hat. Es gibt allerdings Verträge, die Mietsachschäden nur eingeschränkt mitversichern - z. B. bis zu einer niedrigeren Versicherungssumme bzw. mit Ausschlüssen - oder aber umfänglich mitversichern.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Richtig abgesichert in die Ausbildung - Bund der Versicherten e. V. (BdV) gibt Tipps zum Versicherungsschutz für Auszubildende
In diesen Wochen beginnt für viele junge Menschen ein aufregender Lebensabschnitt. Mit dem Start ihrer Ausbildung treten sie ins Berufsleben ein. Neue Aufgaben, Pläne und Herausforderungen kommen auf die Berufseinsteiger zu. Da steht das Thema Versicherungen sicher nicht an erster Stelle. Dennoch sollten sie sich damit auseinandersetzen, um im Fall der Fälle Geld und Nerven zu sparen.
„Am wichtigsten sind für Azubis die Privathaftpflichtversicherung und die Absicherung der Arbeitskraft durch eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Die Krankenversicherung ist ohnehin Pflicht“, sagt man bei Bund der Versicherten e. V. (BdV).
Die Ausbildungsvergütung gilt als sozialversicherungspflichtiges Einkommen, daher müssen sich Azubis bei einer betrieblichen Ausbildung mit Beginn des Ausbildungsverhältnisses bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern. „Wenn die Auszubildenden nicht innerhalb von zwei Wochen nach Ausbildungsbeginn eine Versicherungsbescheinigung vorlegen, wird der Ausbildungsbetrieb sie bei der Kasse versichern, bei der sie vorher über die Eltern versichert waren“, sagt man beim BdV.
Zu den wichtigsten freiwilligen Versicherungen zählt die private Haftpflichtversicherung, da sie vor den finanziellen Folgen der gesetzlichen Haftpflicht schützt. Wer einer anderen Person einen Schaden zufügt, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet. Das kann besonders bei Personenschäden sehr teuer werden. Die Privathaftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die man anderen schuldhaft zugefügt hat und wehrt Schadensersatzansprüche ab, die jemand zu Unrecht erhebt. „Meist sind Azubis bis zum 25. Lebensjahr über die Privathaftpflichtversicherung ihrer Eltern mitversichert – sofern diese eine abgeschlossen haben. Es lohnt sich also, vor Abschluss einer eigenen Police beim Versicherer der Eltern nachzufragen, ob und wie lange man mitversichert ist“, heißt es.
Die Absicherung der Arbeitskraft durch eine private Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist auch für junge Menschen besonders wichtig. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente wird in den ersten fünf Jahren nur nach einem Arbeitsunfall oder bei einer Berufskrankheit gezahlt. Und auch danach sind ihre Leistungen oftmals zeitlich befristet und in der Höhe nicht ausreichend, um den erreichten Lebensstandard bei dauerhaftem Arbeitskraftverlust zu sichern. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine vereinbarte Rente, wenn der zuletzt – wie in gesunden Tagen – ausgeübte Beruf aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr ausgeübt werden kann.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Toyota Motor Europe mit Rekordabsatz im ersten Halbjahr 2024 - Europaweite Steigerung von neun Prozent auf über 626.500 Fahrzeuge
Toyota Motor Europe (TME) ist auf Rekordkurs: Der Mobilitätskonzern verzeichnete mit seinen Marken Toyota und Lexus im ersten Halbjahr 2024 einen europaweiten Absatz von 626.572 Fahrzeugen, was eine Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.
Jede Konzerntochter hat dabei in den ersten sechs Monaten zugelegt: Während Toyota mit einem Zuwachs von neun Prozent seinen zweiten Platz unter den verkaufsstärksten Pkw-Marken Europas festigte, blieb Lexus mit 21 Prozent plus eine der am schnellsten wachsenden Premium-Marken auf dem Kontinent. Die Nutzfahrzeugsparte Toyota Professional verbesserte sich um zehn Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023. Als Wachstumstreiber erwiesen sich einmal mehr die elektrifizierten Modelle, die inzwischen 74 Prozent aller in Europa verkauften Toyota und Lexus Modelle ausmachen. Der Absatz der Hybridmodelle ist von Januar bis Juni 2024 um elf Prozent gestiegen, der der Plug-ins um 38 Prozent. Bei den rein elektrischen Fahrzeugen hat Toyota Motor Europe eine Zunahme von 34 Prozent registriert.
„Wir freuen uns über das Rekordergebnis im ersten Halbjahr, mit dem wir erneut den Gesamtmarkt übertroffen haben. Die Nachfrage nach Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und batterieelektrischen Fahrzeugen ist sehr hoch“, erklärt man bei Toyota Motor Europe. „Mit der Einführung des Lexus LBX und des Toyota C-HR Plug-in-Hybrid haben wir zwei neue Modelle auf den Markt gebracht, die beide gut aufgenommen worden sind. Die starke Nachfrage nach unseren Produkten zeugt vom Erfolg unserer mehrgleisigen Strategie, mit der wir den unterschiedlichen Bedürfnissen europäischer Kunden gerecht werden.“
Toyota, Lexus und Toyota Professional im Aufwind
Toyota verkaufte im ersten Halbjahr europaweit insgesamt 585.321 Fahrzeuge, was einem Plus von neun Prozent entspricht. Davon entfielen 73 Prozent bzw. 424.812 Einheiten auf die elektrifizierten Toyota Modelle. Zu den europaweiten Toyota Bestsellern gehörten der Yaris und sein SUV-Pendant Yaris Cross, der Corolla und der neue Toyota C-HR.
Nachdem Lexus schon im vergangenen Jahr eine der am schnellsten wachsenden Premium-Marken Europas war, hat sich dieser Trend im ersten Halbjahr 2024 bestätigt: Der Anteil der elektrifizierten Modelle liegt in Europa bei 90 Prozent, in Westeuropa war nahezu jedes Modell elektrifiziert unterwegs. Zum guten Ergebnis trug insbesondere das Premium-SUV Lexus NX bei.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Fake-Calls vom Verbraucherschutz: Der neue Vorwand der Trickbetrüger
Wer sich als Verbraucher in Deutschland ungerecht behandelt oder gar in seinen Rechten eingeschränkt fühlt, findet oft Hilfe bei der Verbraucherzentrale. Einem Anlaufpunkt, der eigens dafür geschaffen wurde und mit seinen bundesweit fast 200 Beratungsstellen die deutschen Konsumenten Interessenvertretung rund um das Thema Verbraucherschutz berät. Doch der gute Ruf der Organisation wird seit einiger Zeit immer wieder von Telefonabzockern ausgenutzt.
Neuer Ärger am Telefon für Verbraucher
In den vergangenen Monaten berichteten Nutzer der Rückwärtssuche von Clever Dialer immer wieder von einer neuen Masche der Telefonbetrüger. Unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes versuchen Kriminelle zunehmend, an persönliche Daten zu gelangen. Auch auf der Website von Clever Dialer finden sich wiederkehrend Kommentare verärgerter Nutzer, die sich über belästigende Anrufe im Namen der Verbraucherzentrale beschweren. Bereits im März hatten erste Nutzer vor dem neuen Betrugsversuch gewarnt. Auch die Verbraucherzentrale selbst warnt vor Betrugsversuchen in ihrem Namen. Neben Meldungen der regionalen Beratungsstellen in Nordrhein-Westfalen wird ebenfalls auf der Internetseite des Bundesverbands auf Betrugsversuche am Telefon hingewiesen.
Auch wenn der Vorwand neu ist, so sind die Methoden der Gauner gewohnt vielfältig. Da das Aufgabengebiet der Verbraucherzentrale viele unterschiedliche Bereiche abdeckt, versuchen die Falschspieler am Telefon mit angeblichen Gewinnspielen, Lottoziehungen oder Bankgeschäften an persönliche Daten zu gelangen. Dabei kommt auch das sogenannte Call-ID-Spoofing zum Einsatz. Bei dieser Technik wird die Anruferkennung, Caller-ID genannt, manipuliert, sodass auf dem Display eine falsche Rufnummer erscheint. Professionelle Abzocker nutzen spezielle Software oder Dienste, um die Rufnummernanzeige zu verändern. Statt der tatsächlichen Telefonnummer des Anrufers wird eine gefälschte, zum Beispiel die der Verbraucherzentrale, angezeigt.
Kommt es zu einem Telefongespräch, offenbaren die Anrufer schnell ihre wahren Absichten. Mit der Frage nach sensiblen Daten wie der Bankverbindung versuchen sie, die Betroffenen hinters Licht zu führen. Selbst ein einfaches „Ja“ spielt ihnen in die Hände. Ein beliebter Trick ist die Frage, ob man Herr oder Frau XY sei. Dem kann man ganz einfach ausweichen, indem man mit „Warum? antwortet! Schon das bringt die Abzockanrufer oft ins Schleudern. Sie geraten dann oft ins Stottern. Oft entlarven sich die Schwindler am anderen Ende der Leitung schnell selbst, indem sie auf unerwünschte Fragen unfreundlich reagieren oder sogar versuchen, Druck auszuüben. Sobald ich den Verdacht habe – und das ist sehr oft der Fall – dass es Abzocker sind, lege ich einfach auf! Das mag zwar einem seriösen Anrufer gegenüber unhöflich sein, schützt aber davor, in eine Falle zu gehen.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Betrug beim Online-Banking: Was die Bank tun muss und wie sich Phishing-Opfer wehren können
Wenn plötzlich hohe Geldsummen vom Konto abgebucht werden, sollten Betroffene schnell handeln. Sie könnten auf Phishing hereingefallen sein. Dabei verschaffen sich Kriminelle mit perfiden Methoden online Zugang zum Bankkonto ihrer Opfer und plündern es. Der Geldratgeber Finanztip erklärt, welche Möglichkeiten Betroffene haben, um sich zu wehren.
Dr. Britta Beate Schön
Foto: © Finanztip
Denn, obwohl die Bank das gestohlene Geld den Betroffenen wieder gutschreiben muss, sieht die Realität oft anders aus. Mit dem Vorwurf, die Kunden und Kundinnen hätten grob fahrlässig gehandelt, ziehen sich Banken aus der Verantwortung. Als letzte Instanz bleibt den Betrugsopfern oft nur noch die Klage vor Gericht. Finanztip empfiehlt Betroffenen daher neun Anwaltskanzleien, die auf Phishing-Fälle im Bankbereich spezialisiert sind.
Das Geld ist weg – was tun? Wenn Betrüger erst einmal vom Konto abgebucht haben, sollten Betroffene Strafanzeige bei der Polizei stellen. Auch die Bank muss schnellstmöglich informiert werden: Betrugsopfer müssen dort ihr Konto sperren lassen und das Kreditinstitut auffordern, den fehlenden Geldbetrag auf das Konto zu überweisen. Finanztip-Rechtsexpertin Dr. Britta Beate Schön rät:
Dr. Britta Beate Schön:
„Die Schadensmeldung an die Bank und die Aufforderung das Geld wieder dem Konto gut zu schreiben, sollte auf jeden Fall schriftlich erfolgen – in einem Brief oder einer E-Mail. Denn der Nachweis kann im weiteren Prozess wichtig werden. Phishing-Opfer sollten gegenüber der Polizei oder Bank keinesfalls Vermutungen anstellen, wie es zu dem Online-Betrug gekommen ist.”
Denn alles, was die Bankkunden sagen, kann auch gegen sie verwendet werden. Und einige Banken reagieren erst nach einer Klage. Dabei ist die Rechtslage eindeutig: Wenn Dritte unbefugt auf ein Konto zugreifen, muss die Bank den Betrag sofort wieder gutschreiben. Finanztip-Recherchen haben jedoch gezeigt: Einige Bankengruppen lehnen es kategorisch ab, ohne Gericht auch nur einen Cent zu ersetzen.
Dr. Britta Beate Schön:
„Banken versuchen nachzuweisen, dass der Kunde die Buchung autorisiert hat oder sie werfen ihm vor „grob fahrlässig“ gehandelt zu haben – also nicht mit der nötigen Sorgfalt. Gelingt der Bank der Nachweis, muss sie nichts erstatten und der Kontoinhaber bleibt auf seinem Schaden leider sitzen.“
Wer alleine nicht weiterkommt, kann sich zunächst an die kostenlose Schlichtungsstelle für das jeweilige Kreditinstitut wenden. Hilft auch das nicht, bleibt nur noch die Klage.
Dr. Britta Beate Schön
„Bei größeren Summen empfehlen wir, sich anwaltliche Unterstützung zu holen, da die Rechtslage sehr kompliziert ist. Phishing-Opfer sollten sich beraten lassen und klären, wie groß die Chancen auf Erfolg stehen und welche Kosten dabei entstehen können.“
Denn je größer die Schadenssumme ist, desto teurer wird der Prozess.
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Thema heute: Nur gut die Hälfte der Autofahrer tankt günstig - Aktuelle ADAC Umfrage zum Tankverhalten: Sparbereitschaft steigt mit zunehmendem Alter
Es gibt einen Spruch, der in der Regel nicht ernst gemeint ist. Mein Sprit wird nicht teurer, ich tanke immer für 30 Euro! Aber mal im Ernst: Viele Autofahrerinnen und Autofahrer wissen zwar, wie und wann sie beim Tanken sparen können. Aber nur rund die Hälfte achtet durchweg auf günstige Tankstellen und niedrige Spritpreise, um tatsächlich weniger zahlen zu müssen. Dies zeigt eine repräsentativ angelegte Online-Umfrage des ADAC unter 1.680 Autofahrern zum Tankverhalten.
Danach tanken 50 Prozent der Autofahrer normalerweise dann, wenn die Kraftstoffpreise gerade niedrig sind. Immerhin 51 Prozent der befragten Autofahrerinnen und Autofahrer wissen darüber Bescheid, dass abends der günstigste Tankzeitpunkt ist. Auffällig dabei ist, dass die Neigung, beim Tanken zu sparen, mit zunehmendem Alter steigt. 38 Prozent der Befragten fahren erst dann zur Zapfsäule, wenn der Tank wirklich leer ist.
Dabei geben rund 70 Prozent der Befragten an, sich eher preisbewusst zu verhalten und etwa vor dem Tanken die Preise und die Tankstellen zu vergleichen, weil die aktuellen Spritpreise schon hoch genug sind. Nur bei 15 Prozent der Befragten würde eine Änderung des Tankverhaltens und intensivere Auseinandersetzung mit günstigen Tankmöglichkeiten erst bei spürbar höheren Kraftstoffpreisen erfolgen. Der ADAC empfiehlt, konsequent Preise zu vergleichen und günstige Tankstellen zu günstigen Zeitpunkten anzufahren, um nicht nur als Einzelner Vorteile zu nutzen, sondern auch die Marktmacht der Verbraucher zu stärken und so insgesamt niedrigere Kraftstoffpreise zu fördern.
Obwohl die Spritpreise im Tagesverlauf stets morgens am höchsten und abends am niedrigsten sind, tanken drei Viertel der Befragten zu unterschiedlichen Zeiten. Dass auch die Wahl der Tankstelle für die Höhe der Rechnung eine Rolle spielt, scheint vielen Autofahrerinnen und Autofahrern nicht bewusst oder aber egal zu sein: 50 Prozent tanken im Alltag normalerweise an derselben Tankstelle, obwohl die Preisunterschiede zwischen einzelnen Anbietern und Standorten oft erheblich sind.
Die Frage, ob sie bei längeren Autobahnfahrten zum Tanken abfahren, bejahten mehr als 80 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer. Aber knapp zwei Drittel derjenigen, die an der Autobahn an die Zapfsäule fahren, leisten sich dann auch eine komplette Tankfüllung. Angesichts der hohen Preise an den Autobahn-Tankstellen wäre immerhin denkbar, nur so viel zu tanken, dass damit bequem eine billigere Station am Zielort erreicht werden kann.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Gesundheitstipps für Schreibtischarbeiter: Der „Ratgeber Rücken“ von Prof. Dr. Joachim Grifka
Dass Rückenprobleme heutzutage als "Volkskrankheit" gelten, hat sich herumgesprochen. Nun ist es nicht so, dass man nichts dagegen tun könnte, allerdings muss man dazu aktiv werden. Viele Betroffene sind im Büro tätig oder haben eine überwiegend sitzende Tätigkeit, beispielsweise weil sie beruflich weitere Strecken im Auto fahren.
Prof. Dr. Joachim Grifka Foto © Privat
Zwar kommen die Schmerzen oft von „jetzt auf gleich“, die Ursachen beginnen aber viel früher. Bei mangelnder Bewegung. In seinem aktuellen Buch „Ratgeber Rücken“ beschreibt der international anerkannte Orthopäde Prof. Dr. Joachim Grifka zum besseren Verständnis nicht nur die Ursachen, er gibt Betroffenen auch eine ganze Reihe von Übungen mit auf den Weg, um die Beschwerden zu lindern oder ganz zu beheben.
Prof. Dr. Joachim Grifka:
Wir haben die Möglichkeit, sehr viel selbst gegen Rückenbeschwerden zu tun. Einmal im Bereich der Prävention, dann aber auch bei aufgetretenen Beschwerden, indem man durch entsprechende Übungsbehandlung den Schmerzen entgegenwirkt und wieder in einen schmerzfreien Zustand kommt und dann vor allem auch verhindert, dass erneut Schmerzen auftreten.
Nun agiert der eine oder andere Betroffene nach dem Motto: „Viel hilft viel“, übertreibt es aber oder agiert sogar kontraproduktiv, denn…
Prof. Dr. Joachim Grifka:
Es gibt auch viele Übungen, die in gutem Glauben der Besserung für den Rücken und des Trainings gemacht werden, die aber kontraproduktiv sind, weil sie in ungünstige Bewegungen trainieren oder eine vermehrte Belastung des Oberkörpers bewirken.
Bei Bürotätigkeiten sollte man schon im Vorfeld präventiv tätig werden, hier gibt es einiges zu beachten:
Prof. Dr. Joachim Grifka:
Also rückenbelastende ungünstige Bewegungen vermeiden, also beispielsweise beim Sitzen darauf achten, wie man sitzt. Da gibt es ganz einfache Tipps für den Bildschirmarbeitsplatz, wie hoch der Bildschirm stehen soll oder wie die Tastatur anzuordnen ist. Dinge, die oft nicht beachtet werden, die aber in der Arbeit genauso wie im Home-Office wichtig sind und davor bewahren, dass man Verspannungen im Nackenbereich bekommt und davor bewahren, dass man Verspannungen mit Ausstrahlungen bis in die Hände bekommt und Rückenmüde wird.
Der sehr empfehlenswerte Ratgeber Rücken von Prof. Joachim Grifka wird unter anderem vom Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie empfohlen. Er ist im weltweit führenden Wissenschaftsverlag Springer erschienen, hat 223 Seiten und kostet als Taschenbuch 24,99 Euro. Als eBook ist er für 19,99 Euro zu haben.
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