Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio

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Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio episodes

  • Wirtschaftsnews vom 10. Mai 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Leben und arbeiten in Europa: Kein Nachteil bei der Rente

     

     

    Für viele Menschen gehört es mittlerweile zum Alltag, in verschiedenen europäischen Ländern zu leben und zu arbeiten. Damit hierdurch keine Nachteile in der sozialen Absicherung entstehen, zeigte die Deutsche Rentenversicherung Bund anlässlich des Europatages, welche Bedeutung Europa für das Thema soziale Sicherheit über die Grenzen hinweg hat.

     

    Das Europarecht stellt sicher, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern keine Nachteile bei ihrer sozialen Absicherung entstehen, wenn sie im europäischen Ausland leben und arbeiten. Und auch viele Rentnerinnen und Rentner verbringen ihren Lebensabend im europäischen Ausland und beziehen dort ihre Rente aus Deutschland.

     

     

     

    Fast fünf Prozent der Rentenzahlungen gehen in EU-Länder

    Die Deutsche Rentenversicherung zahlt insgesamt rund 1,71 Millionen Renten ins Ausland. Knapp 72 Prozent der Auslandsrenten gehen in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), insgesamt rund 1,23 Millionen Zahlungen. Das entspricht rund 4,7 Prozent aller Rentenzahlungen der Deutschen Rentenversicherung. Knapp 231.000 Renten werden an deutsche Rentnerinnen und Rentner mit Wohnsitz im Ausland gezahlt, davon fast 126.000 in Länder der EU.

    Ausländische Beschäftigte zahlen Rentenversicherungsbeiträge

    Allein in Deutschland haben zuletzt rund 2,46 Millionen Menschen aus anderen Staaten der EU gearbeitet und Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung gezahlt. Vor zehn Jahren waren es noch knapp eine Million. Das entspricht einer Steigerung auf das 2,5-fache an Beschäftigten aus EU-Mitgliedstaaten. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf die Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit.

    Beschäftigungszeiten im europäischen Ausland zählen für die Rente

    Die sozialen Sicherungssysteme in den 27 Ländern der EU sind zum Teil sehr unterschiedlich. Eins haben sie jedoch gemeinsam: Eine Rente wird nur gezahlt, wenn bestimmte Mindestversicherungszeiten erfüllt sind. Hierfür können Versicherungszeiten, die in den verschiedenen Mitgliedstaaten zurückgelegt wurden, zusammengerechnet werden. So erfüllt zum Beispiel ein Versicherter, der 20 Jahre in Deutschland und 25 Jahre in Frankreich gearbeitet hat, die Mindestversicherungszeit von 45 Jahren, um vorzeitig eine abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte aus der deutschen Rentenversicherung beziehen zu können.

    Rentenzahlungen aus mehreren Ländern möglich

    Sind die Voraussetzungen für eine Rente erfüllt, zahlt jeder Staat aus den in seinem sozialen Sicherungssystem zurückgelegten Zeiten eine eigene Rente. Es ist daher möglich, dass Rentenzahlungen zeitgleich aus mehreren Staaten erfolgen. Eine "Gesamtrente", die von einem Land auch für andere Länder gezahlt wird, gibt es grundsätzlich nicht.

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 07. Mai 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Neue Online-Betrugsmasche: Vermeintlich lukrative Jobs als Tester für Apps oder Bankkonten treiben Opfer unwissentlich in die Kriminalität

     

    Betrugsmaschen im Internet werden immer perfider. Derzeit häufen sich Fälle von Menschen, die etwa über Kleinanzeigen-Portale oder soziale Medien scheinbar lukrative Nebenjobangebote für das Homeoffice als "App Tester" oder "Mitarbeiter für digitale Studien" erhalten, sagt man bei der ING Deutschland.   

     

    Der so angebotene angebliche Job besteht darin, unter anderem die Eröffnung eines Online-Bankkontos zu testen und den Ablauf zu bewerten. Die Betrügenden nutzen allerdings das so eröffnete Konto für kriminelle Zwecke, meist zur Geldwäsche. Dadurch machen sich Betroffene unwissend selbst strafbar - denn die Konten laufen offiziell auf ihre Namen.

    Die Betrügenden ködern potenzielle Opfer vor allem mit flexiblen Arbeitszeiten im Rahmen einer Teilzeit- oder Nebenbeschäftigung, die mit beträchtlichem Verdienst bei wenig Aufwand verbunden ist: Gefährdet sind vor allem Menschen auf der Suche nach scheinbar einfachen Verdienstmöglichkeiten. Im Bewerbungsprozess werden sie oft per WhatsApp angesprochen. Was die Masche besonders schwer durchschauen lässt, sind die professionell aufgemachten Arbeitsverträge, von denen Betroffene berichten.

    Das Vorgehen: Die Betroffenen sollen für ihre vermeintlichen Arbeitgeber angeblich Produkte bewerten, Apps, oder die Legitimationsstrecke zur Bankkontoeröffnung testen. Dafür wird das gängige und häufig genutzte Video-Ident-Verfahren vorgeschlagen. Die Kontoeröffnung richten die Betrügenden im Hintergrund ein und senden den Opfern die Links zur Verifizierung der eigenen Person mit Hilfe des offiziellen Video-Ident-Verfahrens. Besonders perfidelaut ING Deutschland: Die Betrügenden verlangen strikt, während des Legitimierungs-Prozesses keine Aussagen darüber zu machen, dass das Konto nur zu Testzwecken eröffnet wird, da der Test so realitätsnah wie möglich ablaufen müsse.

    Die Opfer gehen von einem Produkttest aus, denn ihnen wird vorgetäuscht, es handele sich bei dem Produkt nur um ein Test- oder Demokonto. Die Eröffnungsunterlagen sollen zum Testabschluss und zur angeblichen Rückabwicklung im Nachgang an den scheinbaren Arbeitgeber gesendet werden. Anders als zugesagt, löschen die Betrügenden das neue Konto nach Eröffnung aber nicht, sondern nutzen es, um Schwarzgeld zu waschen.  

    Die Folge: Opfer werden unwillentlich selbst zu Tätern, da sie das Konto eröffnet und sich dafür legitimiert haben. Schlimmstenfalls drohen Ermittlungsverfahren durch Staatsanwaltschaften, ein Verfahren der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und möglicherweise sogar zivilrechtliche Ansprüche anderer Betrugsopfer.

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 30. April 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Aktuelle Umfrage von Booking.com enthüllt Potenzial für nachhaltiges Reisen trotz Herausforderungen

     

     

    Nach der Corona-Pandemie wollen viele von uns endlich wieder verreisen. Gerne in die Ferne, aber auch Reisen innerhalb Deutschlands haben an Interesse der Urlauber gewonnen. Dazu kommt ein verändertes Umweltbewusstsein.

    Booking.com veröffentlicht neue Umfrageergebnisse mit Erkenntnissen von mehr als 31.000 Reisenden aus 34 Ländern und Gebieten. Untersucht wurden aktuelle Einstellungen, Prioritäten und Einflüsse der Befragten in Bezug auf nachhaltiges Reisen. Die jährlich durchgeführte Umfrage zeigt ein anhaltendes Bestreben und Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit – acht von zehn (80 %) der deutschen Reisenden bestätigen, dass nachhaltiges Reisen für sie wichtig ist. Doch neue Erkenntnisse offenbaren, dass weltweit ein Gefühl der Ermüdung auftreten könnte, da Reisende beim Treffen von nachhaltigeren Entscheidungen ständigen Herausforderungen begegnen.

    Die aktuelle Umfrage zeigt, dass fast 60 % der deutschen Befragten nachhaltigeres Reisen zwar für wichtig hält, es für sie aber bei der Planung oder Buchung von Reisen nicht das Hauptkriterium ist. Rund ein Drittel (34 %) der Deutschen berichten sogar, dass sie es leid sind, ständig vom Klimawandel zu hören. Vor diesem Hintergrund ist es wichtiger denn je, gemeinsam aktiv zu werden, damit Fortschritte auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Reisebranche eine Priorität bleiben.

    Positive Absichten treffen auf neue Herausforderungen

    60 % der deutschen Reisenden geben an, in den nächsten zwölf Monaten nachhaltiger reisen zu wollen. Das kann darin begründet sein, dass die Befragten der Meinung sind, dass sie damit das Richtige tun (36 %), oder weil Schuldgefühle auftreten, wenn Reisende eine weniger nachhaltige Entscheidung treffen (38 %).
    Ein Gefühl der Desillusionierung in Bezug auf nachhaltigere Reiseentscheidungen könnte diesen Absichten jedoch entgegenwirken. Die Nachhaltigkeitsstudie untersucht in diesem Jahr erstmals neue Bereiche. Die Umfrage zeigt, dass einige Reisende nicht erkennen, wie wichtig es ist, sich ihrer Auswirkungen stärker bewusst zu sein: Mehr als ein Viertel (27 %) der deutschen Befragten ist der Meinung, dass die bereits bestehenden Schäden unumkehrbar sind und dass ihre Reiseentscheidungen daran nichts ändern werden. Tatsächlich glauben ebenfalls 27 % der deutschen Befragten nicht, dass der Klimawandel so schwerwiegend ist, wie er dargestellt wird – eine Zurückweisung des Problems, das durchaus Auswirkungen auf Reisepläne haben kann.Außerdem sind nach der von Booking.com in Auftrag gegebenen und unabhängig durchgeführten Umfrage manche der Ansicht, dass ihre Reisezeit zu kostbar ist, um Nachhaltigkeit als erstes Anliegen bei Entscheidungen zu setzen (28 %)

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 23. April 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
    Thema heute:    Private E-Auto Zulassungen nach Förder-Aus weiter auf niedrigem Niveau

     



    Private Neuzulassungen von E-Autos sind im Vergleich zum Jahresende 2023 stark eingebrochen. Bildrechte: ADAC

    Die weggefallene Kaufprämie für Elektroautos macht sich weiter beim Absatz von Elektro-Pkw bemerkbar. Knapp 31.400 Autos mit reinem Batterieantrieb (BEV) wurden im März neu zugelassen, fast 30 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Vor allem die privaten Neuzulassungen sind im Vergleich zum Jahresende 2023 stark eingebrochen.

    Insgesamt wurden im März 2024 11.403 Autos mit Elektroantrieb privat neuzugelassen. Damit ist gegenüber dem Vormonat zumindest ein kleiner Aufwärtstrend erkennbar, denn im Februar wurden 10.858 E-Fahrzeuge zugelassen.

    Allerdings gab es im Dezember 2023 einen Anstieg der privaten Neuzulassungen. Dafür sorgte die angekündigte Förderkürzung, bevor das abrupte Ende des Umweltbonus die Förderung komplett stoppte. Dieses Vorgehen hat nach Überzeugung des ADAC Vertrauen zerstört und Verbraucher weiter verunsichert. Besonders betroffen waren Menschen, die bereits ein Fahrzeug bestellt und die Förderung einkalkuliert hatten, es aber noch nicht zulassen konnten. Auch wenn viele Fahrzeughersteller die Lücke über Rabatte geschlossen haben, wirkt die Verunsicherung nach Einschätzung des ADAC nach und führt zu einer weiteren Kaufzurückhaltung.

    Der Gebrauchtwagenmarkt beginnt sich vor dem Hintergrund zahlreicher Leasingrückläufer aktuell zu entwickeln. Bildrechte: ADAC

    Die gewerblichen Neuzulassungen bleiben weiterhin auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Monate. Im Jahr 2024 gab es bisher im Mittel etwas über 17.300 gewerbliche Neuzulassungen pro Monat bei E-Autos. Ein Zulassungshoch gab es im gewerblichen Bereich zuletzt im August 2023 durch das planmäßige Auslaufen des Umweltbonus für gewerbliche Fahrzeuge im September. Aus Sicht des ADAC ist ein Hochlaufen der gewerblichen Flotten unabdingbar, damit sich ein solider Gebrauchtwagenmarkt entwickeln kann. Das gilt umso mehr vor dem Hintergrund, dass durchschnittlich nur ca. 30 Prozent der Fahrzeugkäufer auf Neuwagen setzen.

    Der Gebrauchtwagenmarkt beginnt sich vor dem Hintergrund zahlreicher Leasingrückläufer aktuell zu entwickeln. Der ADAC setzt darauf, dass das dazu beiträgt, Elektromobilität in die Breite zu tragen und auch jenen Menschen zu ermöglichen, die sich kein Neufahrzeug leisten können. Im März konnte mit einem Anteil von 2,14 Prozent an allen Ummeldungen ein Hoch verzeichnet werden. Nach Ansicht des ADAC muss hier die Angebotsvielfalt deutlich wachsen und der Preis für kleinere Fahrzeuge deutlich attraktiver werden, um mit den Verbrenneralternativen mithalten zu können.


     

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 19. April 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Die wichtigsten Versicherungen rund um den Hausbau

     


     

     

    Ein Bauprojekt birgt zahlreiche Risiken – eine gute Absicherung ist daher dringend anzuraten. „Eine der wichtigsten Versicherungen für den privaten Hausbau ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung. Zusätzlich sollte an eine Feuerrohbau- sowie gegebenenfalls an eine Bauleistungsversicherung gedacht werden“, rät man daher beim Bund der Versicherten e. V. (BdV).

    Beim Hausbau sind Sachschäden wie die Beschädigung des Nachbargrundstücks denkbar, auch mit Personenschäden muss im schlimmsten Fall gerechnet werden – zum Beispiel, wenn ein Besucher von einem herabfallenden Gerüstteil getroffen wird. Für solche Schäden, die im Zusammenhang mit dem Bauwerk und dem Baugrundstück auftreten können, übernimmt die Bauherrenhaftpflichtversicherung die grundlegende Haftung. Sie schützt private Bauherren vor finanziellen Risiken durch Schadensersatzansprüche und wehrt unberechtigte Forderungen ab.

    „Deckt bereits die bestehende Privathaftpflichtversicherung Bauvorhaben ab, sollte man die tatsächliche Bausumme mit der in der Versicherung genannten Summe abgleichen“, sagt man. Mitversichert sind in der Privathaftpflichtversicherung häufig nur kleinere Bauvorhaben bis zu einer bestimmten Summe. In einigen Bundesländern sind 2023 neue Verordnungen in Kraft getreten, die bei den Bausummen beachtet werden müssen wie eine Solaranlagenpflicht bei Neubauten oder Dachsanierungen. Ist die Bausumme höher als im Bauvertrag genannt, entfällt der Versicherungsschutz der Privathaftpflichtversicherung für das Bauvorhaben. Der Bauherr sollte dann entweder die Summe erhöhen (soweit möglich) oder eine separate Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen.

    Die Feuer-Rohbauversicherung ist vor dem ersten Spatenstich dringend anzuraten, da ein Feuer auf der Baustelle einen Totalschaden verursachen kann. „Eine Feuer-Rohbauversicherung bekommt man häufig für einen bestimmten Zeitraum beitragsfrei, wenn bei der selben Gesellschaft auch die Wohngebäudeversicherung abgeschlossen wird“, sagt man beim BdV. Die Wohngebäudeversicherung tritt in Kraft, sobald das Gebäude bezugsfertig ist. Das muss dem Versicherer entsprechend gemeldet werden. Zudem sollten Bauherren an die Absicherung gegen Naturgefahren denken. Für bezugsfertige Gebäude erfolgt die Absicherung weiterer Naturgefahren über eine Elementarschadenversicherung, die oftmals nicht separat, sondern nur als Zusatzversicherung zu einer Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden kann. Allerdings bietet die Elementarschadenversicherung häufig keinen Versicherungsschutz für nicht bezugsfertige Gebäude.  


     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 16. April 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Betriebliche Altersvorsorge und Pflegeversicherung sind die Top-Benefits

     

     

     

     

    Auf der Suche nach dem perfekten Job sind Zusatzleistungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein großer Anreiz neben dem Gehalt. Doch statt Fitnessstudio und Obstkorb stehen auf der Wunschliste der Beschäftigten die betriebliche Altersvorsorge und die betriebliche Pflegeversicherung ganz oben. 80 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass der oder die Arbeitgeber sie bei der Altersvorsorge unterstützt; 68 Prozent halten finanzielle Hilfe im Fall einer späteren Pflegebedürftigkeit für relevant.

     

    Sie verdrängen selbst das Jobticket auf den vierten Platz. Nur freie Getränke sind ähnlich beliebt. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Arbeiten 2023" der Pronova BKK, für die im November 2023 rund 1.200 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer online befragt wurden.

    Viele Deutsche machen sich Sorgen, ob die gesetzliche Rente später reichen wird. Die Mehrheit wünscht sich Unterstützung der Arbeitgeber, um für die Zukunft vorzusorgen. Dabei ist das Bedürfnis nach mehr finanzieller Sicherheit im Alter bereits unter den 18- bis 29-jährigen Berufstätigen stark ausgeprägt: Auch für sie zählen die betriebliche Altersvorsorge und die betriebliche Pflegeversicherung zu den Top 3 Zusatzleistungen bei der Entscheidung für einen Job.

    Die betriebliche Pflegeversicherung wünschen sich unter ihnen sogar 74 Prozent, sechs Prozentpunkte mehr als bei den Älteren. "Die Generation Z bringt eine hohe Gesundheitskompetenz mit und denkt damit ganz klar auch an ihre Zukunft, um sich abzusichern. Dieser Trend wird in den kommenden Jahren zunehmen", sagt man bei der Pronova BKK. Denn unabhängig vom Alter sind sich die Beschäftigten einig, dass die betriebliche Altersvorsorge und die betriebliche Pflegeversicherung auch in zehn Jahren die beiden wichtigsten Benefits sein werden. Mit dieser Perspektive verlieren freie Getränke und das Jobticket etwas an Relevanz und landen auf dem dritten bzw. fünften Platz.

     

    Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird für jüngere Beschäftigte wichtiger

    Für Arbeitgeber auf der Suche nach den besten Fachkräften sind aber auch andere freiwillige Zusatzleistungen wichtig, um ein attraktives Gesamtpaket zu schnüren. Mit welchen Themen Unternehmen noch punkten können, zeigt die Studie. Demnach sind Unterstützungsprogramme zu arbeitsbezogenen Themen (75 Prozent) wie betriebliches Gesundheitsmanagement von großer Bedeutung, gefolgt von Programmen für Beschäftigte mit psychischen Problemen und körperlichen Beeinträchtigungen (jeweils 72 Prozent). Insbesondere bei den 18- bis 29-Jährigen stoßen darüber hinaus Unterstützungsprogramme für familiäre Themen wie Kinderbetreuung auf großes Interesse.

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 09. April 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Lexus Entwicklungszentrum fertiggestellt

     

     

    Die Toyota Motor Corporation hat den neuesten Abschnitt ihres Forschungs- und Entwicklungszentrums Technical Center Shimoyama vollständig in Betrieb genommen. Neben einem Besucherbereich ist in dem neuen Areal direkt an der hauseigenen Rennstrecke die Entwicklung für neue Lexus Modelle beheimatet.

    Strategisch ideal gelegen in einer Bergregion zwischen den Städten Toyota City und Okazaki City, nutzt das Unternehmen das natürliche Terrain für ein anspruchsvolles Streckenlayout mit zahlreichen Höhenunterschieden und Kurven.

    Der Spatenstich für den Bau des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Shimoyama erfolgte im April 2018. Ein Jahr später wurde der zentrale Bereich fertiggestellt, im Oktober 2021 folgte der östliche Teil samt Hochgeschwindigkeitskurs und einer speziellen Teststrecke, die besondere Straßenbedingungen auf der ganzen Welt nachbildet. Nun wurde der westliche Bereich der Anlage, der unter anderem ein Besucherzentrum und die Fahrzeugentwicklung umfasst, fertiggestellt und in vollem Umfang in Betrieb genommen.

    Hier kommen künftig Mitarbeiter aus allen Bereichen, einschließlich Planung und Design, Entwicklung und Konstruktion sowie Prototyping und Evaluierung, an einem Ort zusammen, um gemeinsam neue Modelle für Lexus und Gazoo Racing zu entwickeln. Neben Fahrten auf der Teststrecke setzen sie dabei auf modernste digitale Tools, um eine agile Fahrzeugentwicklung zu fördern und realen Automobilbau und digitale Technologien miteinander zu verknüpfen.

    Das neue Besucherzentrum bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit Geschäftspartnern und Zulieferern kreativ zu sein und Grenzen zu überwinden. Ein offenes Umfeld für Innovationen, das neue Ideen durch die enge Interaktion mit dem Fahrzeug in einer Weise fördert, wie sie nur in einem Entwicklungszentrum möglich ist.Beim Bau des Technical Center Shimoyama stand der Umweltaspekt im Vordergrund. Etwa 60 Prozent der gesamten Grundstücksfläche (ca. 650 Hektar) bestehen aus erhaltenen Bäumen und Grünanlagen sowie aus neu angelegten Grünflächen. Dabei wurde umfassend auf den Erhalt und die Pflege der naturbelassenen Umwelt geachtet. Im März 2023 wurde im östlichen Bereich das Environmental Learning Center fertiggestellt. Hier arbeitet Toyota mit der lokalen Bevölkerung zusammen, um die Umwelt zu schützen. Gemeinsam mit Experten, lokalen Behörden und Mitgliedern der örtlichen Gemeinden arbeitet Toyota hier auch weiterhin an Initiativen zum Umweltschutz.

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 05. April 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:  

     

    Umfrage: Fast jeder dritte Hausbesitzer plant Installation einer Solaranlage bis Ende 2025

     

     

    Die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in Deutschland wollen die Energiewende im eigenen Heim vorantreiben, wie eine aktuelle, repräsentative E.ON Studie zeigt: „Fast jeder dritte Eigenheimbesitzer plant, in den nächsten zwei Jahren eine Solaranlage anzuschaffen. In ein Elektroauto möchte etwa jeder fünfte investieren, in eine Wärmepumpe ungefähr jeder sechste“, sagt man bei E.ON Deutschland.

    „Das Engagement der Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer ist ein wichtiger Baustein, um die Energiewendeziele zu erreichen. Wir bei E.ON wollen den Klimaschutz in Deutschland gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden mit Photovoltaik, Wärmepumpen und Wallboxen vorantreiben“, heißt es weiter. Durchgeführt hat die Umfrage das Meinungsforschungsinstitut Statista unter 2.000 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern in Deutschland, die im eigenen Haus leben.  

     

    Jüngere wollen Energiewende besonders oft vorantreiben

    Der Studie zufolge setzen Eigentümerinnen und Eigentümer in der Altersgruppe unter 40 Jahren in besonderem Maße auf die Energiewende zuhause: Der Anteil der Befragten, der in den nächsten zwei Jahren eine Solaranlage installieren möchte, liegt bei den Jüngeren elf Prozentpunkte über dem Ergebnis aller Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer (40 Prozent vs. 29 Prozent). Wer unter 40 Jahre alt ist, will bis Ende 2025 zudem häufiger ein Elektroauto (23 Prozent vs. 18 Prozent) oder eine Wärmepumpe (20 Prozent vs. 15 Prozent) anschaffen.

     

    Kostensparen und Klimaschutz wichtigste Gründe für Solaranlage

    Blickt man auf die gesamte Gruppe aller Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, steht besonders häufig eine Solaranlage auf der Liste der gewünschten Anschaffungen. Als Gründe für die geplante Investition geben die Befragten vor allem den Wunsch an, ihre Stromkosten zu senken (82 Prozent) und das Klima zu schützen (56 Prozent). Es folgen als Motive die Wertsteigerung der Immobilie (46 Prozent), Autarkie (37 Prozent) und der Wunsch, die Wärmepumpe (32 Prozent) sowie das Elektroauto (28 Prozent) günstig mit Strom zu versorgen.

     

    Solar-Interessenten wollen häufiger E-Auto und Wärmepumpe anschaffen

    Wer eine Photovoltaikanlage plant, möchte auch überdurchschnittlich oft elektrisch heizen und fahren: Solar-Interessentinnen und -Interessenten wollen im Vergleich mit dem Durchschnitt aller Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer häufiger in den nächsten zwei Jahren ein Elektroauto (28 Prozent vs. 18 Prozent) beziehungsweise eine Wärmepumpe (24 Prozent vs.15 Prozent) anschaffen. Das Meinungsforschungsinstitut Statista hat im Auftrag von E.ON Energie Deutschland für die Studie insgesamt 2.000 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, die im eigenen Haus leben, befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in der Bundesrepublik Deutschland ab 18 Jahren.

     

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  • Wirtschaftsnews vom 02. April 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland 
    Thema heute:    Kfz-Versicherungen für Wohnmobile: So finden Camping-Fans die besten Tarife  

     

     

    Egal ob Wohnmobil oder Campervan: Nur richtig versichert dürfen Reisemobile auf die Straße. Auf den großen bekannten Vergleichsportalen findet der Verbraucher häufig nicht den passenden Versicherungstarif. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Geldratgebers Finanztip. Pünktlich zum Start der Camping-Saison testete Finanztip insgesamt 35 Vergleichsseiten mit dem Ergebnis: Die besten Konditionen finden Wohnmobil-Besitzer online auf kleineren Vergleichsseiten.

     

    “Die Zahl an Autoversicherern ist groß, allerdings bieten davon nicht alle auch Wohnmobilversicherungen an”, sagt Kathrin Gotthold, Versicherungsexpertin bei Finanztip. Zudem sei, noch mehr als bei PKWs, der Preis für den Versicherungstarif bei Wohnmobilen von vielen individuellen Faktoren abhängig. “Einfach zu einem der großen Vergleichsportale zu gehen, bringt Wohnmobil-Haltern nicht die besten Konditionen”, erläutert Gotthold. Daher hat Finanztip 35 Vergleichsseiten getestet und mit dem Rechner auf der Seite Innofima.de eine klare Empfehlung für Wohnmobil-Besitzer ermittelt. Von den untersuchten Vergleichsseiten schafften es lediglich vier in die engere Auswahl.

    Finanztip konnte durch den Test nicht nur die Breite des Angebots der Seiten untersuchen, sondern auch solche Versicherer ausmachen, die im Test besonders häufig günstige Tarife angeboten haben. In zehn von zwölf Fällen bot die Versicherung WGV mit ihrem Tarif WGV Optimal den günstigsten Tarif an, auch Tarife der Europa und MMV Kravag waren häufig unter den günstigen Angeboten. “Auch wenn diese Versicherungen in unserer Untersuchung häufig gut abschnitten, muss dies nicht für jeden Einzelfall gelten. Wer einen Versicherungstarif sucht, sollte unbedingt einen individuellen Vergleich machen – am besten über den von uns empfohlenen Rechner”, warnt Gotthold.

    Mit diesen Versicherungs-Kriterien lässt sich bei Reisemobilen zusätzlich sparen

     

    Wer beim Vergleich noch an den richtigen Stellschrauben für den eigenen Tarif drehe, könne zusätzlich sparen. “Wenn Halter zum Beispiel ihren Camper als Zweitwagen versichern können oder den Fahrerkreis einschränken, bleibt schnell mehr Geld in der Urlaubskasse”, rät Gotthold. Für Wohnmobil-Besitzer, die nicht das ganze Jahr unterwegs sind, könne ein Saisonkennzeichen eine lohnenswerte Option sein. Im Zeitraum vom 04. bis 07. März 2024 hat Finanztip für zwölf fiktive Musterkunden auf vier Vergleichsrechnern Tarife erhoben und deren Ergebnisse im Anschluss gegenübergestellt. Im Vergleich schnitt der Rechner von Innofima am besten ab.


     

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  • Wirtschaftsnews vom 26. März 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:   

     

    Ab aufs Rad - Tipps für Tagestouren rund um Büsum

     

     

    Kaum wird das Wetter besser, sind wir Deutschen unterwegs. Seit Corona wird Urlaub in Deutschland immer beliebter, Kostensteigerungen bei Auslandreisen tun ein Übriges. Wir haben ein paar Tipps für Urlauber, die ihre Urlaubsorte gerne mit dem Fahrrad erkunden und die es ans Meer zieht. Fahren Sie doch mal nach Büsum.

    Der Ort liegt im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein zwischen Brunsbüttel und Sankt Peter-Ording direkt an der Nordsee und ist seit dem 19. Jahrhundert Seebad. Nach Übernachtungszahlen ist Büsum der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste und er bietet sich für Fahrradausflüge an.

    Wir starten mit der kleineren Fahrradtour „Vor den Toren Büsums“. Die ist ca. 17 km lang, die Fahrzeit beträgt 1 Stunde. Lohnenswert ist der Besuch der Schäferei und des Bauernhofcafé Rolfs in Büsumer Deichhausen, des Hotel-Restaurants „Der Mühlenhof“ oder des Dithmarscher Whiskey Hauses in Westerdeichstrich. In Stinteck am Gerhard-Dreeßen Hus lädt der weitläufige Grünstrand zu einer entspannten Pause oder auch zum Baden ein. Entlang der Route kann das Büsumer Freilicht-Deichmuseum besichtigt werden, in dem die Deichgeschichte der Westküste von 1200 bis zum 21. Jahrhundert erzählt wird. Wer gerne etwas länger unterwegs ist, kann die vorherige Tour mit der Tour „Schimmelreiters Erben“ erweitern. Sie hat eine Länge von 46 km und die Fahrzeit beträgt ca. 1 h und 45 min.

    Es geht von Westerkoog am Deich entlang nach Büsum, vorbei an der Perlebucht, dem Wohlfühlgarten, der Büsumer Fußgängerzone und dem Museumshafen bis ins Landesinnere nach Wöhrden.  Eine weitere Radtour mittlerer Länge ist die Tour „Malerischer Koog“. Man legt innerhalb von 1 h und 50 min eine Strecke von ca. 30 km zurück und fährt quer durch Büsum und Büsumer Deichhausen, dann in südlicher Richtung den Deich entlang nach Nordermeldorf, wo man im Deichhaus eine kleine Stärkung genießen kann. Und schließlich geht es noch bis nach Wöhrden und zurück über Friedrichsgabekoog.

    Reisende, die ohne ihr eigenes Fahrrad anreisen, haben die Möglichkeit, bei einem der über zehn Büsumer Fahrradverleiher ein Gefährt zu leihen. Das geht für einen Tag aber auch für mehrere Wochen. Interessant sind auch die Radführungen mit den Büsumer Gästelotsen. Auf kleinen und großen Fahrradtouren lernt man Spannendes über Büsum und die Region und abschließend wird in einem Café oder Restaurant eingekehrt.

     

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