Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio

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Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio episodes

  • Wirtschaftsnews vom 22. März 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland 
    Thema heute:    Ausnahmezustand auf Haiti  

     

    Lange wurde die schockierende Lage der Menschen auf Haiti kaum von der Welt wahrgenommen. Der Rücktritt des Ministerpräsidenten Ariel Henry wirft nun ein Licht auf die Ausnahmesituation des Inselstaates. Auf den Straßen herrscht Chaos. Bewaffnete Banden haben die Kontrolle ergriffen, Botschafter verlassen das Land.

    Zurück bleiben Menschen, die aus ihrem Zuhause fliehen, die um das Leben ihrer Familienmitglieder bangen und kaum an Lebensmittel kommen. Zurück bleiben auch einige wenige Hilfsorganisationen wie die nph Kinderhilfe Lateinamerika, die gemeinsam mit ihrem lokalen Partner Fondation St. Luc Nothilfe leistet. Pressesprecherin Nadine Fissl:

    Nadine Fissl:
    „Was auf diesen Straßen passiert, ist nicht mehr in Worte zu fassen. Wir erleben das Leid dieser Menschen bereits seit Jahren und doch bekomme ich von meinen Kollegen, die im direkten Austausch mit Haiti stehen, nun gespiegelt, dass sie nur noch fassungslos sind. Die Gewalt hat ein so grauenvolles Ausmaß angenommen, das können wir uns gar nicht ausmalen.“

    nph betreibt auf Haiti neben einem Kinderdorf auch Schulen, Therapieeinrichtungen und ein Kinderkrankenhaus. Außerdem finden die Mitarbeiter vor Ort jeden Tag auf´s Neue Möglichkeiten, die Menschen in ihren Communities zu unterstützen. Das nph-Kinderkrankenhaus St. Damien ist weiter rund um die Uhr geöffnet. Es ist wichtiger denn je. Nachdem nun mehrere Krankenhäuser und Gesundheitszentren ihre Pforten schließen mussten, warnen die UN vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Es fehlen Medikamente und Personal. Etliche Fachkräfte verlassen das Land.

     

    Nadine Fissl:

    „Die Menschen, die für nph und St. Luc vor Ort tagtäglich noch immer alles geben, sind wahre Helden. Trotz allem kommen sie jeden Tag ins Krankenhaus und ins Kinderdorf. Alles, um ihren Beitrag zur Verbesserung der Lage von Kindern und Familien zu leisten.“

    Auch Nothilfeleistungen werden immer schwieriger. Inzwischen mussten über 350.000 Menschen ihr Zuhause verlassen. Die Situation ist undurchsichtiger denn je. Seit der Befreiung von fast 4.000 Gefängnisinsassen ist das Sicherheitsrisiko auf den Straßen enorm gestiegen und Lebensmittel und Wasser werden immer knapper. Beides kann nph jedoch weiterhin verteilen.

    Nadine Fissl:

    „Wir können die schreckliche Lage im Land gerade nicht ändern, aber wir können sie für einzelne Familien ein großes Stück besser machen und Hoffnung verbreiten. Das ist in dieser Krise gerade viel wert.“

    Die Bemühungen vor Ort werden größtenteils durch Spenden finanziert.  Infos dazu finden sich auf: www.nph-kinderhilfe.org

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 19. März 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Dyson Staubsauger jetzt von TÜV SÜD zertifiziert

     

     

    Gleich zwei Produkte von Dyson bekommen das TÜV SÜD-Prüfzeichen für Gebrauchstauglichkeit und Dauertest: Sowohl der Dyson V15™ Detect Absolute als auch der Gen5detect™ Absolute haben die anspruchsvollen Kriterien der Prüfstelle erfüllt. Die Kunden sind schon lange von den Produkten des Unternehmens begeistert.

    Nun belegt auch das Prüfzeichen des unabhängigen Prüfunternehmens, dass die ausgezeichneten Dyson Produkte und deren Akku und Ladegerät auch nach ausgiebigen Tests dem Anspruch nach Praxistauglichkeit, Sicherheit, hoher Qualität und Ausdauer gerecht werden. Für Kunden weltweit bietet eine TÜV SÜD-Zertifizierung bei der Kaufentscheidung einen wichtigen Hinweis auf Produktsicherheit und Zuverlässigkeit. TÜV SÜD hat die beiden Staubsauger und deren Akkus und Ladegeräte auf Qualität und Ausdauer geprüft.

     

    Kombination zahlreicher Tech-Features

    Der Gen5detect™ Absolute ist der bislang fortschrittlichste kabellose Staubsauger von Dyson. Der innovative 10-zellige Akku liefert mit bis zu 70 Minuten die bislang längste Laufzeit bei einem kabellosen Dyson Staubsauger.  Gleichzeitig wird die Akkulebensdauer dank des Standby-Modus und der modernen Akkutechnologie maximiert. Der Auto-Modus – einer von insgesamt drei Saug-Modi – passt die Saugkraft automatisch an die Bodenart an, um die Akkulaufzeit zu optimieren. Der Boost-Modus eignet sich für intensivere Reinigungsaufgaben und kleine Flächen, während der Eco-Modus auf längeres Reinigen auf allen Bodenarten ausgelegt ist.

    Automatische Anpassung der Saugkraft

    Der kabellose V15™ Detect Absolute hat eine Laufzeit bis zu 60 Minuten für die besonders gründliche Reinigung an jeder Stelle.  Der Akku lässt sich auf Knopfdruck herausnehmen und einfach austauschen. Der Ein-/Aus-Schalter ist besonders akkuschonend, um auch längere Einsätze zu meistern.  Das LCD-Display zeigt unter anderem Infos zu Akkulebensdauer, Restlaufzeit, Wartungsmeldungen sowie dem aktuellen Saugmodus an.

    Ein piezoelektrischer Sensor berechnet kontinuierlich die Anzahl und Größe der aufgesaugten Staubpartikel – und erhöht die Saugkraft bei Bedarf automatisch. Das vollständig versiegelte, fünfstufige Filtrationssystem entfernt Staub und schließt 99,99 Prozent der bis zu 0,3 Mikrometer kleinen Partikel ein. Ein präzise ausgerichteter Lichtstrahl macht auf Hartböden Staub sichtbar, der ansonsten mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen ist.

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 12. März 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Schreibtisch aufräumen senkt den Stress bei der Arbeit

     

     

    Alle Jahre wieder ist mir danach, eines meiner diversen Bücher über Ordnung aus dem Regal zu holen. Und ja, ich finde es direkt. Meistens jedenfalls. Manchmal verstecken sich diese Abhandlungen auch unter anderen Büchern oder sie sind wie von Zauberhand plötzlich irgendwohin umgezogen, wo ich sie nur durch einen reinen Zufall finde, Besserung gelobe und sie sofort lese. Falls Ihnen so etwas nie passiert, können Sie jetzt getrost weghören. Falls es Ihnen aber nur zu bekannt vorkommt, dann sind Sie in bester Gesellschaft.


    Besonders nervig, weil es die Arbeitsmotivation beeinträchtigt, sind überfüllte und daher unübersichtliche Schreibtische. Diesen Zustand zu beenden, hält Diplom-Psychologin Iris Dohmen von TÜV Rheinland für eine gute Idee. Sie berät Unternehmen im Hinblick auf betriebspsychologische Fragestellungen und gibt Tipps zu den Themen Ordnung und Struktur.

     

    Ordnung fördert das Wohlbefinden.

    „Gegenüber Kolleginnen und Kollegen, Führungskräften sowie Kundinnen und Kunden ist der Schreibtisch eine Visitenkarte. Sie können das Chaos negativ wahrnehmen und als Müdigkeit, Resignation und Orientierungslosigkeit deuten“, erklärt Iris Dohmen, die als Psychologin bei TÜV Rheinland Unternehmen und Organisationen verschiedener Branchen zu betriebspsychologischen Fragestellungen berät. „Ein aufgeräumter Schreibtisch wirkt nicht nur organisierter. Er steigert auch die Produktivität und reduziert Stress, indem zum Beispiel Unterlagen zur Hand und Termine übersichtlich sortiert sind. Die Arbeit geht koordinierter und schneller von der Hand und die Motivation steigt.“ Darüber hinaus gebe es sogar Studien, die besagen, dass das Management Mitarbeitende bevorzugt, die an einem aufgeräumten Schreibtisch arbeiten.

     

    Aufräumen leicht gemacht

    „Der erste Schritt zu mehr Ordnung ist konsequentes Aussortieren. Alles, was nicht oder nicht mehr benötigt wird, wird entsorgt oder zum späteren Entsorgen beiseite geräumt. Ist die Grundordnung geschaffen, sorgen Beschriftungen auf Arbeitsmaterialien und feste Plätze für Arbeitsmittel wie Locher für Übersicht. Feste Regeln für die Bearbeitung von Aufgaben und Unterlagen unterstützen die Standardisierung von Arbeitsprozessen. Im nächsten Schritt gilt es, die Auswahl an Arbeitsmitteln nochmals zu prüfen und dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Ein Notizbuch ersetzt die allseits als Post its bekannten Klebezettel und ein digitaler oder klassischer Kalender tritt an Stelle einer Zettelwirtschaft. Dies und viele weitere Ordnungstipps finden Sie in den Ordnungsbüchern. Vorausgesetzt, Sie haben diese gefunden!


     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 05. März 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Scheidung: Was passiert mit gemeinsamen Versicherungen?

     

     

    15,1 Jahre hielt laut Statistischem Bundesamt hierzulande eine durchschnittliche Ehe im Jahr 2022. Nach dem Ehe-Aus sollten die gemeinsamen Versicherungsverträge überprüft und angepasst werden. „Eine Scheidung oder die Aufhebung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft kann sich auf den Versicherungsschutz auswirken. Und zwar unabhängig von der ordentlichen Kündigungsfrist eines Versicherungsvertrags. Es ist daher wichtig, seine Verträge auf solche speziellen Regelungen hin zu prüfen“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV).

    Ein gutes Beispiel ist die Namensänderung bei einer Scheidung. Nimmt beispielsweise die Frau ihren Geburtsnamen wieder an und zieht in eine eigene Wohnung, ist sie verpflichtet, dem Versicherer ihre Namensänderung sowie ihre neue Anschrift mitzuteilen. Tut sie dies nicht, kann der Versicherer ihr zwar keine Briefe zustellen. Kraft Gesetz gelten die Schreiben aber dennoch als zugestellt und die Frau würde beispielsweise Rechnungen nicht empfangen und angemahnt werden.

    Eines der größten Risiken bei einer Scheidung ist: Einer der beiden Partner verliert den Versicherungsschutz und bekommt unter Umständen gar nichts davon mit. Ein gutes Beispiel ist die Privathaftpflichtversicherung (PHV). In der PHV können Partner mitversichert werden. Eheleute sind oftmals ohne konkrete Nennung mitversichert, bei Unverheirateten muss der  Versicherungsnehmer oftmals den Partner dem Versicherer melden. Verlangt wird üblicherweise bei Unverheirateten, dass sie in einem gemeinsamen Haushalt leben. Ehepartner bleiben oftmals auch bei einer Trennung mitversichert, solange die Ehe noch besteht. Es sei denn, ein Ehepaar trennt sich und ein Partner zieht aus, noch bevor die Scheidung vollzogen ist.

    Ein Beispiel: Zwei Frauen (A und B), die noch verheiratet sind, trennen sich. Frau B zieht aus der gemeinsamen Wohnung in eine neue Wohnung um. Frau A ist Versicherungsnehmerin der Privathaftpflichtversicherung und findet eine neue Partnerin: Das ist Frau C. Frau A meldet dem Versicherer, dass Frau C als ihre Partnerin in der PHV mitversichert werden soll – das dokumentiert der Versicherer in der Versicherungsbestätigung. Für Noch-Ehefrau B bedeutet das, dass sie nicht mehr im PHV-Vertrag mitversichert ist – sie verliert demnach ihren Versicherungsschutz, weiß davon aber im Zweifel nichts. Denn mehrere Partner sind nicht versicherbar. Wenn sich also Paare trennen (und einer auszieht), sollten mitversicherte Personen sich schnellstmöglich um einen eigenen PHV-Vertrag kümmern.  


     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 27. Februar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Betrügerische Schreiben von vermeintlichem Inkassobüro

     

     

     

    Unternehmen aller Branchen vertrauen darauf, dass Kunden für Produkte und Dienstleistungen bezahlen. Dabei umfasst das Forderungs- und Zahlungsmanagement ein breites Spektrum an Aufgaben. Diese reichen von der Bereitstellung diverser Zahlungsarten, über die Rechnungsstellung bis hin zur Bonitätsprüfung und der Veranlassung eines möglichen Inkassoverfahrens.

    Viele Kunden sind jedoch verunsichert, wenn sie Post von einem Inkassobüro erhalten und sorgen sich vor den Konsequenzen für ihre Bonität. Zudem machen immer wieder Nachrichten über gefälschte Briefe betrügerischer Absender Schlagzeilen, die so manche Empfänger allerdings für echt halten. "Die Sorge vieler Menschen ist natürlich berechtigt. Schließlich hat ein Inkassoverfahren ein äußerst negatives Image", erklärt Philipp Kadel von der DIAGONAL Gruppe.  Worauf es bei einem transparenten Inkassoverfahren ankommt und wie man gefälschte Briefe vermeintlicher Inkassobüros erkennt, verrät Kadel uns.

     

    1. Ein Eintrag im Rechtsdienstleistungsregister dient als Nachweis

     

    So ist es ohne einen Eintrag im Rechtsdienstleistungsregister in Deutschland nicht möglich, legal ein Inkassounternehmen zu betreiben. Unter der Adresse www.rechtsdienstleistungsregister.de sind überdies legal operierende Inkassounternehmen zu finden.  

     

     

    2. Auf eine deutsche Bankverbindung achten

    Ist auf der Mahnung keine deutsche Bankverbindung zu entdecken, sollten Angeschriebene Vorsicht walten lassen. Ob die angegebene IBAN zu einem deutschen Konto gehört, lässt sich an den beiden ersten Buchstaben "DE" erkennen. Seriöse, in Deutschland tätige Inkassounternehmen verfügen immer über ein deutsches Konto sowie einen deutschen Unternehmenssitz.

     

    3. Gläubiger und Forderungsgrund müssen eindeutig erkennbar sein

    Das Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen (RDG im Paragraph 13a) schreibt zudem vor, dass der Gläubiger genannt werden muss. Welche natürliche Person oder welche juristische Person, welche Firma ist der Auftraggeber des Inkassobüros? Des Weiteren ist es zwingend erforderlich, dass der Grund für eine Forderung genannt wird.

     

    4. Transparenz bei der Zinsberechnung

    Eine seriöse Mahnung enthält ferner eine Zinsberechnung und gibt Aufschluss darüber, wie sich diese Zinsen errechnen. Generell kommt hier der klassische Verzugszins nach Paragraph 288 BGB zur Anwendung. In einer Forderungsaufstellung muss für den Schuldner also eindeutig erkennbar sein, wie hoch die Zinsen sind und wie viel Zinsen pro Tag anfallen.

     

    5. Transparenz ist ein entscheidendes Kriterium für ein seriöses Inkassoverfahren

    Heutzutage verfügen Verbraucher also über unterschiedliche Möglichkeiten, die Seriosität eines Inkassobüros zu überprüfen.  


     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 23. Februar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland 

    Thema heute: Magic Rock – Künstler der Musikszene auf Ibiza

     

    Wer wie ich selbst jahrelang Künstler und ihre dazugehörigen Hits im Radio präsentiert hat, der liest natürlich auch mit einer gewissen Begeisterung Bücher, die Hintergrundwissen vermitteln. So fiel mir kürzlich das Büchlein Magic Rock von Roland Flier in die Hände.

     

     

    Büchlein soll dabei allerdings nicht abwertend klingen, ich beziehe das lediglich auf die Seitenzahl von 142, von mir aus hätte es gerne die doppelte oder dreifache Menge sein können, denn es gab eine ganze Menge an Informationen, die für mich neu waren.

     

     

    Den Titel Magic Rock kann man übrigens als doppeldeutig betrachten, zum einen bezieht sich der Name natürlich auf Musik, zum anderen aber auf einen Felsen vor der Südwestküste Ibizas, der offiziell Es Vedrà heißt. Im Buch geht es um Künstler, die zumindest eine gewisse Zeit auf der Insel lebten, die teilweise dort ihre Musik komponierten und auch dort aufgenommen haben. Und da sprechen wir vom Who ist Who der Musikbranche. Zu ihnen gehören musikalische Schwergewichte wie Pink Floyd, Bob Marley oder Led Zeppelin. Pink Floyd haben ihre Liebe zu Ibiza übrigens in dem Titel „Ibiza Bar“ dokumentiert.Zu den musikalischen Schwergewichten, die auf Ibiza gelebt und gearbeitet haben, gehörte ab 1993 Mike Oldfield. In Es Cubells, wo schon andere Berühmtheiten wie das erste Bond Girl Ursula Andress lebten, ließ Oldfield sich eine riesige Villa mit einem Pool bauen, wobei der Pool die Form einer Gitarre hatte. Eine schöne Idee.   

     

     

    Den Titel Magic Rock kann man übrigens als doppeldeutig betrachten, zum einen bezieht sich der Name natürlich auf Musik, zum anderen aber auf einen Felsen vor der Südwestküste Ibizas, der offiziell Es Vedrà heißt. Im Buch geht es um Künstler, die zumindest eine gewisse Zeit auf der Insel lebten, die teilweise dort ihre Musik komponierten und auch dort aufgenommen haben. Und da sprechen wir vom Who ist Who der Musikbranche. Zu ihnen gehören musikalische Schwergewichte wie Pink Floyd, Bob Marley oder Led Zeppelin. Pink Floyd haben ihre Liebe zu Ibiza übrigens in dem Titel „Ibiza Bar“ dokumentiert.Zu den musikalischen Schwergewichten, die auf Ibiza gelebt und gearbeitet haben, gehörte ab 1993 Mike Oldfield. In Es Cubells, wo schon andere Berühmtheiten wie das erste Bond Girl Ursula Andress lebten, ließ Oldfield sich eine riesige Villa mit einem Pool bauen, wobei der Pool die Form einer Gitarre hatte. Eine schöne Idee.   

    Ob der Hotelbesitzer Tony Pike im Jahr 1986 einen potentiellen Gast, der sich als Freddy Mercury entpuppte, tatsächlich nicht kannte oder es nur ein schönes Understatement ist, wird man nie erfahren. Kein Gerücht ist jedenfalls, dass Mercury von der weltbekannten Sopranistin Montserrat Caballé angeregt wurde, die Hymne für die Olympischen Sommerspiele 1992 zu kreieren und gemeinsam mit ihr aufzunehmen. Die Uraufführung fand natürlich auf Ibiza statt, die Spiele selbst hat Mercury nicht mehr erlebt. Von solchen Geschichten, die Flier in insgesamt elf Kapiteln erzählt, lebt das Buch.

    Apropos Geschichten: Entgegen anderslautender Gerüchte war Boy Dylan übrigens NIE auf Ibiza, wie Roland Flier darlegt. Im Buch kann man jedenfalls viele Geschichten von und über hochkarätige Musiker lesen.  Magic Rock kostet 14,50 Euro, ist beim Autor direkt unter [email protected] zu beziehen. Ich hoffe schon auf eine Fortsetzung!

     

    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 20. Februar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Aktuelle Untersuchung: Finanztip empfiehlt drei leistungsstarke Haftpflichttarife für kleines Geld

     

     

    Eine Privathaftpflicht zählt zu den wichtigsten Versicherungen. Sie schützt vor Schäden in Millionenhöhe. Der Geldratgeber Finanztip hat sich in einer aktuellen Untersuchung über 100 leistungsstarke Tarife näher angeschaut. Das Ergebnis: Die Finanztip-Redaktion empfiehlt drei Tarife, die sehr gute Leistungen für günstiges Geld bieten.

    Knapp jeder Fünfte in Deutschland hat keine Privathaftpflicht. Das zeigt eine YouGov-Umfrage aus dem Jahr 2023. „Die Privathaftpflicht ist deshalb so wichtig, weil sie einspringt, wenn ich einer Person einen Schaden zufüge“, erklärt Henriette Neubert, Versicherungs-Expertin bei Finanztip. „Das kann schnell in die Millionen gehen, etwa, wenn die geschädigte Person wegen mir nicht mehr arbeiten kann.“ Guten Versicherungsschutz gibt es schon für 30 bis 50 Euro im Jahr.

    Wichtig für Versicherte ist eine hohe Deckungssumme von mindestens 50 Millionen Euro und eine „Forderungsausfallklausel”. Letztere funktioniert wie eine umgekehrte Haftpflichtversicherung: Erleidet man einen Schaden, für den der Verursacher nicht aufkommen kann, übernimmt die eigene Versicherung die Kosten.

    Drei Tarife bieten aktuell gute Leistungen für wenig Geld

    Finanztip empfiehlt grundsätzlich, eine Selbstbeteiligung von 150 Euro zu wählen. Dadurch lässt sich der Versicherungsbeitrag senken. In der aktuellen Finanztip-Untersuchung schnitt am besten der Tarif „Relax“ von Friday ab. Ebenfalls sehr gut bewertet sind „Einfach Besser“ der Haftpflichtkasse und „T23-Optimum“ der Degenia.

    Mit Selbstbeteiligung lag der Tarif „Relax“ von Friday preislich in allen Bereichen ganz vorne: „Familien zahlen etwa 50 Euro im Jahr“, sagt Neubert. „Bei Paaren sind es weniger als 40 Euro, Singles zahlen 32 Euro im Jahr.“ Besonders günstig ist der Tarif für Seniorinnen und Senioren. „Einfach Besser“ der Haftpflichtkasse schnitt vor allem für Familien preislich gut ab – weniger als 50 Euro im Jahr kostet in diesem Tarif der Schutz. Der Tarif „T23-Optimum“ der Degenia bietet mit 40 Euro im Jahr vor allem Alleinerziehenden günstige Beiträge.

    Drohnen und Photovoltaik-Anlagen mitversichern

    Für die genannten Jahresbeiträge lassen sich auch Photovoltaik-Anlagen, kleinere Bauarbeiten am Wohneigentum und Drohnen mitversichern. „Wer eine Drohne privat nutzt, sollte prüfen, ob diese in der Privathaftpflichtversicherung mitversichert ist“, rät Neubert. „Sind Drohnen nicht in den Versicherungsbedingungen enthalten, sollte eine schriftliche Bestätigung bei der Versicherung erfragt werden. Diese sollten Versicherte gut aufbewahren.“ Bei den Empfehlungen von Finanztip sind Drohnen bis fünf Kilogramm mitversichert.

     

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    1 min
  • Wirtschaftsnews vom 16. Februar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:  Buchtipp - Jürgen Zwilling – Gedanken zum Krieg 

     

     

    2016 erschien das erste Buch des 1959 in Mainz geborenen Autors Jürgen Zwilling unter dem Titel: „Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Freiheit“. In darauffolgenden Büchern hat er sich dem Tierschutz verschrieben, das Buch „Dr. Rodolfo, Anwalt der Tiere, verklagt den Menschen“, haben wir vor einigen Jahren vorgestellt. Dr. Rodolfo ist übrigens ein Kater!


    Das Thema seines aktuellen Buches ist ein noch schlimmeres – der Krieg. Schon sein Titel: „Krieg, ein Übel für Mensch, Tier, Natur und alle Kreaturen“ macht deutlich, dass das Buch keinesfalls unter „leichte Kost“ einzustufen ist, aber die Lektüre lohnt sich dennoch.


    Ich bin dabei nach wenigen Seiten über ein Zitat gestolpert, das auch zu meinen Lieblingszitaten zählt: „Si tacuisses, philosophus mansisses.“ Auf Deutsch bedeutet es: „Wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben.“  Aber Schweigen ist oftmals nicht der richtige Weg, wie Jürgen Zwilling auf insgesamt 360 Seiten deutlich macht.  Im Gegenteil!  Das beweisen eine Reihe von Zitaten von Menschen wie  Kurt Tucholsky, Albert Schweitzer, Friedrich Nietzsche, Voltaire und auch des Dalai Lama, deren Aussagen man durchaus als philosophisch bezeichnen kann. Sie alle machen deutlich, dass der Krieg grausam und unbeschreiblich ist. Beindruckend fand ich ein Zitat des Schweizer Schriftstellers Markus Weidmann, den Zwilling mit den Worten, Uniformen seien die Normverpackungen der Kanonenfutterindustrie, zitiert.  
    Auch der Schweizer Publizist Ernst Reinhardt macht deutlich, dass Kriege die Fortsetzung einer verfehlten Politik mit noch verfehlteren Mitteln seien. Ich musste bei der Lektüre des Buches übrigens feststellen, dass zum Thema Krieg mehr kluge Sätze gefallen sind, als ich es je vermutet hätte. Allein im Buch von Jürgen Zwilling finden sich 12 Seiten dieser Zitate und es wird nur eine kleine Auswahl sein. Besonders beeindruckt hat mich der Satz des 1994 verstorbenen niederländischen Schriftstellers Cornelis Spoelstra Jr., der unter dem Pseudonym A. Den Doolaard schrieb: „Der erste Tote in einem Krieg ist der gesunde Menschenverstand“.  Womit er sicherlich recht hatte.

    Das Buch „Krieg, ein Übel für Mensch, Tier, Natur und alle Kreaturen“ ist Ende 2023 wohl unter dem Eindruck des Ukrainekrieges entstanden Es hat 360 Seiten und ist im Rediroma-Verlag zum Preis von EUR 24,95 erschienen.  Schwere Kost, aber absolut lesenswert!


     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 13. Februar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Flexible Preise an E-Ladesäulen - Verbraucher zeigen Offenheit, haben aber klare Erwartungen

     

     

    Auf dem Weg zur Klimaneutralität ist die Elektrifizierung der Mobilität ein notwendiger Schritt. Mit dem Hochlauf der E-Mobilität wird auch ihr Anteil am Gesamtstromverbrauch in Deutschland weiter steigen. Da der Großteil des Stroms in Zukunft aus erneuerbaren Energien stammen wird, spielt die Steuerung von Angebot und Nachfrage für eine stabile Versorgung eine wichtige Rolle.

     

    Dynamische Preismodelle an öffentlichen Ladestationen sind eine Möglichkeit, Stromungleichgewichte auszugleichen und finden in Deutschland Akzeptanz. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von Deloitte unter mehr als 600 (potenziellen) Elektrofahrzeugnutzerinnen und -nutzern. Demnach sind 65 Prozent der Befragten grundsätzlich offen für dynamische Preismodelle. 11 Prozent bewerten das Konzept sogar sehr positiv.

    Ladestationen: Kosten und Komfort entscheidend

    Bei der Auswahl der Ladestation spielen für Verbraucherinnen und Verbraucher zunächst die Kosten eine große Rolle. Sie legen außerdem Wert auf Komfortfaktoren wie die Ladegeschwindigkeit, die Zugänglichkeit und die Möglichkeit, die Verfügbarkeit der Station online zu überprüfen.

    Auch sind die Nutzerinnen und Nutzer eher bereit, dynamische Preise zu akzeptieren, wenn diese einen direkten Mehrwert bieten oder von ihnen selbst beeinflusst werden können: Je 23 Prozent würden die Ladegeschwindigkeit oder die Tageszeit als Preisfaktor annehmen. Die Auslastung der Ladestationen sowie ihre Anzahl in direkter Umgebung erhalten hingegen nur von zehn beziehungsweise neun Prozent der Befragten Zustimmung.

    Anbieter können mit Transparenz punkten

    Dynamische Preise sind für 41 Prozent der Befragten attraktiv, wenn Anbieter die Preisfaktoren transparent und verständlich kommunizieren - zum Beispiel nicht nur an der Ladesäule, sondern auch per App. Klare Ober- und Untergrenzen bei den Preisen sind für ein Drittel der Umfrageteilnehmenden (31%) zudem von großer Bedeutung.

    Bei Deloitte erklärt man: "Flexible Preise sind nicht nur für Anbieter ein attraktives Geschäftsmodell. Wer die E-Ladesäulen gezielt nutzt, kann Kosten sparen - zum Beispiel bei niedrigeren Preisen tagsüber und höheren in der Nacht. Dadurch können, insbesondere an stark frequentierten Orten, Stoßzeiten entzerrt und die voraussichtlich knappen Ladestromkapazitäten für mehr Menschen zugänglich gemacht werden."

    Eine weitere Option, die schwankende Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen auszugleichen, könnte zukünftig das sogenannte bidirektionale Laden werden: Bei Bedarf und ausreichendem Ladestand könnten E-Auto-Nutzerinnen und -Nutzer Strom aus ihren E-Auto-Batterien zurück ins Netz einspeisen und dafür eine Vergütung bekommen.

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 09. Februar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Europäische KI-Verordnung: TÜV-Verband begrüßt die Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten zum AI Act

     

     

    Der TÜV-Verband begrüßt die Zustimmung des Rats zur europäischen KI-Verordnung (AI Act), mit der der erste europäische Rechtsrahmen für sichere und vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz geschaffen wird. Vor der Abstimmung war ungewiss, ob der AI Act eine Mehrheit im Rat finden würde, da unter anderem Deutschland und Frankreich Vorbehalte geäußert hatten.

     

    Ein zentrales Element des AI Acts ist der risikobasierte Ansatz. Nur KI-Systeme, die als hochriskant eingestuft werden, müssen verpflichtende Sicherheitsanforderungen erfüllen.  Dazu zählen zum Beispiel KI-Systeme in Medizinprodukten oder in kritischen Infrastrukturen. Aus Sicht des TÜV-Verbands ist es wichtig, dass bestimmte hochriskante KI-Systeme zwingend von einer unabhängigen Prüfstelle geprüft werden müssen. So kann sichergestellt werden, dass alle Anforderungen an Transparenz, Datenqualität oder Cybersicherheit eingehalten werden. Weniger risikobehaftete KI-Systeme fallen dagegen nicht in den Anwendungsbereich der Regulierung. 

     

    Allzweck-KI-Systeme wie ChatGPT müssen verpflichtende Anforderungen erfüllen

    Ausdrücklich positiv zu bewerten ist ebenfalls, dass künftig auch sogenannte Allzweck-KI, zum Beispiel generative KI-Modelle wie ChatGPT, bestimmte Mindestanforderungen erfüllen müssen. „Insbesondere leistungsstarke KI-Modelle können für Fake News, Deepfakes oder die Manipulation vulnerabler Gruppen genutzt werden und bergen damit große Risiken für Sicherheit und Demokratie. Mit der Regulierung dieser Systeme geht der EU-Gesetzgeber entschlossen gegen diese Bedrohungen unserer Demokratie vor, was im Superwahljahr 2024 mit Blick auf mögliche Wahlkampfbeeinflussung umso wichtiger ist,“ heißt es beim TÜV-Verband.

     

    TÜV-Verband fordert einheitliche Umsetzung und klare Leitfäden

    Nun gilt es, die Weichen für eine erfolgreiche Umsetzung des AI Acts auf nationaler und europäischer Ebene zu stellen. Die Anforderungen des AI Acts müssen zeitnah durch harmonisierte europäische Normen konkretisiert werden, um Rechtssicherheit für KI-Anbieter, Prüforganisationen und Behörden zu schaffen. Darüber hinaus müssen Rechtsunsicherheiten bei der genauen Klassifizierung von Hochrisiko-KI-Systemen beseitigt werden. Der TÜV-Verband drängt darauf, dass die EU-Kommission zeitnah klare Umsetzungsleitfäden mit konkreten Beispielen veröffentlicht, um möglichen Fehleinschätzungen durch die Anbieter vorzubeugen.  Der Umsetzungserfolg des AI Acts wird wesentlich von der rechtzeitigen und vollständigen Prüfbereitschaft aller Akteure im KI-Ökosystem abhängen. 


     

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    3 min

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