Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio

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Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio episodes

  • Wirtschaftsnews vom 06. Februar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Umfrage: Bargeld wird in Deutschland und Österreich wieder häufiger genutzt

     

     

    Bargeld wird in Deutschland und Österreich wieder häufiger genutzt und baut den Vorsprung als am häufigsten genutzte Zahlungsmethode aus. Die Meinung zur möglichen Abkehr vom Bargeld hat sich in den beiden Ländern verschieden entwickelt. Auch besteht ein deutlicher Unterschied der erwarteten Nutzungshäufigkeit des digitalen Euro in der Altersgruppe zwischen 35 und 44 Jahren. Das zeigt eine Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint in Deutschland und Österreich.

     

    Die Beliebtheit von Bargeld ist in Österreich und Deutschland weiterhin ungebrochen, was auch deutlich die Einschätzung zu einer möglichen Abkehr vom Bargeld in den kommenden Jahren zeigt. Die Nutzungshäufigkeit von digitalen Zahlungsarten, wie z.B. der kontaktlosen Debitkarte, hat sich auf einem erhöhten Niveau nach der Pandemie stabilisiert.

     

    Bargeld ist häufigste Zahlungsmethode in Österreich und Deutschland

    Die Nutzungshäufigkeit von Bargeld ist im Vergleich zu den Vorjahren aber gestiegen. In Deutschland ist mit derzeit 71 Prozent ein klarer, ansteigender Trend über die vergangenen drei Jahre ersichtlich. In Österreich ist mit 79 Prozent die Häufigkeit der Bargeldnutzung gegenüber dem Vorjahr wieder gestiegen, der Rückgang der Nutzungshäufigkeit von Bargeld wurde damit beendet.

     

    Kontaktlose Debitkarte seit der Pandemie in Österreich deutlich häufiger genutzt als in Deutschland

    In Deutschland hat sich die Nutzungshäufigkeit der kontaktlosen Debitkarte mit 44 Prozent wieder auf dem Niveau von 2022 stabilisiert. In Österreich ist die Nutzungshäufigkeit nach dem starken Anstieg während Corona mit 55 Prozent nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Damit hat sich die in 2020 annähernd gleiche Nutzungshäufigkeit in den beiden Ländern auf aktuell elf Prozentpunkte Unterschied entwickelt.

     

    Vertrautheit von Bargeld ist wesentlichste Eigenschaft, noch vor Anonymität

    61 Prozent der Befragten in Österreich finden die Eigenschaft "Vertraut" bei Bargeld am wichtigsten, während das nur für 57 Prozent der Befragten in Deutschland gilt. Die Eigenschaft "Vertraut" ist mit diesen Werten in beiden Ländern auf dem Spitzenplatz. Die Eigenschaft "Anonym" wird mit 56 Prozent in Österreich am zweithöchsten bewertet, während sie mit 45 Prozent in Deutschland Platz drei einnimmt. In Deutschland ist dagegen mit 49 Prozent die Eigenschaft "Schnell" mit dem zweithöchsten Wert bewertet worden.

     

    Meinung zur möglichen Abkehr vom Bargeld hat sich in beiden Ländern unterschiedlich entwickelt

    Eine Abkehr vom Bargeld in den nächsten zehn Jahren halten 31 Prozent der Befragten in Deutschland für möglich und sind damit eher bereit, auf Bargeld zu verzichten, als in den vergangenen Jahren, 2020 waren es 29%.  In Österreich hat sich die Bereitschaft zum Verzicht auf Bargeld seit 2020 von 27%  auf 19 Prozentpunkte in Österreich verringert.

     

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    https://www.was-audio.de/aanews/News20240206_kvp.mp3

    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 30. Januar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

    Thema heute:    Ab 1. Februar: Jahresvignetten 2023 nicht mehr gültig

     

    Die Wintersaison läuft auf Hochtouren und viele Urlauber und Tagestouristen freuen sich auf das Skifahren oder den Urlaub im benachbarten Ausland. Die Regelungen zur Vignettenpflicht behalten unverändert Gültigkeit.

    Wichtig zu wissen: Die Jahresvignetten 2023 für Österreich und die Schweiz sind nur noch bis Mittwoch, den 31. Januar 2024, gültig. Dies gilt auch für die digitalen Jahresvignetten für Österreich. Ab 1. Februar werden ausschließlich die neuen Vignetten für 2024 anerkannt.

    Anders verhält es sich bei den slowenischen Jahresvignetten, diese sind 12 Monate ab dem gewünschten Beginn gültig (z.B. 01.05.2023 bis inkl. 01.05.2024). Die slowenischen Vignetten gibt es nur digital, ebenso wie die zum Jahresende 2023 neu eingeführte 1-Tages-Vignette, die 10-Tages-Vignette und Streckenmaut-Tickets für Österreich – auch kurzfristig mit sofortiger Gültigkeit im ADAC Mautportal.

    Wer keine gültige Vignette hat, muss mit hohen Geldbußen rechnen. Am teuersten wird es in Slowenien, wo bis zu 600 Euro fällig werden können. In Österreich kosten solche Mautvergehen mindestens 120 Euro – Manipulationen an der Vignette doppelt so viel. In der Schweiz sind 200 Franken zuzüglich zum Vignettenpreis zu zahlen. Die österreichischen Vignettenpreise wurden für 2024 nur zum Teil erhöht. Der Preis für die Pkw-Jahresvignette bleibt bei 96,40 Euro, für zwei Monate bei 28,90 Euro (- 10 Cent). Nur die 10-Tages-Vignette kostet jetzt 11,50 Euro (+ 1,60 Euro). Die neue 1-Tages-Vignette liegt bei 8,60 Euro.

    Wer eine Jahresvignette für die Schweiz braucht, muss auf Basis des Wechselkurses 44 Euro bezahlen. In der Schweiz kostet sie nach wie vor 40 Franken. In Slowenien bleiben die Preise bislang in 2024 stabil. Zum Beispiel kostet eine Jahresvignette für den Pkw weiterhin 117 Euro, für 7 Tage sind 16 Euro fällig. Vorsicht ist bei unseriösen Online-Anbietern geboten: Sie rufen teilweise mehr als das Doppelte auf! Doch es gibt auch auf bestimmten Strecken in Österreich Ausnahmen von der Vignettenpflicht. Hier sollte man sich allerdings genau anschauen, welche das sind. Im Zweifelsfall sollte man das Geld für eine Ein- oder 10-Tagesvignette investieren! Dann sind Sie auf der sicheren Seite!

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 26. Januar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Schulspeisung in Haiti

     

     

    Frauen, die Angst haben müssen, entführt oder vergewaltigt zu werden. Männer, die ihre Familien weder beschützen noch ausreichend ernähren können: Was nach schrecklichen Schilderungen eines Kriegsschauplatzes klingt, ist mittlerweile Alltag auf Haiti.

     Auf dem Inselstaat herrscht eine grausame Krise, die droht, weltweit in Vergessenheit zu geraten. Bandengewalt, Krankheitsausbrüche, Ernährungsunsicherheit: Wie immer sind es unschuldige Menschen, die unter dem Chaos leiden – auf Haiti aber vor allem auch Kinder. Nadine Fissl, Pressesprecherin der nph Kinderhilfe Lateinamerika e.V. Eine der Hilfsorganisationen auf Haiti, von denen es immer weniger gibt.

    Nadine Fissl:

     

    Mittlerweile ist jedes dritte Kind, das im nph-Kinderkrankenhaus auf Haiti behandelt wird, mangelernährt. Die Familien können sich einfach nicht mehr ausreichend versorgen. Vor allem, seit die Preise der Grundnahrungsmittel so rasant angestiegen sind.

    Neben Kinderdörfern, dem landesweit einzigen Kinderkrankenhaus und mehreren Betreuungseinrichtungen betreibt nph Haiti gemeinsam mit dem lokalen Partner Fondation St. Luc mehrere Schulen im Land. Die sind nicht nur für die Bildung der Kinder von enormer Bedeutung.

    Nadine Fissl:

    Die Schüler erhalten täglich ein ausgewogenes Mittagessen. Für viele ist es die einzige warme Mahlzeit am Tag. Einige Kinder bringen sogar Vorratsdosen mit, damit sie ihre Portion mit ihren kleinen Geschwistern zuhause teilen können. Man muss sich das einmal bewusst machen: Fast die Hälfte der gesamten Bevölkerung Haitis ist mangelernährt.

    Verantwortlich dafür sind vor allem die bewaffneten Banden, die regelmäßig Kontrolle über die Verteilungswege übernehmen. Das führt zu Engpässen bei der Versorgung mit Lebensmitteln und Treibstoff. Die Inflation treibt zusätzlich die Preise für Grundnahrungsmittel in die Höhe.

    Dabei ist eine ausgewogene Ernährung gerade für die körperliche und auch geistige Entwicklung von Kindern enorm wichtig. Mit Hunger im Klassenzimmer kann man sich kaum konzentrieren. Die Schulspeisung von nph steigert nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die allgemeine Gesundheit. Außerdem verhindert sie, dass die Kinder arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern, anstatt zur Schule zu gehen.

     

    Nadine Fissl:

     

    Unsere Kollegen vor Ort wissen genau, was die Familien in der Region brauchen. Und sie versuchen alles, um das möglich zu machen. Das ist wirklich bemerkenswert. Während der Schulschließungen im Land verteilte nph Lebensmittelpakete, während der Schulferien haben sie ein Ferienprogramm auf die Beine gestellt. Sie finden immer einen Weg, um die Kinder weiter mit Essen versorgen zu können.

    Die Schulspeisung ist nur ein kleiner Teil der Programme von nph auf Haiti, aber ein besonders wichtiger. Sie wird größtenteils durch Spenden finanziert.  Infos dazu finden sich auf: www.nph-kinderhilfe.org.


     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 23. Januar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Schneefall und Eisregen: Wer muss räumen und streuen?

     

     

    Für die Einen ist es Segen, für die anderen Fluch! Ich spreche von der weißen Pracht, die uns grade in Unmengen beglückt. Kinder sind meistens total begeistert, bei Erwachsenen kommt es auf die aktuelle Interessenlage an. Wenn Ski und Rodel gut ist, dann ist der Weg zur Arbeit häufig schlecht, das Chaos auf den Straßen war in der vergangenen Woche kein Vergnügen.

    Und selbst derjenige, der nicht unterwegs sein muss, ist häufig wenig begeistert. Stichwort: Räum- und Streupflicht! Je länger der zu räumende Bürgersteig, umso nerviger. ICH weiß, wovon ich spreche! Aber was ist eigentlich vorgeschrieben? Das erklärt die HUK-COBURG.

     

    Richtig ist: Winterliche Straßenverhältnisse bringen Fußgänger leicht ins Rutschen. Ein Bein ist schnell gebrochen. Passiert das vor der eigenen Haustür, können Mieter oder Eigentümer eines Hauses eventuell zur Verantwortung gezogen werden. Warum ist das so? Beide sind im Winter verpflichtet, für einen eisfreien Fußweg zu sorgen. Mieter müssen immer dann zu Schneeschieber und Streumittel greifen, wenn ihnen per Mietvertrag die Räum- und Streupflicht übertragen wurde und das ist eher die Regel als die Ausnahme. Passiert ein Unfall, weil die Winterpflichten nur ungenügend erledigt oder gleich ganz vergessen wurden, kann der Säumige für die Folgen verantwortlich gemacht werden. Ohne private Haftpflichtversicherung ein teures Vergessen: Neben Behandlungskosten lassen sich vom Geschädigten auch Verdienstausfall oder Schmerzensgeld geltend machen. 

     

    Räum- und Streupflicht

    Doch wann und wie oft sind Schneeschieben oder Streuen angesagt? Auf diese Frage gibt es keine alleingültige Antwort: Ausschlaggebend ist immer die jeweilige Satzung, mit der jede Kommune den Winterdienst regelt. Oftmals kann man sich auf den Websites von Städten und Gemeinden schlaumachen.  Ein anderer Weg ist ein Anruf beim örtlichen Bau- oder Ordnungsamt. Hier lässt sich erfragen, in welchem Zeitraum der Griff zum Schneeschieber erforderlich ist und wie breit der freie Gehweg sein muss. Die Häufigkeit des Räumens hängt letztlich von der Witterung und der Verkehrsbedeutung eines Weges ab. Bei extremem Schneefall oder heftiger Glatteisbildung ist gerade auf stark frequentierten Wegen außergewöhnlicher Einsatz gefordert. Nur wenn Räumen und Streuen witterungsbedingt zwecklos sind, kann man warten, bis beispielsweise der Schneefall nachlässt oder ganz aufhört. Auch müssen Wege meist nicht in ihrer gesamten Breite geräumt werden. In der Regel genügt es, einen Streifen frei zu schaufeln oder auf einer bestimmten Breite zu streuen. Eine Faustregel besagt: Zwei Fußgänger müssen auf dem geräumten Weg aneinander vorbeigehen können. Kommunen können diese Frage aber auch klar in ihrer Satzung regeln.

     

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    https://www.was-audio.de/aanews/News20240123_kvp.mp3

    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 19. Januar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Telekom ist wertvollste deutsche Marke aller Zeiten

     

    Die Deutsche Telekom ist die wertvollste deutsche Marke aller Zeiten. Das belegt die gerade aktuell erschienene Studie „Brand Finance Global 500“. Die Experten notieren den Konzern im Gesamtranking als einziges europäisches Unternehmen unter den Top 10. Damit verbessert er sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze auf einen starken neunten Rang.

    Zudem wird die Telekom erstmalig die wertvollste Telekommunikationsmarke der Welt und verweist Verizon und AT&T auf die Plätze. Mit Blick auf Europa ist das T weiterhin die Unternehmensmarke Nummer eins. Die wertvollste Marke weltweit ist Apple vor Microsoft, Google und Amazon. Das britische Marktforschungsinstitut Brand Finance veröffentlichte die internationale Studie im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos. 

    Das erfolgreiche Abschneiden der Telekom basiert auf ihrem aktuellen Markenwert, dem höchsten in der Geschichte des Unternehmens. Dieser beläuft sich laut Studie auf 73,3 Milliarden US-Dollar. Die Markenwerte werden auf Grundlage der Fragestellung berechnet, welche Lizenzgebühren ein Unternehmen bezahlen müsste, wenn es die Marke nicht in Besitz hätte. Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreswert (62,9 Milliarden US-Dollar) beträgt 17 Prozent. Seit 2020 stieg der Markenwert um 84 Prozent. In dieser Zeit entwickelte sich die Telekom vom Viertplatzierten zur stärksten Telekommunikationsmarke weltweit.

     

    Kundenzufriedenheit verleiht Marke zusätzliche Dynamik

    Die deutliche Steigerung des Markenwertes der Deutschen Telekom führt Brand Finance unter anderem auf die positive wirtschaftliche und technologische Entwicklung zurück. Der Konzern punkte weiterhin durch nachhaltige Investitionen in Netzqualität, digitale Technologien und Kundenservice. Gerade die hohe Netzqualität der Telekom spiele eine entscheidende Rolle bei der Gewinnung und Bindung von Kunden, sowohl in Europa als auch in den USA. Deutliche Verbesserungen bei wichtigen Markenkennzahlen wie Innovation, Kundenservice, Kundenfreundlichkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis und Weiterempfehlung nehmen eine Schlüsselrolle bei der Steigerung der Markenstärke ein, so die Experten.  Die Bewertung habe sich von 79 auf 83 von 100 Punkten erhöht, wodurch die Marke von einem AA+ auf ein AAA- Rating gestiegen sei. Durch den konsistenten internationalen Markenauftritt konnte die Telekom ihre Wahrnehmung als globaler Player weiter stärken. Diese Faktoren und die damit verbundene hohe Kundenzufriedenheit haben der Marke eine zusätzliche Dynamik verliehen.

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 16. Januar 2024

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

    Thema heute:    Shrinkflation oder man dem Kunden in die Tasche greift!

     

    Der Begriff Inflation dürfte den meisten von uns geläufig sein. Gemeint ist damit die Geldentwertung, die man am Ansteigen des Preisniveaus für Endprodukte zum Beispiel bei Nahrungsmitteln erkennen kann. Der Preis steigt, der Inhalt bleibt. Doch seit einiger Zeit gibt es ein Phänomen, das man mit Shrinkflation bezeichnet. Der Begriff wird aus dem englischen Wort shrink für schrumpfen und dem Fachbegriff Inflation für aufblähen zusammengesetzt.


    Speziell bei Nahrungsmitteln kommt das immer häufiger vor. Die Portionsgrößen werden verkleinert, der Preis bleibt im besten Fall, häufig geht er zusätzlich aber auch nach oben. Der Kunde wird so doppelt gemolken. Die von vielen von uns heißgeliebten Chips diverser Marken enthalten plötzlich nicht mehr 175 Gramm pro Packung, sondern nur noch 150 Gramm, statt 250 nur noch 215. Getarnt wird das oft von Sonderangebotsaktionen. Schaut man sich den 100 Gramm Preis an, ist das Sonderangebot häufig mindestens genauso teuer wie die vorher reguläre Größe.

    Ein beliebtes Spiel ist es besonders bei Butter, unterschiedliche Sonderangebotsgrößen zu verkaufen. So bekommt man bei Kaergarden statt der üblichen 250 Grammpackungen auch mal Packungen mit 350 oder 400 Gramm. Allerdings gibt es neuerdings auch Packungen, die nur noch 200 Gramm enthalten. Die wurden in der vergangenen Woche beispielsweise bei penny für 1,59 Euro verkauft, beim Wettbewerber netto gab es 400 Gramm Packungen für 2,49 Euro. Na, welche Packung ist günstiger? Die für 2,49 Euro! Pro Kilo kostet die Butter hier nur 6,23 Euro, die optisch günstigere kostet pro Kilo 7,95 Euro. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Jedenfalls hilft es wirklich nur, die Kilo- bzw. 100-Grammpreise zu vergleichen. Und das ist ganz einfach, die MÜSSEN bei der Ware angegeben werden.

    Es gibt übrigens Hersteller die es noch derber treiben. So hat die Margarinensorte Rama viele Fans. Fett wurde durch „streichfähiges Wasser“ ersetzt, sagt die Verbraucherzentrale Hamburg, was dazu führte, dass statt 80 nur noch 60 % Fett enthalten ist. Mit 60%, wie auf der Webseite von Rama nachzulesen ist, darf sie sich nur noch Dreiviertelfettmargarine nennen. Die Packungsgröße wurde übrigens ganz nebenbei auch von 500 auf 400 Gramm reduziert! Mein Tipp: Vergleichen Sie mal den RAMA-Preis mit „richtiger“ Butter im Sonderangebot. Die ist häufig günstiger!
     

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 19. Dezember 2023

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland 

    Thema heute:   Was sich 2024 vielleicht ändert! Oder auch nicht! Ein ironischer Ausblick auf 2024!  

     

     

    Neues Jahr, neue Regeln. Das ist – kurz gesagt, was uns Bürger im neuen Jahr erwartet. Wer sich allerdings auf Entlastungen freut, kann bitter enttäuscht werden und bei dem aktuellen Hick-Hack der Ampelregierung kann am Abend schon Makulatur sein, was morgens verkündet wurde! Und am nächsten Morgen nimmt man möglicherweise die Änderungen vom Abend wieder zurück.


    Also alles das, was Sie nun nachfolgend hören, ist ausdrücklich mit dem Begriff „vermutlich“ oder „eventuell“ versehen. So wie die Lottozahlen auch immer „Ohne Gewähr“ verkündet werden. Also nehmen Sie bitte für Änderungen weder uns in Haftung, noch die Targobank, von der einige der nachfolgenden Tipps stammen.

     

    Arbeitnehmer

    Der Grundfreibetrag bei der Einkommensteuer steigt 2024 auf voraussichtlich 11.604 Euro an. 2023 lag er noch bei 10.908 Euro. Die Tagespauschale bei dienstlichen Reisen für den Verpflegungsmehraufwand wird voraussichtlich von 28 auf 32 Euro steigen. Sie merken? Voraussichtlich. Was dann wirklich kommt, wird man sehen.

     

    Hausbesitz und Miete 

     

    Ab dem Jahr 2024 sollen gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) nur noch Heizungen mit einem hohen Verbrauchsanteil erneuerbarer Energien in Häuser eingebaut werden dürfen. Wenn die Voraussetzungen stimmen, können beim Kauf einer klimafreundlichen Heizung bis zu 70 Prozent der Investitionen durch eine Förderung übernommen werden.  

    Nach den aktuellen Erfahrungen mit der Förderung der E-Autos würde ich dafür meine Hand aber nicht ins Feuer legen. Sie könnten plötzlich erfahren, dass halt kein Geld mehr da ist. Immerhin dürfen vor 2024 eingebaute Heizungen aber weiterbetrieben und repariert werden. Immerhin! Nach dem 1. Januar 2024 eingebaute Öl- und Gasheizungen müssen aber ab 2029 Zug um Zug mehr klimaneutrales Gas oder Öl verwenden. Zumindest ist das in dem Moment so, wo der Text für diesen Beitrag geschrieben wurde.

    Rentnerinnen und Rentner

    Übrigens ist aktuell auch NOCH die Rede davon, dass Rentnerinnen und Rentner am 1. Juli 2024 mit einer Rentenerhöhung um 3,5 Prozent rechnen können. Es kann allerdings auch sein, dass sie sich verrechnen, denn soeben hat die Ampelregierung beschlossen, den Rentenzuschuss nicht nur um 600 Millionen Euro einzudampfen. Dieser Betrag wird nun verdoppelt. Genaue Werte zur Berechnung der Rentenanpassungshöhe liegen ohnehin erst im März 2024 vor. Da kann die Ampel ja noch zigmal ihre Meinung ändern!

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 15. Dezember 2023

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

    Thema heute:    Parken an Flughäfen - ohne Planung wird es teuer

     

    Wer mit dem Flugzeug verreist, steht oft vor der Frage: Wie komme ich am besten zum Flughafen? Mit der richtigen Planung lässt sich bei der Anreise viel Geld sparen. Ein aktueller Kosten-Check des ADAC zeigt große Preisunterschiede zwischen verschiedenen Parkmöglichkeiten am Flughafen. Zusätzlich untersuchte der Mobilitätsclub die Kosten für die An- und Abreise mit dem Taxi oder taxi-ähnlichen Anbietern wie Uber, per Carsharing-Fahrzeug und mit dem öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV).

     

    Der ADAC rät allen, die mit dem eigenen Wagen zum Flughafen reisen, frühzeitig online einen Parkplatz zu buchen. Der Stellplatz ist dann nicht nur garantiert verfügbar, sondern in den meisten Fällen auch deutlich günstiger als mit dem sogenannten Schrankentarif, also ohne Vorreservierung.

    Für den Kostencheck an den zehn größten Flughäfen Deutschlands hat der ADAC zwei Beispiel-Rechnungen durchgeführt: Zum einen für zwei Erwachsene, die einen dreitägigen Wochenendtrip außerhalb von Ferienzeiten unternehmen und sich drei Wochen vor Reisebeginn um die Anreise zum Flughafen kümmern. Zum anderen eine Familie mit zwei Kindern, die in der ersten Woche der Sommerferien des jeweiligen Bundeslandes für zwei Wochen verreist; sie organisiert die Anreise sechs Wochen vor Abflug. Für die Anreise mit dem eigenen Pkw wurden jeweils die Preise in Parkhäusern direkt am Terminal und weiter entfernt mit Shuttle zum Terminal überprüft.

    Bei Kurztrips liegen die Kosten für terminalnahes Parken zwischen 49 Euro in München und 129 Euro in Düsseldorf; die günstigsten Stellplätze, das Shuttle-Parken, kosten zwischen 35 Euro in Köln/Bonn und 66 Euro in Stuttgart. Zwei Wochen Parken in der Ferienzeit schlagen direkt am Terminal mit 108 Euro (Hannover) bis 561 Euro (Hamburg) zu Buche. Der happige Tarif in der Hansestadt liegt daran, dass es dort für das Parkhaus am Terminal keinen Frühbucher-Rabatt gibt. Allerdings kann man direkt nebenan auch 14 Tage für 199 Euro parken. Shuttle-Parken kostet für diesen Zeitraum zwischen 72 Euro (Dortmund) und 138 Euro (Hamburg).  Fast immer die günstigste Alternative ist die Anreise mit dem ÖPNV. In Nürnberg können zwei Personen schon für 12 Euro hin und zurück fahren, Familien zahlen dort nur 18 Euro. Überraschend: In München kostete zum Erhebungszeitpunkt die ÖPNV-Anreise mit fast 46 Euro für zwei Personen mehr als das Parken für einen Kurztrip. Die Anreise mit einem Carsharing-Fahrzeug ist in der Regel die zweitgünstigste Option.

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 12. Dezember 2023

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Kontaktlose Kartenzahlung ist die am häufigsten genutzte digitale Zahlungsmethode in Europa

     

     

    Die kontaktlose Debitkarte ist im europäischen Vergleich die am häufigsten genutzte digitale Zahlungsmethode, während Bargeld insgesamt am häufigsten genutzt wird. Anonymität wird nur dem Bargeld zugeschrieben. Jeder Zweite hatte Probleme oder Bedenken bei digitalen Zahlungsmethoden. Das zeigt eine neue Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint in sieben europäischen Ländern.

    Bargeld ist auch im europäischen Vergleich das Maß aller Dinge, in Österreich und Deutschland ist die Nutzung am häufigsten, in Finnland am geringsten. Die Häufigkeit der Nutzung der verschiedenen Zahlungsmethoden ist sowohl in den Ländern als auch in den jeweiligen Altersgruppen sehr unterschiedlich. Die Eigenschaft anonym wird nur dem Bargeld zugeschrieben, die Eigenschaften schnell und komfortabel hingegen den digitalen Zahlungsmethoden wie Kartenzahlungen und Payment Services.

     

    Bargeld ist häufigste Zahlungsmethode in den deutschsprachigen Ländern

    In Deutschland ist mit 71% und in Österreich mit 79% die Häufigkeit der Bargeldnutzung deutlich ausgeprägter gegenüber anderen europäischen Ländern. Befragte aus den Ländern Schweiz (63%), Irland (61%), den Niederlanden (57%) und Frankreich (55%) zeigen ein relativ hohes Nutzungsverhalten, liegen jedoch deutlich hinter Deutschland und Österreich. In Finnland ist die Bargeldnutzung mit 43% deutlich geringer.

    Die Häufigkeit der Nutzung von Bargeld zeigt sich über die befragten Altersgruppen allerdings unterschiedlich. Die häufigste Nutzung von Bargeld wird in der Altersgruppe 55+ in Österreich mit 86% als Spitzenwert erreicht, während Finnland mit 39% die geringste Häufigkeit in dieser Altersgruppe aufweist. Generell liegt die Altersgruppe 55+ bei der Häufigkeit der Bargeldnutzung vorn, außer in Finnland, wo die Altersgruppe der 35 bis 44-Jährigen mit 51% die Gruppe mit der häufigsten Bargeldnutzung ist.

     

    Kontaktlose Debitkarte ist nach Bargeld die am zweithäufigsten genutzte Zahlungsmethode

    In Finnland ist die kontaktlose Debitkarte mit 71% über alle Altersklassen hinweg die am häufigsten genutzte Zahlungsmethode und liegt damit deutlich über der Bargeldnutzung. Im Durchschnitt ist die kontaktlose Debitkarte in den befragten Ländern mit 56% die am zweithäufigsten genutzte Zahlungsmethode. In Frankreich, Irland und den Niederlanden werden Bargeld und kontaktlose Debitkarte annähernd gleich häufig genutzt. Im Vergleich zu den anderen Ländern ist die Häufigkeit der Nutzung der nicht-kontaktlosen Debitkarte in Finnland mit 17% am geringsten und damit deutlich unter dem Durchschnitt der befragten Länder von 33%.

     

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    3 min
  • Wirtschaftsnews vom 05. Dezember 2023

    Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:    Zehn Jahre Finanztip: Die besten Spartipps für Deinen Alltag

     

     

     

     

    Nur jeder dritte Deutsche hält sein Finanzwissen für hoch. Gerade in den großen Finanzfragen kennen sich viele nicht aus, ergab eine aktuelle Studie von Finanztip. Pünktlich zu seinem zehnjährigen Jubiläum verrät der Geldratgeber seine besten Spartipps, von denen wir aus Gründen der verfügbaren Sendezeit leider nur einige wenige weitergeben können.

     

    Versicherungen:

    Versicherungen sind ein dauerhafter Kostenfaktor, daher lohnt es sich, hier besonders genau hinzuschauen. So kann sich der Wechsel zu einer Krankenversicherung mit niedrigeren Beiträgen bzw. relevanten Zusatzleistungen lohnen: Ein Wechsel der Krankenkasse ist schnell erledigt. Die Kassen verlangen unterschiedliche Zusatzbeiträge, ein Prozent weniger Zusatzbeitrag spart bei 3.000 Euro Bruttoeinkommen 180 Euro im Jahr. Die Kassen bieten zudem unterschiedliche Extras, von Zuschüssen zur Zahnreinigung bis hin zu alternativen Heilmethoden. Zahlt die Krankenkasse Zusatzleistungen, die Versicherte sowieso nutzen, kann das 100 Euro im Jahr oder mehr Ersparnis bringen.

     

    Verträge:

    Zwei Vertragsklassiker, bei denen Nutzer richtig Geld sparen können, betreffen den Strom und das Handy: Jeder und jede vierte Deutsche kauft Strom vom Grundversorger ein, dabei ist das oft die teuerste Option: Wer aus der Grundversorgung wechselt, kann in vielen Fällen 300 Euro im Jahr sparen, oft auch deutlich mehr. Diejenigen, die dem Grundversorger aber treu bleiben möchten, sollten nach einem Sondertarif fragen, der oft schon deutlich günstiger als die Grundversorgung ist. Natürlich lohnt sich auch der Blick auf die Gastarife. Auch eine regelmäßige Überprüfung des Handyvertrags birgt großes Sparpotential. Vergangenes Jahr verbrauchten Handynutzer im Schnitt 6 GB, zahlten in ihren Tarifen aber für 14 GB. Damit bezahlte der durchschnittliche Tarifwechsler jeweils etwa 62 Euro zu viel.

     

    Extratipp für das Shopping:

    Finanztip hat natürlich auch einen Extratipp für das Shopping: Preisvergleichsportal heißt das Zauberwort – Denn auch, wenn online scheinbar gute Angebote locken, zeigen Preissuchmaschinen den Interessenten die tatsächliche Preisentwicklung über einen längeren Zeitraum an und somit auch, ob die Gelegenheit wirklich günstig ist, oder ob man noch etwas warten sollte. In den kommenden Wochen werden wir aus der Liste der besten Finanztip Spartipps für den Alltag noch weitere Tipps weitergeben. Damit lassen sich nämlich in vielen Bereichen Einsparungen vornehmen. Und das, ohne wirklich weniger Leistung zu bekommen. Ein Kilowatt Strom oder Gas wird schließlich nicht weniger, wenn man weniger dafür bezahlt!


     

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    3 min

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