Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde

Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde

By EBC Waiblingen - Bibeltreue evangelische Baptisten Gemeinde für Jesus ChristusReligion & SpiritualityChristianity
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Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde episodes

  • Die Großtaten Gottes - Psalm 66 - Richard Friesen
    Die Predigt ruft dazu auf, Gottes Großtaten zu bestaunen und ihn dafür anzubeten. Der Psalmist fordert die gesamte Erde auf, Gott für sein herrliches Wesen, seine mächtigen Werke (in Schöpfung, Vorsehung und Erlösung) sowie seine ewige Herrschaft zu loben. Besonders betont wird, dass Gott sein Volk durch Prüfungen läutert wie Silber im Feuer – nicht um zu zerstören, sondern um es reiner und kostbarer zu machen.


    **Kernpunkte:** Christen sollen sich intensiv mit Gottes Wesen beschäftigen, über seine Werke nachdenken, Prüfungen geduldig als Läuterungswerkzeug annehmen und einander von Gottes Rettungstaten erzählen, um gemeinsam in tiefere Anbetung geführt zu werden.
    35 min
  • Trost für zweifelnde und kleingläubige Seelen (Jesaja 40,27-31) - Richard Friesen
    Diese Predigt über Jesaja 40,27-31 bietet Trost für Christen, die in Zeiten geistlicher Müdigkeit und Schwachheit an ihrem Glauben und ihrer Errettung zweifeln. Der Prediger zeigt anhand des Volkes Israel in der babylonischen Gefangenschaft, dass Zweifel aus einer verzerrten Wahrnehmung entstehen, wenn wir auf unsere Umstände statt auf Gottes Wesen schauen. Der zentrale Trost liegt in vier Eigenschaften Gottes: Er ist ewig und unveränderlich, Schöpfer und Erhalter, allmächtig und allwissend – und zudem willig, den Müden und Kraftlosen zu helfen, wie das Kreuz Christi beweist. Die Heilung vom Kleinglauben geschieht nicht durch eigene Anstrengung, sondern durch geduldiges Harren auf Gott und Vertrauen auf seine Verheißungen, wodurch Er übernatürliche Kraft schenkt, die uns bis zum himmlischen Ziel trägt.
    59 min
  • Jesus - der wahre Asasel (3. Mose 16,20-22) - Richard Friesen
    ## Zusammenfassung der Predigt


    Diese Predigt über 3. Mose 16,20-22 behandelt den alttestamentlichen Versöhnungstag und den "Sündenbock" (Asasel) als Typus auf Jesus Christus. Der Prediger erklärt, wie Aaron die Hände auf den Bock legte, alle Sünden des Volkes bekannte und der Bock dann in die Wüste geschickt wurde – ein Bild dafür, wie Christus unsere Sünden stellvertretend auf sich nahm und wegtrug.


    **Die Kernbotschaft** ist die Lehre der Zurechnung: Obwohl Christus sündlos war, wurden ihm unsere Sünden zugerechnet, damit uns seine Gerechtigkeit zugerechnet werden kann. Die praktische Bedeutung für Gläubige ist vierfach: Unsere Sünden sind vor Gottes Angesicht weggetragen, vor Menschen entfernt (daher sollen wir einander nicht anklagen), endgültig beseitigt, und der Satan hat keinen Grund mehr zur Anklage. Die Predigt dient als Hinführung zum Abendmahl mit dem Aufruf zur Selbstprüfung und zum Sündenbekenntnis.
    24 min
  • Die Schule der Demütigung (Psalm 119,67) - Leonardo Zarbo
    Der Psalmist lehrt, dass göttliche Demütigung und Anfechtung der Weg zur wahren Heiligung sind – Gott beugt seine Kinder aus Liebe, damit sie sein Wort von Herzen halten lernen.


    ## Details


    ### Die Schule der Demütigung


    Der Verfasser von Psalm 119 erscheint als außergewöhnlich hingegebener Gläubiger, dessen Leben von der Liebe zu Gottes Wort durchdrungen ist. Doch sein geistliches "Geheimnis" war nicht theologische Bildung oder besondere Erlebnisse, sondern ein Weg durch das "Haus der Demütigung". Der Psalmist bezeugt in Vers 67: "Bevor ich gedemütigt wurde, irrte ich. Jetzt aber halte ich dein Wort."


    Diese Demütigung war nicht etwas, das er selbst tat – er wurde gedemütigt. In Vers 75 bestätigt er: Gott selbst hat ihn in Treue gedemütigt. Biblische Beispiele wie Hiob, Mose und David zeigen, dass alle Männer und Frauen Gottes durch diesen Abschnitt mussten.


    ### Die Notwendigkeit der Anfechtung


    Der Mensch ist von Natur aus geneigt, vom rechten Weg abzuweichen. Besonders Wohlstand und Sorglosigkeit machen das Herz fett und führen zu Stolz und Vergessen Gottes – wie bei Sodom, dessen Ursünden "Stolz, Fülle von Brot und sorglose Ruhe" waren. Selbst David beging in der Gemütlichkeit seines Palastes Ehebruch, während er in der Zeit der Verfolgung demütig blieb.


    Der Herr sendet daher verschiedene Arten von Anfechtungen: körperliche Gebrechen, Armut, Enttäuschungen, mangelnde Heilsgewissheit oder schwere Sünden. Er demütigt oft gerade dort, wo wir unsere größten Hoffnungen setzen.


    ### Die Frucht der Demütigung


    Das Ergebnis ist Heiligung: "Jetzt aber halte ich dein Wort." Der Weg nach unten ist der Weg nach oben. Durch Anfechtungen offenbart Gott unseren wahren Zustand, lehrt uns praktisch zu glauben, nimmt Stolz und Selbstvertrauen, und lässt uns der Sünde absterben. Christus wird uns dabei am süßesten, wenn wir bitter angefochten sind.


    ### Praktische Anwendungen


    **Erstens:** Gott ist der Autor aller Demütigungen. Gegen sie zu streiten bedeutet, gegen Gott zu streiten. Wir sollen uns unter seine mächtige Hand demütigen.


    **Zweitens:** Anfechtungen sind Gottes Liebesbeweis. "Wen der Herr liebt, den züchtigt er." Züchtigung ist Zeichen der Annahme, nicht der Verwerfung.


    **Drittens:** Das Ziel ist Heiligung und Gestaltung in Christi Bild. Bei gegenwärtigen Anfechtungen hilft der Blick auf vergangenes Gutes, das Gott durch frühere Demütigungen gewirkt hat – und der Blick auf Christus, der sich für uns am allermeisten erniedrigte.
    43 min
  • Gott unsere Zuversicht - Psalm 65 - Daniel Janzen
    Gott ist unsere Zuversicht in jeder Lebenslage, weil er Gebete hört, Sünden vergibt, durch Gnade Gemeinschaft ermöglicht und als Allmächtiger alles in seiner Hand hält.


    ### Details


    Der Psalm 65 von David offenbart vier wesentliche Aspekte des Wesens Gottes, die uns Zuversicht geben sollen.


    **Hörer des Gebets**
    Gott wird als "Hörer des Gebets" bezeichnet (Vers 3). Trotz der unendlichen Distanz zwischen dem großen Gott und uns kleinen Menschen entscheidet er sich, unsere Gebete nicht nur zu hören, sondern auch darauf zu antworten. Dies ist ein enormes Privileg, das wir oft aus Gewohnheit unterschätzen. Die Frage, warum wir so wenig beten, sollte uns beschäftigen - oft liegt es daran, dass wir noch zu viel von uns selbst und anderen Dingen halten.


    **Gott der Vergebung**
    David beschreibt, wie Ungerechtigkeiten ihn überwältigen, doch Gott wird die Übertretungen vergeben (Vers 4). Die Sünde kann uns niederdrücken und verzweifeln lassen. Doch das Evangelium leuchtet in dieser Dunkelheit: Durch das Sühneopfer Christi am Kreuz ist unsere Schuld getilgt. Wir dürfen nie zweifeln, dass Gottes Vergebung ein Ende hat - wenn wir in aufrichtiger Buße kommen, vergibt er uns und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.


    **Gott aller Gnade**
    "Glückselig, der, den du erwählst und dir nahen lässt" (Vers 5). Es ist Gottes Gnade und Initiative, dass wir ihm nahen dürfen. Durch Jesus Christus hat er uns mit sich versöhnt und uns zu sich gezogen. Diese Gemeinschaft mit Gott sättigt und erfüllt unsere Seelen mit dem "Guten seines Hauses".


    **Gott der Allmächtige**
    In den Versen 7-14 zeigt sich Gottes Wirken in der Schöpfung - er stellt Berge fest, stillt das Brausen der Meere und versorgt die Erde. Er ist Herr über alles. Während Menschen ohne Gottesbeziehung sich vor den Zeichen der Zeit fürchten, dürfen wir Ruhe und Zuversicht haben. Alle Geschehnisse dieser Welt sind in seiner Hand, und als mit ihm Versöhnte können wir wissen, dass nichts gegen uns gerichtet ist.


    Die Ermutigung aus Hebräer 10,19-22 fasst zusammen: Durch das Blut Jesu haben wir Freimütigkeit zum Eintritt ins Heiligtum. Lasst uns mit wahrhaftigem Herzen und voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten.
    25 min
  • Das Amt des Diakons - (Apg 6,2-4) - Richard Friesen
    Die Lehrpredigt erläutert das biblische Amt des Diakons, betont dessen Qualifikationen und Aufgaben, um die Gemeinde und Älteste zu unterstützen und Gottes Herz für Bedürftige widerzuspiegeln.


    #### Details


    Die Predigt beginnt mit der Ankündigung, nächsten Monat einen Diakon einzusetzen, und nutzt Apostelgeschichte 6,2-4 als Einleitung. Gott wird als Gott der Ordnung beschrieben, der in der Gemeinde die Ämter der Ältesten und Diakone eingesetzt hat. Die Ältesten kümmern sich um geistliche Nöte, während Diakone für physische und materielle Bedürfnisse verantwortlich sind.


    Das biblische Fundament für das Diakonenamt wird anhand dreier Texte dargelegt: Philipper 1,1, 1. Timotheus 3,8-13 und Apostelgeschichte 6. Das griechische Wort "Diakonos" bedeutet Diener oder Sklave. Die enge Zusammenarbeit mit den Ältesten wird betont, wobei Diakone ihnen unterstellt sind.


    Die Qualifikationen umfassen: den Ältesten gleichgestellt sein, würdig leben, nicht doppelzüngig sein, nicht dem Alkohol verfallen, nicht geldgierig sein, das Glaubensgeheimnis bewahren und dem eigenen Haus gut vorstehen. Vor der Einsetzung muss eine Erprobungszeit stattfinden. Treue Diakone erhalten eine Belohnung in Form von Ansehen und geistlichem Wachstum.


    Die Aufgaben gliedern sich in drei Bereiche: Erstens der Dienst an Bedürftigen wie Witwen und Armen, was Gottes Herz widerspiegelt. Zweitens der Dienst an der Gemeinde, einschließlich Finanzverwaltung, Räumlichkeitspflege und Organisationsaufgaben. Drittens der Dienst an den Ältesten, damit diese Zeit für Gebet und Studium haben, finanziell versorgt sind und nicht überarbeitet werden.


    Die Gemeinde wird aufgefordert, den anstehenden Diakon zu prüfen und zu ermutigen, für ihn zu beten und sich selbst zu prüfen, ob man nicht selbst diese Qualifikationen anstreben sollte.
    54 min
  • Glaube in der Hungersnot – Abrahams Umweg und Gottes Treue (1. Mose 12,9-20) - Sebastian Thiesen
    Abrahams Reise nach Ägypten zeigt, wie Glaube durch Prüfungen führt, menschliche Schwäche offenbart wird, aber Gottes Gnade und Treue zu seinen Verheißungen unerschütterlich bleiben.


    ### Details


    **Abrahams Wanderung im Vertrauen**
    Abraham zieht aufgrund einer Hungersnot im verheißenen Land Kanaan nach Ägypten hinab. Obwohl er einen Umweg wählt, kehrt er nicht in seine alte Heimat Ur zurück, sondern hält an Gottes Verheißungen fest. Die Prüfung kommt ausgerechnet dort, wohin Gott ihn geführt hat - eine Realität des Glaubenslebens, die zeigt, dass Herausforderungen oft gerade im Gehorsam auftreten.


    **Abrahams Unsicherheiten und Ängste**
    Aus Angst vor den Ägyptern gibt Abraham seine Frau Sarai als seine Schwester aus - eine Halbwahrheit, die dennoch eine Lüge bleibt. Die Angst übernimmt die Kontrolle über sein Denken und führt ihn zu einer Entscheidung, die seine eigene Frau in Gefahr bringt. Bemerkenswert ist, dass Menschen oft genau dort stolpern, wo sie eigentlich stark sind - Abraham, der Mann des Glaubens, versagt im Bereich des Glaubens.


    **Göttliche Gnade unverdient geschenkt**
    Obwohl Abrahams Plan zunächst zu funktionieren scheint und er reich beschenkt wird, greift Gott souverän ein. Der Pharao und sein Haus werden mit Plagen geschlagen. Gott beschützt nicht aufgrund von Abrahams Würdigkeit, sondern wegen seiner eigenen Verheißungen. Diese Gnade ist unverdiente Gunst in ihrer reinsten Form.


    **Segen trotz Verfehlungen**
    Der heidnische Pharao tadelt Abraham beschämend, gibt ihm aber Sarai zurück und lässt ihn mit seinem gesamten Reichtum ziehen. Allerdings zeigt die Geschichte auch, dass Sünde Konsequenzen hat - unter den erhaltenen Mägden befand sich vermutlich Hagar, die später großes Leid über Abrahams Familie bringen sollte.


    **Fünf praktische Erinnerungen**
    1. Vertraue auf Gottes Führung auch in Zeiten der Unsicherheit
    2. Sei wachsam gerade dort, wo du stark bist - dort bist du am verletzlichsten
    3. Lebe in der Gnade, aber unterschätze nicht die Folgen der Sünde
    4. Schau auf Jesus, den treuen Nachkommen Abrahams, der niemals versagte
    5. Halte fest an Gottes Verheißungen, wie Abraham es trotz aller Fehler tat
    31 min
  • Wie dein Leben leichter wird (Prediger 6,7-12) - Richard Friesen
    Salomo lehrt uns, unsere unersättlichen Begierden zu kontrollieren und Gottes souveräne Wege zu akzeptieren, um ein zufriedeneres und gottgefälligeres Leben zu führen.


    ### Details


    #### Die Natur menschlicher Begierden
    Der Text aus Prediger 6,7-12 offenbart die Grundnatur menschlicher Begierden. Wie das Beispiel des römischen Kaisers Nero zeigt, können unkontrollierte Begierden zu Selbstzerstörung und Leid führen. Diese Begierden sind Teil des menschlichen Wesens seit dem Sündenfall und können niemals vollständig gestillt werden.


    #### Begierden kontrollieren lernen
    Salomo zeigt auf, dass alle menschliche Mühe letztlich nur der Befriedigung körperlicher Bedürfnisse dient, während die Seele leer bleibt. Er bietet vier praktische Hilfen an:
    - **Gott zur Begierde machen**: Nur der Schöpfer kann die Seele wahrhaft stillen
    - **Christus anziehen**: Seine Eigenschaften annehmen und ihm nacheifern
    - **Das Fleisch kreuzigen**: Aktiv gegen sündige Begierden kämpfen und fliehen
    - **Konsequenzen bewusst machen**: Erkennen, dass Begierden zu Sünde und geistlichem Tod führen


    #### Gottes Wege akzeptieren
    Der Text betont, dass Gott souverän über alle Dinge herrscht. Was entsteht, ist bereits von ihm bestimmt. Der Mensch kann gegen Gottes Ratschluss nichts ausrichten. Vier Hilfen werden angeboten:
    - **Nicht murren**: Unzufriedenheit richtet sich letztlich gegen Gott
    - **Gott in Pläne einbeziehen**: Nicht ohne göttliche Berücksichtigung planen
    - **Bereit für Planänderungen sein**: Akzeptieren, dass Gott Pläne ändern kann
    - **Gott auf allen Wegen erkennen**: Sein aktives Handeln in allen Lebensumständen sehen
    52 min
  • Gottes Umgang mit unseren Feinden - Psalm 64 - Richard Friesen
    David flieht in seiner Bedrängnis zu Gott und zeigt, dass Gottes gerechtes Handeln gegen Feinde zur Freude und Zuflucht der Gerechten führt.


    ### Details


    #### Davids Klage und die Bosheit der Feinde (Verse 1-7)
    - David befindet sich in großer Not, da seine Feinde ihm nach dem Leben trachten und böse Pläne schmieden
    - Er bittet Gott um Schutz und Verbergung vor dem geheimen Rat der Übeltäter
    - Die Feinde werden beschrieben als Menschen, die ihre Zungen wie Schwerter geschärft haben und mit bitteren Worten wie Pfeile auf den Unsträflichen schießen
    - Sie handeln aus dem Hinterhalt, plötzlich und ohne Gewissensbisse
    - Parallelen zum Leben Jesu werden gezogen, der ebenfalls von Pharisäern und Herodianern verfolgt wurde
    - Die Flucht zu Gott statt zum Kampf wird als Stärke, nicht als Schwäche dargestellt


    #### Das Rückzug als geistliche Strategie
    - David, obwohl ein erfahrener Krieger, weiß wann Kampf und wann Rückzug angebracht ist
    - Wahre Stärke liegt darin, die eigene Schwäche zu erkennen und bei Gott Zuflucht zu suchen
    - Das Gebet ist der eigentliche Kampf, wie auch Jesus im Garten Gethsemane gezeigt hat


    #### Die zerstörerische Kraft der Zunge
    - Die Zunge wird als Instrument beschrieben, das tötet und unheilbare Wunden verursacht
    - Verleumdung geschieht meist heimlich, sodass keine Verteidigung möglich ist
    - Ermahnung an die Gemeinde, selbst keine verletzenden Worte zu gebrauchen
    - Stattdessen sollen Worte der Gnade und Erbauung gesprochen werden


    #### Gottes Vergeltung und der Fall der Feinde (Verse 8-11)
    - Das Blatt wendet sich: Gott schießt auf die Feinde
    - Gottes Pfeile treffen mit hundertprozentiger Sicherheit und verursachen unheilbare Wunden
    - Die bösen Pläne der Feinde kommen auf sie selbst zurück (wie bei Daniel und seinen Anklägern)
    - Drei Auswirkungen von Gottes Handeln:
     1. Die Feinde werden zu Fall gebracht
     2. Ihre eigenen Pläne kommen über sie
     3. Andere werden über ihren Fall den Kopf schütteln


    #### Reaktionen auf Gottes Handeln (Verse 10-11)
    - Alle Menschen werden sich fürchten und Gottes Tun verkünden
    - Der Gerechte wird sich im Herrn freuen und bei ihm Zuflucht suchen
    - Die Aufrichtigen werden sich nicht ihrer eigenen Stärke rühmen, sondern allein der Gnade Gottes
    - Der Sieg über Feinde kommt allein durch Gott, nicht durch eigene Kraft


    #### Praktische Anwendung
    - Christen sollen keine bösen Pläne gegen andere schmieden
    - Gott ist sowohl liebend als auch ein gerechter Richter
    - Gerechtigkeit wird hergestellt werden - entweder zu Lebzeiten oder am Tag des Gerichts
    - Das Kreuz Christi ist der Grund unseres Rühmens, da dort Satan, Sünde und Tod besiegt wurden
    33 min
  • Der Umgang mit deinem Besitz (Prediger 5,9-6,6) - Richard Friesen
    Salomo zeigt uns, dass unser irdischer Besitz bedeutungslos ist, aber wir ihn dennoch genießen können, wenn wir Gott dankbar sind und ihn als Quelle aller Gaben anerkennen.

    ### Details

    #### Die Bedeutungslosigkeit deines Besitzes
    Salomo beschreibt vier Aspekte, die zeigen, warum unser Besitz im Grunde wertlos ist:

    1. **Geldliebe macht dich nicht satt** (Vers 9): Wer Geld liebt, wird davon niemals satt. Das Streben nach mehr Reichtum kann das innere Loch nicht füllen.
       
    2. **Dein Besitz wird dich nicht befriedigen** (Vers 10): Je mehr du besitzt, desto mehr Menschen wollen etwas von dir. Der einzige Nutzen deines Besitzes ist das bloße Anschauen.
       
    3. **Viel Geld lässt dich nicht schlafen** (Vers 11): Der Reichtum raubt dir den Schlaf durch Sorgen um Vermehrung, Anlage oder Sicherheit des Geldes.
       
    4. **Dein Reichtum besteht nicht ewig** (Vers 12-16): Salomo zeigt, dass Reichtum durch Missgeschicke verloren gehen kann und du nichts davon mitnehmen kannst.

    #### Der Genuss deines Besitzes
    Salomo zeigt uns auch, wie wir unseren Besitz genießen können:

    1. **Besitz ist eine Gabe Gottes** (Vers 17-19): Alles, was wir haben, kommt von Gott. Wir sollen arbeiten, um dann die Güter des Lebens zu genießen.

    2. **Der Genuss ist eine Gabe Gottes** (Kapitel 6, Vers 1-6): Gott ermächtigt uns, unseren Besitz zu genießen. Ohne seine Ermächtigung bleibt der Besitz unbefriedigend.

    #### Praktische Hilfestellungen
    Um uns von unserem Besitz zu lösen und ihn dennoch zu genießen, gibt Salomo vier praktische Ratschläge:

    1. **Beschäftige dich mehr mit der Vergänglichkeit des Lebens**: Mach dir bewusst, dass alles vergänglich ist.
       
    2. **Sei dir der Gefahr des Reichtums bewusst**: Reichtum kann deinem ewigen Heil im Weg stehen.
       
    3. **Lerne von Jesus freigiebig zu sein**: Christus gab alles auf, damit wir reich würden. Wir sollten bereit sein, zu geben.
       
    4. **Sei dankbar in jeder Lage**: Lerne, dankbar zu sein für alles, was Gott dir gegeben hat, egal ob viel oder wenig.
    53 min

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Die Evangelisch-Baptistische Christusgemeinde ist eine junge Gemeinde, um den Menschen im Remstal bei Stuttgart den Anschluss an eine bibeltreue Gemeinde zu ermöglichen und Gottes Wort zu verkündigen.…