Alles neu...? Aus dem Maschinenraum

Alles neu...? Aus dem Maschinenraum

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Alles neu...? Aus dem Maschinenraum episodes

  • Friedemann Wecker von Bauck: Mit Bio-Produkten aus der Nische in den Massenmarkt

    Vor fast hundert Jahren beschloss der Landwirt Eduard Bauck, auf Kunstdünger zu verzichten. Damit wurde er zu einem der Pioniere der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, die sich an den Lehren des Anthroposophen Rudolf Steiner orientiert. In den 60er Jahren startete die Bauck Mühle mit der Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte. Heute arbeitet sie nach den Bio-Regeln des Anbauverbandes Demeter, beschäftigt 240 Menschen und setzte zuletzt etwa 70 Mio. Euro im Jahr. Seit letztem Sommer führt bei Bauck Friedemann Wecker die Geschäfte, derzeit noch zusammen mit Jan-Peter Bauck aus der Gründerfamilie. „Der Kerngedanke war immer, möglichst viel Wertschöpfung in der Landwirtschaft zu halten. Er leitet uns bis heute. Das ist ein ganz anderes Modell, als wenn ich auf ein Skalierungsmodell gucke und mir überlege, wo große Märkte sind“, sagt er. „Wir setzen uns immer wieder mit der Frage auseinander: Ist die Zahlungsbereitschaft für unsere Produkte da?“

    Friedemann Wecker spricht über seinen Start in einem Familienunternehmen der dritten Generation, den Übergabeprozess und die Transformation von der Nische in den Massenmarkt sowie über die Folgen der Coronakrise für die Demeter-Hersteller – im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“ mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums, und Capital-Redakteurin Katja Michel.

    Eine Buchempfehlung von Friedemann Wecker:

    Humankind: A Hopeful History von Rutger Bregman

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    48 min
  • Sebastiaan Krol von Interzero: Deshalb ist der Weg zur echten Kreislaufwirtschaft noch weit

    Der Bauingenieur Franz Josef Schweitzer und seine Frau Ursula gründen in den 80er Jahren in Berlin das Entsorgungs-Unternehmen ALBA, das später zum drittgrößten Abfallentsorger des Landes aufsteigen wird. 2022 beschließen die Söhne der Schweitzers, die Gruppe aufzuteilen: Eric Schweitzer bleiben die Abfallsammlung und das Recycling von Metallschrotten unter dem Namen ALBA, an Axel Schweitzer gehen der asiatische Teil der Alba-Gruppe und das Kunststoff-Recycling unter dem Namen Interzero. Das neue Unternehmen beschäftigt 2000 Menschen und setzt im Jahr rund eine Mrd. Euro um. Die Vision von Interzero ist „Eine Welt ohne Abfall“.

    „Umweltschutz ist gleich Kreislaufwirtschaft“, sagt im Podcast Sebastiaan Krol, CEO von Interzero Circular Solutions. „Wir müssen lernen, die Umwelt zu schonen, indem wir Dinge wiederverwenden.“ Zugleich formuliert er eine Forderung an die Wirtschaft: „Die Produkte müssen so gestaltet werden, dass man sie wieder trennen kann.“ Krol spricht auch über das Verhältnis von Politik und Wirtschaft – und kritisiert Politikerschelte: „Viele Menschen, gerade aus Firmen, stellen sich hin und meckern über die Politik. Ich halte das für unangemessen.“ Er findet es sinnvoll, die Kreislaufwirtschaft mit Quoten und Gesetzen zu stärken. „Wo der gesellschaftliche Druck nicht von allein da ist, tut man gut daran, Gesetze zu erlassen“, sagt Krol. Im Interview spricht er außerdem über ökologischen Sinn und Unsinn von Plastik- und Papiertüten, die Erzfeinde der Sortierindustrie und den weiten Weg zur echten Kreislauffähigkeit – im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“ mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums, und Capital-Redakteurin Katja Michel.

    Eine Buchempfehlung von Sebastiaan Krol:

    Black Box Thinking von Matthew Syed

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    51 min
  • Jochen Schweizer: Warum Risiko und Scheitern der Schlüssel zum Erfolg sind

    Jochen Schweizer hat das Bungee-Jumpen in Deutschland populär gemacht und das Geschäft mit Erlebnisgutscheinen erfunden. Als Extremsportler stürzte er sich im Kajak Wildbäche hinab und arbeitete als Stuntman. Aus seinem Hobby machte er ein Geschäftsmodell: 1989 eröffnete er die erste Bungee-Anlage Deutschlands, schnell folgten weitere und die Kräne standen bald über das ganze Land verteilt, später verkaufte er Erlebnisgutscheine im Internet, sei es für Ballonflüge, Tauchkurse oder Schlittenhundfahrten.

    Heute ist der Unternehmer 66 Jahre alt, spricht viel über Meditation und seine „dritte Lebensphase“. „Wir müssen bereit sein, Risiken einzugehen und das Scheitern zu riskieren“, sagt Schweizer im Podcast. „Wenn wir scheitern, kommt es allein darauf an, wie wir damit umgehen.“ Er selbst habe in seinem Leben auch „dramatisch falsche“ Entscheidungen gefällt.

    Die Mehrheit der Firma, die weiter seinen Namen trägt, hat Jochen Schweizer vor einigen Jahren an ProSiebenSat.1 Media verkauft. Ihm selbst gehören noch zehn Prozent des Unternehmens. Er konzentriert sich nun auf die Jochen-Schweizer-Arena, eine Erlebniswelt in Taufkirchen bei München mit Windtunnel und Welle zum Indoor-Surfen. „Am Ende des Tages ist es nicht das Talent, das dich differenziert. Es ist deine Bereitschaft, hart zu arbeiten“, sagt Schweizer. Im Podcast spricht er über seinen Rekord-Bungeesprung, darüber, wie er Erkenntnisse aus dem Bungeespringen auf sein Leben als Unternehmer überträgt, über Prägung und Genetik, die Vorzüge seiner Kindheit in den 50er Jahren als "Schlüsselkind" einer alleinerziehenden Mutter und ein tödliches Unglück, das sein Leben veränderte – im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“ mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums, und Capital-Redakteurin Katja Michel.

    Eine Buchempfehlung von Jochen Schweizer:

    Der Wald der Zukunft von Martin Janner

    Jochen Schweizers Buch "Die Begegnung. Eine Geschichte über den Weg zum selbstbestimmten Leben":

    Hier kostenloses Exemplar sichern

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    Hier geht es zum von Jochen Schweizer entwickelten Wertekompass

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    52 min
  • Dr. Felix Kroschke von Kroschke: So will er die Autozulassungen in Deutschland digitalisieren

    Jedes dritte Auto auf deutschen Straßen fährt mit einem Schild von Kroschke. Die ersten Autokennzeichen pressten Elfriede und Martin Kroschke in den 50er Jahren und verkauften sie aus einem VW Käfer heraus. Heute sitzt die Christoph Kroschke Holding in Ahrensburg bei Hamburg, betreibt 400 Filialen im ganzen Land, beschäftigt 1900 Menschen und hat 2023 rund 100 Mio. Euro Umsatz gemacht. Das Familienunternehmen ist längst zum Rund-Um-Anbieter für Dienstleistungen rund ums Auto geworden: Kroschke druckt und verwahrt Fahrzeugbriefe, lagert Zweitschlüssel für Mietwagenfirmen ein, betreibt Zulassungsstellen – und prägt noch immer Nummernschilder. Das Unternehmen leiten in dritter Generation die Brüder Philipp und Felix Kroschke. Sie müssen das Kerngeschäft transformieren. Wie sich Prozesse rund um Zulassung und Nummernschilder digitalisieren lassen, das ist die große Herausforderung, vor der das Unternehmen, das die Kroschkes auch das „Paypal der Zulassung“ nennen, nun steht. „Die nächsten zehn Jahre werden für den Fortbestand der Kroschke-Gruppe wegweisend sein“, sagt Felix Kroschke im Podcast. Die Schmerzen der schleppenden Digitalisierung des Zulassungswesens in Deutschland beschreibt er so: „Wenn ich einen komplexen und nervenaufreibenden physischen Prozess habe und versuche, den digital abzubilden, dann wir ein nervenaufreibender digitaler Prozess daraus.“ Felix Kroschke will in den nächsten Jahren im Familienunternehmen weniger wichtig werden. Im Interview spricht er außerdem über erratische Entscheidungen der Politik, die Herausforderungen des Kulturwandels im Unternehmen und über Nummernschilder als Volksgut – im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“ mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums, und Capital-Redakteurin Katja Michel.

    Eine Buchempfehlung von Felix Kroschke:

    Das hat er nicht von mir! von Francesco Giammarco

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    49 min
  • Andreas Reuter von Schäfer Shop: Warum New Work im Mittelstand mehr als nur ein Buzzword sein sollte

    Von einem US-Konzern in den deutschen Mittelstand: Diesen Schritt hat Andreas Reuter gewagt. Seit elf Jahren steht er als familienfremder Manager an der Spitze von Schäfer Shop aus Betzdorf in Rheinland-Pfalz, einem Komplettausstatter für Büros und Betriebe. Im Sortiment findet sich alles von Schreibtischlampen über Bürostühle bis hin zu Klemmbrettern. Das bekannteste Produkt wurde in den 70er Jahren erfunden und steht heute in fast jeder Werkstatt: Der „Lager-Fix-Kasten“ lässt sich stapeln und hat eine Öffnung an der Vorderseite. Heute beschäftigt Schäfer Shop rund 1000 Menschen und hat 2023 ca. 300 Mio. Euro Umsatz gemacht. „Ich entscheide, als ob es mein Unternehmen wäre“, sagt Andreas Reuter über seine Führungsrolle bei Schäfer Shop. „Um in einem Familienunternehmen zu arbeiten, brauche es eine gewisse DNA. Dieser Verantwortung muss man sich bewusst sein.“ Im Interview erzählt der CEO, in welcher Schieflage sich das Unternehmen befand, als er einstieg, und von seiner schwierigen Anfangszeit. „Veränderung fängt immer bei mir an“, sagt Andreas Reuter. Er spricht über die Umbrüche in der Arbeitswelt durch die Pandemie, über Licht- und Schattenseiten des Homeoffice‘, darüber, was New Work für ihn bedeutet – und wie Schäfer Shop seinen Kunden aus dem Mittelstand helfen will, das Buzzword mit Leben zu füllen. „Die Welt der Arbeit verändert sich im Moment nachhaltig“, sagt Andreas Reuter – im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“ mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums, und Capital-Redakteurin Katja Michel.

    Eine Buchempfehlung von Andreas Reuter:

    Zukünfte gestalten von Eileen Mandir und Benedikt Groß

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    47 min
  • Christiane Underberg von Underberg: Mit Hochprozentigem und Weitblick zur Enkelfähigkeit

    Schon seit 178 Jahren vertreibt die Underberg-Gruppe ihren gleichnamigen Kräuterschnaps, und stets unter dem Leitspruch „Semper idem“ – immer das Gleiche. Allerdings ist seit dem Beginn bei weitem nicht alles beim Alten geblieben. „Ich muss immer gucken, wie ich das Unternehmen gesund halte“, sagt Christiane Underberg, Unternehmerin und heutige stellvertretende Aufsichtsratschefin der Semper Idem Underberg AG, im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“. „Man muss ab und zu Sandsäcke über Bord werfen – damit man wieder Auftrieb hat.“ Was sie damit meint: Ausflüge in das Wein- und Sektgeschäft hat das Unternehmen wieder aufgegeben, auch weil die „Mentalität“ dort eine andere ist. Stattdessen konzentriert sich Underberg nun auf hochprozentige Marken wie Pitú, Asbach Uralt oder Grasovka. Was die Unternehmensführung angeht, so geht es Christiane Underberg um „Enkelfähigkeit“, also eine Strategie, die weit über das Quartal hinausgeht. „Wir müssen immer wieder Pioniere sein – nach hinten kann ich nichts ändern“, sagt die 84-Jährige. Wichtig ist Underberg die soziale Verantwortung, sowohl gegenüber ihrer Belegschaft als auch mit Blick auf die Gesellschaft. „Wir sind ein wertorientiertes Unternehmen“, sagt sie. „CSR war für uns keine große Überraschung.“ Underberg spricht über die Work-Life-Balance in ihrem Unternehmen, Kombinationen aus Espresso und Schnaps sowie über die Frage, warum sie sich über ihr Ipad ärgert. Im Podcast – mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums und Capital-Redakteur Nils Kreimeier.

    Eine Buchempfehlung von Christiane Underberg:

    Der Nachmittag des Christentums von Tomáš Halíks

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    46 min
  • Neujahrsspecial 2024: Wie Familienunternehmen trotz Krise nach vorn blicken

    Schon lange nicht mehr sind die deutschen Unternehmen mit so schlechten Voraussetzungen in ein neues Jahr gestartet: Die Wirtschaft stagniert, die Energiepreise sind hoch, Kriege belasten Lieferketten, und die regierende Koalition fährt aus Sicht vieler einen unklaren Kurs. Der Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“ nimmt das zum Anlass, um mit drei Vertretern deutscher Familienunternehmen über ihren Blick auf die Lage zu sprechen – und auch darüber, was ihnen Hoffnung gibt, dass 2024 besser wird als viele befürchten: Marie Langer vom 3D-Druck-Unternehmen Eos, Frank Stührenberg vom Elektrotechnik-Produzenten Phoenix Contact sowie Angelique Renkhoff-Mücke, Chefin des Sonnenschutz-Anbieters Warema. Alle drei fordern von der Politik mehr Luft zum Atmen und weniger Bürokratie. „Lasst uns Raum, um Dinge zu machen“, sagt Stührenberg. „Je kleinteiliger Regulierung wird, desto eher wird sie zur Behinderung.“ Und Renkhoff-Mücke erhofft sich „wieder klare Rahmenbedingungen. Ich würde mir wieder eine Hauruck-Rede wünschen.“ Eos-Chefin Langer glaubt, dass der deutsche Mittelstand aus ihrer Sicht zu wenig Aufmerksamkeit bekommt: „Wir sehen, dass große Dax-Konzerne durchgefüttert werden, während man Familienunternehmen vernachlässigt.“ Bei allem Ärger und mancher Verbitterung spricht aber auch Zuversicht aus den Analysen der drei. „Unternehmen kommen über Krisen hinweg. Und das werden wir diesmal ganz genau so tun“, sagt Stührenberg. Und Renkhoff-Mücke ist überzeugt: „Wir müssen mehr auf Eigenverantwortung setzen. Die Ärmel hochkrempeln und einfach mal anpacken. Wenn wir in diesen Modus kommen, dann werden wir auch diese schwierige Situation überstehen.“ Ein Rückblick auf ein schwieriges Jahr und ein vorsichtiger Ausblick auf das neue – im Podcast – mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums und Capital-Redakteur Nils Kreimeier.

    +++ Mehr Informationen zu Marie Langer und zu EOS auf der Website+++

    +++ Mehr Informationen zu Frank Stührenberg und zu Phoenix Contact auf der Website+++

    +++ Mehr Informationen zu Angelique Renkhoff-Mücke und zu Warema auf der Website+++

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    42 min
  • Andreas & Daniel Sennheiser von Sennheiser: Darum war der Verkauf der Endverbraucher-Sparte notwendig

    Sie gelten als Ikone der Audiotechnik: Die Mikrofone und Kopfhörer des Familienunternehmens Sennheiser haben über die Jahrzehnte hinweg Weltruhm erlangt, nicht nur bei Profi-Kunden. Im Jahr 2022 aber haben Andreas und Daniel Sennheiser, die beiden Co-Chefs des Unternehmens, die Endverbraucher-Sparte verkauft. Neuer Eigentümer ist der Schweizer Audiokonzern Sonova. „Wir haben festgestellt, dass wir nur drei Sparten aus eigener Kraft zum Erfolg bringen können“, sagt Andreas Sennheiser im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“ über die Gründe für den Verkauf. Allerdings sei es das Ziel gewesen, eine Kooperation abzuschließen, die garantiere, dass das Geschäft im eigenen Sinne weitergeführt werde und die Qualität erhalten bleibe. „Wir haben nicht den Partner gesucht, der möglichst viel Geld hat“, sagt Sennheiser. „Es ging uns um jemanden, der ähnliche Werte vertritt wie wir.“ Auch die Marke Sennheiser bleibt bei den Produkten bestehen. Das Unternehmen selbst will sich nun auf Profi-Anwender konzentrieren, die traditionell ein wichtiges Rückgrat sind. „Es gibt ein enges Zusammenspiel zwischen unseren Kunden und den Entwicklern“, sagt Daniel Sennheiser. Die Brüder sprechen über neue Pläne für Klänge im Auto, die Frage, wie sie sich die Arbeit aufteilen, und sie erklären, warum es zwischen ihnen ruhig auch mal krachen kann. Im Podcast – mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums und Capital-Redakteur Nils Kreimeier.

    Buchempfehlungen von Andreas und Daniel Sennheiser:

    Good habits, bad habits – Wendy Wood
    Radical Acceptance – Tara Brach

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    45 min
  • Alexander Gerfer von Würth Elektronik: Wie Kundenzentrierung zu einem innovativen Unternehmen beitragen kann

    Das Schrauben-Imperium von Würth ist vielen Deutschen ein Begriff. Doch schon seit den 70er-Jahren gibt es auch eine stark wachsende Elektroniksparte, die längst als eigenes Unternehmen arbeitet. Mit seinen elektronischen Bauteilen macht der Ableger mehr als 1,3 Mrd. Euro Umsatz und beschäftigt 8.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Den starken Fokus des Mutterkonzerns auf den Kunden hat man übernommen und will dabei möglichst vielfältige Wünsche erfüllen. „Wir haben uns nie auf die Großkunden konzentriert“, sagt CTO Alexander Gerfer im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“. „Wir haben immer geschaut, dass wir die breite Masse bedienen.“ Elemente von Würth Elektronik finden sich in Haushaltsgeräten, Autos oder auch Solarkonvertern. Und das Ziel ist es, von der Entwicklung bis zur Lieferung möglichst nah am Abnehmer zu bleiben. „Wir wollen wissen, wie es dem Kunden geht“, sagt Alexander Gerfer, der zu diesem Zweck eigens ein Hightech-Zentrum in München aufgebaut hat. „Innovation heißt: das Kundenproblem lösen.“ Ein besonderes Anliegen ist es, auch im Markt für Vertical Farming aktiv zu werden, also da, wo im urbanen Raum mit Kunstlicht Pflanzen gezogen werden und daher Elektronik gebraucht wird. „Da wollen und können wir reingehen“, sagt Alexander Gerfer, der selbst auf dem Bauernhof aufgewachsen ist. Über die Einflüsse des Firmenpatriarchen Reinhold Würth, Elektronik auf Himalaya-Gipfeln und den Mangel an technisch versiertem Nachwuchs spricht Alexander Gerfer im Podcast – mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums und Capital-Redakteur Nils Kreimeier.

    Eine Buchempfehlung von Alexander Gerfer:

    Silicon Valley – Christoph Keese

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    46 min
  • Pia & Günter Albers von ELA Container: Warum antizyklisches Investieren der Schlüssel zum Erfolg sein kann

    Es gibt verschiedene Arten, in das eigene Familienunternehmen einzusteigen. Pia Albers vom Container-Anbieter ELA hat den Weg über die IT-Leitung gewählt. „Es war keine Entscheidung, die man von heute auf morgen trifft, aber es fühlt sich für mich sehr gut an“, sagt Pia Albers, die zusammen mit ihrem Vater Günter bei einer Aufnahme des Podcasts „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“ auf der Mittelstands-Konferenz Momentum zu Gast war. „Ich fühle mich nicht als Untergebene, weil ich viel Gestaltungsspielraum habe.“ Vater Günter ist einer der Geschäftsführer des Unternehmens, das sich mit einem Mietmodell für Container einen signifikanten Markt erschlossen hat: mit 60.000 Containern und 1.400 Mitarbeitenden. Schon lange werden die mobilen Räume nicht mehr nur an Baustellen, sondern auch an Kindergärten, Schulen oder Büros vermietet. Auch für die Sicherheitsschleusen vor dem Berliner Reichstagsgebäude werden ELA-Container eingesetzt. In Zukunft – darum kümmert sich auch Pia Albers‘ Abteilung – sollen die Einheiten besser vernetzt, mit mehr digitalen Funktionen ausgerüstet und smarter gemacht werden. Dafür hat ELA ein eigenes Innovationsteam aufgebaut, Kosten, die sich auch in allgemeinen Krisenzeiten rentieren sollen: „Wir handeln gerne antizyklisch“, sagt Günter Albers. „Wenn andere die Budgets streichen, dann satteln wir drauf.“ Die Familienunternehmer sprechen über mögliche Konkurrenzen, die eigene Fertigung und die Frage, wie man Mitarbeitende ins Emsland bekommt – im Podcast – mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums und Capital-Redakteur Nils Kreimeier.

    Zwei Buchempfehlungen von Pia und Günter Albers:

    Vertrauen ist besser - Ortwin Goldbeck
    Emotionale Intelligenz - Daniel Goleman

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    44 min

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