AMEOS MittenDrin. Für einander stark.

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By Das AMEOS MittenDrin TeamSociety & CultureScienceHealth & Fitness
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AMEOS MittenDrin. Für einander stark. episodes

  • 65. ADHS – Therapie für Erwachsene
    Menschen mit ADHS - Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung - sind extrem und sie sind auf der ständigen Suche nach mehr. In unserem Podcast ADHS und Sucht mit Cordula Iken haben wir über die Suchtprobleme der ADHSler gesprochen. Betroffene haben etwa vier Mal häufiger Suchtprobleme. ADHS-Patienten sind oft auf der Suche nach einer Selbstbehandlung ihrer Symptome. Welche Behandlung für Erwachsene mit ADHS sinnvoll ist, hängt von ihrer persönlichen Situation und den vorhandenen Problemen ab. Manche Erwachsene mit ADHS benötigen mehr Unterstützung, um die Erkrankung in den Griff zu bekommen.
    Für sie kann eine Behandlung mit Medikamenten und / oder Psychotherapie sinnvoll sein. Medikamente können wirksam gegen die Hauptsymptome wie Hyperaktivität, Impulsivität und Unaufmerksamkeit helfen. In einer Verhaltenstherapie erlernen die Betroffenen verschiedene Möglichkeiten, mit den Verhaltensauffälligkeiten und ihren Folgen im Alltag besser umzugehen. Über die Therapie für Erwachsene sprechen wir heute mit Katrin Rautenberg, Stellvertretende Chefärztin am AMEOS Klinikum Bremen.
    Ambulante ADHS-Diagnostik:
    https://www.ameos.de/klinikum-bremen/behandlungsfelder/psychiatrische-institutsambulanz/ambulante-adhs-diagnostik
    26 min
  • 64. Burn Out – wenn das Leben nur noch müde macht
    Stressige Lebensumstände können Menschen belasten – bis zu Gefühl: Ich kann nicht mehr, ich bin erschöpft, leer und ausgebrannt. Auch beruflicher Stress kann körperliche und psychische Beschwerden auslösen. Mögliche Ursachen sind dauerhafte Über- oder Unterforderung, ständiger Zeitdruck, Konflikte, aber auch extreme Einsatzbereitschaft, die zur Vernachlässigung eigener Bedürfnisse führt. Auf Stress mit Erschöpfung zu reagieren, ist zunächst nicht krankhaft.
    Wann handelt es sich um Burnout? Und inwieweit unterscheidet sich dieses Gefühl des Ausgebranntseins von anderen psychischen Erkrankungen? Über Burn Out, Folgen und Hilfe sprechen wir heute mit Prof. Dr. Uwe Gonther, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am AMEOS Klinikum Bremen.
    23 min
  • 63. Von der Schwarzgalligkeit zur psychischen Erkrankung - die Geschichte der Psychiatrie
    Was heute unter „Psychiatrie“ verstanden wird, hat eine lange Vorgeschichte und reicht vom Abendland bis auf die „Säftelehre“ der griechischen Antike zurück. Konstitutionstypen und psychische Krankheiten wurden damals durch das Ungleichgewicht zwischen vier Körpersäften erklärt. Im Begriff der Melancholie (= Schwarzgalligkeit) klingt diese Humoralpathologie noch nach. Die Geschicke des Fachs Psychiatrie in der langen Zeitspanne seither waren sehr wechselhaft. Praktiken der Bestrafung und Separierung überwogen, bis sich allmählich die Vorstellung durchsetzte, dass psychische Störungen „Erkrankungen“ des Körpers und/oder der Seele darstellen. Die Therapien, die daraufhin eingeführt wurden, waren oft von Bestrafungen kaum zu unterscheiden - jedoch: der Gedanke war geboren, dass seelische Erkrankungen der Therapie bedürfen und ihr zugänglich sind. In diesem Prozess haben die AMEOS Klinika einen eigenen Beitrag geleistet. Über die Geschichte der Psychiatrie sprechen wir mit Prof. Dr. Uwe Gonther, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am AMEOS Klinikum Bremen.
    https://www.ameos.de/fileadmin/Standorte/Bremen/Klinikum_Bremen/Dokumente/AMEOS_Klinikum_Dr._Heines_-_Jubilaeums-Broschuere_17.06.2014.pdf
    41 min
  • 62. Wenn innere Bilder heilen – Imagination als Therapie
    Warme Farben, schöne Orte, liebevolle Momente – in der Vorstellung eines Menschen können wunderbare Bilder entstehen. Sind Menschen aber krank, wird aber auch ihr Denken negativ beeinflusst. Imaginationsübungen besitzen eine psychisch-stabilisierende Funktion. In ihnen werden Patienten zur Arbeit mit inneren Bildern angeleitet. Dabei entsteht die Möglichkeit, eigene Selbstheilungskräfte wieder zu entdecken und zu aktivieren. Die Fähigkeit eines Menschen, sich etwas vorstellen zu können, wird als Imagination bezeichnet. Damit sind nicht nur die inneren Bilder und Gedanken gemeint. Auch das Hören, das Riechen, das Schmecken und das Fühlen sind über die Vorstellungskraft aufrufbar. Über die Möglichkeit der Imagination als Therapie sprechen wir heute mit Prof. Dr. Uwe Gonther,
    https://www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/psychologische-schmerzbehandlung/imagination
    https://www.ameos.de/klinikum-bremen/ueber-uns/krankenhausleitung
    35 min
  • 61. Wenn das ‚Mutterglück‘ traurig macht
    Die meisten Frauen können es kaum erwarten: endlich nach neun Monaten ihr Baby in den Armen halten. Die Geburt ist eines der anstrengendsten und trotzdem schönste Momente im Leben einer Frau. Eigentlich. Doch nicht alle Frauen kommen mit diesen Veränderungen in ihrem Leben klar und fallen in ein tiefes Loch. Die Wochenbett-Depression ist weiter verbreitet, als man denkt. 15 von 100 Frauen haben nicht nur einen ‚Babyblues‘, sondern eine tiefe Wochenbettdepression. Manche Frauen leiden unter starken Selbstzweifeln und grübeln viel.
    Andere haben Konzentrationsprobleme oder Schlafstörungen oder keinen Appetit mehr. Manchmal empfinden Erkrankte auch große Sorgen über die Gesundheit und Sicherheit des Kindes. Die Wochenbettdepression ist meist sehr gut zu behandeln, doch dafür muss sie erkannt werden. Über die Wochenbettdepression sprechen wir mit Dr. Holger Jahn. Dr. Jahn ist ärztlicher Direktor der AMEOS Klinika Heiligenhafen, Preetz, Kiel und Oldenburg i.H.
    Kontakt:
    https://www.ameos.de/klinikum-heiligenhafen/zuweisende/ansprechpartner
    31 min
  • 60. Digitale Transformation – Der Blue Print
    Es ist eine große Herausforderung. Eine Herausforderung, die die AMEOS Gruppe mit Struktur, Planung und viel Fachkompetenz auf sich genommen hat. Das Programm namens „Digitale Transformation“ rollt gerade über die verschiedenen Standorte der Unternehmensgruppe. In diesem Programm ist die Realisierung verschiedener Systeme integriert. Hierzu zählen nicht nur das Krankenhausinformationssystem KIS, sondern auch eine Online-Terminbuchung für Patienten, als Basis die Installation des WLAN/LAN und unter anderem eine neue Dokumentenmanagementsoftware.
    Diese Auswahl an standardisierten Applikationen mit über 30 Projekten ist das sogenannte „BluePrint“. „BluePrint“ mit all den medizinischen Applikationen und technischen Grundlagen rollt AMEOS nun Stück für Stück an den Standorten aus. In unserem ersten Podcast zu diesem Thema haben wir erfahren, wie das Roll Out an den Standorten funktioniert. Im zweiten Podcast werden wir den Inhalt des ‚Blue Print‘ näher beleuchten. Zu Gast ist Dr. Michael Regitz, Leitung Medizinentwicklung AMEOS Gruppe – Hauptverantwortlicher für die Anpassung /Entwicklung des KIS als Grundlage für den BluePrint, ebenfalls als „KIS BluePrint“ bezeichnet.
    25 min
  • 59. Digitale Transformation - Die AMEOS Gruppe digitalisiert sich
    Es ist eine große Herausforderung, der sich die AMEOS Gruppe stellt. Doch die AMEOS Gruppe wäre nicht die AMEOS Gruppe, wenn sie nicht auch diese Herausforderung mit Struktur, Planung und viel Fachwissen meistern würde. Um all die Projekte, die durch die Herausforderung der Digitalisierung entstehen, zu realisieren, wurde ein Programm namens „Digitale Transformation“ ins Leben gerufen. In diesem Programm ist die Realisierung verschiedener Systeme integriert, die an den einzelnen Standorten die Zukunft erleichtern sollen. Hierzu zählen nicht nur das Krankenhausinformationssystem KIS, sondern auch eine Online-Terminbuchung für Patienten, als Basis die Installation des WLAN/LAN und unter anderem eine neue Dokumentenmanagementsoftware.
    Diese Auswahl an standardisierten Applikationen mit über 30 Projekten ist das sogenannte „BluePrint“. „BluePrint“ mit all den medizinischen Applikationen und technischen Grundlagen rollt AMEOS nun Stück für Stück an den Standorten aus. In unserem ersten Podcast zu diesem Thema erfahren wir, wie das Roll Out an den Standorten funktioniert. Im zweiten Podcast werden wir den Inhalt des ‚Blue Print‘ näher beleuchten. Im ersten Podcast sprechen wir mit Dr. Daniel Ehmke. Dr. Ehmke ist Chefarzt am AMEOS Klinikum Neustadt und Eutin und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.
    22 min
  • 58. Kiffen – aber legal
    Legal, illegal, ...egal. Erwachsene sollen künftig Cannabis in bestimmten Mengen privat oder in nicht-gewinnorientierten Vereinigungen anbauen dürfen. Zudem ist das Genussmittel, so die Bezeichnung von Gesundheitsminister Lauterbach, im Rahmen eines regionalen Modellvorhabens in lizenzierten Fachgeschäften erhältlich. Kommerzielle Dealer sollen keine Chance mehr bekommen. Jugend- und Gesundheitsschutz bestmöglich gewährleistet werden. Kiffen wird also legal. In der Medizin wird moderater Cannabiskonsum bereits angewandt. Cannabis kann chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder Appetitstörungen lindern.
    Doch wie gehen die Behandlerinnen und Behandler von psychiatrisch erkrankten Menschen damit um? Fachleute sehen – gerade bei Jugendlichen und Menschen mit psychotischen Erkrankungen – teilweise erhebliche Risiken. Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Uwe Gonther, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am AMEOS Klinikum Bremen sowie Dr. Martin Lison, Ärztlicher Leiter der AMEOS Klinika in Lübeck.
    Links:
    https://www.ameos.de/klinikum-bremen/ueber-uns/krankenhausleitung
    https://www.ameos.de/klinikum-osterholz-scharmbeck/aktuelles/nachrichten/artikel/prof-dr-gonther-im-interview-zum-modellprojekt-cannabis
    https://www.ameos.eu/klinikum-neustadt/aktuelles/nachrichten/artikel/neuer-aerztlicher-leiter-fuer-die-ameos-klinika-in-luebeck
    31 min
  • 57. Genie und Wahnsinn – Jekyll und Hyde oder die Wurzel allen Übels?
    Sie liegen so nah beieinander und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein: Genie und Wahnsinn. Bereits Aristoteles stellte die These auf, dass Genie und Wahnsinn nah beieinander liegen. Psychologische Studien untermauern die Behauptung des längst verflossenen Griechen. Zudem ergaben diese Studien, dass die Gehirne von „gesunden“ Menschen mit den genetischen Markern, die eine erhöhte Wahrscheinlichkeit der Erkrankung an Schizophrenie und bipolaren Störungen in sich bergen, ein wenig anders „ticken“ als die Gehirne der Menschen, die nicht über diese genetische Mutation in ihrer Erbanlage verfügen.
    Das Risiko an Schizophrenie oder psychischen Einschränkungen zu erkranken ist daher höher bei kreativen Menschen, als bei ‚normalen‘ Menschen. Ein Gen, von dem bereits bekannt ist, dass es die Wahrscheinlichkeit für Psychosen erhöht, beeinflusst auch die Kreativität, so die Forscher. Friedrich Hölderlin steht wie niemand sonst in der deutschen Literatur für das Klischee vom wahnsinnigen Genie. Kurt Cobain, Sänger der Band Nirwana, wird in diese Kategorie eingereiht und auch zahlreiche andere. Frauen sind dabei eindeutig ‚unterrepräsentiert‘. Wer Erfolg haben will, muss verrückt sein. Ob das wirklich stimmt, ob Genie und Wahnsinn nah beieinander liegen, ob Frauen weniger genial und weniger wahnsinnig sind und warum geniale Menschen auch problematisch sind, darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Uwe Gonther, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am AMEOS Klinikum Bremen.
    Links zur Folge:
    https://psychiatrie-verlag.de/product/hoelderlin/
    https://www.ameos.de/klinikum-bremen/ueber-uns/krankenhausleitung
    https://www.depression-heute.de/interview-gonther/
    41 min
  • 56. Sucht und ADHS – ein unterschätztes Dilemma
    Menschen mit ADHS - Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung - sind extrem und sie sind auf der ständigen Suche nach mehr. ADHS-Betroffene haben etwa vier Mal häufiger Suchtprobleme. Dies hat mehrere Gründe: Hyperaktivität (übersteigerter Bewegungsdrang), Unaufmerksamkeit (gestörte Konzentrationsfähigkeit) und Impulsivität (unüberlegtes Handeln).
    Die aktuellen Forschungsergebnisse zeigen, dass viele ADHS-Patienten auf der Suche nach einer Selbstbehandlung ihrer ADHS-Symptome sind. Sie suchen zum einen nach Möglichkeiten aufmerksamer, konzentrierter und wacher zu sein, zum anderen aber auch nach Entspannung und Ruhe, die sie oft wegen ihrer ständigen inneren Getriebenheit und Anspannung nicht finden können. Der Weg führt sie dann zu Suchtmitteln wie Nikotin, Alkohol, aber auch harten Drogen. Unser Gast ist Cordula Iken, Chefärztin am AMEOS Reha Klinikum Lübeck und spezialisiert auf Abhängigkeitserkrankungen.
    • Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT): https://t1p.de/3ls00
    28 min

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