AMEOS MittenDrin. Für einander stark.

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By Das AMEOS MittenDrin TeamSociety & CultureScienceHealth & Fitness
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AMEOS MittenDrin. Für einander stark. episodes

  • 55. Heilende Kunst – wie man durch Kunsttherapie den Weg zu sich selbst findet
    Angst, Druck, Leere: Die Gefühle, die Menschen krank machen können, sind mit Worten kaum zu beschreiben. Manchmal gelingt es aber mit Farben, Linien, Formen. Mittels der Kunsttherapie können psychische Erkrankungen therapeutisch begleitet werden. Die Kunsttherapie gehört zu den Kreativtherapien.
    Sie basiert auf der Erkenntnis, dass das Gestalten von Bildern und andere künstlerische Tätigkeiten eine heilende Wirkung haben kann. Dabei geht es nicht darum, Kunstwerke zu erschaffen, sondern einen Zugang zu seiner inneren Welt zu bekommen. Für die einen ist es Kunst, für die anderen Ausdruck ihres Inneren. Was ist Kunsttherapie, welche Inhalte gehören dazu und warum Kunsttherapie heilen kann. Darüber sprechen wir mit Franziska Nebauer und Sarah Guddat, Kunsttherapeutinnen am AMEOS Klinikum Bremen.
    Spezialtherapien:
    https://www.ameos.de/klinikum-bremen/behandlungsfelder/spezialtherapien
    25 min
  • 54. Wenn einem die Luft wegbleibt – Atemregulationsstörungen im Schlaf
    Erst hört man lautes Schnarchen, dann folgt eine Pause. So oder so ähnlich können sich Atemregulationsstörungen bemerkbar machen. Atemaussetzer (Schlaf-Apnoe-Syndrom) von einigen Sekunden, zu flache Atmung oder unregelmäßige Atemmuster mit unzureichender Belüftung der Lunge während des Schlafs kommen bei Erwachsenen sehr häufig vor. Meist in Verbindung mit Schnarchen.
    Nach Schätzungen ist jeder fünfte Erwachsene betroffen. Die unmittelbaren Folgen sind ein gestörter Schlaf, ausgeprägte Tagesmüdigkeit mit Konzentrationsstörungen bis hin zum Sekundenschlaf. Auch Gesundheitsprobleme wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen können begünstigt oder verstärkt werden.
    Über Schlafapnoe und die Atemregulationsstörungen, die Folgen und Gefahren sprechen wir mit Dr. Christoph Schaudt, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Intensiv- und Beatmungsmedizin, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Gastroenterologie, Intensiv- und Rettungsmedizin, Palliativmedizin, Schlafmedizin, Somnologe (DGSM®), Allergologie und Sportmedizin.
    • Zentrum für Schlafmedizin: https://t1p.de/p5cvy
    • Schlaf ist wichtig für die seelische Gesundheit: https://t1p.de/j249a
    21 min
  • 53. Mit Achtsamkeit durch die Therapie – DBT gibt Hoffnung
    Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) wurde in den achtziger Jahren als störungsspezifisches Konzept zur Behandlung von chronisch suizidalen Patientinnen und Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) entwickelt. Seit Mitte der 90er Jahre wird sie auch in Deutschland angeboten.
    Die Basis der DBT stellt die kognitive Verhaltenstherapie dar. Fachleute gehen davon aus, dass der BPS eine Störung der Affektregulation zugrunde liegt. Diese ist auf eine hohe emotionale Verletzbarkeit zurückzuführen. Gleichzeitig sind die Betroffenen unfähig, Gefühle zu steuern.
    Über eine dynamisch hierarchisierte Behandlungsstruktur versucht die DBT, bislang unkontrollierte Prozesse sowohl für die Patienten wie auch für die Therapeuten überschaubarer zu machen. Über Inhalte, Abläufe und der Vorteile der DBT sprechen wir mit Birgit Nowak, Leitende Oberärztin und ausgebildete DBT-Therapeutin am AMEOS Klinikum Bremen.
    • AMEOS Reha Klinikum Lübeck - Abhängigkeitserkrankungen: https://t1p.de/wltpc
    27 min
  • 52. EX-IN – Genesungsbegleitung als Teil der Therapie Teil 2
    Seine Basis ist die Erfahrung. Die Erfahrung eines Betroffenen, der psychische Krisen durchlebt hat und diese persönlichen Erfahrungen nutzen kann, um andere Menschen in ähnlichen Situationen zu verstehen und zu unterstützen. Roman Gier ist EX*IN-Genesungsbegleiter und hilft Menschen in psychischen Krisen.
    Ein nicht immer einfacher Weg für die Patienten, aber auch nicht für die Genesungsbegleiter. Die Ausbildung zum Genesungsbegleiter dauert etwa ein Jahr. Die Teilnehmer setzen sich intensiv mit der eigenen Genesungsgeschichte auseinander und lernen Methoden, wie sie ihre eigenen Erfahrungen teilen und für andere Betroffene hilfreich nutzen können. Über die Ausbildung, die Erfahrungen und den Alltag als Genesungsbegleiter sprechen wir mit Roman Gier, EX*IN – Genesungsbegleiter am AMEOS Klinikum Bremen.
    • EX*IN – Genesungsbegleitung als Teil der Therapie: https://t1p.de/xnhlw
    20 min
  • 51. Wenn das tägliche Geschäft zur Qual wird – Obstruktive Defäkationsstörungen
    Es ist ein Thema, über das kaum gesprochen wird und das extrem belastend sein kann. Obstruktive Defäkationsstörung bedeutet, dass man trotz Pressens beim Toilettengang und Stuhldrang den Stuhl nicht los wird.
    Die obstruktive Defäkationsstörung ist eine Sonderform einer proktogenen Obstipation, die vor allem bei älteren Menschen, insbesondere Frauen, vorkommt und mit einer Beckenbodensenkung – meist hervorgerufen durch mehrere Geburten - zusammenhängt.
    Beim Pressen kommt es statt zur Entleerung zu einer Behinderung der Stuhlentleerung (Defäkation). Von ihr abzugrenzen ist eine Störung der Defäkation durch Schmerzen am Darmausgang, z. B. durch eine Fissur oder Fistelbildung.
    Über diese Thema sprechen wir mit Dr. Matthias Krüger, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Dr. Krüger ist Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie und Notfallmedizin, Gesundheitsökonom sowie klinischer Risikomanager.
    • Dr. Matthias Krüger im AMEOS Klinikum Schönebeck: https://t1p.de/06quw
    24 min
  • 50. EX-IN – Genesungsbegleitung als Teil der Therapie
    Seine Basis ist die Erfahrung. Die Erfahrung eines Betroffenen, der psychische Krisen durchlebt hat und diese persönlichen Erfahrungen nutzen kann, um andere Menschen in ähnlichen Situationen zu verstehen und zu unterstützen.
    Auf dieser Grundlage wurde das europaweit gültige Ausbildungsprogramm für das EX*IN-Modell entwickelt. EX*IN – Genesungsbegleiter sind sozusagen die Gesundheitsexperten.
    Die Ausbildung zum Genesungsbegleiter dauert etwa ein Jahr. Die Teilnehmer setzen sich intensiv mit der eigenen Genesungsgeschichte auseinander und lernen Methoden, wie sie ihre eigenen Erfahrungen teilen und für andere Betroffene hilfreich nutzen können.
    Wir sprechen heute mit Prof. Dr. Uwe Gonther, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am AMEOS Klinikum Bremen. Das AMEOS Klinikum Bremen setzt in der Therapie auf EX*IN – Genesungsbegleiter.
    • Leitung AMEOS Klinikum Bremen: https://t1p.de/dflfa
    • AMEOS Klinikum Bremen: https://www.ameos.de/klinikum-bremen
    • Neue Ansätze in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie: https://t1p.de/uac7e
    30 min
  • 49. Alles okay im Po? Enddarmerkrankungen sind immer noch Tabuthemen
    Bei Enddarmerkrankungen handelt es sich um proktologische Krankheitsbilder, also um Erkrankungen des Mastdarms und des Afters. Die häufigsten Enddarmerkrankungen sind Hämorrhoiden, Analabszesse und Analfisteln oder eine Analfissur.
    Es gibt aber noch weit mehr. Und: über diese Art der Erkrankung spricht kaum einer. Das Thema ist immer noch schambehaftet. Enddarmerkrankungen können häufig medikamentös mit Zäpfchen und Salben behandelt werden. Manchmal ist aber auch eine Operation notwendig.
    Über die Art der Erkrankungen, die Behandlungen und den Umgang mit der Erkrankung sprechen wir mit Dr. Matthias Krüger, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Dr. Krüger ist Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie und Notfallmedizin, Gesundheitsökonom sowie klinischer Risikomanager.
    • Chefarzt Dr. med. Matthias Krüger: https://t1p.de/06quw
    30 min
  • 48. Geht’s auch ohne? - Medikamentenreduktion in der Psychiatrie
    Erst sollen sie helfen, doch dann machen sie selbst Probleme. Und auch das Absetzen gestaltet sich schwierig und funktioniert nur unter ärztlicher Begleitung.
    Psychopharmaka haben zahlreiche Nebenwirkungen und sollten nicht dauerhaft genommen werden. Bekannt ist, dass sich die Lebenserwartung von Menschen mit ernsten psychiatrischen Diagnosen, die Psychopharmaka nehmen, um 20-25 Jahre reduziert.
    Die sogenannten „Psychopharmaka“ waren vom Beginn ihres Einsatzes an umstritten und sind es bis heute. Das liegt in der Natur der Sache, da wir weder genau festlegen können, was die Psyche ist, noch die organischen Ursachen der psychischen Krankheiten mit naturwissenschaftlichen Mitteln allein erklären können“, sagt Prof. Dr. Uwe Gonther.
    Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es derzeit? Wo bekommen Betroffene Hilfe? Wie können Angehörige konstruktiv in Reduktionsprozesse einbezogen werden? Wie sähe eine optimale Hilfe beim Vermeiden oder dem Absetzen von Psychopharmaka aus?
    Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Uwe Gonther, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am AMEOS Klinikum Bremen.
    • AMEOS Klinikum Bremen: https://t1p.de/dflfa
    • Psychiatrisch begleitete Absetzgruppe: https://t1p.de/vu1aj
    31 min
  • 47. Wenn das Herz streikt – Herzinfarkt erkennen und behandeln
    Jedes Jahr sterben etwa 60.000 Menschen an einem Herzinfarkt. Männer sind dabei anfälliger gegenüber Herzinfarkten und erleiden diese meist früher als Frauen.
    Beim Herzinfarkt handelt es sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es durch den Verschluss einer oder mehrerer Herzkranzarterien zu einer anhaltenden Minderversorgung des Herzmuskels kommt. Ohne rasche und wirksame Hilfe stirbt der nicht mehr durchblutete Teil des Herzmuskels ab.
    Die Auswirkungen sind unterschiedlich: Ein Herzinfarkt kann, wenn das betroffene Gefäß sehr klein ist, von der betroffenen Person unbemerkt ablaufen. Es kann aber auch zu einem sofortigen Herzstillstand führen.
    Über Ursachen, Risiken, Behandlungs-, aber auch Vorsorgemöglichkeiten und Sofortmaßnahmen sprechen wir mit Dr. Karl-Heinz Binias, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin und ärztlicher Direktor am AMEOS Klinikum Schönebeck.
    • Herzinfarkt rechtzeitig erkennen: https://t1p.de/ye1bk
    20 min
  • 46. Zwischen Lachen und Weinen – wenn Angehörige dement werden [mit Bettina Tietjen]
    Eine Demenzerkrankung ist neben vielen organisatorischen Fragestellungen für die Betroffenen und Familienangehörigen oft mit psychischen Belastungen, Ängsten und Stress verbunden. Manchmal kann es für Patienten und ihre Familien sehr schwierig sein, allein damit fertig zu werden.
    Anfang des Jahres 2022 stand uns Dr. Holger Jahn zum Thema Demenz und Alzheimer als Gesprächsgast zur Verfügung. Heute geht es darum, wie gehen Angehörige mit dem Thema Demenz um? Wie erleben sie die Demenzpatienten? Was raten sie anderen Betroffenen?
    Unser Gast ist die Journalistin und Moderatorin Bettina Tietjen. Bettina Tietjens Vater war an Demenz erkrankt. Das Erlebte hat sie in ihrem Buch "Unter Tränen gelacht" verarbeitet.
    Heute steht sie uns für ein Interview zum Thema Demenz zur Verfügung.
    • Über den richtigen Umgang mit Demenz: https://t1p.de/5qfee
    28 min

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Vor allem wünschen wir uns Gesundheit! Aber was bedeutet gesund oder krank sein eigentlich? Hören Sie mal rein in unsere ganz persönliche Sprechstunde, wenn unsere Expert*innen von verschiedenen körperlichen und psychischen Erkrankungen und den sehr individuellen Wegen der Behandlung und Genesung erzählen.

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