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Deutschland befindet sich heute im lange überfälligen digitalen Wandel. Was bedeutet dies für die Gesundheitsversorgung? Wie kann Digitalisierung in der psychiatrischen Behandlung aussehen? Wie können Patient*innen, aber auch Behandler*innen davon profitieren?
In dieser Folge sprechen wir über ein digitales Portal für Patient*innen, Angehörige und Interessierte. Das Portal "Curamenta" soll Menschen mit psychischen Erkrankungen den Zugang zum psychiatrischen Versorgungssystem erleichtern und die Qualität der Behandlung optimieren. Das Portal dient ebenfalls als Medium um die eigene Gesundheitskompetenz zu stärken und Selbstständigkeit zu fördern.
Zu Gast ist heute Laura Kuhlmann, sie ist Geschäftsführerin der gemeinnützigen Gesellschaft für digitale Gesundheit. Die GDG mbH fördert den digitalen Wandel in der Gesundheitsbranche aktiv mit und treibt die Entwicklung von digitalen Anwendung für Klient*innen und Patient*innen voran.
Weitere Infos unter:
www.curamenta.de
Wie findet Therapie in einer forensischen Psychiatrie statt? Welche Möglichkeiten gibt es und wo sind die Grenzen?
Der Maßregelvollzug ist für viele ein wenig bekannter, im wahrsten Sinne des Wortes, verschlossener Bereich der Psychiatrie.
In unserer aktuellen Folge möchten wir einen Einblick in dieses spezielle therapeutische Setting vermitteln und über die strukturellen Bedingungen und den Ablauf einer Therapie im Maßregelvollzug aufklären.
Zu Gast sind heute Kerstin Lauth, Krankenschwester und Bezugspflegekraft in der forensischen Ambulanz und Ralph Micka, Diplompsychologe und Stationstherapeut im Maßregelvollzug. Beide geben Auskunft über ihren Arbeitsalltag und die Erfahrungen im Umgang mit straffälligen Patient*innen.
Ebenso begrüßen wir Fr. Wasiak, welche als Patientin des Maßregelvollzugs von ihren Erfahrungen und Erlebnissen in der Therapie berichtet.
Was ist das eigentlich Gemeindepsychiatrie? Was ist Teilhabe ? Und was machen gemeindepsychiatrische Angebote mit der Gesellschaft?
Menschen mit lebenslangen Krisenerfahrungen und daraus resultierenden Barrieren benötigen in ihrem Leben immer wieder, in einzelnen Lebensbereiche oder umfassend, Begleitung im Alltag. Diese Unterstützungsleistungen bieten die Angebote der Gemeindepsychiatrie.
Eingeladen haben wir heute Susanne Strauß, Mitarbeiterin der Gemeindepsychiatrie und Frank Schäfer, stellv. Leiter der Gemeindepsychiatrie sowie Lena Kuntz, Verantwortliche Projektmanagement für diesen Bereich. Sie berichten über Ihre Arbeit in der Gemeindepsychiatrie, deren aktuelle Entwicklung und was das alles für die Gesellschaft bedeuten kann.
Warum haben die MitarbeiterInnen der Pflege keine Zeit mehr für die Pflege von PatientInnen? Was hat es mit der Dokumentation und der Kodierung in einem psychiatrischen Krankenhaus auf sich? Und worin unterscheidet sich die psychiatrische Pflege von der somatischen?
In dieser Folge werden die beiden Stationsleitungen Kerstin Cesar und Tobias Felgenhauer aus der Pflege sowie Alexander Joniks, Leiter des stationäres Teams Klientenmanagement interviewt. Wir wollen euch einen Einblick in das Arbeitsumfeld geben und herausfinden weshalb unsere InterviewpartnerInnen sich für diesen Beruf entschieden haben.
Passen Humor und Demenz zusammen und darf man über Menschen mit Demenz lachen? Die beiden Expertinnen Sonja Damm und Lisa Merkel erklären im Gespräch welche Wirkung ein wertschätzender Humor im Alltag entfalten und wie er gelebt werden kann. Dabei wird auch die Situation junger Menschen mit Demenz kritisch mit dem Humorblick diskutiert. Eine rote Nase und zu große Schuhe - die Clownerie als Lösungsansatz für professionelle Pflegesettings in stationären Einrichtungen steht im zweiten Teil im Fokus.
Wie wurde Psychiatrie und Medizin in der Vergangenheit gelebt und verstanden, was bedeutet das für die Versorgung von heute und wie soll die Zukunft aussehen?
Prävention, Krisenbewältigung vor Ort sowie die Stärkung der Gesundheitskompetenz kann nur durch die Öffnung in die Zivilgesellschaft erfolgreich passieren.
Gemeinsam mit Paul Bomke, Geschäftsführer des Pfalzklinikums, diskutieren wir in dieser Folge was die Organisation selbst tun kann und in welchem Spannungsfeld diese in der Zusammenarbeit mit Kostenträgern, gesetzlichen und politischen Vorhaben sowie der Öffentlichkeit steht.
Wie sieht die Versorgung für psychisch Kranke aus? Therapieangebote von ambulant bis stationär.
Eine akute Behandlung zu Hause durchführen anstatt im Krankenhaus zu liegen? Geht das? Welche Vorteile kann es sogar haben und was macht es mit Patient*Innen, Angehörigen und dem Umfeld?
In unserer Folge befragen wir Fenia Wolff, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Bettina Memmer, Sozialarbeiterin und Monica Mari-Schloss, Genesungsbegleiterin. Wir lassen uns über psychiatrische Versorgungsangebote aufklären und reden mit Ihnen über Herausforderungen und Chancen neuer Behandlungsansätze.
Mit unserer allerersten Folge „0“ wollen wir uns vorstellen und Euch die Entstehung und die Ziele unseres Podcast-Projekts erläutern.
Offizieller Start des Podcast anders.echt.normal ist der 29.09.2023 mit 2 Folgen und wir freuen uns Euch dann zukünftig alle 14 Tage eine neue Folge präsentieren zu können!
Also bleibt gespannt und hört rein!
www.andersechtnormal.podcaster.de
Obwohl viele Menschen im Laufe ihres Lebens psychische Krisen erleben, sind diese immer noch ein Tabuthema und mit Stigmatisierung verbunden. Falsche Vorstellungen, Mythen und Extreme haften der Psychiatrie und Menschen mit psychischen Erkrankungen und Krisenerfahrung an. Aber wie ist es wirklich? Dass Psychiatrie und Krisen zwar "anders", vor allem aber "echt" und völlig "normal" sind, soll der neue Podcast „anders.echt.normal" aufzeigen.
Der Podcast beschäftigt sich mit moderner Psychiatrie und gibt Einblicke in die Vielfalt individueller Unterstützungsleistungen. Wie sieht Behandlung in der Psychiatrie aus? Welche Konzepte moderner Psychiatrie werden umgesetzt? Wie werden Menschen in ihrem Leben und Lebensabschnitten durch Assistenzleistungen unterstützt? Was ist Teilhabe?
In jeder Podcast-Folge kommen Expertinnen zu Wort, um aus ihrer Sicht aktuelle und relevante Fragen zu beleuchten. Profis, Fachkräfte, krisenerfahrene Menschen und Klientinnen werden zu Gast sein und im gemeinsamen Dialog mit den Moderatorinnen ihre Erfahrungen teilen.
Das Format richtet sich an alle Interessierten, die die heutige Psychiatrie besser verstehen wollen. Insbesondere soll der Podcast dazu beitragen, Vorurteile und Stigmatisierung abzubauen und einen offenen Dialog über psychische Krisen und seelische Gesundheit zu fördern.
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