Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

By Mr. Solar PlexusHealth & FitnessMental Health
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Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein. episodes

  • Warum bin ich nicht gerührt?
    Alle lächeln. Jemand wischt sich eine Träne weg. Das Brautpaar sagt Ja. 💍Und du sitzt da und denkst plötzlich:„Warum bin ich nicht gerührt?“Schon beginnt die soziale Angst: Wirke ich kalt? Sollte ich mehr lächeln? Merken die anderen, dass ich nicht weine?🎧 Was passiert, wenn auf einer Hochzeit nicht nur Liebe gefeiert wird, sondern auch der Druck entsteht, das „richtige“ Gefühl zeigen zu müssen?Eine Folge über Affektarmut, soziale Erwartungen und eine wichtige Erkenntnis:Du brauchst keine Tränen, um dich von Herzen für jemanden zu freuen. ❤️

    Selbsttest: „Muss ich auf einer Hochzeit gerührt sein?“Antworte spontan mit Ja oder Nein:
    1.  Frage ich mich, warum mich emotionale Momente weniger berühren als andere? 
    2.  Beobachte ich auf Feiern meine eigene Gefühlsreaktion? 
    3.  Denke ich: „Eigentlich müsste ich jetzt gerührt sein“?
    4.  Sorge ich mich, kalt oder gefühllos zu wirken? 
    5.  Kontrolliere ich, ob ich genug lächle? 
    6.  Vergleiche ich meine Reaktion mit weinenden oder emotionalen Gästen? 
    7.  Versuche ich manchmal, mehr Freude oder Rührung zu zeigen, als ich empfinde? 
    8.  Bin ich dadurch stärker mit meiner Wirkung als mit dem Moment beschäftigt? 
    9.  Grüble ich später darüber, ob andere meine Reaktion bemerkt haben? 
    10.  Fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass Freude auch ruhig sein darf? 
    Mehrere Ja-Antworten? Dann könnte sozialer Erwartungsdruck beeinflussen, wie du deine eigenen Gefühle bewertest. Erinnerung: Du brauchst keine Tränen, um dich ehrlich für jemanden zu freuen.💡 Kurzer HinweisAffektarmut ist ein Fachbegriff und nicht gleichbedeutend mit Gleichgültigkeit oder fehlender Freude. Wenn Veränderungen des Gefühlslebens länger anhalten oder dich belasten, ist eine professionelle psychologische oder ärztliche Abklärung sinnvoll.
    4 min
  • Du bist so distanziert
    „Du bist immer so ruhig.“ – „Man weiß gar nicht, was du von uns hältst.“Wer im Berufsleben wenig Small Talk macht, gerne konzentriert für sich arbeitet oder persönliche Distanz bevorzugt, wird schnell als kühl, unsicher oder sogar arrogant wahrgenommen.Doch Stille hat viele Gründe.In dieser Folge von „Angst im Blick“ geht es um den Unterschied zwischen sozialer Angst und schizoiden Persönlichkeitszügen am Arbeitsplatz. Vielleicht möchtest du eigentlich Kontakt aufnehmen, hast aber Angst, etwas Falsches zu sagen. Vielleicht fühlst du dich mit weniger sozialer Nähe einfach wohler. Oder es trifft beides auf dich zu.Du erfährst, warum Kolleg zurückhaltendes Verhalten manchmal falsch interpretieren und wie schon kleine Signale – ein Gruß, ein Lächeln oder ein kurzer persönlicher Satz – Missverständnisse reduzieren können, ohne dass du dich verbiegen musst.Die zentrale Frage lautet:Bin ich still, weil ich es möchte – oder weil ich Angst habe, gehört und bewertet zu werden?

    Kleiner Selbsttest: Warum bin ich im Team so still?
    Beantworte die folgenden Aussagen spontan mit Ja, manchmal oder Nein.
    1. Ich würde mich gerne häufiger an Gesprächen beteiligen, traue mich aber nicht.
    2. Vor einem Gespräch überlege ich lange, was ich sagen könnte.
    3. Ich habe Angst, dass Kolleg mich negativ beurteilen.
    4. Nach Gesprächen denke ich darüber nach, ob ich etwas Falsches gesagt habe.
    5. Ich sage manchmal nichts, obwohl ich eigentlich etwas beitragen möchte.
    6. Gleichzeitig empfinde ich längere Gespräche häufig als anstrengend.
    7. Ich arbeite lieber alleine als ständig im Team.
    8. Persönliche Gespräche am Arbeitsplatz brauche ich nur selten.
    9. Ich genieße meine Ruhe und vermisse Gespräche dabei nicht unbedingt.
    10. Andere Menschen halten mich manchmal für distanziert, obwohl ich ihnen gegenüber nichts Negatives empfinde.
    Was könnten deine Antworten bedeuten?Wenn du dich besonders in den ersten fünf Aussagen wiederfindest, könnte soziale Bewertungsangst bei deinem Rückzug eine Rolle spielen.Wenn eher die Aussagen sechs bis zehn passen, könnte ein ausgeprägteres Bedürfnis nach Distanz, Autonomie und geringer sozialer Stimulation dahinterstehen.Und wenn du dich in beiden Bereichen wiedererkennst?Dann können sich soziales Distanzbedürfnis und soziale Unsicherheit überlagern.Der Test ist kein diagnostisches Instrument und erlaubt insbesondere keine Diagnose einer schizoiden Persönlichkeitsstörung. Er soll dir lediglich helfen, dein eigenes Verhalten bewusster zu beobachten.Entscheidend ist nicht, möglichst viele Fragen mit „Ja“ zu beantworten.Entscheidend ist die Frage:„Bin ich mit meiner Art zufrieden – oder hindert mich Angst daran, so zu leben und zu arbeiten, wie ich es eigentlich möchte?“Bei starkem Leidensdruck oder deutlichen Einschränkungen im Berufs- oder Privatleben kann eine professionelle psychologische oder psychotherapeutische Abklärung sinnvoll sein.
    4 min
  • Warum bin ich nicht gerührt?
    👶 Warum bin ich nicht gerührt?Das Baby wird vorgestellt. Alle lächeln, schwärmen und sind begeistert – nur deine eigene Reaktion bleibt erstaunlich ruhig.Und sofort beginnt das Kopfkino: „Warum empfinde ich nicht mehr? Sieht man mir meine Freude überhaupt an? Denken die Eltern jetzt, ich sei kalt oder desinteressiert?“Wenn Affektverflachung und soziale Angst zusammentreffen, kann selbst eine liebevolle Begegnung zum emotionalen Leistungstest werden. Plötzlich geht es nicht mehr um das Baby, sondern darum, richtig begeistert zu wirken.🎙️ Eine Folge über Erwartungsdruck, Selbstbeobachtung und die wichtige Erkenntnis: Echte Wertschätzung muss nicht laut sein, um echt zu sein. ❤️
    5 min
  • Der erste Arbeitstag
    Neue Kolleg, Vorstellungsrunden, Small Talk und die gemeinsame Mittagspause: Für manche Menschen ist am ersten Arbeitstag nicht die neue Aufgabe die größte Herausforderung – sondern die ungewohnte soziale Nähe.Doch warum ziehen wir uns zurück? Weil wir Angst haben, negativ bewertet oder abgelehnt zu werden? Oder weil wir tatsächlich mehr Distanz, Ruhe und Autonomie brauchen?In dieser Folge von „Angst im Blick“ geht es um den spannenden Unterschied zwischen sozialer Angst und schizoiden Persönlichkeitszügen im Berufsleben. Zwei Menschen können nach außen nahezu gleich wirken – ruhig, zurückhaltend und lieber für sich – während innerlich völlig unterschiedliche Prozesse ablaufen.Du erfährst, warum Alleinsein nicht automatisch Einsamkeit bedeutet, weshalb stille Kolleg schnell missverstanden werden und wie du herausfinden kannst, ob hinter deinem Rückzug Angst oder ein echtes Bedürfnis nach Abstand steckt.Dazu bekommst du konkrete Strategien für den Berufsalltag, kleine Reflexionsfragen und eine kurze Manifestationsübung für mehr innere Sicherheit am neuen Arbeitsplatz.Eine Folge über Nähe und Distanz, Zugehörigkeit und Rückzug – und über die Erkenntnis:Du musst nicht der geselligste Mensch im Raum sein, um deinen Platz im Team zu finden.Hinweis: Diese Folge dient der Information und Psychoedukation und ersetzt keine individuelle psychologische Diagnostik, Beratung oder Psychotherapie.
    10 min
  • Freust du dich denn gar nicht?
    Alle lachen, klatschen und strahlen – nur bei dir bleibt es erstaunlich still. Und plötzlich fragst du dich nicht mehr, was du fühlst, sondern ob die anderen bemerken, dass du anders reagierst. Eine Folge über Affektarmut, sozialen Erwartungsdruck und die befreiende Erkenntnis: Du musst Gefühle nicht vorspielen, um dazuzugehören.
    4 min
  • Wenn du lachst, aber nichts fühlst
    Du sitzt mitten im Gespräch – und plötzlich fragst du dich: „Fühle ich eigentlich genug?“ Wie Affektarmut und soziale Angst einen inneren Kontrollmodus auslösen können.

    Hinweis: Affektarmut ist ein Fachbegriff und nicht mit Schüchternheit oder Introversion gleichzusetzen. Bei anhaltender Belastung ist eine professionelle Abklärung sinnvoll 
    4 min
  • Vielleicht bist du mehr als dein Arbeitsplatz
    Was bleibt von dir, wenn dein sicher geglaubter Arbeitsplatz plötzlich wackelt? Vielleicht viel mehr, als du gerade denkst.Diese Folge richtet den Blick weg von der Angst und hin zu dem, was dir niemand kündigen kann: deine Erfahrung, deine Fähigkeiten und deine Entwicklung. Es geht darum, den eigenen beruflichen Wert neu zu entdecken und aus dem lähmenden „Was passiert mit mir?“ langsam wieder ein „Was kann ich jetzt tun?“ zu machen.Eine mutmachende Folge über Selbstwirksamkeit, neue Möglichkeiten und das Vertrauen, auch mit einer ungewissen beruflichen Zukunft umgehen zu können.

    Hinweis: Diese Folge dient der psychologischen Information und Selbstreflexion. Sie ersetzt keine individuelle psychologische, psychotherapeutische, arbeitsrechtliche oder berufliche Beratung. Berufliche Veränderungen können belastend sein – Unterstützung anzunehmen kann dabei ein wichtiger Teil von Selbstwirksamkeit sein. 
    4 min
  • Was, wenn ich meinen Job wirklich verliere?
    Was, wenn ich meinen Job wirklich verliere? Plötzlich geht es nicht mehr nur um die nächste Kündigungsrunde, sondern um Geld, Zukunft und die beunruhigende Frage: „Finde ich nach all den Jahren überhaupt noch etwas Neues?“Diese Folge zeigt, wie schnell Kündigungsangst zur Existenzangst werden kann – aber auch, wie aus einem überwältigenden „Was soll ich nur machen?“ wieder ein „Was kann ich als Nächstes tun?“ werden kann. Denn Unsicherheit nimmt dir nicht deine Erfahrung, deine Fähigkeiten und die Möglichkeit, neue Wege zu gehen.

    Hinweis: Diese Folge dient der psychologischen Information und Selbstreflexion und ersetzt keine individuelle psychologische, psychotherapeutische, arbeitsrechtliche oder finanzielle Beratung. Wenn Existenz- oder Zukunftsängste dauerhaft stark belasten, kann professionelle Unterstützung helfen, wieder Orientierung und Handlungsspielraum zu gewinnen. 
    4 min
  • Warum schaut mein Chef heute so komisch?
    Der Chef grüßt plötzlich kürzer, Kolleg flüstern und eine E-Mail der Personalabteilung lässt dein Herz schneller schlagen. Wissen die anderen vielleicht schon mehr als du?Diese Folge zeigt, wie Kündigungsangst selbst alltägliche Situationen plötzlich wie Warnsignale erscheinen lässt – und warum es so wichtig ist, zwischen Beobachtung, Interpretation und tatsächlichen Fakten zu unterscheiden.

    Hinweis:  Diese Folge dient der psychologischen Information und Selbstreflexion und ersetzt keine individuelle psychologische, psychotherapeutische oder arbeitsrechtliche Beratung. Bei starker oder anhaltender Belastung kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. 
    4 min
  • Zurück aus dem Urlaub – und plötzlich wackelt dein Job
    Gestern noch Urlaub, heute zurück im Büro – und dann dieser Satz: „Du hast schon gehört? Bei uns werden Leute gekündigt.“Plötzlich ist die Erholung weg. Wer ist betroffen? Wie viele müssen gehen? Und vor allem: „Bin ich vielleicht der Nächste?“Diese Folge zeigt, warum berufliche Unsicherheit innerhalb weniger Minuten einen regelrechten Alarmmodus auslösen kann, weshalb unser Kopf fehlende Informationen so gerne mit Katastrophenszenarien füllt – und wie du zwischen dem unterscheiden kannst, was du wirklich weißt und was deine Angst bereits daraus gemacht hat.

    Hinweis:
    Diese Folge dient der psychologischen Information und Selbstreflexion und ersetzt keine individuelle psychologische, psychotherapeutische oder arbeitsrechtliche Beratung. Bei anhaltender oder starker psychischer Belastung kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein 
    8 min

About Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

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Was, wenn deine Angst dir Geschichten erzählt, die gar nicht stimmen?Dieser Psychologie-Podcast dreht sich um soziale Angst, Selbstzweifel, Grübeln und die Ängste des Alltags.Mit kurzen Geschichten, psychologischem Wissen und praktischen Übungen erfährst du, warum dein Kopf manchmal zum schlimmsten Kritiker wird – und wie du ihm nicht mehr alles glauben musst.🎙️ Weniger Kopfkino. Mehr Leben.