
Sign up to save your podcasts
Or


Im Alltag gibt es oftmals wenig Zeit, mal von Weitem auf das zu schauen, was täglich das Leben ausmacht. Ich hatte vor wenigen Tagen diese Möglichkeit, weil ich mir eine kleine Auszeit genommen habe. Völlig erschöpft und übermannt von Angst fühlten sich diese Tage, bei denen ich bei einer lieben Freundin untergekommen bin, nicht an wie eine Auszeit. Vielmehr war es das Gefühl von versagen und aufgeben. Ich war zu diesem Zeitpunkt so gefangen im selbst auferlegten Weitermachen und Funktionieren, dass ich nicht mehr klar sehen konnte.
Es waren nur 2 Tage und 2 Nächte, die ich und mein Körper-Geist-System gebraucht haben, um wieder von außen mit mehr Klarheit auf das blicken zu können, was die letzten Wochen, in denen es mir alles andere als gut ging, ablief. Nicht zuletzt wurde mir mal wieder deutlich, wie harsch und rigide ich mit mir selbst noch immer bin. Es fiel mir auch wie Schuppen von den Augen, dass es in meinem Leben fast kein anderes Thema mehr außerhalb meiner Erkrankung gibt:
Wo also soll hier noch Raum sein, um mal auf andere Gedanken zu kommen? Wo soll hier Inspiration herkommen, der meinen Fokus im Alltag vom eigenen Leid löst?
Im Grunde ist es oftmals mein eigener Sohn, die Spielzeit mit ihm, Playdates und Ähnliches, welche mir Ausflüchte aus meinem Versuch geben, meine Erkrankung, mit all der Beschäftigung rund ums Thema, kontrollieren zu wollen.
Mir wurde in den 2 Tagen Abstand so unmissverständlich klar, dass ich bei all dem Lernen, Sprechen, Fühlen, Denken von Angst und Depression keinen Platz mehr habe, wirklich zu leben. Das möchte ich ändern, indem ich auch mal das Thema wechsle. Ich möchte:
Natürlich wird die Erkrankung davon nicht plötzlich weggehen. Vielmehr nehme ich sie mit und lenke meine wertvolle Aufmerksamkeit auf Themen, die mir neben ihr guttun. Ich freue mich sehr diesen neuen Raum, der durch meine Erkenntnis entstanden ist, zu füllen und mich dabei nach so langer Zeit mal wieder von der Neugier leiten zu lassen.
Zum Weiterlesen:
Blog: https://angstundwunder.de/
Instagram: stefanie.dorneanu
-----
Musik:
Ich glaube, erst seit meiner Ausbildung im Yogapsychologischen Coaching verstehe ich mehr und mehr, welche Sprache meine Körper spricht und lerne ihr Stück für Stück vertrauen. Meine Gefühle und Empfindungen als ein Tor zu mir zu erfahren und zu begreifen hat mir die Tür geöffnet, mir die ersten vorsichtigen Schritte in ein Leben zu erlauben, in dem ich wahrnehme, annehme und danach greife, was ich wirklich brauche.
Dabei hat die eigene Bedürftigkeit zu leben nichts mit Egoismus zu tun. Im Gegenteil. In Verbindung mit den tiefen Bedürfnissen meines Selbst enden diese nicht bei mir. Jede Mutter, jeder Vater kennt das tief in uns wohnendes Bedürfnis, dass es dem eigenen Kind und der Familie gut gehen möge. Bedürfnisse beinhalten damit auch eine Bereitschaft zum Verzicht, der aus einer Liebe und Verbundenheit stammt.
Martin Witthöft ist Gründungsmitglied und Leiter des Instituts für Yogapsychologie in Berlin.
Der Ansatz der Yogapsychologie verbindet die indische Yoga-Philosophie und die westliche Psychologie sowie Psychotherapie zu einer yogabasierten Psychotherapie.
Weniger im Gespräch als vielmehr in einer Selbsterfahrungsreise, dem Erforschen und Kennenlernen der eigenen Empfindungen, Gefühle und Impulse wächst das Vertrauen ins eigene Selbst. Dabei ist es vor allem das Neuerleben der Beziehungserfahrung zwischen Coach und KlientIn, die das Potenzial birgt, sich selbst annehmend und wohlwollend zu begegnen. Mit einem Gegenüber, das mich erkennen kann, in all den Farben, die ich habe und mich darin bejaht, kann ich selbst mutiger werden, mich in meinen Farben auch zu zeigen.
Im Gespräch mit Martin beleuchten wir die Fragen:
So liebevoll und annehmend wir unseren Kindern gegenüber sind und sein möchten, können wir das nur, wenn wir auch uns gegenüber liebevoll, großzügig und verzeihend sind.
-----
Weiterführende Links:
Ausbildung zum Yogapsychologisches Coaching – Yogapsychologische Therapie Institut für Yogapsychologie, Taborstraße 17, 10997 Berlin https://www.yogapsychologie.com/fortbildung/ Start im März 2023
Zum Weiterlesen:
Mehr Infos zu mir sowie meinen Blog findest du auf meiner Webseite:
Instagram: stefanie.dorneanu
Schön, dass es dich gibt!
-----
Musik:
In dieser Folge bewege ich die Fragen:
Wenn wir von bedürfnisorientierter Begleitung sprechen, dann liegt der Fokus oft bei unseren Kindern. Bedürfnisorientierte Begleitung schließt jedoch die Bedürfnisse der Eltern ausdrücklich mit ein.
Erkrankungen wie Depression und Angststörungen finden in einem erschwerten Zugang zu den eigenen Bedürfnissen ihren Nährboden.
Was sind also Bedürfnisse?
Nach Marshall Rosenberg sind Bedürfnisse die Antriebskraft hinter all unserem Tun.
Dabei ist es unsere natürliche Aggression, die uns als Urkraft zur Verfügung steht, um uns im Leben dahinzubewegen, wohin wir möchten. Oder uns entsprechen abzugrenzen, wenn wir etwas eben nicht möchten. Wut entwickelt sich erst dann, wenn Aggression nicht zum Erfolg führt. Das heißt, wenn ich das, was ich brauche oder möchte, nicht bekomme.
Und damit ich das bekomme, was ich brauche, müssen wir als Eltern lernen, unseren eigenen Bedürfnissen mit derselben Ernsthaftigkeit zu begegnen, wie der unserer Kinder.
Ich möchte dich in dieser Folge dazu einladen, dir zu erlauben, Grenzen zu setzen, um für dich einzustehen. Gleichzeitig kannst du dabei freundlich und deinem Kind zugewandt bleiben, es begleiten und trösten, wenn dein Kind zurecht über deine gesetzte Grenze mit Enttäuschung reagiert.
Um unsere Grenze spüren und wahren zu können, ist es hilfreich, in Konfliktsituationen die Bedürfnisbrille aufzusetzen und zu fragen:
Viel Spaß beim Lauschen und Lernen.
Buchempfehlung:
Mehr Infos zu mir sowie meinen Blog findest du auf meiner Webseite:
Instagram: stefanie.dorneanu
Schön, dass es dich gibt!
-----
Musik: Forever Sunrise - by Jonny Easton
Helena ist eine ehemalige Kollegin von mir, die sich bereit erklärt hat, über ihre Herausforderungen im ersten Jahr mit ihrem Sohn zu sprechen. Danke hierfür, liebe Helena, denn bisher wissen wenige Menschen von deiner Reise zu dir, die im ersten Jahr mit deinem Sohn begonnen hat.
Teilweise überwältigt von der Verantwortung, die Helena nun für ein kleines Wesen trägt, begegnete sie vielen Zweifeln, fand sich in toxischen Vergleichen mit anderen Müttern wieder, welche das Gedankenkarussell von Tag zu Tag mehr anfachten. Schließlich ist es der Kontakt mit einer Wut in ihr, die sie zuvor noch nicht gespürt hat, die sie veranlasst, sich Unterstützung im Verein Licht & Schatten e.V. zu suchen. Erst hier erkennt sie, dass die sie sich selbst für ihre neu entdeckte Wut so sehr ablehnt, dass sie die Wut sogar gegen sich selbst richtet. Wie sie den Weg raus aus der Depression gefunden hat und was sie gelernt hat, erfährst du in dieser Folge.
Danke, Helena, für das schöne Gespräch.
Kontakt zum Verein Licht & Schatten:
Noch eine Anmerkung:
Mehr Infos zu mir sowie meinen Blog findest du auf meiner Webseite:
Instagram: stefanie.dorneanu
Schön, dass es dich gibt!
-----
Musik: Forever Sunrise - by Jonny Easton
Wut ist die Emotion, die im Elternsein eine der größten Herausforderungen darstellt, weil wir selbst nicht wirklich gelernt haben mit dieser so wertvollen Emotion gut umzugehen und sie für uns zu nutzen.
Dem Gefühl der Wut keinen Ausdruck geben zu dürfen, nimmt dir oder deinem Kind eine Farbe aus der bunten Palette an Emotionen, Gefühlen und Empfindungen, die alle zu uns gehören, damit wir uns verbunden und lebendig fühlen. Eine nicht gelebte oder unintegrierte Emotion bedeutet keineswegs, dass sie abhanden gekommen ist. Es ist vielmehr der anstrengende Versuch unseres Inneren, einen mit Luft gefüllten Ballon ständig unter Wasser zu drücken.
Wenn du diese Folge hörst, dann bist du schon einen riesigen Schritt gegangen. Denn du möchtest nicht oder hast sogar Angst davor, deinen noch ungeheilten Umgang mit Wut an deinen eigenen Kindern auszulassen.
In dieser Folge erfährst du:
Während des Prozesses möchte ich dich einladen dir darüber im Klaren zu sein: Das Mamasein haben wir nicht studiert und nicht gelernt. Es kommen Situationen, auf die sind wir nicht vorbereitet, weil sie uns selbst mit Gefühlen und Empfindungen konfrontieren, für die wir nicht bereit sind, die uns überfordern, die wir nicht fühlen wollen. Es braucht Zeit, Verständnis, Reflexion, Unterstützung und am Ende die Integration von eigenen Erlebnissen und Erfahrungen, damit wir unsere eigene Ganzheit an unsere Kinder weitergeben können.
Du bist nicht allein.
Mehr Infos zu mir sowie meinen Blog findest du auf meiner Webseite:
Instagram: stefanie.dorneanu
Schön, dass es dich gibt!
-----
Musik:
In dieser inspirierenden Folge spreche ich mit Kathrin Szabó. Kathrin ist Trauma- und Atemcoach und inspiriert mit ihrem Sein andere, den eigenen authentischen Weg zu gehen. Damals noch diagnostiziert mit Boderline und Bulemie begann für Kathrin eine Erkenntnisreise. Mit der Geburt ihrer Tochter wurde ihr später ganz deutlich ein Spiegel vorgehalten, der ihr half, die kraftvolle Emotion Wut wieder Stück für Stück zu integrieren. Seither ist sie auf einer Lernreise aus Selbsterfahrung, die sie auch in ihre Weiterbildungen zur zert. Trauma- und Atemcoach mittragen. In dem Gespräch blicken wir gemeinsam hinter die Funktion von Gefühlen als Impulsgeber für unsere Handlungen. Gefühle sind die wichtigste Sprache unseres Körpers für die Erfüllung unserer Bedürfnisse.
Kathrin erzählt
Danke Kathrin Szabó für dieses schöne Gespräch!
Mehr zur erwähnten „Compassionate Inquiry“ Methode von Dr. Gabor Maté:
Meine Buchempfehlung zum Überwintern:
Mehr Infos zu meinen Yoga- und Coachingangeboten findest auf meiner Webseite:
Instagram: stefanie.dorneanu
Schön, dass es dich gibt!
Alle Empfehlungen, die ich hier gebe, sind unbezahlte Werbung.
-----
Musik: Forever Sunrise - by Jonny Easton
Alle Gefühle und Empfindungen, die wir erleben, ergeben Sinn. Um dies zu begreifen, dürfen wir lernen, die Sprache unseres Körpers zu verstehen, ja gar zu sprechen. Bis dahin ist es ein Weg, auf dem uns besonders im Falle von Depression und Ängsten, die unseren Alltag teilweise ummanteln, immer wieder der Wunsch begegnen wird, bitte aus diesem Körper aussteigen zu können. Vielleicht auch nur für eine kleine Weile, bis sich der Sturm in uns gelegt hat. Doch wir können weder aussteigen noch ist die Trennung von unserem körperlichen Erleben das, was uns zu näher zu uns bringt. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn wir lernen, wieder eine Verbindung zu unserem Körper aufzubauen, die wohlwollend und mitfühlend halten kann, was sich an Gefühlen und Empfindungen in uns zeigt, sind wir wieder in der Annahme und damit im liebevollen Kontakt mit uns selbst.
In dieser geführten Meditation leite ich dich durch eine etwa 15-minütige Reise durch deinen Körper von den Zehen bis zum Scheitelpunkt deines Kopfes. Auf dieser Reise möchte ich dich einladen, wahrzunehmen, was ist. Wie fühlen sich deine Füße an? Wie deine Nacken? Wie ist deine Atmung in diesem Moment?
So kommst du an, im Hier und Jetzt, in der Präsenz in deinem Körper. Und in dem Moment, wo sein darf, was da ist, shiften wir vom Widerstand in die Annahme. Von hier aus darf fließen, sich angestaut hat.
Viel Spaß dabei!
Instagram: stefanie.dorneanu
Schön, dass es dich gibt!
------
Music used Forever Sunrise - by Jonny Easton Link:
Check out his channel Link: https://www.youtube.com/jonnyeaston
Als Mama gibt es Phasen, in denen Zeiten der Selbstfürsorge rar gesät sind. Und doch ist es so wichtig, dass du dich über die Verantwortung für dein(e) Kind(er) nicht selbst vergisst. Bist du mit dir in Balance und mit dir verbunden, gelingt es dir leichter, diese Verbundenheit mit in deinen Alltag zu nehmen.
Meinen Tag mit Selbstfürsorge in Form von Meditation, Yoga-Übungen und Atmung zu beginnen, bringt mich über eine wohlwollende Achtsamkeit in die Körperpräsenz und damit raus aus den Gedankenstrudeln und rein ins Spüren. Über diesen Anker der Präsenz mit mir selbst ist es viel leichter für meinen Sohn und meine Familie da zu sein.
Wie angekündigt findest du hier Inspirationen für geführte Meditationen, die ich selbst gerne mache:
Peter Beer
Verena König
Für geführte Atemmeditationen nutze ich die kostenlose Breath-Hold-Be App.
Alle Empfehlungen, die ich hier gebe, sind unbezahlte Werbung.
-----
Musik:
Wir wünschen uns den eigenen Heilungsweg mit Depression und Angststörung gerne gradlinig, mit stetig steigender Leichtigkeit im Umgang mit unserer Gedanken-, Gefühlswelt und den Empfindungen unseres Körpers. Tatsächlich ist es ganz natürlich, dass wir auf dem Weg Richtung mentale Gesundheit immer wieder Einbrüche und Rückschläge erleben. Zu tief sitzen alte Muster, zu vielschichtig sind die Ursachen leidvollen Erlebens im Alltag.
Ich weiß selbst nur zu gut, dass sich jeder Rückfall anfühlen kann, wie eigenes Versagen. Doch vielmehr hilft der Gedanke jede schwierige Phase als ein Lerngeschenk zu mehr Selbstverbindung mitfühlend zu umarmen und das innere Vertrauen zu finden, dass sich auch diese Phase mit neuen Einsichten und Erkenntnissen wieder verabschieden wird.
Ich teile mit dir in dieser Episode:
- Wie ich erkenne, dass ich wieder in eine depressive Episode rutsche.
Alle Infos zu Stefanie Dorneanu´s Yoga- und Coachingangeboten findest du hier:
Schön, dass es dich gibt!
-----
Musik:
Angst&Wunder - Der Podcast rund ums Thema Mamasein mit Depression und Angststörung.
Alle Infos zu Stefanie Dorneanu´s Yoga- und Coachingangeboten findest du hier:
Instagram: stefanie.dorneanu
Schön, dass es dich gibt.
------
Musik:
From the publisher's feed