Anno Mundi – Von Byzantinern und Griechen

Anno Mundi – Von Byzantinern und Griechen

By Günter L. FuchsHistory
Download on the App Store

Anno Mundi – Von Byzantinern und Griechen episodes

  • AM21: Abwehrkampf und Restrukturierung – Beginn des „Dunklen Zeitalters“

    Diese Folge behandelt die Jahrzehnte nach dem Tod von Kaiser Herakleios im Jahr 641 und beschäftigt sich mit der Regierung seines Enkels Constans’ II. (641–668) und seines Urenkels Konstantins IV. (668–685). Wir widmen uns den anhaltenden Offensiven der muslimischen Araber zu Land und zur See, dem Erscheinen der Bulgaren im Donauraum und den theologischen Diskussionen rund um die Lehre des Monotheletismus.

    Literatur:

    J. F. Haldon, Byzantium in the Seventh Century. The Transformation of a Culture. Cambridge 21997.

    J. F. Haldon, The Empire that Would Not Die. The Paradox of Eastern Roman Survival, 640–740. Cambridge, MA, 2016.

    N. Viermann, Herakleios, der schwitzende Kaiser. Die oströmische Monarchie in der ausgehenden Spätantike (= Millennium-Studien 89). Berlin 2021.

    Karten:

    Das Oströmische Reich um 641
    Das Oströmische Reich um 650
    Themenordnung (ca. 750)

    Episodenbild: Konstantin IV. und sein Gefolge (Mosaik in Sant’Apollinare in Classe, Ravenna)

    Unterstützen: ko-fi.com/annomundi

    1 hr
  • AM20: Armenien im römisch-persischen Spannungsfeld

    Diese Folge beschäftigt sich mit der Geschichte Armeniens, einem Land, das viele Jahrhunderte lang ein Nachbar des Römisch-Byzantinischen Reiches war und mit dem es politisch und kulturell enge Beziehungen gab. Wir sprechen über die antike und spätantike Geschichte Armeniens und setzen uns dabei u.a. mit den Ursprüngen des armenischen Volkes, mit dem römisch-persischen Dualismus und mit der Christianisierung des Landes auseinander.

    Literatur:

    R. G. Hovannisisan (Hrsg.), The Armenian People from Ancient to Modern Times. Vol. I: The Dynastic Periods: From Antiquity to the Fourteenth Century. New York 1997.

    W. Seibt – J. Preiser-Kapeller (Hrsg.), Die Entstehung der kaukasischen Alphabete als kulturhistorisches Phänomen – The Creation of the Caucasian Alphabets as Phenomenon of Cultural History. Referate des Internationalen Symposions (Wien, 1.–4. Dezember 2005) (= Veröffentlichungen zur Byzanzforschung 28). Wien 2011.

    Karten:

    Urartu (8. Jh. v. Chr.)
    Armenien unter Tigran I. (1. Jh. v. Chr.)
    Armenien im 4. Jh. n. Chr.
    Teilung Armeniens ab 384
    Römisch-persische Grenze 387 und 591

    Episodenbild: Das Kloster Xor Virap mit dem Berg Ararat im Hintergrund

    1 hr
  • AM19: Kaiser Herakleios, der letzte Perserkrieg und die arabische Expansion

    Diese Folge beschäftigt sich mit der langen Regierungszeit des Kaisers Herakleios (610–641) und mit Ereignissen, die das Römisch-Byzantinische Reich nachhaltig verändert haben. Wir sprechen über einen langen Perserkrieg (602–628), den Verlust und die Wiedereroberung Jerusalems, eine awarisch-persische Belagerung Konstantinopels (626) und die unerwartete arabische Expansion unter dem Banner einer neuen Religion.

    Literatur:

    G. J. Reinink – B. H. Stolte (Hrsg.), The Reign of Heraclius (610–641). Crisis and Confrontation (= Groningen Studies in Cultural Change 2). Leuven–Paris–Dudley, MA, 2002.

    N. Viermann, Herakleios, der schwitzende Kaiser. Die oströmische Monarchie in der ausgehenden Spätantike (= Millennium-Studien 89). Berlin 2021.

    Karten:

    Das Oströmische Reich im Jahr 600
    Ostrom und Persien im Jahr 600
    Römische und byzantinische Kampagnen (611–624)
    Kampagnen des Herakleios (624–628)
    Das Persische Reich inkl. Eroberungen (621)
    Arabische Offensive Palästina/Syrien (634–636)
    Arabische Offensive Ägypten (639–642)
    Das Oströmische Reich um 650

    Zitat: Georg von Pisidien, Expeditio Persica 96–103; zitiert nach: N. Viermann, Herakleios, der schwitzende Kaiser. Die oströmische Monarchie in der ausgehenden Spätantike (= Millennium-Studien 89). Berlin 2021, 195.

    Podcast-Empfehlung: „tell me a history | Erzähl mir eine Geschichte“ von Nadja Danilenko (Folge 1: Muhammad)

    Episodenbild: Rückgabe des Kreuzes Christi durch die Perser an Kaiser Herakleios 629/630 (Deckenfresko der Vierungskuppel der Klosterkirche Wiblingen von Januarius Zick 1778).

    1 hr 7 min
  • Special3: Das Leben eines Hochstaplers – Paulos Tagaris (feat. Déjà-vu Geschichte und Historia Universalis)

    Gemeinsam mit Ralf von Déjà-vu Geschichte und Elias von Historia Universalis folgen wir der Lebensgeschichte von Paulos Palaiologos Tagaris, dem womöglich größten Hochstapler der byzantinischen Zeit. Wir tauchen ein ins 14. Jahrhundert und reisen u.a. nach Konstantinopel, Palästina, Italien, Zypern und Frankreich.

    Literatur:

    Confessio monachi Pauli Tagaris. Ἐξομολόγησις μοναχοῦ Παύλου τοῦ Τάγαρι ἢ ὁμολογία. Τοῦ Περδίκη ὑπομνηματογράφου, in: F. Miklosich – J. Müller (Hrsg.), Acta patriarchatus Constantinopolitani MCCCXC–MCCCCII. Band 2 (= Acta et diplomata Graeca medii aevi sacra et profana 2), Wien 1862, 224–230.

    H. Hunger, Die Generalbeichte eines byzantinischen Mönches im 14. Jahrhundert, in: H. Hunger – O. Kresten (Hrsg.), Studien zum Patriarchatsregister von Konstantinopel II (= Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse 647). Wien 1997, 193–218.

    D. M. Nicol, The Confessions of a Bogus Patriarch: Paul Tagaris Palaiologos, Orthodox Patriarch of Jerusalem and Catholic Patriarch of Constantinople in the Fourteenth Century. Journal of Ecclesiastical History 21 (1970) 289–299.

    Episodenbild: Doppeladler auf einem Altartuch, das womöglich Paulos Tagaris gehörte.

    1 hr 4 min
  • AM18: Das Militärwesen in früh- und mittelbyzantinischer Zeit

    In dieser Folge besprechen wir zunächst das (ost)römische Militärwesen der Spätantike und widmen uns anschließend den weitreichenden Veränderungen im Zuge des Übergangs zur mittelbyzantinischen Zeit im 7. Jahrhundert. Wir lernen dabei die verschiedenen Truppenarten kennen wie die themata und die tagmata, wir erfahren etwas über die Ausrüstung der Infanterie und der Kavallerie und wir besprechen, welche Auswirkungen regelmäßige bewaffnete Konflikte auf Gesellschaft und Siedlungsplanung hatten.

    Literatur:

    J. Haldon, Byzantium at War, AD 600–1453. London 2004.

    J. Haldon, Military Technology and Warfare, in: E. Jeffreys – J. Haldon – R. Cormack (Hrsg.), The Oxford Handbook of Byzantine Studies. Oxford 2008, 473–481.

    J. Haldon, The Army, in: E. Jeffreys – J. Haldon – R. Cormack (Hrsg.), The Oxford Handbook of Byzantine Studies. Oxford 2008, 554–561.

    J. Haldon, Warfare, State and Society in the Byzantine World. London 2002.

    J. Koder, Byzanz, der Mittelmeerraum und Europa. Ökumenische Ideologie und militärische Realpolitik, in: Th. Kolnberger – I. Steffelbauer – G. Weigl (Hrsg.), Krieg und Akkulturation (= Expansion – Interaktion – Akkulturation. Historische Skizzen zur Europäisierung Europas und der Welt 5). Wien 2004, 16–38.

    Episodenbild: Thomas der Slawe († 823) verhandelt mit den Sarazenen (Skylitzes Matritensis)

    38 min
  • AM17: Ostrom um 600 – Maurikios und Phokas

    Die Grenzen des Römischen Reiches waren im späten 6. Jahrhundert gleich an mehreren Seiten bedroht, doch auch im Inneren waren die Verhältnisse nicht immer stabil. In dieser Folge besprechen wir zunächst die Regierung von Kaiser Maurikios (582–602), der bemüht war, den Krieg mit Persien zu beenden und die Kontrolle über den Balkanraum zurückzugewinnen. Wie nachhaltig seine Erfolge waren und wie es zur „Schreckensherrschaft“ des Phokas (602–610) kam, erfahren wir in der zweiten Hälfte der Folge.

    Literatur:

    A. Louth, The Byzantine Empire in the Seventh Century, in: P. Fouracre (Hrsg.), The New Cambridge Medieval History. Volume I c. 500–c. 700. Cambridge 2005, 291-316.

    A. Louth, The Eastern Empire in the Sixth Century, in: P. Fouracre (Hrsg.), The New Cambridge Medieval History. Volume I c. 500–c. 700. Cambridge 2005, 93–117.

    M. Meier, Kaiser Phokas (602–610) als Erinnerungsproblem. Byzantinische Zeitschrift 107 (2014) 139–174.

    F. E. Shlosser, The Reign of the Emperor Maurikios (582–602). A Reassessment = Η βασιλεία του αυτοκράτορα Μαυρικίου (582–602). Μια απανεκτίμηση (= Historical Monographs = Ιστορικές Μονογραφίες 14). Athen 1994.

    M. Whitby, The Successors of Justinian, in: A. Cameron – B. Ward-Perkins – M. Whitby (Hrsg.), Late Antiquity: Empire and Successors, A.D. 425–600 (= The Cambridge Ancient History 14).  2000, 86–111.

    N. Viermann, Herakleios, der schwitzende Kaiser. Die oströmische Monarchie in der ausgehenden Spätantike (= Millennium-Studien 89). Berlin 2021.

    Episodenbild: The Deposition of Phocas 610 AD

    56 min
  • AM16: Christliche Pilgerreisen und das Heilige Land in der Spätantike

    Die Region Palästina – lange Zeit eine eher wenig bedeutsame Provinz des Römischen Reiches – war infolge der Konstantinischen Wende und der staatlich geförderten Christianisierung großen Veränderung ausgesetzt. Das äußerte sich einerseits durch eine rege Bautätigkeit an den Orten der christlichen Heilsgeschichte und andererseits durch die Etablierung eines christlichen Pilgerwesens, das die heiligen Stätten des Alten und des Neuen Testaments zum Ziel hatte.

    Literatur:

    H. Donner, Pilgerfahrt ins Heilige Land. Die ältesten Berichte christlicher Palästinapilger (4.–7. Jh.). Stuttgart 2003.

    V. Drbal, Pilgerfahrt im spätantiken Nahen Osten (3./4.–8. Jahrhundert). Paganes, christliches, jüdisches und islamisches Pilgerwesen. Fragen der Kontinuitäten (= Byzanz zwischen Orient und Okzident 7). Mainz 2018.

    E. D. Hunt, Holy Land Pilgrimage in the Later Roman Empire A.D. 312–460. Oxford 1984.

    Episodenbild: Mosaikkarte von Madaba (6. Jh.)

    1 hr 2 min
  • Special2: Die Schlacht bei Manzikert (1071) (feat. Geschichte Europas und Historia Universalis)

    Am 26. August 1071 fand in der Nähe der ostanatolischen Stadt Manzikert eine Schlacht statt, die für die Byzantiner den Verlust Kleinasiens besiegelte, den Startschuss für die türkische Besiedlung Anatoliens gab und darüber hinaus das Zeitalter der Kreuzzüge einläutete. So zumindest das gängige Narrativ. Über die Vorgeschichte, Vorbereitung und Ablauf sowie die Auswirkungen dieser byzantinisch-seldschukischen Begegnung unterhalten sich Toby von Geschichte Europas, Elias von Historia Universalis und Günter von Anno Mundi.

    Literatur:

    A. Kaldellis, Streams of Gold, Rivers of Blood. The Rise and Fall of Byzantium, 955 A.D. to the First Crusade. New York 2017.

    Podcast-Empfehlungen:

    Geschichte Europas (Twitter) – Tobys Podcast
    Historia Universalis (Twitter) – Elias’ Podcast

    Episodenbild: Sultan Alp Arslan demütigt Kaiser Romanos IV. (französische Miniatur des 15. Jahrhunderts)

    1 hr 18 min
  • AM15: Justinians schweres Erbe – Grenzen in Gefahr

    In der Ära Justinians expandierte das Oströmische Reich in Richtung Westen, doch schon bald zeigte sich, wie wenig nachhaltig diese Eroberungen waren. In dieser Folge betrachten wir die Regierungszeit von Justin II. (565–578) und Tiberios II. Konstantin (574/578–582) und erfahren dabei, wie die Langobarden nach Italien kamen und was das mit den Awaren und Gepiden zu tun hatte, wie die Slawen den Balkanraum für sich entdeckten und wie der alte Konflikt gegen das persische Sasanidenreich neu aufflammte.

    Literatur:

    A. Louth, The Eastern Empire in the Sixth Century, in: P. Fouracre (Hrsg.), The New Cambridge Medieval History. Volume I c. 500–c. 700. Cambridge 2005, 93–117.

    J. Moorhead, Ostrogothic Italy and the Lombard Invasions, in: P. Fouracre (Hrsg.), The New Cambridge Medieval History. Volume I c. 500–c. 700. Cambridge 2005, 140–161.

    J. Moorhead, The Byzantines in the West in the Sixth Century, in: P. Fouracre (Hrsg.), The New Cambridge Medieval History. Volume I c. 500–c. 700. Cambridge 2005, 118–139.

    M. Whitby, The Balkans and Greece 420–602, in: A. Cameron – B. Ward-Perkins – M. Whitby (Hrsg.), Late Antiquity: Empire and Successors, A.D. 425–600 (= The Cambridge Ancient History 14).  2000, 701–730.

    M. Whitby, The Successors of Justinian, in: A. Cameron – B. Ward-Perkins – M. Whitby (Hrsg.), Late Antiquity: Empire and Successors, A.D. 425–600 (= The Cambridge Ancient History 14).  2000, 86–111.

    Podcast-Empfehlung: Geschichten aus der Geschichte (Twitter)
    GAG01: Vier Langobarden-Könige und ein Trinkbecher

    Episodenbild: Das Byzantinische Reich im Jahr 565

    37 min

About Anno Mundi – Von Byzantinern und Griechen

From the publisher's feed

Ein Podcast über die faszinierende Geschichte des Byzantinischen Reiches und Griechenlands vom Ende der Antike bis heute.

More shows like Anno Mundi – Von Byzantinern und Griechen

Geschichten aus der Geschichte by Richard Hemmer und Daniel Meßner

Geschichten aus der Geschichte

183 Listeners

Spektrum-Podcast by detektor.fm – Das Podcast-Radio

Spektrum-Podcast

14 Listeners

His2Go - Geschichte Podcast by David Jokerst & Victor Söll

His2Go - Geschichte Podcast

28 Listeners

Meditation zum Einschlafen by Ralf Lederer

Meditation zum Einschlafen

1 Listeners

Der Rest ist Geschichte by Deutschlandfunk

Der Rest ist Geschichte

16 Listeners