Anno Mundi – Von Byzantinern und Griechen

Anno Mundi – Von Byzantinern und Griechen

By Günter L. FuchsHistory
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Anno Mundi – Von Byzantinern und Griechen episodes

  • AM14: Konstantinopel – vom alten Byzanz zum Neuen Rom

    Das Byzantinische Reich und das römische Kaisertum waren ein Jahrtausend lang eng mit der Stadt Konstantinopel verbunden. In dieser Folge betrachten wir die Geschichte der Stadt ab der Gründung der griechischen Kolonie Byzantion bis zur Erweiterung zur kaiserlichen Residenz unter Konstantin dem Großen und dem weiteren Ausbau bis in die Ära Justinians. Anschließend wagen wir einen Spaziergang durch die Stadt, wie sie im 6. Jahrhundert ausgesehen hat, und lernen dabei die wichtigsten Bauwerke Konstantinopels jener Zeit kennen.

    Literatur:

    P. Schreiner, Konstantinopel. Geschichte und Archäologie (= C. H. Beck Wissen 2364). München 22015.

    Karten: Konstantinopel, Palastviertel

    Rundgang:

    Augustaion, Säule des Justinian, Magnaura (Senat?), Chalke-Tor, Palastviertel, Raum der 19 Liegen, Daphne-Palast, Chrysotriklinos, Peristyl, Tzykanisterion, Hippodrom, Kathisma, Thermen des Zeuxippos, Hagia Sophia, Hagia Eirene, Cisterna Basilica, Milion, Mese, Forum des Konstantin, Praitorion, Senat, Forum des Theodosios (Forum Tauri), Philadelphion, Kapitol, Forum Bovis, Forum des Arkadios, Theodosianische Mauer, Godenes Tor, Polyeuktos-Kirche, Apostel-Kirche, Adrianopel-Tor (Charisios-Tor)

    Episodenbild:

    Stiftermosaik des 11. Jahrhunderts am südwestlichen Eingang der Hagia Sophia: Theotokos flankiert von Justinian (mit einem Modell der Hagia Sophia) und Konstantin (mit einem Modell der Stadt Konstantinopel).

    45 min
  • AM13: Justinian I. – Gesetzgeber, Eroberer und Bauherr

    In dieser Folge betrachten wir die lange Regierungszeit von Justinian I. (527–565), einem der bekanntesten und prägendsten byzantinischen Kaiser. Wir sprechen über die Kodifikation des römischen Rechts, einen großen Aufstand in Konstantinopel, den Neubau der Hagia Sophia, einen Pestausbruch und natürlich über Justinians Kriege gegen die Perser, Vandalen und Ostgoten.

    Literatur:

    P. Heather, Rome Resurgent. War and Empire in the Age of Justinian. New York 2018.
    H. Leppin, Justinian. Das christliche Experiment. Stuttgart 2011.

    Karten: 527/565 und 565

    Zitate:
    Johannes Lydos, De magistratibus populi Romani 3,70; zitiert nach: H. Leppin, Justinian. Das christliche Experiment. Stuttgart 2011, 148.
    Prokop, BV 2,14,5f.; zitiert nach.: O. Veh (Hrsg.), Prokop. Vandalenkriege. München 1971, 263

    Podcast-Empfehlung: Geschichte Europas (Twitter)
    Folgen zur Pest: B-003, B-004 und B-005

    Episodenbild: Mosaik von Justinian I. in der Kirche San Vitale in Ravenna

    1 hr 35 min
  • Special1: Das Kaiserreich Trapezunt und die Aq Qoyunlu (feat. Historia Universalis)

    Gemeinsam mit den Kollegen von Historia Universalis begeben wir uns auf die Spuren des Kaiserreichs von Trapezunt (1204–1461), eines byzantinischen Separatreichs an den Ufern des Schwarzen Meeres, das sich trotz ständiger Bedrängung von außen über 250 Jahre lang behaupten und zu einem wirtschaftlichen Handelszentrum aufsteigen konnte. Einen maßgeblichen Beitrag daran hatte die geschickte Bündnispolitik Trapezunts in Bezug auf seine Nachbarn, wie z.B. den Aq Qoyunlu. Elias nimmt uns mit auf eine Reise zu den Aq Qoyunlu sowie den Qara Qoyunlu und ordnet sie in die Geschichte des Nahen Ostens ein.

    Literatur:

    A. Bryer, Trebizond: The Last Byzantine Empire. History Today 10/2 (1960) 125–134.
    S. P. Karpov, История Трапезундской империи. St. Petersburg 22017.
    S. P. Karpov, Trapezunt. Lexikon des Mittelalters 8 (1997) 957–959.
    A. G. K. Savvidis, Ιστορία της Αυτοκρατορίας των Μεγάλων Κομνηνών της Τραπεζούντας (1204–1461). Thessaloniki 32016.

    Episodenbild: Kaiser Alexios III. Megas Komnenos und Theodora Kantakouzene

    Podcast-Empfehlung: Historia Universalis (Twitter)

    1 hr 38 min
  • AM12: Wirtschaft in frühbyzantinischer Zeit

    Diese Folge behandelt die Wirtschaft des Oströmischen Reiches in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts. Es wird u.a. darauf eingegangen, welche naturräumlichen Voraussetzungen die verschiedenen Regionen mit sich brachten, wie die Ressourcen verteilt waren, in welchem Zustand die Städte sich befanden, welche Rolle Landwirtschaft und Handwerk spielten und welche See- und Landrouten es gab.

    Literatur:

    A. E. Laiou – C. Morrisson, The Byzantine Economy. Cambridge 2007.

    Karte: Das Oströmische Reich ca. 550

    Episodenbild: Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Byz. Evangeliar, 11. Jahrhundert)

    32 min
  • AM11: Ostrom um 500 – Zenon, Anastasios I. und Justin I.

    Wir begeben uns in die Zeit nach dem Ende des Weströmischen Reiches und überblicken ungefähr ein halbes Jahrhundert oströmische Geschichte, in der drei Kaiser die Geschicke des Reiches lenkten:
    Kaiser Zenon (474/476–491), der eine Lösung des Ostgoten-Problems am Balkan herbeiführte, aber eine kirchliche Spaltung mit Rom in Kauf nahm.
    Kaiser Anastasios I. (491–518), der die Verwaltung reformierte und den Staatsschatz füllte.
    Kaiser Justin I. (518–527), der sich mit dem Bischof von Rom versöhnte, aber gleichzeitig gegenüber den Ostgoten und den Persern auf Konfrontation setzte.

    Literatur:

    P. Heather, Rome Resurgent. War and Empire in the Age of Justinian. New York 2018.
    H. Leppin, Justinian. Das christliche Experiment. Stuttgart 2011.
    R. Pfeilschifter, Die Spätantike. Der eine Gott und die vielen Herrscher. München 2014.

    Zitat aus De ceremoniis:
    Griechisch: J. J. Reiske (Hrsg.), Constantini Porphyrogeniti imperatoris de ceremoniis aulae Byzantinae libri duo (= CSHB). Band 1. Bonn 1829, 417–419.
    Deutsch: H.-G. Beck (Hrsg.), Byzantinisches Lesebuch. München 1982, 70.

    Podcast-Empfehlung: Geschichte Europas (auf Twitter)
    von Tobias Jakobi (Podcast-Netzwerk schwarze0fm)
    Byzanz: Ein erster Überblick Teil 1 und Teil 2.

    54 min
  • AM10: Germanen in Africa – Das vandalische Jahrhundert

    Die sprichwörtlichen Vandalen als zerstörungswütige Personen sind auf den Chronik-Seiten der heutigen Medien allgegenwärtig. Doch wer waren die namensgebenden spätantiken Vandalen? Diesen war es immerhin gelungen, im heutigen Tunesien ein eigenes Königreich (435–534) zu errichten und ein ernstzunehmender politischer und militärischer Player im Mittelmeerraum zu werden, mit dem sich die Kaiserhöfe in Ravenna und Konstantinopel auseinanderzusetzen hatten.

    Literatur:

    R. Steinacher, Die Vandalen. Aufstieg und Fall eines Barbarenreichs. Stuttgart 2016.

    Episodenbild: Karl Bryullov: Sacking of Rome (455)

    1 hr 12 min
  • AM9: Vom geteilten Reich zum halben Reich (II)

    Diese Folge behandelt

    die letzten Jahrzehnte des Weströmischen Reiches (425–476/80). Uns begegnen
    dabei Hunnen und Vandalen sowie mächtige Heermeister wie Aëtius und Ricimer. Im Anschluss widmen wir
    uns den Entwicklungen im Oströmischen Reich und beschäftigen uns mit der
    Regierungszeit von Kaiser Leon I. (457–474). Wir lernen dabei den Heermeister
    Aspar kennen und erfahren, was es mit den Isauriern auf sich hat.

    Literatur:

    H. Brandt, Das Ende

    der Antike: Geschichte des spätrömischen Reiches (= Beck’sche Reihe 2151).
    München 2017.
    R. Pfeilschifter, Die Spätantike. Der eine Gott und die vielen Herrscher. München 2014.

    Episodenbild

    37 min
  • AM8: Kaiserliche Frauen der theodosianischen Dynastie

    Im 5. Jahrhundert

    traten einige weibliche Mitglieder der theodosianischen Kaiserdynastie
    politisch in Erscheinung. Dreien von ihnen ist diese Folge gewidmet: Galla
    Placidia (ca. 390–450), Aelia Pulcheria (399–453) und Athenaïs alias Aelia Eudocia (ca. 400–460).

    Literatur:

    A. Busch, Die Frauen

    der theodosianischen Dynastie. Macht und Repräsentation kaiserlicher Frauen im
    5. Jahrhundert (= Historia.
    Einzelschriften 237). Stuttgart 2015.

    Theodosian Dynasty

    Podcast-Empfehlung: Déjà-vu Geschichte Podcast
    von Ralf Grabuschnig

    Das Episodenbild: Galla Placidia, Aelia Pulcheria und Aelia Eudocia.

    45 min
  • AM7: Vom geteilten Reich zum halben Reich (I)

    Nach dem Tod von Kaiser Theodosius dem Großen (395) wurde das Römische Reich unter seinen Söhnen, Arcadius und Honorius, aufgeteilt und – wie sich später herausstellen sollte – war diese Teilung endgültig. Ihr erfahrt in dieser Episode etwas über die unterschiedliche Entwicklung der beiden Reichsteile, über Alarich und seine Westgoten, über den Rheinübergang von 406/407 und auch etwas über den am längsten dienenden Kaiser der römischen Geschichte: Theodosius II.

    Literatur:

    H. Brandt, Das Ende der Antike: Geschichte des spätrömischen Reiches (= Beck’sche Reihe 2151). München 2017.
    R. Pfeilschifter, Die Spätantike. Der eine Gott und die vielen Herrscher. München 2014.

    Das Episodenbild

    41 min
  • AM6: Die Drei Hierarchen

    Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit dem Leben und Wirken dreier Kirchenmänner des 4. Jahrhunderts, die bei der Ausformung der christlichen und im Speziellen der orthodoxen Theologie eine maßgebliche Rolle gespielt haben. Es geht um die drei Bischöfe: Basileios den Großen, Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomos.

    Literatur:

    The Oxford Dictionary of Byzantium
    Lemmata: Basil the Great; Cappadocian Fathers; Gregory of Nazianzos; John Chrysostom

    The Oxford Dictionary of Saints
    Lemmata: Basil the Great; Gregory of Nazianzus; John Chrysostom

    Wikipedia:
    Basil of Caesarea; Gregory of Nazianzus; John Chrysostom

    Zitat von Gregor von Nazianz:
    H.-G. Beck (Hrsg.), Byzantinisches Lesebuch. München 1982, 220–221.

    Das Titelbild zeigt eine Ikone der Drei Hierarchen (Byzantinisches und Christliches Museum, Athen).

    42 min

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Ein Podcast über die faszinierende Geschichte des Byzantinischen Reiches und Griechenlands vom Ende der Antike bis heute.

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