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Weil zufällig zwei Anime-Filme über rothaarige Kriegerprinzessinnen auf Netflix erschienen sind, kann man sie ja direkt zusammen besprechen!
Julian kann den Bait-and-Switch von Hosodas „Scarlet“ immer noch nicht verkraften. Lukas Emotionen kochen zwar nicht ganz so hoch, das verschenkte Potenzial sieht er aber auch. Und dass man bei einer Anime-Adaption von „Herr der Ringe“-Material so kalt bleiben kann, sagt auch einiges über „Die Schlacht der Rohirrim“ aus. Und das nicht nur wegen der Belagerung im Winter.
Scarlet Teaser 1
Julian:
Lukas:
Diese Folge behandelt Suizid. Falls du Hilfe brauchst:
Telefonseelsorge (kostenlos, anonym, 24/7): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 – auch per Chat:
Nummer gegen Kummer (Kinder & Jugendliche): 116 111
🇦🇹 Österreich: Telefonseelsorge 142
🇨🇭 Schweiz: Die Dargebotene Hand 143
Nachdem Lukas Julian bzgl. Ticketkauf für den ersten Demon Slayer Infinity Castle Movie hat sitzen lassen, konnte er ihn nun endlich auf Crunchyroll nachholen. Viele Flashbacks, eine sehr serielle Handlungsstruktur und Demon Slayer typische Schwächen haben dessen Stärken ein wenig getrübt. Und dann hat man auch noch gar nicht die Länge erwähnt…
Julian:
Lukas:
Während draußen die Wälder brennen, qualmt es in der Sommer-Season mindestens genauso stark: zwei Anime machen das Rauchen sogar zum Programm.
In "Mushoku Tensei" Staffel 3 ist endlich Eris zurück! "The Ghost in the Shell" erhält eine absolut großartige, dem Manga getreue Adaption. "Goodbye, Lara" könnte Lukas vielleicht mit der kleinen Meerjungfrau versöhnen. Dazu kehrt "Tanya the Evil" endlich nach 7 Jahren zurück und Lukas scheint den Arbeitsstress zuzusetzen, wenn er versucht Julian einen Raucher-Anime zu empfehlen.
Unter dem Radar könnte "Jaadugar: A Witch in Mongolia" fliegen. Auf historischen Figuren basierend wird einer Muslimin im 13. Jhd. in der Mongolei gefolgt. Dazu ein interessanten Artstyle und Hofpolitk?
Julian:
Lukas:
Diese Season wurde diesmal sehr von den Top-Titeln getragen. Während Witch Hat Atelier und Nippon Sangoku klar ihre Qualität halten konnten, wurde Julian absolut von "Botan Kamiina Fully Blossoms When Drunk" überrascht. Begeisterung und Emotionen kochen über.
Akane-banashi konnte Lukas mit einem starken Antagonisten überzeugen und Dorohedoro musste der finalen Staffel von Dr. Stone weichen. Nicht wegen dessen Qualität, sondern weil Lukas der Serie einen Abschluss gönnen wollte.
Unerwartet scheint Staffel 4 von Re:Zero aber beide zu spalten.
Julian:
Lukas:
Satoshi Kons zweiter Film scheint Elemente zu verbinden, die wie füreinander geschaffen sind: Seine Art Realität und Illusion zu vermischen und Filme.
Umso größer war Julians Erwartung, an den letzten Film von Kon, den er noch nicht gesehen hatte.
Lukas war dagegen eher drauf gespannt, wie ihm der Film beim vierten Rewatch gefällt.
Letztendlich waren sie aber ein wenig ambivalenter als erhofft. Und das trotz Ninja-Chiyoko. Und der Musik von Susumu Hirasawa.
Julian:
Lukas:
Julian hatte ein wenig Schwierigkeiten sich bei seiner Vielfalt an Titeln auf nur einige wenige zu beschränken.
Julian erfreut sich an abwechslungsreicher Animation mit Yuri zwischen Anime Girls und das trotz des Alkohols und Rauchens. Lukas hingegen freut sich über einen anspruchsvollen Titel mit guten Dialogen und sehr ausgefallenem Artstyle und Direction mit "Nippon Sangoku". Das Highlight der Season wird aber Witch Hat Atelier sein, das mit Fantasy, Hexen und Schreibwaren einfach auf Julian zugeschnitten ist. Dieser versucht Lukas auf den etwas untergehenden Titel des gleichen Regisseurs kurz vor der Veröffentlichung auf Netflix einzustimmen, "Akane-banashi". Die neue Re:Zero Staffel darf natürlich auch nicht fehlen, besonders freuen sich die beiden aber über die Fortsetzung von Dorohedoro, die endlich nach sechs langen Jahren erschienen ist! Grotesk, überraschend und einfach richtig gut!
Julian:
Lukas:
"Diese Season war das beste, was mir 2026 passiert ist." - Julian
Diese Aussage hat sich weiter bewahrheitet. Die Qualität hat sich bis zum Ende durchgezogen und diese Season wirklich zu etwas Besonderem werden lassen.
Endlich kann die 2. Staffel von Frieren zu zweit besprochen werden. Sentenced to be A Hero war zwar etwas formelhaft, dafür sehr gut aussehend. Und hatte eine starke letzte Episode, was sich auch als Trend ein wenig durch die Season zieht. Außerdem muss über die Entwicklungen in der 3. Staffel von Oshi no Ko geredet werden, und Lukas will seine Freude über das gute Ende von Fire Force loswerden.
Fate/strange Fake hat Julians Erwartungen (und Versprechungen an Lukas) mehr als erfüllt und Journal With Witch hat Julian persönlich so sehr berührt, wie es nur wenige Medien im Leben eines Menschen schaffen.
Julian:
Lukas:
In Folge 18 dieses Podcasts zum ersten Mal besprochen, hat Beastars nun nach fast 6 1/2 Jahren seine Anime-Adaption abgeschlossen. Viele Pausen dazwischen haben zwar die ersten zwei Staffeln verblassen lassen. Dass diese aber besser waren als das, was uns die finale Staffel geboten hat, darauf können sich Julian und Lukas einigen. Weshalb die letzte Staffel von Studio Orange's 3D-Animationsserie aber trotzdem unterhalten hat, lässt sich vielleicht mit Lukas' neu gefundenem Interesse an einem lateinamerikanischen Kulturgut erklären…
Julian:
Lukas:
Eines muss vorweg gesagt werden: Beide besprochenen Filme sind visuell absolute Spitzenklasse!
Netflix dachte sich, dass die Winter-Season 2026 nicht schon geil genug ist, und muss auch gleich zwei Top-Filme in dieser Zeit veröffentlichen (31. Dezember '25 zählt!). Nach Orb bzw. Ketzer im letzten Jahr waren beide auf "100 Meters", die Filmadaption eines weiteren Mangas desselben Mangakas, gespannt. Doch so interessant Regie und Animation des Titels auch sind, kamen beide doch eher gemischt aus dem Charakterdrama rund um den 100-Meter-Lauf heraus. "Cosmic Princess Kaguya" kam hingegen mit seiner sehr positiven Resonanz eher überraschend, doch während Lukas' gemischtes Fazit wenig verwunderte, fand sich auch Julian trotz der für ihn wie gemachten Themen auf derselben Seite wieder.
Julian:
Lukas:
Über Monate gehypt, jetzt ist sie endlich da!
Heiß ersehnte Fortsetzungen, interessante Neulinge und dann noch eine echte Überraschung. Wie viele Titel z.B. auf MAL über 8 sind, lässt das Otaku-Herz höher schlagen. Bei so einer Auswahl war es natürlich schwierig sich auf wenige Titel zu beschränken.
Überraschend ist aber, dass trotz dieser ganzen Top-Titel eine zunächst unscheinbare Serie den Titel des Anime of the Season streitig zu machen scheint: "Journal With Witch" ist ein solcher Titel, der nicht nur in Anime etwas ganz Besonderes ist. Menschlich, inspirierend und mit Figuren, in denen man sich wiedererkennen kann.
Kurzer Hinweis aufgrund der verspäteten Veröffentlichung:
Julian:
Lukas:
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