Antje Heimsoeth Podcast

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Antje Heimsoeth Podcast episodes

  • Woran scheitern Golfrunden?

    In dieser Podcast-Folge spreche ich über die häufigsten Gründe, warum Golfer auf einer Runde scheitern. Neben der Technik spielen vor allem körperliche Faktoren wie Dehydration und mangelnde Energie sowie mentale Faktoren wie Ergebnisdenken eine große Rolle. Ich gebe praktische Tipps, wie man diese Hürden überwinden kann.

    Key Takeaways

    • Dehydration vermeiden: Bei Hitze sollten Golfer bis zu sechs Liter Wasser auf einer Runde trinken, da Dehydration Konzentration, Entscheidungsfähigkeit und körperliche Leistung beeinträchtigt. Ein Trinkritual, wie nach jedem zweiten Schlag zur Wasserflasche zu greifen, hilft, regelmäßig zu trinken. Wasser sollte bei Raumtemperatur getrunken werden, um Energie zu sparen, und nicht erst bei Durstgefühl.
    • Nichts Neues auf dem Platz: Eine Golfrunde ist nicht der richtige Ort, um grundlegende Änderungen am Schwung auszuprobieren. Solche Anpassungen sollten auf der Driving Range oder im Training mit einem Pro erfolgen.
    • Prozess statt Ergebnis: Viele Golfer denken zu sehr an Ergebnisse wie Score oder Handicap. Stattdessen sollten sie sich auf kontrollierbare Faktoren konzentrieren: Gedanken, Emotionen, Verhalten, Schlägerwahl und die Ausführung der Routine. Der Fokus auf den Prozess führt zu besserem Spiel.
    • Energieversorgung auf dem Platz: Fehlende Energie beeinträchtigt die Leistung, daher sollte man vor und während der Runde essen und trinken. Alle drei Löcher eine kleine, gut verträgliche Portion zu sich nehmen, aber keine schweren Mahlzeiten wie Schweinsbraten. Zwei Stunden vor der Runde sollte man auf schweres Essen und Alkohol verzichten.
    • Klares Ziel setzen: Viele Golfer spielen mit unklarem Ziel, was zu Fehlschlägen führt. Man sollte sich vor jedem Schlag für ein klares Ziel und die gewünschte Flugkurve entscheiden und sich dann vollständig darauf committen. Unentschlossenheit, besonders beim Putten, führt zu schlechten Ergebnissen.
    • Frei schwingen statt schlagen: Golfer spielen ihr bestes Golf, wenn sie frei schwingen und nicht versuchen, den Ball zu führen oder zu lenken. Entscheide dich für ein Ziel und vertraue deinem Schwung. Zu viel Kontrolle führt zu Verspannungen und schlechteren Schlägen.
    • Körperliche Grundlagen trainieren: Golf erfordert Ausdauer, Kraft, Stabilität, Gleichgewicht und Konzentration. Ein Mangel an Fitness führt zu Leistungseinbußen auf den letzten Löchern. Regelmäßiges Kraft- und Fitnesstraining, auch im Winter, hilft, die Leistungsfähigkeit zu erhalten.
    • Konzentriere dich immer nur auf den Schlag, der vor dir liegt: Es ist sinnlos, über vergangene Fehler oder zukünftige Ergebnisse zu grübeln. Konzentriere dich immer nur auf den Schlag, der vor dir liegt. Das Nachdenken über vergangene Löcher oder Golfrunden führt zu schlechterem Spiel.

    ► Weiterlesen in meinem Buch „Sportmentaltraining. Erfolg beginnt im Kopf", 3. Auflage, oder „Golf mental: Mentale Stärke auf und neben dem Platz", 3. stark überarbeitete Auflage.

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    14 min
  • Der lauteste Kritiker bist oft du selbst

    Ich thematisiere in dieser Podcastepisode den inneren Kritiker - die schwierigste Person, die man führen muss. Ich erkläre, wie der Drunken monkey die mentale und körperliche Gesundheit beeinträchtigen kann, und biete mentale Strategien an, um diesen zu kontrollieren. Ziel ist es, Führungskräften und anderen zu helfen, diese innere Stimme zu steuern, um bessere Entscheidungen zu treffen und persönliches Wachstum zu fördern.

    Key Takeaways

    • Den inneren Kritiker überwinden: Der innere Kritiker ist eine Denkgewohnheit, die sich verändern lässt. Gedanken sind keine Fakten. Man sollte sie von Tatsachen trennen, z.B. durch die Frage von Byron Katie: 'Kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass dieser Gedanke wahr ist?' Ein Blick auf den Lebenslauf kann zeigen, dass man qualifiziert ist.
    • Feedback als Hilfe zum Wachstum: Betrachte Feedback als Hilfe zum Wachsen, nicht als Urteil über die eigene Person. Feedback blockiert nicht, sondern fördert die Entwicklung. Zudem sollte man sich fragen, was die innere Stimme in zehn Jahren kosten wird – etwa eine Gehaltserhöhung oder eine Karrierechance.
    • Gegenbeweise suchen: Schreibe die Aussage des inneren Kritikers auf und hinterfrage sie. Suche Gegenbeweise und formuliere einen unterstützenden Gedanken, den du auf Post-its an Orten wie dem Bildschirm oder Kühlschrank platzierst. Diese Stimme wird sich immer wieder melden, sollte aber nicht das letzte Wort haben.

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    11 min
  • Besser Golf spielen: Die wichtigsten Erfolgshebel

    In dieser Podcast-Episode spreche ich über die wichtigsten Hebel für ein besseres Golfspiel: Bedeutung von Prozessfokus statt Ergebnisdenken, mentaler Stärke und einer soliden Pre-Shot-Routine. Zudem diskutiere ich die Rolle von Fitness, Ernährung und Freude als entscheidende Erfolgsfaktoren.

    Key Takeaways

    • Prozessfokus statt Score: Statt sich auf das Ergebnis oder den Score zu konzentrieren, sollte man den Fokus auf den Prozess und die sportliche Weiterentwicklung legen. Dazu gehört die Arbeit an Technik, körperlicher Fitness und mentalen Aspekten wie Gedankenkontrolle, Fokus, Selbstvertrauen und Emotionskontrolle.
    • Erfolgsfaktoren analysieren: Schreibe alle Erfolgsfaktoren auf (Ausrüstung, Technik, Taktik, Fitness, Ausdauer, Gleichgewicht, mentales und emotionale Stärke, Ernährung, Trinkverhalten etc.) und bewerte sie auf einer Skala von 0 bis 10. Wähle dann ein bis zwei Punkte aus, an denen du arbeiten möchtest.
    • Talent ist keine Ausrede: Fehlendes Talent oder ein später Einstieg sollten nicht als Ausrede dienen.
    • Mentale Stärke: Mentale Stärke bedeutet, am Tag X die bestmögliche Leistung abrufen zu können - unabhängig von inneren und äußeren Störfaktoren. Innere Störfaktoren sind Selbstzweifel oder negative Gedanken, die zu selbsterfüllenden Prophezeiungen führen können.
    • Pre-Shot-Routine ist entscheidend: Eine konsistente Pre-Shot-Routine gibt Sicherheit. Ich unterscheide zwischen einer klassischen Pre-Shot-Routine, einer Putt-Routine und einer Post-Shot-Routine. Zudem wird die Playbox (Ausführung) von der Thinkbox (Analyse) getrennt.
    • Im Hier und Jetzt bleiben: Angst und Nervosität entstehen, wenn man in der Vergangenheit (frühere Fehler) oder in der Zukunft (mögliche Konsequenzen) lebt. In der Gegenwart gibt es so gut wie keine Angst. Daher ist es wichtig, sich auf den aktuellen Schlag zu konzentrieren.
    • Fitness und Ernährung nicht unterschätzen: Viele Golfer unterschätzen den Einfluss von Fitness und Ernährung auf die Leistung. Besonders wichtig sind ausreichend Wasser (keine zuckerhaltigen Getränke) und Ausdauertraining, um Ermüdung auf den letzten Löchern zu vermeiden. Auch Aufwärmübungen vor der Runde sind essenziell.
    • Freude als Erfolgsfaktor: Freude ist kein Gegensatz zu Leistung, sondern ein entscheidender Motor für Spitzenleistung. Sie aktiviert innere Ressourcen, macht kreativer und hilft, Belastungen anders zu bewerten.

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    27 min
  • Erfolg beginnt dort, wo der Vergleich endet

    In dieser Podcast-Folge reflektiere ich über das Thema Erfolg, insbesondere im Kontext der wirtschaftlichen Krise, und Vergleich mit anderen. Die Folge bietet praktische Werkzeuge wie das Lebensrad und Reflexionsfragen, um eigene Erfolgsmaßstäbe zu definieren.

    Key Takeaways

    • Erfolg ist subjektiv: Erfolg wird von jedem anders definiert und ist stark von persönlichen Werten und Zielen abhängig. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass externe Vergleiche oft irreführend sind und nicht das eigene Lebensglück bestimmen sollten.
    • Lebensrad als Tool: Das Lebensrad ist ein Kreis mit acht Segmenten, die verschiedene Lebensbereiche wie Karriere, Finanzen, Gesundheit, Rollen und Beziehungen abbilden. Es hilft dabei, den eigenen Fortschritt zu messen und zu reflektieren, woher die eigenen Erwartungen stammen.
    • Hinterfrage deine Maßstäbe: Eine zentrale Frage ist: 'Woher stammt diese Erwartung, die ich an mich habe?' Oft übernehmen wir Maßstäbe von Eltern, sozialen Medien oder der Gesellschaft, ohne zu prüfen, ob sie wirklich zu uns passen. Wenn niemand diesen Lebensbereich sehen könnte, würden wir ihn dann immer noch nach denselben Maßstäben beurteilen?
    • Vergleiche vermeiden: Es wird immer jemanden geben, der weiter ist oder mehr erreicht hat. Statt der Ziellinie eines anderen hinterherzulaufen, sollte man sich eigene, realistische Ziele setzen und den Fokus auf das legen, was man kontrollieren kann.
    • Kontrolle und Einfluss: Man sollte zwischen Dingen unterscheiden, die man vollständig kontrollieren kann, teilweise kontrollieren kann oder gar nicht kontrollieren / beeinflussen kann. Zum Beispiel kann man nicht kontrollieren, ob man erfolgreicher wird, aber man kann kontrollieren, ob man seine eigenen Versprechen, die man sich selbst gegeben hat, einhält und seine persönliche Weiterentwicklung vorantreibt.
    • Wöchentliche Reflexion: Ein Tipp ist, sich mindestens einmal pro Woche Zeit zu nehmen, um die vergangene Woche zu reflektieren. Dabei sollte man prüfen, nach welchen Maßstäben man sein Leben beurteilt, woher diese kommen und ob man seine eigenen Werte gelebt hat.
    • Werte leben: Es ist wichtig, sich selbst und seinen Werten treu zu bleiben, auch wenn das bedeutet, dass man vielleicht nicht so schnell vorankommt.

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    12 min
  • Versagensangst im Sport überwinden – Mentale Strategien für mehr Selbstvertrauen und Bestleistungen im Wettkampf

    In dieser Podcast-Episode geht es um mentale Strategien zur Überwindung von Versagensangst im Sport. Ich stelle konkrete Techniken wie Atmung, Visualisierung und Wettkampfsimulation vor, um Selbstvertrauen aufzubauen und unter Druck die Leistung abzurufen.

    Key Takeaways

    • Prozessziele statt Ergebnisziele: Statt sich auf Pokale, Schleifen oder Ranglisten zu konzentrieren, sollten Sportler klare Prozessziele definieren, die sie kontrollieren können. Dazu gehört, schriftlich festzuhalten, worauf man vor, während und nach einem Wettkampf achten möchte. Auch die Reaktion nach einem Fehler sollte vorab geplant werden, um nicht im Fehler zu verharren, sondern schnell in den gegenwärtigen Moment zurückzukehren.
    • Nervosität kontrollieren: Eine erhöhte Herzfrequenz signalisiert Alarmbereitschaft und kann die Konzentration beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, Techniken zur Regulierung des Erregungsniveaus zu nutzen, insbesondere die Atmung. Dabei sollte die Ausatmung doppelt so lang sein wie die Einatmung, und der Bauch sollte sich beim Einatmen nach außen wölben.
    • Visualisierung des Erfolgs: Visualisierung stärkt das Selbstvertrauen und bereitet den Kopf auf reale Wettkampfsituationen vor. Es ist hilfreich, nicht nur den Erfolg zu visualisieren, sondern auch, wie man nach einem Fehler schnell wieder in einen positiven Zustand zurückfindet.
    • Erfolgstagebuch führen: Ein Erfolgstagebuch oder eine Wall of Success mit Bildern, Pokalen und Erinnerungsstücken hilft, in Krisenmomenten die eigene Entwicklung zu erkennen. Wenn ein Sportler nicht für ein Championat nominiert wird, kann er durch das Erfolgsjournal sehen, dass es sich nur um eine Delle handelt und nicht um ein grundsätzliches Versagen.
    • Fokus nach außen richten: Versagensangst führt zu einem inneren Fokus. Indem man die Aufmerksamkeit nach außen lenkt, z.B. auf das Gefühl im Treffmoment oder den gewünschten Ballflug (Golf), kann die Leistung verbessert werden.
    • Routinen entwickeln: Routinen vor, während und nach dem Wettkampf zahlen auf das Bedürfnis nach Sicherheit ein. Beispiele sind Pre-Shot-Routinen, Putt- und Post Shot Routinen im Golf oder der Umgang mit einem verschossenen Tor im Fußball. Routinen verhindern, dass einzelne Fehler die gesamte Wettkampfleistung beeinträchtigen.
    • Im gegenwärtigen Moment sein: Versagensangst entsteht oft durch Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft. Um in die Gegenwart zurückzukehren, hilft es, die Aufmerksamkeit auf die Umgebung bzw. Natur zu richten oder die Atmung zu beschreiben. Meditation wird von vielen Spitzensportlern wie Djokovic oder Mihambo genutzt, um Gedanken vorbeiziehen zu lassen.
    • Wettkampfsimulation trainieren: Training unter wettkampfähnlichen Bedingungen, z.B. mit Wettkampfkleidung an unbekannten Orten, bereitet auf den Druck vor.

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    18 min
  • Championate im Kopf gewinnen – Mentale Stärke für den großen Wettkampf

    In diesem Podcast spreche ich über die mentale Vorbereitung auf große Turniere und Championate. Die Anforderungen an den Wettkampf bleiben auf Championaten gleich, auch wenn die Umgebung anders und die Bedeutung größer sind.

    Key Takeaways

    • Druck durch Gedanken: Der Druck bei großen Wettkämpfen entsteht durch die eigenen Gedanken über den Wettkampf, nicht durch die Situation selbst. Gedanken wie 'Ich muss gewinnen' oder 'Ich muss es allen beweisen' erzeugen unnötigen Druck und lenken den Fokus auf unkontrollierbare Ergebnisse.
    • Vertrauen ins Training: Sportler sollten sich daran erinnern, dass sie ihre Fähigkeiten bereits unzählige Male im Training bewiesen haben. Es ist ein Fehler zu glauben, man müsse auf einem Championat etwas Außergewöhnliches leisten – das erzeugt nur Druck und verhindert Bestleistungen.
    • Muss- und Sollte-Sätze: Sätze wie 'Ich muss gut spielen' oder 'Ich muss die Trainerin beeindrucken' wirken motivierend, erzeugen aber in Wirklichkeit Druck. Stattdessen sollte man den Fokus auf kontrollierbare Handlungen legen, wie 'Ich bin hoch konzentriert' oder 'Ich konzentriere mich auf meinen Ritt'.
    • Fehler und Reaktion: Fehler sind unvermeidlich, aber nicht der Fehler selbst verschlechtert die Leistung, sondern die Reaktion darauf. Nach einem Fehler sollte man einen Reset machen und sich neu fokussieren, anstatt in Frust oder Selbstzweifel zu verfallen.
    • Handlungsziele statt Ergebnisziele: Statt sich auf Ergebnisse wie Siege oder Bewertungen zu konzentrieren, sollte man sich Handlungsziele setzen. Beispiele sind: 'Ich reite hochkonzentriert bis nach der Ziellinie' oder 'Ich halte meine Routinen ein'.
    • Routinen konsequent einhalten: Routinen geben Sicherheit und sollten auch unter Druck konsequent ausgeführt werden.
    • Mentalcoaching als Unterstützung: Mentalcoaching hilft Sportlern, konstanter zu werden, sich selbst zu vertrauen und am Wettkampftag die bestmögliche Leistung abzurufen. Es beginnt mit einer Ist-Analyse und arbeitet an inneren und äußeren Ressourcen.

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    19 min
  • Die Samen, die wir täglich säen – Kleine Gewohnheiten, große Veränderung

    Ich teile persönliche Lektionen über Lebensveränderungen, die Bedeutung von kleinen Gewohnheiten und die Wichtigkeit, trotz Rückschlägen optimistisch zu bleiben. Diese Podcastfolge betont die Einzigartigkeit jedes Einzelnen und die Notwendigkeit, den eigenen Lebenszweck zu finden und zu verfolgen.

    Key Takeaways

    • Der Lebensweg ist nicht linear: Das Leben ist kein linearer Prozess, sondern ein Auf und Ab mit vielen Hindernissen und Umwegen. Trotzdem ist es wichtig, optimistisch und zuversichtlich zu bleiben, da diese Haltung den eigenen Chemiecocktail im Körper beeinflusst.
    • Kleine Gewohnheiten formen die Zukunft: Tägliche Entscheidungen und kleine Gewohnheiten haben einen größeren Einfluss auf die Lebensgestaltung als große, dramatische Momente. Das Lesen, Weiterbildungen, Reisen und bewusste Gestaltung des Alltags sowie unser Umfeld prägen uns nachhaltig.
    • Samen säen: Positive Gewohnheiten wie das Führen eines Dankbarkeits- oder Erfolgstagebuchs verändern das Gehirn durch Neuroplastizität. Die täglichen "Samen", die wir säen, bestimmen, was wir in Zukunft ernten werden, sei es im persönlichen oder beruflichen Leben.
    • Prozesse und Entwicklung: Das Leben ist ein Prozess, und Dinge lassen sich nicht erzwingen. Dieser Prozess formt uns und hilft uns zu wachsen. Erfolgreich zu sein bedeutet, diesen Prozess anzunehmen und nicht nur zu wünschen oder zu träumen.
    • Scheitern als Lernchance: Scheitern ist nicht die Identität, sondern eine Chance zum Lernen und zur Neuausrichtung. Rückschläge und Ablehnungen definieren uns nicht, sondern können uns, wenn wir daraus lernen, besser und stärker machen.
    • Positiv bleiben: Positiv zu bleiben bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren, sondern trotz Hindernissen und harter Umstände einen Weg nach vorne zu finden. Ich bin eine optimistische Realistin, die auch nach Rückschlägen und Krankheiten weitergemacht hat.
    • Einzigartigkeit und Lebenszweck: Jeder Mensch ist einzigartig und hat etwas Besonderes zur Welt beizutragen.
    • Lebensfreude: Das tägliche Säen von Samen wie Mut, Liebe, Dankbarkeit und Liebe ist entscheidend für die Zukunft.

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    24 min
  • Gewinnen. Verlieren. – Mentale Stärke für Gewinnertypen

    In dieser Podcast-Episode, aufgenommen Anfang Juli 2026, spreche ich über den Umgang mit Niederlagen. Ich erkläre, warum es wichtig ist, Emotionen zuzulassen und den eigenen Wert nicht an Leistung zu koppeln. Im zweiten Teil gibt sie konkrete Übungen zur Stärkung der mentalen Stärke, wie Visualisierung, Selbstreflexion und Atemtechniken.

    Key Takeaways

    • Niederlagen verarbeiten: Nach einer Niederlage registriert das Gehirn den Misserfolg als bedeutsam und löst Emotionen wie Enttäuschung, Frust oder Scham aus. Diese Reaktion ist eine menschliche Schutzfunktion und kein Zeichen von Schwäche.
    • Leistung und Person trennen: Eine Niederlage beantwortet nicht die Frage, ob man gut genug ist, sondern nur, wie es an diesem Tag gelaufen ist. Wer den Selbstwert eng an das Ergebnis koppelt, gerät leicht in eine Spirale aus Selbstzweifeln. Es ist wichtig, zwischen der eigenen Person und der erbrachten Leistung zu unterscheiden, um langfristig Resilienz aufzubauen.
    • Guter vs. schlechter Verlierer: Ein guter Verlierer nimmt die Niederlage ernst, lernt daraus und behält seinen Selbstwert. Ein schlechter Verlierer definiert sich vollständig über Sieg oder Niederlage, sucht die Schuld bei anderen oder wertet sich selbst ab. Verlieren zu können bedeutet nicht, Niederlagen gleichgültig hinzunehmen, sondern sich nicht dauerhaft von ihnen definieren zu lassen.
    • Mentale Stärke definieren: Mentale Stärke bedeutet, am Tag X die bestmögliche Leistung abzurufen - unabhängig von inneren und äußeren Störfaktoren. Dazu gehören Selbstvertrauen, Entspannungsfähigkeit, emotionale Selbstregulation, Konzentrationsfähigkeit, Resilienz und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen. Mentale Stärke heißt nicht, keine Selbstzweifel zu haben, sondern trotzdem zielgerichtet zu handeln.
    • Ziele setzen: Ziele geben Orientierung, schaffen Motivation und machen Fortschritte messbar. Sie sollten realistisch, konkret, attraktiv und positiv formuliert sein, um eine motivierende Wirkung zu entfalten. Ohne Ziele kann man nicht überprüfen, ob die täglichen Handlungen wirklich zum gewünschten Ziel führen.
    • Visualisierung: Visualisierung hilft, sich wichtige Situationen wie Gespräche, Verhandlungen oder Präsentationen gedanklich vorzustellen und erfolgreich zu meistern. Man kann sich auch vorstellen, wie man nach einem Rückschlag in einen ressourcenvollen Zustand zurückkehrt. Nur was man sich vorstellen kann, kann man erreichen.
    • Selbstreflexion praktizieren: Selbstreflexion sollte mindestens einmal pro Woche durchgeführt werden, um Erfolge und Lernerfahrungen handschriftlich zu notieren. Dabei geht es nicht darum, sich auf Fehler zu konzentrieren, sondern aus ihnen zu lernen und zu prüfen, welche Informationen oder Fähigkeiten noch fehlen.
    • Atemübungen nutzen: Achtsamkeits- und Atemübungen wie die tiefe Bauchatmung sind einfache, aber effektive Methoden zur Stressregulation. Beim Einatmen geht der Bauch nach außen, und das Ausatmen sollte doppelt so lang sein wie das Einatmen. Diese Techniken sind jederzeit und ohne Hilfsmittel anwendbar.
    • Inneren Dialog gestalten: Der innere Dialog sollte bewusst konstruktiv gestaltet werden, besonders wenn man Leistung abrufen möchte.
    • Komfortzone erweitern: Regelmäßige kleine Herausforderungen, wie einen anderen Weg zur Arbeit zu nehmen, stärken das Selbstvertrauen. Jede gemeisterte Situation festigt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
    • Rituale im Alltag: Rituale wie ein Feierabendritual geben Sicherheit und Stabilität, besonders in stressigen Zeiten. Das Notieren von mindestens drei Dingen, die gut gelungen sind, hilft, den Fokus auf Erfolge zu lenken. Routinen sind nicht nur für Spitzensportler wichtig.
    • Bequemlichkeit überwinden: Das größte Hindernis für Erfolg ist oft Bequemlichkeit oder das Warten auf den perfekten Zeitpunkt. Wer Erfolg haben möchte, muss akzeptieren, dass Fehler zum Lernprozess gehören.

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    18 min
  • Angst verstehen statt bekämpfen: Mentale Stärke nach einem Unfall aufbauen I Sportmentaltraining

    In dieser Podcast-Episode spreche ich über die Arbeit mit einer Klientin, die nach einem schweren Reitunfall unter Angst leidet und wieder Turniere reiten möchte. Diese Angst sollte nicht bekämpft, sondern verstanden und als Teil von sich selbst integriert werden. Es werden verschiedene Techniken vorgestellt, um mit der Angst umzugehen, darunter Atemübungen, Gedankenstopp Technik und die Arbeit mit schnellen Augenbewegungen bzw. wingwave®.

    Key Takeaways

    • Angst als Schutzmechanismus: Die Angst muss nicht weg, sondern es ist wichtig zu verstehen, wovor sie schützt und welchen „Vorteil" sie hat. Die Angst ist nur ein Teil von uns, nicht die gesamte Identität.
    • Umgang mit Angst in der Gegenwart: Angst entsteht oft durch Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft. Im gegenwärtigen Moment gibt es keine Angst. Atemtechniken wie Boxatmung, 5-4-3-2-1 Atmung und Bauchatmung helfen, im Hier und Jetzt zu bleiben und die Angst zu reduzieren.
    • Gedankenstopp-Technik: Bei negativen Gedanken kann die Gedankenstopp-Technik helfen: sich selbst laut oder leise Stopp sagen, ein rotes Stoppschild visualisieren oder ein Gummiband am Handgelenk nutzen.
    • Nervosität kann in Fokus, Angst in Entschlossenheit und Druck in Leistung verwandelt werden. Der Fokus sollte auf das gerichtet sein, was kontrolliert werden kann, wie Atmung und Fokus.
    • Selbstmitgefühl bei Rückfällen: Es kann sein, dass sich die Angst in den nächsten Tagen und Wochen trotz einer ersten Coaching Sitzung zeigt bzw. spürbar ist. Dann ist es wichtig, sich selbst mit Freundlichkeit zu begegnen, sich selbst der beste Freund zu sein und Techniken wie Butterfly oder schnelle Augenbewegungen anzuwenden.

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    9 min
  • Gesundheit beginnt nicht in der Apotheke – sondern in deinem Alltag

    Ich spreche in der Podcastfolge über den zunehmenden Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln, Melatonin und Abnehmspritzen. Ich plädiere für natürliche Alternativen wie Ruhe, Natur, soziale Kontakte, Sinnfindung und Bewegung, um langfristig gesund zu bleiben.

    Key Takeaways

    • Echte Ruhe statt Bildschirm: Viele Menschen verwechseln Ruhe mit passivem Konsum wie Fernsehen oder Social Media. Echte Regeneration erfordert jedoch bildschirmfreie Pausen, da der Körper sonst keine Erholung findet.
    • Kritik an wachsenden Medizinschränken: Der wachsende Medizinschrank mit Melatonin, Stresspillen und Abnehmspritzen kaschiert die eigentlichen Probleme wie Schlafmangel oder ungesunde Ernährung. Sie warnt davor, dass diese Mittel die Ursachen nicht beheben und oft bagatellisiert werden.
    • Schlaf als Regeneration: Schlaf wird massiv unterschätzt. Erkennen Sie Erschöpfungszustände und schützen Sie Ihre Gesundheit durch echte Pausen ohne Bildschirm. Melatonin sollte nicht als schnelle Lösung für Schlafprobleme dienen.
    • Natur und Licht nutzen: Tägliche 10 Minuten Licht sind essenziell für die Gesundheit. Kein Nahrungsergänzungsmittel kann die Wirkung von Natur und Sonne ersetzen – und beides ist kostenlos.
    • Soziale Kontakte pflegen: Einsamkeit nimmt dramatisch zu. Homeoffice kann die Vereinsamung verstärken. Beziehungen sind Burnout-Präventionsfaktor Nummer 1.
    • Sinn im Leben finden: Sinn senkt Entzündungen, schützt vor Burnout und verlängert das Leben.

    Wem die Folge gefallen hat – mein Podcast und ich freuen sich über eine ⭐⭐⭐⭐⭐-Bewertung, Abos und/oder eine Rezension auf Apple Podcasts bzw. Spotify. Danke! KOSTENLOSE 10-TAGE- CHALLENGE „Resilienz entwickeln, Stress reduzieren & die mentale Gesundheit stärken": https://www.heimsoeth-academy.com/email-challenge-resilienz-entwickeln-stress-reduzieren-die-mentale-gesundheit-staerken/

    13 min

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Der Podcast von Antje Heimsoeth begleitet Menschen dabei, mehr Erfolg (was immer das für den Einzelnen ist), Lebensfreude, Zufriedenheit, Selbstvertrauen, Selbstwert, Glück, mentale und emotionale Stärke in ihrem Leben, ob Beruf, Alltag oder im Sport, zu verwirklichen.