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In dieser Podcastepisode gebe ich dir Tipps, wie man sicherer im Sattel wird. Ich stelle verschiedene Techniken aus dem Mental Coaching vor, wie Timeline-Arbeit, Akzeptanz der eigenen Tagesform, das Setzen kleiner Erfolgsziele und den Umgang mit Ängsten.
Zeitlinien-Technik: Eine Coaching-Technik ist die Bodenarbeit mit einer Zeitlinie, die auf dem Boden ausgelegt wird. Man skaliert die aktuelle Sicherheit im Sattel von 0 bis 10 und definiert ein Ziel für die Zukunft. Dann visualisiert man das Ziel, läuft daran vorbei und schaut aus der Zukunft zurück, um zu erkennen, welche Schritte hilfreich waren. Dies hilft, die nächsten kleinen Schritte zu identifizieren.
Akzeptanz der Tagesform: Es ist wichtig zu akzeptieren, dass man jeden Tag unterschiedlich drauf ist und nicht immer dasselbe möglich ist. Man kann ein 'Launometer' nutzen, um die eigene Energie und Stimmung von 0 bis 10 zu skalieren. An schlechten Tagen sollte man keine schwierigen Lektionen üben, sondern nur das Beste geben, was an diesem Tag möglich ist. Nach dem Reiten sollte man reflektieren, was gut gelungen ist, um kleine Erfolgserlebnisse sicherzustellen.
Kleine Erfolgserlebnisse: Statt großer Mutproben sollte man sich überlegen, wie man kleine Erfolgserlebnisse beim Reiten sicherstellen kann. Man testet die Belastungsgrenze aus, ohne die Angst zu triggern. Es geht darum, die eigenen Grenzen zu kennen und zu respektieren.
Verzicht auf Ausreden: Wenn man sich unsicher fühlt, neigt man dazu, Ausreden zu suchen, um sich nicht der Herausforderung zu stellen. Stattdessen sollte man sich fragen, welche inneren und äußeren Ressourcen man braucht, um den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. Wenn man sich heute gegen etwas entscheidet, sollte man das nicht als Versagen bewerten, sondern überlegen, was man für das nächste Mal braucht.
Fehleranalyse und Stärken: Bei der Trainingsanalyse sollte man nicht nur Fehler analysieren, sondern auch das, was gelungen ist. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, welche Stärken, Fähigkeiten und Talente beigetragen haben. Dies stärkt das Selbstvertrauen und das positive Selbstbild als Reiter.
Affirmationen nutzen: Affirmationen sind positive Selbstgespräche. Man kann sich überlegen, was einem ein Freund sagen würde, oder eine Botschaft an das eigene neunjährige Ich formulieren. Diese Affirmationen sollten schriftlich festgehalten und mit Erinnerungshilfen wie Zetteln oder Gesten verknüpft werden, um sie in unsicheren Momenten abrufen zu können.
Sicherheit durch Wiederholung: Sicherheit entsteht durch Wiederholung. Man sollte schwierige Situationen in kleine Schritte zerlegen und diese immer wieder üben. Zum Beispiel kann man den Stuhl in der Reithalle bewusst platzieren und sich langsam annähern, oder beim ersten Mal absteigen und das Pferd führen. Dies hilft, die Angst zu überwinden und Vertrauen aufzubauen.
Vergleichsfalle vermeiden: Der Vergleich mit anderen ist der Tod der Freude, da man nur einen Ausschnitt sieht und nicht die Umstände kennt. Es ist in Ordnung, sich Ritte anderer anzuschauen, aber immer unter dem Gesichtspunkt, was man lernen kann. Man sollte den Blick auf die eigene Entwicklung richten, statt in die Vergleichsfalle zu geraten.
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In dieser Podcast-Episode spreche ich über die Grenzen von KI bei der Lösung persönlicher Probleme im Sport. Ich erkläre, warum verallgemeinerte Lösungen nicht zur Einzigartigkeit des Menschen passen und wie Vertrauen, Geduld und persönliche Begleitung den Unterschied machen. Zudem gibt sie Hinweise, woran man einen guten Mentalcoach erkennt.
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In dieser Podcast-Episode spreche ich über die Integration von Mentaltraining in den Traineralltag. Sie adressiert die Herausforderungen, denen Trainer und Trainerinnen heute gegenüberstehen, wie gesellschaftlichen Pessimismus, familiäre Veränderungen und den Umgang mit Handys, und betont, dass Mentaltraining ein fester Bestandteil des sportlichen Trainings sein sollte, nicht nur ein optionales Zusatzangebot. Ich stelle meine Sport-Mental-Trainer-Ausbildung vor und ermutige Trainer, diese als präventive Maßnahme zu nutzen.
Mentaltraining als Trainer ins Training integrieren statt zusätzlich organisieren
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In dieser Podcast-Episode spreche ich darüber, was mentale Stärke wirklich bedeutet und wie man sie trainieren kann. Mentale Stärke bedeutet nicht das Fehlen von Angst oder Zweifeln, sondern die Fähigkeit, trotzdem handlungsfähig zu bleiben. Ich gebe praktische Tipps und Einblicke aus meiner Erfahrung als Mental Coach.
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Gutes Selbstmanagement schont deine Nerven! Selbst in Phasen, in denen du üblicherweise von unliebsamen Emotionen mitgerissen wirst, kannst du mit ein paar wenigen Tricks Chef über dich selbst bleiben und entscheiden, wann du wie viele Gefühle erleben und zeigen willst.
1 Schaffe Distanz Wenn du mit unangenehmen Situationen bzw. einer schwierigen Aufgabe konfrontiert bist, solltest du möglichst rasch Abstand gewinnen. Mache dich zum unbeteiligten Zuschauer, der unbehindert von starken Gefühlen beobachtet und analysiert. Atme tief durch, und tu so, als ob du einen Film im Fernsehen anschauen würdest.
2 Nimm das »Happy End« vorwegErlebe innerlich das Problem im Rückblick, indem du eine Geschichte daraus machst, die sich vor etlichen Jahren zugetragen hat. Stell dir vor, dass du Bekannten davon erzählst – einschließlich der Lösung des damals so gewichtigen Problems. Durch dieses Manöver werden deine mit der Sache verbundenen Gefühle auf eine angemessene Temperatur »heruntergekühlt« – so wie man sich beim Gedanken an seine erste Liebe zwar noch an das damalige Herzklopfen erinnert, aber es nicht mehr fühlt.
3 wingwave®
Mit der wingwave®-Technik, die ich wegen der guten Resultate gezielt bei Sport-Coachings einsetze, durfte ich erfahren, dass durch eine Nachbearbeitung negativer bzw. angstauslösender Erlebnisse mit schnellen Augenbewegungen die emotionale Erinnerung verblasst, sich Unsicherheiten und Stress auflösen und die Einflüsse negativer Gedanken auf die Muskulatur verschwinden. Wingwave® dient der Stressregulation, stärkt und stabilisiert die eigenen Ressourcen und die innere Balance. Unter anderem basiert die Methode auf Erkenntnissen der Gehirnforschung. Die Methode vereint drei Verfahren: die Stimulation beider Gehirnhälften durch wache REM-Phasen, d.h. schnelle Augenbewegungen, auch auditive oder taktile Links-rechts-Impulse durch Berühren, Neurolinguistisches Programmieren sowie den Myostatiktest.
4 Bewege dich
Training, ein Spaziergang oder ein paar Dehnübungen: Bewegung kann helfen, die Intensität von Emotionen schnell zu reduzieren.
Gerade wenn Anspannung, Frust oder Nervosität hoch sind, kann körperliche Aktivität dabei unterstützen, wieder in einen regulierteren Zustand zu kommen.
Begib dich in die Natur. Bei sehr emotionalen Themen gehe ich mit meinen Klienten durchaus raus an den Fluss oder in den Wald. Die Bewegung in der Natur hilft. Sie beruhigt uns, lenkt den Fokus weg von der negativen Emotion. Wer in die Landschaft schaut, sorgt für langsamere Hirnstromschwingungen. Stattdessen steigen die Stimmungshormone. Halte einen Moment inne, betrachte den Himmel oder das Spiel der Blätter in einem Baum und atme dabei lang und tief.
5 Verlangsame deine Atmung
Deine Atmung steht in engem Zusammenhang mit deinen Emotionen. Je nachdem, ob du gerade nervös, gestresst, aufgeregt oder frustriert bist, verändert sich dein Atem.
Indem du deine Atmung bewusst beeinflusst, kannst du auch Einfluss auf deinen emotionalen Zustand nehmen.
Reguliere deine Atmung – und du unterstützt damit deine Emotionsregulation.
6 Sprich mit jemandem
Emotionen in Worte zu fassen, kann helfen, sie besser zu verarbeiten.
Sprich mit jemandem darüber, was dich beschäftigt. Erzähle, was gerade in dir vorgeht, oder lass deinem Ärger und deiner Frustration einmal Raum.
Allein der Versuch, deine Emotion zu beschreiben, zwingt dich dazu, genauer wahrzunehmen und zu verstehen, was gerade in dir passiert.
7 Schreibe deine Gedanken auf
Schreiben hilft dabei, Gedanken zu sortieren, anstatt sie im Kopf immer weiter kreisen und sich hochschaukeln zu lassen.
Notiere, was passiert ist, was du denkst, was du fühlst und was du jetzt brauchst.
8 Bewerte die Situation neu
Frage dich: „Gibt es noch eine andere Möglichkeit, diese Situation zu betrachten?"
Vielleicht gibt es eine andere Erklärung, eine andere Perspektive oder einen hilfreicheren Blick auf das Geschehen.
9 Innere Verhandlung Halte eine innere Verhandlung ab. Alle Gefühle haben eine Existenzberechtigung, jedes Gefühl hat eine Stimme und eine Botschaft für dich. Würge diese Stimmen nicht einfach ab, sondern schenke ihnen Redezeit während der »inneren Konferenz«. Ziel der Verhandlung am inneren Konferenztisch ist eine Entscheidung. Wie im Außen, sollte auch gegenüber deinem inneren Team keine Diktatur herrschen.
10 Akzeptanz der Emotion
Das ist häufig die anspruchsvollste Variante.
Wenn unangenehme Emotionen auftauchen, besteht unser natürlicher Impuls häufig darin, sie loswerden zu wollen: Wir verdrängen sie, lenken uns ab, kämpfen gegen sie an oder versuchen, ihnen auszuweichen.
Die Emotion muss nicht sofort verschwinden. Entscheidend ist, dass sie nicht automatisch dein nächstes Verhalten bestimmt.
Weiterlesen: https://www.heimsoeth-academy.com/kontrollieren-sie-ihre-emotionen-oder-kontrollieren-sie-sie-emotionsregulation-im-sport-sportmentaltraining/
► Weiterlesen in meinem Buch „Sportmentaltraining. Erfolg beginnt im Kopf", 3. Auflage, oder „Mentaltraining für Reiter", 5. stark überarbeitete Auflage.
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In dieser Podcast-Episode geht es um den Umgang mit Nervosität und Lampenfieber bei Turnierprüfungen. Ich erkläre, warum Nervosität normal ist und wie man sie akzeptieren kann, statt dagegen anzukämpfen. Ich stelle verschiedene Techniken vor, wie Atemübungen, Fokussierung auf den gegenwärtigen Moment und das Simulieren von Drucksituationen im Training.
Key Takeaways
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In dieser Podcast-Folge teile ich sechs Erkenntnisse, die das Denken, Fühlen und Handeln verändern können.
Key Takeaways
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Mentale Stärke muss bereits im Training aufgebaut werden – dafür gibt es in dieser Podcastepisode konkrete Handlungsempfehlungen.
Key Takeaways
► Weiterlesen in meinem Buch „Sportmentaltraining. Erfolg beginnt im Kopf", 3. Auflage, oder „Golf mental: Mentale Stärke auf und neben dem Platz", 3. stark überarbeitete Auflage.
https://angebot.antje-heimsoeth.de/online-kurs-golf-mental-erfolg-durch-selbstmanagement/ >>► Facebook Gruppe „Sportmentaltraining I Mentaltraining im Pferdesport I Golf Mental": https://www.facebook.com/groups/199427366750028
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In diesem Podcast-Impuls teile ich die Idee ihres Kollegen, der sein Handballteam bei einem Turnier in Mexiko bewusst in einem Airbnb statt in einem Hotel untergebracht hatte. Ich verbinde dies mit Beispielen aus dem Spitzensport und meinen eigenen Erfahrungen als Seminarleiterin, um zu zeigen, wie gemeinsame Unterkünfte und informelle Begegnungen den Teamgeist stärken.
Key Takeaways
· Airbnb statt Hotel: Ein Kollege hat sein Handballteam bei den nordamerikanischen Meisterschaften in Mexiko in einem Airbnb untergebracht, statt in einem Hotel. Im Hotel ziehen sich Teammitglieder nach dem Training schnell in ihre Zimmer zurück, während in einer gemeinsamen Wohnung Begegnungen entstehen, die das Teamgefühl stärken.
· Beispiel DFB 2014: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft lebte 2014 im Campo Bahia in Brasilien in kleineren Wohngruppen, nicht in abgeschotteten Hotelzimmern. Der DFB schrieb, dass diese Form des Zusammenlebens ein Miteinander erforderte und einen besonderen Teamgeist förderte, inklusive gemeinsamer Schafkopf- und Skatrunden am Abend.
· Teamkultur entsteht nebenbei: Teamkultur entsteht nicht nur auf dem Trainingsplatz, sondern beim gemeinsamen Essen, Gesprächen am Abend, Spielen und Lachen – in Momenten ohne Traineransprache und Leistungsdruck. Diese scheinbar nebensächlichen Situationen stärken Beziehungen und lassen Vertrauen entstehen, wodurch aus einzelnen Sportlern – und auch Mitarbeitenden in Unternehmen - ein Team wird.
· Abgelegene Fortbildung: Eine Fortbildung in einem abgelegenen Schloss im hohen Norden führte dazu, dass die Teilnehmer abends zusammen saßen und Gespräche abseits des Seminarthemas führten. Im Gegensatz dazu verschwinden bei Seminaren in Städten wie Zürich oder München viele Teilnehmer direkt nach dem Seminar, sodass nur wenig bis kein Austausch unter den Teilnehmenden stattfindet.
· Bewusste Umfeldgestaltung: Veranstalter sollten auf die bewusste Gestaltung des Umfelds achten, da ein Umfeld Nähe ermöglichen oder verhindern kann. Es gibt spezialisierte Seminarhotels, die auf solche Aspekte achten, und es ist wichtig, dass sich nicht alle nach dem offiziellen Programm sofort zurückziehen.
· Führungsteams stärken: Führungsteams brauchen mehr als Aufgabenverteilung, Ziele und Meetings – sie brauchen Gelegenheiten, sich als Menschen kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen. Bei Führungskräftetagungen, Kick-Offs oder Teamreisen lohnt sich der Blick über das klassische Tagungshotel hinaus, denn wichtige Teamentwicklung entsteht oft beim gemeinsamen Frühstück.
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In dieser Podcastfolge spreche ich über Anzeichen mentaler Stärke.
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