Arbeit mal anders

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Arbeit mal anders episodes

  • #13: Kulturwandel bei der Otto Group: "Wir irren uns nach vorne"
    "Einhörner jagen, Bäume umarmen und Makramees knüpfen" - das war der Kulturwandel bei der Otto Group 4.0 schon mal nicht. Mit dem "Kulturwandel 4.0" hat es der Einzelhandelskonzern mit rund 52.000 Mitarbeitern weltweit geschafft, vom verstaubten Image und aus den roten Zahlen loszukommen und zum Vorzeigepionier der digitalen und kulturellen Transformation zu werden. Was dieser Weg bedeuten würde, konnte damals keiner ahnen. Nicht einmal der damalige Stratege Tobias Krüger, der mit seinen Kollegen sechs Meilensteine austüftelte und dem Vorstandsteam als Ausweg aus den roten Zahlen präsentierte. Am Startpunkt war also Powerpoint.
    Seither, sagt Tobi Krüger im Podcast-Interview von "Arbeit mal anders", sei unglaublich viel passiert. Veränderung tut weh, denn man muss sich eben auch den unangenehmen Tatsachen stellen. Den großen und kleinen Konflikten, den Befindlichkeiten der Individuen und Teams, den unausgesprochenen Dingen, die nie wirklich funktioniert haben.
    Kurz gesagt: eine schmerzhafte Zäsur, durch die man durchmuss - inklusive "Ehetherapie für den Vorstand", die CEO Alexander Birken verordnete.
    "Wir haben viel gelernt und unsere Erfahrungen gemacht. Aber heute stehen wir vor neuen Herausforderungen und irren weiterhin durch den Nebel", sagt Tobi.
    Im Podcast-Interview erzählt Tobi, wie er den rasanten Wandel mitgestaltet und erlebt hat, warum der Zufall ein wesentlicher Motor war, wie das Kulturteams alle Konzernfirmen und mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter nach und nach mitriss und warum der Widerstand der Belegschaft ein Mythos ist.
    Also, hol dir einen Kaffee, spitz die Lauscher und lass dich inspirieren. Spoiler Alert: Blaupause gibt es keine. ;-)
    50 min
  • #12: HeyHo! – Bessere Arbeitswelt zum Frühstück
    Mit Bio-Müsli die Arbeitswelt ein Stückchen besser machen: Als Stefan Buchholz, Christian Schmidt und Timm Duffner 2016 die Bio-Müslimanufaktur HeyHo! in der Küche einer Beratungsstelle für ehemals wohnungslose Menschen starten, ist ihre Vision klar: sie wollen Menschen die Chance auf einen Job geben, die wegen ihrer drastischen Biografien aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden: Ehemalige Junkies, vormalige Häftlinge, Menschen mit psychischen Erkrankungen, Geflüchtete. Social Impact mit Bio-Müsli, geht das denn? Ja. Mehr als ein Drittel der Belegschaft hat einiges hinter sich, doch bei HeyHo! wird aus dem Handicap eine Bereicherung für alle. Und trotzdem funktionieren Zusammenhalt und Produktivität - mit allen "ganz normalen" Konflikten und Themen, die der Alltag so mit sich bringt. Wie es möglich ist, den Menschen so radikal in den Mittelpunkt zu stellen, warum in der Produktion alle gleich viel verdienen, warum gesellschaftlicher Impact und Profit vereinbar sind und warum das Label "sozial" ein Teil des Problems ist, erzählen Stefan und Christian in dieser Podcast-Folge.
    57 min
  • #12: firstbird fliegt im Schwarm
    Die Mitarbeiterempfehlungsplattform firstbird wächst aus ihrem Startup-Nest heraus. Was bedeutet: eigentlich bräuchte das Unternehmen mehr Führungskräfte und Abteilungen. CEO Arnim Wahls und seine Co-Gründer aber wollten künftiges Silodenken und -handeln vermeiden und machten sich im Frühjahr 2019 auf, das Unternehmen gemeinsam mit den MitarbeiterInnen in Richtung Schwarmorganisation umzukrempeln. Die Teams entscheiden in sogenannten "Nests" selbstorganisiert auf Basis der Soziokratie. Führung geschieht durch "distributed Leadership": statt einer Führungskraft übernehmen verschiedene MitarbeiterInnen in den Teams vordefinierte Führungsrollen. Wie turbulent die ersten Flugversuche als Schwarm waren und welche Learnings und Chancen sich seither ergeben haben, erzählt Arnim Wahls in dieser Podcast-Folge.
    38 min
  • #11: Lasse Rheingans sucht das Glück im Job
    Lasse Rheingans ist ein wahrer Andersmacher. Vor drei Jahren sorgte er für Wirbel, als der den 5-Stunden-Tag bei gleichem Lohn in seiner Agentur Rheingans Digital Enabler einführte. Topmanager großer Unternehmen bedankten sich per Mail bei ihm. Jetzt will er das Glück in seinem Unternehmen messen - mit einem Glücksindex. Warum Firmen den Glücksfaktor brauchen, wie New Work zum individuellen Glück verhelfen kann, warum das Büro künftig besser ein Kreativort für soziale Treffen ist, wie das Home Office für ein glücklicheres Leben sorgen kann und warum wir als Gesellschaft das Grundeinkommen brauchen, erzählt er in dieser Podcast-Folge. Und noch viel mehr. Sehr inspirierend, unbedingt reinhören!
    47 min
  • Bei Sipgate rekrutieren die Kollegen
    Beim Internettelefonie-Anbieter Sipgate wird seit rund 10 Jahren lean und agil nach Scrum gearbeitet. Selbstverantwortung und Eigeninitiative gehören zum Standard des Zusammenarbeitens. Doch anders als in anderen Unternehmen entscheiden die Teams auch, wer bei ihnen arbeiten darf - und wer schlimmstenfalls gegangen wird. Johanna Lange-Hegermann, Kommunikationsverantwortliche bei Sipgate, erzählt, wie Peer Recruiting und Peer Feedback funktionieren und welche Vorteile es hat, wenn die Kollegen rekrutieren.
    58 min
  • #10: Bei Sipgate rekrutieren die Kollegen
    Beim Internettelefonie-Anbieter Sipgate wird seit rund 10 Jahren lean und agil nach Scrum gearbeitet. Selbstverantwortung und Eigeninitiative gehören zum Standard des Zusammenarbeitens. Doch anders als in anderen Unternehmen entscheiden die Teams auch, wer bei ihnen arbeiten darf - und wer schlimmstenfalls gegangen wird. Johanna Lange-Hegermann, Kommunikationsverantwortliche bei Sipgate, erzählt, wie Peer Recruiting und Peer Feedback funktionieren und welche Vorteile es hat, wenn die Kollegen rekrutieren.
    58 min
  • mindful Innovation: Der achtsame Weg in die Innovation
    Etwas Neues tun setzt voraus: man muss es sich vorstellen können, wertungsfrei im Kopf und offen sein. Dazu braucht es die richtige innere, achtsame Haltung zu sich selbst, sagt Martina Dopfer. Nach Stationen bei Startups und in Corporates beschäftigte sie sich unter anderem als Yogalehrerin sehr mit Meditation, Reflexion und Achtsamkeit. Inzwischen hat sie das Buch "Achtsamkeit und Innovation in integrierten Unternehmen" geschrieben, mit ihrem Unternehmen mynd:way bietet sie Workshops für mehr Achtsamkeit in Zeiten der Digitalisierung - abseits von McMindfulness, denn: "Wir brauchen die Erfahrung in den Unternehmen, im Hier und Jetzt zu sein, Mitgefühl und ein höheres Verständnis von uns selbst zu entwickeln." Mitarbeiter wie Führungskräfte können lernen,"bei sich zu sein, damit sie sich als ganzer Mensch im Unternehmen einbringen können."
    32 min

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