Architekten Talk - dein Podcast von und für Architekten

Architekten Talk - dein Podcast von und für Architekten

By Waldemar Weis, Maxim WinklerEducationArtsDesign
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Architekten Talk - dein Podcast von und für Architekten episodes

  • 012 Mehrgenerationenhaus - Wohntrend oder nötig für unsere Gesellschaft?
    der Lebenszyklus des Wohnraumes

    Das Mehrgenerationshaus kann dazu beitragen die gebauten Häuser besser zu nutzen. Doch wie schaut es eigentlich aus mit einem Wohnhaus und seinen goldenen Jahren? Ein Haus erlebt seinen Höhepunkt wird das voll bewohnt ist. Wenn in einem Haus 2 Kinderzimmer vorhanden sind, so sollte es auch entsprechend genutzt sein. Sobald die Kinder aus dem Haus ausziehen, ist schon das Haus überdimensioniert für 2 Nutzer und sollte weitergegeben werden. So wird das Haus in Schuss gehalten und bleibt immer in seinen goldenen Jahren. Doch ist das auch tatsächlich umsetzbar?

    Wir müssen wir uns anpassen und ändern damit wir dieses Konzept fahren können? Ist es möglich dass man eine Abfolge von Wohneinheiten hat die hintereinander geschaltet sind?
    Im Studium und die Zeit danach wird in einem kleinen Einzimmerapartment verbracht. Anschließend hat man einen Partner gefunden und ist mit deiner 2 oder 3 Zimmer Wohnung zufrieden. Sobald der Nachwuchs kommt braucht man mindestens eine Dreizimmerwohnung oder schaut sich gleich nach einem Haus um. Wenn die Kinder groß genug sind, so ist es an der Zeit das Haus weiterzugeben und sich auch wieder zu verkleinern. Eine altersgerechte Wohnung mit Fahrstuhl und gute Umgebung ist dann wohl das richtige. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Gewohnheit uns einholt und man das geliebte Haus nicht einfach weitergeben möchte. Wir sind gewohnt in der Umgebung zu sein in der wir schöne Erinnerungen haben an die Kindheit unsere Kinder und können uns nicht von dem Haus also einfach trennen. Zumindest ist das aktuell der Fall und in der Vergangenheit, jedoch kann sich das in der Zukunft natürlich auch ändern. In einer Welt in der wir Carsharing nutzen, kein eigenes Fahrrad haben weil wir es uns leihen können, ist es sicherlich denkbar keine so starke Bindung mit dem Haus zu haben und sich davon leichter trennen zu können. Die große Frage hierbei ist ob es unsere Gesellschaft weiterbringt und alle davon profitieren können?

    Autoren: Maxim Winkler, Waldemar Weis

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    42 min
  • 011 Pareto Prinzip bei Architekten - mit 20% Aufwand, 80% erreichen
    Die 20/80-Regel und wie Sie damit maximale Effizienz erreichen

    Wie Sie mit dem Pareto-Prinzip effizienter arbeiten

    Einleitung: Die 20/80-Regel und wie Sie damit maximale Effizienz erreichen

    Die 20/80-Regel ist ein Prinzip, das besagt, dass 20 % des Inputs 80 % des Outputs ergeben. Diese Regel kann auf jeden Beruf angewendet werden, einschließlich Architektur.

    Die 20/80-Regel ist ein wichtiges Prinzip für Architekten, da sie ihnen hilft, die wichtigsten Aufgaben zu identifizieren, denen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Beispielsweise verbringen Architekten oft Zeit mit Details, die nur einen kleinen Prozentsatz ihrer Gesamtarbeit ausmachen. Die 20/80-Regel hilft ihnen, Prioritäten zu setzen und Zeitverschwendung mit Aufgaben zu vermeiden, die nicht so viel Aufmerksamkeit erfordern.

    Architekten sollten auch überlegen, wie sie dieses Prinzip in ihrem persönlichen Leben anwenden können, indem sie sich auf das Wesentliche konzentrieren und keine Zeit mit weniger wichtigen Dingen verschwenden.

    So wenden Sie das 20/80-Prinzip auf Ihr tägliches Leben und Ihre Arbeit als Architekt (und andere Freiberufler!)

    Das Pareto-Prinzip, auch als 80/20-Regel bekannt, besagt, dass 20 % der eigenen Bemühungen zu 80 % der eigenen Ergebnisse führen. Dies ist ein Prinzip, das Architekten in ihrem täglichen Leben und Arbeiten anwenden können.

    Das Prinzip gilt für alle Aspekte des Architektenlebens – vom Zeitmanagement bis zur Kundenbeziehung. Der Architekt sollte sich zuerst auf die wichtigsten Aufgaben konzentrieren und sich dann den weniger wichtigen Aufgaben zuwenden. Dadurch können sie ihre Zeit und Mühe effektiver einsetzen.

    Fazit: Welche Ergebnisse können Sie von der Anwendung des Pareto-Prinzips erwarten?

    Das Pareto-Prinzip ist ein Gesetz, das besagt, dass bei vielen Ereignissen etwa 80 % der Wirkungen auf 20 % der Ursachen zurückzuführen sind. Das Prinzip ist nach dem italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto benannt, der diesen Effekt 1906 beobachtete.

    Im Geschäftsleben kann es angewendet werden, um herauszufinden, was die meisten Probleme verursacht, und sich dann darauf zu konzentrieren, diese Probleme zuerst zu beheben. Im Marketing kann es verwendet werden, um festzustellen, welche Inhalte am besten funktionieren, und dann mehr von dieser Art von Inhalten zu erstellen.

    Das Pareto-Prinzip lässt sich auf alle Lebensbereiche anwenden. Auf diese Weise können Sie erkennen, was wichtig ist und es wert ist, sich darauf zu konzentrieren, und was nicht.

    Autoren: Maxim Winkler, Waldemar Weis

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    11 min
  • 010 Smart Home - Überwachung vom gläsernen Bürger oder sinnvolle Spielereien? #smarthome
    wie uns unser Haus unterstützen könnte....

    Ist Smart Home die Lösung? Ist es sinnvoll das Haus mit Smart Home auszustatten?

    Eine Lösung die bei vielen eine Freude schafft, doch die Kritiker sehen hier den gläsernen Bürger, der noch stärker Überwacht werden kann. Aber sollte genau hier Smart Home einsetzen und mit künstlicher Intelligenz erst richtig smart werden? Alles andere wäre ja nur eine Spielerei…. Erst wenn das System die Gewohnheiten und Vorlieben kennt, kann es vernünftig reagieren und uns daheim unterstützen….
    Ein Spannendes Gespräch zu Smart Home eben.

    Autoren: Maxim Winkler, Waldemar Weis

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    33 min
  • 009 in der aktuellen Lage bauen oder warten? Förderungen nutzen?
    jetzt bauen oder die turbulente Zeit abwarten und in ein paar Jahren bauen?

    Heute und jetzt bauen oder lieber abwarten und sich Zeit lassen?

    Wie schaut es aus mit Förderungen? Welche Möglichkeiten habe ich bei meinem Projekt? Wie soll man argumentieren gegenüber dem Bauherren? Welche Möglichkeiten hat man als Architekt?

    Autoren: Maxim Winkler, Waldemar Weis

    (Beide sehr erfahren in ihren Beruf)

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    35 min
  • 008 - Architekt und Social Media
    008 - Architekt und Social Media

    Architekten sprechen gerne, genau das machen wir auch.

    Wir unterhalten uns ganz unvoreingenommen zu den Themen der Architekten:
    Design, Architektur, Nachhaltigkeit, Architekten, Neuigkeiten und vielem Mehr - ein reinhören um auf den Stand zu bleiben

    Social Media

    Der Begriff Social Media beschreibt Webseiten und Apps, über die Nutzer:innen Inhalte (Content) kreieren, teilen und sich vernetzen können. Ein zentrales Merkmal von Social Media ist die Interaktivität. Soziale Interaktion zwischen Nutzer:innen sowie kollaboratives Schreiben prägen den Online-Dialog, die sogenannte Many-to-many-Kommunikation. User erstellen Inhalte (User Generated Content), über die ein permanenter, zeitlich unbegrenzter Austausch mit anderen stattfindet.

    Social Media kann als Oberbegriff für diese Art sozialer Netzwerke verstanden werden, aber auch als Terminus für eine Mediengattung: Das heißt, dass mit Social Media als Kategorie mehr verbunden wird als die Summe der Medien-Kanäle, zum Beispiel eine Erwartungshaltung gegenüber der Kommunikationsform. In diesem Fall müsste Social Media als Singular betrachtet vom Begriff der sozialen Medien abgegrenzt werden.

    Welche sozialen Medien werden am meisten genutzt?

    Zu den bedeutendsten und meistgenutzten Netzwerken zählen unter anderem

    • Facebook
    • Twitter
    • Instagram
    • Snapchat
    • TikTok
    • VKontakte (Russland)
    • Renren (China)
    • WeChat (China)
    • Blogs (eine der ältesten Formen von Social Media)
    • Social Media im Online Marketing

      Als Online-Marketing-Kanal bietet Social Media verschiedene Vorteile: In erster Linie haben Werbetreibende beispielsweise bei Facebook aufgrund der im Durchschnitt sehr detaillierten Nutzer:innenprofile und entsprechendem Targeting die Möglichkeit, besonders zielgenau zu werben. Die Attraktivität von Plattformen wie YouTube liegt für Werbetreibende insbesondere in der Tatsache begründet, dass kaum noch eine Trennung von Werbung und Content (zum Beispiel bei Interstitials) möglich ist und Nutzer:innen somit „freiwillig” und gezielt Werbebotschaften konsumieren. Auch die Möglichkeiten, Reviews in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen und die Kommunikation mit Kunden und potentiellen Kunden zu stärken, spricht für Social Media als werbefreundliche Umgebung.

      Berufe, die aus Social Media hervorgegangen sind

      • Social Media Manager

      • Social Media Marketer

      • Community Manager

      • Social Media Consultant

      • Und was das alles mit der Architektur zu tun hat… einfach anhören, da erklären Maxim und Waldemar alles wichtige ;)

        Autoren: Maxim Winkler, Waldemar Weis

        (Beide sehr erfahren in ihren Beruf)

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        36 min
      • 007 - BMW Bürowelten
        007 - BMW Bürowelten

        Architekten sprechen gerne, genau das machen wir auch.

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        Ein Büro ist kein Büro mehr

        Wenn es nach dem hoch bewerteten Start-up geht, dann verschmelzen Arbeit und Wohnen und alle sind glücklich. Das nennt sich "physisches soziales Netzwerk". Klingt absurd, oder? Früher begegneten sich Menschen auf der Straße, bei der Arbeit, im Café. Dann zogen sich viele ins Internet zurück und versammelten dort ihre "Freunde" um sich.

        Und jetzt kommen coole Start-ups daher und bringen die Menschen wieder physisch zusammen - in "Co-Working-Spaces". Das erwähnte Start-up ist eines der wertvollsten der Welt und kauft massenhaft Bürogebäude und baut sogar Kombinationen aus Wohnungen und Büros. Dort können Menschen einen Arbeitsplatz mieten und dazu die passende Schlafgelegenheit. Das erinnert viele ans Studentenleben und das könnte laut einem Kritiker auch der Trick sein - viele erinnern sich gerne an die Zeit und lassen sie wieder aufleben.

        Am Arbeitsplatz soll es dann an nichts fehlen: Es gibt kostenlose Fitnesskurse, Konzerte und Comedy-Veranstaltungen, und man kann jede Menge Dienstleistungen dazu kaufen - wie z.B. Versicherungen und Softwareprogrammierungen. Das Unternehmen vermarktet sich geschickt als neue Kulturbewegung - es bringt Menschen am Arbeitsplatz zusammen. Man schätzt, dass in den nächsten fünf Jahren die Zahl der "Co-Worker" von einer auf 3,8 Millionen klettern wird. Was noch dadurch angeheizt wird, dass große Konzerne für ihre Mitarbeitern Arbeitsplätze in diesen geteilten Bürowelten anmieten.

        Und natürlich wäre ein Start-up ja kein Start-up, wenn nicht auch hier die Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen würde. Die digitale Technik findet sich hier in den Wänden und Möbeln. Wenn der Inhaber eines Schreibtischs in dessen Nähe kommt, meldet sein Smartphone, dass er gleich dort sein wird und fährt die Arbeitsplatte hoch. Klingt nach einer unverzichtbaren Innovation. Schön wäre es, wenn dann auch noch sofort der heiße Kaffee eingegossen wird - aber das mag ja noch kommen. Obwohl - wäre auch wieder schlecht, dann trifft man sich ja nicht an der Kaffeemaschine und vorbei wäre es mit dem physischen Netzwerken.

        Es gibt kritische Stimmen, die von dem Geschäftsmodell nicht so viel halten. Sie fürchten, dass in schlechten Zeiten die Vermieter Probleme kriegen werden. Und die Konkurrenz rüstet auch schon auf: Mit ruhigen Arbeitsplätzen, die für jene sind, die den Trubel bei WeWork nicht mehr aushalten.

        Ich könnte mir vorstellen, dass diese "Wir arbeiten und wohnen alle zusammen"-Idee an ihre Grenzen stoßen wird. Sie klingt erst mal hipp und trifft vermutlich wirklich auf den Zeitgeist. Aber so wie Unternehmen ihre Mitarbeiter vom Homeoffice zurück in die Zentrale holen, so werden sie vermutlich auch wieder zurückrudern in Sachen "Co-Working-Space".

        Aber was Moderne Büros mit BMW zu tuen haben, erfährt ihr nur wenn ihr diese Folge anhört ;)

        Autoren: Maxim Winkler, Waldemar Weis

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        31 min
      • 006 - Kinderbauten, Wettbewerbe, Renderings - was können Architekten von Kindern lernen
        Wer sind die besseren Architekten - Kinder oder Erwachsene?
        006 - Kinderbauten, Wettbewerbe, Renderings

        Architekten sprechen gerne, genau das machen wir auch.

        Wir unterhalten uns ganz unvoreingenommen zu den Themen der Architekten:
        Design, Architektur, Nachhaltigkeit, Architekten, Neuigkeiten und vielem Mehr - ein reinhören um auf den Stand zu bleiben

        Diesmal gibt es keine Shownotes, also seit ihr gezwungen diese Folge zu hören :) Viel Spaß, lasst auch sehr gerne eine Bewertung auf Spotify da ;)

        Autoren: Maxim Winkler, Waldemar Weis

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        44 min
      • 005 - steigende Heizkosten, welche Alternativen hat man damit umzugehen?
        was du gegen steigende Preise machen kannst....
        005 - steigende Heizkosten, welche Alternativen

        Architekten sprechen gerne, genau das machen wir auch.

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        Steigenden Heizkosten ???

        Öl- und Gasheizungen sind in Deutschland keine Seltenheit. Viele Menschen nutzen die Energiequellen, um im Winter zu heizen und die kalten Monate zu überbrücken. Doch auch die Strompreise steigen konstant an. Einige Anbieter haben bereits Erhöhungen auf die Verbraucher umgelegt, andere kündigten dies an. Der Zusammenhang mit den steigenden Stromkosten ist klar: Die Stromerzeugung in Gaskraftwerken ist durch die steigenden Gaspreise teurer geworden. Und genau diese Differenz wird nun umgelegt.

        Allein in den vergangenen zwölf Monaten hat der Strompreis einen rasanten Anstieg in Deutschland verzeichnet. Lag er im vergangenen Jahr noch bei 28,56 Cent pro Kilowattstunde, kostet dieselbe Menge Strom heute bis zu 36 Cent (Stand: März 2022), Tendenz: Weiter steigend.

        Im Jahr 2020 sanken die Kosten für Erdgas und Heizöl – ganz im Gegensatz zu 2021. Mit einem rasanten Anstieg der Energiepreise in Deutschland kann das Heizen im Winter zu massiver finanzieller Mehrbelastung führen. Wer Alternativen nutzen kann, sollte dies also tun. Doch was sind wirkungsvolle und langfristige Alternativen zu Öl und Gas? Die Antwort ist einfach: erneuerbare Energien.

        Aktuell kann die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen zwar noch nicht deutschlandweit die steigenden Preise abfangen und den Gesamtbedarf decken.

        So sparen sie Heizkosten mit Solarwärme

        Wenn Sie bereits eine Öl- oder Gasheizung mit Brennwerttechnik besitzen oder bei einer Modernisierung der Heizungsanlage auf gratis Sonnenenergie setzen, bietet sich die Ergänzung des Heizkessels mit einer Solarthermie-Anlage an. Diese kann je nach Heizbedarf und Intensität des Sonnenscheins die Heizung unterstützen und damit bares Geld sparen. Zusätzlich schonen Sie durch die eingesparten fossilen Brennstoffe die Umwelt.

        Günstig heizen vs. günstige Heizung

        Mit Blick auf die verschiedenen Heizsysteme fällt eine Sache besonders ins Auge: Je günstiger die Heizung in der Anschaffung ist, desto mehr kostet sie im laufenden Betrieb. Wer also über Jahre hinweg günstig heizen möchte, sollte diesen Umstand unbedingt in seine Überlegungen mit einbeziehen. So bringt es aktuell wenig, in einen günstigen Gas-Brennwertkessel zu investieren, wenn die jährlichen Heizkosten bei 15 Cent oder mehr pro Kilowattstunde liegen.

        Noch schlechter sieht es aus, wenn Sie aktuell ausschließlich mit einer Elektro- oder Infrarotheizung heizen. Durch die aktuell sehr hohen Strompreise sind Hausbesitzer bei diesem Energieträger von einem günstigen Betrieb besonders weit entfernt. Und auch von der Investition in eine Ölheizung ist aufgrund der steigenden CO2-Preise und der besonders schlechten Klimabilanz abzuraten.

        Wenn Sie auch in Zukunft günstig heizen wollen, sollten Sie dementsprechend eher auf eine regenerative Heizung wie die Wärmepumpe oder die Pelletheizung setzen. Diese beiden Heizsysteme sind zwar noch etwas teurer in der Anschaffung, können dafür aber zu deutlich günstigeren Kosten betrieben werden.

        Fazit: So heizen Sie weiterhin günstig und sicher

        Die Zeit der fossilen Rohstoffe neigt sich unweigerlich dem Ende zu. Sinkende Fördermengen, politische Spannungen und nicht zuletzt der steigenden CO2-Preis werden die Preise für Erdgas und Öl in den kommenden Jahren immer weiter in die Höhe treiben. Die Devise ist deshalb klar: Wer auch in Zukunft weiter sicher und günstig heizen möchte, sollte so schnell wie möglich auf eine regenerative Heizung umsteigen.

        Die vielversprechendsten Anwärter in diesem Bereich sind dabei wohl die Wärmepumpe und die Pelletheizung. Beide Heizungstypen punkten auch aktuell mit niedrigen und größtenteils stabilen Betriebskosten. Außerdem sind sie durch ihren geringen CO2-Ausstoß deutlich weniger von der Entwicklung des CO2-Preises betroffen. Bereits heute sind deutschlandweit etwas mehr als eine Millionen Wärmepumpen und ca. 600.000 Pelletheizungen verbaut. Damit auch in Zukunft wieder mehr und mehr Haushalte günstig heizen können, müssen jetzt weiter die richtigen Anreize für regenerative Heizsysteme geschaffen werden.

        Mehr Infos in dieser Folge

        Autoren: Maxim Winkler, Waldemar Weis

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        46 min
      • 004 - schöne Toiletten der Baugemeinschaften
        Bauherrengemeinschaften und schöne Toiletten...
        004 - schöne Toiletten der Baugemeinschaften

        Architekten sprechen gerne, genau das machen wir auch.

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        Was ist eine Baugemeinschaft ?

        Eine Baugemeinschaft (oder auch Bauherrengemeinschaft, Baugruppe) ist ein Zusammenschluß von Bauwilligen mit ähnlichen Wohnideen, die gemeinsam Wohnraum in einem bestimmten Stadtteil schaffen.

        Woran kann man eine Baugemeinschaft erkennen ?

        Zusammenschluss von Bauinteressierten

        Eine Baugruppe ist eine Zweckgemeinschaft von Bauwilligen, die sich unter Vereinbarung verbindlicher gemeinsamer Ziele organisiert
        Grunderwerb

        Grunderwerb

        Jedes Baugemeinschaftsmitglied kauft direkt beim Grundstückseigentümer.
        Der Kauf von real geteilten Parzellen oder als WEG-Teilung erfolgt gemeinschaftlich.
        Partizipation

        Partizipation

        Die Projektplanung erfolgt unter aktiver Beteiligung aller Mitglieder der Baugruppe, bei gleichzeitig individuellen Entscheidungsmöglichkeiten der einzelnen Bauherren
        Transparenz

        Transparenz

        Alle Verträge und Kosten sind für alle Mitglieder der Baugruppe offen einsehbar und beeinflussbar
        Bauherrenrisiko

        Bauherrenrisiko

        Die Gemeinschaft trägt alle Bauherrenrisiken: Kosten, Termine und Qualitäten

        Von einer Baugemeinschaft kann gesprochen werden, wenn folgende Eigenschaften erfüllt sind:

        •Die Entscheidungshoheit bei der Planung, beim Bauen und allen Verträgen liegt bei der Gemeinschaft.

        •Alle Verträge werden nur mit der gesamten Baugemeinschaft geschlossen.

        •Die Gemeinschaft trägt alle Bauherrenrisiken: Kosten, Termine und Qualitäten.

        Vorteile der Baugemeinschaft

        •Planung individueller Grundrissefür Wohn-und Gewerbenutzung

        •Ausstattungnach eigenen Wünschen und Bedürfnissen

        •Möglichkeit und Anrechnung von Eigenleistungen

        •Mitentscheidung bei Gestaltungsthemen

        •Integration attraktiverGemeinschafts-einrichtungen wie z.B. Gästezimmer, Partyraum, Werkstatt, Sauna

        •Kostentransparentes und kostensparendes Bauen; keine Wagnis-und Gewinnkosten an Dritte

        •Weg um zu Wohneigentumzu kommen, auch mit geringem Eigenkapital

        •Mitbauende lernen sich während des Planungs-und Bauprozesses kennen. So wachsen Nachbar-und Hausgemeinschaftenbereits vor dem Einzug

        •Realisierung zukunftsweisender Hauskonzepte wie Nullenergiehaus, Generationenwohnen, Seniorenwohnen

        •hohe Identifikation der Eigentümer mit dem Gebäude und dem Ort

        •Mitgestaltung gemeinschaftlicher Außenräume wie hauseigener Garten, Innenhof und Quartiersumgebung

        •Baugemeinschaften haben sich vielfach bewährt und sind rechtlich klar geregelt

        Nachteile

        •höherer zeitlicher Aufwand (je nach Organisationsstruktur sehr unterschiedlich)

        •Kosten-und Terminrisiko

        •es kann nichts Fertigesangesehen werden

        Autoren: Maxim Winkler, Waldemar Weis

        (Beide sehr erfahren in ihren Beruf)

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        41 min
      • 003 - Notunterkünfte & Holzbau
        003 - Notunterkünfte & Holzbau

        Architekten sprechen gerne, genau das machen wir auch.

        Wir unterhalten uns ganz unvoreingenommen zu den Themen der Architekten:
        Design, Architektur, Nachhaltigkeit, Architekten, Neuigkeiten und vielem Mehr - ein reinhören um auf den Stand zu bleiben ist Sinnvoll!

        Was sind Notunterkünfte ?

        Notunterkünfte sind behelfsmäßige Unterkünfte. Der Begriff wird sowohl für Obdachlosenheime als auch für Unterkünfte im Katastrophenfall verwendet.

        Was ist der Holzbau ?

        Als Holzbau wird der Bereich des Bauwesens bezeichnet, der den Baustoff Holz nutzt, aber auch ein in Holzbauweise errichtetes Bauwerk selbst. Neben Vollholz werden auch Holzwerkstoffe eingesetzt.

        Vorteile vom Holzbau

        Ökologie

        In Ökologie viermal die Eins:

        • Holz wächst nach.
        • Holzbau spart Energie.
        • Holzhäuser sind umweltfreundlich.
        • Holz und Holzbau haben überzeugende Ökobilanzen.
        • DAS RECYCLING

          Holz gehört im Gegensatz zu anderen anorganischen Rohstoffen zum Naturkreislauf.

          • Holz ist stofflich,
          • thermisch,
          • und biologisch recyclebar.
          • DIE BAUPHYSIK

            Der Holzbau beherrscht die technischen Disziplinen

            Wärmeschutz, Feuchteschutz, Luftdichtheit

            Schallschutz und Brandschutz

            DIE WOHNGESUNDHEIT

            Ein Holzhaus fördert das Wohlbefinden.

            • Gesundes Wohnklima
            • Einzigartige Atmosphäre
            • DIE SYSTEMVIELFALT

              Breitgefächertes technisches Sortiment

              • Fachwerkbau
              • Holzskelettbau
              • Holzrahmenbau
              • Holztafelbau
              • Blockbau
              • Massivholzbau
              • DIE GESCHWINDIGKEIT

                Die Wege zum Holzhaus in kurzer Zeit

                • Hoher Vorfertigungsgrad der individuellen Module im Trockenen
                • Schneller Aufbau
                • Keine Trocknungszeiten
                • Sofortiger Innenausbau
                • Unschlagbar kurze Bauzeiten möglich
                • DIE NATÜRLICHKEIT

                  Holz auch Holz sein lassen

                  • Holzschutz durch konstruktive Maßnahmen immer,
                  • chemischer Holzschutz nur wenn unbedingt erforderlich
                  • DIE NACHHALTIGKEIT

                    Auch weitergedacht ein einmaliges Prinzip

                    • Nachwachsender Rohstoff
                    • nachhaltige Verwendung
                    • lange Lebensdauer
                    • recyclebar
                    • DIE WIRTSCHAFTLICHKEIT

                      Der sparsame Baustoff Holz

                      • Niedere Gesamtkosten
                      • Eigenleistung möglich.
                      • DIE LEBENSDAUER

                        Hohes Alter – sichere Zukunft

                        • Einmalige technische Eigenschaften der Holzkonstruktionen
                        • Erfahrungswerte: Fachwerk 500 Jahre – Beton ?
                        • Arten von Notunterkünfte

                          Soforthilfe: Auffanglager

                          Ein Auffanglager wird so nahe wie möglich am Schadensgebiet, aber an einem sicheren Ort, eingerichtet. Es ermöglicht eine behelfsmäßige Unterbringung für eine möglichst große Zahl von Betroffenen. Dort wird nur eine einfachste Versorgung unter spartanischen Verhältnissen gewährleistet. Daher werden die Betroffenen innerhalb von 24 Stunden weitertransportiert. Ein Auffanglager kann auch bei kurzer Verweildauer des einzelnen Betroffenen über einen längeren Zeitraum betrieben werden.

                          Übergangshilfe: Durchgangslager

                          Ein Durchgangslager ist eine erste Annäherung an normale Verhältnisse. Es ist mehr Wohnraum pro betroffener Person vorhanden und es wird auf Familienunterbringung geachtet. Eine regelmäßige Versorgung mit Essen und Gegenständen des täglichen Bedarfs findet statt. Die Bewohner verbleiben oft länger in einem Durchgangslager, weshalb es sich in ungefährdeter Lage befinden muss.

                          Wiederaufbauhilfe: Normalverhältnissen angepasste Unterkünfte

                          Unterkünfte der Wiederaufbauphase entsprechen normalen Lebensbedingungen. Die Bewohner versorgen sich wieder selbst. Diese Unterkünfte werden nicht mehr vom Katastrophenschutz, sondern von den Kommunen betrieben.

                          Notlösungen bei extremen Wetterbedingungen

                          Bei für Obdachlose sehr schlechten Wetterbedingungen können diese auch durch die Anordnung des Stadtrats der betroffenen Stadt in U-Bahnhöfen unterkommen. Ist es beispielsweise nachts zu kalt, ist es möglich solche Bahnhöfe zu öffnen, sodass Menschen ohne festen Wohnsitz dort übernachten können.

                          Autoren: Maxim Winkler, Waldemar Weis

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                          58 min

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