Architektourist - der Podcast für Architektur, Bautechnik und Baukultur

Architektourist - der Podcast für Architektur, Bautechnik und Baukultur

By Alexandra BuschSociety & CultureEducation
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Architektourist - der Podcast für Architektur, Bautechnik und Baukultur episodes

  • #37 Bauwerk.Stimme – Herz Jesu Kirche in München
    Klar, radikal, poetisch – die Herz Jesu Kirche in München gilt als Ikone des zeitgenössischen Sakralbaus. Entworfen vom Architekturbüro Allmann Sattler Wappner, verbindet sie klare Formen mit einer tiefen, sinnlichen Atmosphäre. Mit ihrer markanten Glasfassade und dem inneren Holzkubus schafft sie einen Ort, der Licht, Raum und Material auf besondere Weise erlebbar macht.

    In dieser Folge von Bauwerk.Stimme geht es um Licht als Gestaltungselement, um Raumwahrnehmung, Hitzeschutz und das Zusammenspiel von Material und Wirkung. Ich erzähle von meinen ersten Begegnungen mit diesem Bau während des Architekturstudiums, und warum er mich bis heute nicht loslässt.

    Einblicke in diese Episode:
    • Das Konzept der doppelten Gebäudehülle – Glas außen, Holz innen
    • Wie Architektur Grenzen zwischen Innen und Außen auflöst
    • Reduktion statt Überladen, neue Wege sakraler Gestaltung
    • Warum die Herz Jesu Kirche selbst an heißen Tagen ein kühler Rückzugsort ist
    • Persönliche Gedanken zur Bedeutung von Stille und Atmosphäre in sakralen Räumen
    Weitere Links:
    Herz Jesu Kirche München (offizielle Website)
    Herz Jesu Kirche München (Wikipedia)
    Herz Jesu Kirche auf allmannwappner GmbH

    Coverbild: KI-generiert mit ChatGPT
    Der Podcast:
    Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.

    Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.

    Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
    10 min
  • #36 Bauwerk.Stimme – Casa Batlló in Barcelona
    Wellen, Farben, Masken – kaum ein Gebäude vereint Fantasie und Handwerk so kraftvoll wie die Casa Batlló in Barcelona. Entworfen von Antoni Gaudí, verwandelt sich das Haus in ein Wesen aus Keramik, Glas, Licht und Symbolik. In dieser Episode von Bauwerk.Stimme nehme ich euch mit auf eine akustische Reise zu einem der bedeutendsten Werke des katalanischen Modernisme.
    Was macht diese Fassade so besonders? Welche Techniken stecken dahinter? Und warum sind keramische Oberflächen mehr als nur Dekor? Die Folge erzählt von Farbe als Haltung, vom Material als Erzählerin und von der Relevanz verspielter Fassaden in einer allzu glatten Architekturwelt.

    Einblicke in diese Episode:
    • Antoni Gaudí, der katalanische Modernisme und das Viertel Eixample
    • Trencadís: Die Technik hinter der schillernden Keramikfassade
    • Symbolik, Mythos und Material – vom Drachenrücken bis zur Maske
    • Die Casa Batlló als gebautes Gesamtkunstwerk
    • Persönliche Gedanken zur Rolle von Keramik in der zeitgenössischen Fassadengestaltung 
    Tipp zum Weiterhören:
    Wenn dich das Thema Keramikfassaden interessiert, höre gern auch in die Architektourist-Episode #34 über das INK Berlin-Neukölln rein, ein zeitgenössisches Projekt, bei dem Fliesen bewusst als gestalterisches und identitätsstiftendes Element eingesetzt werden.

    Weitere Links:
    Offizielle Website der Casa Batlló
    Gaudí und der Modernisme (Wikipedia)
    Antoni Gaudí (Wikipedia)
    Infos zum Trencadís (Wikipedia)
    Zur Episode #34 über das INK in Berlin-Neukölln

    Coverbild: KI generiert ChatGPT
    Der Podcast:
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    9 min
  • #35 Wenn Keramik Geschichten erzählt – Das INK in Berlin-Neukölln
    Was braucht es, damit ein innerstädtisches Industrieareal sich wandelt und dabei Identität gewinnt? In Berlin-Neukölln entsteht mit dem Projekt INK (Inspire Neukölln) ein neuer Büro- und Gewerbekomplex, der genau diesen Anspruch verfolgt: architektonisch hochwertig, technisch innovativ, nachhaltig im Betrieb und mit einer Fassade, die Licht, Wetter und Atmosphäre einfängt.

    In dieser Episode blicken wir hinter die Kulissen des Bauvorhabens. Wir sprechen über die Entstehung einer markanten Keramikfassade, über Teamarbeit auf Augenhöhe und über die Frage, wie sich Architektur durch enge Zusammenarbeit zwischen Planenden, Herstellern und Bauunternehmen entwickeln kann.

    Lukas Hampl von RKW Architektur+ erzählt, wie aus einer mutigen Idee ein starkes architektonisches Statement wurde. Uwe Reinking von Agrob Buchtal schildert, wie die changierende Keramikfassade technisch realisiert wurde und welche Rolle Kommunikation, Musterbau und Werksbesuche dabei spielten. Und Sven Cordes von Züblin zeigt, was es heißt, ein solches Projekt als Generalunternehmer auf den Punkt umzusetzen, mit höchsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit, Bauqualität und technische Präzision.

    Experten in dieser Episode:
    Lukas Hampl – Senior Associate Partner bei RKW Architektur+
    Uwe Reinking – Projektmanager bei Agrob Buchtal
    Sven Cordes – Bauoberleiter bei Züblin Direktion Nord-Ost

    Weitere Links:
    Projektseite INK Berlin-Neukölln (CMF Capital)
    Projektseite auf RKW Architektur+
    Agrob Buchtal – Serie Craft
    Montage der Keramikfassade durch das Unternehmen Nurtech
    WDVS von Sto

    Coverbild: agrob-buchtal.de


    Der Podcast:
    Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.

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    54 min
  • #34 Bauwerk.Stimme – Der Reichstag in Berlin. Geschichte, Glanz, Verhüllung
    Ein Gebäude verschwindet und wird sichtbarer als je zuvor. Zwei Wochen Stoff, Millionen Besucher:innen, ein Moment der Leichtigkeit mitten in Berlin. Was bleibt von diesem Bild, dreißig Jahre später? In dieser Episode geht’s um den Reichstag in Berlin, ein Gebäude mit Brüchen, mit Glanz und mit großer Symbolkraft. Ich nehme euch mit auf eine akustische Reise durch seine Geschichte: vom nationalen Machtprojekt des 19. Jahrhunderts über Zerstörung und Bedeutungsverlust im 20. Jahrhundert bis hin zur gläsernen Kuppel von Sir Norman Foster.

    Im Mittelpunkt steht dabei die spektakuläre Verhüllung durch Christo und Jeanne-Claude im Sommer 1995 – ein temporäres Kunstwerk, das heute als Akt der Versöhnung und des Aufbruchs gilt. Fünf Millionen Menschen sahen damals, wie ein Bauwerk seine Bedeutung verändert, durch Stoff, durch Stille, durch Staunen. Die Folge erzählt in fünf kurzen Teilen, wie der Reichstag wurde, was er heute ist: Ein Ort für Öffentlichkeit. Und für Hoffnung.

    Einblicke in dieser Episode:
    • Architekturgeschichte und politische Symbolik
    • Paul Wallot, Norman Foster und die Idee der Transparenz
    • Die Rolle der Kuppel als architektonisches und demokratisches Zeichen
    • Die Verhüllung des Reichstags als kollektives Erlebnis
    • Persönliche Eindrücke bei einem aktuellen Besuch vor Ort
    Tipp zum Weiterhören:
    Mein Podcast-Kollege Dietmar Bleck beleuchtet die Verhüllung aus einer ganz anderen Perspektive: In seiner neuen Episode von „Nicht ganz ungefährlich“ spricht er mit Frank Seltenheim, dem technischen Leiter der Verhüllung, der mit über 100 Industriekletterern die Umsetzung möglich machte.

    Weitere Links:
    Webseite des Deutschen Bundestags zum Reichstagsgebäude
    Infos zur Verhüllung 1995 von Christo und Jeanne-Claude auf Wikipedia
    Foster + Partners
    Podcast „Nicht ganz ungefährlich“ von Dietmar Bleck

    Coverbild: KI generiert ChatGPT
    Der Podcast:
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    11 min
  • #33 Stadtwandel mit Wasser – Die Schwammstadt als Chance für Klima und Lebensqualität
    Grüne Dächer, rankende Fassaden, versickernde Flächen statt versiegelter Höfe: Die Idee der Schwammstadt ist längst technisch machbar, aber wie bringen wir sie raus aus der Theorie und rein in die Städte? Genau darum geht’s in dieser zweiten Episode der Doppelfolge zum Thema Schwammstadt.

    Nach dem Blick auf Ursachen, Risiken und die Perspektive der Versicherungswirtschaft in Teil 1 (Episode #32) gehen wir jetzt tiefer in die Praxis: Welche Maßnahmen funktionieren wirklich? Was lässt sich mit Rückhalte-, Versickerungs- oder Filtersystemen schon heute umsetzen, auch im Bestand? Und welche Rolle spielen Architekt:innen und Planer:innen, wenn es darum geht, Städte klimaresilienter zu gestalten?

    Ich spreche mit Prof. Dr. Heiko Sieker, der sich seit Jahrzehnten mit Regenwasserbewirtschaftung beschäftigt. Er erklärt, was Städte tun müssen, um voranzukommen und warum wir dringend anders planen müssen. Martin Lienhard von Mall Umweltsysteme zeigt, wie technische Lösungen konkret aussehen – von unterirdischen Rigolen bis zur Abwasserwiederverwendung. Und Dr. Gunter Mann, Präsident des Bundesverbands GebäudeGrün, macht deutlich, wie viel Potenzial in begrünten Dächern und Fassaden steckt, wenn wir mutiger gestalten und Begrünung nicht länger als nettes Extra behandeln. Gemeinsam blicken wir auch in die Zukunft: Wie könnten Städte aussehen, wenn das Schwammstadtprinzip flächendeckend umgesetzt würde?

    Experten in dieser Episode:

    Prof. Dr. Heiko Sieker – Geschäftsführer, Ingenieurbüro Sieker
    Martin Lienhard – Technische Abteilung, Mall GmbH
    Dr. Gunter Mann – Präsident, Bundesverband GebäudeGrün e.V.

    Weitere Links:
    Mall GmbH – Webseite
    Ratgeber Regenwasser von Mall
    Umfragen Regenwasser
    Episode #13 – Grüne Ansichten: Calwer Passage Stuttgart
    BuGG-Fassadenbegrünung des Jahres 2024

    Coverbild: © Mall GmbH / Grafik
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    45 min
  • #32 Schwammstadt, Starkregen, Stadtklima – Über den Umgang mit Wasser in Zeiten des Klimawandels
    Extreme Wetterereignisse nehmen zu, das zeigt sich auch im Bauwesen. Auf der einen Seite Hitze, Dürre und ausgetrocknete Böden, auf der anderen Seite Starkregen und urbane Überflutungen. Wie können Städte mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche Rolle spielt Regenwassermanagement in der Stadtplanung? Und was bedeutet das ganz konkret für Architekt:innen, Kommunen und Bauherr:innen?

    In dieser Episode – dem ersten Teil einer Doppelfolge – geht es um genau diese Fragen. Im Fokus stehen die Erkenntnisse einer aktuellen Marktbefragung von Mall Umweltsysteme zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung: Was bewegt Planer:innen, Behörden und Fachleute? Wie hat sich der Blick auf das Thema verändert? Und wo stehen wir heute?

    Ich spreche mit Christoph Schulze Wischeler, Geschäftsführer bei Mall, über die Rolle der Bauwirtschaft, mit Pressesprecher Markus Böll über Hürden und Potenziale in der Praxis und mit Dr. Tim Peters von der Provinzial Versicherung darüber, wie Versicherer das Risiko durch Starkregen und Hochwasser bewerten. Welche Gebäude lassen sich heute noch versichern? Und wie lassen sich Planungen anpassen, um Schäden zu minimieren?

    In Teil 2 (erscheint am 26. Juni 2025) geht es dann um konkrete Lösungen: Dachbegrünung, Versickerung, Verdunstung und darum, wie die Idee der Schwammstadt technisch und planerisch umgesetzt werden kann.

    Experten in dieser Episode:
    Christoph Schulze Wischeler – Geschäftsführer, Mall GmbH
    Markus Böll – Pressesprecher, Mall GmbH
    Dr. Tim Peters – Meteorologe und Experte für Risikomodellierung bei der Datenservice+ GmbH, einer Tochtergesellschaft der Provinzial

    Weitere Links:
    Mall GmbH – Webseite
    BuGG – Bundesverband GebäudeGrün e.V.
    ZÜRS – Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen
    Schwammstadtkonzept bei Mall
    Zur Marktbefragung Regenwasser 2025 von Mall

    Coverbild: Mall GmbH


    Der Podcast:
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    41 min
  • #31 Massiv, nachhaltig, denkmalgerecht – Stadthäuser in Frankfurt (Oder)
    Wie lässt sich historische Stadtgeschichte mit ambitioniertem Wohnungsbau und Nachhaltigkeitszertifizierung vereinen? In Frankfurt (Oder) entstand inmitten der Altstadt ein außergewöhnliches Ensemble aus fünf Stadthäusern, gebaut über den ältesten Kellergewölben der Stadt. Die Architektur ist zeitgenössisch, städtisch und zugleich verwurzelt im Ort. Technisch basiert das Projekt auf massiver Bauweise mit Porenbeton (Ytong) und Kalksandstein (Silka), beide QNG-ready-Materialien von Xella, die Tragfähigkeit mit Nachhaltigkeit verbinden.

    In dieser Episode spreche ich mit Armin Gebauer, der als Bauherr, Planer und Bauunternehmer das Projekt gemeinsam mit seinem Team gestemmt hat – von der Idee über die Abstimmung mit der Denkmalpflege bis zur Fertigstellung. Außerdem mit dabei: Marc Rose von Xella Deutschland hat das Projekt von Anfang an begleitet und erklärt, wie Hersteller heute weit mehr leisten als reine Materiallieferung: nämlich Unterstützung in Planung und Bauprozess.

    Wir sprechen über die Herausforderung, über jahrhundertealten Kellern neue Wohnräume zu schaffen, mit Respekt vor dem Bestand und Blick auf die Zukunft. Es geht um massive Bauweise im Effizienzhaus-Standard KfW 40 Plus, um den QNG-Nachweis und um die Frage, wie sich Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Denkmalschutz in Einklang bringen lassen.

    Experten in dieser Episode:
    Armin Gebauer – Geschäftsführer der atg wohnen gmbh, Bauherr und Planer
    Marc Rose – Gebietsverkaufsleiter bei Xella Deutschland

    Weitere Links:
    Ytong bei Xella Deutschland
    Silka Kalksandstein bei Xella
    Weitere Infos zum Bauprojekt in Frankfurt (Oder)
    Informationen zum QNG

    Coverbild: Xella Deutschland GmbH


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    28 min
  • #30 Ultraschall im Beton – Sonocrete bringt Tempo in CO₂-reduziertes Bauen
    Was tun, wenn nachhaltiger Zement zwar klimafreundlich ist, aber zu langsam für die Baustelle? In dieser Episode geht’s um eine Technologie, die genau hier ansetzt: Sonocrete hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von Hochleistungsultraschall die Erhärtung von CO₂-reduziertem Beton beschleunigt. Die Idee stammt aus der Forschung und hat inzwischen den Weg in die Fertigteilwerke geschafft.

    Ich spreche mit Ricardo Remus, Gründer von Sonocrete, über seine ungewöhnliche Reise vom Maurer über die Forschung bis zum eigenen Start-up. Wir reden über den praktischen Einsatz der Technologie in Pilotprojekten, um Herausforderungen in der Produktion und um die Frage, warum wir nicht auf ferne Zukunftslösungen warten sollten, wenn Veränderung auch heute schon möglich ist.

    Experte in dieser Episode:
    Dr. Ricardo Remus – Gründer und Geschäftsführer von Sonocrete GmbH

    Weitere Links:
    Sonocrete GmbH
    Infos zu Sonocrete auf der Webseite des Fachverbands Beton- und Fertigteilwerke Sachsen/Thüringen e.V.
    Einsatz Sonocrete-Technologie im ICE-Werk Cottbus

    Coverbild: Sonocrete GmbH


    Der Podcast:
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    20 min
  • #29 Flexible Architektur für New Work – das neue Entega-Verwaltungsgebäude in Darmstadt
    Wie sehen Arbeitswelten aus, die sich verändern dürfen, und was brauchen Gebäude, um mit diesen Veränderungen Schritt zu halten? In dieser Episode geht’s um das neue Verwaltungsgebäude der Entega in Darmstadt: ein Projekt, das Nachhaltigkeit, Klarheit und Nutzerfreundlichkeit verbindet. Ich nehme euch mit auf einen akustischen Rundgang durch das neue Verwaltungsgebäude und spreche mit den Menschen, die das Projekt entscheidend geprägt haben. Es geht um Stadtplanung, Materialwahl und Gestaltung, aber auch um Trennwandsysteme, die sich rückstandslos versetzen lassen und so neue Arbeitswelten ermöglichen.

    Das fünfgeschossige Gebäude wurde nach LEED Platin zertifiziert, ist städtebaulich klug gesetzt und zeigt, wie Nachhaltigkeit ganzheitlich gedacht werden kann – von der Cradle-to-Cradle-Materialwahl bis zum Biodiversitätsdach. Ein zentrales Element sind die Systemtrennwände von feco, die für flexible Raumstrukturen sorgen und den Wandel der Arbeitswelt aktiv mitgestalten.

    Experten in dieser Episode:
    Sören Pippert – Bauherrenvertreter, ENTEGA AG
    Felix Liebau – Bauherrenvertreter, ENTEGA AG
    Dietmar Opitz – Architekt und Partner bei SHP Architekten
    Rainer Höhne – Vertriebsingenieur und Architekt, feco-feederle GmbH
    Weitere Links:
    Entega-Gebäude auf feco-Webseite
    feco-feederle GmbH
    Zukunft braucht Raum. Der feco-Podcast auf Spotify
    SHP Architekten
    Webseite der ENTEGA AG
    Produkte der ENTEGA AG
    Künstlerin Angela Glajcar

    Coverbild: © feco, N. Kazakov, Nikolay Kazakov, Karlsruhe, www.kazakov.de


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    46 min
  • #28 Beton trifft KI – Wenn bei Alcemy der Algorithmus Beton mischt
    Betonwerke, Baustellen und künstliche Intelligenz – passt das zusammen? Ja, und wie! Vor allem, wenn Algorithmen dabei helfen, den CO₂-Ausstoß von Beton deutlich zu senken. In dieser Episode dreht sich alles um das Berliner Start-up Alcemy, das maschinelles Lernen in die Zement- und Betonherstellung bringt. Alcemy entwickelt eine Software, die laufende Produktionsdaten auswertet und in Echtzeit Empfehlungen gibt für weniger Klinker, stabile Qualität und ressourcenschonendere Prozesse.

    Im Mittelpunkt der Folge steht das Projekt EDGE Friedrichspark in Berlin, wo ein neuartiger Zement mit nur 30 Prozent Klinkeranteil zum Einsatz kam, begleitet von Alcemy-Software und erstmals bauaufsichtlich zugelassen. Ich spreche mit Hoang Nguyen, Head of Communications & Sustainable Construction bei Alcemy. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen des Projekts und auf die Technologie, die es ermöglicht hat. Es geht darum, wie Beton mit reduziertem Klinkeranteil klimafreundlicher wird, welche Rolle maschinelles Lernen dabei spielt, und wie digitale Tools helfen können, den Fachkräftemangel auf der Baustelle abzufedern.

    Und wir schauen darauf, wie sich Planende und Politik stärker einbringen können, wenn es um die Auswahl klimafreundlicher Materialien geht und warum es beim Thema Beton nicht nur Schwarz oder Weiß geben darf, sondern viele gute Grautöne dazwischen.

    Experte in dieser Episode:
    Hoang Nguyen – Head of Communications & Sustainable Construction, Alcemy GmbH

    Weitere Links:
    Alcemy Website
    Projekt EDGE Friedrichspark (EDGE Technologies)
    ZÜBLIN
    GRAFT
    DGI Bauwerk
    Werner Sobek – Nachhaltigkeitsplanung

    Coverbild: Alcemy GmbH


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    29 min

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