Assekurata Podcast

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Assekurata Podcast episodes

  • Die Wesentlichkeitsanalyse - Das strategische Instrument für die nicht-finanzielle Berichterstattung

    Schaut man sich die CSR Berichterstattungen verschiedener Versicherungsunternehmen an, so lässt sich eine unglaubliche Themenvielfalt entdecken. Ob Maßnahmen gegen die globale Klimakrise, der eigene Imkereibetrieb, betriebliche Arbeitsschutzmaßnahmen oder die Förderung des lokalen Sportvereins – das Feld der angesprochenen Nachhaltigkeitsaspekte ist überaus breit. Dabei gibt es, aufgrund mangelnder gesetzlicher Vorgaben, kein richtig oder falsch. Allerdings könnte eine zu breite Berichterstattung, in der der Versicherer jedes noch so kleine Projekt zu einem mehrseitigen Artikel im CSR-Bericht ausbaut, schnell den Verdacht des Greenwashings provozieren. Wer sich in zu vielen Themenbereichen als zu positiv darstellt, erweckt den Eindruck, dass dies nur eine Fassade ist. Dies wirkt sich dann auch negativ auf die Aktivitäten aus, in denen der Versicherer tatsächlich einen überdurchschnittlich hohen Beitrag zur Umwelt oder zur Gesellschaft leistet.

    Welche Themen für Versicherer so relevant sind, dass sie in der nicht-finanziellen Berichterstattung eine prominente Rolle einnehmen sollten, lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten – zu verschieden sind die Gesellschaften unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten hinsichtlich ihrer Geschäftsmodelle, Produkte, Kapitalanlagen, regionalen Aktivitäten sowie thematischen Schwerpunkte. Um die individuell relevanten Themengebiete zu ermitteln, sollte jedes Unternehmen daher zu Beginn eine sogenannte Wesentlichkeitsanalyse (auch Materialitätsanalyse) durchführen.

    Wie läuft aber eine Wesentlichkeitsanalyse ab, und wie gehen insbesondere Versicherer hier vor? Diese und weitere Fragen diskutiert Assekurata-Geschäftsführer Markus Kruse in der neuesten Folge unseres Podcasts mit Oliver Bentz, Senior-Analyst und Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Assekurata.

    16 min
  • Nachhaltige Kapitalanlage - Worauf es ankommt

    Den Finanzmarktteilnehmern kommt beim Thema Nachhaltigkeit eine besondere Rolle zu – laut dem Green Deal der Europäischen Union sollen sie als einflussreiche Kapitalsammelstellen unter anderem für die Finanzierung der Klimawende Sorge tragen.

    Alle Kapitalanleger, und damit insbesondere die Versicherungsunternehmen, Pensionskassen und Versorgungswerke, sollen also mit ihren Investitionen die auf Klimaschutz ausgerichtete Transformation der Wirtschaft maßgeblich mitgestalten und so dabei helfen, die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erfüllen. Aber was bedeutet das eigentlich konkret für Versicherungen und deren Kapitalanlage? Woran messen Kapitalanleger die Nachhaltigkeit eines Investments? Und auf welche Instrumente und Informationen können sie dabei zurückgreifen?

    Darüber spricht Reiner Will in der neuen Folge des Assekurata-Podcasts mit Ewald Stephan, einem profunden Experten und zugleich auch Pionier im Bereich Nachhaltigkeit im Assetmanagement von Versicherern. Der Diplomkaufmann ist bereits seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Führungs- und Vorstandspositionen innerhalb der Versicherungswirtschaft tätig. Zuletzt war er Vorstandsmitglied der VerkaVK Kirchliche Vorsorge VVaG, Berlin mit Verantwortung für die Bereiche Kapitalanlagen, Rechnungswesen, IT und Organisation. Hier verantwortete er auch das Thema Nachhaltigkeit und wurde mehrfach auf der Basis des Leitfadens des Arbeitskreises Kirchlicher Investoren der EKD für die umfassende und ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie ausgezeichnet.

    20 min
  • Das erwarten gesetzliche und privat Versicherte von Präventionsangeboten

    Das erwarten gesetzliche und privat Versicherte von Präventionsangeboten

    Viele der häufigsten Erkrankungen – die sogenannten Volkskrankheiten – treten erst im Laufe des Lebens auf. Die Ursachen sind vielfältig, allerdings werden beispielsweise Diabetes, Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Faktoren wie den Lebensstil, die Ernährung und Bewegung beeinflusst. In diesem Kontext spielt die Prävention eine entscheidende Rolle. Die Einstellung der Gesellschaft hat sich durch die Corona-Pandemie dahingehend in den vergangenen zwei Jahren deutlich verändert.

    Vor diesem Hintergrund haben wir uns im Februar 2022 in einer Befragung unter 630 Verbrauchern (319 privat und 311 gesetzliche Versicherte) unter anderem der Nachfrage, den Erwartungen und der Zufriedenheit in Bezug auf gesundheitsfördernde Maßnahmen gewidmet. In der neuesten Ausgabe unseres Podcasts unterhält sich Assekurata-Geschäftsführer Markus Kruse mit Lea Bell, Senior-Analystin bei Assekurata Solutions über die wichtigsten Erkenntnisse der Untersuchung.

    15 min
  • Trends und Wachstumschancen in der Krankenzusatzversicherung

    Trends und Wachstumschancen in der Krankenzusatzversicherung

    Bereits seit Jahren kämpft die private Krankenversicherung (PKV) mit schwachen Zuwachsraten in der Vollversicherung. Aus diesem Grund richten viele Gesellschaften ihren Fokus immer mehr auf die Krankenzusatzversicherung. Denn hier kann der Markt seit Jahren noch kontinuierlich wachsen - Allein 2021 um rund 4 %.

    Mit einer Krankenzusatzversicherung können gesetzlich Versicherte die Kassenleistungen aufstocken und so hohen Behandlungskosten vorbeugen, die ihre Krankenkasse nicht übernimmt. Hierunter zählen beispielsweise Einbettzimmer im Krankenhaus, Krankheitsfälle, die im Auslandsurlaub behandelt werden müssen, oder Zahnersatz.

    Im Segment der Krankenzusatzversicherungen hat gerade der Münchner Verein in den vergangenen Jahren wachstumsseitig erfolgreich zugelegt. Mit einem Plus von insgesamt 81.657 Personen belegte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020 marktweit den zweiten Platz.

    Aus diesem Grund hat Assekurata-Geschäftsführer Dr. Reiner Will, den Vorstandvorsitzenden des Münchner Vereins, Dr. Rainer Reitzler sowie Assekurata-Bereichsleiter Abdulkadir Cebi zu einem Gespräch rund um die Trends und Wachstumschancen in der Krankenzusatzversicherung eingeladen.

    49 min
  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung – Aktuelle Entwicklungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen

    Die Berufsunfähigkeitsversicherung – Aktuelle Entwicklungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen

    Bis Mitte der 2010er Jahre erlebte die BU einen massiven Bedingungs-Wettkampf, nicht zuletzt getrieben durch immer bessere Vergleichs- und Analyse-Instrumente. Dies führte dazu, dass marktweit durchweg ein sehr hoher Bedingungsstandard herrschte, so dass sich der Fokus von den Bedingungen auf die Leistungsbearbeitung verlagerte.

    Doch in der Zwischenzeit haben die Lebensversicherer weiter an den Bedingungen in der Berufsunfähigkeit gefeilt. So haben beispielsweise im Zuge der Corona-Pandemie einige Versicherer die Infektionsklausel angepasst und in einzelnen Tarifen wurde die Arbeitsunfähigkeitsklausel verbessert.

    In der neuesten Ausgabe unseres Podcasts spricht Dr. Reiner Will mit Alexander Kraus, Senior-Analyst bei Assekurata darüber, inwieweit diese und weitere Bedingungsanpassungen konkret dem Kunden nutzen und was künftig von der Bedingungsfront noch zu erwarten ist.

     

    19 min
  • Die Leistungsregulierung in der Berufsunfähigkeit

    Die Leistungsregulierung in der Berufsunfähigkeit – Die wahre Qualität

     

    Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zweifellos zu den elementaren Bestandteilen der Risikovorsorge. Wer aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, steht schnell vor finanziellen Schwierigkeiten, wenn die private Absicherung fehlt. Standen in der Vergangenheit zumeist Transparenz und Qualität der Bedingungswerke im Fokus, hat sich mittlerweile in Unternehmens- und Vertriebskreisen mehr die Einsicht etabliert, dass das Leistungsregulierungsverhalten der Versicherer auch losgelöst vom Leistungsversprechen in den Bedingungswerken von besonderer Bedeutung und Sensibilität für den Kunden ist.

    Hierbei geht es nicht alleine darum, wie sich die Versicherer in der Auslegung ihrer Tarifbedingungen verhalten, sondern auch darum, wie schnell und unkompliziert sie diesen Prozess für den Antragsteller gestalten. Da es für beide Seiten dabei um viel Geld geht, muss eine Prüfung daher, auch zum Schutz der Versichertengemeinschaft, sorgfältig durchgeführt werden, darf dabei aber gleichzeitig nicht die individuelle Situation des Antragstellers aus den Augen verlieren. In diesem Spannungsfeld kann man als Versicherer viel richtig aber auch ebenso viel falsch machen.

    In der neuesten Ausgabe unseres Podcasts spricht Markus Kruse mit Juliane Löffler, Senior-Analystin der Assekurata Solutions, über den Prozess der Leistungsregulierung in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Was machen die Versicherer bereits gut? Was gilt es noch zu verbessern?

     

    15 min
  • Marktausblick – wohin geht der Trend in der Lebensversicherung?

    Assekurata-Marktausblick – wohin geht der Trend in der Lebensversicherung?

    Am 28. Juni 2022 veröffentlichte Assekurata ihren aktuellen Marktausblick zur Lebensversicherung. Die Lebensversicherer sind bisher robust durch die Corona-Pandemie gekommen. Die Solvenzquoten sind gestiegen und ein erhöhtes Stornovolumen blieb aus.

    Aber wie hat sich die Kapitalanalage entwickelt und wie sieht die Zukunft der Branche aus vor dem Hintergrund von Zinswende, Inflation und Ukraine-Krieg?

    Unter anderem über diese Themen spricht Dr. Reiner Will in der neuen Folge des Assekurata-Podcasts mit David Dyschelmann, Analyst bei Assekurata und Autor des Marktausblicks.

    21 min
  • Gesundheitsfragen in der BU

    Gesundheitsfragen in der BU – Das sollten Antragsteller wissen

    Die Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz BU, spielt eine wichtige Rolle bei der Arbeitskraftabsicherung. Ziel ist es, Personen gegen deutliche Einkommenseinbußen abzusichern.

    Doch vor dem Berufsunfähigkeitsschutz steht in den allermeisten Fällen eine große Hürde. Der Antragsteller muss nämlich zunächst einmal eine Menge Fragen beantworten. Mittels einer Reihe von Fragen zur aktuellen gesundheitlichen Verfassung, zu Vorerkrankungen und zu gefährlichen Freizeitbeschäftigungen kalkuliert der Versicherer das Risiko für einen späteren Leistungsfall und davon hängt ab, ob und welchen Vertrag das Unternehmen dem Interessenten letztendlich anbietet. Doch Wie lange reichen die Gesundheitsfragen zurück, wie ausführliche sollten die Gesundheitsfragen beantwortet werden und hat sich Corona in den Antragsfragen niedergeschlagen?

    Diese und weitere Fragen rund um die Gesundheitsprüfung in der Berufsunfähigkeitsversicherung erörtert Markus Kruse in der neuen Folge des Assekurata-Podcasts gemeinsam mit Alexander Kraus, Senior-Analyst bei Assekurata und ausgewiesener Experten in Fragen der Berufsunfähigkeit und Private Krankenversicherung.

    12 min
  • Gesundheitsservices in der PKV – Ein Praxisbeispiel

    Gesundheitsservices sind mittlerweile aus der Krankenversicherung nicht mehr wegzudenken. In den vergangenen Jahren haben private Krankenversicherer ihr Angebot dahingehend kontinuierlich ausgebaut. Viele setzen dabei auf intelligente Kooperationen mit ausgewählten Partnern sowie einem effizienten Dienstleistungs­management.

    Beispielsweise hat die Hallesche Krankenversicherung gemeinsam mit der Thieme Telecare GmbH, einem Spezialisten in der Patienten- und Angehörigenbegleitung, unter anderem ein Programm zur Unterstützung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickelt.

    Speziell an diesem Programm möchte Assekurata-Geschäftsführer Markus Kruse In der neuesten Folge unseres Assekurata-Podcasts auf das Zusammenspiel von Kunde/Patient, Krankenversicherung und Dienstleister eingehen. Als Gesprächspartner hierfür hat er sich Sandra Dangelmayer, Bereichsleiterin Gesundheitsmanagement bei der Hallesche Krankenversicherung, und Wolfgang Weber, Geschäftsführer der Thieme-Telecare eingeladen.

    39 min
  • Marktausblick – wohin geht der Trend in der Schaden-/Unfallversicherung

    Am 7. Juni 2022 veröffentlichte Assekurata ihren aktuellen Marktausblick zur Schaden-/Unfallversicherung. Zusätzlich zu den wirtschaftlichen Folgen der Anti-Corona-Maßnahmen beeinflussten 2021 insbesondere Elementarschaden¬ereignisse die Bilanzen der Schaden-/Unfallversicherer.

    Allein die durch das Sturmtief „Bernd“ verursachten Schäden hätten ausgereicht, um 2021 zum viertteuersten Schadenjahr seit Beginn der Statistik in den 1970er Jahren zu machen. Durch weitere Unwetterereignisse, insbesondere Hagel, erreichte die Schadenbelastung schlussendlich ein bisher nie dagewesenes Rekordniveau und bescherte der Branche erstmals seit langem wieder einen versicherungstechnischen Verlust.

    Zudem fielen schadendämpfende Effekte der Pandemiebekämpfung geringer aus als im Vorjahr. Vor dem Hintergrund hoher Sturmschäden im ersten Quartal ist davon auszugehen, dass auch das Bilanzjahr 2022 wieder im Zeichen einer hohen Elementarschadenbelastung stehen wird. Zusätzlich bergen aber auch die geopolitischen Rahmenbedingungen und die Inflation bilanzielle Risiken und wirken dämpfend auf die Wachstumsdynamik.

    Aber wie entwickelten sich die wichtigen Zweige Kfz und Wohngebäude? Wohin zeigt der Trend? Und Welche Themen stehen aktuell in der Schaden-/Unfallversicherung im Fokus?

    Unter anderem über diese Themen spricht Dr. Reiner Will in der neuen Folge des Assekurata-Podcasts mit Dennis Wittkamp, Fachkoordinator Schaden-/Unfallversicherung bei Assekurata und Autor des Marktausblicks.

    26 min

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