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Marktausblick – wohin geht der Trend in der privaten Krankenversicherung
Am 19.05.2022 veröffentlichte Assekurata ihren aktuellen Marktausblick zur privaten Krankenversicherung. Und im Ergebnis steht die Branche recht robust da. Nach dem Rekordzuwachs bei den Prämien 2021 von rund 2,6 Milliarden € dürften sich die Beitragseinnahmen in der privaten Krankenversicherung (PKV) 2022 marktweit etwas geringer erhöhen. Die gesamten Prämieneinnahmen bleiben somit weiterhin auf einem Rekordniveau, was zu einer stabilen Sicherheitslage führt. Bedingt durch die hohen Beitragsanpassungen im Vorjahr konnte die Branche sowohl das versicherungsgeschäftliche Ergebnis als auch das Rohergebnis nach Steuern steigern.
Aber wie steht es um das Wachstum in der PKV? Wohin zeigt der Trend? Welchen Einfluss hat Corona auf die Geschäftsentwicklung? Und Welche Themen stehen aktuell bei der PKV im Fokus? Was ist in der mittleren Zukunft zu erwarten?
Unter anderem über diese Themen spricht Markus Kruse in der neuen Folge des Assekurata-Podcasts mit Alexander Kraus, Fachkoordinator Krankenversicherung bei Assekurata und Autor des Marktausblicks.
Der sechste IPCC-Sachstandsbericht – Welche Rückschlüsse ergeben sich für die Versicherungswirtschaft?
Der Klimawandel schreitet schneller voran als prognostiziert und ist „unbestreitbar“ vom Menschen verursacht. „Ohne eine sofortige, rasche und umfassende Reduktion von Treibhausgasemissionen wird eine Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad nicht einzuhalten sein.“ Der globale durchschnittliche Anstieg der Temperatur um 1,5 Grad wird nach Meinung der Wissenschaftler schon 2030 erreicht werden. 2018 war dies erst für 2040 vorausgesagt worden. Dies sind die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeitsgruppe I (WGI l) des IPCC, die ihren Teil „Climate Change 2021 The Physical Science Basis“ zum Sechsten Sachstandsbericht am 9. August 2021 veröffentlicht hat.
Welche Rückschlüsse können Erst- und Rückversicherer aus diesem Bericht ziehen? Müssen die Versicherer in ihren Risikomodellen nun neue Risikokategorien berücksichtigen? Was empfiehlt die BaFin im Hinblick auf Klimarisiken? Wie weit ist die Branche mit der Entwicklung solcher Szenarioanalysen? Diese und weitere Fragen diskutiert Assekurata-Geschäftsführer Markus Kruse in der neuesten Folge unseres Podcasts mit Oliver Bentz, Senior-Analyst und Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Assekurata.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung – eine der wichtigsten Absicherungen
Die Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz BU, spielt eine wichtige Rolle bei der Arbeitskraftabsicherung. Ziel ist es, Personen gegen deutliche Einkommenseinbußen abzusichern.
Einfach definiert zahlt der Versicherer dann, wenn der Versicherte seiner letzten beruflichen Tätigkeit gesundheitlich teilweise oder gar nicht mehr oder für einen längeren Zeitraum nicht mehr nachgehen kann.
Kein Wunder also, dass viele Verbraucherschützer die BU zu den wichtigsten Versicherungen zählen. Allerdings besitzt eine Vielzahl der Erwerbstätigen keine solche Absicherung. Viele glauben, dass sie etwa aufgrund ihres Bürojobs keine Berufsunfähigkeitsversicherung brauchen, die staatliche Absicherung ausreicht, oder etwa dass das Risiko einer Berufsunfähigkeit nicht so hoch ist.
Wie groß ist also das Risiko berufsunfähig zu werden? Was sind denn die häufigsten Gründe für eine BU und welcher Zusammenhang besteht zum Beruf? Welche Höhe sollte eine BU haben?
Diese und weitere Fragen erörtert Reiner Will in der neuen Folge des Assekurata-Podcasts gemeinsam mit Alexander Kraus, Senior-Analyst bei Assekurata und ausgewiesener Experten in Fragen der Berufsunfähigkeit und Private Krankenversicherung.
Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben für signifikante Preissteigerungen gesorgt. Im März 2022 lag die Inflationsrate in Deutschland laut dem statistischen Bundesamt um 7,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, den höchste Anstieg seit 40 Jahren. Auf der politischen Ebene hat Olaf Scholz den russischen Angriff auf die Ukraine gar als Zeitenwende bezeichnet. Die Wirtschaftsweisen sehen bereits ein substanzielles Risiko für eine Rezession in Deutschland.
In der neuesten Folge unseres Assekurata-Podcasts diskutiert Dr. Reiner Will gemeinsam mit Dr. Guido Bader, Vorsitzender der Vorstände der Stuttgarter Lebensversicherung a.G., und Assekurata-Bereichsleiter Lars Heermann, was diese Situation für die Versicherungsbranche bedeutet. Unter anderem erörtern sie die Fragen, Welche Versicherungsprodukte von der gestiegenen Inflation und von steigenden Zinsen besonders betroffen sind, was Vermittler in Zeiten steigender Inflationsraten und möglicher Zinsanhebungen tun können.
Gesundheitsservices sind mittlerweile aus der Krankenversicherung nicht mehr wegzudenken. In den vergangenen Jahren haben sowohl private als auch gesetzliche Krankenversicherer ihr Angebot dahingehend kontinuierlich ausgebaut. Neben dem allgemeinen Kostendruck befeuern zusätzlich die voranschreitende Digitalisierung und die Kundenorientierung den Wandel vom Kostenerstatter zum Gesundheitsdienstleister. Im Fokus stehen dabei zunehmend digitale Gesundheitsservices – ob zur Behandlungsunterstützung bei bestimmten Krankheitsbildern oder als Präventionsangebot. Vor diesem Hintergrund haben wir im Februar 2022 unsere Kundenbefragung zur Bekanntheit und Inanspruchnahme von Gesundheitsservices unter Privatversicherten wiederholt und um die Perspektive von gesetzlich Versicherten erweitert.
In der neuesten Ausgabe unseres Podcasts unterhält sich Assekurata-Geschäftsführer Markus Kruse mit Lea Bell, Senior-Analystin bei Assekurata Solutions über die wichtigsten Erkenntnisse der Untersuchung.
Inwieweit nutzen Krankenversicherte die Gesundheitsservices? Wie werden sie eigentlich auf die Services aufmerksam?. Was verbirgt sich hinter dem neuen XX DiGAs und welchen Mehrwert bieten sie?
Mit der EU-Taxonomie-Verordnung soll Nachhaltigkeit messbar werden. Sie schafft ein EU-weites Rahmenwerk zur einheitlichen Definition von nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten. Als Bestandteil der Transparenz-Verordnung ändert sie zudem die Pflichten von Finanzdienstleistern, ihre Kunden über Nachhaltigkeitsthemen aufzuklären.
Wenn es nach der EU-Kommission geht, gilt Energie aus fossilem Gas und Atomkraft zukünftig als nachhaltig. Damit löst man sich ein Stück weit vom technologieneutralen und wissenschaftsbasierten Ansatz der EU-Taxonomie. Kritiker bemängeln nicht nur den Einfluss von Lobbyorganisationen und Mitgliedsstaaten, sondern befürchten auch eine Abwertung der Taxonomie.
Aber für wen gilt die EU-Taxonomie? Wie funktioniert sie? Oder welche weiteren Entwicklungen und Überlegungen gibt es?
Darüber spricht Reiner Will in der neuen Folge des Assekurata-Podcasts mit Oliver Bentz, Senior-Analyst und Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Assekurata.
Vom Payer zum Player – Das Gesundheitsmanagement
In der öffentlichen Wahrnehmung gelten Versicherungen heute oft noch als passive Organisationen, die weit weg von Kundenzentrierung anfallende Leistungen bedingungskonform auszahlen. Seit geraumer Zeit bereits strafen die Schaden-/Unfallversicherer dieses Vorurteil Lügen, indem sie ihre Tarife mit zahlreichen Zusatzservices versehen. Und auch in der privaten Krankenversicherung (PKV) versuchen viele Unternehmen eine Transformation vom reinen Kostenerstatter zum umfassenden Gesundheitsdienstleister – Gesundheitsmanagement heißt hier das Zauberwort.
Über ein Angebot von bedarfsorientierten Services wollen sich die Unternehmen als aktive Kümmerer für den Kunden positionieren. Damit aber nicht genug – das Gesundheitsmanagement verfügt darüber hinaus über Potenzial wettbewerbsdifferenzierend im Markt zu wirken, positive Effekte auf der Leistungsseite zu generieren und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.
Aber wo stehen die privaten Krankenversicherungen beim Thema Gesundheitsmanagement? Nehmen Kunden/Versicherte die Angebote überhaupt an? Und worauf sollten Unternehmen achten, wenn sie planen, entsprechende Services einzuführen?
Darüber spricht Markus Kruse in der neuen Folge des Assekurata-Podcasts mit Eva Germer, Senior-Consultant der Assekurata Solutions GmbH.
Am 10.02.2022 veröffentlichte Assekurata zum 20. Mal in Folge ihre jährliche Untersuchung zu Überschussbeteiligungen und Garantien deutscher Lebensversicherer. Insgesamt 46 Unternehmen nahmen in diesem Jahr teil, die nach Prämieneinnahmen einen Marktanteil von 73 % (Vorjahr: 69 %) widerspiegeln. Die Studie offenbart, wie Altersvorsorgeverträge aus den Bereichen Klassik, Neue Klassik und Indexpolicen aktuell verzinst werden und welche Garantien die Lebensversicherer im Neugeschäft und Bestand aufweisen.
Ein Ergebnis: Heute führen nur noch 13 der 46 teilnehmenden Unternehmen das einstige Flaggschiff der Lebensversicherungsbranche, die klassische Kapitallebensversicherung, für Neukunden im Angebot. Über die Gründe hierfür spricht Dr. Reiner Will mit Assekurata-Bereichsleiter und Studienautor Lars Heermann.
Darüber hinaus erörtern sie die wesentlichen Erkenntnisse der diesjährigen Erhebung. Unter anderem: Wie werden die verschiedenen Produktgattungen verzinst? Wie wirkt sich die Rechnungszinsabsenkung im Neugeschäft für die Kunden aus? Wie ist die Stimmungslage in der Branche und welchen Einfluss hat die hohe Inflationsrate auf die Geschäftssituation der Lebensversicherer?
Spätestens mit den langen Hitzeperioden in Kontinentaleuropa in den Sommermonaten 2019 und 2020 und der verheerenden Flut an der Ahr im Juli 2021 ist wohl auch den letzten Zweiflern klar geworden, dass der Klimawandel bereits weit fortgeschritten ist und sich die Erderwärmung deutlich beschleunigt hat. Inzwischen betonen fast alle Politiker und Konzernlenker weltweit die Notwendigkeit, die Erderwärmung auf unter zwei Grad, möglichst aber auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.
Dieses Ziel lässt sich jedoch nur erreichen, wenn alle Staaten und Unternehmen so schnell wie möglich ihre Treibhausgasemissionen deutlich reduzieren und möglichst lange vor dem allgemein anvisierten Jahr 2050 klimaneutral werden. Als Kapitalsammelstellen spielen hierbei die Finanzmarktteilnehmer und damit auch Versicherungen und Pensionskassen eine große und wichtige Rolle.
Aber wo stehen die Versicherer heute beim Thema Nachhaltigkeit? Womit beschäftigt sich die Branche gerade – Stichwort Regulatorik? oder welche Rolle spielt das Thema derzeit überhaupt für Kunden?
Darüber spricht Markus Kruse in der neuen Folge des Assekurata-Podcasts mit Ewald Stephan, einem profunden Experten und zugleich auch Pionier im Bereich Nachhaltigkeit im Assetmanagement von Versicherern.
Der Diplomkaufmann ist bereits seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Führungs- und Vorstandspositionen innerhalb der Versicherungswirtschaft tätig. Zuletzt war er Vorstandsmitglied der VerkaVK Kirchliche Vorsorge VVaG, Berlin mit Verantwortung für die Bereiche Kapitalanlagen, Rechnungswesen, IT und Organisation. Hier verantwortete er auch das Thema Nachhaltigkeit und wurde mehrfach auf der Basis des Leitfadens des Arbeitskreises Kirchlicher Investoren der EKD für die umfassende und ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie ausgezeichnet.
In Zeiten steigender Elementarschäden – Wohin führt der Weg der Wohngebäudeversicherung?
Die Wohngebäudeversicherung gehört seit geraumer Zeit zu den Sorgenkindern der deutschen Schaden-/Unfallversicherungsunternehmen. Trotz umfassender Sanierungsbemühungen hat es die Branche in den vergangenen 20 Jahren nicht geschafft, die Schaden-Kosten-Quote beziehungsweise Combined Ratio im Marktdurchschnitt nachhaltig unter 100 % zu drücken. Ein wesentlicher Grund hierfür: steigende Kosten durch Leitungswasser- und Feuerschäden.
2021 kam dann noch Sturmtief Bernd hinzu und ließ die Combined Ratio in der Wohngebäudeversicherung auf 143 % hochschnellen. Laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft entfielen allein 7,7 Mrd. € der 10,8 Mrd. € an Leistungen auf das Jahrhundertereignis.
Hierüber und vor allen Dingen zur Zukunft der Wohngebäudeversicherung vor dem Hintergrund steigender Elementarschäden spricht Dr. Reiner Will mit Dennis Wittkamp, der bei der Assekurata Rating-Agentur als Senior-Analyst und Fachkoordinator Schaden-/Unfallversicherung die Durchführung von Unternehmens- und Bonitätsratings sowie die inhaltliche Weiterentwicklung und Durchführung von Marktstudien im Bereich der Schaden-/Unfallversicherung verantwortlich betreut.
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