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Es klingt nach einem Widerspruch: weisse Schokolade. Weil Schokolade bzw Kakao doch eigentlich braun ist. Aber...bei deren Produktion wird nur auf die Kakaomasse verzichtet, die Kakaobutter jedoch verwendet. Das heisst, es ist eben doch Schokolade, auch wenn sie weiss ist. Manchmal geht es uns im Leben ähnlich: äusserlich mag uns etwas nicht echt vorkommen, von seinem Wesen her ist es aber echt. Vielleicht eine Handlung von jemandem beurteilen wir als unehrlich oder geheuchelt - aber die Person tut sie dennoch mit reiner und guter Absicht. Oder umgekehrt auch: wir geben uns freundlich - aber in unserem Herzen oder den Gedanken findet sich etwas anderes. So kann es auch in unserem Alltag sein, im öffentlichen Verkehr oder der Küche oder im Treppenhaus etc. Wie bei der weissen Schokolade - es kommt es auf das Wesen meines Denkens, Redens und Handelns an: tue ich das, was ich dort tue mit reinem Herzen oder täusche ich etwas vor? Lass Dich daher nicht von dem leiten, wie du wahrgenommen wirst, sondern davon, wie es in dir drinnen ist.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Deine Zehen sind wesentlich dafür verantwortlich, dass Du im Gleichgewicht bist, dass Du gut stehen und gehen kannst. Der grosse Zeh ist der wichtigste von allen. Wenn er im Kontakt mit dem Untergrund ist, signalisiert er dem Körper, dass du im Gleichgewicht bist. Verlässt dein Fuss den Boden, unterstützt er die Abfederung. Natürlich denke ich da nicht immer dran, wenn ich unterwegs bin oder stehe. Aber dafür, dass mir die Zehen so viel Mobilität ermöglichen, schätze ich sie zu wenig wert. Man merkt dies oft erst, wenn etwas nicht mehr stimmt - ein gebrochener Zeh beispielsweise kann die Mobilität stark beeinträchtigen. Ich glaube unser Geist leistet Vergleichbares. Er hält unsere Seele im Gleichgewicht und wenn wir auf ihn nicht achtgeben und ihn nähren, dann geht es uns nicht gut. Auch er hält uns innerlich im Gleichgewicht. Daher heisst es nicht umsonst: ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Trägst Du Sorge zu Deinem Geist und nährst Du ihn? Kennst Du ihn überhaupt und seine Bedürfnisse?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich gehöre noch zur Generation, die mit Büchern aufgewachsen ist. Ich mag Bücher. Ich lese nicht immer gleich viel, mal mehr, mal weniger. Aber ich mag Bücher. Sie haben etwas Heimeliges wie ein Kaminfeuer. Ein Buch - wenn es geschlossen ist - hat für mich etwas Geheimnisvolles. Erst wenn ich es öffne, erschliesst es mir seinen Inhalt. Ein offenes Buch hingegen sendet eine andere Botschaft als ein geschlossenes. Extrovertierte und offene Menschen vergleicht man auch mit offenen Büchern. Ich habe gewisse Bücher, die mir sehr kostbar sind, weil ich bestimmte Erlebnisse oder Phasen meines Lebens damit verbinde. Kennst Du auch solche Gegenstände, die wie ein Spiegel Deiner Seele sind? Ein Buch, denkt man, ist materiell nichts weiter als Papier. Dennoch kann es ganze Lebensgeschichten erzählen - ob offen oder geschlossen. Ich wünsche Dir für heute, dass Du für jemanden eine spannende oder schöne Geschichte heute sein kannst, eine, die man gerne auf dem Nachttisch vor dem Schlafen gehen dort liegen hat.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Unsere Ohrmuschel ist faszinierend. Sie dient als trichterförmiges Organ zum Einfangen der Schallwellen und zur Weiterleitung an das Trommelfell und übt dabei noch eine verstärkende Wirkung aus. Zusätzlich ist sie in der Lage, die Schallquelle örtlich zu bestimmen, so dass wir wahrnehmen können, woher das, was wir hören, kommt. Also einerseits die Wahrnehmung überhaupt, dann die Verstärkung und Verortung. Cleveres Teil und cleverer Designer! Wir hören also ohne dass wir uns speziell ausrichten müssen! Das ist beispielsweise mit den Augen bzw. dem Sehen ganz anders! Was hinter uns geschieht, können wir mit den Augen nicht wahrnehmen, mit dem Gehör jedoch schon. Wir sind auch in der Lage, vertraute Geräusche aus einem Gemisch von unterschiedlichen Schallquellen zu filtern - zum Beispiel die Stimme einer bekannten Person aus einer Vielzahl von Stimmen. Das funktioniert auch innerlich, wenn wir das üben: das Erkennen, welche Gedanken und Impulse aus welcher Quelle kommen: aus einer guten oder bösen. Nimm das heute mal bewusst wahr in Deinen inneren Dialogen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich vermute mal, dass vor allem Männer oder Buben fasziniert sind von Feuerwehrautos. Da gibt es auch so viel Gerätschaft, die bei einem möglichen Vorfall zum Einsatz kommen kann - sei es bei einem Brand, einer Überschwemmung oder einem Wespennest. Tatsache ist jedoch für das Equipment: es muss regelmässig gewartet und der Einsatz damit muss geübt werden, damit im Ernstfall sowohl die Gerätschaft korrekt angewendet wird als auch voll funktionsfähig zur Verfügung steht. Was für die Feuerwehr gilt, gilt auch für uns: Für unsere Lebensnotfälle müssen wir gerüstet sein. Dabei gibt es kleinere und grössere Schicksalsschläge. So oder so brauchen wir Werkzeuge, Strategien, eingeübte und eintrainierte Verhaltensweisen um resilient zu sein. Jesus sagt mal, dass wenn man seinen Worten glaubt und nach diesen handelt, man für die Lebenskrisen vorbereitet ist und standhaft daraus hervorgehen wird. Hast Du das schon mal erlebt und kannst Du daraus lernen und dich resistenter machen für die Zukunft?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ist dir schon mal aufgefallen, dass in der Natur beispielsweise Samen entweder dazu gebraucht werden können, eine neue Generation anzupflanzen, also die Samen zu investieren oder sie für den Verzehr als Nahrung zu verbrauche?. In beiden Fällen sind die Samen nicht mehr vorhanden, dienen aber einem unterschiedlichen Zwecken und zwar ausschliesslich. Das bedeutet: ich kann denselben Samen nicht anpflanzen und verzehren. Entweder oder. Beim einen handelt es sich um eine Investition ohne unmittelbaren Nutzen, beim anderen um eine zeitnahe Bedürfnisbefriedigung. Beides hat seine Zeit. Ich kann nicht immer nur investieren und säen - dann verhungere ich. Wenn ich aber alles verzehre, dann bleibt mir für die Zukunft nichts. Es braucht Weisheit, das richtige Mass zu finden. Wenn Du heute in eine ähnliche Situation kommst, bspw. mit Deinem Zeitbudget - also Zeitinvestition in jemand anderen oder ein Projekt etc. versus Zeit für Dich, zum geniessen - dann wünsche ich Dir viel Weisheit und eine bewusste Entscheidung für das eine und wider das andere.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Je nach Zahnstellung und verzehrter Nahrung ist man froh um einen Zahnstocher um verbliebene Essenreste aus den Zahnzwischenräumen zu entfernen. Das fühlt sich danach besser an und ist auch hygienischer, weil sich dann keine oder weniger schädliche Bakterien bilden können. Mit unserem Denken ist es ähnlich. Wir prozessieren da Verschiedenes, das wir tagsüber aufnehmen - und gewisse Reste bleiben zurück, teilweise unangenehm. Und wenn wir uns darum nicht kümmern, können sie unser Denken auch vergiften oder zumindest angreifen. Daher sind Gedanken-Zahnstocher auch hier angebracht. Beispielsweise in Form der Frage "Dient mir das Nachhängen an diese Gedanken oder Erlebnisse zum Guten oder entwickle ich eher (noch) mehr negative Gefühle und Gedanken? Oder: ist mir diese Haltung oder Meinung wichtiger als die Beziehung zu dem Menschen, der anders denkt oder eingestellt ist? Etc. Gedankenhygiene ist wichtig, kurz- und längerfristig.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als Kinder gab's auf der Messe manchmal eine Zuckerwatte. Ich mochte sie sehr. Nicht wegen des Geschmacks, sondern weil kaum hatte man sie im Mund, war sie weg. Das fand ich faszinierend. Ich glaube im Leben gibt es auch solche Dinge, die wir gerne haben, die aber am Ende substanzlos sind. Sie schmecken und sind köstlich für kurze Zeit, halten aber nicht an. Solche Momente - finde ich jedenfalls - soll und darf es auch geben. Aber nicht nur solche. Es braucht auch nahrhaftere. Solche, an denen wir zu kauen haben, die uns aber am Ende nähren und weiterbringen. Ich lade dich ein, dir heute speziell dafür einige wenige Minuten Zeit zu nehmen und dich mit einem Gedanken oder einer Aussage von jemandem zu beschäftigen, die dich schon mal zum studieren oder nachdenken oder auch in deiner Logik an die Grenzen gebracht haben. Aber bitte nichts Negatives über Dich! Falls Dir dazu Stoff fehlt, dann schlag mal in den Sprichwörtern in etwa der Mitte der Bibel nach und lies so lange, bis Du an einem Spruch hängen bleibst, der dich herausfordert und verweile dort und gib acht, was dann daraus wird.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Auf einem Fussballfeld wünscht man sich als Spieler, dass das Terrain möglichst flach ist ohne Unebenheiten. Dann kann man den Ball optimal spielen, stolpert nicht und die Pässe kommen an. Aber bei Unebenheiten geht das nicht mehr, dann wird es unberechenbar, für viele ärgerlich. In unseren Leben gehen wir heute im Westen auch sehr oft von so einer ebenen Selbstverständlichkeit aus: alles soll und muss so funktionieren, wie wir es planen, uns vorstellen, damit rechnen. Aber wehe, es geht mal nicht so, etwas durchkreuzt unsere Pläne, Unerwartetes passiert etc. Wie verhältst Du Dich dann? Gibst Du den Umständen die Schuld, ärgerst Dich und schmollst. Oder siehst du nebst der kleinen Alltagsunebenheit die weitaus grössere Geling-Ebene der Dinge, die wie selbstverständlich - obwohl sie es nicht sind - funktionieren? Beispielsweise dass Dein Herz schlägt, ohne dass Du etwas dazu tun kannst oder dass da genügend Sauerstoff zum Atmen ist etc.? Siehst Du eher die kleinen Hügel oder die grosse Ebene?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Sicherlich hast Du schon mal eine Taste drücken müssen - auf dem Computer oder am Geldautomat oder bei sonst einem elektronischen Gerät. Ich habe mich gefragt, woher der Begriff kommt, weil er ja offenbar gar noch nicht so alt sein kann, weil wo es Tasten gibt, da gibt es solche Geräte noch nicht wirklich lange. Dabei fiel mir auf: Taste hat mit Berührung zu tun, also mit tasten, ertasten, erspüren. Im Englischen ist eine Taste "a key" - ein Schlüssel. Beide Bezeichnungen gefallen mir: die Taste als Schlüssel zum Zugang zu etwas - einer Text- oder Zahleneingabe oder einer Bestätigung. Wieviel in unserem Leben ist doch nur mittelbar und wir brauchen so genannte "Tasten" zum Zugang: die Sprache zum Beispiel zum Herzen des Gegenübers, einen Weg um jemanden zu treffen etc. Sei dir doch heute mal bewusst, wieviele solcher "Tasten" Dir im Leben geschenkt sind, in so vielen Situationen und schätze sie ganz neu.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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