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Ende des 19. Jahrhunderts war man vermutlich hauptsächlich mit Pferden und anderen Tieren unterwegs. Die Eisenbahn und Autos waren erst in Entwicklung - so stelle ich mir vor. Und dann in den folgenden Jahrzehnten entwickelten sich diese Reiseangebote und heute sind sie für uns selbstverständlich. Die Schnellstrassen nennen wir Autobahn - klingt nach einem Widerspruch: ist es nun fürs Auto oder für die Bahn? Jedenfalls musste irgendwann man ein Begriff für diese Neuerung - eine Strasse für die schnellen Autos - gefunden werden. Das gab es bis dorthin noch nicht. Wir leben im konstanten Wandel und egal wie alt du schon bist - du bist jung genug für Neues, für das du einen neuen Namen finden darfst. Ich wünsche Dir Offenheit für dieses Neue, in welcher Gestalt es auch kommen mag und wo auch immer und dann Kreativität bei der Benennung! Lass dich überraschen und sei offen!
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wenn ich dir den Namen eines Tieres sage, siehst Du es vielleicht vor Deinem inneren Auge, wenn Du es kennst und falls nicht, dann hast Du möglicherweise aufgrund des Namens eine Vorstellung. Angenommen ich würde Dir von einem Schlägerlein oder Prügeling erzählen - bestimmt würdest Du damit gewisse Eigenschaften assoziieren und Dir vorstellen, wie das Tier wohl aussähe. Nun erzähle ich dir von Schmetter... genau von Schmetterlingen. Sind wir ehrlich: einen solchen Namen finden wir doch für diese zarten Tierchen nicht passend, oder? Was schmettern sie denn? Und dasselbe kann uns mit Menschen auch passieren: allein aufgrund des Hören-Segens oder allein aufgrund des Aussehens lesen wir schon Eigenschaften und Charaktere häufig in Menschen hinein. Wenn Du in naher Zukunft oder heute in die Situation kommst, neue Menschen kennenzulernen - dann denke an diesen Input und sei ganz offen für wer diese Menschen wirklich sind, nicht wie sie heissen oder scheinen zu sein.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Sicherlich kennst Du das Gefühl, wenn Du eine Praline oder sonst etwas Süsses - oder Salziges - nimmst, von dem nur noch eines übrig ist und Du das letzte davon isst. Der Genuss ist anders als wenn es davon noch ganz viele gäbe. Die Exklusivität des Einzelnen beeinflusst den Genuss. Obwohl das eigentlich nur etwas im Kopf ist und nicht materiell verursacht. Aber es wirkt: Was selten ist, scheint höheren Wert zu haben. Wir alle sind Menschen und Geschöpfe mit einem Ablaufdatum auf dieser Seite der Ewigkeit. Eigentlich ist jeder einzelne Tag ein einzigartiger, wie die letzte Praline. Aber wir leben oft so, als wohnten wir in einer Schokoladenfabrik. Alles scheint so selbstverständlich und im Überfluss vorhanden. Ich lade Dich heute ein, möglichst vieles, das Du tust, das Dir begegnet oder das Du erlebst im Bewusstsein der Einmaligkeit zu erleben. Vielleicht kannst Du das sogar als Lebensstil einüben. Ich bin sicher, dass es Dich verändert. Zum Guten. Zum Dankbaren.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Im Herbst sind Igel unterwegs. Ich glaube, wir alle finden diese Tiere total süss. Ich habe mal gelernt, dass man sie nicht mit blossen Händen anfassen darf, sondern nur mit Handschuhen. Mir tun diese Tiere eigentlich leid, dass sie sich so sehr mit diesem Stachelpanzer schützen müssen. Sie bleiben regungslos als Dornenkugel liegen. Tragisch. Vielleicht kennst Du Menschen in Deinem Umfeld, die je nach Situation ihre Stacheln stellen. Das kann für ihr Umfeld sehr unangenehm und verletzend sein. Solche Menschen muss man dann auch - wie den Igel - mit Samthandschuhen anfassen. Wenn Du heute solchen Menschen begegnest, erinnere Dich an den Igel - den wir so süss finden und für den wir ganz viel Verständnis und Barmherzigkeit aufwenden - und stosse dich nicht an den Stacheln dieser Person. Einerseits, damit Du Dich nicht verletzt aber andrerseits auch, damit du der Person eine Chance gibst zu erleben, dass sie sich in Deiner Gegenwart auch ohne Abwehr und Stacheln sicher fühlen kann.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Bei uns im Quartier steht eine Art Litfasssäule, an der der viele Plakate hängen - und früher war im Innern eine Telefonzelle mit einem öffentlichen Telefonapparat. Ich erinnere mich, wie ich früher selber ab und zu sehr dankbar für eine solche Gelegenheit war, in der Öffentlichkeit einen Telefonapparat zu finden. Heute gibt es das praktisch nicht mehr. Man geht davon aus, dass alle ein Mobiltelefon haben. Diese Entwicklung ging rasant. Innerhalb von etwa 20 bis 30 Jahren wurden diese öffentlichen Telefonkabinen überflüssig - oder besser: aus Rentabilitätsgründen nicht mehr unterhalten und betrieben. Gewisse andere technologische Entwicklungen gehen noch schneller. Kommen wir da alle mit? Ich bezweifle es. Vielleicht ist es daher gut und ratsam, sich Gewohnheiten anzutrainieren, die einem helfen, den Ruhepunkt im Leben trotz der rasanten und schnelllebigen Entwicklungen zu finden und aus diesem Ruhepol zu leben. Lebensqualität ist eben nicht durch Modernität, Technologie oder Fortschritt geprägt. Sie findet im Herzen statt, hat dort den Ursprung und ergibt sich daraus. Trage dazu Sorge. Jetzt schon. Oder jetzt erst recht.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wenn wir möglichst ungestört Musik hören möchten, verwenden wir Kopfhörer. Solche gibt es als kleine Knöpfe, mit und ohne Kabel und solche die das gesamte Ohr abdecken. Gewisse haben sogar aktive Geräuschunterdrückung, so dass die von aussen ans Ohr dringenden Geräusche mittels Gegenfrequenz neutralisiert werden. Wie aber ist es mit unserem inneren Hören? Haben wir da statt Kopfhörer "Herzenshörer"? Können wir störende Einflüsse ausschliessen und auf das Hören, was uns guttut? Ich stelle immer wieder fest, dass es manchmal ganz wenig braucht und ich habe eine Störfrequenz - ein negativer Gedanke - und dann sind all die guten Klänge in mir gestört oder schlimmer noch übertönt. Falls es Dir auch so geht: mir hat es geholfen, die Störfrequenz aufzuspüren und quasi mit einer Gegenfrequenz aufzuheben - wie es die Geräuschunterdrückung auch macht. Also eine Neutralisation des Negativen. Das kann sein, indem ich mich bewusst den negativen Klängen verweigere und mich ans Positive erinnere und daran halte.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Vielleicht bist Du auch präsent in so genannten sozialen Medien oder noch spezifischer in sozialen Netzen. Davon gibt es ja einige und sie haben alle irgendwie sprechende Namen: Xing ist eine Art Wortspiel mit dem X, das für das sich kreuzen steht, also dass die Lebenswege einander kreuzen. Oder LinkedIn bedeutet eingebunden. Gerade letzteres finde ich eine schöne Bedeutung: ich bin nicht nur zweckorientiert mit anderen verknüpft und es ist nicht mein primäres Ziel, möglichst viele Kontakte aufweisen zu können - nein: ich bin eingebunden. In einen gewissen Organismus. Teil von etwas Lebendigem. Das gefällt mir - ob ich nun im sozialen Netz aktiv oder präsent bin oder nicht. Vielleicht kannst Du Dir heute auch mal überlegen, wo und wie Du eingebunden bist - und möglicherweise sogar jemandem helfen, dass er oder sie sich dank dir sozial eingebunden fühlt. Nicht nur digital, sondern real. Bestimmt werden sie es schätzen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In unserer Sprache fällt mir immer wieder auf, dass zusammengesetzte Begriffe teilweise sehr originell bis witzig sind und dass die einzelnen Teilbegriffe nicht unbedingt auf den zusammengesetzten Begriff schliessen lassen. Beispiele: Schuppen-Panzer. Wer denkt da nicht an Haare bei Schuppen und an ein Kriegsfahrzeug bei Panzer. Oder Kopfhörer. Oder Halbschuh - als wäre dies ein unvollkommenes Produkt: halb Schuh und halb was sonst? Schlimmer noch: Darm-Stadt! Aber die Kombination macht es aus. So ergänzen sich teilweise Worte nicht nur, sondern sie schaffen etwas Neues, etwas über ihren eigentlichen, ursprünglichen Bereich hinaus. Ich glaube, dass dies auch bei uns Menschen möglich ist: je nachdem mit wem wir zusammen sind, sind in der Kombination Dinge möglich, die wir selbst nie zu träumen gewagt hätten. So wünsche ich Dir für heute, dass Du das Potenzial sehen, wertschätzen und ausschöpfen kannst, das entsteht in der Gemeinschaft mit anderen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
So weit mir bekannt ist, klopft der Specht an den Baum, um unter anderem an seine Beute dh. Seine Nahrung zu kommen. Das ist bei anderen Tieren anders: Raubkatzen sehen ihre Beute und jagen sie, bis sie sie erlegt haben. Der Sprecht klopft die Baumrinde bis diese wegsplittert und dann findet er Hohlräume, in denen er die Nahrung findet. Er tut also etwas im Glauben ohne Sehen. Das beeindruckt mich. Er sieht es nicht, ist aber so gewiss, dass er erfolgreich sein wird - wenn vielleicht auch nicht gleich beim ersten Versuch. Solltest Du Dich gerade in einer ähnlichen Situation befinden, in der Du zwar etwas brauchst, es aber noch nicht siehst - dann sei ermutigt und erinnere dich daran, wie Du früher schon mal erlebt hast, dass du all das Notwendige schliesslich erhalten und gefunden hast. Und falls es dir hilft. Jesus sagt über Got: Euer Vater weiss, was ihr braucht, noch bevor ihr in darum bittet.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich konnte neulich zusehen, wie ein Bäcker das Brot für den Backprozess vorbereitete. Er war so geschickt und flink, dass ich nur staunen konnte. Ich glaube, ich hätte das nie so geschafft. Natürlich, er wurde dafür auch ausgebildet. Dennoch... mich hat das Beispiel daran erinnert, wie jede und jeder von uns spezielle Gaben, Talente und eine Berufung hat. Ich wünsche Dir für heute, dass Du Dich an der Einzigartigkeit und den Fähigkeiten und Talenten anderen freuen und gleichzeitig Deine ureigene Berufung lieben schätzen und annehmen kannst. So ergänzen wir einander und bleiben gleichzeitig demütig-froh.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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