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Wir kennen bei den Zähnen Zwischenräume. Wir haben ja nicht nur zwei Zähne: oben und unten je einen durchgängigen und gewundenen. Wäre ja auch möglich. So aber haben wir mehrere Zähne - und eben Zwischenräume. Diese müssen wir gut pflegen bzw. die Zahnseiten, welche diese Zwischenräume bilden. Zwischenräume sind wahrnehmbar - obwohl sie interessanterweise auf den ersten Blick ja nur Orte eben gerade ohne etwas sind. Auf den zweiten Blick mögen sie immer noch leere Orte sein - aber sie sind Übergänge. Sei es von einem Zahn zum nächsten oder in anderen Formen vielleicht von einer Lebensphase zu einer nächsten oder einer Arbeit zur nächsten oder einem Wohnortwechsel etc. Diese Zwischenräume sind wichtig und nicht nur leere Räume. In ihnen - so scheint mir - zeigt sich, wie stabil wir stehen, wie gut wir scheinbare Leere aushalten und dennoch fokussiert auf das Kommende sein können. Falls Du gerade in einem solchen Übergang oder Zwischenraum bist: es ist nicht die Leere, sondern die Standortbestimmung für das vorbereitet Sein auf das Kommende. Oder kurz und knapp: are you ready?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Unser Alltag ist in der Regel voll von Entscheidungen und Dingen, um die wir uns kümmern müssen. Das beginnt mit Entscheidungen wann wir aufstehen und den Wecker stellen, was wir anziehen und essen etc. Dann gibt es aber auch grössere Dinge, wie vielleicht eine Reise, die es zu organisieren gilt oder Vorkehrungen für eine Entscheidung oder Investition zu treffen. Wenn wir bei solchen Dingen Hilfe und Unterstützung haben, hilft uns das. Und wenn wir Menschen haben, denen wir voll vertrauen können und ihnen sogar solche Entscheidungen beziehungsweise Vorbereitungen für Entscheidungen ohne Einschränkung übertragen können, sind wir freier, fühlen uns entlastet. Im Griechischen ist das Wort für Vertrauen dasselbe wie für Glaube. Wenn ich also sage, ich glaube an Gott, meint das nicht (nur) ich halte für wahr, dass es ihn gibt. Sondern: ich vertraue ihm wie eben beschrieben. Kann loslassen, abgeben, freier sein. Ist das nicht grossartig?!
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als Junge war für mich ein Königsschloss nur das eines, das eine Burg war. Ein Schloss wie Versailles empfand ich nur als grosses Haus. Aber eine Burg hat in der Regel - im Vergleich zum anderen Schloss - weniger Raum, ist unzugänglicher und gegebenenfalls ist man darin eingeschlossen. Ein anderes Schloss ist grosszügig, hat viele und grosse Räume. Wenn man so aufwächst, dann beeinflusst das auch den Umgang mit andern: Grosszügigkeit ist das Normale. Wenn man jedoch in einer kleinen 3-Zimmerwohnung aufwächst ist das anders. Jesus sagt mal an einer Stelle, dass er zum Vater geht um uns eine Wohnung zu bereiten. Ich finde das ein schönes Bild - und freue mich jetzt schon auf diese neue Wohnung - und ich bin sicher, dass es keine kleine 3-Zimmerwohnung werden wird, sondern ein grosszügiges Schloss mit viel Platz und keine unzugängliche, abgesonderte auf Verteidigung ausgerichtete Burg. Ich hoffe, wir sehen uns spätestens dort!
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Reversi ist ein Brettspiel mit 2 Gegnern, die je eine Farbe von Steinen haben, weisse und schwarze. Das Spielfeld ist ein regelmässiges Feldraster, auf die man die Steine setzen darf. Man darf nur auf Felder setzen, die ein bereits besetztes Nachbarfeld haben. Wenn nun weiss einen Stein so legt, dass daran angrenzend ein oder mehrere schwarze Steine in einer Linie liegen und am Ende der Linie wieder ein weisser - also alle schwarzen sind von zwei weissen eingeschlossen - werden diese schwarzen zu weissen. Mir gefällt die Analogie: Als Christ glaube ich, dass Gott sehr gute Absichten mit meinem Leben hat und mir Gutes tun will - das ist der weisse Stein ganz am Ende der Linie. Vor mir mögen dunkle Steine von Angst etc. liegen. Wenn ich aber in Übereinstimmung mit Gottes guten Absichten komme - d.h. meinen weissen Stein lege - glaube ich, dass sich alle vermeintlich negativen Situationen vor mir - die schwarzen Steine - wenden und zu Gutem werden müssen. Weil ich übereinstimme mit Gottes guten Gedanken über mir. Probier das mal aus und schau, was sich alles wendet!
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Die bekannte Frage - was war zuerst? Das Huhn oder das Ei? Im Glauben ist es ähnlich. Johannes erzählt in seinem Bericht über Jesus, er habe mal gesagt "Wenn ihr keine Wunder und Zeichen seht, glaubt ihr nicht.". Also: zuerst Wunder und Zeichen und dann Glaube? Oder zuerst Glaube und dann geschehen Wunder und Zeichen? Wenn ersteres, ist mein Glaube immer davon abhängig, ob ich Übernatürliches erlebe - falls nicht, wankt mein Glaube. Wenn aber zuerst mein Glaube da ist, dann geschehen dadurch Zeichen und Wunder. Und selbst wenn nicht - mein Glaube bleibt und ist fest und die Zeichen und Wunder sind eher ein Nachweis für meinen Glauben, aber keine Voraussetzung mehr. Also wie beim bekannten Vergleich: der Glaube ist dann nicht Thermometer, der nur die Umgebung widerspiegelt, sondern Thermostat - der sie aktiv prägt. Wie ist das bei Dir? Glaubst Du und dadurch erlebst Du Übernatürliches oder machst Du Dein Vertrauen in Gott vom Erlebten abhängig?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wir kennen unter anderem folgende beiden Sprichwort zu den Händen: alle Hände voll zu tun haben und mit leeren Händen dastehen. Das erste meint, man hat keine Kapazität mehr für anderes und letzteres meint man hat alles verloren oder nichts mehr. Beide sind nicht unbedingt positiv gemeint. Aber gerade letzteres täuscht von der Aussage her: es ist doch eigentlich gut, die Hände leer zu haben - dann nämlich sind wir frei, um anzupacken. Und vielleicht ist das Negative am Sprichwort weniger die Tatsache der leeren Hände als vielmehr das Dastehen. Man kann mit leeren Händen nämlich auch mal ruhen oder sonst weitergehen und eben anpacken. So oder so: ich ermutige Dich, wenn Du in einem Lebensbereich Dich gerade leer fühlst, dass Du Dich eher daran orientierst, dass dies nicht negativ ist, sondern die beste Voraussetzung für etwas Neues. Und darum darfst Du in dieser Leere erwartungs-voll sein. Also statt leer - voll: voller Erwartung!
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wenn eine Strasse neu erstellt oder general überholt wird, dann erhält sie einen neuen Feinbelag. Der ist zwar nicht sehr dick, aber weist eine feine Struktur auf, so dass man herrlich darüber fahren kann. Weil die Oberfläche so glatt ist, entsteht kaum Reibung und man kommt sehr gut voran. Anders ist es dort, wo eine Strasse beschädigt ist, Schlaglöcher aufweist oder Rillen und Risse hat. Kennt man diese Strecken, umfährt man sie oder weicht den Unebenheiten ad-hoc aus. Solche Schäden entstehen mit der Zeit durch die Benützung. Aber irgendwann muss man den Belag erneuern, weil sonst das Fahren darauf nicht nur mühsam, sondern gefährlich und für die Fahrzeuge schädlich ist. In unserem Leben entstehen auch immer wieder Schäden, die sich ausweiten und gewisse Lebenswege unpassierbar machen können, wenn wir keinen Unterhaltsaufwand leisten. Vielleicht ist es heute dran, solche Stellen in Dir zu identifizieren, ihnen nicht länger auszuweichen, sondern sie anzugehen, auszubessern oder zu erneuern - damit du anschliessend wieder mit Freude benützen kannst.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Beim Hören auf den Impuls für heute kam einfach lange nichts... ich war schon etwas frustriert und enttäuscht ab mir selbst. Doch dann dachte ich: ich gebe nicht auf, weil ich weiss, dass da immer was kommt. Und so blieb ich hängen an der Beharrlichkeit. So habe ich den Eindruck, dass es heute dran ist, dich zu ermutigen in einer Sache, die Du mit Freude und Leidenschaft gerne tust oder tun würdest aber vielleicht zur Zeit nicht kannst oder es gelingt nicht wie gewünscht oder du bist sonst wegen eines Grundes entmutigt. Gib also nicht auf. Wenn es in Deinem Herzen ist, in dir brennt und du es wünschst - dann ist das kein Zufall. Bleib dran, glaube daran, dass es geht und mach mut-voll und zuversichtlich weiter. Beharrlichkeit kostet einem manchmal viel aber deswegen eben am Ende auch wertvoll. Im wahrsten Sinn des Wortes!
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich habe als Kind das Spielen mit dem Yoyo geliebt. Es hat mich fasziniert, dass das Teil so schnell drehen konnte und dann nachdem es nach unten ging, wieder automatisch ohne mein Zutun nach oben kam und dann mit einem neuen Impuls von mir wieder nach unten geschickt zu werden und dann wieder hochzukommen. Ich glaube wir kennen alle Momente, in denen wir den Eindruck haben, nun geht es abwärts und manchmal sogar nicht einmal selbst verschuldet - eine Beziehung geht kaputt, die Gesundheit verloren, am Arbeitsplatz gibt es Probleme usf. Ich glaube, dass unser Leben um beim Bild des Yo-Yos zu bleiben, nicht an einem Zufallsfaden hängt, sondern von Gott gegeben ist und wenn wir uns dafür entscheiden auch durch seine Impulse wieder angetrieben werden kann. Und ich bin sicher, dass er möchte, dass es aufwärts geht. An welchem Schnürchen hängst Du und empfängst Deine Impulse?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wenn ich eine Schweizer Fahne sehe, berührt mich das immer. Egal wo, im Ausland noch mehr. Es bewegt emotional und noch mehr darüber hinaus etwas in mir. Es geht mir nahe, trifft meine Identität. Wenn mit der Schweizer Flagge Unfug betrieben wird, verletzt mich das und wenn sie in irgendeiner Form misshandelt oder nicht wertschätzend behandelt wird, geht mir das nahe und regt Gerechtigkeitsgefühle in mir. Dies zeigt mir aber auch, dass wir Menschen tiefe Wesen sind mit mehr als Gefühlen, es geht hier ja auch um Identität. Diese ist für uns wichtig. Wer sind wir, wofür leben wir, wofür setzen wir uns ein. Mir geht es auch so in meinem Glauben. Wenn dieser lächerlich gemacht wird oder man sich über Gott lustig macht, geht mir das nahe, verletzt mich das, weil mir dies kostbar ist und Teil meiner Identität ist. Ich hoffe, Du hast auch solche Sinn gebenden Bereiche in Deinem Leben oder sogar einen lebendigen Glauben, der Dir Identität gibt.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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