Auf den Punkt - Der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung

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Auf den Punkt - Der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung episodes

  • Mecklenburg-Vorpommern: Zweikampf zwischen SPD und AfD

    In Mecklenburg-Vorpommern ist die SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ziemlich beliebt. Das zeigen Umfragen: Im ZDF-Politbarometer haben sich 61 Prozent der Befragten für sie als Ministerpräsidentin ausgesprochen. Für den Kandidaten Leif-Erik Holm von der AfD haben dagegen nur 28 Prozent gestimmt. Wenn die Frage allerdings lautet, für welche Partei die Menschen stimmen wollen, sieht die Lage anders aus: Dann liegt die AfD knapp vor der SPD.

    In Mecklenburg-Vorpommern liefern sich SPD und AfD also ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Deshalb geben beide Parteien auf den letzten Metern des Wahlkampfs nochmal alles: Die AfD ist bei Wind und Wetter auf den Straßen unterwegs und Schwesig hat letzte Woche ihre Wahlkampfstrategie geändert. Auf Wahlplakaten wirbt sie jetzt als “Frau gegen Blau” für sich – und präsentiert sich damit als die wichtigste Kandidatin gegen die AfD.

    In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht Ulrike Nimz, SZ-Korrespondentin in Norddeutschland, darüber, welche Themen in Mecklenburg-Vorpommern wichtig sind – und warum Schwesig sich jetzt so klar gegen die AfD positioniert.

    Weitere Nachrichten: kanadischer Premier Carney spricht vor EU-Parlament; Zweifel am Brief der CDU-Ministerpräsidenten.

    Zum Weiterlesen, -hören und -schauen:

    Hier lesen Sie die Analyse, warum der Brief der CDU-Ministerpräsidenten Merz nicht richtig hilft.

    Und hier geht es zum Text über das Wiesn-Kribbeln.

    Und außerdem als Wiesn-Spezial: Diese Woche gibt es den SZ-Podcast “Hey München” auch als Videopodcast zu sehen.

    Moderation, Redaktion: Pauline Claßen

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter, Sarah Neu

    Produktion: Juno Graner

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD und Europäisches Parlament.

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    14 min
  • Warum die Regierung beim Spritpreis ehrlicher sein sollte

    Diese Woche gab es wieder einen neuen Rekordwert: Im bundesweiten Tagesschnitt kostet der Liter Super E10 etwa 2,30 Euro. Zum Vergleich: Vor einem Jahr, im September 2025, hat der Liter E10 im Schnitt 1,66 Euro gekostet.

    Seit Beginn dieses Jahres sind die hohen Spritpreise ein Problem für alle, die viel mit dem Auto fahren müssen. Denn seit die USA im Februar 2026 Iran angegriffen haben, steigen die Preise weltweit. In Deutschland wurde der Preis im Sommer zwei Monate lang gedrückt, weil die Bundesregierung einen Tankrabatt eingeführt hatte. An diesem Dienstag hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, dass die Verbraucher auch jetzt wieder entlastet werden sollen. Das genaue Instrumentarium stehe aber noch nicht fest, so der Kanzler und CDU-Chef.

    Die Koalitionspartner haben verschiedene Ideen, etwa einen neuen Tankrabatt, eine Übergewinnsteuer oder einen Preisdeckel. Wie sinnvoll wären diese Maßnahmen? Und welche Konsequenzen könnte die erneute Spritpreis-Debatte für die Bundesregierung haben? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Claus Hulverscheidt, leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik in der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin.

    Weitere Nachrichten: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hält Rede zur Lage der Union; CDU-Ministerpräsidenten sichern Merz Unterstützung zu.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Hier geht es zum Text über das Gefühl, sich in Zukunft nicht mehr auf den Sommer freuen zu können.

    Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter

    Redaktion: Lars Langenau, Sarah Neu

    Produktion: Laura Sagebiel

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD und Welt.

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    12 min
  • Übersteht Kanzler Merz den kommenden Wahlsonntag?

    Die Diskussion über eine mögliche Ablösung des Kanzlers wird nicht nur in der Boulevardpresse lauter. “Mit diesem Bundeskanzler sind leider keine Wahlen mehr zu gewinnen”, hat auch Clara von Nathusius, CDU-Influencerin und Schatzmeisterin der Jungen Union, vergangenen Sonntag in der ARD gesagt.

    Aber noch gibt es “niemanden mit Verantwortung” in der Union, der einen Austausch des Bundeskanzlers fordert, sagt im Podcast Daniel Brössler, der im SZ-Hauptstadtbüro über das Kanzleramt berichtet. Denn wer an Merz' Stuhl sägt, müsse einen besseren Plan haben – sonst wird die Situation nur noch instabiler.

    Entscheidend für die politische Zukunft des Kanzlers und CDU-Chefs werden die Landtagswahlen am kommenden Sonntag. Sollte die CDU in Mecklenburg-Vorpommern unter fünf Prozent fallen, “dann wird es wirklich ernst”, sagt Brössler. Schließlich sei die CDU in ihrer Parteigeschichte noch nie aus einem Landesparlament geflogen.

    Weitere Nachrichten: Merz verspricht Entlastungen wegen hoher Spritpreise; mehr organisierte Kriminalität in Deutschland.

    Zum Weiterlesen:

    Daniel Brösslers im Gespräch erwähnten Kommentar zur CDU lesen Sie hier.

    Hier lesen Sie mehr über die BKA-Statistik zur Oganisierten Kriminalität.

    Silvia Liebrichs Text über die Altkleider-Krise lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Sarah Neu

    Produktion: Laura Sagebiel

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD, Reuters.

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    9 min
  • Hat Netanjahu vor dem 7. Oktober Warnungen ignoriert?

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Klage gegen die israelische Zeitung Haaretz angekündigt. Es geht dabei um einen Bericht nach dem der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate ihn im Herbst 2023 vor einer großangelegten Offensive der Hamas gewarnt hat. Laut Netanjahu hat es zwischen Anfang September und dem 7. Oktober 2023 kein Gespräch zwischen ihm und dem emiratischen Präsidenten gegeben. Das steht im Widerspruch zu der Recherche von Haaretz wonach Netanjahu eine Warnung jedoch ignoriert und nicht an die zuständigen Sicherheitsbehörden weitergegeben haben soll.

    Wegen der Parlametnswahl in Israel ist der Bericht brisant, sagt SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Die Frage nach Netanjahus Verantwortung für Sicherheitslücken am 7. Oktober 2023 sei ein zentrales Wahlkampfthema. Während die israelische Bevölkerung insgesamt stark nach rechts neigt, könnte dieser Bericht potenziell entscheidend für Netanjahus politische Zukunft sein.

    Weitere Nachrichten: Kanada für Allianz mit EU; Trump und China kritisieren Warnung von KI-Bossen.

    Zum Weiterlesen:

    [Hier](https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-wahlkampf-netanjahu-w

    arnungen-hamas-angriff-li.3544166) lesen Sie mehr über die Haaretz-Recherche zu Netajahu.

    Einen weiteren Bericht über die Recherche der Haaretz lesen Sie hier.

    Über den Sieg von Alexander Zverevs Sieg bei den US-Open lesen Sie hier eine Reportage.

    und hier einen Kommentar über den besten Spieler dieser Tennissaison

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Justin Patchett

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über MS NOW.

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    11 min
  • Freiburg oben, Hamburg unten – und was macht Jürgen Klopp daraus?

    Die Fußball-Bundesliga hat ihren dritten Spieltag gespielt – und es war ein Wochenende, das überraschend viele Themen hinterlässt. Es gab die erste Trainerentlassung der Saison bei Borussia Mönchengladbach. Der HSV steht mit einer Tordifferenz von minus zwölf am Tabellenende. Der SC Freiburg ist souveräner Tabellenführer und der FC Bayern gewinnt überraschend mühevoll 2:1 auf der Baustelle in Elversberg. Und dazu nominiert am kommenden Donnerstag der neue Bundestrainer Jürgen Klopp seinen ersten Kader.

    Sebastian Fischer und Thomas Hürner sprechen in dieser Folge mit Martin Schneider über das vergangene Fußballwochenende mit den beiden Krisenklubs aus Hamburg und Gladbach. Aber auch darüber, was der SC Freiburg mal wieder richtig gemacht hat, und welche bisher übersehenen Spieler Jürgen Klopps vielleicht nicht mehr übersehen werden.

    Moderation, Redaktion: Martin Schneider

    Produktion: Laura Sagebiel

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    39 min
  • KI ohne Regeln: Gnadenlose Aufgabenerfüllung

    Jüngst haben Mitarbeiter großer KI-Entwickler dramatisch vor einer KI ohne Regeln gewarnt. Sie “spielen mit unserem Leben“, schrieb etwa Jacob Coxon in seiner Kündigung bei Anthropic. Evan Hubinger, ein weiterer Forscher des Start-ups, bestätigt diese Sorgen: Er persönlich denke, die Gefahr, dass KI die Menschheit töte, liege im kommenden Jahrzehnt bei mehr als zehn Prozent.

    Nach dem Schock eigenständiger Hacking-Attacken durch Künstliche Intelligenz zeigen sich große KI-Firmen in den USA nach eigenen Angaben bereit, die Entwicklung der Technologie zu verlangsamen. Dario Amodei, Chef von Anthropic, machte einen solchen Vorstoß mit dem Plan, damit ein bis zwei Jahre Zeit zu gewinnen. Binnen weniger Stunden bekam er Zuspruch von OpenAI-Chef Sam Altman sowie Tech-Milliardär Elon Musk, der bei seiner Firma SpaceX eigene KI entwickeln lässt.

    Zudem sagte Altman den Börsengang von OpenAI noch in diesem Jahr ab - und verwies auf Sicherheitsbedenken. Mit den geplanten Börsengängen entstehe ein enormer Druck auf die KI-Entwicklung, warnt auch SZ-Redakteur Andrian Kreye. Investoren fordern schnelle Renditen, Sicherheitsbedenken würden dabei schnell in den Hintergrund gedrängt.

    Kreye schildert, wie KI-Systeme ihre eigenen Mechanismen womöglich schon bald nicht mehr vollständig kontrollieren können. Er verdeutlicht das an dem Gedankenexperiment des “Büroklammer-Maximierers": Würde einer KI der Auftrag gegeben, ohne Mengenbegrenzung Büroklammern herzustellen, würde sie alle verfügbaren Ressourcen – bis hin zur Biomasse und Menschheit – für dieses Ziel nutzen. KI entwickelt dabei keinen freien Willen, sondern führt Aufgaben gnadenlos um jeden Preis aus, sagt Kreye. Er habe aber die Hoffnung, dass sich die großen Entwickler über eine Art globaler “TÜV für KI" mit unabhängigen Aufsichtspersonen verständigen können.

    Weitere Nachrichten: Söder für Merz; Zehntausende demonstrieren gegen AfD.

    Zum Weiterlesen:

    Über die jüngsten Warnungen vor KI lesen Sie hier einen Text.

    Eine Kritik der in Venedig gefeierten Doku “Naza” lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Juno Graner

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN

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    11 min
  • Die AfD bestimmt den öffentlichen Diskurs – aber warum?

    Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt, wird eine Frage gerade viel diskutiert: Warum haben so viele Menschen eine in diesem Bundesland gesichert rechtsextreme Partei gewählt?

    Natürlich gibt es darauf nicht die eine Antwort. Aber eine Erklärung hat wahrscheinlich damit zu tun, wie die Medien – soziale und klassische – in den vergangenen Jahren mit der AfD umgegangen sind, und wie die Partei es geschafft hat, Themen zu setzen und Debatten zu bestimmen. Teresa Völker, Politikwissenschaftlerin am Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung in Berlin, untersucht, wie die extremen Rechten im öffentlichen Diskurs immer stärker normalisiert werden. In dieser Folge von “Auf den Punkt” gibt sie Einblicke in die Forschungsergebnisse und zeigt Strategien auf, wie der Diskurs vielleicht auch wieder verändert werden kann.

    Zum Weiterhören:

    Hier geht es zur SZ-Podcastserie “Weidelland”.

    Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Laura Sagebiel

    Redaktionsschluss war Freitag, 11.09.2026, um 12 Uhr.

    Der Umgang der Medien und anderer Parteien mit der AfD habe ihren Aufstieg befördert, sagt die Politikwissenschaftlerin Teresa Völker.

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    20 min
  • Geht im Winter das Gas aus?

    Die Gasspeicher in Deutschland sind gerade viel zu leer. Wird der Winter sehr kalt, könnte das zum Problem werden. Warum das nicht nur diejenigen betrifft, die im Winter mit Gas heizen müssen, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ der Energiepolitik-Experte im Berliner SZ-Büro, Michael Bauchmüller. Er sagt: Die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) habe Deutschland durch die niedrigen Speicherstände erpressbar gemacht. Und zur Gas-Strategie der Bundesregierung für den Winter sagt er: „Da ist schon sehr viel Prinzip Hoffnung dabei.“

    Außerdem erklärt die SZ-Korrespondentin für Landespolitik in Berlin, Meredith Haaf, was es mit den Ermittlungen gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach auf sich hat. Das Berliner Abgeordnetenhaus wird am 20. September gewählt. Gegen Krach wird wegen einer verdächtigen Spende ermittelt. Der SPD-Politiker sagt, er habe die entsprechende Spende bereits nach einem Tag wieder zurücküberweisen lassen.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Den Meinungstext von Michael Bauchmüller zu den leeren Füllständen der Gasspeicher und der Rolle der Bundesregierung dabei, lesen Sie hier.

    Hier können Sie den SZ-Podcast „Weidelland – Die AfD und ihr Weg zur Macht“ hören.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
    Produktion: Justin Patchett

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.

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    15 min
  • 9/11: Das Ende der optimistischen USA

    Der Terroranschlag vom 11. September 2001 jährt sich an diesem Freitag zum 25. Mal. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ spricht der SZ-Korrespondent in New York, Boris Herrmann, darüber, wie 9/11 die USA bis heute verändert hat. Außerdem erzählt er die Geschichte einer Familie aus New Jersey, deren Sohn an diesem Tag im World Trade Centre getötet wurde. Matthew Horning war einer von fast 3000 Menschen, die den Terror des 11. Septembers nicht überlebt haben. Für seine Familie sei 9/11 nicht Geschichte, sondern akuter Schmerz. Außerdemgeht es im Podcast um die Frage, ob Donald Trump ohne 9/11 jemals hätte Präsident werden können.

    Weitere Nachrichten: Donald Trump auf Republikaner-Parteitag; BSW sagt in Sachsen-Anhalt Gesprächen mit AfD zu.

    Zum Weiterlesen:

    Den Text von Boris Herrmann über seinen Besuch bei der Familie Horning in New Jersey lesen Sie hier.

    SZ-Redakteur Jörg Häntzschel hat damals in New York gelebt, seine Erinnerung an den 11. September lesen Sie hier.

    Den Text über den Hitzesommer, bei dem Sie auch Ihren Heimatort suchen können, finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt
    Produktion: Laura Sagebiel

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Second Signal.

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    15 min
  • Warum der Kanzler mehr positiven Populismus wagen könnte

    Nach dem großen Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt strotzt die größte Oppositionspartei im Bundestag, die AfD, vor Selbstbewusstsein. Als die Fraktionsvorsitzende und Bundessprecherin Alice Weidel am Mittwoch die Generaldebatte im Bundestag eröffnet hat, wurde das sehr deutlich: “Die Wähler in Sachsen-Anhalt haben es Ihnen in der Sprache des demokratischen Souveräns mit aller Klarheit mitgeteilt”, sagte sie an Bundeskanzler Friedrich Merz gerichtet. “Schwarz-Rot ist vorbei!” Weidel machte die Migrationspolitik der Bundesregierung für steigende Kriminalität verantwortlich, und wegen des Verzichts auf Gas aus Russland steuere das Land in eine “katastrophale Versorgungskrise”.

    Merz ging anschließend beinahe Punkt für Punkt auf Weidels Rede ein und versuchte, die AfD inhaltlich zu stellen. Die Botschaft der Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt sei deutlich gewesen. “Aber die absolute Mehrheit haben Sie nicht und die werden Sie in Deutschland auch nicht erzielen”, so Merz. “Sie sind und Sie bleiben, Frau Weidel, eine destruktive Kraft.”

    Merz kritisierte die Nähe der AfD zu Russland und das Wort “Remigration” bezeichnete er als “Synonym für ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe”. Er versprach eine sichere Energieversorgung und als Reaktion auf die schlechten Pisa-Ergebnisse eine Bildungsoffensive.

    Wie überzeugend war Merz’ Rede? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Bastian Brinkmann, stellvertretender Leiter des SZ-Parlamentsbüros. Er plädiert dafür, dass der Kanzler in diesen Zeiten mehr positiven Populismus wagen müsse.

    Weitere Nachrichten: neue Eskalation zwischen Iran und USA im Nahen Osten; EU-Kommission schlägt Gesetz zur Linderung der Wohnungsnot vor.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Hier finden Sie Bastian Brinkmanns Kommentar über Friedrich Merz, Zohran Mamdani und den positiven Populismus.

    Hier lesen Sie mehr über den “Affordable Housing Act”, den die EU-Kommission vorgeschlagen hat.

    Und hier geht es zum Text über die Curlingbahnen neben dem Kolosseum in Rom.

    Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche

    Produktion: Laura Sagebiel

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.de.

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    13 min

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