Im Bieterwettstreit zwischen dem Energiekonzern Vattenfall und dem Land Berlin um das Stromnetz geht es um mehr als Kabel, Trafokästen und Umspannwerke. Es geht ganz handfest rund 100 Millionen Gewinn, die der Betrieb des Netzes jährlich abwirft. Seit Jahren zieht sich die Suche nach einem neuen Betreiber hin, das Vergabeverfahren ist eine Hängepartie. Am Donnerstag will das Kammergericht entscheiden, ob das Vergabeverfahren, so wie es bislang durchgeführt wurde, rechtens ist. Jan Menzel erläutert die Entscheidungsgrundlagen.