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Kulturerbe bereichert, kann seine Eigentümer aber auch vor große Herausforderungen stellen. Rotraut Freifrau Stromer von Reichenbach-Baumbauer nimmt sich als Mitglied einer der ältesten ehemaligen Patrizierfamilien Nürnbergs diesen Herausforderungen erfolgreich an. Als Administratorin der Stromerschen Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung engagiert sie sich für den Erhalt von Schloss Grünsberg im Nürnberger Land, das neben zahlreichen Kunstschätzen der patrizischen Vergangenheit auch über historisch wertvolle Ländereien verfügt. Hier berichtet sie, wie genau sie sich dieser Aufgabe stellt, wie es zur Gründung der noch recht jungen Stiftung kam und welche Rolle der Förderverein Burg Grünsberg e.V. dabei spielt.
Von Los Angeles über Baltimore nach Nürnberg – Tucher-Fellow Alexis Slater berichtet im Gespräch mit Florian Abe über ihren Weg ans Germanische Nationalmuseum. Was fasziniert sie am Promotionsthema der "Ethnomaskeraden" und warum wurden diese Festlichkeiten, bei denen sich höfische und städtische Eliten als "Andere" verkleideten, gerade in der Frühen Neuzeit so beliebt? Und wie nimmt sie als Amerikanerin das Leben in Deutschland wahr? Das und mehr im Auftakt zur neuen Staffel "Auf Tuchfühlung".
"Raus aufs Land!" – dachten sich auch viele Nürnberger Patrizierfamilien in Spätmittelalter und Früher Neuzeit. Allein im Landkreis Nürnberger Land sind knapp 66 Schlösser, Herrensitze und Ruinen erhalten, die in das Verantwortungsgebiet von Denkmalpfleger Tobias Lange fallen. Was sind die Herausforderungen im Umgang mit diesem baulichen Erbe, welche Geschichte steht hinter den Objekten und welche Rolle spielen Denkmalpfleger und Eigentümerinnen für ihren Erhalt? Diese Fragen stellt Florian Abe dem Gebietsreferenten am Stiftungssitz Schloss Schoppershof.
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg ist mit rund 1,3 Millionen Objekten das größte kulturhistorische Museum im deutschsprachigen Raum. Doch wie setzt sich diese Fülle an Werken eigentlich zusammen? In der Gemeinschaft der Stifter und Leihgeber haben sich einige der Menschen und Institutionen zusammengeschlossen, die ihre Sammlungen dem Museum anvertrauen – darunter zahlreiche der ehemaligen Nürnberger Patrizierfamilien. Birgit Schübel betreut für das Germanischen Nationalmuseum den Verein und gibt im Gespräch mit Florian Abe faszinierende Einblicke hinter die Kulissen dieser traditionsreichen Partnerschaft.
Kerstin Kaiser-Reissing forscht als Tucher-Fellow für ihre Doktorarbeit sechs Monate am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Zum Ende ihres Stipendiums gibt sie Einblicke in ihren Forschungsalltag und neue Erkenntnisse über die alte „Ratskirche“ St. Sebald in der Zeit des Barock, als „Tucher-Altar“ und „Weißtünchung“ den Innenraum des Gebäudes bestimmten.
Was macht ein Pfarrer zwischen den Sonntagspredigten? Dr. Martin Brons gibt im Gespräch mit Florian Abe Einblicke in die schönen Seiten des Pfarrberufs wie auch seine Herausforderungen. Als ausgebildeter Theologe und Kunsthistoriker schätzt er an der alten "Ratskirche" Sankt Sebald auch die reiche historische Ausstattung, die noch heute die enge Beziehung zu Nürnbergs Patriziern erkennen lässt.
Im Gespräch mit Florian Abe räumt Dr. Antonia Landois mit gängigen Klischees über verstaubte Archive auf. Als Leiterin für "Nichtamtliches Archivgut und archivische Sammlungen" beim Stadtarchiv Nürnberg gewährt sie Einblicke in das vielfältige Berufsfeld des Archivars und die umfangreichen Bestände des Tucher'schen Familienarchivs, das eine fast 700-jährige Geschichte umspannt.
Ulrike Berninger, M.A., beschreibt im Gespräch mit Florian Abe ihren Berufsalltag als Museumsleiterin, die reichhaltige Geschichte des Museums Tucherschloss und Hirsvogelsaal sowie die facettenreiche Kunstsammlung der Tucher Kulturstiftung.
Michaela Raab stellt zum Start der ersten Staffel Fragen an das Team der Tucher Kulturstiftung.
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