Ein abgefangener Brief, eine alte Familienfehde und eine Liebe, die zwischen politischen Interessen zerrieben zu werden droht: Gioachino Rossinis »Tancredi« erzählt von Loyalität, Misstrauen und dem Wunsch nach Versöhnung. Mit dieser Oper begann der erst 21-jährige Komponist seinen internationalen Aufstieg und schuf zugleich eines der Schlüsselwerke des italienischen Belcanto.
Dramaturg Konrad Kuhn führt in der neuen Podcastfolge ein in die wechselvolle Entstehungsgeschichte des Werks, seine musikalischen Besonderheiten und die Fragen, die die Oper bis heute aufwirft. Außerdem spricht er über die Frankfurter Inszenierung, die Rossinis Oper in eine heutige ländliche Gesellschaft versetzt und die Konflikte des Stücks aus einer neuen Perspektive beleuchtet.
Text: Konrad Kuhn, Dramaturgie
Redaktion: Thea Stroh, Marketing
Produktion: Christian Wilde