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🏆👑Folge 27.5: The Curious Case of Katniss Mockingmad and Peeta Nearlydead
Die Arena ist kaputt, Peeta lebt erstaunlicherweise noch und wir verleihen erst mal Preise. Nach 27 Kapiteln „Gefährliche Liebe“ ziehen wir Bilanz – mit unseren großen Panem-Awards und der angemessenen Würdigung von Pavianhintern.
Wer hat uns überrascht, wer enttäuscht und wer hätte für seinen Auftritt eigentlich mehr als zwei Seiten verdient? Wir küren die stärksten Charaktermomente, diskutieren Katniss’ eher offensiven Umgang mit Mitmenschen und suchen nach Peetas größtem Auftritt zwischen rhetorischer Meisterleistung und medizinischem Notfall. Auch die wirklich wichtigen Fragen werden geklärt: Indiana Scones oder Peetlejuice? Und wie viele Auszeichnungen kann der Ziegenmann eigentlich gewinnen?
Anschließend bekommt das Kapitol ausführliches Feedback zu seinen Arenafallen. Giftnebel, Blutregen und Schnattertölpel müssen sich unserer Tierlist stellen – schließlich ist nicht alles, was Menschen umbringt, automatisch gutes Fernsehen. Eine Unterscheidung, über die wir erschreckend lange sprechen können.
Phillip prüft außerdem Jens’ Buchwissen, Erinnerungsvermögen und vermeintliche Schwarzenegger-Kompetenz. Es geht um Limonencreme, den Geschmack von Baumratten und einen historischen Umweg, der deutlich weiter führt als bis nach Distrikt 13.
Für den Buchrückblick sorgen diesmal Criticus und Pedantius: mit einer Salatschüssel als Arena, einem Brötchen als Bäckersknecht und einem Versuchsaufbau, für den sich bald auch die Feuerwehr interessiert.
Zum Abschluss sprechen wir darüber, was Buch 2 besser macht, wo es knirscht und weshalb Phillip seine Cinna-Theorie langsam zu Grabe tragen muss.
Also schnappt euch eure Käsebrötchen, poliert die Pokale und haltet die Salatschüssel gerade – wir verabschieden „Gefährliche Liebe“!
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🍞💉Kapitel 27: Plutarch’s Eleven
Katniss hat die Arena gesprengt und wird zur Belohnung vom Obersten Spielmacher eingesammelt. Das klingt zunächst weniger nach Rettung als nach einem sehr persönlichen Anschlussprogramm von Präsident Snow. Kaum ist unsere Katmaus wieder halbwegs auf den Beinen, schleicht sie deshalb mit einer Spritze durchs Hovercraft, um Peeta zu „retten“. Die Anführungszeichen sind hier leider medizinisch notwendig.
Im letzten Kapitel von „Gefährliche Liebe“ erfahren wir endlich, wer mit wem unter einer Decke steckt, warum Finnick so aufmerksam Brötchen gezählt hat und was Plutarch uns mit seiner penetranten Uhrenvorführung eigentlich sagen wollte. Haymama serviert dazu einen ordentlichen Infodump, Plutarch die Brühe – und Katniss darf erst mal zuhören. Bei ihrer eigenen Rettungsaktion war sie schließlich schon nicht zuständig.
Ob dieser hochgeheime Plan wirklich so sauber aufgeht, wie seine Erfinder behaupten, müssen wir allerdings noch diskutieren. Phillip stellt ein paar ziemlich berechtigte Fragen zur Timeline, Jens setzt vorschnell zur Belehrung an und muss dann feststellen: Moment. Der Mann hat recht. Für jemanden mit einer derart auffälligen Taschenuhr hat Plutarch erstaunlich viel Erklärungsbedarf beim zeitlichen Ablauf.
Unter all den Enthüllungen steckt aber ein ziemlich bitterer Vertrauensbruch. Während Peeta beim Kapitol sitzt, soll Katniss erfahren, dass sie jetzt das Symbol einer Revolution ist. Gefragt hat sie natürlich wieder keiner. Wir sprechen darüber, wie ihr immer mehr Selbstbestimmung genommen wird, warum Haymitchs Begrüßung wirklich keine Hilfe ist und weshalb Finnicks gute Absichten gerade auch niemanden mehr trösten.
Außerdem beschäftigen wir uns mit der Muskelkraft von Mantaflossen, fragwürdiger Spritzenhygiene, einer möglichen Dauerbetankung von Hovercrafts und Jens’ sehr persönlichem Verhältnis zu Turbulenzen. Das Buch mag zu Ende sein, unser Bedarf an unnötigen Detaildiskussionen ist es selbstverständlich nicht.
Und als Gale am Krankenbett auftaucht, könnte man kurz meinen, jetzt käme wenigstens noch eine gute Nachricht. Suzanne Collins hätte da allerdings einen anderen Vorschlag.
Also schnappt euch eure Taschenuhren, zählt eure Brötchen und haltet vorsichtshalber die Fingernägel kurz – wir verabschieden uns aus Kapitel 27. Die große Buchabrechnung folgt in der Recap-Folge. So schnell werdet ihr uns nicht los.
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⚡🏹Kapitel 26: Live and Let Fry
Ein Jahr Auserwählt & Ahnungslos. Keine Pause, keine ausgelassene Folge – dafür pünktlich zum Jubiläum zwei erkältete Hosts und ein Kapitel, das offensichtlich beschlossen hat, die restliche Energie stellvertretend für uns aufzubringen.
Beetee eröffnet den Elektrofachbetrieb Sieger & Söhne, Katniss und Johanna gehen auf Kabelmission – und dann wird aus dem vermeintlich überschaubaren Blitzplan innerhalb weniger Seiten ein blutiger, völlig undurchsichtiger Überlebenslauf durch den Dschungel.
Bündnisse zerfallen, Drähte fliegen, Johanna betreibt sehr spezielle Feldchirurgie und Katniss versucht mit Gehirnerschütterung, Blutverlust und akutem Peeta-Notfallprogramm irgendwie herauszufinden, wer hier eigentlich noch auf welcher Seite steht.
Und irgendwo zwischen Muffin-Manhunt, Finnick-Finte und Beetees verdächtig verkabeltem Messer fällt dann endlich die entscheidende Frage:
Wer ist hier eigentlich der Feind?
Wir sprechen über dünne Plot Armor, ausgezeichnetes Erzähltempo, die vielleicht schlechteste Karriero-Killentscheidung aller Zeiten und einen Katniss-Moment, bei dem selbst Jens kurz die innere Orchestermusik anschmeißt.
Außerdem baut Philipp nach dem großen Knall aus ein paar Drähten, Mentoren, verdächtigen Tributen und sehr viel Selbstvertrauen eine Widerstandstheorie, die inzwischen vermutlich einen eigenen Lageplan benötigt.
Also schnappt euch euren Golddraht, überprüft noch einmal eure Feinddefinition und haltet euch vorsichtshalber vom Blitzbaum fern – wir traben im Sauseschritt in Richtung Finale.
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⚡🦪Kapitel 25: School of Shock
Beetee braucht einen Blitz, um den Strand unter Strom zu setzen. Bei uns reichen zwölf Euro Schließfachgebühr und Menschen, die im Eingang stehen bleiben. Die Grundspannung stimmt also schon mal, wenn Jens und Flippkachu zum Physikunterricht am Gewitterbaum antreten.
Dort präsentiert Beetee seinen großen Plan: Draht an den Baum, Draht ins Wasser, Karrieros knusprig. Während Katniss noch die Genialität dieser Idee verdaut, hätten wir ein paar Rückfragen. Zur Sicherung beispielsweise. Zum nassen Strand. Und dazu, ob Brutus und Enobaria bei 1,21 Gigawatt sterben oder einfach nach 1955 reisen. Fachlich bewegen wir uns dabei selbstverständlich auf dem schmalen Grat zwischen gesundem Menschenverstand und „Vertrau mir, Brudi, ist Spezialdraht“.
Ja, wir sind diesmal etwas meckerig unterwegs. Kurz vor dem Finale hätten wir gern mehr Fahrt aufgenommen, stattdessen laufen wir noch mal zum Baum und wieder zurück. Da quietscht irgendwann auch bei uns die Gummisohle. Wir besprechen die Kapitel eben ehrlich – einschließlich der Stellen, an denen unsere Begeisterung gerade Mittagsschlaf am Strand hält. Für Katniss und Peetas leise Momente wird sie allerdings wieder wach: Zwischen Austern und Abschiedsgedanken bekommt eine kleine Perle plötzlich ziemlich viel Gewicht.
Außerdem beschäftigen uns Paviane mit Kugelschreibern, Wolverine-Rinde und die Frage, ob das Kapitol seine Arena nicht längst nach dem 9Live-Prinzip betreiben sollte. Phillip traut unterdessen weder Beetees Plan noch den ständig angelieferten Brötchen. Wer hier ausschließlich Backwaren sieht, hat offenbar noch nicht lange genug mit uns am Strand gesessen.
Also schnappt euch eure Drahtrolle, sichert euch die letzte Auster und lasst wenigstens den Eingangsbereich frei – wir müssen zum Gewitterbaum!
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💋🐦Kapitel 24: Talk Birdy to Me
Diese Vögel brauchen keine Körner. Die brauchen eine Unterlassungserklärung.
Das Kapitol dreht die Familienbeschallung auf, Katniss und Finnick verlieren den Boden unter den Füßen – und wir diskutieren erst mal, ob ein Schnattertölpel Mittelscheitel trägt. Jensifer Lopez und der gemeine Flippensittich haben die Ornithologie jedenfalls nicht studiert. Man hört’s.
Während Finnick mit der Nase nachweist, dass unsichtbar leider nicht dasselbe wie durchlässig ist, fragen wir uns außerdem, wie das Kapitol diesen Psychoterror eigentlich im Fernsehen verkauft. Einfach draufhalten? Ton runterdrehen? Erst mal Werbung für Haarpflege? Wir versuchen uns an der passenden Moderation und werden auch bei den beruhigenden Erklärungen der anderen ein bisschen misstrauisch.
Zwischen Vogelhorror und Strandromantik geraten außerdem 24 Brötchen unter dringenden Verschwörungsverdacht. Philipp prüft sämtliche Möglichkeiten, einschließlich der Frage, ob Finnick vielleicht einfach nicht besonders gut zählen kann. Beim Brot hört das Vertrauen offenbar auf. Andere Leute essen ihre Kohlenhydrate, wir versuchen, eine Botschaft darin zu entschlüsseln.
Und Peeta? Der schenkt Schmuck, redet sehr überzeugend und beschäftigt uns mit der Frage, wo die große Liebe aufhört und das emotionale Brecheisen anfängt. So viel Gesprächsbedarf für einen Mann, der eigentlich nur backen sollte. Katniss findet immerhin eine Möglichkeit, ihn kurz zum Schweigen zu bringen. Wir könnten uns daran ein Beispiel nehmen, sind dafür aber zu glücklich vergeben.
Außerdem nehmen wir Annies vermeintliche Verrücktheit unter die Lupe und stellen fest: Angst vor einer zweiten Teilnahme an den Hungerspielen erscheint uns jetzt nicht unbedingt behandlungsbedürftig. Eher das Gegenteil.
Ob das alles ein großartiges Kapitel ergibt? Darüber sind wir uns diesmal ausgesprochen uneinig. Unser Vorsatz, uns kurzzufassen, hat dagegen bei beiden gleich schlecht funktioniert.
Also: Brötchen schnappen, Ohren auf und ab in die neue Folge. Und falls euch jemand ein Schmuckstück mit einem Foto eures anderen Verehrers schenkt: Wir hätten da Gesprächsbedarf.
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🐭🕰️Kapitel 23: All Along the Clocktower
Endlich die Arena verstanden. Jetzt müsste man nur noch wissen, wo zwölf ist. Leider haben die Spielmacher inzwischen am Rad gedreht – und damit ist Peetas sorgfältige Kartografie ungefähr so hilfreich wie ein Stadtplan von Castrop-Rauxel.
Während Beetee an seiner Drahtrolle hängt und Johanna mit zwei Äxten endlich wieder Freude am Arbeitsplatz entwickelt, wird aus Wiress’ Mäuselied ein ziemlich beklemmender Taktgeber. Zwischen Blutvergießen und Schleudergang fällt Katniss außerdem auf, dass der Bäckerjunge erstaunlich viele Bodyguards hat. Für jemanden, der ständig versehentlich seinen nächsten Todesfall vorbereitet, ein ausgesprochen praktischer Service.
Bei Phillip löst das allerdings deutlich mehr aus als eine besorgte Nachfrage. Aus dem Peeta-Schutzrätsel wird eine Prediction-Eskalation, für die man irgendwann einen Elektriker, einen Ahnenforscher und vorsichtshalber George Lucas hinzuziehen möchte. Verdächtige Uhren, alte Geschichten und auffällig namenlose Familienmitglieder: Hier wird jeder lose Faden angefasst, verknotet und notfalls quer durch drei Bücher gespannt. Jens streut währenddessen weiter Brosamen. Verantwortungsvolle Betreuung sieht vermutlich anders aus.
Außerdem prüfen wir das Füllhorn auf verstecktes Sperrholz, diskutieren die fragwürdige Berufsvorbereitung in Distrikt 12 und klären, ob der Harzer Roller ins Bergwerk oder aufs Käsebrot gehört. Und weil ein Mäuselied offenbar noch nicht genug Schaden angerichtet hat, liefert Jens eine eigene Version. Pädagogisch nicht zu empfehlen, rhythmisch nur bedingt zu verantworten.
Also sichert eure Drahtrollen, schützt die Backwaren und haltet euch gut fest – wir wissen zwar nicht, wo’s langgeht, aber Phillip hat da schon mehrere sehr konkrete Vermutungen.
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Liebe Leute, hier ist die versprochene, gefixte Episode 22!
Was genau schief gelaufen ist, lässt sich schwer rückverfolgen. Irgendwo scheint ein Export fehlerhaft gewesen zu sein. Sorry dafür!
Zur Strafe, werden wir uns beide avoxisieren, selbstverständlich aber nur für 6 Tage, damit nächste Woche eine neue Folge pünktlich und in gewohnt (niedriger) Qualität direkt zu euch kommt.
Jetzt aber viel Spaß beim Hören und bis gleich :)
⚡⏰Kapitel 22: Clock you Like a Hurricane
Kapitel 22 beherrscht den emotionalen Schleudergang: Erst begleitet Peeta die sterbende Morfixerin mit Farben, Sonnenlicht und Regenbögen auf ihren letzten Metern. Wenig später schmieren sich Katniss und Finnick schwarze Teersalbe ins Gesicht, sehen aus wie zwei schlecht konservierte Wasserleichen und erschrecken ausgerechnet den Mann, dessen Herz in dieser Arena bereits einmal neu gestartet werden musste.
Dazwischen klären wir die wirklich drängenden Fragen: Ist ein Affe bereits perforiert, wenn Peeta nur einmal zusticht? Warum feuert die Kanone bei manchen Toten sofort, lässt sich bei anderen aber verdächtig viel Zeit? Und ist Artemis eigentlich nur die Abteilungsleitung für Bogen und Camping im großen Einkaufsladen Athene?
Nach dem Zombieland-Prank landet Seetangbrot aus Distrikt 4 am Strand und löst überraschend viele Deutungsmöglichkeiten für ein reingesegeltes Brot aus. Nachricht von Haymitch? Care-Paket für Finnick? Oder schlicht die kulinarische Empfehlung, rohe Muscheln künftig mit etwas Kohlenhydraten herunterzuwürgen?
Dann eröffnet die Arena den FKK-Strand, schickt eine Riesenwelle durch den Dschungel und spült Johanna samt Plus und Minus ins neue Bündnis. Es folgen Blutregen, eine Begrüßungsschelle, Johannas maritimer Komplettwaschgang und ein schwer verletzter Beetee mit einer Metallspule, die möglicherweise auch einfach ein sehr ambitioniertes Jo-Jo ist.
Und während Johanna ihre Sozialkompetenz mit der Axt bearbeitet, murmelt Wiress weiterhin nur zwei Wörter:
Tick, tack.
Was zunächst wie eine kaputte Schallplatte klingt, entpuppt sich schließlich als Bedienungsanleitung für die gesamte Arena – und beschert Phillip gepflegte Gänsehosen.
Also schnappt euch eure schwarze Zugsalbe, versteckt das Seetangbrot vor Katniss und stellt den Wecker auf Todesfalle – wir stempeln ein zum Schichtdienst auf dem Zifferblatt.
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🌫️🐒 Kapitel 21: Candle in the Mist
Kaum hat man den Elektroschock des Todes einigermaßen verknuspert, zieht auch schon der nächste Programmpunkt auf: giftiger Nebel. Klingt zwar erst mal ziemlich Standard, aber dieser farblich noch final zu bestimmende Nebel brennt, lähmt die Nerven und verwandelt vier mehr oder weniger fitte Tribute innerhalb kürzester Zeit in einen schlecht koordinierten Sack Kartoffeln.
Während Katniss versucht, alle ins Trockene zu bringen, stellt sich ein logistisches Problem: Peeta kann kaum laufen und Mags kann es noch weniger. Also wird von Finnick und Katniss getragen und schleppt, als gäb es kein Morgen mehr. Diese Taktik schreit geradezu nach einem Reality-Check und so wird mal eben die komplette Muskelsteuerung unserer Reisegruppe lahmgelegt.
Dann kommt der Moment, bei dem selbst der professionellste Hunger-Games-Zyniker kurz die Kaffeetasse abstellt und über der Brille hervorblinzelt: Mags küsst Finnick und marschiert einfach in den Nebel. Keine große Rede, kein dramatischer Monolog, kein „Es war mir eine Ehre“. Einfach Mags, Finnick, ein Kuss und anschließend der vermutlich schlimmste Spaziergang ihres Lebens. Oma hat genug gesehen und kündigt die Teilnahme an den Hungerspielen kurzerhand selbst.
Mit letzter Kraft schaffen Katniss, Peeta und Finnick es bis ans Wasser. Dort entdecken sie, dass Salzwasser offenbar das Gegenmittel zum toxischen Körperpudding ist. Also heißt es: rein ins Meer, Gift raus und erst einmal kollektiv darauf hoffen, dass die Spielmacher gerade Kaffeepause machen und sie zumindest mal kurz in Ruhe lassen.
Natürlich tun sie das nicht.
Denn kaum sind die drei wieder halbwegs funktionstüchtig, sitzen plötzlich Affen in den Bäumen. Sehr viele Affen, von der Sorte „besser nicht streicheln“. Leider sind diese Pavian-Halunken nicht angereist, um Bananen zu verteilen oder sich in Frieden häuslich niederzulassen. Nein, es sind riesige, aggressive Mutationen mit akutem Peeta-Problem.
Wir sprechen deshalb über Mags’ endgültigen Abschied, Finnicks emotionale Kernschmelze, Katniss’ erstaunlich konsequente Weigerung, Peeta einfach seinem Schicksal zu überlassen, die Frage, warum Peeta gefühlt jedes Kapitel einen neuen Grund findet, gerettet werden zu müssen, und natürlich über die Affen – also jene völlig normale Ergänzung eines Arenatages, der bereits mit Giftgas begonnen hat.
Außerdem geht es um die Morfixerin aus Distrikt 6, die plötzlich vom stillen Hintergrundcharakter zur menschlichen Schutzschildfunktion wechselt, um die bemerkenswerte Menge an Selbstaufopferung in diesem Kapitel und um die große Frage: Wie viele Menschen müssen sich eigentlich noch für Peeta vor irgendwelche Todesmaschinen werfen, bevor Katniss offiziell einen Personenschutzdienst gründet?
Also schnappt euch eure Salzbadewanne, haltet euch von nebligen Waldstücken fern und schaut verdächtigen Affen besser nicht zu lange in die Augen – wir haben schließlich gelernt: Diese Arena ist keine Safari-Zone!
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🌴🌩️Kapitel 20: What the Fog?!
Peeta ist tot. Also zumindest kurz. Denn während Katniss bereits darüber nachdenkt, Finnick vorsorglich einen Pfeil durch den Oberkörper zu schicken, startet Dr. Baywatch die maritime Notfallmedizin und drückt den Bäcker im Rhythmus von „Stayin’ Alive“ zurück ins Leben. Breadman Returns. Again.
Danach wird aus den Hungerspielen endgültig eine Mischung aus Überlebenstraining und ausgesprochen fragwürdiger Ferienfreizeit: Katniss erfindet spontan ein eingebautes Kraftfeld-Radar im Ohr, Mags übernimmt die Lebensmittelkontrolle nach dem Prinzip „Wenn Omi noch steht, kann man’s essen“ und Peeta entdeckt eine völlig neue Nutzungsmöglichkeit für tödliche Verteidigungsanlagen: den Kraftfeldgrill. Außen schwarz, innen durch. George Foreman wäre stolz.
Das größere Problem bleibt allerdings Wasser. Während Haymamas Durstexpress trotz vermeintlich schwangerer Kundschaft offenbar geschlossen hat, führt ausgerechnet eine sackhässliche Mischung aus Ratte und Opossum Katniss auf die richtige Spur. Denn das kleine Evolutionsverbrechen hat eine nasse Schnauze – und zwei verdächtig praktische Baumratten-Zapfhähne im Gesicht.
Außerdem sprechen wir über die acht Kanonenschläge und die erstaunlich bedrückende Totenschau, Snows mögliche Vorliebe für Nagetiere, heiße Maronen aus dem Kraftfeld und die große Frage, wie Sponsorengeschenke eigentlich bepreist werden. Drei Millionen Kotgulden für einen Metallnöppel? Willkommen beim Kapitolischen Teleshopping.
Also schnappt euch eure Ortungsnüsse, heizt den Kraftfeldgrill vor und haltet Ausschau nach verdächtig feuchten Baumratten – wir sehen uns am Zapfhahn.
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🌊⚡Kapitel 19: Life’s a Beach
50 Folgen Auserwählt & Ahnungslos und natürlich feiern wir das Jubiläum dort, wo man uns am ehesten vermuten würde: zwischen Salzwasser, Mordwerkzeug und einer völlig unnötigen Grundsatzdiskussion über Pasta als Fleischbeilage.
Was folgt, ist vermutlich eine unserer alberneren Folgen – aber nach 50 Runden dürfen die Ulknudeln auch mal ohne Helm und Aufsicht auf den Spielplatz. Und an Spielgelegenheiten mangelt es diesmal wahrlich nicht.
Denn das dritte Jubel-Jubiläum beginnt endlich und kaum sind die Tribute von ihren Plattformen, wird aus jahrelang gepflegtem Misstrauen plötzlich eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Wer gehört zu wem? Wem kann Katniss trauen? Und warum ist ausgerechnet eine Ahle offenbar eine vollkommen vernünftige Wahl für die Hungerspiele?
Wir sprechen über Finnicks Finicky-Potenzial, das neue Schulfach Phemie, die Bling-Bling-Bande, Mags de Ahle, Action-Cringe und einen Bäcker, dessen ausgeprägter Überlebenswille gelegentlich etwas schwer mit seinen tatsächlichen Entscheidungen in Einklang zu bringen ist.
Denn gerade als sich die neue Arena langsam ein bisschen weniger nach „sofort sterben“ und ein bisschen mehr nach „vielleicht doch erst später sterben“ anfühlt, sorgt Peeta dafür, dass diese Einschätzung noch einmal gründlich überarbeitet werden muss.
Phillip nutzt die Gelegenheit für eine überraschend harsche Bewertungsabrechnung, Jens ist deutlich großzügiger und zum 50. Jubiläum herrscht damit vor allem eines: Uneinigkeit. Endlich seriöser Podcastjournalismus.
Also schnappt euch euren Auftriebgürtel, steckt eine Ahle für Notfälle ein und lasst besser jemanden anderen vorneweg laufen – wir gehen zurück in die Arena.
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From the publisher's feed
Hola liebste Mittribute! Willkommen bei dem Podcast, der euch durch die Hungerspiele schleift – mit Witz, Herz und einer Portion Chaos. Wir lesen „Die Tribute von Panem“ Kapitel für Kapitel,…