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Homeschooling und distance learning, das sind so zwei Schlagwörter, die absolut alltäglich im Zuge dieser Pandemiejahre 2020 und 2021 geworden sind.
Unterricht via digitaler Medien war in Österreich vor dem März 2020 eher unmöglich. Corona hat gezeigt, was alles möglich ist.
Ein weiterer Begriff, der mich immer stutzig macht, ist dabei ebenso etabliert worden: Distance Learning.
Auf der einen Seite mussten Brauereien Bier wegschütten. Auf der anderen Seite stieg der Alkoholkonsum in Österreichs Haushalten.
Schwierige Zeiten erfordern besondere Maßnahmen
In unserem Haushalt ist der Alkoholkonsum nicht gestiegen.
Ich persönlich dachte ja, dass die Menschheit schon ein bisschen weiter gewandert sei. Aufklärung, Frauenwahlrecht, Gleichstellung, Geburtenkontrolle etc. etc. etc
Doch kürzlich ließ mich eine Diskussion auf einer Sozialen Plattform aufhorchen.
Ein Mutter fragte in die Runde: Geht’s nur mir so? Ich mag nicht. Drei Kinder. Drei Essenswünsche. Immer ist wer unzufrieden.. Pizza- und Lieferdienst sind auch immer unzulänglich. Wie bringt ihr euren Nachwuchs satt?
So paradox es auch klingt, so sehr schreibt das Leben diese Zeile: Schlecht kann auch gut sein.
Im Chinesischen Schriftzeichen für Krise ist auch das Wort Chance beinhaltet.
Und ich weiß, wenn man oder frau am Boden liegt, es es schier unmöglich, Hoffnung zu schöpfen. Und schon gar nicht, wenn man seinen Glauben verloren hat.
Am Morgen sind alle noch verschlafen, das Köpfchen ist oft noch im Träumeland und die Aussagen und Ansagen rollen aus dem Unterbewusstsein daher.
So mein Eindruck …
Ich liebe Dialekte. Und da ich Österreicherin bin, natürlich österreichische Dialekte. Die anderen versteh ich ja nicht. Also wenn jemand nordnorwegisch statt hochnorwegisch mit mir spricht, merk ich keinen Unterschied. Da ich beide Sprache nicht verstehe.
Teifl, gib die Prazn weg! Oder zu Hochdeutsch: Teufel, lass deine Finger davon! Ist ein Ausruf, den ich von meiner Großmutter gelehrt bekam.
Dieser Ausruf kam immer zum Einsatz, wenn etwas absolut nicht auffindbar war, obwohl sie es doch gerade in Händen hielt.
Wer kennt das nicht und die Verzweiflung, die damit einhergeht ...
Zu scheitern ist ja grad nicht unbedingt beliebt.
Daher dachte ich, ich probier es mal mit einem Anglizismus.
Fail - First attempt in learning
Hab ich mir von Tim Mälzer geklaut.
Und ich finde diese Aussage so richtig.
Und so wichtig.
Ja, es war ein besonderes Jahr, dieses 2020. Es geht in die Geschichtsbücher. Wir waren live dabei. Es war nicht alles lustig und launig und schön. Es war aufregend, aufreibend, mühsam und halt anders.
Wie halt so die Dramaturgie von Abenteuern ist. Zuerst ist alles g’schissen und dann wird es gut.
Ich bin von Geburt her eine mitteleuropäische Mischung. Beide Großeltern haben tschechische oder slowakische Wurzeln und sind ihrer Jugend nach Wien gekommen.
Ich mag Vielfalt und unterschiedliche Kulturen.
Wenn ich Menschen aus anderen Städten, Ländern, Kontinenten kennenlerne, freut mich das immer ungemein. Das ist so wie Reisen ohne fortzugehen für mich.
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