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Ihr kennt das sicher, wenn was völlig anders ankommt, als es gedacht.
Ich mein jetzt nicht das sexy Oberteil aus dem Katalog, das mich zur abgebundenen Knackwurscht macht.
Nein, ich mein, so Botschaft und Gehörtes. Wenn der Ton so den Inhalt komplett umdreht...
Welch kraftvolle Worte.
Nein, sie stammen nicht von mir.
Sie stammen aus einem Gebet.
Und eigentlich mag ich sie nicht besonders. Diese Gebete, die uns in der Kirche und in der Schule beigebracht worden sind.
Neulich mit der Morgenzeit flattert ein Prospekt in unseren Haushalt, das mich stutzig machte.
Lag doch da auf meinem penible unordentlichen Frühstückstisch ein Schriftstück mit dem Titel „die perfekte Hausfrau“.
Mit spitzen Fingern, ebenso spitzem Mund und hochgezogenen Augenbrauen betrachtete ich dieses Machwerk.
Kürzlich hatten meiner Liebster und ich noch etwas Zeit übrig. Wir waren Corona-Testen warteten auf unsere Testergebnisse. Wir beschlossen unser Auto waschen zu lassen.
Wir sind wahre Kinder der 70er und 80er. Und ja, damals war alles .... anders ;-)
Einer meiner Lieblingstipps in allen Lebenslagen ist: Atmen.
Tief Einatmen. Tief Ausatmen.
Jetzt hab ich auf einem Instagram-Yoga-Post gelesen: was dieses bewusste Ein- und Ausatmen für positive gesundheitliche Auswirkungen hat. Sogar Blutdrucksenkend, Lebensrettend kann das sein. Und harmonisierend :-)
Ja, wir befinden uns in einem Lockdown. Und ja, die Kinder sind wieder im Home Schooling. Die Eltern zum Teil dafür im Home Office.
Was jetzt so idyllisch klingt, ist eine Herausforderung. Ich weiß das. Nicht weil ich gerade schulpflichtige Kinder habe. Nein. Ich habe unsere Kinder großgezogen und habe immer meine Arbeitsstätte in unserer Wohnstätte gehabt.
Nicht gerade aktuell, weil die Grenzen zu sind und wir im Lockdown sitzen. Aber doch auch immer wieder zum Nachdenken geeignet. So geschehen, kürzlich beim Frühstückstisch im Hause Barfuss.
2020 wurde Silvester ein bisschen anders begangen. Österreich befindet sich im dritten Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie. Neben Ausgangsbeschränkungen wurde auch die übliche Silvesterknallerei untersagt.
Find ich jetzt nicht unangenehm, ich bin ja es so schreckhaft. Und unser Hundchen dankt es auch mit Entspanntheit.
Vor einem Jahr haben wir uns bloß Gedanken darüber gemacht, was für eine runde Jahreszahl das ist, dieses ZwanzigZwanzig. Im Februar waren wir noch in Sevilla und haben über die Flugreisenden mit Maske gespottet ... Tja und jetzt: Jetzt hat sich so einiges geändert.
Frau Barfuss ist wieder da. Nach einer dreijährigen Schaffenspause, posaunt sie nun wieder durch den virtuellen Äther ...
Eva Maria Barfuss wurde von mir 2010 erschaffen. Naja, erschaffen, stimmt nicht. Eher so in die virtuelle Welt hineingeboren. Frau Barfuss ist mein Alter Ego, die manches deutlicher sagt und mir etwas Distanz verschafft. Sie ist ausschließlich in der virtuellen Welt zu finden. Sie ist glücklich mit ihrem Liebsten und ihren Zwillingen und hat eine etwas verrückt-schräg-liebenswerte Mutter. Sie ist sowie ich Journalistin und Mutter und ihre Lieblingsbeschäftigung neben Kochen ist Fragen. Fragen und Antworten.
Ich bin Marietheres van Veen, Journalistin, Filme- und Radiomacherin sowie Erwachsenenbildnerin mit Diplom und Zertifikat. Im Großen und Ganzen kann man sagen, ich bin eine Geschichtenerzählerin. Frau Barfuss ist eine meiner Geschichten. In Barfuss im Garten lass ich sie einmal pro Woche quer durch den sprichwörtlichen Gemüsegarten, was mich so bewegt erzählen. Bei „Barfuss im Studio“ lädt sie Erziehungsbeauftragte zum Erfahrungsaustausch. Freud und Leid des Eltern-, Großelterndaseins kommen da humor- und liebevoll zum Ausdruck.
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