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Jugendliche bringen in Bozen das Stück „Die weiße Rose“ auf die Bühne. Was denken sie heute über die NS-Widerstandsgruppe und was nehmen sie mit?
Seit Monaten üben Jugendliche Widerstand gegen den Nationalsozialismus – im Theater der Vereinigten Bühnen. Der Jugendtheaterclub des VBB bringt das Stück „Die weiße Rose“ von Jutta Schubert auf die Bühne, die für ihre Arbeiten zahlreiche Preise erhielt. Inszeniert wird es in Bozen vom Regisseur Philpp Jescheck.
Verkehrsexperte Helmuth Moroder weilte kürzlich in zwei.autonomen kurdischen Regionen in Syrien und Irak. Im Podcast erzählt der Grödner über Aha-Erlebnisse und Wege aus dem Verkehrschaos.
In den beiden kurdischen Regionen in Syrien und im Irak wird Normalität geübt, trotz Terror und Krieg, trotz Instabilität und weniger Perspektiven. Das gilt für das mehrheitlich kurdische Nord-Syrien und für den kurdisch dominierten Nord-Irak. Die Verwaltungen der beiden Autonomiegebiete organisierten in Zusammenarbeit mit dem italienischen Gemeindenverband ANCI eine Fortbildung für Verkehrspolitiker. Mit dabei war der Südtiroler Ingenieur und Verkehrsexperte Helmuth Moroder, lange Präsident der Alexander Langer-Stiftung in Südtirol. Der Grödner gilt italienweit als ausgewiesener Verkehrsexperte, begleitete den Bau der Vinschger Bahn und war Berater für den öffentlichen Nahverkehr in Südtirol. Der „Ausflug“ nach Kurdistan hat gut getan, sagt Moroder im Gespräch mit BARFUSS.
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Seit einem halben Jahrhundert übt sich Südtirol in Autonomie. Meist erfolgreich. Der SVP gelang es in zähen Verhandlungen mit den italienischen Regierungen, die Autonomie auch ständig zu erweitern. Rückschritte gehören aber auch zu dieser Erfolgsgeschichte. Am 20. Januar gedachte der Landtag mit einem Festakt dem 50-jährigen Autonomie-Jubiläum. Im Mittelpunkt standen OberschülerInnen mit ihren dreisprachigen Videos und ihren Einschätzungen zur Südtiroler Selbstverwaltung. Was macht diese aus? Einige Antworten darüber von der Historikerin und langjährigen SVP-Politikerin Martha Stocker.
Die Loisach mündet in Bayern in die Isar. Der Fluss soll unter Schutz gestellt und zum Symbol eines Volksbegehrens für die Rechte der Natur werden.
Festgeschriebene Rechte für die Natur können Ökozide verhindern, glaubt der Journalist und Umweltaktivist Claus Biegert. Als Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks beschäftigte sich Biegert mit dem indianischen Amerika, wie er politisch unkorrekt sagt. Von indigenen Aktivistinnen und Aktivisten hat er gelernt, sich auch für die Anliegen der Natur zu engagieren. So auch für die Loisach, ein Fluss in Biegerts oberbayerischen Heimat, der am Tiroler Fernpass entspringt.
Weltweit weisen die Vereinten Nationen besonders wertvolle Landstriche als Weltnaturerbe aus. In 167 Ländern gibt es derzeit mehr als 1.150 solcher Weltnaturerbe-Stätten. Die Dolomiten zählen dazu. Dieses Instrument greift aber nicht, stellt Claus Biegert vom World Uranium Hearing. Er wirbt für eine Festschreibung der Naturrechte, von Rechten für die Natur. Wälder und Flüsse sollen klagen dürfen, erklärt Jula Zenetti vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. Keine Utopie, ergänzt sie und verweist auf Beispiele in Neuseeland, Ecuador, Kolumbien und Indien. Dieses Naturrecht schützt auch die Rechte indigener Völker, sagt Biegert im folgendem Podcast.
Für den Journalisten Claus Biegert braucht es Naturrechte für Land und Leute sowie als Hindernis und Hürde für das Plündern. Einen grünen Kapitalismus hält er für Augenauswischerei.
Die Delegationen der Ureinwohner-Völker reagierten enttäuscht auf die Ergebnisse der Welt-Klima-Konferenz in Schottland. Ihre Anliegen blieben eine zu vernachlässigende Fußnote. Dabei geht es für die indigenen Völker ums Überleben. Nicht von ungefähr wehren sich in Brasilien indigene Aktivistinnen und Aktivisten gerichtlich gegen den raubbaufördernden rechtsradikalen Präsidenten Bolsonaro. Seine Politik des wilden Westens ist eine Mischung aus Ökozid und Genozid, so der Vorwurf aus dem Amazonas. Ökozid und Genozid, zwei Seiten einer Medaille, sagt der Journalist und Autor Claus Biegert, der sich seit Jahren für die Anliegen der nordamerikanische Ureinwohner und der indigenen Völker engagiert.
Die Volksgruppen-Sendung des ORF-Burgenland beschrieb Nadine Papai als eine bewusste Romni. „Während meiner Studienzeit war ich oft im Burgenland bei meinen Verwandten. Dort führte ich viele Gespräche mit meinem Onkel, denn die bewegende Geschichte meiner Volksgruppe hat mich immer interessiert", erzählte im ORF Nadine Papai von der Menschenrechtsorganisation „Lebenszeichen-international“, einst die österreichische GfbV-Sektion. Papai beschäftigt sich seit ihrem Studium intensiv mit ihrer Volksgruppe. Deshalb war sie auch im Verein Romano Centro in Wien aktiv. „Wir müssen noch etliches tun, damit sich die Situation für die Volksgruppe der Roma verbessert,“ sagt Nadine Papai im folgenden Podcast.
Obwohl die Sklaverei seit Jahrzehnten verboten ist, werden mehr als eine halbe Million Menschen im westafrikanischen Mauretanien versklavt.
„Die übergroße Mehrheit sind Kinder und Frauen, müssen unentgeltlich Hausarbeit leisten, Viehherden hüten oder auf Feldern schuften,“ schreibt die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker über die Sklaven und Sklavinnen in Mauretanien. Sie gehören Imazighen und arabischen Familien. „Wer als Kind einer Sklavin geboren wird, bleibt Sklave und gehört den ‘Herrem’ der Eltern,“ erklärt Abidine Ould-Merzough. In Mauretanien versucht die Anti-Sklaverei-Organisation IRA (Initiative pour la Résurgence du Mouvement Abolitionniste, Initiative zur Wiederbelebung der Abschaffungsbewegung) Sklaven und Sklavinnen zu helfen. IRA-Präsident Biram Dah Abeid erhielt für sein gefährliches Engagement den Weimarer und den UN-Menschenrechtspreis. Der gebürtige Mauretanier Abidine Ould- Merzough, Vorstandsmitglied der GfbV, ist Gast in diesem Podcast.
Seit rund 50 Jahren kämpft Romani Rose für die Bürgerrechte der Sinti und Roma. Diskriminierung und Unterdrückung müssen aufhören, so Rose im Podcast von Wolfgang Mayr.
Den Kampf gegen „Zigeunerschnitzel“ und „Zigeunersauce“ zählt er nicht zu seinen politischen Prioritäten. Romani Rose vom Zentralrat deutscher Sinti und Roma fordert stattdessen Maßnahmen gegen den grassierenden Antiziganismus. Die demokratische Gesellschaft und der liberale Rechtsstaat müssen Diskriminierung und Antiziganismus unterbinden. Der europaweite Populismus feuert neben dem Antisemitismus auch den „traditionellen“ Antiziganismus an. Rose verweist auf eine Aussage des ehemaligen italienischen Innenministers Matteo Salvini von der Lega Nord, die Angehörigen der Sinti und Roma zählen zu lassen. Das Zeil: sie auszuweisen. Sind die hart erkämpften Bürger*innenrechte in Gefahr? Antworten von Romani Rose.
Die kommunistischen Volksrepublik China bereitet sich auf Hochtouren auf die oylmpischen Winterspiele 2022 vor. Mit dem olympischen Segen des IOC und seines China-freundlichen Präsidenten Thomas Bach. Die Sport-Welt zu Gast in einer Diktatur. Das hindert das Regime aber keineswegs, die demokratische Republik Taiwan zu bedrohen. Die Insel soll mit der Volksrepublik „wiedervereint“ werden. Blaupausen dafür gibt es genügend. In Honkong zerschlugen die Kommunisten die demokratische Bewegung, Tibet wird wie eine Kolonie geplündert, in Xingjiang sperrte der totalitäre Staat eine Million Uigurinnen und Uiguren in „Umerziehungslager“ ein. China führt Krieg gegen die eigene Bevölkerung, berichtet Tahir Qahiri, er ist Exil-Uigure in Deutschland.
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