BARFUSS - Leute und Geschichten

BARFUSS - Leute und Geschichten

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BARFUSS - Leute und Geschichten episodes

  • „Hartnäckig am steilen Berghang“

    Julia Gasser und ihr Lebenspartner setzen trotz aller Widrigkeiten ihre Vision von Bauernhof um, im Fleimstal. Sie bewirtschaften einen Bergbauernhof in Capriana, in steilem Gelänge. Julia Gasser wurde dafür mit dem von Ethical Banking gesponserten Förderpreis Agitu Gudeta unterstüzt.

    4 min
  • „Uns und anderen Gutes tun“

    Die Farmfluencerin Miriam Zenorini versucht auf ihrem Vintlerhof in Brixen Landwirtschaft und Sozialarbeit zu verbinden. Sie setzt auf die biologische Kreislaufwirtschaft in Kombination mit der Wiedereingliederung von Menschen in Schwierigkeiten. Miriam Zenorini wurde deshalb mit dem Förderpreis Agitu Gudeta ausgezeichnet. Wolfgang Mayr stellt Miriam Zenorini im folgenden Podcast vor.

    8 min
  • „Für eine feministische Außenpolitik“

    Ein Podcast mit der Ärztin und Frauenrechtlerin Monika Hauser über sexualisierte Gewalt im Krieg

    Vor 30 Jahren kritisierte Monika Hauser während des „Jugoslawien-Krieges“ in den 1990er Jahren den westlichen Waffenboykott gegen Bosnien. Sie geißelte das westliche Wegschauen, nachdem die ersten Massenvergewaltigungenbekannt wurden. 30 Jahre danach wiederholt sich in der Ukraine die bosnische Tragödie, die russischen Soldaten vergewaltigen, plündern, morden, vertreiben und deportieren. Monika Hauser findet dazu klare Worte.


    6 min
  • „Frauenrechte im Schatten der Nato“

    Monika Hauser zieht eine durchwachsene Bilanz ihrer Hilfs-Organisation „medica mondiale“ in Afghanistan. Dank der Präsenz westlicher Truppen stärkte das Team von „medica mondiale“ die Präsenz der Frauen in der afghanischen Öffentlichkeit.

    Inzwischen greifen die islamistischen Taliban hart durch. Ihre schwerbewaffneten paschtunischen „Gotteskrieger“ gehen gegen kleinere Nationalitäten wie die Hazara vor und terrorisieren die Stadtbevölkerung. Besonders die Frauen. Frauenrechte, Fehlanzeige. Die Menschenrechte haben die „antiimperalistischen Freiheitskämpfer“ ausgesetzt, weil westliches und damit antiislamisches Gedankengut. Die Lage ist aber komplizierter, warnt Monika Hauser von medica mondiale vor zu einfachen Erklärungen.

    10 min
  • Erinnerung und Zukunft“

    In der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw hat Architekt Manuel Herz auf dem Gelände von Babyn Yar eine Synagoge für die Opfer des Holocausts durch Kugeln gewidmet.

    Bei ihrem Eroberungskrieg gegen die Ukraine beschossen russische Truppen in Kyjiw einen TV-Sendemasten. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Babyn Yar, der Gedenkstätte der Massaker der Nazis 1941 an den Juden. Vor einem Jahr wurde dort die Erinnerungs-Synagoge der Babyn Yar-Foundation eingeweiht. Die Synagoge des Architekten Manuel Herz soll den Ort des verdrängten Massakers sichtbar machen. Im September 1941 ermordeten Soldaten von NS-Sonderkommandos innerhalb von 48 Stunden mehr als 33.000 jüdische Kinder, Frauen und Männer.

    7 min
  • „Belarus lebt!“

    Eine Ausstellung über die Protestbewegung dokumentiert die Vitalität der belarusischen Zivilgesellschaft trotz landesweiter Repression.

    Belarus kann nicht von der Ukraine losgelöst betrachtet werden. Die Protestbewegung in Belarus wurde vor zwei Jahren vom Lukaschenko-Regime niedergeprügelt. Tausende werden weggesperrt, Journalisten gejagt, Oppositionelle suchen Asyl in den westlichen Nachbarländern. In Belarus herrscht politische Friedhofsruhe und wurde zum Aufmarschgebiet der russischen Armee gegen die Ukraine. Den Protest gibt es noch, unter dem Pflasterstrand, um einen Frankfurter Sponti-Spruch zu zitieren. Das Berliner Pilecki-Institut dokumentiert mit einer Ausstellung den Protest der belarusischen Zivilgesellschaft. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.

    …

    11 min
  • „Friedhofsruhe in Belarus“

    Die Philosophin und Chronistin der niedergeschlagenen friedlichen Revolution Olga Shparaga über die Lukaschenko-Diktatur in ihrer Heimat

    Olga Shparaga zählte zum feministischen Koordinierungsrat der Protestbewegung. Sie wurde verhaftet, wie mehr als 33.000 weitere Aktivistinnen und Aktivisten. Shparaga lebt inzwischen in Berlin und ist dort weiterhin für die belarussische Zivilgesellschaft aktiv. In ihrem Buch „Die Revolution hat ein weibliches Gesicht“ erzählt Shparaga die Geschichte des friedlichen und weiblichen Aufstandes gegen die Diktatur und für die Demokratie. Weiblich, friedlich und postnational beschreibt Shparaga die brutal gestoppte Umwälzung und reiht den belarussischen Spätsommer vom August 2020 in die lange Liste europäischer und globaler Emanzipationsbewegungen ein. 

    11 min
  • „Die FIFA und Katar“

    Kamal Sido besuchte das Fußball-WM-Land Katar

    Der kurdisch stämmige deutsche Menschenrechtler Kamal Sido besuchte vor einigen Wochen Katar. Dort findet im Winter die umstrittene Fußball-WM statt. Katar, ein totalitärer Staat, der „Gastarbeiter“ aus dem Süden der Welt schamlos ausnützt. Kamal Sido war in Katar auf einer fact finding-mission unterwegs:

    9 min
  • „Von Afrin über Moskau nach Göttingen“

    Der deutsche Menschenrechtler Kamal Sido kennt die kurdische Realität aus eigener Erfahrung. Sido stammt aus dem kurdischen Afrin in Nordsyrien.

    Für den türkischen Präsidenten Erdogan zählen die PKK-Kurden zu den gefährlichsten Feinden seines Staates.  Erdogan erklärte die Kurden in Syrien und ihr Autonomieprojekt zu einem PKK-Ableger. Deshalb ließ er vor vier Jahren nach einer Genehmigung aus Washington und aus Moskau, Stichworte Trump und Putin, seine Soldaten in Nord-Syrien, in die Enklave Afrin einmarschieren. Die türkische NATO-Soldaten und ihre islamistischen Bodentruppen vertrieben die kurdische Stadtbevölkerung und terrorisieren seitdem Land und Leute:

    10 min
  • „Unbequemes Experiment“

    Kamal Sido von der GfbV über das kurdische Autonomieprojekt in Westkurdistan-Rojava in Nord-Syrien

    Das Regime des türkischen Präsidenten Erdogan schickt derzeit seine Armee nach Süd-Kurdistan, im Nord-Irak. Die autonome Verwaltung der kurdischen Region wie auch die irakische Zentralregierung in Bagdad lassen den türkischen Krieg zu, es geht nämlich gegen die angeblichen Terroristen von der kurdischen Arbeiterpartei PKK und ihre Stützpunkte im Nord-Irak. Der NATO-Staat Türkei setzt seine hochtechnologischen Drohnen auch gegen das Autonomiegebiet in Nord-Syrien ein und terrorisiert dort die Bevölkerung. Der Schweizer Regisseur Khalil erzählt auf dem Bolzano Film Festival Bozen über das Leben in Rojava, abseits der großen Politik und trotzdem im Visier der hochgerüstete Regionalmächte in Ankara und Damaskus.

    12 min

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Interessante Menschen, aktuelle Themen und Minderheiten: Das steht im Mittelpunkt dieses Podcasts von Journalist Wolfgang Mayr, produziert vom Onlinemagazin barfuss.it.

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