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Der in Rom lebende freie Journalist Gustav Hofer sieht Mitte-Links in einer miserablen Lage.
Gustav Hofer findet, dass sich der Vorsitzende des Partito Democratico gut schlägt. Enrico Letta versucht sachorientierte Politik, schätzt Hofer am PD-Chef das derzeitige Agieren. Andere hingegen sehen Letta als Verhinderer eines großen Bündnis von Mitte-Links. Letta kann nicht mit Carlo Calenda von der linksliberalen „azione“ und umgekehrt. Während die rechte Allianz angesichts ihrer guten Umfrage-Ergebnisse kompakt auftritt, zerstreiten sich die verschiedenen Exponenten der linken Mitte. Viele verpasste Chancen, sagte Gustav Hofer im Podcast mit Wolfgang Mayr:
Journalist und Filmemacher Gustav Hofer und sein Blick auf das Polit-Italien, das sich in einer tiefen Krise befindet
Der gebürtige Sarner Gustav Hofer lebt und arbeitet in Rom, er kennt den politischen Betrieb seit langer Zeit und wundert sich trotzdem immer wieder über das Italo-Theater. Auf der politischen Bühne präsentiert sich das rechte Lager kompakt, liberal und links sind heftig zerstritten. Giorgia Meloni von den rechtsradikalen Fratelli d'Italia kann sich Hoffnungen darauf machen, Italiens erste Ministerpräsidentin zu werden. Trotz ihrer Radikalität. Der Kampf um Wähler*innen-Stimmen ist aber noch offen, sagt Hofer im Podcast von Wolfgang Mayr.
Vor der Corona-Pandemie boomte Südtirols Tourismus. Ständig wurden Rekordzahlen gemeldet. Vor der Pandemie besuchten mehr als sieben Millionen UrlauberInnen das Land. Sommer- und Wintertourismus brummten und mit ihm die restliche Wirtschaft wie das Handwerk, der Handel, die Landwirtschaft. Die Branche setzte und setzt auf einen weiteren Ausbau, die entsprechenden Erweiterungen liegen beim Land auf. Nicht nur Umweltschützer warnen vor einer quantitativen Erweiterung. Auch der Jurist und ehemalige Personalleiter Georg Lösch im Podcast mit Wolfgang Mayr.
Wenn Sie den Begriff Minimalismus hören, an was denken Sie? An leere Kleiderschränke und magere Einrichtung? Wir alle leben in einer Gesellschaft, welche von Überkonsum und Kaufrausch geprägt ist. Nun sagen immer mehr Zeitgenossen aktiv „Nein“ zu diesem Lebensstil. Aber ist weniger wirklich mehr? Dies und Weiteres erfahren Sie im folgenden Audiobeitrag von Luisa Mistelberger und Lara Weitlaner mit dem Titel „Minimalismus: Sind wir die Summe unseres Besitzes?“.
Der ehemalige Personalvermittler Georg Lösch über eine neue notwendige Wirtschaftspolitik
Georg Lösch war zu Beginn seiner Berufskarriere Personalchef in einem Groß-Betrieb in Mailand. Mehr als drei Jahrzehnte lang vermittelte Lösch Personal nach Südtirol. Die Betriebe suchten offensichtlich immer schon nach MitarbeiterInnen, die Lösch im deutschsprachigen Ausland und im östlichen Mitteleuropa anheuerte. Südtirols boomende Wirtschaft – vor Corona – litt unter Personalmangel. Ein Grund mehr, sich über eine andere Wirtschaftspolitik Gedanken zu machen, sagt Lösch im folgenden Podcast mit Wolfgang Mayr.
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"Ohne Finanzautonomie ist es mit der Autonomie nicht weit her", sagt Forscher Michael Portmann über die "halbe Autonomie" der Provinz Vojvodina in Serbien im Podcast von Wolfgang Mayr.
Die Ukraine ist EU-reif, zumindest ein Kandidatenanwärter. Seit Jahren schon warten die ex-jugoslawischen Staaten auf die Aufnahme in die EU. Das Warten ohne Perspektive verschärft die Spannungen auf dem Balkan. Serbien – die EU verhandelt mit Belgrad über eine Aufnahme – unterstützt in Bosnien die serbischen Nationalisten, die ihren Kanton an Serbien anschließen wollen. Im Konflikt zwischen der EU und dem kriegsführenden Russland stellte sich Serbien demonstrativ auf die Seite Moskaus. Trotzdem zieht die EU Verhandlungen mit Serbien vor, nicht aber mit Bosnien, dem Opfer des serbischen Eroberungskrieges in den 1990er Jahren.
Die Ukraine ist jetzt schon über einem Monat im Krieg. Aber nicht nur die Ukraine ist betroffen, der Krieg geht uns alle an. Die Zivilbevölkerung leidet zurzeit am stärksten darunter. Viele müssen ihre Heimat verlassen und in andere Länder fliehen. Aber es gibt auch Menschen, die ihr Land nicht verlassen und in der Ukraine bleiben. Ihr Leben wurde über Nacht auf den Kopf gestellt und sie sind buchstäblich am Rande des Ruins.
Ein Podcast von Wolfgang Mayr mit Sia Åkermark vom Åland Islands Peace Institute
Die Autonomie der Åland-Inseln ist schon 100 Jahre alt und immer noch mustergültig. Die 30.000 schwedischen Insel-BewohnerInnen genießen eine kaum begrenzte Selbstverwaltung in Finnland, eingegrenzt nur vom Meer und den überschaubaren staatlichen Kompetenzen wie Verteidigung und Außenpolitik. Sia Akermark vom Friedensinstitut würdigt die Autonomie als gelungenes demokratisches Experiment. Diese Autonomie gilt bei sprachlichen und nationalen Minderheiten in Europa, auch in Südtirol, als Fernziel.
Tiertransporte: Viele wissen es, doch entscheiden sich dazu, wegzuschauen. Ein Audiobeitrag von Arta Bytyqi und Mara Moling.
Tiertransporte werden aktuell stark diskutiert. Jedes Jahr werden Tausende von Tieren von Südtirol aus in weit entfernte Orte transportiert, und zwar oft unter sehr schlechten Bedingungen. Viele wissen es, doch entscheiden sich dazu, wegzuschauen. Ist es Tierquälerei, oder werden wir den Schutz der Tiere doch gerecht?
Liebe kommt in allen Formen und Farben vor und bringt Licht in die Welt. Trotz dieser Tatsache werden Mitglieder der LGBTQ+ Community nicht von allen akzeptiert, obwohl sie das gleiche Ziel haben wie Heterosexuelle - zu lieben. Aus diesem Grund fällt es vielen schwer, sich ihren Mitmenschen zu outen; beziehungsweise sie getrauen sich nicht, da sie Angst vor den Reaktionen haben.
Wie (jugendliche) Mitglieder der LGBTQ+ Community in Südtirol leben, welche Erfahrungen sie mit Coming-Outs gemacht haben und welche Reaktionen sie erhalten haben erläutere ich in meinem Audiobeitrag.
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