Becker & Pfeiffer.

Becker & Pfeiffer.

By Annika Becker und Mara PfeifferSportsNewsSports NewsSoccer
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Becker & Pfeiffer. episodes

  • #47 Als Mama im Fußball

    Almuth Schult kehrt zum zweiten Mal nach Schwangerschaft und Geburt in den Fußball zurück. Wir sagen „Herzlichen Glückwunsch!“ und freuen uns über ihre Vorbildfunktion. Außerdem schauen wir auf die neuen FIFA- und DFB-Regeln, die ihr das in der laufenden Saison ermöglichen – und erörtern, für wen diese eigentlich gelten. Und: Der DFB stellt Nachhaltigkeitsrichtlinien für die 1. (w) und 3. Liga (m) auf, über die wir ebenfalls reden.

    In den Blitznews gelten an mehreren Stellen CNs: Bitte passt beim Hören auf euch auf. Wir reden unter anderem über mutmaßliches Racial Profiling bei Fans, ein Interview, in dem FC-Luzerns Kapitänin Barbara Reger darüber spricht, ihr ehemaliger Leverkusen-Coach habe sie in eine Essstörung getrieben, sowie über die erfolgreichen Proteste gegen Trainer Kleiton Lima und die Vorwürfe gegen den brasilianischen Coach.

    Daneben haben wir die Termine für die kommenden Spiele der DFB-Frauen ebenso im Gepäck wie den Hinweis auf Markus Stenger als neuen DFB-Direktor Amateur*innenfußball ab Oktober, eine Studie zu trans Frauen im Sport sowie einen Blick auf die neue Trainerin der Ajax-Frauen, Hesterine de Reus.

    Becker & Pfeiffer is a labor of love, aber wenn es euch möglich ist, freuen wir uns, wenn ihr den Podcast und unsere Bolztribüne mit einem kleinen Beitrag unterstützt. Außerdem macht ihr uns immer eine Freude mit eurem Feedback. Und wenn euch die Sendung gefällt, hinterlasst uns doch eine Rezension und Sterne auf der Plattform eures Vertrauens. Wir hören uns.

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    Shownotes/Links/Quellen
    • Nachhaltigkeitsrichtlinien für die 1. Liga (w) und 3. Liga (m) für einen gemeinsamen Standard, ab nächster Saison 2024/25 Teil der Statuten
      https://www.dfb.de/news/detail/dfb-fuehrt-nachhaltigkeitsrichtlinien-fuer-frauen-bundesliga-und-3-liga-ein-260741/
      https://assets.dfb.de/uploads/000/301/444/original_190224_Nachhaltigkeitsanforderungen_DFB_V4_3.pdf?1713540856 
      https://www.dfb.de/google-pixel-frauen-bundesliga/news-detail/nachhaltigkeitsrichtlinien-das-sind-die-wichtigsten-infos-260739/
      https://www.dfb.de/news/detail/professionalisierung-im-sportlichen-bereich-dfb-beschliesst-anpassungen-257592/
    • Almuth Schult wechselt innerhalb der Saison zum HSV: Neue Regularien von FIFA und DFB machen es möglich
      https://www.dfb.de/news/detail/almuth-schult-wechselt-zum-hamburger-sv-260528/
    • DFB-Frauen machen vor dem zweiten Spiel der EM-Quali aufs Gender-Care-Gap aufmerksam
      https://www.instagram.com/p/C5os7LNrJiz/?igsh=MWZiNGJubHdnNDE3cw==
      Die Partie gegen Polen findet am 31. Mai in Rostock statt, das Rückspiel ist am 4. Juni in Polen
      https://www.dfb.de/news/detail/frauen-laenderspiel-gegen-polen-in-rostock-260750/
    • News aus dem DFB: Nagelsmann verlängert vorzeitig bis einschließlich der WM 2026
      https://www.dfb.de/news/detail/bundestrainer-nagelsmann-verlaengert-vertrag-bis-zur-wm-2026-260748/
    • Maßnahmen zur Konsolidierung des Haushaltes: DFB trennt sich von Liegenschaften
      https://www.dfb.de/news/detail/dfb-beschliesst-massnahmen-im-rahmen-der-haushaltskonsolidierung-260744/
    • Markus Stenger wird DFB-Direktor Amateurfußball und Fußballentwicklung (zum 1.10.), aktuell ist er noch Geschäftsführer der EURO 2024 GmbH
      https://www.dfb.de/news/detail/markus-stenger-wird-dfb-direktor-260733/
    • Kurdische An­hän­ge­r*in­nen des FC St. Pauli (Fanclub “Azadi St. Pauli”) berichten, sie würden anlasslos von der Polizei kontrolliert
      https://taz.de/Racial-Profiling-bei-Fussballspielen/!6002630/
    • Hesterine de Reus ist die neue Trainerin der Ajax-Frauen
      https://www.instagram.com/p/C5qY1gYsjbr/?igsh=NjQzd3FkOXJqdGln
      War Trainerin der U15, U17 und U19 der Niederlande zwischen 2002 und 2010, danach Trainerin der jordanischen Frauen
      https://en.wikipedia.org/wiki/Hesterine_de_Reus
      de Reus wurde im April 2014 vom australischen Fußballverband entlassen, nachdem es zu einer Meuterei der Spielerinnen gekommen war
      https://www.theguardian.com/football/blog/2014/apr/18/ousting-of-matildas-coach-hesterine-de-reus-exposes-national-team-turmoil
    • [CW Essstörung] Ex-Leverkusen-Trainer, noch in leitender Funktion im Club, soll Luzern-Kapitänin Barbara Reger in die Essstörung getrieben haben
      https://www.blick.ch/sport/fussball/frauen-fussball/womens-super-league/du-spielst-nicht-weil-du-zu-schwer-bist-leverkusen-trainer-trieb-fcl-kapitaenin-in-eine-essstoerung-id19635077.html
    • Kleiton Lima wird nach Protesten gegen seine Rückkehr erneut entlassen (oder geht freiwillig, je nach dem, wem man glaub)
      https://taz.de/Brasiliens-Ex-Nationaltrainer-Lima/!6001840/
    • DFL startet in die Rechte-Auktion – und stoppt sie nach Vorwürfen von DAZN direkt wieder, um „das Verfahren zu schützen“
      https://www.fr.de/sport/fussball/dazn-attackiert-die-deutsche-fussball-liga-missbrauch-der-marktbeherrschenden-stellung-93017614.html
    • Initiative „NoToSaudiArabia2034“ fordert „bindende Urabstimmung“, ob die DFB-Elf an dem Turnier teilnehmen soll
      https://www.fr.de/sport/fussball/fanbuendnis-fordert-von-dfb-praesident-bernd-neuendorf-nein-zu-fussball-wm-2034-in-saudi-arabien-93014041.html
    • Was der grüne Rauch bei der B04-Meisterfeier auf dem Rasen bedeutet
      https://www.instagram.com/p/C50NL1ms7av/?igsh=ZjRqdDlqdTRmejY4
    • Imke Wübbenhorst redet sich nach dem verlorenen Cup-Finale in Rage und entschuldigt sich hinterher ganz offiziell
      https://www.instagram.com/p/C6EYM1vNP46/
    • FIFA plant eine ganze Reihe neuer Komitees, die 2016 im Zuge von Anti-Korruptions-Reformen abgeschafft worden waren
      https://apnews.com/article/fifa-statutes-committes-infantino-2f724ef9e023493acf772c6b66cae5f8 
    • Studie zu trans Frauen im Sport, gefördert durchs IOC, durchgeführt von der Universität Brighton, kommt zu dem Schluss, dass trans Frauen im Sport körperlich gegenüber cis Frauen benachteiligt sind
      https://bjsm.bmj.com/content/early/2024/04/10/bjsports-2023-108029 
    • RSL: Kein Spielrecht für TIAN-Spieler*innen?
      https://www.instagram.com/p/C5ObUXAN2lS/
    • Ann-Katrin Berger verlässt Chelsea und wechselt zu Gotham in die NWSL, kommt nach zuletzt merkwürdiger Situation der Torhüterin bei Chelsea
      https://www.gothamfc.com/news_article/show/1307555 
    • Lese- und Hörempfehlungen: Behindert in der Öffentlichkeit – Was Deutsche von den Briten lernen können
      https://www.swr.de/swrkultur/leben-und-gesellschaft/behindert-in-der-oeffentlichkeit-was-deutsche-von-den-briten-lernen-koennen-swr2-leben-2024-04-03-100.html
    • Studentische Athlet*innen rennen mit Tierheim-Hunden
      https://www.washingtonpost.com/lifestyle/2024/04/16/shelter-dog-running-student-athlete/
    • “Certain players and coaches remember the light She Kicks tried to shine upon them and their peers when the game was largely in the dark”
      https://www.womeninfootball.co.uk/news/2024/03/26/guest-feature/
    • Ninas Die 45 Folge mit Stefanie Klug
      https://die-45.podigee.io/92-stefanie-klug-depressionen-im-fussball 
    • CW sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung: WDR 5 Sport Inside Podcast zum Prozess vor dem Landgericht München gegen einen Jugendtrainer.
      https://www.ardaudiothek.de/episode/wdr-5-sport-inside-der-podcast-kritisch-konstruktiv-inklusiv/sexueller-missbrauch-im-fussball-wenn-der-trainer-zum-taeter-wird/wdr-5/13324479/ 
    • Women in Football: We’re here
      http://26705785.hs-sites-eu1.com/share/hubspotvideo/99297460680
    • Kackspecht der Woche: Stoke City/schlechte Strukturen in unteren Ligen des Fußballs am Bsp. von Kayleigh McDonalds Kreuzband-OP
      https://www.theguardian.com/football/2024/apr/17/stoke-to-pay-for-kayleigh-mcdonalds-acl-surgery-after-her-gofundme-plea
    • Transkription der Episode anzeigen

      0:00:14–0:00:18
      Musik: Becker und Pfeiffer - Der Fußballpodcast.
      0:00:22–0:00:27
      Annika: Herzlich willkommen zur Folge Nummer 47 von Becker und Pfeiffer - Der Fußballpodcast.
      0:00:27–0:00:32
      Ich bin Annika Becker und hier mit mir sitzt die liebe, wunderbare Mara Pfeiffer.
      0:00:32–0:00:33
      Hallo Mara!
      0:00:33–0:00:52
      Mara: Hallo liebe wunderbare Annika, hallo liebe Zuhörer*innen und mir ist bei meiner spontanen Zahlenüberlegung gerade aufgefallen, dass 4 plus 7 gleich 11 ist und das doppelte von 11 ist 22 und heute ist der 22.
      0:00:52–0:00:56
      Und außerdem ergibt 2 und 2 gleich 4 und heute ist der 22.4.
      0:00:56–0:01:10
      Aber es geht gleich wieder und ich schwöre, ich schaue mir das nicht im Vorfeld an, sondern ich habe gerade, ich dachte irgendwie so, ich habe schon länger nicht mehr über Zahlen geredet, aber ich glaube einfach nur weil wir letzte Woche nicht aufgenommen haben.
      0:01:10–0:01:12
      Wahrscheinlich rede ich einfach immer über Zahlen.
      0:01:12–0:01:16
      Ich bin Gräfin Zahl und das, obwohl ich mit Mathe eigentlich überhaupt nichts am Hut habe.
      0:01:16–0:01:17
      Na, was soll's.
      0:01:17–0:01:19
      Wie war denn deine Fußballwoche?
      0:01:19–0:01:23
      Um mal auf spannendere Themen zu kommen als meine Zahlendreherei.
      0:01:25–0:01:26
      Annika: Eigentlich ganz entspannt.
      0:01:27–0:01:33
      Also ich war endlich, endlich, endlich mal wieder in einem Fußballstadion bei der SGS Essen.
      0:01:33–0:01:40
      Habe das Spiel gegen die TSG Hoffenheim gesehen und habe mich sehr gefreut, dass Franzi auch da war.
      0:01:40–0:01:42
      Liebe Grüße an der Stelle!
      0:01:42–0:01:43
      Das war sehr, sehr schön.
      0:01:43–0:01:55
      Wir haben so den zweiten Teil des Fußballspiels durchgequatscht, während ich gleichzeitig immer so "Oh" und "Ah"-Geräusche gemacht habe, wie ich das so mache, wenn ich im Stadion Fußball gucke.
      0:01:55–0:02:01
      Ja, und das war fand ich ein sehr unterhaltsames Spiel.
      0:02:01–0:02:08
      Also man hat, finde ich einfach gesehen, dass beide Teams technisch echt was drauf haben an so kleinen Sachen.
      0:02:08–0:02:20
      Also wenn sie sich gegenseitig gepresst haben und es zu Zweikämpfen gekommen ist, das ist ganz oft so, ja, also so Situationen gab, an denen ich dann sehr viel Freude empfinde.
      0:02:20–0:02:41
      Wenn man dann sieht, dass jemand sehr geplant, sehr genau, sehr schnell reagiert, um den Ball mit der Fußspitze noch irgendwo durchzuspitzeln, wenn da so zwei beim Zweikampf ansonsten so aufeinander prasseln und man so denkt so okay, das ist eine komplett unvorhersehbare Situation, was jetzt dabei rauskommt.
      0:02:41–0:02:43
      Aber dadurch ist sie das dann nicht mehr.
      0:02:43–0:02:55
      Und deswegen, da ich so was mag, hat mir das sehr viel Spaß gemacht zum Angucken und dann hatten schon beide Seiten Chancen.
      0:02:55–0:02:56
      Also bzw.
      0:02:56–0:02:59
      Essen vielleicht auch in der ein oder anderen Situation etwas Glück.
      0:02:59–0:03:13
      Letztendlich hat dann Hoffenheim auch das erste Tor gemacht und das war so der Punkt, wo ich dachte so, hm, da bin ich mir jetzt nicht sicher, ob die SGS das jetzt noch schafft, aber hat sie dann letztendlich.
      0:03:13–0:03:27
      Beke Sterner hat das Ausgleichstor gemacht und dann ja, gab es einen Elfmeter, weil Kassandra Potsi gefoult wurde und Natasha Kowalski hat den einfach wie so eine coole Socke verwandelt.
      0:03:27–0:03:36
      Und Kassandra Potsi wollte ich an der Stelle irgendwie noch mal ganz besonders herausheben, sie ist ja einfach noch krass jung.
      0:03:36–0:03:45
      Sie ist gerade mal 16, hat jetzt irgendwie erst ihren fünften Bundesliga-Einsatz bekommen und sie musste...
      0:03:45–0:03:51
      Also sie wird zuletzt ja häufiger mal eingewechselt, aber eher so in den Schlussminuten, um sie langsam heranzuführen.
      0:03:52–0:03:58
      Und dann war es jetzt aber so, dass sich Ramona Maier so ein bisschen verletzt oder wehgetan hatte.
      0:03:58–0:04:00
      Sie musste schon in der 45.
      0:04:00–0:04:04
      Minute, noch bevor die Pause gepfiffen war, reinkommen.
      0:04:04–0:04:10
      Und man hat so gemerkt, dass sie so ein bisschen gestruggelt hat....
      0:04:10–0:04:16
      Entscheidungen treffen, die Geschwindigkeit des Spiels und so, das war irgendwie schwierig.
      0:04:16–0:04:26
      Und dann war aber erstmal die Pause und ich finde es unfassbar krass, wie sie sich in dieses Spiel reingebissen hat und wirklich von Minute zu Minute besser geworden ist.
      0:04:26–0:04:33
      Und ich fand auch, dass sie dann in dieser entscheidenden Schlussphase eigentlich eine der besten Spielerinnen auf dem Platz war.
      0:04:33–0:04:39
      Also das fand ich wirklich beeindruckend zu beobachten für so eine junge Spielerin.
      0:04:39–0:04:41
      Also das war total cool.
      0:04:42–0:04:43
      ja.
      0:04:43–0:04:51
      Ansonsten ich habe ich kann mal wieder den Satz sagen ich habe das Schalke Spiel nicht gesehen, sondern nur im Ticker verfolgt.
      0:04:51–0:04:53
      Deswegen sage ich dazu jetzt einfach mal nichts.
      0:04:53–0:04:57
      Was ich aber geguckt habe ist im Champions League Halbfinale.
      0:04:57–0:04:58
      Bei den Frauen.
      0:04:59–0:05:08
      Also Chelsea in Barcelona habe ich auch nur so halb verfolgt, aber fand ich sehr interessant, dass Chelsea da gewonnen hat in Barcelona mit eins zu null.
      0:05:08–0:05:11
      Also hätte ich vorher ehrlich gesagt echt nicht gedacht.
      0:05:11–0:05:18
      Tor von Erin Cuthbert und Vorlage von Sjoeke Nüsken, die da ja nach wie vor einfach echt aufblüht.
      0:05:19–0:05:20
      Was ich dann aber ganz gesehen habe ist.
      0:05:20–0:05:24
      Das Spiel von Lyon gegen PSG und das war.
      0:05:24–0:05:27
      Das war ein super merkwürdiges Spiel.
      0:05:27–0:05:37
      Also erstmal ist PSG mit zwei zu null in Führung gegangen, mit so Toren, wo man sich so dachte So was, Was?
      0:05:37–0:05:38
      Was macht ihr da?
      0:05:39–0:05:40
      Was?
      0:05:40–0:05:40
      Was?
      0:05:40–0:05:42
      Also Lyon, die.
      0:05:42–0:05:43
      Die Defensive.
      0:05:43–0:05:43
      Was?
      0:05:43–0:05:45
      Was passiert da eigentlich gerade?
      0:05:45–0:05:46
      Ähm.
      0:05:46–0:05:58
      Und ich dann so dachte okay, also es gibt ja dieses diesen ja fast schon Mythos von Lyon, den man irgendwie so im Kopf hat als die unschlagbaren, die immer irgendwie zurückkommen können.
      0:05:58–0:06:00
      Aber in dem Moment dachte ich es wirklich nicht.
      0:06:00–0:06:19
      Also ich habe so wie sie sich da angestellt haben, echt gedacht okay, also das wird aber dann mal ganz hart im Rückspiel, aber dann haben sie mich komplett Lügen gestraft und überrascht, weil sie haben das Spiel dann doch noch gedreht und drei zu zwei gewonnen durch Tore von Diani, Dumornay und Amel Majri.
      0:06:19–0:06:27
      Und ich möchte das einmal betonen, dass sie Amel Majri heißt, weil der der DAZN Kommentator sie die ganze Zeit wie ausgesprochen hat?
      0:06:27–0:06:28
      Mara, rate.
      0:06:30–0:06:30
      Mara: Marie?
      0:06:31–0:06:32
      Annika: Mariiiiieeeeh.
      0:06:34–0:06:35
      Es war so fürchterlich.
      0:06:35–0:06:41
      Und weil sie dann das entscheidende Tor geschossen hat, hat er das dann auch ungefähr 50 Mal gesagt.
      0:06:41–0:06:49
      Und allen Menschen, die das Spiel gesehen haben, hat sich haben sich die Fußnägel hoch gekringelt oder so Naja, aber was?
      0:06:49–0:06:51
      Was war denn bei dir los in deiner Fußballwoche?
      0:06:51–0:06:55
      Mara: Ich muss gerade lachen, weil du das mit dem Saisonkommentator erzählst.
      0:06:55–0:07:09
      Weil Mario Rieker doch nach dem gewonnenen, nach dem gewonnenen Meisterschaftskampf der Leverkusener Florian Wirtz gefragt hat, ob seine Großeltern mit im Stadion sind.
      0:07:09–0:07:16
      Und dann wurden so Bilder eingespielt und Florian Wirtz meinte, so etwas angefasst, das seien seine Eltern.
      0:07:19–0:07:22
      Und das hat mir dann ein bisschen Leid getan.
      0:07:22–0:07:51
      Und dann hat er gestern in der Halbzeitpause des null fünf Spiels gegen den SC Freiburg dann Ginter am Mikro gehabt, der verletzt ist und Ginter hat irgendwie einen, ich glaube Verdienstorden des Landes Baden Württemberg bekommen für das, was er und seine Frau jetzt also ganz grob und aus der Lamäng für ich glaube beeinträchtigte Kinder im Sport irgendwie machen und auch ausgezeichnet wurde.
      0:07:51–0:07:52
      Paul Maar.
      0:07:52–0:08:02
      Und dann hat Mario Rieker gesagt Also um den Bogen mal ganz weit zu spannen Wenn jetzt das Sams im Stadion wäre, was würden Sie sich für die zweite Halbzeit wünschen?
      0:08:03–0:08:07
      Und Ginter meinte nur so, da haben Sie sich aber ordentlich vorbereitet.
      0:08:11–0:08:22
      Das war irgendwie lustig und ich habe mich dann so gefragt, ob man man kennt das ja von sich selber, wenn man öffentlich so einen Fehler macht, der einem hinterher unfassbar unangenehm ist, obwohl es ja einfach ein honest mistake ist.
      0:08:22–0:08:35
      Diese Dinge passieren halt, dass man dann hinterher so das Gefühl hat, man muss jetzt so wochenlang overpassen, indem man sich alle Infos über eine Person holt, die es irgendwie gibt und sich die Fotos noch bis in den 47.
      0:08:35–0:08:39
      Verwandtschaftsgrad anguckt, damit einem sowas nicht wieder passiert.
      0:08:40–0:08:41
      Ja, also das zu duzen.
      0:08:42–0:08:58
      Und ansonsten wir haben uns jetzt tatsächlich zwei Spieltage lang hier nicht gehört und in der Zeit hat Mainz 05 bei den Männern schöne Dinge geschafft, nämlich insgesamt vier Punkte geholt mit einem Heimsieg.
      0:08:58–0:09:02
      Und dann jetzt eben am Sonntagabend, dem eins zu eins in Freiburg.
      0:09:03–0:09:07
      Was schon okay war, würde ich sagen.
      0:09:07–0:09:19
      Also in der ersten Halbzeit hätte es durchaus noch die eine oder andere Möglichkeit gegeben, für Mainz ja mehr als das eine Tor durch Jonny Burkardt zu machen.
      0:09:19–0:09:23
      Auf der anderen Seite hatte Freiburg schon auch noch also Chancen.
      0:09:23–0:09:32
      Vor allen Dingen, wenn sie durch Gregoritsch oder wie man in Österreich so schön sagt, das Gregerl das zwei zu null schießen, Dann wird es, glaube ich, ganz, ganz schwierig.
      0:09:32–0:09:36
      Und es war natürlich enorm wichtig, auswärts eben nicht zu verlieren.
      0:09:37–0:09:42
      Mainz 05 hat ja diese Saison auswärts noch gar nicht gewonnen, leider.
      0:09:42–0:09:51
      Aber jetzt immerhin zum Zweiten Mal nacheinander, eben gegen einen nicht ganz unkompliziert zu bespielenden Gegner, nämlich Leipzig und Freiburg, einen Punkt geholt.
      0:09:52–0:09:56
      Und es kommt ja durchaus noch das eine oder andere Auswärtsspiel.
      0:09:56–0:09:59
      Da wäre es natürlich schon wichtig, auch noch mal dreifach zu punkten.
      0:09:59–0:10:02
      Beispielsweise vielleicht am letzten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg.
      0:10:02–0:10:04
      Für meine Nerven aber gerne auch schon früher.
      0:10:05–0:10:17
      Und jetzt stehen Sie zum Ersten Mal nach Abpfiff tatsächlich über dem Strich, seit, ich glaube dem zweiten Spieltag, also auf Platz 15, punktgleich mit Bochum einen Platz weiter vorne.
      0:10:18–0:10:22
      Köln ist jetzt schon ein bisschen, ja distanziert.
      0:10:22–0:10:25
      Wobei es mir für Köln dann auch immer schon leid tut.
      0:10:25–0:10:27
      Fußball ist eine komplizierte Angelegenheit.
      0:10:27–0:10:34
      Grüße an die diversen Köln Anhängerinnen, denen ich es auch wünschen würde, dass ihr Verein drin bleibt.
      0:10:34–0:10:39
      Ich hasse diese Abstiegskämpfe, vor allen Dingen, wenn man selber irgendwie mit drin steckt.
      0:10:40–0:10:50
      Und die müssen jetzt natürlich aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr in Sicherheit wiegen, weil jetzt auch alle so rundherum sagen Na, die sind so stark in den letzten Wochen, da passiert nichts mehr.
      0:10:50–0:10:55
      Aber ich habe den Eindruck, dass das im Verein allen Verantwortlichen durchaus bewusst ist.
      0:10:55–0:11:02
      Also die reden alle sehr vernünftig und sagen alle eben, es ist noch gar nichts gewonnen und es nutzen überhaupt nichts, wenn man momentan 15.
      0:11:02–0:11:02
      ist.
      0:11:03–0:11:07
      Ja, jetzt geht es am Wochenende zu Hause gegen Köln.
      0:11:07–0:11:12
      Das wird dann natürlich wahrscheinlich nix für Fußball Feinschmeckerinnen.
      0:11:12–0:11:15
      Aber mal gucken, wie's so weitergeht.
      0:11:15–0:11:17
      Also ich bin froh, wenn die Saison rum ist.
      0:11:17–0:11:26
      Ich sage es ganz ehrlich und spannend bleibt es ja auch trotz allem bei den Frauen, die auswärts durchaus gewinnen.
      0:11:26–0:11:30
      Zum Beispiel am Wochenende elf zu null gegen SV Holzbach.
      0:11:30–0:11:36
      Und die haben mittlerweile elf Punkte Vorsprung auf den zweiten Platz.
      0:11:36–0:11:47
      Aber das nutzt ja leider nur bedingt etwas, weil es diese komplett beschissene Regelung gibt, dass eben nicht alle Meisterinnen aufsteigen, sondern dass die noch in die berühmten Relegationsspiele müssen.
      0:11:47–0:11:50
      Und wie du ja weißt, durch die geographische Nähe.
      0:11:50–0:12:03
      Alleine der VfL Bochum, der wahrscheinlich Relegationsgegnerin von Mainz fünf wird die dominieren in der Regionalliga West ganz ähnlich wie Mainz 05 in der Regionalliga Südwest.
      0:12:03–0:12:07
      Und man hat so überhaupt keinen Anhaltspunkt, das irgendwie zu vergleichen.
      0:12:07–0:12:17
      Also sehr, sehr schwierig zu sagen, aber es ist kein gutes System, also dass das die Meisterinnen nicht einfach aufsteigen.
      0:12:17–0:12:31
      Annika: Ich habe da auch ein sehr geteiltes Herz dazu, weil ich einerseits durch dich jetzt natürlich dann irgendwie so denke, Ach, na ja, den Mainzerinnen würde ich es gönnen, aber Kyra Malinowski als Trainerin des VfL Bochum würde ich es eben auch gönnen.
      0:12:31–0:12:33
      Mara: also ja, aber.
      0:12:33–0:12:38
      Annika, deswegen darfst du leider die Spiele nicht mit mir gucken, wenn du da nicht eindeutig auf meiner Seite bist.
      0:12:38–0:12:40
      Sonst wäre ich ja mit dir zusammen nach Bochum gegangen.
      0:12:40–0:12:42
      Das ist ja nicht so weit von dir, aber.
      0:12:42–0:12:49
      Also entweder kriegst du das bis dahin in den Griff mit deiner Ambivalenz oder ich gehe da ohne dich hin.
      0:12:49–0:12:50
      Ist ganz einfach.
      0:12:51–0:12:53
      Annika: Aber was machst du, wenn ich trotzdem ins Stadion gehe?
      0:12:53–0:12:55
      Weil es mich interessiert?
      0:12:55–0:12:55
      Du kennst du?
      0:12:55–0:12:57
      Kennst du mich da nicht?
      0:12:58–0:12:59
      Mara: Wer ist diese Frau?
      0:13:00–0:13:02
      Warum kommt sie ständig auf mich zu?
      0:13:02–0:13:04
      Annika: Ich mir nur schwer vorstellen.
      0:13:04–0:13:10
      Mara: Na ja, es ist ja vor allen Dingen das Rückspiel dann in Bochum.
      0:13:10–0:13:12
      Also die Spiele sind schon terminiert.
      0:13:12–0:13:18
      Das Hinspiel liegt auch leider ein bisschen bescheuert, weil da ist nämlich ja das Finnentreffen.
      0:13:19–0:13:20
      An dem Sonntag.
      0:13:20–0:13:25
      Da muss ich gucken, also in Hamburg, dass ich da rechtzeitig zum Heimspiel in Mainz zurück bin.
      0:13:25–0:13:31
      Und wenn schon, wäre es natürlich günstiger gewesen, wenn dann das Auswärtsspiel an dem Tag gewesen wäre.
      0:13:31–0:13:32
      Es wäre ein bisschen eine kürzere Strecke gewesen.
      0:13:32–0:13:35
      Werde ich jetzt geografisch nicht völlig irgendwie danebenliege?
      0:13:35–0:13:36
      Aber ich denke schon.
      0:13:37–0:13:40
      ja, aber ich muss natürlich zu dem Spiel.
      0:13:40–0:13:41
      Ist ja völlig klar.
      0:13:41–0:13:52
      Es wird mal noch spannend, wo die das eigentlich austragen werden, weil der Bruchweg ja leider in der EM Vorbereitung das EM Camp für das Team der Slowakei ist.
      0:13:52–0:14:00
      Deswegen können sie da nicht spielen, was glaube ich ein riesen Asset gewesen wäre, wenn man das Heimspiel am Bruchweg hätte ausspielen können.
      0:14:01–0:14:02
      Aber so ist es halt.
      0:14:02–0:14:11
      Zumindest können sie trotzdem ihr Training, was ja zweimal die Woche dort machen, wohl weiter abhalten, genauso wie das Nachwuchsleistungszentrum.
      0:14:11–0:14:13
      Aber das ist natürlich schon blöd.
      0:14:13–0:14:16
      Ich meine zu der Zeit, als man diese Bewerbung schreiben musste, als er EM kam.
      0:14:16–0:14:23
      Fairerweise konnte man natürlich noch nicht mal wissen, dass Mainz im Jahr 2024 eine Frauenabteilung haben würde.
      0:14:23–0:14:35
      Aber es ärgert mich trotzdem sehr, so, wenn ich denke an diese Youth League Spiele und was für eine Kraft einfach nach wie vor in dieser kleinen Bumsbude irgendwie entsteht, wenn da die Leute irgendwie anfeuern.
      0:14:35–0:14:40
      Das ist schon sehr, sehr schade, dass man das Heimspiel in der Relegation nicht da abhalten kann.
      0:14:41–0:14:42
      Aber so ist es.
      0:14:43–0:14:43
      Nutzt ja nix.
      0:14:43–0:14:46
      Schauen wir doch mal in unsere Themen der Woche.
      0:14:47–0:14:48
      Annika, Magst du anfangen?
      0:14:49–0:14:49
      Annika: Ja.
      0:14:50–0:15:03
      Als erstes haben wir uns nämlich auf den Plan geschrieben, dass es Nachhaltigkeitsrichtlinien vom DFB für die erste Bundesliga der Frauen sowie die dritte Liga der Männer gibt Schrägstrich geben wird.
      0:15:04–0:15:12
      Und zwar sollen die ab der kommenden Saison 2024 25 Teil der DFB Statuten sein.
      0:15:12–0:15:19
      Richtig verpflichtend wird das Ganze aber erst ab der Saison danach, nämlich 2025 26.
      0:15:19–0:15:37
      Begründet wird es unter anderem damit, dass es eben einen gemeinsamen Standard für Vereine, aber eben auch die diversen Ligen geben soll, um ja einfach eine Vergleichbarkeit zu schaffen und auch immer weiter zu gucken, wie man an gewissen Sachen noch arbeiten kann.
      0:15:37–0:15:39
      An welchen Stellschrauben man noch drehen kann.
      0:15:39–0:15:50
      Und die Maßnahmen, die da jetzt beschlossen wurden, sind analog zu denen der DFL in manchen Punkten allerdings so ein bisschen ja zurückgeschraubt.
      0:15:50–0:15:53
      Oder dass manche von den Unterpunkten fehlen.
      0:15:53–0:16:01
      Also ich habe mal so durch das Dokument geguckt, was da so drin steht, weil ja ich mich gefragt habe, wie das Ganze konkret aussieht.
      0:16:01–0:16:05
      Ich habe jetzt natürlich hier nicht alles aufgeführt, sondern einfach nur so ein paar Punkte herausgegriffen.
      0:16:06–0:16:18
      Also gemeint erstmal sind natürlich jetzt nicht nur einen Teil von Nachhaltigkeit, sondern schon so als gesamtes Konzept, also ökologisch, sozial, aber eben auch ökonomisch.
      0:16:18–0:16:30
      Und das Ganze sollen die Vereine verankern, in ihrer Satzung eine Strategie erarbeiten und eine verantwortliche Person dafür eben auch ernennen.
      0:16:31–0:16:33
      Ja, und dann geht das eben so durch.
      0:16:33–0:16:54
      Also es geht einerseits um Datenmanagement und Datenschutz, also dass Server in der EU stehen, aber auch so was wie Führungskultur, dass Mitarbeiterinnen ein Recht darauf haben, dass es regelmäßig Gespräche mit ihnen gibt, um zu gucken, wie also was für Entwicklungspotenziale ist, so innerhalb der Struktur gibt.
      0:16:54–0:17:31
      Was ich ganz interessant finde und dann ein Verhaltenskodex für alle Mitarbeiterinnen sowie ein Melde und Beschwerdesystem, das einschließen soll, dass es ein Hinweisgeberinnen Schutzsystem gibt für Zitat Diskriminierungsvorwürfe, sexuelle Übergriffe, Rassismus oder ähnliche Verfehlungen sowie Verstöße gegen regulatorische Standards und clubeigene Werte inklusive Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion in der Geschäftsstelle und melde Schrägstrich beschwerdebedürftige Vorfälle durch und gegenüber Fans.
      0:17:32–0:17:38
      was so also einige von den Vereinen die halt.
      0:17:38–0:17:48
      Also wenn sie das über die DFL schon haben, weil das Lizenzklubs sind, dann gibt es sowas wahrscheinlich für die Männerabteilung oder so schon.
      0:17:48–0:18:01
      Aber ich glaube, dass dezidiert und vielleicht auch noch mal im Detail eigenausgearbeitet für die Frauenabteilung und vor allem für das Jugendsystem zu haben, ist schon extrem wichtig.
      0:18:01–0:18:01
      Einfach.
      0:18:01–0:18:16
      Dann gibt es natürlich den großen Punkt mit Klima, Umwelt und Ressourcen, wo ganz viele unterschiedliche Sachen runterfallen von Nahrungsmittel im Stadion, Müll, aber auch zum Beispiel eine Analyse der Fanmobilität.
      0:18:16–0:18:20
      Also wie kommen die Fans eigentlich zu den Spielen, Was wird da genutzt?
      0:18:20–0:18:27
      Kann man vielleicht Anreize schaffen, dass also da noch andere Mittel genutzt werden?
      0:18:27–0:18:43
      Dann der Punkt soziale Verantwortung, Schulung von Mitarbeiterinnen zu Antidiskriminierungsarbeit bzw Diversität und Inklusion, Kinder und Jugendschutz Konzept geht so ungefähr in die Richtung von dem Meldesystem, das ich schon angesprochen habe.
      0:18:43–0:18:47
      Und ja, noch einige Sachen mehr.
      0:18:47–0:18:51
      Ich denke, dass das ein ein positiver Schritt ist.
      0:18:51–0:18:53
      Ich glaube, das ist schon ganz vernünftig.
      0:18:53–0:19:04
      Ist da den Verein auch so dieses eine Übergangsjahr Zeit zu geben, um diese Dinge alle implementieren zu können und sich da vor allem auch irgendwie Strategien zu überlegen.
      0:19:04–0:19:19
      Erstmal so also Wege für sich selbst, weil man sowas nie einfach von einer Abteilung oder einem Verein zum anderen verpflanzen kann, sondern eben auch alle so Wege für sich finden müssen, wie das funktioniert.
      0:19:19–0:19:24
      Mara: Das ist auf jeden Fall so, Übergangsphasen sind bei sowas auf jeden Fall wichtig.
      0:19:24–0:19:33
      Es ist aber auch wichtig, dass diese Punkte eben auch auf den unteren Ebenen im Fußball mitgedacht und eingeführt werden.
      0:19:34–0:19:41
      Wir haben da einige Links für euch, aus denen die Annika jetzt eben ja schon die speziellen Punkte zusammengestellt.
      0:19:41–0:19:42
      Fragen hat.
      0:19:42–0:19:52
      Und auch noch mal so einen Blick zurück, als das quasi vor ziemlich genau einem Jahr, glaube ich das erste Mal angekündigt wurde, dass sie im Bereich eben was kommen soll.
      0:19:52–0:19:57
      Apropos was kommen soll gekommen nämlich nach Hamburg.
      0:19:57–0:20:12
      Zumindest sportlich ist Almuth Schult, die ja, seitdem sie zuletzt für Angel City FC gespielt und dann noch mal Mama geworden ist, zum Zweiten Mal in Sachen Zeitpunkt.
      0:20:12–0:20:18
      Aber vom mittlerweile dritten Kind, weil es beim ersten Mal ja zwei Zwillinge waren.
      0:20:19–0:20:21
      Direkt einen Knoten in die Zunge geredet.
      0:20:21–0:20:29
      Und der HSV hat es natürlich ebenso verkündet wie auch der DFB.
      0:20:29–0:20:53
      Und es gab ein bisschen eine Verwirrung darum, weil die ganze Zeit eben in den Pressemeldungen und auch in den offiziellen Verkündigungen eben immer die Rede davon war, dass Almuth Schult jetzt aktuell, nachdem ja das Transferfenster zwei eigentlich schon geschlossen ist, überhaupt eben noch bei einem Verein für den Rest der Rückrunde, also für die laufende Saison unterschreiben konnte.
      0:20:53–0:21:10
      Wie das denn überhaupt geht und dieses ganze Spielrecht, das ist schon ein bisschen komplizierter zu durchsteigen, zumal es da ja immer Nationales und Internationales gibt und bestimmte FIFA Regularien dann eben erstmal umgewandelt werden müssen in nationales Recht.
      0:21:10–0:21:17
      Und dann muss aber auch noch mit den entsprechenden Landesverbänden jetzt in dem Fall geschaut werden, wie man das also macht.
      0:21:18–0:21:29
      Das heißt also, es hat ein bisschen gedauert, bis dieser Wechsel über die Bühne gehen konnte und der Absatz aus der DFB Spielordnung, der da immer angeführt wird, ist Paragraph 1722.
      0:21:29–0:21:37
      Dabei geht es um den Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel von Der DFB schreibt Amateuren.
      0:21:37–0:21:39
      Wir sagen natürlich lieber Amateurinnen.
      0:21:40–0:22:02
      Und dann kam eben die Frage auf Bedeutet das denn, dass zusammen mit der FIFA regel, die da eben wiederum Anwendung findet und das ist der Artikel sechs Nummer drei DE Ob sich das dann jetzt eigentlich auf Amateurinnen beschränkt oder ob es eben auch bei einer Spielerin in der ersten Liga gelten würde.
      0:22:02–0:22:09
      Wir sind über das Thema an mehreren Stellen gestolpert und haben einfach mal nachgefragt beim DFB, was ja auch relativ naheliegend ist.
      0:22:09–0:22:17
      Und die Regelung gilt für Vertrags und Amateur Spielerinnen und ist eben nach den FIFA Vorgaben national umgesetzt worden.
      0:22:17–0:22:31
      Und was die Paragrafen angeht Es gibt eben noch die Regelungen in Paragraf 23 zehn nationaler Vereinswechsel von Vertrags Spielerinnen, so wie Nummer 29, Paragraf 29 Nummer sieben.
      0:22:31–0:22:39
      Das ist die internationale Reamateurisierung und den Paragraph 30 Nummer sechs, Internationaler Vereinswechsel von Berufs Spielerinnen.
      0:22:39–0:22:43
      Und die verweisen eben alle auf den Paragraph 1722.
      0:22:44–0:22:47
      Aber das ist ja schon eine wichtige Info.
      0:22:47–0:23:14
      Diese neuen Regelungen in Zusammenarbeit von FIFA und nationalen Verbänden gelten für Vertrags und Amateur Spielerinnen, Wobei nationale Verbände wiederum einschränkend, denn es gibt durchaus Nationalverbände in anderen Ländern, wo man sowieso als Free Agent, also als Spielerspielerin ohne Vertrag auch immer außerhalb der Transferfenster sich einem neuen Verein anschließen kann.
      0:23:15–0:23:30
      Was wir auch mal noch nachgefragt haben, weil wir es eine ganz spannende Fragestellung fanden, war Bedeutet das eigentlich, dass wenn von Mutter gesprochen wird, also reden wir da von der Gebärenden oder wie ist es jetzt beispielsweise in der Beziehung von zwei Frauen?
      0:23:30–0:23:35
      Könnte dann eben auch die Mutter, die das Kind nicht ausgetragen hat, das in Anspruch nehmen?
      0:23:35–0:23:46
      Und die Auskunft, die wir vom DFB dazu bekommen haben, ist, dass also der Begriff Mutterschutz in der Regelung nicht zwingend nach dem deutschen Mutterschutzgesetz zu verstehen ist.
      0:23:46–0:23:52
      Die Begrifflichkeit ist in dem Fall von der FIFA eben übernommen bzw übersetzt worden durch den DFB.
      0:23:52–0:24:04
      Und im konkreten Falle müsste man dann eben klären, inwieweit auch eine Mutter, die das Kind nicht selbst geboren hat, inwieweit das auch bei ihr Anwendung finden könnte, aber es sei auf jeden Fall nicht ausgeschlossen.
      0:24:05–0:24:23
      Ja, und insgesamt kann man glaube ich nur immer wieder betonen, dass da auch die FIFPRO mit allem, was sie in den letzten Jahren rund um das Thema Elternschaft, Profifußball und eben auch Mutterschutz gemacht hat, ja ein ganz, ganz wichtige Rolle spielt.
      0:24:23–0:24:32
      Für die Spielerinnen und Spieler in den unterschiedlichen Themengebieten, aber eben speziell jetzt auch was, was Elternschaft und Fußball angeht.
      0:24:32–0:24:41
      Wir werden euch in den Shownotes auch meine aktuelle Web.de Kolumne verlinken, in der es um Almuts Vorreiterinnenrolle geht.
      0:24:41–0:24:49
      Und ich erwähne das jetzt deswegen so ein bisschen selbstbeweihräuchernd hier, weil wir haben vorhin schon kurz Franzi gegrüßt.
      0:24:49–0:25:07
      Ich grüße Sie an der Stelle noch mal, Ihr wisst ja, dass Franzi und Sascha und das ganze Kohle Kohle Team von Legende verloren, die ja tollerweise mittlerweile auch Teil der Bolztribüne sind, sich wirklich so unfassbar verdient machen um die Geschichte des Fußballs der Frauen.
      0:25:07–0:25:18
      Und sie hatte mir, nachdem ich den Text veröffentlicht habe, bei web.de geschrieben und gesagt Hier, ich habe alte Unterlagen, also aus den 70er 80er, also so Magazine.
      0:25:18–0:25:33
      Szene wie DieDa mit Spielerinnen Interviews, in denen eben Spielerinnen in den 70er und 80er Jahren also ganz normal darüber sprechen, dass sie eben eine Pause machen und dann in den Fußball zurückkehren.
      0:25:33–0:25:41
      Jetzt war das natürlich von dem ganzen Ligensystem usw auch noch mal was anderes, aber es ist schon wichtig der Hinweis, dass im Prinzip.
      0:25:42–0:25:44
      Wie soll man das formulieren?
      0:25:44–0:25:58
      Die Frauen in der Zeit, in der der Fußball noch weniger reguliert wurde von Personen, die auch den Fußball der Männer konzipiert haben, mehr Freiheiten hatten.
      0:25:59–0:26:15
      Und das also mit einem Plus an Professionalisierung, den man versucht hat reinzubringen und mit einem Plus an Beachtung durch die Männer aus dem Fußball immer auch ein Minus an persönlicher Freiheit und und bestimmte Einschränkungen einhergegangen sind.
      0:26:16–0:26:18
      Das ist ein sehr, sehr spannendes Thema.
      0:26:18–0:26:27
      Vielleicht Hoffentlich werden wir Zeit haben, hier auch noch mal ausführlicher drüber zu sprechen oder vielleicht mal für die Bolze noch den einen oder anderen Text dazu zu schreiben.
      0:26:27–0:26:44
      Also wie verändert es Bereiche, in denen Frauen eigentlich schon mal sehr weit gekommen waren, in quasi selbstregulatorischem, auf selbstregulatorischem Wege, wenn eben so die Regeln der Männerwelt wieder drübergezogen werden?
      0:26:44–0:26:57
      So oder so kann man nur sagen, es wäre schön, wenn das einerseits noch viel üblicher werden könnte, dass Spielerinnen nach der Geburt zurückkehren.
      0:26:57–0:27:06
      Ich fände aber auf der anderen Seite auch, dass es toll wäre, wenn es mal den ersten männlichen Profi gäbe, der in Elternzeit geht.
      0:27:07–0:27:09
      Darüber sprechen wir nämlich auch viel zu wenig.
      0:27:10–0:27:12
      Annika: Ja, das ist wohl so, auf jeden Fall.
      0:27:12–0:27:17
      Dir schon mal vielen Dank, dass du das mit den ganzen Paragrafen für uns hier noch mal so aufgedröselt hast.
      0:27:19–0:27:30
      Mara: Ja, danke an dem Fall in dem Fall natürlich auch an die DFB Pressedamen, die uns da weitergeholfen haben, weil das ist nämlich manchmal tatsächlich nicht auf den ersten Blick zu durchsteigen.
      0:27:30–0:27:31
      Annika: Das ist wohl wahr.
      0:27:31–0:27:38
      Also ich habe das bei mir selber gemerkt, dass ich da doch an der einen oder anderen Stelle mehrere Fragezeichen über dem Kopf hatte.
      0:27:38–0:27:51
      Aber ja, dann lass uns doch mal übergehen zu den Blitznews und ich fange vielleicht einfach mal an die EM Quali Spiele sind jetzt ja schon eine Weile her, deswegen sagen wir jetzt ja auch nichts mehr zu den Spielen selber.
      0:27:52–0:28:03
      Aber was wir noch mal nachreichen wollten ist, dass es eben eine Aktion gab, mit der auf die Gender Care Gap aufgemacht werden sollte vor dem zweiten Spiel.
      0:28:03–0:28:03
      Ähm.
      0:28:04–0:28:10
      Und dass die nächsten Partien natürlich auch schon in gar nicht allzu ferner Zukunft anstehen.
      0:28:11–0:28:12
      Und zwar wird am 31.
      0:28:12–0:28:18
      Mai in Rostock gespielt gegen Polen und das Rückspiel gegen Polen ist dann auch schon am 4.
      0:28:18–0:28:19
      Juni.
      0:28:19–0:28:20
      Mara: Genau.
      0:28:20–0:28:33
      Und dann gab es am Freitag eine DFB Präsidiumssitzung und im Anschluss einige Verkündigungen, die ihr womöglich im Detail schon mitbekommen habt und im Detail noch nicht.
      0:28:33–0:28:40
      Ich nehme mal an, alle haben gehört, dass Julian Nagelsmann vorzeitig seinen Vertrag als Bundestrainer verlängert hat.
      0:28:40–0:28:52
      Das ist ja eigentlich für uns hier nur deswegen erwähnenswert, also weil ich sehr laut kichern musste, nachdem man das Gefühl hatte, der FC Bayern tut eigentlich schon so, als hätten sie ihn zurückgeholt.
      0:28:52–0:29:07
      Und als sie dann doch im Nachhinein so ein bisschen zugeben mussten, dass vielleicht der Umgang, den man damals gewählt hat, mit Nagelsmann die eine oder andere Spätfolge hat, zum Beispiel, dass der nicht Bock hat, direkt zu ihnen zurückzukommen.
      0:29:08–0:29:10
      Also ich weiß nicht.
      0:29:10–0:29:22
      Das sind so Anekdoten, an denen ich durchaus gefallen finde, weil ich finde es ja schön, wenn das Leuten auf die Füße fällt, wenn sie sich scheiße verhalten haben, selbst wenn die handelnden Personen mittlerweile natürlich ausgetauscht wurden.
      0:29:22–0:29:37
      Außerdem hat der DFB ja bekannt gegeben, dass als Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung man sich von Liegenschaften trennen wird, bei denen der Verband entweder Besitzer oder Erbbauberechtigter ist.
      0:29:37–0:29:56
      Dazu gehört unter anderem die alte DFB Zentralverwaltung in der Otto Fleck Schneise in Frankfurt, in der sich aktuell noch der Sitz der Euro 2024 GmbH befindet, und das dortige Parkhaus, die alte DFB Zentralverwaltung in der Zeppelinallee und das Atelierhaus sowie Mietwohnungen in Bockenheim.
      0:29:56–0:30:05
      Dfb Schatzmeister Stephan Grünewald hat dazu gesagt Die Einnahmen bieten die Möglichkeit, liquide Mittel zur Tilgung des Kredits für den DFB Campus freizusetzen.
      0:30:05–0:30:06
      Das ist doch schön.
      0:30:07–0:30:18
      Und letzte Meldung aus der DFB Präsidiumssitzung Markus Stenger wird neuer DFB Direktor für Amateurfußball und Fußballentwicklung und zwar zum 1.
      0:30:18–0:30:19
      Oktober.
      0:30:19–0:30:28
      Willi Hink wird seinen Vertrag zur Überbrückung um ein paar Monate verlängern, also bis eben Stenger frei wird.
      0:30:28–0:30:41
      Der ist nämlich aktuell noch Geschäftsführer der Euro 2024 GmbH und war vorher mal Abteilungsleiter Spielbetrieb und hatte eben vertraglich das Safe, dass er nach seiner Zeit für die Euro zurückkehren kann.
      0:30:41–0:30:42
      In den DFB.
      0:30:42–0:30:45
      Ich fand es im Organigramm ganz spannend.
      0:30:45–0:30:46
      Hatte ich mir so vorher noch nie Gedanken drum gemacht.
      0:30:46–0:30:51
      Wir haben ja zuletzt sehr viel über Direktionsposten im DFB gesprochen.
      0:30:51–0:30:57
      Unter anderem natürlich, dass unterhalb von Andreas Rettig es ja eben Dreier davon gibt.
      0:30:57–0:31:01
      Mit Rudi Völler, Nia Künzer und Hannes Wolf.
      0:31:01–0:31:08
      Also im Bereich Männer, Frauen und Nachwuchs bzw Fußballförderung.
      0:31:09–0:31:16
      Und der Amateurfußball ist aber eben nicht in der ausgegliederten GmbH, sondern ist im e.V..
      0:31:17–0:31:29
      Wäre mal ganz spannend im Detail zu erfahren, wie dieser Bereich Fußballentwicklung, der sowohl bei Hannes Wolf als auch bei Markus Stenger in den Aufgabenbeschreibungen mit auftaucht, dann übergreifend zusammengeführt wird.
      0:31:29–0:31:36
      Aber falls ihr euch, wie wir im Ansatz die Frage stellt Moment mal, wo kommt denn jetzt noch ein Direktor im sportlichen Bereich her?
      0:31:36–0:31:41
      Der ist eben im Verein und nicht mit ausgegliedert.
      0:31:41–0:31:44
      Annika: Ja, dann haben wir einen Text für euch verlinkt von der taz.
      0:31:45–0:31:56
      Es geht darum, dass kurdische Anhängerinnen des FC Sankt Pauli vom Fanclub Azadi Sankt Pauli beklagen, dass sie anlasslos von der Polizei kontrolliert werden.
      0:31:57–0:32:03
      Die Fanhilfe des Vereins, also die braunweiße Hilfe, vermutet dahinter Racial Profiling.
      0:32:03–0:32:14
      Und ja, das ist natürlich ein schwerer Anklagepunkt, aber einer, den man ja in Zusammenhang mit der Polizei in Deutschland, auch wenn es nicht um Fußballfans geht.
      0:32:14–0:32:19
      Mara: Häufiger hört oder bei der Fahrkartenkontrolle oder, oder oder.
      0:32:19–0:32:25
      Es ist leider ein Thema, was was sehr viel größer ist als der Fußball.
      0:32:25–0:32:28
      Umso wichtiger, dass man auch im Fußball darauf hinweist.
      0:32:28–0:32:35
      Dann haben wir euch von den Ajaxfrauen auf Instagram verlinkt.
      0:32:35–0:32:41
      Das Hesterine de Reus neue Trainerin wird zur kommenden Saison.
      0:32:42–0:32:51
      Die war bereits Trainerin der U 15:17 und der U19 der Niederlande zwischen 2002 und 2010.
      0:32:52–0:33:00
      Zwei Geschichten, die man über sie so recherchieren kann, die vielleicht also für so einen ersten Blick ganz interessant sind.
      0:33:00–0:33:09
      Sie hat einmal eine für sie sicher persönlich sehr unangenehme Erfahrung gemacht, als sie Nationaltrainerin der jordanischen Frauen war.
      0:33:09–0:33:32
      Mit denen hat sie erst kurz nach ihrer Ankunft den Arabia Cup gewonnen und dann im April 2011 die Erfahrung machen müssen, dass drei Spielerinnen sich geweigert haben, für ihr Team aufzulaufen, also für das Nationalteam, weil sie vermutet haben, de Reus sei lesbisch, was natürlich also ein ziemlich krasser Vorgang ist.
      0:33:32–0:33:40
      Sie war außerdem 2013 2014 Trainerin der Matildas und ist da damals entlassen worden.
      0:33:41–0:34:03
      Wir haben euch einen Artikel aus dem Guardian verlinkt, in dem es heißt, dass aufgrund der Art und Weise, wie sie mit Spielerinnen umgegangen ist und aufgrund der anspruchsvollen Trainingsmethoden, was natürlich in alle Richtungen irgendwie Freiheit gibt, sich Gedanken zu machen, eine Meuterei der Spielerinnen nach sich gezogen hat.
      0:34:04–0:34:12
      Es gab damals allerdings auch im Vorfeld schon Vorbehalte, die jetzt nicht unbedingt was mit ihrer Person zu tun hatten.
      0:34:12–0:34:16
      Lest euch den Guardian Artikel gerne mal für den Hintergrund durch.
      0:34:16–0:34:17
      Genau, ist immer.
      0:34:18–0:34:29
      Einerseits finde ich spannend und wichtig, sich diese Themen, die da vielleicht im Vorfeld von so einer Verpflichtung rund um eine Person aufgepoppt sind, anzuschauen.
      0:34:29–0:34:42
      Andererseits hat sie dann natürlich auch das Recht, wenn sich die Ajax Verantwortlichen für sie entschieden haben, da dann erstmal auch ja einen Start eben hinzulegen.
      0:34:42–0:35:01
      Annika: Ich finde, die Frage bei solchen Themen ist immer und das ist das Problem daran, dass so was häufig verschwiegen wird oder nicht transparent kommuniziert wird, wenn es zu den Entlassungen kommt oder zu Trennungen oder Rücktritten oder so, dass so was erst einmal wirkt wie unter den Teppich gekehrt.
      0:35:01–0:35:09
      Dann ist es jahrelang her und man kann es aber noch nachschauen, denn das Internet vergisst nichts und Menschen vergessen ein bisschen mehr.
      0:35:09–0:35:12
      Aber die reden dann eben auch Jahre später gerne mal noch.
      0:35:12–0:35:21
      Und dann ist es aber so, dass natürlich die Frage, an der sich jetzt alles aufhängt, ist Hat sie in der Zwischenzeit denn an sich irgendwas verändert?
      0:35:21–0:35:23
      Hat sie irgendwie an sich gearbeitet?
      0:35:23–0:35:26
      Wie ist sie damals für sich mit der ganzen Geschichte umgegangen?
      0:35:26–0:35:29
      Das kann jetzt niemand nachprüfen.
      0:35:29–0:35:32
      Da könnte höchstens sie selbst was dazu sagen.
      0:35:32–0:35:41
      Aber weil das so nicht transparent ist und es irgendwie kein keinen guten Umgang damit gibt, wird man das nicht wissen können.
      0:35:42–0:35:45
      Man muss sich dann darauf verlassen, was dabei rauskommt.
      0:35:45–0:35:51
      Wenn sie jetzt mit diesem Ajax Team zusammenarbeitet und das finde ich einfach nicht gut.
      0:35:52–0:35:53
      Also ja ja und.
      0:35:53–0:36:04
      Mara: Was dazu kommt, ich meine, das wisst ihr, die ihr uns zuhört und euch für diesen Bereich interessiert ja genauso gut wie wir, dass braucht man eigentlich gar nicht erklären, aber ich würde es trotzdem noch mal gerne dazu sagen.
      0:36:04–0:36:14
      Es ist einfach nach wie vor so, dass im Fußball der Frauen, wenn man ein bisschen weiter zurückgeht, eben die Infos nicht so umfänglich sind.
      0:36:14–0:36:21
      Also das sind dann oft irgendwelche, die klar den Guardianartikel von vor zehn Jahren, so weit sind wir inzwischen, den kann man jetzt abrufen.
      0:36:21–0:36:29
      Die Geschichte, die in Jordanien ihr ja wiederum passiert ist, da gibt es zwar die Infos noch zu, aber die alten Links funktionieren eben schon nicht mehr.
      0:36:29–0:36:35
      Und das gibt nicht so eine Anschluss äh, nicht anschlusslos.
      0:36:35–0:36:44
      Es gibt nicht so eine in sich anschließende Berichterstattung über Personen, die eben in diesen Bereichen tätig sind und dadurch entstehen diese Lücken.
      0:36:44–0:36:52
      Und es ist oft dann gar nicht so einfach, diese Lücken zu schließen.
      0:36:52–0:36:59
      Und selbst wenn man in bestimmten Themen dann die Möglichkeit hat, mit Menschen zu sprechen, ist genau das, was du gesagt hast.
      0:36:59–0:37:04
      Annika natürlich auch immer eine Abwägung mit dem Was hat eine Person in der Zwischenzeit dazugelernt?
      0:37:04–0:37:08
      Inwieweit sind ihr Dinge vielleicht auch bewusst geworden?
      0:37:08–0:37:14
      Aber es ist eben auch immer eine Abwägung, auf den Schutz der Spielerinnen zu schauen.
      0:37:14–0:37:23
      Und wenn uns die jüngere Vergangenheit etwas gelehrt hat, dann, dass der Schutz der Spielerinnen eben an ganz vielen Stellen viel, viel, viel zu wenig im Vordergrund gestanden hat.
      0:37:23–0:37:30
      Und deswegen ist ein Verweis auf solche Thematiken einfach auch ein Stück weit ja wichtig.
      0:37:30–0:37:34
      Und also Teil finde ich von der journalistischen Verantwortung auf jeden Fall.
      0:37:35–0:37:38
      Annika: Das gilt auch für das, was wir als nächstes hier stehen haben.
      0:37:38–0:37:50
      Da muss ich ein Content Warning davor setzen für das Thema Essstörungen, also gerade auch, weil ich einige Zitate aus einem Artikel mit reinnehmen werde.
      0:37:50–0:38:13
      Zwar hat die Luzerner Kapitänin Barbara Reger im Blick gesprochen unter anderem über ihre Zeit vorher in Leverkusen und hat gesagt, dass ein ehemaliger langjähriger Leverkusener Trainer, der jetzt doch eine leitende Funktion im Verein hat, sie in eine Essstörung getrieben haben soll.
      0:38:13–0:38:18
      Zitat Ich ging mehrfach zum Trainer und fragte, was mir fehlte.
      0:38:18–0:38:19
      Er meinte nichts.
      0:38:19–0:38:21
      Ich mache alles sehr gut.
      0:38:21–0:38:26
      Trotzdem erhielt Reeger in dieser Saison gerade einmal drei Minuten Einsatzzeit.
      0:38:26–0:38:31
      In dieser Phase fiel dann auch der denkwürdige Satz Du spielst nicht, weil du zu schwer bist.
      0:38:32–0:38:39
      Sie beschreibt dann noch weiter und sehr konkret auch die Probleme, die sie eben hatte.
      0:38:39–0:38:50
      Was also wie schwerwiegend das für sie war, zum Beispiel in ein Restaurant zu gehen und eigentlich nichts bestellen zu können, weil sie das Gefühl hatte, dass das ein Kontrollverlust ist.
      0:38:50–0:38:57
      Wenn sie nicht weiß, also, was genau sie dann eben bekommt auf dem Teller und ihm ähnliche Dinge.
      0:38:57–0:39:18
      Und hat dann auch gesagt, dass die Spielerinnen im Verein alle zwei Wochen auf die Waage mussten, der Verein ausserdem den Fettwert kontrolliert habe und dass es neben ihr noch viele weitere Teamkollegen gegeben haben soll, die ein ungesundes Essverhalten an den Tag gelegt haben.
      0:39:20–0:39:29
      Sie hat innerhalb von wenigen Wochen sieben Kilo abgenommen und hat sich in dieser Zeit körperlich sehr, sehr schlecht gefühlt.
      0:39:29–0:39:34
      Sie hat auch gesagt in dem Artikel Zitat Ich hatte über ein halbes Jahr keine Periode.
      0:39:35–0:39:36
      Zitat Ende.
      0:39:36–0:39:41
      Und hat letztlich nur noch 56 Kilogramm gewogen.
      0:39:41–0:39:52
      Sie habe dann zu dem Zeitpunkt auf einmal mehr Einsatzzeit bekommen und der Trainer habe dann im Gespräch nach der Saison auch sehr von ihr geschwärmt.
      0:39:52–0:39:56
      Reger sagte Zitat Er meinte Ich werde auch nächste Saison meine Chance bekommen.
      0:39:56–0:39:58
      Zitat Ende.
      0:39:58–0:39:59
      Das ist aber nicht so gewesen.
      0:39:59–0:40:13
      Also sie hat keine Sekunde gespielt und sie ist dann letztendlich von Leverkusen weggegangen und es hat für sie aber einfach gedauert, um ja diese Essstörung loszuwerden.
      0:40:13–0:40:20
      Aus diesen Denkprozessen wieder rauszukommen und den Spaß am Fußball zurückzugewinnen.
      0:40:20–0:40:32
      Wenn ihr die Bundesliga der Frauen über Magenta verfolgen solltet, dann habt ihr gesehen, dass ah, ich glaube, es war der vorletzte Spieltag ist da in dem Out of the Box Format eben auch.
      0:40:32–0:40:34
      Um das Thema Essen ging.
      0:40:34–0:40:41
      Allerdings erstmal weniger aufgehangen an dem Thema Essstörungen, sondern so Was ist dein Lieblingsgericht?
      0:40:41–0:40:41
      Wie?
      0:40:41–0:40:42
      Bereitest du dich vor?
      0:40:43–0:40:55
      Was ich aber sehr gut fand, ist, dass Sarah Feutel eine derjenigen waren, die dazu gefragt wurden, die ja ausgebildete Ernährungsberaterin ist und auch ein Buch dazu geschrieben hat, wie ich jetzt gesehen habe.
      0:40:55–0:41:17
      Und die sagt in diesem kurzen Segment ganz klar, dass es ein Zeichen von ungesundem Essverhalten ist, wenn es so ist, wie Reger das hier beschreibt, dass man über Monate seine Periode nicht bekommt, weil das letztendlich bedeutet, dass man seinem Körper nicht die Nährstoffe zuführt, die er braucht, um alles zu machen, was er machen soll.
      0:41:17–0:41:30
      Nämlich eben den Sport treiben und gleichzeitig die gesunde Körperfunktion, alle Körperfunktionen, unter anderem eben auch die Periode weiterhin zur Verfügung zu stellen, zu bekommen.
      0:41:30–0:41:41
      Mara: Ja, und das ist einfach krass, wenn Personen im Sport von den Menschen, die sie betreuen, vermittelt bekommen, dass mit ihrem Körper etwas nicht in Ordnung ist.
      0:41:41–0:42:15
      Und zwar nicht im Sinne von Du trainierst an der und der Stelle nicht richtig oder du hast nicht irgendwie die entsprechende Athletik oder Kraft oder so, sondern wenn es wirklich um solche Sachen geht, wie beispielsweise das Gewicht und was das mit Menschen macht, wenn sie irgendwann das Gefühl haben, sie können überhaupt nichts mehr essen, ohne dass es quasi falsch ist oder dass sie gegen irgendeine Regel verstoßen oder oder Und dieses selber dann anzufangen, den Körper irgendwie so zu hinterfragen, obwohl man vielleicht bis dahin im Sport ja eigentlich ein gutes Verhältnis dazu hatte.
      0:42:15–0:42:24
      Das kann sich vielleicht dann der eine oder andere, der solche Kommentare ablässt oder die eine oder andere nicht vorstellen.
      0:42:24–0:42:27
      Aber das kann für ein ganzes Leben prägen.
      0:42:27–0:42:38
      Und deswegen kann man auch nur sagen, wenn Spielerinnen wie Reger an der Stelle darüber so offen sprechen, dass das wichtig ist und dass man froh sein muss, wenn so eine Berichterstattung stattfindet.
      0:42:39–0:42:39
      Annika: Ja.
      0:42:40–0:42:40
      Mara: Ja.
      0:42:40–0:42:49
      Was auch stattgefunden hat, sind Proteste gegen Kleiton Lima, der zurückgekehrt war in seinen Trainerjob.
      0:42:49–0:42:53
      Wir verlinken euch da einen Artikel aus der taz.
      0:42:54–0:42:58
      Lima war mal Nationaltrainer in Brasilien.
      0:42:58–0:43:08
      Er hat dann beim Erstligisten FC Santos seinen Hut nehmen müssen, nachdem es eben Beschwerden von Spielerinnen gegeben hatte.
      0:43:08–0:43:17
      Die taz schreibt Im gegenseitigen Einvernehmen wurde er freigestellt, weil ein 19 Spielerinnen sich über Mobbing, Demütigungen und sexuelle Belästigungen beklagt hatten.
      0:43:18–0:43:38
      Er wurde dann, nachdem nach der abgelaufenen Saison viele Spielerinnen den Verein verlassen haben, teilweise verlassen mussten und man im Prinzip einen kompletten Kader aufgebaut hat, wieder eingestellt, woraufhin die Spielerinnen gegen ihn protestiert haben und das offensichtlich eben erfolgreich.
      0:43:38–0:43:51
      Die Darstellungen gehen auseinander, ob der Verein ihn jetzt erneut freigestellt hat oder ob was er behauptet, er seinen Hut persönlich genommen habe, um seine Familie, seine Integrität und den Verein zu schützen.
      0:43:52–0:43:59
      Man kann aber auf jeden Fall festhalten, dass es gut ist, dass er diesen Job nicht weiter ausführt.
      0:44:00–0:44:07
      Es haben sich auch noch mal Spielerinnen eben geäußert, die unter ihm gespielt hatten und haben.
      0:44:07–0:44:14
      Ich zitiere aus der taz unter anderem gesagt Sie haben uns zum Schweigen gebracht und jetzt respektieren sie uns mit seiner Rückkehr nicht.
      0:44:15–0:44:21
      Entsprechend haben die Spielerinnen dann eben auch diese Hand vor den Mund Geste vor einem Ligaspiel gezeigt.
      0:44:21–0:44:22
      Unter anderem.
      0:44:22–0:44:27
      Und müssen jetzt eben nicht wieder und weiter unter diesem Trainer spielen.
      0:44:28–0:44:40
      Annika: Dann haben einige von euch sicherlich mitbekommen, dass die DFL die Rechteauktion für die erste Bundesliga gestartet und dann wieder gestoppt hat.
      0:44:40–0:44:42
      Also sowas habe ich auch noch nie gehört.
      0:44:42–0:45:01
      Und zwar handelte es sich erst einmal laut der DFL um das werthaltigste Paket der Rechteauktion, das da freigegeben wurde für Angebote mit 196 Livespielen am Samstagnachmittag und eben dem Spiel am Freitagabend sowie der Relegation.
      0:45:01–0:45:08
      Und dann sollten die verschiedenen Medienunternehmen Sky, DAZN, wer auch immer Angebote vorlegen.
      0:45:09–0:45:28
      Der Sohn hat das gemacht und hat dann der DFL vorgeworfen, dass die Nichtberücksichtigung des Saisonangebotes nach Ansicht des Senders oder des Streaminganbieters, besser gesagt ja eigentlich rechtswidrig ist.
      0:45:28–0:45:40
      Es habe sich Zitat finanziell um ein überlegenes Angebot gehandelt und die DFL verstoße gegen deutsches und europäisches Kartellrecht, wenn das nicht berücksichtigt würde.
      0:45:40–0:45:50
      Die DFL hatte laut DAZN binnen 24 Stunden eine Zitat ganz konkrete Bankgarantie für das Angebot des Streamingdienstes verlangt.
      0:45:50–0:46:03
      DAZN hatte vorher bereits eine Selbstauskunft vorgelegt, und es gab eine sogenannte harte Patronatserklärung, die nicht von der DFL akzeptiert worden war.
      0:46:03–0:46:07
      Darauf hat nach eigenen Angaben DAZN nachgeliefert.
      0:46:07–0:46:11
      Und dann noch eine Garantiezusage von Access Industries.
      0:46:11–0:46:14
      Das ist eine globale Investmentfirma vorgelegt.
      0:46:14–0:46:18
      Die wiederum wurde allerdings von der DFL abgelehnt.
      0:46:18–0:46:20
      Mara: Mit Investmentfirmen reden wir nicht mehr.
      0:46:20–0:46:28
      (Lachen) Pardon, ich wollte es natürlich nicht ins Lächerliche ziehen, aber es ist schon ein sehr abstruser Vorgang.
      0:46:28–0:46:35
      Annika: Ja, und DAZN hat sich dann über eine Rechtsanwaltskanzlei so geäußert.
      0:46:35–0:46:42
      Außerdem hat unsere Mandantin den begründeten Verdacht, dass die DFL GmbH zwischen verschiedenen Bietern diskriminiert will.
      0:46:42–0:46:52
      Als wir das hier für uns vorhin zusammengetragen haben, haben wir auch schon festgehalten, dass Diskriminierung in dem Fall ein sehr, sehr schwieriges Wort ist.
      0:46:52–0:47:07
      Aber jedenfalls fordert DAZN, dass es weitere, äh, dass weitere Auktionen oder Vergaben anderer Pakete ausgesetzt werden, bis die DFL GmbH das Paket B auf zweifelsfrei rechtmäßige Weise vergeben hat.
      0:47:07–0:47:14
      Und das hat dann eben die DFL zum Anlass genommen zu sagen okay, wir stoppen jetzt erst einmal alles.
      0:47:14–0:47:24
      Und ja, man muss auch noch mal extra erwähnen, dass DAZN auch einen Brief an alle Vereine der ersten beiden Männer Bundesligen geschrieben hat.
      0:47:24–0:47:27
      Mit diesen Vorwürfen, also mit anderen.
      0:47:27–0:47:28
      Mara: Und ans Kartell und.
      0:47:28–0:47:29
      Annika: Ans Kartellamt.
      0:47:29–0:47:29
      Genau.
      0:47:29–0:47:37
      Also mit anderen Worten da geht es jetzt, rechtlich in nächster Zeit wahrscheinlich einfach sehr viel hin und her und auch hoch her.
      0:47:37–0:47:45
      Mara: Und man kann festhalten, dass DAZN offensichtlich kein Interesse daran hatte, das hinter verschlossenen Türen zu klären.
      0:47:45–0:47:48
      Also zumindest spricht ihr Vorgehen nicht dafür.
      0:47:49–0:47:51
      Ja, wird spannend.
      0:47:51–0:47:58
      Ich könnte mir da verschiedene Dinge zu vorstellen, aber die behalte ich jetzt an der Stelle lieber alles für mich.
      0:47:58–0:48:02
      Immerhin geht es ja da dann demnächst um rechtliche Klärung.
      0:48:03–0:48:04
      Da halte ich mal lieber die Klappe.
      0:48:05–0:48:17
      Die Initiative No to Saudi Arabia 2034 hat in einem Brief eine bindende Urabstimmung unter allen DFB Mitgliedern zu der Frage, ob die DFB Elf an dem Turnier.
      0:48:18–0:48:19
      Teilnehmen soll oder nicht.
      0:48:20–0:48:24
      Gefordert, was ich mal einen Hot Take finde.
      0:48:24–0:48:26
      Also gar keine schlechte Idee.
      0:48:26–0:48:29
      Würde mich auch wirklich ernsthaft interessieren, was dabei rauskommt.
      0:48:29–0:48:41
      Dass also unter der Prämisse, dass es bis 2030 keine grundlegenden demokratischen und liberalen Reformen im Land gegeben hat, darüber berichtet unter anderem die Frankfurter Rundschau.
      0:48:41–0:48:51
      Und diesem Schreiben haben sich viele, viele, viele, viele Fußball Initiativen aus unterschiedlichen Bereichen der Fußball Gesellschaft angeschlossen.
      0:48:52–0:49:09
      Ihr erinnert euch ja sicher an die sowieso schon ziemlich schrägen Vorwürfe, die Fans und Fanorganisationen hätten gegen Katar als Austragungsort für die WM 2022 nicht frühzeitig genug irgendwie sich geäußert.
      0:49:10–0:49:14
      Deswegen ist man jetzt natürlich deutlich früher dran.
      0:49:15–0:49:19
      Annika: Ja, zumal ja die Fifa das auch demnächst schon festnageln möchte.
      0:49:19–0:49:44
      Dann haben wir für euch verlinkt von Felix Tamsud, falls sie es noch nicht gesehen habt, eine wunderbare Aufdröselung und Erklärung dazu, was eigentlich bei der Meisterfeier von Bayer vier Leverkusen los war, als naja, nicht roter Rauch zu sehen war, sondern grüner Rauch, als die ganzen Fans da auf den Platz gerannt sind.
      0:49:44–0:49:51
      Ich habe das ehrlich gesagt zuerst überhaupt nicht mitbekommen, aber als Mama mir das dann erzählt hat, fand ich es einfach nur ganz fantastisch.
      0:49:51–0:49:55
      Und deswegen haben wir das hier für euch auch noch mal mit aufgenommen.
      0:49:55–0:49:55
      Mara: Genau.
      0:49:55–0:50:09
      Und den einen Spoiler, den wir euch geben können, ist, dass es eine ein Rückzahlen quasi für die transfeindlichen Plakate war, die es leider zuletzt mehrfach in Leverkusen gegeben hat.
      0:50:09–0:50:19
      Aber wie sie das Ganze orchestriert haben, die Werderfans, da muss man schon ordentlich die Kappe verziehen.
      0:50:19–0:50:25
      Ich würde jetzt gerne irgendeine coole Überleitung mit ordentlich die Kappe ziehen machen, aber leider fällt mir nichts dazu ein.
      0:50:25–0:50:32
      Imke Wübbenhorst, die ihr ja sicherlich auch kennt, die Trainerin der Frauen von Young Boys Bern.
      0:50:32–0:50:56
      Was auch immer mir einen Knoten in den Kopf macht, aber der Verein heisst nun mal so hat sich nach dem verlorenen Cup Finale in Rage geredet und unter anderem gesagt, dass ich verkürze mal die gegnerische, das gegnerische Team ein zusammengekaufter Haufen von Spielerinnen ist, die nix machen außer treten.
      0:50:56–0:51:01
      Und für die Schiedsrichterin hatte sie auch noch ein paar Weiterbildungsempfehlungen.
      0:51:01–0:51:08
      Man muss fairerweise sagen, dass so was ja, wenn man sich das erste Mal anguckt, auch immer durchaus eine humoristische Komponente hat.
      0:51:09–0:51:18
      Man muss auch fairerweise sagen, dass sie an der einen oder anderen Stelle inhaltlich mit der Kritik an den Referees so jetzt auch nicht völlig daneben lag.
      0:51:18–0:51:24
      Aber natürlich ist es so, dass das dann in der Konsequenz aufgeräumt wird.
      0:51:24–0:51:46
      Also sie hat jetzt sich sehr umfänglich entschuldigt, sowohl bei den gegnerischen Spielerinnen als auch bei den Schiedsrichterinnen als auch bei ihrem eigenen Verein, dessen Werte sie mit diesem Ausbruch, wie sie in einem Interview auf Instagram dann selber sagt, eben nicht vertreten hat.
      0:51:46–0:51:50
      Ich bin bei sowas ehrlich gesagt immer so ein bisschen ambivalent.
      0:51:50–0:52:02
      Wenn es jetzt nicht irgendwie so ist, dass jemand da kalt beschimpft wird oder so was natürlich gar nicht geht, sondern wenn es so einen Überschwappen von Emotionen ist.
      0:52:03–0:52:04
      Sag mal was dazu.
      0:52:04–0:52:06
      Annika Wie, wie findest du es?
      0:52:06–0:52:14
      Annika: Also mein mein erster Impuls, als ich es gesehen habe, war, dass es mich sehr belustigt und ehrlich gesagt auch ein bisschen gefreut hat.
      0:52:14–0:52:18
      Für mich hätte das auch sehr schnell in was ultra unangenehmes kippen können.
      0:52:18–0:52:27
      Das ist es für mich in dem Punkt nicht, weil sie selber ein oder sogar zweimal in ihrer Wutrede, in die sie sich auch erst im Verlauf so reinsteigert.
      0:52:27–0:53:07
      Also sie fängt eigentlich noch ganz harmlos an und dann redet sie sich so rein und dann merkt sie dann aber irgendwie im Verlauf selber, was sie da gerade so macht und sagt dann ein oder zweimal so, ich bin eine schlechte Verliererin, das kann man schon sagen so, und hat dann aber auch Lob gefunden für das andere Team, dass die ja trotzdem auch gut gespielt haben und so und das hat es für mich dann in der Gesamtheit so abgefedert, dass ich so dachte okay, ich ich verstehe, dass es dass es etwas ist, dass jetzt ihr eigener Verein nicht gerne sehen möchte und wo sich die Fans und die Spielerinnen vom anderen Verein auch definitiv drüber aufregen werden und dann auch getan haben.
      0:53:07–0:53:17
      Ich finde es wichtig und richtig, dass sie sich sofort entschuldigt hat auf der Pressekonferenz so, aber ansonsten war es für mich so was, wo ich so denke.
      0:53:17–0:53:17
      So.
      0:53:18–0:53:28
      Wer nicht sagt, dass man sich über so was ein bisschen freut im Fußball, den kann ich irgendwie oder die kann ich nicht so richtig ernst nehmen, weil das gehört nun mal eben auf eine Art dazu.
      0:53:28–0:53:38
      Und wie du schon sagtest, es sind jetzt keine Beleidigungen gefallen oder irgendwas, wo ich so sagen würde, das war jetzt aber komplett unter der Gürtellinie oder sowas.
      0:53:38–0:53:41
      Mara: Nö, also unter der Gürtellinie war es eben tatsächlich nicht.
      0:53:41–0:53:44
      Ich glaube, wenn nach einem.
      0:53:44–0:54:02
      Was hatten wir zuletzt bei den Männern beispielsweise DFB-Pokal finale SC Freiburg, Raba, Leipzig vorvergangene Saison, wenn Christian Streich da hinterher gesagt hätte und dann verlierst du gegen so eine zusammengekaufte Truppe, dann hätten hier wahrscheinlich auch einige gedacht Na ja, er hat ja recht.
      0:54:03–0:54:06
      Ist so dieses je nachdem man hat natürlich.
      0:54:06–0:54:17
      Das ist auch das, was sie in Ihrer ausführlichen Entschuldigung dann sagt, dass sie natürlich weiß, dass sie eine Vorbildfunktion hat und dass es eben Sachen gibt, die man in der Kamera sagt und Sachen, die man vielleicht nicht in der Kamera sagt.
      0:54:17–0:54:28
      Aber ich finde es schon auch wichtig festzuhalten, weil häufig solche Entschuldigungen halt, wenn überhaupt, dann nur kommen, wenn wirklich so richtig krasse und eben dann häufig auch beleidigende und diskriminierende Geschichten irgendwie gewesen sind.
      0:54:28–0:54:30
      Und das war es in diesem Fall eben nicht.
      0:54:30–0:54:35
      Also die Unterscheidung zu treffen, auch im Nachhinein, in der Bewertung, finde ich schon sehr wichtig.
      0:54:36–0:54:36
      Ja.
      0:54:37–0:54:45
      Annika: Ja, das ist die Art von Entschuldigung, die man vielleicht nicht unbedingt von der FIFA erwarten könnte oder Beteiligten dort.
      0:54:45–0:54:50
      Da ist es so, dass eine ganze Reihe neuer Komitees geplant wird.
      0:54:50–0:55:00
      Und zwar soll sich die Zahl von aktuell sieben auf mindestens 35 erhöhen plus eventuell sogar weitere, die dann direkt von Gianni Infantino benannt werden dürfen.
      0:55:00–0:55:03
      Warum ist das relevant oder interessant?
      0:55:03–0:55:15
      Ist es so, dass 2016 im Zuge von Antikorruptionsreformen, bei denen Gianni Infantino selbst Teil davon war, die anzuleiern und durchzuführen?
      0:55:15–0:55:32
      Viele oder eigentlich alle dieser Komitees abgeschafft worden waren, weil sich eben ergeben hatte, dass die ja ein ein Nährboden sind für ein Patronage System, also Gönnerschaft, und dass das eines der größten Probleme der Blatterära war.
      0:55:32–0:55:35
      Wir haben euch verlinkt, einen Artikel von pi news.
      0:55:35–0:56:00
      Da zitiere ich mal kurz draus Creating the new bodies could let FIFA award hundreds of expenses paid committee seats to soccer officials worldwide who will vote on the new rules at a Mai 17 meeting in Thailand The similar system white lysenas patronage to encourage loyalty derived in the presidency of Sepp Blatter was United from Office in 2015.
      0:56:00–0:56:17
      Also es geht eben um ja Plätze, die letztendlich dann ja auch immer gut bezahlt werden und dass man dafür dann eben so eine Art Loyalitäts oder Feudalsystem erzeugt, bei dem dann sich alle sagen so, hey, der Gianni Infantino bezahlt mich dafür, dass ich in diesem Komitee sitzen darf.
      0:56:17–0:56:23
      Also ist Gianni Infantino total cool und egal, was der anstellt, ich decke ihm auf jeden Fall immer, immer, immer, immer den Rücken.
      0:56:23–0:56:26
      Mara: Das wird bestimmt super.
      0:56:27–0:56:36
      Wir haben euch außerdem verlinkt, einen Instagrambeitrag von Roter Stern Leipzig, der jetzt schon ein bisschen älter ist.
      0:56:36–0:56:46
      Die haben schon seit März ein ziemliches Gerangel mit dem sächsischen Fußballverband, was das Spielrecht für Tian Spielerinnen angeht.
      0:56:46–0:57:04
      Und es ist sehr, sehr wichtig, finde ich, in was für einer Art und Weise sie dieses Thema öffentlich aufbereiten, weil es da einige Ungereimtheiten gibt über entzogene oder nicht zurückgegebene Spielrechtsfälle.
      0:57:05–0:57:12
      Große große Empfehlung, sich diese Instagram Story, diese Instagram Slides anzuschauen.
      0:57:12–0:57:16
      Und wir werden an dem Thema auch auf jeden Fall dranbleiben.
      0:57:16–0:57:19
      Die Berichterstattung ist jetzt schon ein bisschen länger her.
      0:57:19–0:57:20
      Tatsächlich.
      0:57:20–0:57:27
      Ihr wisst ja, wir haben zuletzt nicht jede Woche hier Podcast hat, aber wir wollten es euch als Thema auf jeden Fall mitgeben.
      0:57:27–0:57:27
      Ja.
      0:57:28–0:57:30
      Annika: Außerdem fand ich sehr wichtig.
      0:57:30–0:57:42
      Ich habe mitbekommen, es gibt eine Studie zu trans Frauen im Sport, die wurde gefördert durch das IOC und durchgeführt von Wissenschaftlerinnen der Universität Brighton.
      0:57:42–0:58:01
      Und die kommt zu dem Schluss, dass entgegen der häufigen Behauptungen von transfeindlichen Akteurinnen das muss man ja nicht beschönigen trans Frauen im Sport körperlich gegenüber Frauen benachteiligt sind, anstatt einen Vorteil zu haben, wie eben häufig behauptet wird.
      0:58:02–0:58:10
      Körperlich aktive trans Frauen schnitten bei bestimmten Herzkreislauf-Tests, die da durchgeführt wurden, schlechter ab als Cisfrauen.
      0:58:10–0:58:17
      Sie hätten außerdem weniger Kraft im unteren Körperbereich und hätten außerdem entgegen früherer Behauptungen dieselbe.
      0:58:17–0:58:19
      Knochendichte wie cis Frauen.
      0:58:20–0:58:27
      Die Knochendichte zur Erklärung ist etwas, das immer in, also medizinisch wissenschaftlich in Verbindung mit Muskelkraft gebracht wird.
      0:58:28–0:58:43
      Die Forschenden kamen dann zu dem Schluss, dass es sich um einen ersten wissenschaftlichen Hinweis darauf handele, dass von generellen Ausschlüssen von trans Frauen aus Sportwettbewerben für Frauen abzusehen sei, weil dafür die Grundlage fehle.
      0:58:43–0:58:46
      Das ist ja leider etwas, das wir zuletzt vermehrt gesehen haben.
      0:58:47–0:58:58
      Da es sich um die erste solche Studie mit Teilnehmerinnen nach einer Hormontherapie handelte, empfehlen die Wissenschaftlerinnen weitere Studien für spezielle Cases.
      0:58:58–0:59:01
      Und dann auch eine Anmerkung von mir.
      0:59:01–0:59:14
      Diese Studie wurde zuerst exklusiv vorgestellt im Telegraph und ich fand das einfach nur also sehr, ich weiß nicht ironisch oder sarkastisch.
      0:59:14–0:59:31
      Es hat jedenfalls in mir keine positiven Gefühle hervorgerufen, weil der Telegraph eine der Zeitungen aus Großbritannien ist, der sehr viel dieses Bothsiderism Berichterstattung macht und eben auch schon krass viele transfeindliche Artikel drin hatte.
      0:59:32–0:59:39
      Und dass die dann ausgerechnet die waren, die exklusiv zuerst über diese Studie berichten durften, fand ich irgendwie scheiße.
      0:59:39–0:59:40
      Auf gut Deutsch gesagt sche*ße.
      0:59:40–0:59:45
      Deswegen habe ich euch lieber die original Studie rausgesucht und hier verlinkt.
      0:59:46–0:59:48
      Die könnt ihr euch einfach als PDF runterladen.
      0:59:48–0:59:56
      Es ist dann natürlich immer so ein bisschen technisch und auf Englisch, aber da könnt ihr richtig einen richtigen Deep Dive machen, wenn ihr da Bock drauf habt.
      0:59:56–0:59:57
      Mara: Genau.
      0:59:57–0:59:59
      Und einen Dive over.
      0:59:59–1:00:01
      Den großen Teich macht Ann-Katrin Berger.
      1:00:01–1:00:11
      Die verlässt nämlich Chelsea und wechselt zu Gotham in die NWSL, kommt nach einer zuletzt ja etwas merkwürdigen Situation der Torhüterin bei Chelsea.
      1:00:11–1:00:14
      Wobei man sich ja vielleicht hätte vorstellen können.
      1:00:14–1:00:17
      Jetzt, wo Emma Hayes geht, bleibt sie am Ende vielleicht doch.
      1:00:17–1:00:22
      Aber sie wird ihre Gründe haben, warum sie dann jetzt in die NWSL geht.
      1:00:22–1:00:29
      Aber sie kann dann trotzdem nicht von Emma Hayes für das US Nationalteam nominiert werden, auch wenn sie in Amerika spielt.
      1:00:30–1:00:32
      Kleiner Scherz am Rande.
      1:00:32–1:00:34
      Ist mir nur gerade aufgefallen, als ich.
      1:00:34–1:00:40
      Annika: Wenn wir dann schon bei bei Dingen am Rande sind, habe mich natürlich gefragt, was ist dann eigentlich mit Jess Carter?
      1:00:40–1:00:46
      Ist also die ja dann Stand jetzt erstmal bei Chelsea weiterspielt und bleibt, aber man wird sehen.
      1:00:47–1:00:48
      Mara: Ja.
      1:00:48–1:00:50
      Und apropos sehen.
      1:00:50–1:00:56
      Wir haben jetzt Empfehlungen für euch zum Anschauen, Durchlesen und Anhören.
      1:00:57–1:00:59
      Nämlich die Lese und Hörempfehlungen der Woche.
      1:00:59–1:01:01
      Einmal reichen wir euch noch nach.
      1:01:01–1:01:09
      Eine Empfehlung, die jetzt mit Fußball nicht unbedingt was zu tun hat, aber die wir euch trotzdem nicht vorenthalten wollen.
      1:01:09–1:01:15
      Und zwar kommt sie von Pina, die ihr ja auch bei uns und bei Max immer mal schon mitbekommen habt.
      1:01:15–1:01:21
      Eine sehr treue Hörerin und auch ja, wie sagt man Feedbackerin.
      1:01:21–1:01:29
      Und sie hat uns von SWR zwei Leben ein Feature geschickt behindert in der Öffentlichkeit, was Deutsche von den Briten lernen können.
      1:01:29–1:01:32
      Und das legen wir euch sehr ans Herz.
      1:01:33–1:01:34
      Ja, dann.
      1:01:34–1:01:45
      Annika: Haben wir hier außerdem einen Artikel von der Washington Post darüber, dass studentische Athletinnen mit Hunden aus dem Tierheim rennen gehen, laufen gehen.
      1:01:45–1:02:01
      Mara: Der Artikel ist so unfassbar wholesome und ich weiß nicht, wer von euch regelmäßig die Washington Post liest, aber die haben immer also so verkürzt übersetzt so was wie die gute Nachricht des Tages, der Woche oder was auch immer in ihren Newslettern.
      1:02:01–1:02:14
      Und das war eben dieser Text darüber, wie die studentischen Athletinnen sich in bestimmten Phasen des Semesters nicht motiviert bekommen, eben regelmäßig ihre Läufe zu machen.
      1:02:14–1:02:18
      Und was sich so die unterschiedlichen Coaches einfallen lassen, um das zu verbessern.
      1:02:18–1:02:29
      Und ein Coach hat tatsächlich so eine Partnerinnenschaft mit dem Local Shelter gestartet, wo sich dann die Studis eben Hunde für ihre Läufe ausleihen konnten.
      1:02:29–1:02:34
      Und für die Hunde war es total toll und für die jungen Sportlerinnen eben auch.
      1:02:34–1:02:41
      Und da sind dann oft wie so Freundschaften fürs Leben entstanden und natürlich also auch wenn es Hunde waren und keine Katzen.
      1:02:41–1:02:42
      Ich fand es extrem niedlich.
      1:02:45–1:02:46
      Annika: Ja, ich muss mir den selber noch angucken.
      1:02:46–1:02:48
      Ich bin ja eher so Teamdog.
      1:02:52–1:02:52
      Mara: Ja, dann.
      1:02:52–1:03:00
      Annika: Empfehlen wir euch aus ganz tiefstem Herzen die Folge Die 45 Nummer 91.
      1:03:00–1:03:03
      Da hat Nina nämlich mit Stefanie Klug gesprochen.
      1:03:04–1:03:08
      Es geht unter anderem um das Thema Depressionen im Fußball.
      1:03:09–1:03:11
      Wie sie selber für sich damit umgegangen ist.
      1:03:12–1:03:21
      Auch, was für Schwierigkeiten sie bei einzelnen Vereinen teilweise vorgefunden hat, wie da nicht gut mit ihr umgegangen wurde.
      1:03:21–1:03:22
      Aber dann.
      1:03:22–1:03:23
      Ich finde, wenn man diese Folge hört.
      1:03:23–1:03:37
      Also bei mir hat es ausgelöst erstens, dass ich sie als sehr, sehr coole, starke Person empfinde, andererseits zweitens dann aber auch, dass ich so denke Hey, Carl Zeiss Jena macht ganz schön viele Dinge, sehr, sehr gut und sehr, sehr richtig.
      1:03:37–1:03:42
      Wenn ihr genau verstehen wollt, was ich damit meine, dann hört euch auf jeden Fall diese Folge an!
      1:03:42–1:03:45
      Mara: Ja, das war sehr großartig.
      1:03:45–1:03:47
      Kann man gar nicht oft genug betonen.
      1:03:48–1:03:58
      es gibt in Großbritannien ja die Organisation Women in Football, über die wir hier an der einen oder anderen Stelle auch schon mal gesprochen haben.
      1:03:58–1:04:20
      Die haben manchmal bei sich so Gastbeiträge und aktuell haben sie ein Gastfeature, in dem es um She Kicks geht, wo also schon zu einer Zeit als Berichterstattung über Frauen im Fußball noch sehr ich sag mal rudimentär war, die Spielerinnen und ihr Spiel eben sehr ausführlich behandelt wurden.
      1:04:20–1:04:23
      Und ich habe das sehr, sehr gerne gelesen.
      1:04:23–1:04:37
      Und ein Zitat, was aus dem Text auch herausgestellt ist, lautet Certain players and Coaches remembers the light She Kicks try to shine upon them and their peers when the game was largely in the dark.
      1:04:37–1:04:38
      Also große Leseempfehlung.
      1:04:39–1:04:41
      Annika: Ja, dann habe ich noch eine Empfehlung zum Hören.
      1:04:42–1:05:01
      Dafür möchte ich aber sagen, dass ihr unbedingt die Contentwarnings beachten sollte, die lauten sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung und auch noch mal die Contentwarnings innerhalb der Folge, weil es einen sehr expliziten Teil gibt, in denen ich aber tatsächlich sehr wichtig finde.
      1:05:02–1:05:12
      Und zwar ist es die WDR fünf Sport Inside Podcastfolge zum Prozess vor dem Landgericht München gegen einen Jugendtrainer, der jetzt auch verurteilt wurde.
      1:05:13–1:05:22
      Und der Podcast erzählt einerseits, was ihm vorgeworfen wurde von den verschiedenen Jugendspielern, wie dieser Prozess verlaufen ist.
      1:05:22–1:05:31
      Aber es geht eben dann auch darum, was es eigentlich für Strukturen gibt oder nicht gibt, um Jugendspieler im Fußball zu schützen.
      1:05:32–1:05:36
      und was, worauf Eltern vielleicht auch achten können.
      1:05:37–1:05:40
      Es ist ein sehr schweres Thema.
      1:05:40–1:05:42
      Es ist auch, finde ich, eine sehr schwer anzuhörende Folge.
      1:05:42–1:05:44
      Ich finde es aber extrem wichtig.
      1:05:45–1:05:55
      Mara: Ja, und abschließend haben wir noch mal von Women in Football einen kleinen, ja einfach nur so aufbauenden, mutmachenden Clip.
      1:05:56–1:06:08
      Der heißt We Are Here und zeigt einfach sehr, sehr schön in aller Kürze, aber trotzdem irgendwie berührend, wo im Fußball Frauen sowieso überall unterwegs sind.
      1:06:08–1:06:14
      Und ich finde immer, so was hat so ein bisschen was oder nicht nur so ein bisschen was.
      1:06:14–1:06:20
      Ich finde immer, so was hat so was empowerndes, weil die Message schon sehr klar so dieses ist.
      1:06:20–1:06:26
      Es gibt immer noch genügend Posten, die uns hier nicht wollen, die nicht wollen, dass wir hier reinkommen.
      1:06:26–1:06:30
      Aber wir sind längst da und ihr kriegt uns hier auch nicht mehr raus.
      1:06:30–1:06:36
      Und damit kommen wir zu unserer Lieblingskategorie.
      1:06:36–1:06:39
      Musik: Und hier für euch der Kackspecht der Woche.
      1:06:41–1:06:43
      Annika: Ja, den Kackspecht der Woche.
      1:06:43–1:06:48
      Ich fange einfach mal an, verleihen wir in dieser Sendung an Stoke City.
      1:06:48–1:07:00
      Beziehungsweise eigentlich muss man eher sagen, die schlechten Strukturen in den unteren Ligen des Fußballs und ganz speziell in den unteren Ligen des Fußballs der Frauen.
      1:07:00–1:07:05
      Man könnte noch einschränken auf England, aber ich glaube, das muss man gar nicht tun.
      1:07:05–1:07:10
      Es geht um Kayleigh McDonald, die sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat.
      1:07:10–1:07:25
      Sie ist eben Spielerin von Stoke City und sie ist über den Verein nicht abgesichert, weshalb sie zunächst für ihre Kreuzbandop selbst zahlen sollte, worüber sie selbstverständlich sehr, sehr verzweifelt war.
      1:07:25–1:07:30
      Es hat sie in eine regelrechte Krise Lebenskrise gestürzt.
      1:07:30–1:07:38
      Sie hat ein langes Posting dazu gemacht, weil sie ein Crowdfunding aufgesetzt hat, denn sie selbst kann sich diese Operation überhaupt nicht leisten.
      1:07:38–1:07:50
      Der Verein hat sie beim NHS, das ist ja in Großbritannien, das ja die Gesundheitsversorgung auf die Warteliste gesetzt für eine Kreuzband-OP.
      1:07:50–1:07:54
      Auf der hätte sie noch lange, lange, lange draufgestanden, bis sie dran gekommen wäre.
      1:07:54–1:07:58
      Und um eben schneller dran zu kommen, hat sie das Crowdfunding aufgesetzt.
      1:07:58–1:08:10
      Hat da einen sehr langen Beitrag natürlich dazu geschrieben, wie es überhaupt dazu kommt, in welche schreckliche Situation sie da gebracht wird, was das alles mit ihrem Leben macht und in ihr auslöst.
      1:08:10–1:08:19
      Und es gab daraufhin dann erst in den sozialen Medien und dann auch in den traditionellen Medien Aufmerksamkeit für dieses Thema.
      1:08:19–1:08:26
      Und dann letztendlich hat der Verein jetzt doch bekannt gegeben, die OP Kosten für sie zu übernehmen.
      1:08:26–1:08:38
      Wir verlinken einen Artikel dazu im Guardian, aber es ist einfach, dass es überhaupt erst soweit kommen muss, dass sie überhaupt erst wochenlang sich in dieser Situation befinden muss.
      1:08:38–1:08:40
      Ist einfach ein absolutes Unding.
      1:08:40–1:08:45
      Also das kann so einfach überhaupt nicht funktionieren.
      1:08:45–1:08:50
      Vor allem ist jetzt Stoke City ja auch nicht einfach irgendein kleiner Dorfverein oder sowas.
      1:08:50–1:08:54
      Das ist ein Verein mit sehr, sehr viel Geld dahinter.
      1:08:54–1:09:00
      Die haben wie fast alle Vereine in England einen fetten Investor dahinter stecken.
      1:09:00–1:09:12
      Da ist das Geld für solche Sachen mal locker da und dass man dann eben sagt so, ach, na ja, ihr seid die Frauen und ihr spielt in einer der unteren Ligen, Ihr braucht ja keine Gesundheitsversorgung, das ist einfach eine reine Katastrophe.
      1:09:12–1:09:26
      Mara: Ja, das ist absolut so, dem habe ich auch eigentlich überhaupt nichts hinzuzufügen, außer dass das einfach eine positive Entwicklung durch die sozialen Medien für den Fußball der Frauen ist.
      1:09:26–1:09:43
      Dass das so eine Form von Selbstermächtigung ist, weil ohne die Möglichkeit, dass auf diese Art und Weise öffentlich zu machen und dadurch ja letztlich auch einen gewissen öffentlichen Druck auf den Verein auszuüben, der dann natürlich auch nicht irgendwie schlecht dastehen möchte, werden solche Dinge früher so wahrscheinlich eben nicht gelaufen.
      1:09:43–1:09:49
      Ja, liebe Annika, schön war es mal wieder mit dir nach unserer Pause.
      1:09:49–1:09:54
      Wir hoffen, ihr, liebe Hörerinnen, habt es genauso genossen wie wir.
      1:09:54–1:10:09
      Wir sind jetzt vor allen Dingen, bis wir dann irgendwann mal Richtung einer Sommerpause schielen, in der wir uns um organisatorische Dinge wie eine Finanzierung des Podcasts und der Bolztribüne und die Gründung einer GbR und sowas kümmern müssen.
      1:10:11–1:10:17
      Erstmal wieder wöchentlich für euch da und freuen uns, wenn ihr auch für uns da seid.
      1:10:17–1:10:35
      Zum Beispiel indem ihr uns Bewertungen und Sternchen auf den Plattformen eures Vertrauens hinterlasst, in dem ihr unsere Beiträge teilt und empfehlt, uns gerne mit Rückmeldungen überhäuft und natürlich auch gerne unser Kaffee Tässchen Kaffee Käffchen.
      1:10:35–1:10:36
      Wie sagt man unsere Kaffeekasse?
      1:10:36–1:10:38
      Also ihr wisst schon, ihr dürft uns auch Geld schicken.
      1:10:40–1:10:41
      Wir hören uns nächste Woche wieder.
      1:10:41–1:10:43
      Annika: Macht's gut, ihr Lieben.

      Der Beitrag #47 Als Mama im Fußball erschien zuerst auf Becker & Pfeiffer.

      1 hr 12 min
    • #46 Kackspecht-Schwarm

      Womöglich liegt es daran, dass wir zwei Wochen nicht auf Sendung waren, aber diesmal könnten wir den Kackspecht drei-bis neun Mal vergeben. Nicht nur ist Dani Alves derzeit dank Kaution auf freiem Fuß, Luis Rubiales fällt auch durch niederträchtige Methoden auf, der Women’s Africa Cup of Nations steht auf der Kippe, problematische Trainer üben nach wie vor ihre Jobs im Fußball der Frauen aus – und von Hervé Renard fangen wir gar nicht erst an. Daneben haben wir euch Links zu Ministern mit Patriotismusvermissung gesammelt, in die Sendung hat es der neue DFB-Ausstatter Nike aber nicht geschafft.

      Dafür stellen wir euch neben den Lese- und Hörempfehlungen für andere Journalist*innen diese Woche am Ende recht ausführlich vor, was wir zuletzt so auf der BOLZTRIBÜNE gemacht haben. Wir sind sehr glücklich über unsere tollen Kooperationspartner*innen und freuen uns, wenn ihr dem Portal folgt und die Podcasts und Texte hört und lest.

      Der Kackspecht geht diese Woche an Leute, die behaupten, Politik habe im Fußball nichts verloren – nur um ihn dann für ihre eigene Agenda zu nutzen. Merke, keine Politik heißt für solche Personen immer, keine Politik neben ihrer eigenen.

      Becker & Pfeiffer is a labor of love, aber wenn es euch möglich ist, freuen wir uns, wenn ihr den Podcast und unsere Bolztribüne mit einem kleinen Beitrag unterstützt. Außerdem freuen wir uns immer über euer Feedback. Und wenn euch die Sendung gefällt, hinterlasst uns doch eine Rezension und Sterne auf der Plattform eures Vertrauens. Wir hören uns.

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      Shownotes/Links/Quellen
      • DFB wechselt den Ausstatter: Nike wird ab 2027 bis 2034 alle Nationalteams des DFB ausrüsten https://www.dfb.de/news/detail/nike-wird-neuer-dfb-ausruester-ab-2027-259898/
        Nach Informationen des Handelsblatts soll der Konzern mehr als 100 Millionen Euro pro Saison zahlen – und damit doppelt so viel wie Adidas bislang
        https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/sponsoring-nike-feiert-politik-zuernt-dfb-bruch-mit-adidas-schlaegt-hohe-wellen/100026606.html
        Über Parteigrenzen hinweg bemängeln Minister “fehlenden Patriotismus”
        https://www.instagram.com/p/C40PmF1tGnN/
        Adidas produziert zu 78% in Asien, fast 90% der Mitarbeiter*innen werden außerhalb von Deutschland beschäftigt
        https://www.instagram.com/p/C474UIbOj9b/?igsh=cHU5OTlucXVsMmV6
      • Dani Alves ist auf Kaution frei, er muss seine Pässe abgeben und 1x pro Woche vor Gericht erscheinen
        https://www.sport1.de/news/internationaler-fussball/2024/03/kaution-gezahlt-alves-darf-gefangnis-verlassen
        Außerdem gibt es Wirbel um ein angebliches Interview, in dem er sich auch locker-flockig zum Fall geäußert haben soll
        https://www.sport1.de/news/fussball/2024/04/fake-zitate-dani-alves-dementiert-angebliches-interview
      • Von wem stammt das Geld? Auch darüber wird in Spanien spekuliert. Immerhin, die Familie Neymar zahlt nicht mehr für ihn
        https://www.spiegel.de/sport/fussball/verurteilter-ex-fussballprofi-neymars-vater-will-dani-alves-nicht-weiter-unterstuetzen-a-9b728367-5032-476e-b93b-890628c05eb6
        https://www.instagram.com/p/C4yJHzmO3Ma/
      • Die Causa Robinho: Wegen der Beteiligung an einer Gruppenvergewaltigung 2013 schuldig gesprochen, bis heute auf freiem Fuß …
        https://www.zeit.de/sport/2024-03/robinho-haftstrafe-gruppenvergewaltigung-brasilien
      • Kein Women’s Africa Cup of Nations in 2024? Turnier wurde 2022 erneut an Marokko vergeben, aber seit zwei Jahren keinen Slot im Jahreskalender
        https://www.theguardian.com/football/2024/apr/04/africa-female-players-excelling-no-wafcon-2024-would-be-travesty-moving-the-goalposts 
      • Luis Rubiales vor Gericht
        1. Übergriff gegen Jennifer Hermoso
        https://www.relevo.com/futbol/rubiales-utilizo-audios-entorno-ivana-20240407012911-nt.html
        2. Korruption
        https://taz.de/Korruptionsskandal-um-Rubiales/!5999275/
        https://www.sportschau.de/fussball/luis-rubiales-spanien-festnahme-100.html 
      • Zambia – Marokko 1:2 (Hinspiel): Duell der problematischen Trainer – Siegerinnen kommen in die dt. Olympia-Gruppe
        https://twitter.com/CalvinChikenge/status/1775959301451850065
        https://bolanews.co/soccer/womens-football/copper-queens-lose-at-home-to-morocco-mwape-still-hopeful-for-olympic-qualification/ 
      • Nigeria – Südafrika 1:0 (Hinspiel): Nigeria gewinnt durch einen verwandelten Elfmeter von Rasheedat Ajibade in der 42. Minute
        https://www.afrik-foot.com/en-ng/desiree-ellis-abuja-super-falcons
        https://www.afrik-foot.com/en-ng/super-falcons-south-africa-takeaways
        https://www.afrik-foot.com/en-ng/randy-waldrum-satisfied-with-super-falcons-vs-banyana-banyana 
      • Kontrollausschuss beantragt (Mitte März) Geldstrafen für Flummis und Schokotaler während der Proteste gegen den Invstor*innen-Einstieg
        https://www.dfb.de/news/detail/fliegende-flummis-und-tennisbaelle-kontrollausschuss-beantragt-geldstrafen-259794/
      • Common Goal und Better Help bieten Fans zum Einstieg einen Monat kostenlose Therapie an
        https://www.betterhelp.com/commongoal/
      • Rebecca Welch, erste Schiedsrichterin, die in der Premier League ein Spiel geleitet hat, kommt in die Hall of Fame des National Football Museum
        https://www.beinsports.com/en-nz/football/articles/rebecca-welch-to-be-inducted-into-national-football-museums-hall-of-fame-2024-03-08
      • Carin Bakhuis verlässt nach Ende der Saison den SV Meppen und wird Teil des Staffs von Tommy Stroot beim VfL Wolfsburg als Co-Trainerin
        https://www.svmeppen.de/post/carin-bakhuis-wechselt-im-sommer-zum-vfl-wolfsburg 
      • Hervé Renard möchte seinen Vertrag nicht verlängern
        https://www.goal.com/en-cm/lists/herve-renard-no-intention-continuing-france-women-head-coach-paris-olympics/blt128e9fd734217ff5
        Er macht keinen Hehl daraus, dass er bei der WM 2026 der Männer als Trainer dabei sein möchte
        https://www.lequipe.fr/Football/Actualites/Herve-renard-j-ai-dans-un-coin-de-ma-tete-la-coupe-du-monde-2026/1457333 
      • Spielerinnen der Eredivisie haben ein Statement veröffentlicht, indem sie ein Mindestgehalt für alle Spielerinnen der Liga fordern
        https://www.vrouwenvoetbalnieuws.nl/eredivisiespeelsters-komen-in-opstand-we-vragen-geen-miljoenen/
        https://www.vi.nl/nieuws/opstand-in-vrouwenvoetbal-betaald-voetbal-is-betaald-worden 
      • Frauenabteilung St. Pauli wurde vom DFB-Sportgericht zu 15.000 Euro Strafe verurteilt wegen Pyro beim Derby, Abteilung sammelt Geld
        https://usp.stpaulifans.de/2024/03/spendensammlung-2/ 
      • Wikipedia edit-a-thon event von Angel City FC und dem LA library für Einträge über weibliche und nicht-binäre Fußballer*innen, Teams und Trainer*innen
        https://www.thegistsports.com/article/angel-city-fc-kicks-off-wikipedia-edit-a-thon-event-in-la/
      • Paula and Page Malau-Aduli sind die ersten Zwillinge, die bei einem Spiel in der Australian A-league Women gemeinsam im Ref-Team stehen
        https://knewsonline.com/twin-power-paula-and-page-malau-aduli-make-history-in-australian-football-officiating
      • Petra Tabarellis Nachspielzeiten: Als der Strafraum nur eine Abstandsmarkierung war
        https://bolztribuene.de/2024/03/22/als-der-strafraum-nur-ein-abstandsmarkierungen-war/
      • Die Lese- und Hör-Empfehlungen: Rory Smith zum Stand der Dinge im deutschen Fußball der Männer
        https://messaging-custom-newsletters.nytimes.com/dynamic/render
      • Expected Own Goals (bester Podcast-Name ever)
        https://podcasts.apple.com/us/podcast/expected-own-goals/id1698924172
      • What are the differences between managing male and female footballers?
        https://theathletic.com/5359583/2024/03/22/men-women-managing-players/
      • LFootball hat zum 40-jährigen Jubiläum der Italienerinnen an der EM 1984 einen schönen Überblick über diese Zeit
        https://www.lfootball.it/2024/04/storia-di-40-anni-degli-europei-di-calcio-femminile 
      • Die Lese- und Hör-Empfehlungen auf der BOLZTRIBÜNE: Die aktuelle Folge “Die 45” – eigentlich immer, aber heute mal mit Hinweis
        https://bolztribuene.de/category/podcasts/die-45/
      • Bei uns gibt’s jetzt schöne alte ballesterer-Texte als Archivperlen und Auszüge aus neuen Texten exklusiv online
        https://bolztribuene.de/author/ballesterer/
      • Spannende aktuelle Folge von “Legende verloren”, die jetzt auch bei der BOLZI sind
        https://bolztribuene.de/category/podcasts/legende-verloren/
      • Text von Mara zu den US-Frauen und dem Allyship zu LGBTQIA+
        https://bolztribuene.de/2024/04/04/us-frauen-nationalteam-die-eigenen-werte-erhalten-und-weitergeben/
      • Interview Annika mit Miray Cin …
        https://web.de/magazine/sport/fussball/bundesliga/duisburgs-miray-cin-interview-verlieren-39505564
      • … und der Long Read zum MSV Duisburg auf der Bolzi, wo es auch um die tiefer liegenden Problematiken im Verein geht
        https://bolztribuene.de/2024/04/05/miray-cin-im-interview/ 
      • Petras web.de-Kolumne zum Streik der MLS-Schiedsrichter*innen
        https://bolztribuene.de/2024/04/04/der-streik-der-mls-schiedsrichterinnen/
      • Maras Text zu den DFB-Frauen und der Rolle von Maren Meinert
        https://bolztribuene.de/2024/04/06/dfb-frauen-dazwischentage-mit-horst-hrubesch-warten-auf-wueck-und-meinert/
      • Kackspecht der Woche: Wie der Fußball politisch instrumentalisiert wird von Leuten, die behaupten, Politik habe im Fußball nichts verloren
        1. Französischer Fußballverband reagiert auf Proteste und schafft das Trikot ab, auf dem die Rückennummern in Regenbogenfarben zu lesen waren
        https://www.tagesspiegel.de/sport/das-ist-ein-gefahrlicher-ruckschritt-franzosischer-fussballverband-reagiert-auf-protest–und-schafft-regenbogen-trikots-ab-11464049.html
        2. Verband mit “allgemeinen Rahmenbedingungen” zum Fastenmonat Ramadan, Verbandspräsident: Spieler sollen in der spielfreien Zeit fasten
        https://www.footmercato.net/a264409679999076139-la-federation-francaise-de-football-tape-du-poing-sur-la-table-sur-la-polemique-du-ramadan
      • 3. Verbot des Hijab
        https://www.reuters.com/world/europe/top-french-court-upholds-ban-wearing-hijab-during-soccer-games-2023-06-29/
        4. Make no mistake: Die Causa Rüdiger und wie der Fußball(er) für diese Debatte instrumentalisiert wird, geht in dieselbe Richtung …
        https://taz.de/Islamismus-Vorwurf-im-Fussball/!5997781/
      • Transkription der Episode anzeigen

        0:00:14–0:00:16
        Musik: Becker und Pfeiffer.
        0:00:16–0:00:18
        Musik: Der Fußballpodcast.
        0:00:22–0:00:29
        Annika: Ja, hallo und herzlich willkommen nach einer diesmal etwas längeren Pause bei Becker & Pfeiffer - Der Fußballpodcast.
        0:00:29–0:00:35
        Annika: Ich bin Annika Becker und hier sitzt mit mir, ihr kennt das schon wie immer die wunderbare Mara Pfeiffer.
        0:00:35–0:00:36
        Annika: Hallo, Mara.
        0:00:37–0:00:38
        Mara: Hallo, wunderbare Annika.
        0:00:38–0:00:40
        Mara: Hallo, wunderbare Zuhörer*innen.
        0:00:40–0:00:42
        Mara: Wir freuen uns sehr, wieder da zu sein.
        0:00:42–0:00:45
        Mara: Heute, bevor wir nächste Woche noch mal aussetzen.
        0:00:45–0:00:51
        Mara: Und weil wir doch keine Zeit haben, erspare ich euch heute auch jegliche Zahlenspiele.
        0:00:51–0:00:53
        Mara: Wir werden die Sendung etwas...
        0:00:53–0:00:57
        Mara: Die Annika zieht schon die Augenbrauen hoch, weil sie nicht glauben kann, dass ich auf Zahlenspiele verzichte.
        0:00:59–0:01:09
        Annika: Eigentlich wollte ich mit dir zum Einstieg "Wer bin ich?" spielen, dass du, na sagen wir mal maximal fünf Fragen hast, zu erraten, wer du jetzt bist.
        0:01:11–0:01:12
        Mara: Und wer wäre ich dann gewesen?
        0:01:12–0:01:13
        Mara: Rudi Völler oder was?
        0:01:13–0:01:14
        Mara: Ja.
        0:01:15–0:01:16
        Annika: Genau!
        0:01:16–0:01:19
        Annika: Deswegen wäre das sehr zeitsparend über die Bühne gegangen.
        0:01:19–0:01:19
        Annika: (Lachen)
        0:01:22–0:01:23
        Mara: Fantastisch (Lachen).
        0:01:23–0:01:28
        Mara: Ja, also, ich habe verlängert mit der Bolztribüne bis mindestens 2026.
        0:01:28–0:01:30
        Mara: Heute Morgen, spontan.
        0:01:30–0:01:36
        Mara: Wir machen heute ein bisschen eine andere Sendung, als ihr das sonst von uns gewohnt seid.
        0:01:36–0:01:56
        Mara: Wir werden nicht zwei, drei größere Themen im Blog machen und dann die wie immer viel zu lang geratenen Blitznews, sondern wir werden so einen Mischmasch machen aus Meldungen, die uns wichtig sind, aus den beiden Wochen, in denen wir jetzt ausgesetzt haben und aus dieser Woche und die alle in so einer Mittellänge mit euch besprechen.
        0:01:57–0:02:04
        Mara: Nächste Woche setzen wir dann noch mal aus, weil das terminlich aus verschiedenen Gründen sich nicht anders machen lässt.
        0:02:04–0:02:08
        Mara: Und dann sind wir wie ihr vielleicht schon auf Instagram, BlueSky usw.
        0:02:08–0:02:08
        Mara: gesehen habt.
        0:02:08–0:02:18
        Mara: Hoffentlich Stand jetzt, wie das im Fußball sich mal so schön etabliert hat, vor einiger Zeit Grüße an Niko Kovac wieder wöchentlich für euch da.
        0:02:18–0:02:19
        Mara: Genau.
        0:02:19–0:02:27
        Mara: Und bevor wir loslegen, wollte die Annika noch unsere Danksagung in die Welt lassen.
        0:02:27–0:02:34
        Annika: Genau die geht nämlich an zwei, die in schöner Regelmäßigkeit uns finanziell unterstützen.
        0:02:34–0:02:37
        Annika: Und zwar einmal an Oskar und an Ruth.
        0:02:37–0:02:40
        Annika: Vielen lieben herzlichen Dank dafür an euch beide.
        0:02:40–0:02:49
        Mara: Genau, Und eine Sache können wir vielleicht noch kurz sagen: Wir sind einen Schritt weiter bei der Frage, wie ihr uns künftig finanziell unterstützen könnt.
        0:02:49–0:02:54
        Mara: Wahrscheinlich, bis wir das alles so durch haben, wird es Sommerpause werden.
        0:02:54–0:02:59
        Mara: Aber wir sind zumindestens mal hinter den Kulissen einen Schritt weitergekommen.
        0:02:59–0:03:06
        Mara: Und dann würde ich sagen, wir sparen uns diesmal auch ganz zeitschonend die Fußballwoche.
        0:03:06–0:03:08
        Mara: Zumal es ja dann jetzt auch drei Fußballwochen wären.
        0:03:08–0:03:16
        Mara: Sagen einfach nur Abstiegskampf ist on und Aufstiegskampf auch und schauen in unsere Themen.
        0:03:17–0:03:18
        Mara: Liebe Annika.
        0:03:18–0:03:28
        Annika: Was ein potenzieller Kackspecht irgendwann noch werden könnte, ist die Tatsache, dass es vielleicht in diesem Jahr keinen Women's Africa Cup of Nations geben wird.
        0:03:28–0:03:39
        Annika: Der findet ja alle zwei Jahre statt und wurde zuletzt im Jahr 2022 in Marokko gespielt und dann in dem Jahr auch erneut wieder an Marokko vergeben.
        0:03:39–0:03:56
        Annika: Es hat aber seit zwei Jahren einfach niemand sich darum gekümmert, einen Zeitslot im Jahreskalender für dieses Turnier festzulegen, das dieses Jahr stattfinden soll Und deswegen wird das das Turnier stattfindet immer unwahrscheinlicher.
        0:03:56–0:04:03
        Annika: Wir verlinken euch dazu einen Artikel im Guardian, wo verschiedene Personen anonym Stellung dazu beziehen.
        0:04:03–0:04:27
        Annika: Nationalverbände der verschiedenen Länder des afrikanischen Kontinents, die qualifiziert werden, sowie Trainerinnen kritisieren, dass selbst wenn jetzt noch ein Zeitfenster gefunden würde, die meisten Vereine ihre Spielerinnen nicht abstellen würden, weil das eben nicht so eingeplant war und die dann natürlich auch planen müssen und ja auch so Belastungssteuerung über einen längeren Zeitraum betrachten müssen.
        0:04:27–0:04:28
        Annika: Usw.
        0:04:28–0:04:36
        Annika: Die Confederation of African Football ja soll sich nicht richtig dafür eingesetzt haben, dass das Turnier stattfinden könne.
        0:04:36–0:04:39
        Annika: Der Präsident wollte sich auch nicht dazu äußern.
        0:04:39–0:05:04
        Annika: Das an sich ist eigentlich schon ein Skandal, aber es ist dann doch mal ja ganz besonders bitter vor dem Hintergrund, dass also wir in Europa, wir haben hier die EM 2022 in England gefeiert und auf genau die gleiche Art und Weise wurde aber eben auch dieser Africa Cup of Nations 2022 gefeiert, weil das einfach ein riesiges Aushängeschild von Turnier war.
        0:05:04–0:05:16
        Annika: Das war extrem erfolgreich, das war gut besucht, das wurde auch gut verfolgt und war sportlich halt eben auch ein Aushängeschild, was sich dann ja in der, also bei der WM 2023 auch sofort geführt hat.
        0:05:16–0:05:20
        Annika: Und man will natürlich da auch, genau wie das hier in Europa.
        0:05:20–0:05:27
        Annika: Auch ist, diesen Schwung jetzt mitnehmen und irgendwie weitermachen und hätte dafür einfach extrem gerne dieses Turnier.
        0:05:28–0:05:36
        Annika: Und ja, wenn das nicht stattfindet und dieser Aufwind halt so verpuffen lassen wird, dann ist das einfach nur extrem schlecht.
        0:05:36–0:05:44
        Mara: Da sieht man mal wieder, dass diese Tatsache, dass diese Themen viel, viel, viel zu spät erst angefasst und entschieden werden.
        0:05:44–0:05:49
        Mara: Ist ja auch eine Thematik, die man hier immer wieder hat bei der Vergabe von Turnieren einfach ein großes Problem.
        0:05:49–0:05:55
        Mara: Nach wie vor ist im Fußball der Frauen auch ein großes Problem.
        0:05:55–0:05:59
        Mara: Ist die Tatsache, dass Dani Alves auf Kaution frei ist.
        0:05:59–0:06:08
        Mara: Wir hatten, wenn ich mich nicht ganz falsch erinnere, schon mal auf das Thema hingewiesen, dass das eben zur Debatte stand.
        0:06:08–0:06:14
        Mara: Für 1 Million € konnte er trotz der Verurteilung wegen einer Vergewaltigung frei kommen.
        0:06:14–0:06:17
        Mara: Eben so lange, bis der Berufungsprozess abgeschlossen ist.
        0:06:17–0:06:23
        Mara: Er musste seine beiden Pässe abgeben, weil natürlich Fluchtgefahr nach Brasilien besteht.
        0:06:23–0:06:26
        Mara: Vor allen Dingen deswegen, weil Brasilien nicht ausliefert.
        0:06:26–0:06:29
        Mara: Und er muss einmal pro Woche vor Gericht erscheinen.
        0:06:29–0:06:32
        Mara: Der Anwalt des Opfers sieht eine Justiz für Reiche.
        0:06:33–0:06:34
        Mara: Die sehen wir hier ehrlich gesagt auch.
        0:06:34–0:06:48
        Mara: Während Alves mutmaßlich Medienberichten zufolge erstmal in Luxusschuppen sein Leben, seine wiedergewonnene Freiheit genießt und eine Party für seinen Vater oder dessen Geburtstag feiert.
        0:06:48–0:07:00
        Mara: Es gibt außerdem Wirbel um ein angebliches Interview, das er gegeben haben soll, mutmaßlich nach einem seiner Termine bei Gericht, wo er, wie gesagt, einmal die Woche hin muss.
        0:07:00–0:07:02
        Mara: Er sagt, er hätte dieses Interview nicht gegeben.
        0:07:02–0:07:06
        Mara: Das ist ein bisschen die Frage, wo die Zitate sonst hergekommen sind.
        0:07:06–0:07:28
        Mara: Wenn dem so wäre, hätte er sich in dem Interview auch fast ein bisschen belustigt zu dem Prozess geäußert, nämlich hinsichtlich dessen, dass das Spiel, was er momentan spielen muss, mit einem Augenzwinkern vor Gericht stattfindet, was in Spanien, wo das ganze Jahr stattfindet, außerdem sehr intensiv diskutiert.
        0:07:29–0:07:34
        Mara: Beziehungsweise worüber auch spekuliert wird, ist die Frage, woher die Millionen Euro gekommen ist.
        0:07:34–0:07:44
        Mara: Das ist relativ klar, dass Dani Alves aufgrund der Streitigkeiten mit seiner noch Ehefrau und der eingefrorenen Gelder das nicht selbst bezahlt haben kann.
        0:07:44–0:07:49
        Mara: Man weiß, dass in der Vergangenheit die Familie von Neymar ihm geholfen hat.
        0:07:49–0:08:04
        Mara: Der Vater von Neymar hat aber, als diese Spekulation losgegangen sind und Alves noch im Gefängnis saß, ein Statement veröffentlicht, dass sie ihn nicht mehr unterstützen, weil es jetzt eben ein rechtskräftiges Urteil gibt und weil das für sie das Thema eben verändert.
        0:08:04–0:08:10
        Mara: Also das Geld, was sie wohl zuletzt ihm zugeschossen haben, sind die 150.000 €, die er dem Opfer bezahlen musste.
        0:08:10–0:08:16
        Mara: Es gab jetzt Spekulationen, dass Memphis Depay das Geld zur Verfügung gestellt haben soll.
        0:08:16–0:08:33
        Mara: Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass es derjenige, der vor einiger Zeit negativ aufgefallen ist, damit, dass er auf Instagram sich dazu geäußert hat, wer eigentlich den armen, armen Fußballern zur Seite springt, die von den bösen, bösen Frauen der sexualisierten Übergriffe bezichtigt werden.
        0:08:33–0:08:38
        Mara: Debis Berater hat sich dazu geäußert und gesagt, das sei alles frei erfunden.
        0:08:39–0:08:50
        Mara: Insgesamt ist es natürlich so, dass wir an Spekulationen gar nicht so sehr interessiert sind, was in dem Fall aber schon ein bisschen in den Fokus des Interesses rückt.
        0:08:50–0:08:59
        Mara: Das so dieses, dass schon davon auszugehen ist, dass innerhalb dieses ich sag mal Boys Clubs man sich dann halt auch bei diesen Themen gegenseitig aushilft.
        0:08:59–0:09:06
        Mara: Und die Tatsache an sich, dass alles auf freiem Fuß ist, ja, ist einfach relativ unglaublich.
        0:09:06–0:09:20
        Mara: Also weil es eben rein über Geld läuft und was am selben Tag tatsächlich passiert ist wie die Nachricht, dass Alves auf Kaution freikommen kann, ist, dass es eine Meldung gab.
        0:09:20–0:09:25
        Mara: Ähm, und zwar bezüglich des Spielers, dass ebenfalls Brasilianers Robinho.
        0:09:25–0:09:27
        Mara: Vielleicht erinnert ihr euch noch daran.
        0:09:27–0:09:34
        Mara: Der wurde wegen seiner Beteiligung an einer Gruppenvergewaltigung 2013 von einem italienischen Gericht schuldig gesprochen.
        0:09:34–0:09:39
        Mara: Nach langem Hin und Her wurde die Entscheidung 2022 rechtskräftig.
        0:09:39–0:09:42
        Mara: Robinho wiederum hält sich aber in Brasilien auf.
        0:09:42–0:09:43
        Mara: Die wie gesagt nicht ausliefern.
        0:09:43–0:09:58
        Mara: Jetzt hat das Gericht in Italien nach wiederum langem Hin und Her und der Frage, ob oder ob nicht sie ihn nach Italien bekommen, den Antrag gestellt, dass er die Haft dort antreten muss und war damit erfolgreich.
        0:09:58–0:10:11
        Mara: Aber auch Robinhos Anwalt geht natürlich wiederum in Berufung, was bedeutet Obwohl dieser Antrag erfolgreich beschieden wurde, muss er weiterhin nicht in Haft und man muss sich das einfach mal auf der Zunge zergehen lassen.
        0:10:11–0:10:14
        Mara: Die Geschichte ist elf Jahre her.
        0:10:14–0:10:20
        Mara: Der Mann ist verurteilt worden und es hat für ihn aber nach wie vor eben nicht die entsprechende Konsequenz.
        0:10:20–0:10:28
        Mara: Und natürlich besteht zu befürchten, dass im Fall Alves sich das ähnlich in die Länge ziehen könnte.
        0:10:28–0:10:49
        Mara: Und all diese Geschichten ähneln sich sehr und es ist einfach wichtig, immer wieder darauf zu verweisen, was im Nachgang solcher Geschichten passiert, weil es immer noch zu viele Leute gibt, die der Meinung sind, da laufen irgendwelche Frauen rum und erfinden irgendwelche Geschichten, von denen sie dann mutmaßlich auf eine Art und Weise profitieren, die also auch mal dahingestellt ist.
        0:10:49–0:10:55
        Mara: Und wer aber profitiert von der vielen Kohle, die sie eben haben und mit der sie sich sehr wohl auch ihre Freiheit erkaufen können?
        0:10:55–0:10:57
        Mara: Zumindest auf Zeit?
        0:10:57–0:11:00
        Mara: Das sind diese Fußballprofis und das ist wirklich einfach ein Unding.
        0:11:00–0:11:02
        Annika: Ja, es ist sehr, sehr widerwärtig.
        0:11:02–0:11:04
        Annika: Auch einfach Ja.
        0:11:05–0:11:12
        Annika: Eine andere Sache, die ebenfalls sehr widerwärtig ist und das ist auch keine Übertreibung, finde ich.
        0:11:12–0:11:14
        Annika: Ist so das ganze Verhalten von Luis Rubiales.
        0:11:15–0:11:27
        Annika: Ihr werdet euch daran erinnern, dass nicht nur wir letzten Sommer nach der WM und so bis in den Herbst hinein sehr, sehr viel über ihn geredet haben wegen dem Übergriff gegenüber Jennifer Hermoso.
        0:11:27–0:11:37
        Annika: Das wurde ja glücklicherweise auch einfach extrem breit medial aufgegriffen, weil das eben auf dieser großen Bühne WM Finale passiert ist.
        0:11:37–0:11:40
        Annika: Zuletzt ist es ein bisschen ruhiger geworden.
        0:11:40–0:11:42
        Annika: Ich habe jetzt aber zwei Meldungen.
        0:11:42–0:11:49
        Annika: Eine davon wurde auch in Deutschland schon aufgegriffen, bei der ersten, die ist von heute der Artikel, auf den ich mich beziehe.
        0:11:49–0:11:51
        Annika: Da müssen wir mal abwarten.
        0:11:51–0:12:00
        Annika: Da geht es eben um diesen Übergriff gegenüber Jennifer Hermoso, weil da ja dieses Anhörungsverfahren angefangen hat.
        0:12:00–0:12:15
        Annika: Also es gibt ein Verfahren gegen Rubiales wegen eines mutmaßlichen Verbrechens, der sexuellen Nötigung und eines weiteren Verbrechens der Nötigung von Jennifer Hermoso, für das die Staatsanwaltschaft in Spanien zweieinhalb Jahre Gefängnisstrafe fordert.
        0:12:16–0:12:26
        Annika: Auch da ist es jetzt aber so, dass rubiales Anwalt ja eine Berufung begonnen hat und eine Einstellung dieses Verfahrens fordert.
        0:12:26–0:12:37
        Annika: Für diesen Antrag hat Rubiales Anwalt Sprachnachrichten von der Ehefrau der spanischen Nationalspielerin Ivana Andrés, vorgelegt.
        0:12:37–0:12:38
        Annika: Und das ist wirklich.
        0:12:38–0:12:48
        Annika: Wir verlinken euch den Artikel von Relevo und lest euch den gerne auch noch mal selber mit einem Übersetzungstool durch, weil das ist wirklich so im Detail.
        0:12:48–0:12:48
        Annika: Schon wieder.
        0:12:49–0:13:18
        Annika: Es geht darum, dass im November letzten Jahres vor einem Notar Nachrichten aufgenommen wurden, die beweisen sollen, dass Zitat die Wahrnehmung und Meinung einiger Spielerinnen, einschließlich einer der Mannschaftskapitäninnen und nach Jenni Mossos eigenen Aussagen zunächst darin bestand, dass der Kuss in einer Weise interpretiert und gewertet wurde, die weit von dem entfernt war, was er wirklich bedeutete.
        0:13:18–0:13:19
        Annika: Zitat Ende.
        0:13:19–0:13:25
        Annika: Die Nachricht von Ivana Andrés Frau Ana war eine Antwort auf eine Nachricht von Rubiales.
        0:13:25–0:13:46
        Annika: Selbst dieser und der Verband hätten laut Ivana Andrés viele Spielerinnen und deren Angehörigen ja immer wieder kontaktiert, um positive Nachrichten zurück zu erhalten, mit denen sie dann wiederum das Image von Rubiales halt irgendwie sauber waschen können.
        0:13:46–0:13:56
        Annika: Also es gibt einen einen längeren Abschnitt in dem Artikel, in dem auch diese Nachricht zitiert wird, die Rubiales an die Familie Andrés geschrieben hat.
        0:13:56–0:14:02
        Annika: Da geht es eben darum, dass er ihr schreibt, was für ein schönes Paar sie sind.
        0:14:02–0:14:04
        Annika: Er bezieht sich auch auf das Kind.
        0:14:04–0:14:10
        Annika: Warum das so ist, komme ich später noch und endet dann eben mit Ihr seid ein wunderbares Paar.
        0:14:10–0:14:11
        Annika: Ich wollte dir einen Kuss geben.
        0:14:11–0:14:14
        Annika: Okay, so als Verabschiedung.
        0:14:14–0:14:27
        Annika: Was natürlich in dem Zusammenhang auch ein Weg ist, um, wenn man das immer wieder macht, zu sagen So, also Kuss ist für mich halt nichts sexualisiertes, sondern das ist doch ganz normal.
        0:14:27–0:14:35
        Annika: Und das in einer Nachricht zu schreiben ist natürlich komplett dasselbe, wie das irgendwie so zu machen als übergriffige körperliche Handlung.
        0:14:36–0:15:07
        Annika: Denn es ist dann allerdings so, dass wie gesagt anderes sich äußert und auch andere Spielerinnen sich der Redaktion von Relevo gegenüber geäußert haben, dass es schon eine Drucksituation gab, also dass es eben viele Nachrichten entweder von Rubiales selbst oder aus dem Umfeld des Verbandes an Spielerinnen und deren Familien gab, um sie eben dazu zu bringen, sich irgendwie positiv in irgendeiner Form gegenüber Rubiales und dieser ganzen Sache zu verhalten.
        0:15:07–0:15:32
        Annika: Und man kommt dann, wenn man diesen Artikel weiter liest, eben auch sehr schnell zu dem Eindruck, dass Rubiales in diesem konkreten Fall bei der Familie Andrés auch versucht hat, eine Situation auszunutzen, weil das Kind, das ich schon erwähnt habe, von den beiden, das war während der WM krank, das musste in Australien auch eine Zeit im Krankenhaus verbringen.
        0:15:32–0:15:42
        Annika: Und es war wohl so, dass es für die Familie eine sehr schwierige, schlimme Zeit war und der Verband dann dabei geholfen hat, weil das sehr strenge Regeln gibt.
        0:15:42–0:15:51
        Annika: Je nachdem, wo man sich in Australien aufhält, wann man da ein Krankenhaus betreten darf und wann nicht und wer dann Leute besuchen darf und wer nicht.
        0:15:52–0:16:00
        Annika: Und dass der Verband eben dabei geholfen hat zu vermitteln, dass beide das Kind besuchen dürfen in dieser Zeit.
        0:16:00–0:16:04
        Annika: Und Rubiales bezieht sich halt in seinen Chatnachrichten immer wieder.
        0:16:05–0:16:16
        Annika: Der genau darauf um Halt eben Anna Andres, die sich schon mehrfach überschwänglich dafür bedankt hatte, dass man ihnen dabei geholfen hat, immer wieder daran zu erinnern.
        0:16:16–0:16:17
        Annika: So von wegen so eine.
        0:16:17–0:16:26
        Annika: Also es ist nicht ausgesprochen, aber da steckt halt so dieses drin von so, ihr schuldet mir oder uns ja jetzt irgendwie auch was als Gegenleistung.
        0:16:26–0:16:27
        Annika: Ja.
        0:16:28–0:16:38
        Mara: Das ist wirklich sehr, sehr, sehr, sehr widerlich, wenn ich das mal ganz kurz einwerfen darf, dass das einfach so, also von einer solchen menschlichen Niedertracht.
        0:16:38–0:16:41
        Mara: Also das ist unbegreiflich.
        0:16:41–0:16:50
        Annika: Ja, und es ist dann letztendlich auch dazu gekommen, dass Ana Andres im also darauf eingegangen ist und geantwortet hat.
        0:16:51–0:16:58
        Annika: Meines Erachtens ist aber also es ist natürlich immer with a grain of salt, weil das halt mit so einem Übersetzungstool ist.
        0:16:58–0:17:14
        Annika: Aber meines Erachtens ist eigentlich aus der Antwort ersichtlich, dass sie zu dem Zeitpunkt Ana Andres noch nicht wusste, dass Hermosos Aussagen, die wir ja auch hier besprochen haben, nicht Harmosos Aussagen waren, sondern erfunden, die da in den Medien kursierten.
        0:17:14–0:17:16
        Annika: Von wegen es sei ja alles nicht so schlimm.
        0:17:17–0:17:26
        Annika: Ich zitiere mal kurz, was Ana Andrés unter anderem geschrieben hat "Ich hoffe, dass Jennis Aussagen, die überall veröffentlicht werden, helfen werden.
        0:17:26–0:17:28
        Annika: Auslassung.
        0:17:28–0:17:33
        Annika: Was ich meine ist, dass du es nicht verdienst, dass du alles nicht verdienst, was gerade passiert.
        0:17:34–0:17:35
        Annika: " An anderer Stelle dann.
        0:17:35–0:17:36
        Annika: "Ich denke, dass.
        0:17:36–0:17:38
        Annika: Nun ja, du hast dich bereits entschuldigt.
        0:17:38–0:17:40
        Annika: Es ist ein Fehler und ich denke.
        0:17:40–0:17:41
        Annika: Punkt, Punkt, Punkt.
        0:17:41–0:17:43
        Annika: So weit geht das Thema und es muss nicht weitergehen.
        0:17:44–0:17:59
        Annika: Aber ich denke, dass es am Ende ja auch viele viel Interesse daran gibt, die eine Menge Ärger zu bereiten" usw usw Das heißt ja, also sie nimmt ihn da natürlich dann irgendwie schon in Schutz, aber wie gesagt aus.
        0:17:59–0:18:18
        Annika: Also für mich ist eigentlich an den Nachrichten zu erkennen, dass die zu einem Zeitpunkt und vor allem in einer Situation getätigt wurden, wo also für sie viele Dinge nicht nicht klar waren und dass da eben auch eine Situation ausgenutzt wurde, wie Natalia Torrente, die den Artikel geschrieben hat, den wir euch verlinken.
        0:18:18–0:18:32
        Annika: Sehr treffend bemerkt, macht Rubiales Verteidigung damit erneut auf eine sehr perfide Weise eine Spielerin und ihre Familie zum Zentrum seiner Verteidigungsstrategie für das, was er einer Spielerin angetan hat.
        0:18:32–0:18:49
        Annika: Auch Ivana Andrés selbst sollte zum Beispiel genauso wie Herr Mozo auch dazu gebracht werden, in diesem berüchtigten Entschuldigungsvideo von dem Flugzeug Zwischenstopp in Doha aufzutreten, weil sie eben die erste Kapitänin des Teams ist.
        0:18:49–0:18:52
        Annika: Sie hat sich aber geweigert, das zu machen.
        0:18:52–0:19:02
        Annika: So, also ich glaube, dass eigentlich die die Haltung, die da dann mit mehr Wissen nachher bei dieser ganzen Familie vorherrscht, in dem Sinne auch klar ist.
        0:19:03–0:19:10
        Annika: Na ja, das Ganze wird sich jetzt vor Gericht aber natürlich auch noch viel hin und her ziehen.
        0:19:10–0:19:10
        Annika: Wahrscheinlich.
        0:19:10–0:19:19
        Annika: Und ja, es ist irgendwie davon auszugehen, dass insgesamt einfach von ihm und über ihn wir noch sehr, sehr viel hören werden.
        0:19:19–0:19:39
        Annika: Die zweite Nachricht zu Rubiales und Gerichtstermin schiebe ich jetzt etwas kürzer hinterher, weil das hier, wie gesagt glaube ich mehr Leute mitbekommen haben, nämlich dass er ja auch wegen Korruption gerade untersucht wird und bei seiner Rückkehr nach Spanien aus der Dominikanischen Republik am 3:04.
        0:19:39–0:19:41
        Annika: Vorläufig festgenommen wurde.
        0:19:42–0:19:49
        Annika: Sein Vermögen wurde dann weitgehend beschlagnahmt und dann ist er aber unter Auflagen wieder auf freien Fuß gekommen.
        0:19:49–0:20:04
        Annika: Wir haben euch verlinkt neben einem Text von der Sportschau, der ja so die übliche dpa Meldung enthält, auch einen Bericht von der taz von einem Korrespondenten aus Spanien, wo noch mehr Details drin stehen.
        0:20:04–0:20:07
        Annika: Und damit würde ich sagen Mach du doch vielleicht mal weiter.
        0:20:07–0:20:08
        Annika: Mara Ich glaube, was.
        0:20:08–0:20:26
        Mara: Man vielleicht abschließend noch sagen kann, ist, dass eben sehr, sehr, sehr ersichtlich ist, dass Luis Rubiales einfach überhaupt kein Schuldbewusstsein hat in dieser ganzen Angelegenheit und auch überhaupt nicht durch alles, was jetzt schon passiert, dass mal an einen Punkt kommt, wo er vielleicht sein eigenes Handeln reflektiert.
        0:20:26–0:20:30
        Mara: Und das ist eigentlich das, was mit am unangenehmsten ist an der Geschichte.
        0:20:30–0:20:38
        Annika: Ja, wobei ich also das schon so ist, finde ich, dass er handelt wie jemand, der sehr genau weiß, was er gemacht hat.
        0:20:39–0:20:51
        Annika: Also so dieses dann rum strategisieren mit den Verbandsleuten hin zu Ich schreibe jetzt mal alle Familien an und gehe denen so lange auf den Keks, bis da irgendwie mal jemand nett antwortet.
        0:20:51–0:20:53
        Annika: Aber ich weiß, was du meinst.
        0:20:53–0:20:59
        Annika: Also so dieses diese Einsicht dafür, dass das was was Schlechtes ist und dass jetzt nicht alle ihn als das Opfer betrachten müssen.
        0:20:59–0:21:01
        Annika: So, die ist natürlich überhaupt nicht da und.
        0:21:01–0:21:04
        Mara: Also das was er gemacht hat, also auch somit der Kontakt.
        0:21:04–0:21:09
        Mara: Aufnahme mit den Familien und so, das war ja noch in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu den Vorkommnissen.
        0:21:09–0:21:20
        Mara: Aber man könnte ja jetzt mittlerweile an einen Punkt gekommen sein, wo man sagt ich habe verstanden, dass das nicht in Ordnung war und deswegen nutze ich jetzt auch genau diese Sachen nicht, mit denen ich Leute da unter Druck gesetzt habe.
        0:21:20–0:21:23
        Mara: Aber das passiert halt einfach auch überhaupt nicht.
        0:21:23–0:21:29
        Mara: Ja, kommen wir mal in ein kleines, so blitznewsartiges Segment.
        0:21:30–0:21:40
        Mara: Der Kontrollausschuss hat bereits Mitte März Geldstrafen beantragt für die fliegenden Flummis und Schokotaler während der Proteste gegen den Investoreneinstieg.
        0:21:41–0:21:45
        Mara: Es war ja so ein bisschen die Frage, ob da quasi Tennisball für Tennisball abgerechnet wird.
        0:21:45–0:21:50
        Mara: Und das war gleichzeitig auch relativ klar, dass das also im Prinzip nicht möglich sein würde.
        0:21:50–0:22:02
        Mara: Also erstens mal hat die sicherlich niemand gezählt und zweitens wäre das auch einfach in finanzielle Dimensionen vorgestoßen, die eben überhaupt nicht machbar gewesen wären für die Vereine.
        0:22:02–0:22:07
        Mara: Gleichzeitig hat der DFB als Verband natürlich gesagt, wir können jetzt auch nicht so tun, als hätte das nicht stattgefunden.
        0:22:07–0:22:15
        Mara: Und jetzt hat man quasi so einen Zwischenweg gefunden, in dem man also Pauschalen anlegt, das mal dazu.
        0:22:16–0:22:20
        Mara: Dann gibt es eine sehr schöne Nachricht, wie ich finde.
        0:22:20–0:22:31
        Mara: Common Goal und Better Help bieten Fußballfans zum Einstieg in eine Therapie einen Monat kostenlose Nutzung der Plattform an betterhelp.
        0:22:31–0:22:36
        Mara: Das ist, glaube ich, im englischsprachigen Raum sehr etabliert.
        0:22:36–0:22:42
        Mara: Mittlerweile bietet eben Online Therapie an, aber eben bei geschulten Therapeuten.
        0:22:42–0:22:54
        Mara: Also da sitzen jetzt nicht irgendwelche Leute mit keiner Ahnung, die ihren Nebenjob statt mit Kellnern mit Therapie verbringen, sondern das sind eben entsprechend Expertinnen.
        0:22:55–0:23:01
        Mara: Und die Idee war von Anfang an eigentlich therapie niedrigschwelliger zugänglich zu machen.
        0:23:01–0:23:16
        Mara: Und als einen Teil dessen bietet Common Goal jetzt gemeinsam mit betterhelp eben diesen kostenlosen Erstmonat für Fußballfans an, was finde ich eine schöne Idee ist, um das noch mal an einer bestimmten Stelle so in die Breite zu bringen.
        0:23:17–0:23:28
        Mara: Und noch eine dritte Meldung Rebecca Welsh, die erste Frau, die als Schiedsrichterin in der Premier League ein Spiel geleitet hat, wird in die Hall of Fame des National Football Museum aufgenommen.
        0:23:28–0:23:38
        Mara: Auch da verlinken wir euch einen Artikel und jetzt führt euch die Annika noch ein bisschen über das Geschehen auf den diversen Plätzen.
        0:23:38–0:23:39
        Mara: Ja?
        0:23:39–0:23:42
        Annika: Beziehungsweise so richtig eigentlich auf einem Platz.
        0:23:42–0:23:53
        Annika: Und zwar findet ja gerade die, ja die die letzte ausstehende Qualifikationsrunde für das olympische Fußballturnier der Frauen statt.
        0:23:53–0:24:03
        Annika: Und wie ihr alle wisst, sind es entweder Sambia oder Marokko, die in der Gruppe mit Deutschland, den USA und Australien landen werden.
        0:24:03–0:24:07
        Annika: Da hat letzte Woche das Hinspiel stattgefunden.
        0:24:08–0:24:13
        Annika: Sambia hat zuerst zu Hause gespielt, hat eins zu zwei gegen Marokko verloren.
        0:24:13–0:24:35
        Annika: Ich habe es für mich im Kopf übertitelt als das Duell der problematischen Trainer, weil da eben bei Marokko seit letztem Jahr wir haben ja drüber gesprochen, Jorge Vilda an der Seitenlinie steht und bei Sambia immer noch Bruce Mwape und es da auch einfach keine neue Entwicklung zu geben scheint, trotz der Vorwürfe, die es gegen ihn gab.
        0:24:35–0:24:46
        Annika: Vor dem Spiel war ein Aufreger, dass Jorge Vilda den Journalist*innen aus Sambia verboten hat, das Training Marokkos zu sehen und darüber zu berichten.
        0:24:46–0:24:53
        Annika: Und ja, einfach mal behauptet hat, das würden die marokkanischen Journalist*innen umgekehrt auch so machen.
        0:24:53–0:25:08
        Annika: Was natürlich absoluter Quark ist, weil das bei der Fifa auch tatsächlich einfach ganz klar geregelt ist, dass bei solchen internationalen Spielen die ersten 15 Minuten des Trainings vor so einem Match offen sein müssen für Medien.
        0:25:08–0:25:12
        Annika: Und wenn man sich selber eins davon angeguckt hat, dann ja.
        0:25:12–0:25:28
        Annika: Kann man vielleicht irgendwie drüber streiten und sagen dann hat man irgendwie alle gesehen, weil natürlich alle Nationalteams immer irgendwie das so machen, dass man da auch ja bloß nicht auch nur irgendwas mitnehmen könnte, das interessant ist und dann extra auf der ganz anderen Seite trainieren oder sich nur warmlaufen oder whatever.
        0:25:29–0:25:31
        Annika: Aber es ist nun mal eben die Regel.
        0:25:31–0:25:35
        Annika: Und ja, das war direkt mal wieder so eine Extrawurst.
        0:25:35–0:25:47
        Annika: Was ich außerdem, abgesehen vom Sportlichen, zu dem ich gleich noch komme, sehr schön und interessant fand, war Es gibt zwar keine offizielle Publikumszahl, also jedenfalls habe ich es nicht geschafft, eine zu finden.
        0:25:47–0:25:51
        Annika: Aber das Stadion in Sambia war richtig, richtig pickepackevoll.
        0:25:51–0:26:04
        Annika: Die Kapazität von dem Ding sind 49.800 und auf Fotos oder Ausschnitten von den Übertragungen und Livestreams sieht es schon sehr stark nach.
        0:26:04–0:26:06
        Annika: Nahe an Ausverkauft aus.
        0:26:07–0:26:13
        Annika: Also in der zweiten Halbzeit war es etwas weniger, weil da Starkregen einsetzte und auch das Spiel beeinträchtigt hat.
        0:26:13–0:26:18
        Annika: Aber vorher war das einfach eine richtig geile, volle Atmosphäre.
        0:26:18–0:26:35
        Annika: Ja, und wenn wir dann mal zu dem Spiel kommen Ich fand, ich konnte es nicht komplett sehen, aber in Ausschnitten und auch ausführlicheren Ausschnitten und das war leider schon sehr vom Schiedsrichtergespann geprägt, fand ich, aber wirkte trotzdem wie ein unterhaltsames Spiel.
        0:26:35–0:26:45
        Annika: Es ist so, dass es eigentlich in der vierten oder fünften Minute einen eindeutigen Elfmeter für Sambia hätte geben müssen, der aber nicht gegeben wurde.
        0:26:45–0:26:47
        Annika: Dafür gab es dann in der 35.
        0:26:47–0:26:48
        Annika: Minute einen.
        0:26:48–0:26:54
        Annika: Im Englischen sagt man super soften Elfmeter oder man könnte auch sagen konzessions Elfer.
        0:26:54–0:26:56
        Annika: Man weiß nicht so genau wofür.
        0:26:57–0:26:58
        Annika: Also ich.
        0:26:58–0:27:00
        Annika: Ich habe nicht gesehen, dass da irgendwas passiert ist.
        0:27:00–0:27:10
        Annika: Es war dann aber auch egal, weil Barbara Bandas Schuss von Torhüterin Kadihja Er-Rmichi pariert wurde und dann auch der Nachschuss nicht ins Tor gegangen ist.
        0:27:10–0:27:20
        Annika: Das erste Tor ist dann noch vor der Pause gefallen, da hat Marokkos Zineb Redouani getroffen und das war ein richtig, richtig krasses Tor.
        0:27:20–0:27:36
        Annika: Also sie ist so 1 bis 2 Meter vor dem linken Strafraumeck und lässt erstmal zwei Spielerinnen Sambias noch so noch so aussteigen und haut dann halt mit dem rechten Fuß den Schuss so aufs lange Eck.
        0:27:36–0:27:42
        Annika: Da sah die Torhüterin Sambias auch nicht ganz so gut aus, aber trotzdem war das einfach absolut sehenswert.
        0:27:42–0:27:43
        Annika: Ein geiles Tor.
        0:27:43–0:27:48
        Annika: Und ja, danach hatten dann eigentlich beide Seiten viele Chancen.
        0:27:48–0:27:57
        Annika: Auch wirklich große Chancen teilweise aber scheitern entweder am ungenauen Abschluss oder tatsächlich dann auch an der jeweiligen Torhüterin.
        0:27:58–0:28:06
        Annika: Im Verlauf war es dann so, dass Sambia mehr und auch die besseren Torraumszenen hatte und deswegen ja wirkte das dann in der 70.
        0:28:06–0:28:15
        Annika: Minute folgerichtig, dass jetzt Sambia den Ausgleich machen würde, der absurderweise genauso aussah wie das eins zu null.
        0:28:15–0:28:20
        Annika: Nur das es halt diesmal Racheal Kundananji war und irgendwie einen Meter weiter vorne.
        0:28:20–0:28:24
        Annika: Aber das Tor zählte nicht wegen einem angeblichen Abseits.
        0:28:24–0:28:30
        Annika: Was, Wenn man sich das anguckt, dann war die irgendwie so bestimmt 3 Meter nicht im Abseits.
        0:28:30–0:28:36
        Annika: Also noch deutlicheres nicht-Abseits-Tor, das nicht zählte, habe ich glaube ich in meinem Leben noch nicht gesehen.
        0:28:37–0:28:39
        Annika: Es gab den Ausgleich dann trotzdem noch in der 80.
        0:28:39–0:28:40
        Annika: Minute.
        0:28:40–0:28:51
        Annika: Da hat Luchomo Mweemba per Kopf getroffen nach einem Freistoß, der so ja aus dem Halbfeld sehr lang gezogen da in den Strafraum Marokkos kam.
        0:28:51–0:29:08
        Annika: Und dann, ja, setzte halt dieser starke Regen ein und man dachte irgendwie, okay, also beide versuchen jetzt hier eindeutig noch was, aber vielleicht bleibt es am Ende so, aber dann wurde für die letzten Minuten noch Tottenham Hotspurs Rosella Ayane eingewechselt.
        0:29:08–0:29:17
        Annika: Marokko hatte schon einige gute Konterchancen vorher gehabt und dann bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube es war Ibtissam Jraïdi.
        0:29:17–0:29:28
        Annika: Die, die mit einer Drehung im Strafraum Sambias mehrere Verteidigerinnen einfach so umkurvt, als wenn das Slalomstangen wären und ein Querpass spielt.
        0:29:28–0:29:32
        Annika: Und Rosella Ayane muss den eigentlich nur noch platziert einschießen.
        0:29:32–0:29:38
        Annika: Und damit gab es dann in wirklich der aller allerletzten Sekunde des Spiels noch diesen Siegtreffer für Marokko.
        0:29:38–0:29:43
        Annika: Die damit jetzt natürlich dann auch in einer guten Position sind für das Rückspiel.
        0:29:43–0:29:45
        Annika: Das findet jetzt in dieser Woche statt.
        0:29:45–0:29:50
        Annika: Ja, und dann wissen wir, wer von den beiden bei Olympia mit dabei ist die andere Partie.
        0:29:50–0:29:55
        Annika: Da kann ich leider nicht so ausführlich was dazu sagen, weil ich da kaum was von sehen konnte.
        0:29:55–0:29:56
        Annika: Ich habe doch gesagt Plätze.
        0:29:58–0:30:00
        Speaker4: Ich habe es doch genau gesehen.
        0:30:01–0:30:08
        Annika: Das war Nigeria gegen Südafrika, Da habe ich euch dafür mehr Texte rausgesucht und verlinkt.
        0:30:08–0:30:12
        Annika: Die sind alle von derselben Seite und ich finde, sie sind alle sehr, sehr gut.
        0:30:12–0:30:17
        Annika: Nigeria hat eins zu null gewonnen durch einen Elfmeter aus der 42.
        0:30:17–0:30:21
        Annika: Minute, den Rasheedat Ajibade verwandelt hat.
        0:30:21–0:30:24
        Annika: Ja, damit gebe ich mal wieder ab an dich, Mara.
        0:30:24–0:30:25
        Mara: Genau.
        0:30:25–0:30:32
        Mara: Und ich kann verkünden, dass Carin Bakhuis den SV Meppen verlässt, am Ende der Saison.
        0:30:32–0:30:40
        Mara: Sie war da zwei Jahre Cheftrainerin und wird künftig Tommy Stroot beim VfL VfL Wolfsburg als Co Trainerin unterstützen.
        0:30:40–0:30:41
        Mara: Das ist bestätigt.
        0:30:41–0:30:50
        Mara: Beide haben bereits bei Twente Enschede erfolgreich zusammengearbeitet und der SV Meppen kämpft gerade noch um den Aufstieg zurück in die erste Liga.
        0:30:51–0:30:59
        Mara: Auch interessant, aber wie und ob sich so was dann auswirkt, wenn so eine Nachricht dann ja schon mal draußen ist.
        0:30:59–0:31:04
        Mara: Und wir bleiben im Bereich Trainerinnen und Trainer Hervé Renard.
        0:31:04–0:31:12
        Mara: Über den wir hier schon mehrfach gesprochen haben, mit nicht so sehr viel zärtlicher Zuneigung unsererseits.
        0:31:12–0:31:20
        Mara: Da sage ich mal so möchte sein Vertrag bei den französischen Nationalspielerinnen total überraschend nicht verlängern.
        0:31:20–0:31:27
        Mara: Dabei sah das doch alles nach einer total harmonischen Beziehung aus, die vor allen Dingen von ihm mit extrem viel Überzeugung gefüllt war.
        0:31:27–0:31:31
        Mara: Ja, er hätte das dem Verband bereits im Januar gesagt.
        0:31:31–0:31:39
        Mara: Das heißt also, er war sich da auch sehr früh sehr sicher und Ende März wurde es dann auch durch den Verband öffentlich gemacht.
        0:31:39–0:31:53
        Mara: Ich kann das natürlich nicht wirklich beurteilen, aber irgendwie habe ich so das Gefühl, dass vielleicht die eine oder andere Spielerin bei der Veröffentlichung auch so einen Stoßseufzer hat fahren lassen, weil also ich möchte das überhaupt nicht lächerlich machen, im Gegenteil.
        0:31:53–0:32:00
        Mara: Aber es kann ja keinen Spaß machen, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der dir das Gefühl gibt, ständig, dass du eigentlich nur zweite Wahl bist.
        0:32:00–0:32:02
        Mara: Und so ist es dann nämlich auch.
        0:32:02–0:32:08
        Mara: Er macht nämlich keinen Hehl daraus, dass er bei der WM 2026 der Männer gerne wieder als Trainer dabei sein möchte.
        0:32:08–0:32:14
        Mara: Wahrscheinlich ist auch schon fast egal, wen er dann trainiert und wir machen keinen Hehl daraus, dass er sich gerne gehackt legen kann.
        0:32:14–0:32:19
        Annika: Ja, das ist alleine schon, wenn man sich diese Interviews von ihm immer durchliest.
        0:32:19–0:32:34
        Annika: Also mein Französisch ist nicht besonders gut und ich brauche Übersetzungstools, aber es reicht dann zumindest, um sehr eindeutig festzustellen, dass Mädchen dieses Wort kein Übersetzungsfehler ist, sondern da sehr, sehr gehäuft vorkommt, wenn er über seine Spielerinnen spricht.
        0:32:34–0:32:48
        Annika: Und jetzt in dem letzten hat er auch da wurde er gefragt, ob Wendie Renard nicht dann eine der Fackelträger innen für Frankreich sein sollte bei Olympia oder irgendwie sowas.
        0:32:48–0:32:49
        Annika: Oder Flaggenträgerin.
        0:32:49–0:33:12
        Annika: Ich weiß es nicht mehr so genau und die hat jetzt irgendwie zuletzt ja auch Probleme gehabt mit Verletzungen usw, aber ich glaube, wir alle könnten irgendwie wahrscheinlich fünf Minuten über wenn die Trainer reden, ohne irgendwas nachgucken zu müssen, weil sie einfach so eine krasse Ikone ist und diesen Sport schon seit Ewigkeiten ja sehr gut präsentiert und voranbringt.
        0:33:12–0:33:13
        Annika: Und was macht er?
        0:33:13–0:33:22
        Annika: Natürlich, er sagt, sie erinnert mich an die besten Spieler aus dem Männerfußball, wo man sich halt nur so denkt.
        0:33:22–0:33:25
        Annika: So, ja, okay, das ist dein Bezugsrahmen.
        0:33:25–0:33:29
        Annika: Das verstehe ich schon, dass das über die gesamte Karriere bisher dein Bezugsrahmen war.
        0:33:29–0:33:32
        Annika: Und es kann auch schwierig sein, den zu verlassen.
        0:33:32–0:33:37
        Annika: Aber verdammt noch mal, das hättest du jetzt wirklich irgendwie zum wiederholten Male besser hinbekommen können.
        0:33:37–0:33:39
        Annika: Also tut mir leid.
        0:33:39–0:33:42
        Mara: Ja und ich meine, dann kann man ja auch wirklich nur sagen, Reisende soll man nicht aufhalten.
        0:33:42–0:33:44
        Mara: Dann soll er halt dahin zurückgehen, wo er sich wohlfühlt.
        0:33:44–0:33:53
        Mara: Und dann kriegen diese Frauen hoffentlich wieder einen Trainer oder eine Trainerin, wo die Wertschätzung vorhanden ist, die einfach notwendig und angebracht ist.
        0:33:53–0:33:55
        Annika: Yes, ich mache mal weiter.
        0:33:55–0:34:07
        Annika: Nur ganz kurz damit das die Spielerin der Ehre, die wie sie ein ja gemeinsames Statement veröffentlicht haben, in dem sie ein Mindestgehalt für alle Spielerinnen der Liga fordern.
        0:34:08–0:34:12
        Annika: Das ist jetzt auch schon ein paar Wochen her, dass ich das hier mit aufgenommen habe.
        0:34:12–0:34:25
        Annika: Aber es gab da unter anderem Fotos von Sherida Spitse bei Instagram, die halt auch ein T Shirt mit dieser Aufschrift auf Niederländisch getragen hat und es haben auch noch ein paar mehr mitgemacht.
        0:34:25–0:34:34
        Annika: Ich fand auch irgendwie ganz interessant, dass Ajax als Verein das dann tatsächlich auch irgendwie über die Social Media Kanäle geteilt hat.
        0:34:34–0:34:45
        Annika: Ich Ich kenne mich mit der niederländischen Liga ehrlich gesagt ein bisschen zu wenig gut aus, um jetzt irgendwie genau sagen zu können, was bei Ajax eigentlich die Regelung so ist in Sachen Finanzen.
        0:34:45–0:35:00
        Annika: Aber das ist mir so aufgefallen, weil das ja eine Forderung der Spielerin ist und die geht damit dann ja eigentlich fast schon folgerichtig auch irgendwie ein bisschen gegen die Vereine so und gegen die Verbände, die halt die Liga organisieren.
        0:35:00–0:35:01
        Annika: Naja ja.
        0:35:01–0:35:02
        Mara: Spannend.
        0:35:02–0:35:06
        Mara: Und war Ajax nicht auch der Verein, der seinen Frauen.
        0:35:06–0:35:09
        Speaker4: Na, na, na, na na, das ist.
        0:35:09–0:35:17
        Mara: Nun ja, die Frauenabteilung von Sankt Pauli wurde vom DFB Sportsgericht zu 15.000 € Strafe verurteilt.
        0:35:17–0:35:21
        Mara: Und zwar weil beim Derby HSV gegen St.
        0:35:21–0:35:25
        Mara: Pauli Pyro auf den Tribünen abgefackelt wurde.
        0:35:25–0:35:26
        Mara: Die St.
        0:35:26–0:35:33
        Mara: Paulianerinnen sammeln Geld, weil das natürlich eine Riesensumme ist, die da gestemmt werden muss.
        0:35:33–0:35:42
        Mara: Und ich finde es ein bisschen ironisch, dass der Fußball der Frauen offensichtlich nirgendwo so schnell auf ein Niveau mit den Männern gebracht werden kann wie vor dem DFB Sportgericht.
        0:35:43–0:35:44
        Annika: Ja.
        0:35:45–0:35:56
        Mara: Eine bessere oder schönere Nachricht ist, dass der Angel City FC und das Los Angeles Library ein Wikipedia Editor so'n Event gemacht haben im März.
        0:35:56–0:36:04
        Mara: Die Aktion hat sich darauf konzentriert, neue Artikel rund um den Fußball der Frauen zu erstellen und bestehende Artikel zu verbessern.
        0:36:04–0:36:08
        Mara: Wir wissen alle, dass viele dieser Artikel Verbesserungen dringend nötig haben.
        0:36:08–0:36:12
        Mara: Und klar, gerade bei Angel FC ist sowas immer auch ein bisschen Marketing.
        0:36:12–0:36:15
        Mara: Aber ich finde trotzdem, dass es eine sehr coole Aktion ist.
        0:36:15–0:36:32
        Mara: Und eigentlich könnte man das für hier mal adaptieren und sich so was vielleicht auch überlegen, weil ja, wir wissen alle, dass sowohl die Berichterstattung als auch die Recherchesituation rund um den Fußball der Frauen verbesserungswürdig ist.
        0:36:32–0:36:40
        Mara: Umso schöner natürlich, wenn Meldungen wie diese es mittlerweile dann trotzdem hier rüber schaffen.
        0:36:40–0:36:45
        Mara: Paula und Paige Malavaduli haben Geschichte geschrieben im australischen Fußball.
        0:36:45–0:36:53
        Mara: Sie sind die ersten Zwillinge, die bei einem Spiel in der Australian A League Women gemeinsam im Schiedsrichterinnen Team stehen.
        0:36:53–0:36:56
        Mara: Paula als Assistant Referee und Paige als vierte Offizielle.
        0:36:56–0:36:58
        Mara: Das ist doch mal eine schöne Nachricht.
        0:36:59–0:36:59
        Annika: Ja, und ich.
        0:37:00–0:37:00
        Annika: Also gut.
        0:37:00–0:37:06
        Annika: Ich meine, jetzt stehen beide nicht auf dem Platz oder an der Seitenlinie, aber ich stelle mir das schon ein bisschen lustig vor.
        0:37:06–0:37:10
        Annika: Wenn du irgendwie so zwei Zwillinge hast, die vielleicht beide die Linienrichterin sind oder so.
        0:37:12–0:37:14
        Mara: Das ist jedenfalls die perfekte Überleitung zu Petra.
        0:37:16–0:37:16
        Speaker4: Ja.
        0:37:17–0:37:25
        Annika: Genau, von Petra reichen wir euch noch nach, was sie aufgenommen hat zu einem Text, der schon etwas länger bei uns auf der Bolztribüne steht.
        0:37:25–0:37:31
        Annika: Und zwar geht es darum, dass der Strafraum ja nicht immer so war, wie wir ihn heute kennen.
        0:37:39–0:37:43
        Petra: Als der Strafraum und der Torraum eingeführt wurden, waren sie nur Abstandsmarkierungen.
        0:37:44–0:37:51
        Petra: Zugegeben, das ist sehr lange her, denn das Spielfeld sieht seit 1902 fast genauso aus wie heute.
        0:37:51–0:37:55
        Petra: Lediglich der Halbkreis vor dem Strafraum kam später noch hinzu.
        0:37:55–0:37:59
        Petra: Aber lasst uns mal beim Strafraum und Torraum bleiben.
        0:37:59–0:38:04
        Petra: Beide wurden mit dem Strafstoß, dem Elfmeter 1891 eingeführt.
        0:38:04–0:38:12
        Petra: Der Sinn dahinter ist offensichtlich Es geht um ein Foulspiel in Tornähe und damit das Nehmen einer echten Torchance.
        0:38:12–0:38:27
        Petra: Diese Torchance wird durch den Elfmeter ermöglicht, also nochmal ermöglicht, aber ebenso auch das Rehabilitieren des Gegners, der sich der Probe der Mutprobe stellt und sie meistert.
        0:38:27–0:38:29
        Petra: Ganz gentlemanlike.
        0:38:30–0:38:38
        Petra: Das erste Interessante ist Es gab früher keinen Punkt, sondern eine Linie zwölf Yards, also zwölf Schritte vor dem Tor.
        0:38:39–0:38:41
        Petra: Erlaubt war der Schuss von überall.
        0:38:41–0:38:46
        Petra: Von dieser Linie, dieser 11 Meter Linie hatte auch noch einen weiteren Zweck.
        0:38:46–0:38:57
        Petra: Und zwar war sie die Markierungslinie für die Foulspiele, die innerhalb dieser zwölf Yards passierten, führten zum Elfmeter.
        0:38:57–0:39:01
        Petra: Es war also so was wie der Vorgänger unseres Strafraums.
        0:39:01–0:39:14
        Petra: Und das zweite Interessante ist, dass sich alle anderen Spieler alle bis zu sechs Yards, sechs Schritte dem Schützen oder der Schütze nähern durften.
        0:39:15–0:39:25
        Petra: Das führte dann eben zu dieser kurzen Linie bei 18 Yards Strafraumgrenze sozusagen, wenn eben auch nur eine wirklich eine kurze Linie.
        0:39:25–0:39:27
        Petra: Und das galt eben auch wirklich für die Torleute.
        0:39:27–0:39:35
        Petra: Die durften sich auch um sechs Schritte aus dem Tor, ja dem Ball nähern und das Ganze ein bisschen kürzer machen Und.
        0:39:36–0:39:41
        Petra: Dadurch, dass es keine kein Elfmeterpunkt gab, sondern eine Elfmeterlinie.
        0:39:41–0:39:49
        Petra: Ja, gab es keinen Strich für die Torleute, sondern tatsächlich zwei Halbkreise, jeweils um die Torpfosten herum.
        0:39:50–0:39:52
        Petra: Von sechs Yards, also sechs Schritten.
        0:39:53–0:39:59
        Petra: Und diese überschnitten sich in der Mitte, so dass so eine gewisse JAB Form quasi entstand vor dem Tor.
        0:40:00–0:40:18
        Petra: Wir haben also zunächst dieses B vor dem Tor, dann eine von rechts nach links durchgezogene Linie auf zwölf Yards oder 11 Meter und dann noch mal eine kurze Linie bei noch mal sechs Yards später, also bei 18 Yards, sechs Yards, zwölf Yards, 18 Yards.
        0:40:20–0:40:27
        Petra: Und dann wurde 1902 dann entschieden, dass der Elfmeter künftig nur noch mittig vor dem Tor ausgeführt werden darf.
        0:40:27–0:40:29
        Petra: Und dann entstand halt dieser Punkt statt der Linie.
        0:40:30–0:40:38
        Petra: Und außerdem wurden auch dann Torraum und Strafraum zu diesen Kästen, die nicht mehr über die gesamte Spielfläche reichten, die wir heute noch kennen.
        0:40:39–0:40:40
        Petra: Die Maße, die blieben.
        0:40:40–0:40:47
        Petra: Allerdings Der Strafraum fängt auch heute bei 18 Yards vor dem Tor an, das sind 16,5 Meter.
        0:40:48–0:40:55
        Petra: Der Torraum beginnt bei sechs Yards, 5,5 Meter und der Elfmeterpunkt eben bei zwölf Yards.
        0:40:55–0:40:58
        Petra: Oder halt naja, Elfmeter vor dem Tor.
        0:41:00–0:41:09
        Petra: Aber eigentlich heißt der Elfmeter ja Strafstoß, Penalty Kick im Englischen und auch im Österreichischen als Penalty bezeichnet.
        0:41:10–0:41:16
        Petra: Wieso gibt es aber in Deutschland diese zwei Wörter für das gleiche Strafstoß und Elfmeter?
        0:41:17–0:41:24
        Petra: Das fußt auf einem ziemlich lustigen, ja skurrilen Missverständnis, das vor ungefähr 100 Jahren passiert ist.
        0:41:24–0:41:27
        Petra: Und darauf komme ich beim nächsten Mal zu sprechen.
        0:41:28–0:41:37
        Mara: Damit kommen wir zu einer kleinen Ansammlung von Lese und Hörempfehlungen, die wir diesmal thematisch getrennt haben.
        0:41:38–0:41:42
        Mara: In Dinge, mit denen wir zu tun haben, selbst und Dinge, mit denen wir nicht selbst zu tun haben.
        0:41:42–0:41:44
        Mara: Erstmal die, mit denen wir nicht selbst zu tun haben.
        0:41:45–0:42:07
        Mara: Es ist jetzt mittlerweile auch schon ein bisschen älter, aber Rory Smith, der für die New York Times einen regelmäßigen Newsletter zum Thema Fußball schreibt und damit eben oft auch in Europa unterwegs ist thematisch hat, finde ich, einen sehr guten Artikel geschrieben zum Stand der Dinge im deutschen Fußball der Männer.
        0:42:07–0:42:12
        Mara: Das war noch vor den beiden letzten Spielen der DFB Elf.
        0:42:12–0:42:17
        Mara: Insofern kann man fast sagen, Julian Nagelsmann hat den vielleicht gelesen.
        0:42:18–0:42:26
        Mara: Nein, ich mache natürlich Scherze, aber also ich fand so dieser Blick von außen und dieses Analytische, was er da gebracht hat, hat mir sehr gut gefallen.
        0:42:26–0:42:29
        Mara: Und deswegen verlinken wir den euch.
        0:42:29–0:42:47
        Annika: Ja, dann ist es bei mir so, ich bin ja gerade etwas länger krankgeschrieben und manchmal hat man dann es ist irgendwie blöd, dass das dann genau die Situation ist, in der man dann irgendwie das empfindet wie in Anführungsstrichen Urlaub, dass man mal Zeit hat, in Sachen reinzuhören, die schon länger irgendwo auf der Liste sind.
        0:42:47–0:42:50
        Annika: Das war bei mir nämlich der Podcast ExPected Own-Goals.
        0:42:51–0:42:54
        Annika: Einfach nur, weil ich den Titel so geil finde.
        0:42:54–0:42:58
        Annika: Und dann bin ich jetzt aber tatsächlich mal dazu gekommen reinzuhören und ich finde den richtig gut.
        0:42:58–0:43:05
        Annika: Das ist ein Podcast über die WSL, Da sind ja mehrere Journalistinnen mit dabei.
        0:43:05–0:43:10
        Annika: Es ist nicht immer ganz die gleiche Besetzung, glaube ich jedenfalls nicht bei den Folgen, die ich erwischt habe.
        0:43:10–0:43:26
        Annika: Und es ist also, wenn man sich für die Liga interessiert und mal sportlich Sachen mitbekommen möchte und halt nicht nur Marketing, Marketing, Marketing wir sind so geil, sondern was da auf dem Platz passiert, auch ein bisschen was zu Datenanalyse und so, dann ist der richtig, richtig gut.
        0:43:26–0:43:29
        Annika: Also sehr dicke Empfehlung an der Stelle.
        0:43:29–0:43:33
        Mara: Annika, es ist kein Urlaub, wenn alles wehtut und man demnächst aufgeschnüffelt wird.
        0:43:33–0:43:36
        Speaker4: Ich wollte es nur dazu, weil ich.
        0:43:36–0:43:37
        Annika: Muss es mir irgendwie.
        0:43:37–0:43:38
        Speaker4: Schönreden.
        0:43:38–0:43:40
        Annika: Weil diese Woche so scheiße wird.
        0:43:40–0:43:42
        Mara: Schickt mal alle Liebe für die Annika.
        0:43:43–0:43:46
        Mara: Wir gehen jetzt hier nicht in die Details.
        0:43:46–0:43:50
        Mara: Wir verlinken euch außerdem noch einen Artikel aus The Athletic.
        0:43:50–0:43:53
        Mara: Ihr wisst, dass wir fleißige Leserinnen von The Athletics sind.
        0:43:54–0:44:08
        Mara: Man kann ja immer auch ein bisschen auf die Nase fallen mit diesen ganzen Vergleichsthematiken Fußball Der Männerfußball der Frauen, aber die haben einen, wie ich finde, ganz spannenden Artikel geschrieben zum Thema What are the difference between Managing Mail and Female Footballers.
        0:44:08–0:44:12
        Mara: Und auch den setzen wir euch auf die Empfehlungsliste.
        0:44:12–0:44:12
        Mara: Ja, und.
        0:44:12–0:44:18
        Annika: Dann zum Abschluss der Empfehlung von Dingen, die andere Menschen gemacht haben, mit denen wir nichts zu tun haben.
        0:44:18–0:44:22
        Annika: Noch einen Text von elf Football, der heute rausgekommen ist.
        0:44:22–0:44:27
        Annika: Es ist eine italienische Nachrichtenseite zum Fußball der Frauen.
        0:44:27–0:44:32
        Annika: Die habe ich irgendwann mal so rund um die EM 2022 entdeckt und mag die seitdem ganz gerne.
        0:44:32–0:44:40
        Annika: Und der Anlass für den Text jetzt hier ist das 40-jährige Jubiläum der Italienerin bei der EM 1984.
        0:44:40–0:44:50
        Annika: Und das ist einfach ein sehr ausführlicher, schöner Überblick über diese Zeitspanne, auch über Rekorde, die es in der Zeit gab usw.
        0:44:50–0:44:55
        Annika: Das kann jetzt natürlich keinen ganzen, kein ganzes Buch oder so ersetzen, das ist schon klar.
        0:44:55–0:45:00
        Annika: Aber ich glaube, wenn man da mal so einsteigen möchte und so, dann ist das richtig toll.
        0:45:00–0:45:03
        Annika: Einfach als Anfang sehr schön.
        0:45:03–0:45:10
        Mara: Und dann empfehlen wir euch jetzt noch eine Stange von Dingen, die bei uns auf der Bolztribüne passiert sind.
        0:45:10–0:45:21
        Mara: Nicht um uns selbst zu kraulen, sondern weil wir einfach uns freuen, wenn ihr eure Aufmerksamkeit auch auf unser schönes neues Portal lenkt.
        0:45:22–0:45:36
        Mara: Wir haben da, wie ihr wisst, mittlerweile einige ganz, ganz tolle Partnerinnenschaften und dazu gehört natürlich fast von Anfang an die 45, natürlich immer, immer, immer sehr hörenswert.
        0:45:36–0:45:42
        Mara: Aber diese Woche wollen wir euch einfach noch mal speziell darauf hinweisen.
        0:45:42–0:45:52
        Mara: Außerdem haben wir jetzt eine Partnerschaft mit dem Ballesterer und da haben wir unter anderem in Zukunft exklusiv online Archivperlen für euch.
        0:45:53–0:46:06
        Mara: Und auch darauf wollen wir einfach mal eure Blicke lenken und verlinken euch die Schlagwortsuche quasi, über die ihr alle bisher erschienenen Texte aus dem und vom Ballesterer findet.
        0:46:06–0:46:13
        Mara: Und dann haben wir natürlich Legende verloren, neu bei uns dabei und empfehlen euch auch da die neue Folge.
        0:46:13–0:46:24
        Annika: Ja, dann gibt es einen sehr großartigen Text von Mara zu den US Frauen und Ally Ship zu LGBTQIA plus.
        0:46:24–0:46:38
        Annika: Der Anlass dafür waren die Verhaltensweisen von Korin Albert und Mara erklärt euch, was das so eigentlich für das Team bedeutet, was da vor sich geht.
        0:46:39–0:47:08
        Annika: Außerdem haben wir für euch auf der Bolztribüne noch einen Text von Mara, einen weiteren, den sie exklusiv für das Portal geschrieben hat, wo es um den Status quo, könnte man sagen, beim Fußballnationalteam der deutschen Frauen geht um die Entscheidung Christian Wück Aber eben vor allem auch um die Entscheidung Maren Meinert als zukünftige CO Trainerin nach Olympia.
        0:47:08–0:47:16
        Annika: Und das finde ich, ist eine sehr, sehr dringende Leseempfehlung, euch diesen Text anzuschauen.
        0:47:16–0:47:28
        Annika: Vielleicht sollte man den allerdings im Vorhinein mit einem CW für das Thema Essstörungen versehen, denn das wird da sehr, sehr dringend angerissen.
        0:47:28–0:47:32
        Annika: Ich finde es aber einfach extrem wichtig, darüber zu reden.
        0:47:32–0:47:32
        Mara: Genau.
        0:47:32–0:47:42
        Mara: Und dann gibt es einen Absprungtext von Annika bei uns und wenn ihr abgesprungen seid, dann landet ihr bei web.de, wo wir.
        0:47:42–0:47:45
        Mara: Liebe Grüße an Sabrina und Dennis.
        0:47:45–0:47:56
        Mara: Ähm, ja, unter anderem unsere Kolumne schreiben und Annika hat da jetzt eine sehr, sehr tolle Interviewreihe, in der sie immer Spielerinnen aus der Bundesliga der Frauen spricht.
        0:47:56–0:48:01
        Mara: Und das aktuelle Interview mit Miray Cin ist wirklich ein sehr, sehr lesenswertes.
        0:48:01–0:48:04
        Mara: Nicht, dass die anderen es nicht auch gewesen wären, aber.
        0:48:04–0:48:13
        Mara: Also zum einen der Blick auf das türkische Nationalteam, ihre Rolle da und auch, wie sich der Fußball der Frauen in der Türkei gerade entwickelt.
        0:48:13–0:48:17
        Mara: Was man hier vielleicht nicht so ständig mitbekommt, ist super lesenswert.
        0:48:17–0:48:22
        Mara: Aber eben auch die Thematik rund um den MSV Duisburg, wo sie in der Liga spielt.
        0:48:22–0:48:40
        Mara: Und um das noch mal ein bisschen intensiver einzuordnen, hat Annika dann in dem Text auf der Bolztribüne auch noch mal intensiver auf die Entwicklung im Verein geschaut und was da eigentlich gerade im Gesamtverein passiert und was das womöglich auch für den Bereich Fußball der Frauen beim MSV bedeutet.
        0:48:40–0:48:43
        Mara: Das ist auf jeden Fall auch eine sehr große Leseempfehlung.
        0:48:43–0:48:45
        Annika: Danke schön, danke schön.
        0:48:46–0:48:54
        Annika: Ja, und dann haben wir hier Petra erneut mit ihrer Web.de Kolumne zum Streik der MLS Schiedsrichterinnen.
        0:48:54–0:48:56
        Annika: Ganz, ganz frisch.
        0:48:56–0:48:59
        Annika: Vor kurzem erst auf der Website erschienen.
        0:48:59–0:49:01
        Annika: Der Absprungtext dazu.
        0:49:01–0:49:10
        Mara: Und damit kommen wir zu unser aller Lieblingsrubrik, die natürlich auch in unserer etwas anders gestrickten Folge heute nicht fehlen darf.
        0:49:10–0:49:13
        Musik: Und hier für euch der Kackspecht der Woche.
        0:49:16–0:49:36
        Mara: Ja, der französische Fußballverband hat laut Tagesspiegel reagiert auf Proteste einiger Spieler, die im vergangenen Jahr mit dem schönen IDAHOBIT abgekürzten Tag nicht mit den Trikots, mit den Rückennummern in Regenbogenfarben auflaufen wollten.
        0:49:36–0:49:48
        Mara: Das ist im französischen Verband in den letzten Jahren eben passiert, um sich gemeinsam gegen Homo und andere Diskriminierungsfeindlichkeiten zu stellen.
        0:49:48–0:49:54
        Mara: Es gab Spieler, die tatsächlich sich nicht haben aufstellen lassen aufgrund dieser Thematik.
        0:49:54–0:50:03
        Mara: Und anstatt da eine klare Kante zu zeigen, hat der Verband jetzt offenbar entschieden, diese Trikots künftig also nicht mehr zu nutzen.
        0:50:04–0:50:13
        Mara: Stattdessen soll nur noch das kleine Verbandslogo auf einem Ärmel in den Regenbogenfarben abgebildet sein und auf dem anderen Ärmel soll das Wort Homophobie stehen.
        0:50:13–0:50:14
        Mara: Durchgestrichen.
        0:50:14–0:50:16
        Mara: Da muss man irgendwie auch erstmal drauf kommen.
        0:50:17–0:50:37
        Mara: Yoann Lemair, der als erster französischer Amateurfußballer 2004 seine Homosexualität öffentlich gemacht hat und der später die Organisation Foot Ensemble gegründet hatte, hat in diesem Zusammenhang mehr Engagement von den Klubs gegründet und gegenüber der L'Equipe gesagt Wir bitten nicht darum, bei der Pride auf einem Wagen mitzufahren.
        0:50:37–0:50:42
        Mara: Wir bitten nur darum, solidarisch gegen Homofeindlichkeit zu sein.
        0:50:42–0:50:46
        Mara: Und diese Differenzierung ist schon noch mal relativ wichtig.
        0:50:47–0:50:59
        Mara: Wenn man sich ein bisschen anschaut, was der französische Fußballverband in den letzten Jahren so gemacht hat bei diesem Thema, dann, ja, gibt es da schon so eine gewisse Haltung, die man rauslesen kann?
        0:50:59–0:51:17
        Mara: Es hat dieses Jahr unter anderem auch große Diskussionen darüber gegeben, dass der Verband allgemeine Rahmenbedingungen für den Fastenmonat Ramadan erlassen hat, wonach keine verschobenen Essenszeiten oder Snacks für muslimische Spieler, die fasten möchten, erlaubt waren.
        0:51:17–0:51:29
        Mara: Der Verbandspräsident hat sie aufgefordert, ihr Fasten in die spielfreie Zeit zu legen, was irgendwie so äh, ja, nee, also das ist schon insgesamt eine problematische Entwicklung.
        0:51:29–0:51:56
        Mara: Und wenn man sich dann noch anschaut, dass der Verband den Hijab schon 2023 verboten hat und das auch vor Gericht, also bestätigt wurde, dass dieses Verbot eben aufrecht erhalten bleiben darf, dann ist das schon eine insgesamt sehr, sehr schwierige Entwicklung, in der ganz klar Menschen, ja in der Ausübung von Persönlichkeitsrechten eingeschränkt werden.
        0:51:56–0:52:29
        Mara: Und wo man schon auch ein bisschen ablesen kann, finde ich, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden, weil natürlich in all diese Entscheidungen letztlich das Thema Religion mit rein spielt, aber man dann auch so ein bisschen, auf der einen Seite eine Religion zur Basis von der einen Entscheidung macht und auf der anderen Seite gegen diese oder gegen Angehörige dieser Religion eben Beschlüsse erlässt, so dass man also am Ende dann vielleicht wieder an einen Punkt kommt, wo man sagen kann, man hält diese Themen alle raus aus dem Fußball.
        0:52:29–0:52:33
        Mara: Aber wir wissen alle gut genug, dass sie eben dadurch nicht rausgehalten werden.
        0:52:34–0:52:52
        Mara: Und wenn wir da vom Kackspecht sprechen, dann können wir auch direkt noch weiter schauen nach Deutschland und nach der WM und nach der Debatte, die um Antonio Rüdiger entfacht wurde, nachdem er zu Beginn des Fastenmonats Ramadan ein Foto von sich auf dem Gebetsteppich veröffentlicht hat.
        0:52:52–0:52:53
        Mara: Und wo?
        0:52:53–0:53:02
        Mara: Es wäre ja fast positiv, wenn man sagen könnte, in Unkenntnis Dinge geäußert würden, wurden von Menschen, die sich offensichtlich als Journalisten verstehen.
        0:53:02–0:53:09
        Mara: Aber es hat natürlich mit Unkenntnis überhaupt nichts zu tun, sondern es hat was mit einer sehr, sehr offensichtlichen Agenda zu tun.
        0:53:09–0:53:15
        Mara: Rüdiger und der DFB haben ja auch zusammen Anzeige erstattet deswegen.
        0:53:15–0:53:17
        Mara: Man kann das vielleicht damit zusammenfassen.
        0:53:17–0:53:21
        Mara: Und in diese Richtung bewegt sich unser Kackspecht dann auch diese Woche.
        0:53:21–0:53:34
        Mara: Dass Menschen, die in der Vergangenheit versucht haben, die Position zu verkaufen, Fußball sei nicht politisch, aber sehr deutlich versuchen, ihre Politik im Fußball zu machen.
        0:53:34–0:53:37
        Mara: Und das ist eine Politik der Ausgrenzung.
        0:53:37–0:53:44
        Mara: Und es ist eine Politik, die Ressentiments schürt und die Diskriminierung Steilvorlagen bietet.
        0:53:44–0:54:00
        Mara: Und das ist etwas, worauf wir alle ein sehr, sehr wachsames Auge haben müssen, weil die Debatten, den Fußball aus diesen Themen positiv rauszubewegen, die sind ja noch überhaupt nicht zu Ende geführt, also far from it.
        0:54:00–0:54:07
        Mara: Und gleichzeitig wird der Fußball aber für diese Dinge jetzt eben von solchen Leuten instrumentalisiert.
        0:54:07–0:54:17
        Mara: Und das ist wirklich etwas, wo eine sehr, sehr große Gefahr lauert, weil der Fußball eben so viele Menschen erreicht und dass es deswegen ganz, ganz wichtig, auf diese Themen zu achten.
        0:54:17–0:54:26
        Mara: Und deswegen geht unser Kackspecht an den Versuch, Fußball zuzumachen, statt ihn zu öffnen.
        0:54:27–0:54:31
        Annika: Ja, ich habe dem Ganzen nichts hinzuzufügen.
        0:54:31–0:54:37
        Annika: Ich finde, du hast das schon hervorragend zusammengefasst, was für eine Gefahr in diesen Entscheidungen liegt.
        0:54:38–0:54:46
        Annika: Deswegen ja, würde ich mal sagen, beenden wir die Sendung dann an dieser Stelle für diese Woche auch schon wieder.
        0:54:47–0:54:55
        Annika: Wie gesagt, mal in etwas anderer Struktur und wir hören uns dann erst in zwei Wochen wieder statt in einer Woche.
        0:54:55–0:55:13
        Annika: Aber wir freuen uns schon sehr, sehr, sehr darauf, dass es danach dann hoffentlich mit dem gewohnten Rhythmus weitergeht und hoffen, ihr hattet trotz der teilweise ja doch schon schweren Themen Spaß mit dieser Folge und konntet da was für euch mitnehmen.
        0:55:13–0:55:26
        Mara: Genau dem kann ich mich nur anschließen und es war uns einfach wichtig, zwischendurch quasi so ein Appetithäppchen mit euch zu teilen und nicht einen ganzen Monat abzutauchen.
        0:55:26–0:55:29
        Mara: Seht es uns nach, dass die Situation momentan so ist, wie sie ist.
        0:55:30–0:55:33
        Mara: Schickt ganz viel gedankliche Liebe und gedrückte Daumen an Annika.
        0:55:34–0:55:39
        Mara: Ich habe eine etwas uplifting Woche, im Gegensatz dazu vor mir.
        0:55:39–0:55:42
        Mara: Ich darf drei Tage mit meiner Nichte nach Paris fahren.
        0:55:42–0:55:46
        Mara: Wir schicken ganz liebe Grüße an euch raus und.
        0:55:46–0:55:55
        Mara: Freuen uns, wie Annika schon gesagt hat, in 14 Tagen zurückzukommen und dann auch wieder im wöchentlichen Rhythmus hier mit euch zusammen Themen zu beackern.
        0:55:55–0:55:55
        Mara: Bis dann.
        0:55:56–0:55:57
        Mara: Tschüss.

        Der Beitrag #46 Kackspecht-Schwarm erschien zuerst auf Becker & Pfeiffer.

        57 min
      • #45 Kontext is Queen

        Natürlich können Medien sich für Zitatkacheln immer besonders knallige Aussagen suchen und dabei nicht davor zurückschrecken, diese aus dem Kontext zu reißen. Nur, wem genau nutzt das? Ach so, den Klicks. Euer Lieblingspodcast setzt lieber auf Zusammenhänge, auch bei den aktuell kursierenden Aussagen von Emma Hayes.

        Außerdem sprechen wir erneut über die EM 2025 in der Schweiz, welche Gelder fließen und wieso es die erste EM der Frauen ist, die von Beginn an als „Big Tournament“ geplant wurde – das galt nämlich nicht mal 2022. Big in Sachen Turnierplanung ist mal wieder die FIFA, die dabei neuerdings auch auf Jugendliche keine Rücksicht nimmt.

        In den Blitznews verbeugen wir uns vor Christian Streich, freuen uns über das Sondertrikot des FC Nürnberg und ein Stadion speziell für Frauen, sprechen über die wichtige Arbeit der Fanprojekte und die Notwendigkeit eines Zeugnisverweigerungsrechtes und verneigen uns gleich noch einmal, nämlich vor Svenja Huth.

        Den Kackspecht vergeben wir für potentiellen Verfahrensmissbrauch gegen Sam Kerr. Da muss jemand nachsitzen beim Thema Rassismus, und Kerr ist es explizit nicht.

        Becker & Pfeiffer is a labor of love, aber wenn es euch möglich ist, freuen wir uns, wenn ihr den Podcast und unsere Bolztribüne mit einem kleinen Beitrag unterstützt. Außerdem freuen wir uns immer über euer Feedback. Und wenn euch die Sendung gefällt, hinterlasst uns doch eine Rezension und Sterne auf der Plattform eures Vertrauens. Wir hören uns.

        Becker & Pfeiffer

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        Shownotes/Links/Quellen
        • Die FIFA legt aus dem Blauen fest, dass es ab 2025 jedes Jahr U17-WMs bei Jungen wie Mädchen an festen Spielorten (Katar bzw. Marokko) gibt
          https://www.sportschau.de/fussball/u17-wm-katar-100.html
          Bianca Rech dazu auf Twitter
          https://x.com/jayjayrech33/status/1768388712193245252 
        • EM in der Schweiz: Ständerat fordert 15 Millionen Franken
          https://www.srf.ch/news/schweiz/fruehjahrssession-2024-neues-co2-gesetz-steht-comeback-der-doppelnamen-vertagt
          Doris Keller, Direktorin der EM, im Interview mit der NZZ
          https://www.nzz.ch/sport/fussball/frauen-fussball-em-in-der-schweiz-turnierdirektorin-doris-keller-im-gespraech-ld.1820950
        • Beziehungen im Fußball der Frauen und ein Zitat von Emma Hayes ohne Kontext
          https://www.telegraph.co.uk/football/2024/03/15/player-coach-relationships-womens-football-jonathan-morgan/
          Reaktion von Hayes und Einordnung bei The Athletic
          https://theathletic.com/5345681/2024/03/15/emma-hayes-chelsea-player-relationships/  
        • Petra Tabarellis Nachspielzeiten: Was passiert bei einem Unentschieden nach 90 Minuten?
          https://bolztribuene.de/2024/03/15/entschieden-wird-auf-dem-platz/
        • Es knirscht und knatscht beim VfB Stuttgart, die sz mit den Details
          https://www.sueddeutsche.de/sport/vfb-stuttgart-claus-vogt-aufsichtsrat-mercedes-porsche-tanja-goenner-1.6450067
        • Der 1. FC Nürnberg gibt ein Sondertrikot heraus, das den Aufstieg der Clubfrauen ehren soll
          https://www.instagram.com/p/C4dm-H1M8Kn/ 
        • Die NWSL ist wieder gestartet und am Samstag weihte KC Current gegen die Portland Thorns das neue Stadion ein
          https://www.instagram.com/reel/C4b95VNLMOT/
          https://www.instagram.com/p/C4gnhcJrMBk/?img_index=1 
        • Text dazu in der TAZ: Im neuen eigenen Stadion bieten die Kansas City Current eine famose Premiere
          https://taz.de/Erster-Stadionneubau-fuer-Fussballerinnen
        • Nach Aussageverweigerung: Strafbefehle gegen Mitarbeiter des Fanprojekts Karlsruhe
          https://www.kicker.de/nach-aussageverweigerung-strafbefehle-gegen-mitarbeiter-des-fanprojekts-karlsruhe-1002706/artikel
          Soziale Arbeit unter Druck: Es fehlt ein Zeugnisverweigerungsrecht
          https://www.zeugnis-verweigern.de/2024/03/15/pressemitteilung-soziale-arbeit-unter-druck/
          Stellungnahme der BAG Fanprojekte
          https://www.bag-fanprojekte.de/2024/03/16/pm-strafbefehl-gegen-mitarbeitende-des-fanprojekts-karlsruhe-bag-ein-frontalangriff-auf-die-soziale-arbeit/
          Dienstag um Demo von 15:30 bis 17:30 Uhr, Justizministerium Berlin
          https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/demo-fuer-ein-zeugnisverweigerungsrecht
        • Der DFB hat neue Trikots und Theken-Günther eskaliert farblich, uns ärgert das Thema Verfügbarkeit der Modelle f/m und Keeper sowie weiße Hosen
          https://www.dfb-fanshop.de/de/germany-national-team-football-kits-home/
        • Svenja Huth tritt aus der Nationalelf zurück
          https://www.dfb.de/news/detail/svenja-huth-tritt-aus-nationalteam-zurueck-259688/
        • Alle zwölf Bundesliga-Vereine (f) sowie sieben aus der 2. Buli haben sich für das Zulassungsverfahren der Saison 2024/25 beworben
          https://www.dfb.de/news/detail/zulassungsverfahren-19-bewerber-aus-zwei-hoechsten-spielklassen-259728/ 
        • DFB stellt Anti-Rasissmus-Projekt mit Nordostdeutschem Fußballverband e.V. und Makkabi Deutschland e.V. vor
          https://www.dfb.de/news/detail/46-millionen-fans-0-verstaendnis-fuer-rassismus-dfb-startet-projekt-in-berlin-259730/
        • Wir verneigen uns vor Christian Streich und der Kunst, den Zeitpunkt, um aufzuhören, selbst zu spüren und umzusetzen
          https://sid.de/news/streich-verlaesst-freiburg-zum-saisonende/
        • Die Deutsche Akademie für Fußballkultur sucht Unterstützung in Teilzeit, Bewerbungsfrist ist der 26. März
          https://online-service.nuernberg.de/jobs/index.php?ac=jobad&id=6887
        • CW Jérôme Boateng, körperliche Gewalt, Gewalt in Partner*innenschaften, Suizid: Neue Dokumente und neu aufgerollter Prozess
          https://www.spiegel.de/panorama/kasia-lenhardt-gewaltvorwuerfe-gegen-jerome-boateng-a-6a2b3539-0d2c-4249-93c1-76d64ed333b6
          https://www.sn-online.de/promis/jerome-boateng-neuer-prozess-wegen-koerperverletzung-an-ex-freundin-im-juni-in-muenchen-WAH5W2RKR5ONRL6LEENMXPT7J4.html 
        • Lese- und Hörempfehlungen: Mara über Christian Wück auf der Bolzi
          https://bolztribuene.de/2024/03/15/christian-wueck-blick-in-die-vita-des-neuen-bundestrainers-der-frauen/ 
        • Thomas Hitzlsperger im DLF-Sportgespräch mit Maxi Rieger
          https://www.deutschlandfunk.de/thomas-hitzlsperger-coming-out-fussball-homosexualitaet-100.html
        • Schönes Portrait über Erin Cuthbert von Sophie Lawson für ESPN
          https://www.espn.com.au/football/story/_/id/39731556/chelsea-cuthbert-proving-worth-being-role-model 
        • Katarina Schubert zu den strukturellen Gründen, die zu einem Mangel an Fußballvereinen aus Ostdeutschland in den oberen Ligen führen
          https://www.sportschau.de/fussball/frauen-bundesliga/frauenfussball-in-ostdeutschland-wo-sind-die-ostklubs-100.html 
        • Kackspecht der Woche: Anklage gegen Sam Kerr und die Definition von Rassismus
          https://sz-magazin.sueddeutsche.de/willkommen-bei-mir/umgekehrter-rassismus-89490
          https://www.theguardian.com/football/2024/mar/06/sam-kerr-allegedly-called-police-officer-a-stupid-white-bastard-source-says
          https://www.sbs.com.au/news/article/is-calling-someone-white-a-racist-slur-this-is-what-the-experts-say/d2d974bi8 
        • Transkription der Episode anzeigen

          0:00:14–0:00:18
          Musik: Becker und Pfeiffer - Der Fußballpodcast.
          0:00:21–0:00:30
          Annika: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 45 von Becker und Pfeiffer - Der Fußballpodcast.
          0:00:30–0:00:31
          Ich bin Annika Becker.
          0:00:31–0:00:34
          Ich unterhalte mich wie immer mit Mara Pfeiffer.
          0:00:34–0:00:39
          Und natürlich grüßen wir wie immer die Nina, deren Podcast tatsächlich auch Die 45 heißt.
          0:00:40–0:00:41
          Mara: Stimmt.
          0:00:41–0:00:41
          Wir haben.
          0:00:41–0:00:48
          Gerade als wir uns hier eingegrooved haben, habe ich schon wieder festgestellt, dass es coole Zahlenspiele zu verkünden gibt.
          0:00:48–0:00:50
          Annika: Vier plus fünf neun sind.
          0:00:50–0:00:51
          Wow.
          0:00:51–0:00:56
          Mara: Und plus und eins plus acht sind auch neun und heute ist der 18.
          0:00:56–0:00:58
          und drei zum Quadrat sind auch neun.
          0:00:58–0:01:02
          Das heißt, wir haben hier drei Neuner in einer Reihe.
          0:01:03–0:01:05
          Ich wollte es nur mal gesagt haben.
          0:01:06–0:01:13
          Aber erzähl du doch mal was von S04, liebe Annika und was sonst noch so was erzählen möchte.
          0:01:13–0:01:18
          Annika: Dass wir eine Spende bekommen haben, für die wir uns sehr bedanken.
          0:01:18–0:01:20
          Von Mika zusammen mit einer sehr lieben Nachricht.
          0:01:20–0:01:22
          Vielen Dank dafür.
          0:01:22–0:01:29
          Mara: So Spenden mit denen man irgendwelche Neuner Zahlenspiele machen kann, werden von mir besonders honoriert in Zukunft.
          0:01:31–0:01:32
          Aber die machen wir natürlich nicht.
          0:01:33–0:01:37
          Die machen wir natürlich nicht öffentlich, weil wir ja nicht verraten, was ihr gespendet habt.
          0:01:37–0:01:40
          Aber ich weiß, mit dieser Spende könnte man ein Zahlenspiel machen.
          0:01:40–0:01:41
          Haha.
          0:01:44–0:01:45
          Entschuldigung.
          0:01:45–0:01:46
          Wir kommen jetzt wieder zum Fußball.
          0:01:47–0:01:49
          Annika: Ja, ja, der Fußball.
          0:01:49–0:01:56
          Der Fußball war sehr anwesend bei der Partie Hertha BSC gegen S04.
          0:01:56–0:01:58
          Mann, was war das für eine komische Partie.
          0:01:59–0:02:07
          Ähm, also es gibt diesen diesen Ausspruch, den ich eigentlich also eigentlich nicht besonders mag.
          0:02:07–0:02:10
          Von wegen No defense just vibes.
          0:02:10–0:02:15
          Ähm, ich weiß überhaupt nicht, warum ich den eigentlich nicht so nicht so sehr mag.
          0:02:15–0:02:21
          Ja, ich habe eine gewisse Zeit lang, glaube ich zu sehr in so bestimmten Bubbles auf Twitter rumgehangen, wo es den sehr häufig gibt.
          0:02:22–0:02:30
          Aber jedenfalls konnte man den halt darauf sehr gut anwenden, weil verteidigen war so naja, wer braucht es eigentlich schon?
          0:02:30–0:02:33
          Und stattdessen gab es sehr, sehr viele Abwehrfehler.
          0:02:33–0:02:38
          Und in der ersten Halbzeit gab es die auf beiden Seiten und in der zweiten Halbzeit dann nur noch bei Schalke.
          0:02:38–0:02:39
          Ähm, weil.
          0:02:39–0:02:55
          Also man muss ja konstant und sich selbst treu bleiben und so und ähm ja, also ich war ja die letzten beiden Folgen, wie ihr euch sicherlich erinnern werdet, so ganz, ganz vorsichtig optimistisch.
          0:02:56–0:03:00
          Jetzt traue ich mich das eigentlich schon kaum noch zu sein.
          0:03:00–0:03:04
          Es ist sehr anstrengend und ernüchternd.
          0:03:04–0:03:07
          Aber nun ja, es gab noch ein anderes Spiel.
          0:03:07–0:03:12
          Natürlich, Nämlich das von der SGS Essen bei Werder Bremen, das gegen null zu null aus.
          0:03:12–0:03:22
          Das war ja, glaube ich, für neutrale Beobachter einen in der ersten Halbzeit noch okay, in der zweiten dann wahrscheinlich auch kein so richtiger Leckerbissen mehr.
          0:03:22–0:03:32
          Leider ein Spiel, wo man aus meiner Sicht ähm ja wahrscheinlich halt schon auch wieder über Schiedsrichterentscheidungen sprechen kann.
          0:03:33–0:03:40
          Ähm, ich glaube, dass Werder Bremen sich wahrscheinlich nicht hätte beschweren dürfen, wenn Essen zu einem gewissen Zeitpunkt einen Elfmeter bekommen hätte.
          0:03:40–0:03:58
          Aber gleichzeitig waren glaube ich auch beide Teams nicht so besonders zufrieden, weil es sehr viele so Entscheidungen gab, wo ja eigentlich so gefühlt fifty fifty oder 60 zu 40 Entscheidungen irgendwie immer in die andere Richtung gingen, als man sich das eigentlich so denkt, wenn man sich das Spiel anguckt.
          0:03:58–0:04:08
          Mara: Aber Annika, wenn ich da mal ganz kurz reingrätschen darf Ich meine, das Thema Schiedsrichter in der ersten Bundesliga der Männer war ja am Wochenende auch ein sehr, sehr großes und ich finde, da habe ich.
          0:04:08–0:04:10
          Annika: Halt nicht mitbekommen.
          0:04:10–0:04:12
          Mara: Aber also das ist genau der Punkt, finde ich.
          0:04:12–0:04:17
          Also daran sieht man halt wieder, wie groß die Probleme bei dem Thema insgesamt sind.
          0:04:17–0:04:25
          Also ähm, es gab so ein paar Entscheidungen, die dann auch auf Sky vom Grüße an der Stelle Alex Feuerherd.
          0:04:26–0:04:28
          Also ich sage mal erklärt wurden.
          0:04:28–0:04:57
          Er hat halt natürlich innerhalb der Rahmenbedingungen, die er da hat, sich am Regelwerk entlanggehangelt, aber ähm, das das war auch komplett absurd teilweise und ähm, ich finde, also ohne da jetzt irgendwie eine neue Diskussion anzufangen, man muss diesen ganzen, diesen ganzen Bereich Schiedsrichterwesen mal neu durchschütteln, finde ich an so vielen Punkten.
          0:04:57–0:05:10
          Also sei es war oder wer pfeift wo oder keine Ahnung was da liegt gerade echt einiges im Argen und ich glaube, es wird ein bisschen unterschätzt, wie unterschätzt, wie sehr man damit Fans verliert, weil es nervt einfach wirklich.
          0:05:10–0:05:12
          Also wie Hundekacke am Schuh.
          0:05:12–0:05:36
          Annika: Ja, ich finde aber, dass es trotzdem noch mal einen Unterschied gibt zwischen den Fehlentscheidungen, die es halt typischerweise mit war und dem ganzen Gebamsel bei den Männern gibt und denen, die es halt in der Bundesliga der Frauen gibt, weil es da halt einfach oft wirklich einfach so stinknormale Grundsatzentscheidungen sind, die nichts mit irgendwelchen krassen Situationen zu tun haben.
          0:05:36–0:05:43
          Normalerweise wie dass es eindeutig eine rote Karte oder keine rote Karte oder ein Elfmeter oder kein Elfmeter.
          0:05:43–0:05:49
          Also das habe ich jetzt hier vorhin als Beispiel genannt, aber es geht halt viel häufiger auch einfach um so einen Scheiß.
          0:05:49–0:05:52
          Wie ist das jetzt eine Ecke oder keine Ecke?
          0:05:52–0:05:59
          So ist das ein Einwurf für die Seite oder für die Seite Und natürlich wir haben das hier ja schon 100.000 mal durchgekaut.
          0:05:59–0:06:03
          Geht es dann da auch um Ausbildung und Strukturen und alles mögliche usw.
          0:06:03–0:06:04
          Das ist ja irgendwie uns beiden total klar.
          0:06:04–0:06:15
          Aber ich finde, dass dann so die also das, woran sich dann so Diskussionen aufhängen sind halt einfach zwei unterschiedliche Sachen in meiner Wahrnehmung.
          0:06:15–0:06:19
          Mara: Ich glaube ehrlich gesagt, dass das nur in Teilen so ist.
          0:06:19–0:06:29
          Ich glaube, bei den Männern hängen sich die Diskussionen eher an den großen Entscheidungen auf, weil der Fokus halt so auf dem Vrr liegt.
          0:06:29–0:06:47
          Und also über die falsch gegebenen Einwürfe oder Ecken wird dann halt weniger diskutiert, weil die Diskussion automatisch dahin wandert, wo man sagt jetzt haben wir dieses scheiß Tool schon, was ja sowieso so viele Leute auch nervt und dann werden die das doch irgendwie richtig anweist.
          0:06:47–0:06:51
          Dadurch gehen diese kleinen Sachen eher so ein bisschen unter, aber sie sind nicht weg.
          0:06:51–0:06:55
          Also ich finde es im Moment wirklich insgesamt.
          0:06:55–0:06:56
          Ähm.
          0:06:57–0:07:07
          Also ich will jetzt hier nicht mit Superlativen wie verheerend und so anfangen, aber also angenehm ist das nicht, was da gerade so irgendwie in Sachen Gepfeife passiert.
          0:07:07–0:07:17
          Annika: Ja, das ist halt ein Gesamteindruck, den ich, als ich zuletzt die Liga vermehrt geguckt habe, das war halt letzte Saison nicht diese schon auch geteilt habe auf jeden Fall also.
          0:07:17–0:07:19
          Mara: Und man verliert halt da wirklich Leute.
          0:07:19–0:07:21
          Aber darüber wollten wir eigentlich gar nicht sprechen.
          0:07:21–0:07:21
          Nee.
          0:07:22–0:07:23
          Annika: Nee, genau.
          0:07:23–0:07:24
          Aber ich weiß nicht.
          0:07:24–0:07:32
          Ich habe jetzt eigentlich zu den beiden Spielen auch nicht mehr großartig was zu sagen und ich habe ansonsten noch irgendwelche Spiele geguckt, aber ich gemerkt, dass vielleicht.
          0:07:32–0:07:34
          Mein Kopf ist sehr, sehr voll im Moment.
          0:07:34–0:07:37
          Deswegen rauscht es dann auch manchmal einfach so durch.
          0:07:37–0:07:39
          Erzähl du doch mal lieber, was bei dir los war.
          0:07:40–0:07:46
          Mara: Ich war letzte Woche beim Viertelfinalspiel der U19 gegen Porto.
          0:07:47–0:07:56
          Das haben sie leider verloren und können damit nicht zum Finalturnier nach Nyon.
          0:07:56–0:07:58
          Das wäre natürlich schön gewesen.
          0:07:58–0:08:01
          Noch eine kleine Schweizreise auch für die U19.
          0:08:03–0:08:11
          Aber alle, die im Stadion waren, haben gezeigt, dass sie trotzdem mega mega mega stolz sind auf das Team.
          0:08:11–0:08:14
          Also was die gerissen haben ist wirklich heftig, finde ich.
          0:08:14–0:08:17
          Und sie haben dann, sie haben es vorher gar nicht zum Thema gemacht.
          0:08:17–0:08:27
          Sie haben dann hinterher erzählt, dass echt einige von den Spielern morgens noch Abitur geschrieben haben und dass auch Spieler gibt, die eben im Rahmen des Ramadan gerade fasten.
          0:08:27–0:08:34
          Und das war schon, glaube ich, in der Summe der Dinge, die da auf die jungen Menschen eingewirkt haben.
          0:08:34–0:08:46
          Ich denke mal, die sind Jahrgang vier, fünf und sechs, das heißt, die Jüngsten sind so alt wie mein Neffe und die stehen da halt einfach und spielen irgendwie so ein krasses Ding runter.
          0:08:46–0:08:48
          Also ja, sie waren dann am Ende.
          0:08:48–0:08:53
          Es gab ein, zwei unglückliche Situationen, aber sie waren dann schon auch unterlegen.
          0:08:53–0:09:04
          Aber diese, diese U19 Reise durch Europa, das hat man glaube ich bei dieser deutschen Meisterschaft noch gar nicht so realisiert, was sich daraus entwickeln kann.
          0:09:05–0:09:09
          Kein Mensch weiß, wie es bei den Profis zu Ende gehen wird diese Saison.
          0:09:09–0:09:19
          Aber diese Spiele mit der U19, die werden auf jeden Fall immer einen großen Anteil daran haben, dass diese Verbindung der Leute zum zum Verein erhalten geblieben ist in dieser schwierigen Zeit.
          0:09:19–0:09:31
          Also nicht, dass man jetzt, ohne dass plötzlich gesagt hätte scheißegal, es nicht mehr mein Verein, aber dass man halt auch noch diese positiven Erlebnisse hatte, das war auf jeden Fall eine Bestärkung, war sehr, sehr, sehr, sehr schön und.
          0:09:32–0:09:38
          Auch sehr, sehr schön war, das Mainz 05 am Wochenende gegen Bochum gewonnen hat.
          0:09:39–0:09:53
          Da sieht man auch manchmal, wie irrational der Fußball ist, weil sie ja wirklich gegen Mönchengladbach vor zwei Wochen zu Hause eine richtig gute erste Halbzeit gespielt haben und das Spiel dann in der zweiten Halbzeit so hergegeben und am Ende nur unentschieden gespielt.
          0:09:53–0:09:57
          Und also diese erste Halbzeit gegen Bochum am Samstag.
          0:09:57–0:10:00
          So eine Grütze habe ich wirklich lange nicht mehr gesehen.
          0:10:00–0:10:02
          Das war dermaßen fürchterlich.
          0:10:02–0:10:06
          Also wir haben uns irgendwie alle angeguckt und gesagt Was ist das denn?
          0:10:06–0:10:11
          Also das kann denen mal jemand sagen, dass hier Fußball gespielt wird?
          0:10:11–0:10:12
          Es war unglaublich.
          0:10:13–0:10:21
          Ja, und dann haben sie aber einfach dieses Spiel gewonnen und ich habe ein paar Tage vorher mich noch mit einem guten Bekannten unterhalten, der so gesagt hat.
          0:10:21–0:10:27
          Also man kann ja jetzt auch nicht erwarten, dass Jonny Burkardt jetzt, wo er wieder da ist, alle Probleme der Mannschaft löst.
          0:10:27–0:10:28
          Wer weiß.
          0:10:28–0:10:33
          Also nach diesem Spiel würde ich sagen, die Chance besteht durchaus.
          0:10:33–0:10:37
          Ja, das war natürlich wichtig.
          0:10:37–0:10:40
          Und jetzt sind sie auch auf sechs Punkte ran an Bochum und Wolfsburg.
          0:10:40–0:10:46
          Das heißt, man kann vielleicht doch versuchen, noch mal so ein Vierkampf draus zu machen und auch Richtung 15.
          0:10:46–0:10:47
          Platz zu arbeiten.
          0:10:47–0:10:52
          Aber auch Relegation ist also zum jetzigen Zeitpunkt natürlich ein Gewinn.
          0:10:53–0:11:07
          Eine sehr schöne Situation, einfach jetzt vor dem vor der Länderspielpause auf den Relegationsrang geklettert zu sein und da jetzt einfach mal zu sitzen für einen Moment und schauen wir mal, wie es weiter geht.
          0:11:07–0:11:11
          Es geht ja immer sehr schnell im Fußball und dann haben auch noch die Frauen gewonnen.
          0:11:11–0:11:22
          Ihr erstes Auswärtsspiel in der Rückrunde tollerweise und die U19 hat dann noch im DFB Pokal Halbfinale am Wochenende gegen Hoffenheim gespielt.
          0:11:22–0:11:24
          Auch das Spiel haben sie am Ende leider verloren.
          0:11:24–0:11:33
          Es war ein bisschen enttäuschend, sicherlich auch für die Jungs, dass sie jetzt mit diesen zwei Niederlagen, also so ein bisschen gefühlt mit leeren Händen aus der Woche rausgegangen sind.
          0:11:33–0:11:46
          Aber ohne jetzt zu altklug klingen zu wollen, glaube ich Wenn Sie mal zurückschauen mit ein bisschen Abstand, dann werden Sie realisieren, dass Sie natürlich alles andere als mit leeren Händen aus der Woche rausgegangen sind.
          0:11:46–0:11:47
          So war das.
          0:11:47–0:11:48
          Annika.
          0:11:49–0:11:51
          Sollen wir mal in unsere Themen hüpfen?
          0:11:51–0:11:53
          Annika: Ja, derer haben wir diese Woche drei.
          0:11:53–0:12:02
          Ich fange mal mit einem an, das ja vielleicht bei manchen Leuten so ein bisschen im Strudel von anderen Nachrichten untergegangen ist.
          0:12:02–0:12:04
          Aber ich finde es schon sehr, sehr wichtig.
          0:12:04–0:12:22
          Und zwar hat die FIFA nämlich einfach mal so und auch so, dass es für sehr viele Menschen unerwartet kam festgelegt, dass ab 2025 die U17 Weltmeisterschaften sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen jährlich stattfinden.
          0:12:23–0:12:26
          Ähm, im Moment ist es so, dass alle zwei Jahre gespielt wird.
          0:12:27–0:12:38
          Ab dann soll es halt eben jährlich sein und damit wurden gleichzeitig dann auch die Spielorte jetzt schon fest vergeben für die nächsten jeweils fünf Jahre.
          0:12:38–0:12:48
          Bei den Jungen ist es so, dass von 20, 25 bis 29 jeden Sommer und man muss hinter das Sommer in dem Fall noch zehn Ausrufezeichen packen in Katar.
          0:12:48–0:12:52
          Gespielt wird ja bei den Mädchen in Marokko.
          0:12:52–0:12:56
          Und die Begründung ist auch ganz großartig.
          0:12:56–0:13:07
          Zitat Der Fokus bei der Wahl der Ausrichter habe auf der Nutzung der vorhandenen Fußballinfrastruktur im Interesse der Turnier, Effizienz und Nachhaltigkeit gelegen.
          0:13:07–0:13:11
          Mara: Mega nachhaltig die Leute immer nach Katar und Marokko zu verschiffen.
          0:13:12–0:13:19
          Annika: Ja, also das ist ein Ausschnitt aus aus einem Artikel von der Sportschau.
          0:13:19–0:13:24
          Es war dann auch so, dass es keine Pressekonferenz im Anschluss an diese Mitteilung gab.
          0:13:24–0:13:30
          Also es gab keinen, keinen offenen Raum, um irgendwie Nachfragen zu dieser ganzen Sache zu stellen.
          0:13:30–0:13:47
          Und also wer halt auch schon mal mit der FIFA irgendwie mit Presseanfragen Medienanfragen gearbeitet hat, weiß, dass man da manchmal auch einfach keine Antwort bekommt oder es sehr lange dauert, bis man dann eine bekommt, die halt einfach sehr so wischiwaschi ist, dass man damit eigentlich nicht wirklich was anfangen kann.
          0:13:48–0:13:50
          Ja, also sehr transparent das Ganze.
          0:13:50–0:14:01
          Und es gibt dazu noch die weitere Festlegung, dass jetzt das Feld der teilnehmenden Länder auch vergrößert wurde.
          0:14:01–0:14:09
          Bei den Jungen ist es so, dass dann ab 25 48 Teams bei so einer WM U17 WM spielen.
          0:14:09–0:14:12
          Bei den Mädchen sind es dann 24 Teams.
          0:14:13–0:14:23
          Das heißt, es werden nicht nur, es wird nicht nur häufiger stattfinden, sondern auch die Anzahl der Spieler erhöht sich bei den Jungen immens, Bei den Mädchen schon auch deutlich.
          0:14:23–0:14:26
          Bianca Rech hat sich dazu geäußert auf Twitter.
          0:14:26–0:14:31
          Sie hat da geschrieben auf Englisch: "This is absolutely insane.
          0:14:31–0:14:34
          We talk about player welfare all the time.
          0:14:34–0:14:39
          Is there anyone thinking about school education clubs or physical and psychologic impact?
          0:14:39–0:15:03
          Probably not if you take decisions like that no words for that." Also in anderen Worten, sie ist darüber sehr entsetzt, vor allem deswegen, weil aus ihrer Sicht halt nicht berücksichtigt wurde, was das für Schule, für Pausen, für ja psychische, aber halt eben auch körperliche Erholung und Entwicklung zu tun hat bei den Spielerinnen und Spielern.
          0:15:03–0:15:15
          Und dass halt all das überhaupt nicht berücksichtigt wurde bei so einer Entscheidung und also ja, man fragt sich wirklich halt einfach nur, was das soll.
          0:15:15–0:15:21
          Also vor allem halt auch, wie das jetzt irgendwie so plötzlich zustande kommen konnte.
          0:15:21–0:15:25
          Mara: Nö, da wird dann halt so eine lapidare Pressemitteilung rausgeschickt und fertig.
          0:15:25–0:15:31
          Und also daraus geht ja auch zum Beispiel überhaupt nicht hervor, wer da eigentlich eingebunden war.
          0:15:31–0:15:41
          Also ich meine, es scheint ja jetzt dann, wie man an den Zitaten von Bianca Rech erkennt, eben auch für die Klubs eher überraschend gekommen zu sein.
          0:15:41–0:15:47
          Und ich sag mal so, also wenn es die Nationalverbände gewusst hätten, dann hätten die Klubs ja sicherlich auch eine Kommunikation gehabt.
          0:15:47–0:15:54
          Also es ist alles sehr, sehr, ähm, ja wenig nachvollziehbar.
          0:15:54–0:15:56
          Apropos wenig nachvollziehbar.
          0:15:58–0:16:12
          Wir haben an dieser Stelle ja schon mehrfach über die EM in der Schweiz gesprochen und über die Tatsache, dass die Gelder, die da fließen sollen, vom Bund zusammengestrichen wurden.
          0:16:12–0:16:27
          Wir würden das jetzt gerne noch mal ein bisschen aufdröseln, und zwar, ähm, wird da ja die ganze Zeit von Subventionen gesprochen und man könnte das ja so verstehen, als ginge es darum, dass tatsächlich der Bund sich also an Turnierkosten beteiligt.
          0:16:28–0:16:30
          Das ist aber gar nicht wirklich der Fall.
          0:16:31–0:16:32
          Erstmal vielleicht.
          0:16:32–0:16:42
          Der Ständerat hat noch mal dazu aufgefordert, eben die 15 Millionen Franken, die ursprünglich angedacht waren, tatsächlich auch zu investieren.
          0:16:42–0:16:56
          Ausgerechnet die Sportministerin hat sich im Namen des Bundesrates in dieser Sitzung dagegen gestellt und hat gesagt, dieser Anlass könne Ressourcen schön schonend auch ohne weitere Subventionen durchgeführt werden.
          0:16:57–0:17:04
          Man muss sich vielleicht noch mal in Erinnerung rufen, dass die Städte, die als Host auftreten, insgesamt 65 Millionen investieren.
          0:17:05–0:17:07
          Also auch eine ordentliche Summe.
          0:17:07–0:17:18
          Und von diesen 15 Millionen Franken, die also der Bund ursprünglich mal in Aussicht gestellt hatte, sollen allein 5 Millionen in ein sogenanntes Kombiticket fließen.
          0:17:18–0:17:29
          Also dass zusammen mit dem Erwerb eines Tickets man eben auch die An und Abfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln machen kann, was ja wiederum auch in Sachen Umwelt absolut sinnvoll wäre.
          0:17:29–0:17:39
          Und wo auch noch mal darauf hingewiesen wurde in der Sitzung des Ständerates, dass sich das auch bei der EM 2008, die ja in Österreich und der Schweiz stattgefunden hat, bewährt hat.
          0:17:40–0:17:43
          Weitere 5 Millionen sind für Tourismuswerbung geplant.
          0:17:43–0:17:45
          Also auch das geht nicht direkt ins Turnier.
          0:17:45–0:17:52
          Und noch mal fünf für die Förderung von Mädchen und Frauenfußball, so dass dieses Turnier also eben auch einen längeren Effekt hat.
          0:17:53–0:17:57
          Das heißt, das sind insgesamt also absolut sinnvolle Maßnahmen.
          0:17:58–0:18:07
          Wir haben, auch wenn ich oftmals eher keine Freundin der NZZ bin, heute aber mal ein Interview aus der NZZ euch verlinkt.
          0:18:07–0:18:08
          Und zwar mit Doris Keller.
          0:18:08–0:18:11
          Die ist Direktorin der EM und.
          0:18:11–0:18:18
          Die sagt, das Geld vom Bund ist da, damit sich die Schweiz präsentieren kann und nicht, um mein Budget zu entlasten.
          0:18:18–0:18:20
          Es geht darum, wie sich die Schweiz darstellen will.
          0:18:20–0:18:22
          Ich finde den Betrag eine verpasste Chance.
          0:18:23–0:18:27
          In dem Interview ist auch noch interessant, was sie zum Thema TV Rechte sagt.
          0:18:27–0:18:42
          Also sie betont, dass die Verkaufsgespräche angelaufen sind und bisher sehr positiv, also dass sie nicht erwartet, dass es solche Schwierigkeiten geben wird, wie zuletzt eben vor der Weltmeisterschaft, wo das alles so super last minute geklärt wurde.
          0:18:42–0:18:45
          Und zu den Sponsoren, sagt sie.
          0:18:45–0:18:49
          Vor allem scheint das Interesse bei Marken groß, die den Frauenfußball fördern wollen.
          0:18:49–0:18:51
          2019 hat man das getrennt.
          0:18:51–0:18:56
          Früher musste der Sponsor der Männer-Euro auch noch die Frauen-Euro sponsern, und dafür war kein Interesse vorhanden.
          0:18:56–0:18:57
          Also 2019.
          0:18:57–0:18:59
          War natürlich eine WM, keine EM.
          0:18:59–0:19:07
          Seit der Trennung gibt es viele, die spezifisch zum Frauenfußball wollen, damit man das Turnier viel besser promoten kann, Was ich schon eine interessante Aussage finde.
          0:19:08–0:19:16
          Sie weist auch noch mal darauf hin, dass mit diesem Turnier jetzt noch kein Geld verdient werden muss, aber eben ein ausgeglichenes Budget schon das Ziel ist.
          0:19:16–0:19:25
          Und was ich wirklich spannend fand, war, dass sie sagt also die EM 2017 war intern bei der UEFA noch als Jugendturnier eingepreist.
          0:19:26–0:19:37
          Was aber noch spannender ist, ist, was sie zu EM 2022 Wir erinnern uns alle Das große Turnier in England sagt auch die war noch dort angesiedelt.
          0:19:37–0:19:45
          Doch in der Vorbereitung hat man den strategischen Entscheid gefällt, dass sie ein Major Tournament ist und das innerhalb der UEFA die Serviceleistungen erhöht werden sollen.
          0:19:45–0:19:51
          Nun ist die Frauen EM erstmals von der Vergabe bis zur Organisation ein Major Tournament.
          0:19:51–0:19:55
          Das Budget hat sich seit der EM 2017 in den Niederlanden immerhin verdoppelt.
          0:19:56–0:19:58
          Nun reden wir von rund 120 Millionen.
          0:19:58–0:20:23
          Also wenn man mal denkt, wie viele in den letzten Jahren über die Förderung des Fußballs, der Frauen und auch über die Wichtigkeit dieser Turniere gesprochen wurde, ist das finde ich also echt nachgerade absurd, dass sogar diese EM 2022 zu Beginn noch quasi also vom vom Aufwand und was stecke ich rein und wie gehe ich damit um als Jugendturnier gestartet wurde So Wow, Na gut, das.
          0:20:23–0:20:27
          Annika: Erklärt mir im Nachhinein so ein bisschen die Auswahl so mancher Stadien.
          0:20:27–0:20:29
          Mara: Ja, auf jeden Fall.
          0:20:29–0:20:29
          Ja.
          0:20:30–0:20:47
          Und was ich abschließend noch ganz spannend fand also es hat auch in der NZZ neulich ein Interview mit der Tatjana Haenni gegeben, die jetzt ja aus dem Ausland halt auf die Schweiz draufschaut und da schon auch noch mal so den Finger in die Wunde gelegt hat.
          0:20:47–0:20:52
          An was für Punkten die Schweiz eben auch anderen europäischen Ländern im Bereich Fußball der Frauen noch hinterher hängt.
          0:20:52–0:21:00
          Also die Tatsache, dass die Liga der Frauen in der Schweiz eben noch nicht so ein großes Interesse genießt, ist auch in dem Interview jetzt Thema.
          0:21:00–0:21:13
          Und sie sagt dazu abschließend Es gibt drei Themen, die man im Schweizerischen Fußballverband im Rahmen des Legacy Programms der EM vorantreiben will Mehr Mädchen zum Fußball bringen, mehr Trainerinnen, Schiedsrichterinnen etc.
          0:21:13–0:21:16
          ausbilden und die Professionalisierung der Liga.
          0:21:16–0:21:21
          Wir müssen die Kräfte im Schweizer Frauenfußball bündeln, sonst ist man immer das Anhängsel der Männer.
          0:21:21–0:21:25
          Jetzt ist der Moment, in dem man etwas erreichen kann oder besser erreichen muss.
          0:21:25–0:21:38
          Und das zeigt also, dass genau dieser Spirit auch so dieses sich unabhängig zu machen von den Männern und gleichzeitig eben die eigenen Kräfte zu sammeln, um einen Schritt zu tun.
          0:21:38–0:21:51
          Und dass dieser Schritt immer eben auch die Ausbildung auf allen Ebenen, also nicht nur Spielerinnen, sondern auch komplettes fußballerisches Umfeld beinhaltet, auch in der Schweiz jetzt vor dem Turnier ein großes Thema ist.
          0:21:51–0:21:59
          Annika: Ja, echt spannend, was da so durch die Aussagen dann noch mal finde ich, auch so zurechtgerückt wird irgendwie.
          0:21:59–0:22:04
          Ja, apropos Aussagen ich glaube, ich mache einfach mal direkt weiter.
          0:22:04–0:22:04
          Ähm.
          0:22:05–0:22:11
          Ich habe mich so ein bisschen gefragt, wie ich das anfangen soll hier an dem Punkt.
          0:22:11–0:22:23
          Der Auslöser für das, worüber wir jetzt reden und das, was wahrscheinlich die meisten von euch mitbekommen haben, sind Aussagen von Emma Hayes auf irgendwelchen Zitat Kacheln.
          0:22:23–0:22:35
          Ich habe mich dann aber darüber geärgert, wie naja, zumindest in den deutschen Medien bisher das Thema präsentiert wird, nämlich ohne den Kontext, der da eigentlich aus meiner Sicht unbedingt drumrum gehört.
          0:22:36–0:22:42
          Ähm, und wenn ihr uns regelmäßig hört, dann habt ihr einen Teil des Kontexts auch schon mitbekommen.
          0:22:42–0:23:03
          Deswegen, auch wenn wir nicht explizit über ihn jetzt noch mal im Detail sprechen, setze ich hier noch mal ein Content Warning für Jonathan Morgan, für das Thema Suizid und aber auch für so Themen wie sexualisierte Gewalt nicht konsensuelle Beziehungen.
          0:23:05–0:23:09
          Das ist nämlich das, worum es eigentlich geht Beziehungen im Fußball der Frauen.
          0:23:09–0:23:12
          So habe ich es jetzt erstmal ganz allgemein hier bei uns im Dokument übertitelt.
          0:23:13–0:23:35
          Und ich fange mal von vorne an Wir haben, wie gesagt, hier ja schon häufiger über Jonathan Morgan gesprochen, der letztendlich bei Sheffield United entlassen wurde, nachdem öffentlich bekannt wurde, dass bei seiner vorherigen Station Leicester City er eine Beziehung zu einer Spielerin gehabt hat, die zu dem Zeitpunkt minderjährig gewesen sein soll.
          0:23:36–0:23:51
          Danach war es dann so, dass sich unter anderem die Redaktion des Telegraph in einer größer angelegten Recherche weiter umgehört hat unter Spielerinnen im englischen Fußball und auch so allgemein bei den Vereinen.
          0:23:51–0:24:11
          Durch diese anonymen Interviews, Befragungen, Hintergrundgespräche an die Informationen gekommen ist, dass jetzt gerade aktuell wahrscheinlich so round about 36 Beziehungen im englischen Fußball der Frauen zwischen erwachsenen Spielerinnen und Mitgliedern aus dem Staff eines Vereins bestehen.
          0:24:11–0:24:14
          Das kann ein Trainer oder eine Trainerin sein.
          0:24:14–0:24:20
          Das kann aber auch einfach jemand sein, der irgendwie eine weitere Rolle in so einem Staffteam hat.
          0:24:21–0:24:31
          Und laut der Redaktion ist es so, dass viele dieser Beziehungen von den Spielerinnen oder den Leuten, die sie da befragt haben, als einvernehmlich und liebevoll beschrieben wurden.
          0:24:32–0:24:44
          Wenn dann aber Spielerinnen oder Befragte über die Beziehung von außen, also über andere, gesprochen haben, fiel trotzdem relativ häufig, dass es durchaus Problematiken in so ein Team reinbringt.
          0:24:44–0:24:53
          Dadurch, dass es eben Hierarchien und Machtverhältnisse gibt, also alleine schon durch die unterschiedliche Art der Anstellung.
          0:24:53–0:25:05
          Dass es aber auch Probleme geben kann, selbst wenn da kein Problem mit den Machtverhältnissen ist, dass es eben sich auswirken kann auf die Gruppendynamik im Team, also zwischen den Spielerinnen.
          0:25:06–0:25:21
          Ähm und ja, also das war so was, dass negativ angemerkt wurde und einige der Spielerinnen haben dann ihren eigenen Verein in Hinblick auf die Handhabung des Themas von Beziehungen als unprofessionell bezeichnet.
          0:25:22–0:25:31
          Es ist so, dass aus Gründen des Rechts auf Anonymität und Privatheit rund um das Thema Sexualität keine Namen genannt werden dürfen.
          0:25:31–0:25:41
          Es gibt allerdings gerade einen Fall, abgesehen von Jonathan Morgan, der sehr prominent öffentlich diskutiert wird, und das ist der von Willie Kirk.
          0:25:42–0:25:45
          Der ist tatsächlich auch gerade immer noch Trainer von Leicester City.
          0:25:45–0:25:58
          Es ist schon wieder läster City wurde allerdings vor kurzem suspendiert, weil es eine interne Untersuchung gibt, ob er eben eine Beziehung auch mit einer Spielerin geführt hat.
          0:25:58–0:26:08
          Der Verein hat sich dahingehend so geäußert, dass er ja auch bei bei dieser internen Untersuchung alles tut, um eben zu helfen und das Thema aufzuklären.
          0:26:08–0:26:11
          Aber das ist halt eben gerade so der Sachverhalt.
          0:26:11–0:26:22
          Der Telegraph schreibt weiter in seinem Artikel Beziehungen zwischen Spielerinnen und Trainerinnen, an denen Erwachsene beteiligt sind, sind nicht formell verboten.
          0:26:22–0:26:31
          Aber eine Reihe von Vereinen in den sechs höchsten Ligen haben Verhaltenskodizes, die solche Beziehungen zumindest erschweren, wenn nicht gar verbieten.
          0:26:31–0:26:42
          Mehrere Spielerinnen äußerten sich gegenüber Telegraph Sport besorgt darüber, dass die Richtlinien der verschiedenen Vereine, bei denen sie in ihrer Laufbahn gespielt haben, nicht einheitlich sind.
          0:26:42–0:26:48
          Einige Spielerinnen aus unteren Ligen gaben an, dass das Thema in ihren Verträgen überhaupt nicht erwähnt wird.
          0:26:48–0:26:57
          Man sieht also, es gibt da halt strukturell auf jeden Fall ja so was wie einen Klärungsbedarf, einen Vereinheitlichungsbedarf.
          0:26:57–0:27:04
          Das ist halt eben einfach Regeln gibt, die für alle klar sind, die auch festgeschrieben und festgelegt sind, an die sich dann auch alle halten.
          0:27:05–0:27:18
          Vielleicht von mir persönlich an der Stelle die Anmerkung, weil das so was ist, was ich relativ häufig höre oder lese, dass dann immer gesagt wird na ja, aber in anderen Berufen kann ich ja auch mit meinem Partner oder meiner Partnerin zusammenarbeiten.
          0:27:18–0:27:19
          Ja, das gibt es sicherlich.
          0:27:19–0:27:29
          Es gibt aber auch genug Berufe oder Firmen, die halt aus guten Gründen sagen, dass sie eigentlich nicht möchten, dass Leute, die eine Beziehung miteinander führen, in der gleichen Abteilung arbeiten.
          0:27:30–0:27:31
          Sogar bei Eheleuten.
          0:27:31–0:27:41
          Kann das der Fall sein, dass man versucht, das zu vermeiden und erst recht halt eben, wenn es um solche Hierarchien geht, also wenn es um einen Vorgesetzten oder eine Vorgesetzte geht.
          0:27:41–0:27:43
          Und jemanden, der unterstellt ist.
          0:27:43–0:27:54
          Mara: Und was man auf jeden Fall festhalten kann, ist, dass im Sport es ja rund um diese ganze Thematik in den letzten Jahren noch eben Dynamiken gegeben hat.
          0:27:55–0:28:02
          Insgesamt ist es sicherlich was, was man aus dieser aktuellen Geschichte rausziehen kann.
          0:28:03–0:28:04
          Als ich sag mal hast.
          0:28:04–0:28:08
          Auftrag für die Zukunft, dass man diese Thematiken zumindest klärt.
          0:28:08–0:28:24
          Also auch das ist ja nicht selten, dass es dann zumindest so was gibt, wie dass man die Beziehung und den Stand der Beziehung eben an einer bestimmten Stelle in einem Unternehmen oder in dem Fall dann halt in einem Verein hinterlegen muss, um eben klar zu sagen so und so sieht es aus.
          0:28:24–0:28:31
          Man wird das wahrscheinlich nicht in jedem Fall verhindern können, dass sowas sich halt eben auch mal entwickelt, auch in der Nähe der Zusammenarbeit.
          0:28:31–0:28:40
          Aber es ist auf jeden Fall für alle Beteiligten wichtig, dass es da in irgendeiner Form Richtlinien gibt, die dann im Zweifelsfall eben die Beteiligten auch schützen.
          0:28:40–0:28:40
          Genau.
          0:28:40–0:28:45
          Annika: Also weil es eben auch das gilt auch für jedes Arbeitsumfeld.
          0:28:45–0:28:58
          Aber es ist halt im Sport bzw im Fußball denke ich noch mal ganz besonders so, dass es da schwierig ist, diese Safe Spaces tatsächlich zu schaffen und aufzubauen.
          0:28:58–0:29:16
          Also es gibt halt einfach sehr viel Potenzial, so gewisse Konstellationen da auszunutzen und deswegen muss man da halt eben einfach mit so Regeln, Reglements und vielleicht auch einfach Personen, an die man sich wenden kann, also so was wie Vertrauenspersonen ja aufstellen in der Hinsicht.
          0:29:16–0:29:32
          Aber jedenfalls war dieses Ganze, dieser ganze Themenkomplex, diese Recherche der Grund dafür, warum dann am vergangenen Spieltag in der WSL alle Trainerinnen auf ihren Spieltags PKS zu dem Thema befragt wurden.
          0:29:32–0:29:33
          Also was sie dazu denken.
          0:29:34–0:29:37
          Beziehungen zwischen Spielerinnen und Leuten aus dem Staff.
          0:29:37–0:29:42
          Das wurde auch von vielen Medien aufgegriffen, weil sich da eben auch sehr viele geäußert haben.
          0:29:42–0:29:53
          Und da waren die Äußerungen eigentlich sehr ähnlich zu denen, die die Spielerinnen vorher anonym gegenüber The Telegraph von sich gegeben hatten.
          0:29:53–0:30:17
          Die Athletic schreibt dazu Zu den von den Verantwortlichen in dieser Woche ausgesprochenen Punkten gehörten der Übergang von Amateur zum Profifußball, also die Entwicklung des Fußballs der Frauen von einem eher amateurhaften zu einem Profifußball, das Machtungleichgewicht zwischen Trainerinnen oder Mitarbeiterinnen und einer Spielerin, die Verhaltenskodizes der Vereine und das Fehlen anonymer Meldemechanismen.
          0:30:17–0:30:20
          Also genau diese ganzen Sachen, die wir gerade angesprochen haben.
          0:30:21–0:30:36
          Und in diesem Kontext hat sich eben dann, weil sie natürlich auch danach gefragt wurde, auch Emma Hayes geäußert und hat auch also damit begonnen, sich halt erst zu Trainerinnen bzw Staff Mitgliederinnen und Spielerinnen Beziehungen zu äußern.
          0:30:36–0:30:42
          Hat dann aber eben im gleichen Atemzug das Fass aufgemacht zwischen Spielerinnen Spielerinnen Beziehungen.
          0:30:42–0:30:50
          Weil sie nämlich gesagt hat Player to coach real relationships are in appropriate player to player relationships are in appropriate.
          0:30:51–0:30:55
          Und das fanden eben sehr viele Leute nicht gut, dass sie das so auf eine Ebene gestellt hat.
          0:30:55–0:31:05
          Und das hat auch innerhalb ihres Teams, wo es halt Couples gibt, unter anderem eben Jess Carter und Ann-Katrin Berger, zu Ärger geführt.
          0:31:05–0:31:27
          Also Jess Carter, Ja, hat ein einen Social Media Beitrag geliked von jemandem, der sich halt sehr klar, dass als eine Dummheit bezeichnet hat diese Aussage von Emma Hayes aber ja, also was eigentlich in der Darstellung fehlte war einerseits hat dieser größere Kontext worum geht es eigentlich?
          0:31:27–0:31:44
          Aber auch der Kontext von Hayes Aussage selber, die halt eben eigentlich versucht hat klar zu machen, dass es ihr nicht darum geht, jetzt irgendwie einzelne Sportlerinnen und schon gar nicht welche aus ihrem Team als unprofessionell oder so zu benennen, sondern eben nachzuzeichnen aus ihrer Sicht.
          0:31:44–0:31:55
          Die Entwicklung von einem Sport, der ja aus nicht so professionellen Strukturen kommt, wo halt vieles jahrelang eher so lockerer gesehen wurde.
          0:31:55–0:32:04
          Oder sie hat es bezeichnet, als der so social gewesen ist und jetzt wächst es halt und wird professionalisiert und es wird von außen ganz anders drauf geguckt.
          0:32:04–0:32:11
          Es gibt ganz andere Erwartungen und dementsprechend müssen dann eben auch intern diese professionellen Regelungen erfolgen.
          0:32:11–0:32:19
          Und das beträfe dann aus ihrer Sicht halt eben generell die Beziehungen am Arbeitsplatz und dass eben dann auch die Spielerinnen.
          0:32:19–0:32:32
          Sie hat sich dann später auch noch dahingehend geäußert, dass sie ja das Wort an Appropriate, also unangebracht, nicht hätte verwenden sollen, dass sie da irgendwie enttäuscht von sich selber ist.
          0:32:32–0:32:39
          Also sie hat gesagt übersetzt Ich fand es nicht richtig, dass sich die Spielerinnen als unangemessen bezeichnet habe.
          0:32:39–0:32:44
          Wenn wir ehrliche Gespräche über diese Dinge führen, nehme ich es aber nicht zurück.
          0:32:44–0:32:54
          Ich kritisiere allerdings keine der Spielerinnen in meiner Umkleidekabine wegen irgendwas, nicht wegen ihrer Professionalität oder wie sie für den Verein spielen.
          0:32:54–0:32:59
          Es geht mir auch nicht um ihren Status oder mit wem sie in einer Beziehung sind.
          0:32:59–0:33:03
          Ich denke allerdings, dass dieses Thema unnötig aufgebauscht wurde.
          0:33:04–0:33:07
          Kann ich die sozialen Medien nicht kontrollieren und will es auch nicht.
          0:33:07–0:33:09
          Es ist so keine richtige.
          0:33:09–0:33:13
          Wie sagt man Entschuldigung, Es ist eher so eine non ologie.
          0:33:13–0:33:15
          Aber ich kann irgendwie.
          0:33:15–0:33:20
          Also ich verstehe glaube ich eigentlich, in welche Richtung sie halt sich äußern möchte.
          0:33:21–0:33:30
          Mara: Mara Ja, ich meine, es wäre an dem Punkt auch dann und das finde ich, benennt sie ja auch nicht aufrichtig von ihr gewesen.
          0:33:30–0:33:42
          Sich zu entschuldigen im Sinne von es tut mir leid, dass ich das gesagt habe, sondern sie kann in dem Fall nur sagen Es tut mir leid, wie ich es gesagt habe, weil, ähm.
          0:33:43–0:33:44
          Weil es ja so ist.
          0:33:44–0:33:53
          Sie spricht Themen an, die ihr persönlich wichtig ist, Aber die Art und Weise, wie sie es macht, wirkt auch nach einem persönlichen Angriff auf Personen.
          0:33:55–0:34:00
          Und dann kommst du aus dieser Non-apology Nummer, von dem, wie du dich entschuldigst, sehr schlecht raus.
          0:34:00–0:34:28
          Du kannst dann in dem Fall fast nur sagen Es tut mir leid, dass ich mit den Äußerungen auch Leute verletzt habe, die ich nicht verletzen wollte oder irgendwie ihnen das Gefühl gegeben habe, ich greife sie persönlich an, Mir ging es eigentlich um strukturelle Themen, also was, was mich wirklich frustriert an der Geschichte ist, dass man sieht, wie sich das Thema mit diesen Social Media Platten eben mittlerweile auch bei vermeintlich seriösen Medien einfach entwickelt hat.
          0:34:28–0:34:33
          Also da gibt es überhaupt kein Bestreben mehr, einen Kontext zu geben.
          0:34:33–0:34:44
          Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass für die Spielerinnen, die unter EMAs spielen, diese Aussagen an einem gewissen Punkt verletzend sind und auch ärgerlich.
          0:34:44–0:34:51
          Ich finde es aber auch komplett nachvollziehbar, dass sie sich zu dem Thema deutlich äußert.
          0:34:51–0:34:53
          Also eigentlich finde ich es wichtig, dass man da offen drüber spricht.
          0:34:53–0:35:14
          Und wenn ich auf der einen Seite möchte, dass Themen im Fußball ehrlich und offen behandelt werden und auf der anderen Seite dann aber was, was jemand sagt, der versucht, einen inhaltlichen Beitrag zu einem Thema zu liefern, auf so eine Art und Weise verkürze und für Clicks benutze.
          0:35:14–0:35:23
          Dann muss ich mich auch nicht wundern, wenn die Leute in Zukunft halt in Pressekonferenzen sich zu Themen überhaupt nicht mehr äußern und das, was eigentlich passiert ist.
          0:35:23–0:35:24
          Und das finde ich so krass.
          0:35:24–0:35:34
          Überleg doch mal wie oft hat Annika hier in den letzten Wochen, weil sie immer dran geblieben ist an dem Thema, diesen Fall Jonathan morgen schon angesprochen?
          0:35:34–0:35:45
          Und habt ihr in dieser ganzen Geschichte rund um diese Social Media Platten, die da gemacht wurden, irgendwas gehört oder gelesen zu Jonathan Morgan, also zu der Geschichte, die eigentlich dahinter steht?
          0:35:45–0:35:56
          Der Typ ist der, der eigentlich im Zentrum der Medienöffentlichkeit stehen müsste und wo man eigentlich irgendwie draufschauen müsste und sagen müsste Fuck, was passiert denn hier?
          0:35:56–0:35:59
          Und stattdessen macht man sich jetzt über Emma Hayes hier her.
          0:35:59–0:36:04
          Also ich finde, dass das schon auch viel über die Strukturen in diesem Sport sagt.
          0:36:04–0:36:06
          Ich möchte überhaupt nicht Emma Hayes.
          0:36:06–0:36:18
          Also erstens hat sie es nicht nötig, dass ich sie verteidige und zweitens mal ist es schon so, dass ich natürlich irgendwie mir auch wünschen würde, sie wäre mit dem Thema an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen sensibler umgegangen.
          0:36:18–0:36:20
          Letztlich ist es aber eine PK.
          0:36:20–0:36:24
          Ja, also es ist eine Spieltagspek und sie äußert sich zu dem Thema.
          0:36:24–0:36:28
          Das ist jetzt nichts Gescriptetes, das ist nichts, worauf sie sich irgendwie vorbereitet hat.
          0:36:28–0:36:32
          Und sie weiß doch gut genug, dass es genau diese Themen gibt.
          0:36:32–0:36:48
          Im Gegensatz zu den Leuten, die diese Platten anfertigen, hat sie die Geschichte mit Jonathan Morgan ja die letzten Jahre mitbekommen und sicherlich auch mitbekommen, was es eben aus diesen ich sag mal über Hierarchiegrenzen hinweg bestehenden Beziehung auch schon für Schwierigkeiten gegeben hat.
          0:36:48–0:36:56
          Von daher gesehen finde ich ihren Take absolut nachvollziehbar und ich finde es ein Stück weit unverantwortlich, wieder medial mit umgegangen wurde.
          0:36:57–0:37:17
          Annika: Ja, das hast du sehr, sehr gut zusammengefasst, was was eigentlich der Auslöser dafür war, dass ich mich so aufgeregt habe, dass ich hier dann letztendlich diese sehr lange, noch mal ausgreifende Zusammenfassung der ganzen anderen Zusammenhänge unbedingt bringen wollte, weil mir das einfach so krass gefehlt hat bei allem.
          0:37:18–0:37:32
          Mara: Ja, und damit kommen wir jetzt zu einer unserer immer noch taufrischen Rubriken, die aber jetzt schon ein everybodys Darling geworden ist, nämlich Petra Tabarellis Nachspielzeiten.
          0:37:41–0:37:43
          Petra: Stell dir vor, es ist ein Fußballwettbewerb K.O.
          0:37:43–0:37:44
          Phase.
          0:37:44–0:37:47
          Aber das Spiel endet nach 90 Minuten Unentschieden.
          0:37:48–0:37:49
          Was jetzt?
          0:37:49–0:37:54
          Nun, Verlängerung von 30 Minuten, Wenn nötig, folgt ein Elfmeterschießen.
          0:37:54–0:37:54
          Ist klar.
          0:37:55–0:38:01
          Aber das war nicht immer so und es gibt und gab auch andere Methoden, um das siegende Team zu finden.
          0:38:01–0:38:03
          Und darüber erzähle ich euch heute ein bisschen.
          0:38:03–0:38:06
          Früher konnte ein Münzwurf entscheiden, wer gewinnt.
          0:38:06–0:38:10
          Und diese einfache Methode wurde auch schon ganz, ganz früher, im 19.
          0:38:10–0:38:12
          Jahrhundert an den englischen Privatschulen genutzt.
          0:38:12–0:38:17
          Oder tatsächlich auch bei der Fußballweltmeisterschaft bis 1970.
          0:38:17–0:38:21
          Denn dann nämlich tauschte man den Münzwurf gegen das Elfmeterschießen aus.
          0:38:21–0:38:29
          Und im Grunde könnte ich hier auch schon Schluss machen, denn Münzwurf und Elfmeterschießen sind über die Geschichte des Fußballs gesehen wohl die üblichsten Methoden.
          0:38:30–0:38:33
          Aber es gibt sie auch hier, die Kuriositäten.
          0:38:33–0:38:41
          Und meine Liebste ist der Touchdown jip der Touchdown im Fußball ohne Rennen mit dem Ball im Arm.
          0:38:42–0:38:50
          Also 1860 er Jahre England, jene Zeit, in der sich die Regeln von Fußball, Rugby und ähnlichen Spielarten gerade ausdefinierten.
          0:38:50–0:38:56
          Und da war es in einer Handvoll Regelwerke üblich, dass die Anzahl der Touchdowns entschied.
          0:38:56–0:39:00
          Und so ein Touchdown konnte erzielt werden, wenn der Ball ins Tor ausging.
          0:39:00–0:39:03
          Nicht ins Tor, sondern drüber oder seitlich vorbei.
          0:39:03–0:39:17
          Wenn also der Ball ins Tor ausging und dort von einem Spieler oder Spielerin berührt wurde und diese Anzahl zählte aber wirklich nur bei Unentschieden und wurde auch in manchen Regeln Rouge oder Rouge bezeichnet.
          0:39:19–0:39:29
          Meint also ein Spiel geht zwei Tore und null Ruges oder Touchdowns gegen ein Tor und 20 Ruges aus.
          0:39:29–0:39:33
          Dann hat das Team mit den zwei Toren gewonnen, weil kein Unentschieden.
          0:39:33–0:39:36
          Die Anzahl der Ruves oder Touchdowns ist völlig egal.
          0:39:36–0:39:42
          Wer es aber halt ein eins zu eins, dann würde das Team mit den 20 Ruges oder Touchdowns gewinnen.
          0:39:42–0:39:43
          So ist das Prinzip.
          0:39:45–0:39:46
          Ähnlich ist.
          0:39:46–0:40:02
          Tatsächlich und das ist auch so was für die Kuriositätenecke, dass in Österreich und Irland es mindestens in den 1930 er Jahren üblich war, national das siegende Team per Anzahl der Eckstöße zu bestimmen, die also während der normalen Spielzeit gegeben wurden.
          0:40:03–0:40:20
          Ja und dann sind eben noch die Varianten, die ihr wahrscheinlich auch noch kennt, also zum Beispiel die ungeliebte Auswärtstorregel, die aber in den letzten Jahren mehr und mehr aus den Wettbewerbsregeln genommen wurde, weil der Heimvorteil einfach gar nicht mehr so groß ist wie zu der Einführung der Regel in den 1960 er Jahren.
          0:40:20–0:40:27
          Und dann natürlich das Golden Girl und das Silver Goal, die manchmal tatsächlich vermischt und vertauscht werden.
          0:40:27–0:40:32
          Also manchmal lest ihr vielleicht, dass das Silver Goal das Golden Goal ablöst, aber dem ist gar nicht so!
          0:40:33–0:40:36
          Beide Regeln hatten bis 2004 Bestand.
          0:40:36–0:40:55
          Das Golden Goal gab es 93 bis 2004 bei FIFA Wettbewerben und das Silver Goal 2002 bis 2004 bei UEFA Wettbewerben, wobei das Prinzip des Sudden Death oder Sudden Victory schon vorher ja bekannt war.
          0:40:55–0:40:56
          Üblich war.
          0:40:56–0:41:02
          Also Meisterschaftsspiele in Deutschland wurden vor 100 Jahren durch das Anführungsstrichen Golden Goal bestimmt.
          0:41:02–0:41:04
          Wurde halt nur nicht so genannt.
          0:41:04–0:41:10
          Der Name ist halt seit 93 erst so, ja und last but not least eben das Elfmeterschießen.
          0:41:10–0:41:22
          Klar, dass eben im Gegensatz zu Münzwurf für eine größere spielerische Fairness und mehr Spannung sorgt und deswegen eben der Austausch 1970 erfolgte.
          0:41:22–0:41:26
          Und es gibt auch noch zahlreiche weitere Varianten, Spiele zu entscheiden.
          0:41:26–0:41:32
          Also ich erinnere mich zum Beispiel mal an einen Versuch in den USA Elfmeterschießen, aber mit Trippeln.
          0:41:32–0:41:39
          Also man durfte sich eben dem Tor nähern, dem Tor nähern und irgendwann an einem gewissen Punkt den Schuss abschließen.
          0:41:39–0:41:47
          Aber das ist tatsächlich etwas, das sehr nahe der ursprünglichen Art des ElfMeters ja, der nahekommt.
          0:41:47–0:41:50
          Ähm, aber dazu mehr in der nächsten Woche.
          0:41:52–0:41:59
          Mara: Ich muss ja sagen, das war mein größter Happy Place in dieser Youth League jetzt mit der U19.
          0:42:00–0:42:03
          Dass nach 90 Minuten einfach direkt Elfmeterschießen kommt.
          0:42:03–0:42:04
          Ich war so glücklich.
          0:42:05–0:42:07
          Von mir aus sollte das immer und überall so sein.
          0:42:09–0:42:12
          Aber damit können wir vielleicht mal rüberrauschen in die Blitznews.
          0:42:12–0:42:14
          Da sind nämlich Leute nicht so glücklich.
          0:42:14–0:42:16
          Nämlich die Fans des VfB Stuttgart.
          0:42:16–0:42:20
          Da knirscht und knatscht es nämlich gerade ein bisschen.
          0:42:21–0:42:29
          Claus Vogt, seines Zeichens Präsident des e.V., ist als Aufsichtsratsvorsitzender abgewählt worden.
          0:42:29–0:42:35
          Und im Begleitschreiben kann man sagen Ist ja schon auch ganz gut demontiert worden, was so seine Kompetenz angeht.
          0:42:35–0:42:38
          Also da musste man nicht so fürchterlich zwischen den Zeilen lesen.
          0:42:38–0:42:41
          Die SZ arbeitet das sehr schön auf.
          0:42:41–0:42:47
          Ihm folgt mit Tanja Gönner die Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.
          0:42:48–0:42:53
          Das heißt, das ist jetzt so eine Art Lobbytreffen.
          0:42:53–0:43:00
          Lobbyistinnen treffen da im Aufsichtsrat des VfB Stuttgart also auf einem noch höheren Niveau als ohnehin schon.
          0:43:00–0:43:10
          Die Problematik ist außerdem so ein bisschen, dass Ex Präsident Wolfgang Dietrich den Mitgliedern versprochen hatte, dass eben der Präsident immer auch Vorsitzender im Aufsichtsrat sein würde.
          0:43:10–0:43:14
          Und blöderweise ist das aber nicht in der Satzung verankert worden.
          0:43:14–0:43:19
          Da gibt es jetzt unterschiedliche Erzählungen dazu, warum das so ist.
          0:43:19–0:43:22
          Eine davon lautet Der e.V.
          0:43:22–0:43:23
          hat das verschusselt.
          0:43:23–0:43:25
          Das ist halt so okay.
          0:43:25–0:43:34
          Aber auch einige von den E.V.-lern müssen Gönner gewählt haben, weil sie nämlich sonst nicht auf genügend Stimmen hätte kommen können.
          0:43:34–0:44:07
          Und die Stimmung ist jetzt eher so mittelprächtig beim VfB, obwohl die ja eigentlich tabellarisch Grund hätten zum Feiern, weil es natürlich auch da direkt wieder ja die Thematik 50 plus eins und wie das alles passieren konnte usw betroffen ist und die Fans haben auch entsprechend sich deutlich verärgert gezeigt mit ihren Bannern und eben dazu aufgerufen, dass da korrigierend eingegriffen werden soll.
          0:44:07–0:44:17
          Wir bleiben natürlich für euch dran, wie dieses Thema weitergeht, aber es ist schon ähm ja ganz spannend, dass das diese ganze e.V.
          0:44:17–0:44:35
          Geschichte im Fußball ich habe schon immer mehr das Gefühl, es gab jetzt auch dieses ähm, ja, wie soll ich sagen, äh, sagen wir ein Interview mit Oliver Bierhoff, wo er sich auch noch mal zu den ganzen Themen mit hier Protesten im Stadion und wem gehört der Fußball usw.
          0:44:35–0:44:43
          Also da müssen Fans sich schon weiterhin warm anziehen, damit ihnen nicht das Fell also an drei Stellen gleichzeitig über die Ohren gezogen wird.
          0:44:43–0:44:45
          Annika: Ja, so e.V.
          0:44:45–0:44:48
          Themen sind von außen ja sowieso auch immer sehr.
          0:44:48–0:44:56
          Ich weiß nicht, ich finde immer sehr kompliziert bei Vereinen, die einem also man hat ja irgendwie so Vereine, die einem nahestehen oder wo man sagt, man ist ein Fan.
          0:44:58–0:45:01
          Und ich finde dann, wenn ich diese ganzen e.V.
          0:45:01–0:45:08
          Themen und welche Fraktionen gibt es und wer mit wem und überhaupt, wenn ich das da mitbekomme, ist das halt schon immer eine große Überforderung.
          0:45:08–0:45:19
          Aber dann bei anderen Vereinen zu sehen, dass es da auch chaotische Zustände gibt, das ist dann immer so Why why do you have to do it don't do it like we do, it's not good don't.
          0:45:19–0:45:23
          Mara: Do do Ausgliederung, möchte man den Vereinen zurufen.
          0:45:23–0:45:24
          Aber ist ja bei den meisten eh schon zu spät.
          0:45:25–0:45:26
          Und wo ist es noch nicht zu spät?
          0:45:26–0:45:30
          Annika Na, na, na, genau Nürnberg.
          0:45:32–0:45:37
          Ach so, ich wollte jetzt eigentlich sagen, weil Mainz 05 und Schalke 04 Aber in Nürnberg ist es natürlich auch nicht zu spät.
          0:45:39–0:45:41
          Annika: Ja, ich habe gesehen, dass dich das.
          0:45:41–0:45:43
          Jetzt so sehr ausgebremst hat.
          0:45:43–0:45:43
          Das tut mir.
          0:45:43–0:45:44
          Leid.
          0:45:47–0:45:48
          Mara: Der Glubb.
          0:45:48–0:45:49
          Annika: Na ja, genau der.
          0:45:49–0:45:55
          Der Punkt ist nämlich, dass es in Nürnberg beim erste FC ein Sondertrikot gibt.
          0:45:56–0:46:00
          Und wir hatten es ja letztens erst von Trikots, deswegen habe ich das mal mit reingenommen.
          0:46:00–0:46:02
          Ich finde es nämlich eine sehr coole Idee.
          0:46:02–0:46:03
          Tatsächlich.
          0:46:03–0:46:09
          Da gibt es ein Sondertrikot, das angelehnt ist an den Aufstieg der Klubfrauen in die erste Liga.
          0:46:09–0:46:15
          Und deswegen sind die Namen aller Spielerinnen als Muster in den Rückennummern Phlox verewigt.
          0:46:15–0:46:17
          Unter anderem, dass.
          0:46:17–0:46:35
          Mara: Das eine sehr schöne Geschichte und auch eine schöne Geschichte ist, dass die NWSL wieder gestartet ist am Samstag und KC Current, gegen die Portland Thorns das neue Stadion eingeweiht hat, dass sie als erstes für Frauen gebautes Stadion bezeichnen.
          0:46:35–0:46:36
          Ähm.
          0:46:36–0:46:39
          Sie wollen damit neue Standards setzen, was die Ausstattung angeht.
          0:46:39–0:46:58
          Wir verlinken euch ein Instagram Reel, in dem Spielerinnen zu sehen sind, wie sie zum Ersten Mal ihre Kabine begehen und außerdem einen Text in der taz mit der schönen Überschrift Im neuen eigenen Stadion bieten die Kansas City Current eine famose Premiere.
          0:46:58–0:47:07
          Und damit kommen wir zu einem Thema, was nicht so super positiv ist, um nicht zu sagen, was eine totale Katastrophe ist.
          0:47:07–0:47:08
          Und wo wir jetzt auch mal ganz kurz.
          0:47:09–0:47:18
          Oder ich mein Gummibärchen grinsen, weil ich hier die ganze Zeit nebenher Gummibärchen nasche, mir mal aus dem Gesicht wischen muss und in die Ernsthaftigkeit zurückfinden.
          0:47:19–0:47:30
          Wir haben an dieser Stelle schon das ein oder andere Mal über die Aussageverweigerung der Mitarbeiter in das Fanprojekt Karlsruhe gesprochen.
          0:47:31–0:47:38
          Und gegen die wurden jetzt Strafbefehle erlassen, nämlich 120 Tagessätze a 60 €.
          0:47:39–0:47:54
          Sie hatten in Ermittlungen gegen eine Fangruppierung die Aussage verweigert und eben darauf hingewiesen, dass die Dinge, die in einem sicheren Raum bei Ihnen im Fanprojekt von Fans erzählt wurden, eben da auch verbleiben sollen.
          0:47:54–0:48:01
          Es wird jetzt gefürchtet, dass das Konsequenzen für das Thema Soziale Arbeit insgesamt haben wird.
          0:48:01–0:48:06
          Ursprünglich ist man davon ausgegangen, dass es zu einer Beugehaft kommen könnte.
          0:48:06–0:48:07
          Die ist eben ausgeblieben.
          0:48:07–0:48:12
          Aber mit der Durchbesetzung, mit der Durchsetzung der Strafbefehle werden die Mitarbeiterinnen eben vorbestraft.
          0:48:12–0:48:15
          Und das ist nun mal alles andere als lapidar.
          0:48:16–0:48:26
          Der Kicker schreibt dazu Zwar unterliegen Sozialarbeiter und Pädagoginnen nach Paragraph 203 Strafgesetzbuch der strafrechtlichen Schweigepflicht und es gilt das Sozialgeheimnis.
          0:48:26–0:48:38
          Und jetzt beginnt das Zitat, das laut des Münchner Juristen Marco Noli aus der AG Fananwälte bei sozialpädagogischer Tätigkeit zwischen den Betroffenen und den Sozialpädagogen eine Pflicht zu Verschwiegenheit und Geheimhaltung besagt.
          0:48:39–0:48:42
          Zeugnisverweigerungsrecht gibt es aber nicht.
          0:48:42–0:48:53
          Und das ist eben deswegen auch das Thema mit der sozialen Arbeit insgesamt, nicht nur bei den Mitarbeitenden des Fanprojekts oder der Fanprojekte ein Thema, sondern insgesamt im Bereich der Sozialen Arbeit.
          0:48:53–0:49:05
          Da gibt es auch schon sehr, sehr lange Bestrebungen aus der Sozialen Arbeit heraus und eben auch immer wieder an die jeweilige Regierung gewendet, dieses Thema anzufassen.
          0:49:06–0:49:13
          Es geht bei dieser Geschichte da in Karlsruhe um einen Pyrotechnik-Vorfall im Oktober 2022.
          0:49:14–0:49:26
          Auf der Homepage ZeugnisVerweigernde steht zu dem Fall Gelungene sozialarbeiterische Aufarbeitung der Folgen des Einsatzes zwischen Geschädigten und Fanszene zeigt die Wirksamkeit der Tätigkeiten im Fanprojekt.
          0:49:26–0:49:31
          Sie boten den geschützten Raum, um Aussprache, Verantwortungsübernahme und Entschuldigungen möglich zu machen.
          0:49:32–0:49:38
          Der Zugriff auf diese sensiblen Informationen durch die Staatsanwaltschaft war für die FanprojektlerInnen keine Option.
          0:49:38–0:49:43
          Eine mögliche Schließung des Fanprojektes aufgrund von Vertrauensverlust ist eine realistische Folge.
          0:49:43–0:50:11
          Man muss es an dieser Stelle noch mal ganz deutlich sagen Die Fanprojekte, die ja von vielen Leuten überhaupt nicht verstanden werden, weil sie der Meinung sind, Fanprojekte gehören irgendwie zum Verein oder das sind Ultras, oder keine Ahnung, was Fanprojekte sind für sozialpädagogische Arbeit da die Mitarbeitenden der Fanprojekte begleiten Fans zu spielen bei Auswärtsfahrten, die sind ansprechbar.
          0:50:11–0:50:12
          Es gibt in der Regel offene Jugendtreffs.
          0:50:12–0:50:31
          Die sind ansprechbar für Probleme innerhalb des Fußballs, aber für die Jugendlichen auch für Probleme außerhalb des Fußballs, gerade beispielsweise auch in der Korona Pandemie, haben diese Fanprojekte einen unheimlichen, wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die Jugendlichen überhaupt Ansprechpartnerinnen weiterhin außerhalb ihrer Familien hatten.
          0:50:31–0:50:37
          Die stehen sowieso ständig vor großen Aufgaben, was die Finanzierung angeht, weil das nunmehr säuliges Modell ist.
          0:50:37–0:50:42
          Und wenn eine Säule nachgibt in der Finanzierung, dann geben die anderen automatisch auch nach.
          0:50:42–0:50:47
          Also die Fanprojekte haben sowieso große, große Aufgaben, die sie bewältigen müssen.
          0:50:47–0:50:51
          Und das, was da jetzt gerade passiert, ist wirklich skandalös.
          0:50:51–0:51:04
          Man nimmt da jungen Menschen sichere bekannte Ansprechpartnerinnen weg und einen Ort, an den sie gehen können, wenn das sich so weiterentwickelt, wie das jetzt gerade angelegt wird.
          0:51:04–0:51:11
          Deswegen ist es auch so unglaublich wichtig, dass dieses Thema wirklich in der Öffentlichkeit wieder und wieder und wieder behandelt wird.
          0:51:12–0:51:20
          Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte hat auch noch mal eine Stellungnahme zu der Geschichte verfasst, die wir euch ebenfalls verlinken.
          0:51:20–0:51:25
          Und wenn ihr in der Nähe von Berlin wohnt und uns rechtzeitig hört.
          0:51:25–0:51:28
          Am Dienstag, also diese Woche, Dienstag, 19.
          0:51:28–0:51:38
          März, von 15:30 bis 17:30, gibt es eine Demo für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit vor dem Justizministerium in Berlin.
          0:51:39–0:51:45
          Ich habe bei der Gelegenheit mal festgestellt, wie die Straße heißt, in der das Justizministerium ist.
          0:51:45–0:51:47
          Ich werde das jetzt hier nicht aussprechen.
          0:51:47–0:51:49
          Ihr könnt das gerne mal googeln, aber das ist auch alles sehr wild.
          0:51:49–0:52:07
          Aber ja, es ist auf jeden Fall ein sehr, sehr wichtiges Thema und wir bleiben da natürlich dran und an der Stelle wirklich einfach auch mal ein ernst gemeintes Dankeschön an alle, die in diesem Bereich arbeiten und jetzt gerade diesen zusätzlichen Druck noch bekommen, den sie wirklich überhaupt nicht gebrauchen können.
          0:52:08–0:52:09
          Annika: Ja, in.
          0:52:09–0:52:10
          Der Tat.
          0:52:10–0:52:14
          Ich mache mal mit weniger ernsthaften Dingen weiter.
          0:52:15–0:52:19
          Das springt hier in unseren Blitznews manchmal so hin und her vom Tonfall.
          0:52:19–0:52:20
          Ihr kennt das ja schon.
          0:52:20–0:52:21
          Mara: Erst mal ein Gummibärchen.
          0:52:23–0:52:31
          Annika: Der DFB hat neue Trikots rausgebracht und Mara hat das so schön übertitelt mit und Thekengünther eskaliert.
          0:52:31–0:52:32
          Ähm.
          0:52:33–0:52:44
          Das Heimtrikot für das Deutsche Frauen Nationalteam und die Männernationalmannschaft so wie das neue Auswärtstrikot sind rausgekommen und wir haben dazu mehrere Beschwerden.
          0:52:44–0:52:48
          Das hat aber nichts mit den Farben der Auswärtstrikots zu tun, die, die aber.
          0:52:48–0:52:53
          Mara: Spannenderweise nur für die Männer sind, also nur die Heimtrikots sind, für die Frauen und für die.
          0:52:53–0:52:53
          Annika: Männer.
          0:52:53–0:52:56
          Das habe ich festgestellt, Das habe ich mich.
          0:52:56–0:53:05
          Das hatte ich mich nämlich schon initial gefragt, weil ich an dem Tag, als die rausgekommen sind, die Frauen, die Spielerinnen, die dafür Werbung gemacht haben, immer nur mit dem Weißen gesehen habe.
          0:53:05–0:53:08
          Und wenn ich das Pinke gesehen habe, dann immer nur bei den Spielern.
          0:53:09–0:53:10
          Und dann?
          0:53:10–0:53:13
          Ein Blick in den Shop hat es dann verraten.
          0:53:13–0:53:24
          Mara: Ja, also zumindest nach der bisherigen Ankündigung ist das pinke Auswärtstrikot, das übrigens an vielen Stellen Ausweichtrikot genannt wird, was aber nicht korrekt ist, nur für die Männer.
          0:53:24–0:53:38
          Ähm, ich habe in den Tagen danach ziemlich viele Beschwerden darüber gelesen, dass es das Trikot für die Frauen, also mit der Beflockung auch der Frauen Spielerinnen nicht im DFB Shop gäbe.
          0:53:38–0:53:47
          Weiß nicht, ob die das mittlerweile nachgebessert haben, aber heute vor der Sendung haben wir es uns mal angeschaut und es gibt tatsächlich auch das Frauentrikot.
          0:53:47–0:53:52
          Also mit der richtigen Anzahl Sterne und der Möglichkeit, sich eben die Spielerinnen hinten drauf beflocken zu lassen.
          0:53:52–0:53:55
          Allerdings nur im Schnitt für Frauen.
          0:53:55–0:53:56
          Was komplett absurd ist.
          0:53:56–0:53:59
          Also nicht in dem Schnitt für Männer oder für Kinder.
          0:53:59–0:54:09
          Man kann keinem Kind ein Trikot mit einer Spielerin hinten zumindest stand jetzt in diesem Shop irgendwie erwerben und auch keinem Mann, was beides komplett behämmert ist, wenn man das mal so sagen darf.
          0:54:09–0:54:14
          Das Torwarttrikot gibt es tatsächlich nur als Torwarttrikot, also in der Männervariante.
          0:54:14–0:54:21
          Merle Froomes trägt in diesem Werbeclip für das Trikot trägt sie sogar das in der Männervariante mit den vier Sternen.
          0:54:22–0:54:27
          Was auch, also unfassbar viele Leute unter diesem Clip anmerken, aber da reagiert irgendwie auch niemand drauf.
          0:54:27–0:54:31
          Und dann gibt es natürlich noch das Thema Shorts.
          0:54:32–0:54:34
          Annika: Yes, Die weißen Hosen.
          0:54:34–0:54:36
          Das hatten wir ja auch erst in der letzten Woche.
          0:54:36–0:54:44
          Da heißt es vom DFB, man habe sich mit einigen Spielerinnen abgestimmt und die werden halt nicht gegen weiße Hosen gewesen.
          0:54:44–0:54:46
          Aber ja, keine Ahnung trotzdem.
          0:54:46–0:54:51
          Also warum kann man halt nicht einfach von sich aus diese Alternative mal anbieten?
          0:54:51–0:55:02
          Ähm, das ist dann halt natürlich, weil es jetzt gerade auch so akut besprochen wurde, noch mal mehr Leuten aufgefallen, was die Verfügbarkeit von Trikots und Flocks und so angeht.
          0:55:02–0:55:09
          Das ist ja leider auch sowas, das nicht neu ist, sondern das zieht sich jetzt einfach schon seit Jahren durch bei diesen Adidas Trikots, auch bei anderen Ländern.
          0:55:09–0:55:23
          Das ist halt das einfach nicht im ich nenne das immer geraden Schnitt oder Unisex Schnitt gibt, sondern halt nur in dem, der tailliert geschnitten ist, was man dann auch immer mal als Frauenschnitt oder Frauentrikot bezeichnet.
          0:55:23–0:55:36
          Und das ist halt ja ähm ein Etwas, wo einfach sehr viele Fans seit Jahren schon drauf hinweisen, dass sie das nicht gut finden, weil sie dadurch Schwierigkeiten haben, das in der Größe zu kaufen, die sie gerne hätten.
          0:55:36–0:55:50
          Und also ganz, ganz simpel gesagt gehen diesen Herstellern, die ja eigentlich sowieso nicht arm sind und unter nicht fairen Bedingungen produzieren, damit sehr, sehr viele Moneten durch die Finger flöten, Könnte man auch mal drüber nachdenken.
          0:55:50–0:55:50
          Vielleicht.
          0:55:51–0:56:01
          Mara: Ich glaube übrigens, an der Stelle kommt sogar ein bisschen daher, dass man also mit Frauen und Männer das ist ja tatsächlich die Schnitte sind, die die Spielerinnen und Spieler jeweils tragen.
          0:56:02–0:56:08
          Natürlich ist es so, dass die Taillierten jetzt nicht irgendwie speziell Frauen tragen müssen sollen oder was auch immer.
          0:56:08–0:56:11
          Ich habe zum Beispiel überhaupt keine taillierten Shirts.
          0:56:11–0:56:19
          Ich mag das nicht, sagte nur, ich hätte gerne dann die, die die kleineren engeren Ärmelchen immer gerne an den T Shirts.
          0:56:19–0:56:22
          Wenn wir jetzt hier schon zu einem Mode Podcast kurz werden.
          0:56:25–0:56:33
          Weil oft haben nämlich die T Shirts dann solche Riesenärmel und die passen dann nicht unter so kleine Jäckchen im Sommer oder so, weißt du, Verstehst du?
          0:56:33–0:56:34
          Siehst du mein Problem?
          0:56:35–0:56:37
          Annika: Weißt du, ich glaube, falls es irgendwann mal.
          0:56:37–0:56:40
          Das wird wahrscheinlich leider niemals passieren in diesem Leben.
          0:56:40–0:56:51
          Aber falls wir irgendwann mal zu viel Geld haben, werden wir einfach einer dieser Youtube Fußball Kanäle, die die ganze Zeit immer nur darüber reden, welches Trikot gerade das Schönste und welches das Hässlichste ist.
          0:56:52–0:56:54
          Das stelle ich mir sehr chillig vor.
          0:56:54–0:56:55
          Na ja.
          0:56:55–0:56:57
          Mara: Wir ziehen die dann auch immer an.
          0:56:57–0:56:59
          Und hüpfen damit vor der Kamera rum.
          0:57:00–0:57:03
          Oder so und kippen Tomatensaft über die weiße Hose.
          0:57:03–0:57:08
          Annika: So wie so wie Zealand, der immer Football Manager spielt und so Sponsoren hat die eben immer so.
          0:57:09–0:57:13
          Random Trikots jeden Monat schicken und er weiß nicht, was drin ist.
          0:57:13–0:57:14
          So eine Trikot Mystery Box.
          0:57:14–0:57:18
          Egal, wir schweifen mal wieder viel zu weit ab.
          0:57:18–0:57:22
          Mara: Es gab aber falls ihr uns Mysteryboxen schicken wollt, macht das.
          0:57:23–0:57:24
          Wir wollen Mysteryboxen.
          0:57:24–0:57:27
          Ach so, Entschuldigung, ich habe zu viele Gummibärchen gegessen.
          0:57:27–0:57:28
          Ist wie bei so einem kleinen Kind.
          0:57:28–0:57:31
          Ich bin total überzuckert.
          0:57:31–0:57:35
          Zumal ich vorhin auch schon so einen Eimer Ben und Jerrys Eis gegessen habe.
          0:57:35–0:57:36
          Ich habe heute irgendwie so einen Zuckertag.
          0:57:37–0:57:38
          Erzähl du doch mal was Sinnvolles, Annika.
          0:57:38–0:57:46
          Annika: Ja, dann erzähle ich euch jetzt nämlich tatsächlich mal, dass Svenja Huth aus der Nationalelf zurückgetreten ist.
          0:57:46–0:57:54
          Und zwar schon zum jetzigen Zeitpunkt und nicht erst nach Olympia, so wie das glaube ich eher viele Leute erwartet hatten.
          0:57:54–0:58:17
          Also sie hatte ja, finde ich, wenn man so ihren Instagram Kanal verfolgt hat, wo sie ja auch sehr viel über diesen ganzen Adoptionsprozess und die rechtliche Seite erzählt hat mit ihrer Familie usw, dann klang das da für mich schon immer mal so durch, dass sie gerade sehr überlegt ähm ja, ob es ob es weitergeht, so generell und mit der Nationalelf.
          0:58:17–0:58:20
          Und jetzt hat sie dann eben geschrieben, dass sie zurücktritt.
          0:58:20–0:58:24
          Ist natürlich eine extrem verdiente Spielerin.
          0:58:25–0:58:30
          Also was die auch einfach schon alles gewonnen hat und miterlebt hat in ihrer Karriere.
          0:58:30–0:58:33
          Ja, also das ist sehr, sehr, sehr krass.
          0:58:33–0:58:43
          Ich ja keine Ahnung finde finde das immer so ein bisschen weird, weil ich immer denke, so Leute hören ja dann den Podcast eh nicht, aber ich sage trotzdem an der Stelle einfach mal alles Gute.
          0:58:43–0:58:52
          Ähm und ja, mal gucken, was da fußballmäßig vielleicht noch so kommt bei Wolfsburg über diese Saison hinaus.
          0:58:52–0:58:56
          Der Vertrag läuft ja aus im Sommer, Stand jetzt.
          0:58:56–0:59:06
          Mara: Und es ist immer so dieses also jeder Mensch, jede Person soll diese Entscheidung für sich natürlich treffen und das gilt es dann zu respektieren.
          0:59:06–0:59:08
          Aber man kann glaube ich schon sagen, dass es sehr schade ist.
          0:59:08–0:59:10
          Also es ist ein großer Verlust.
          0:59:10–0:59:13
          Auch, dass sie jetzt eben nicht die Spiele bis zum Sommer noch mitmacht.
          0:59:13–0:59:17
          Aber ja, alles Gute für Sie und für Ihre Familie.
          0:59:17–0:59:30
          Und wirklich auch ein Dankeschön für den offenen Umgang mit diesen Themen, die Sie, glaube ich im Sport im letzten Jahr extrem ins Bewusstsein von Menschen gebracht hat.
          0:59:30–0:59:32
          Und da gehören Sie hin und das ist ganz wichtig.
          0:59:32–0:59:37
          Annika: Kommen wir dann mal zum Champions League Viertelfinale der Frauen.
          0:59:37–0:59:41
          Das steht nämlich diese Woche an, genauer gesagt Dienstag und Mittwoch.
          0:59:41–0:59:46
          Zur Erinnerung Vielleicht einfach mal, was da für Partien ausgelost worden sind.
          0:59:46–0:59:59
          Es trifft Ajax auf Chelsea, Benfica spielt gegen Lyon, Häcken spielt gegen PSG und Brann Bergen bekommt es direkt mal mit dem FC Barcelona zu tun.
          0:59:59–1:00:06
          Ihr könnt das alles, wenn ihr möchtet bei DAZN oder auch auf deren YouTube Kanal kostenlos gucken.
          1:00:06–1:00:19
          Wir haben uns so ein bisschen gefragt, ob das jetzt eigentlich wieder der neue STANDARD ist, dass alle Spiele normal sind oder nicht, weil es eigentlich vor der Saison mal angekündigt war mit so und so viel ist hinter einer Paywall.
          1:00:19–1:00:19
          Und jetzt?
          1:00:19–1:00:26
          Neuerdings kommen dann halt immer häufiger diese Emails mit ähm, es ist alles kostenlos bei DAZN.
          1:00:26–1:00:30
          Ähm und ja, also was, was?
          1:00:30–1:00:32
          Was ist denn jetzt die neue Regel?
          1:00:32–1:00:34
          Das fänd ich mal interessant zu wissen.
          1:00:34–1:00:36
          Mara: Ja, ich auch.
          1:00:36–1:00:51
          Und dann gibt es noch die Info des DFB, dass alle zwölf Bundesligavereine der Frauen sowie sieben Klubs aus der zweiten Bundesliga sich für das Zulassungsverfahren der Saison 2024 25 beworben haben.
          1:00:51–1:01:00
          Und laut DFB liegt es an den Vereinen aus der zweiten Bundesliga, ob sie öffentlich machen wollen oder nicht, dass sie dabei sind.
          1:01:00–1:01:31
          Annika: Ja, ein einen anderen Abschied, der angekündigt wurde diese Woche, wenn wir es gerade von Svenja Huth hatten, ist der von Christian Streich, der ja angekündigt hat, dass er nach der laufenden Saison beim SC Freiburg aufhören wird, nach einer sehr, sehr langen Zeit, ähm, und ähm, ja, einfach den den Moment jetzt gespürt hat für sich zu sagen, dass das er jetzt aufhören muss, dass er, dass er gehen muss.
          1:01:31–1:01:42
          Es gibt einen sehr wie ich finde, emotionales Video von ihm, wo man ihm das auch richtig anmerkt, dass es ihm schon schwer fällt, das auszusprechen, auch wenn es wohlüberlegt ist.
          1:01:43–1:01:48
          Ich meine, wir hatten ihn hier als Kronenkranich ja auch schon mal bei uns im Podcast ausgezeichnet.
          1:01:48–1:01:57
          Ich glaube, wenn man ja seine Haltung schätzt, dann könnte man das wahrscheinlich sehr, sehr regelmäßig tun.
          1:01:57–1:02:08
          Ich fand das so in meinem mit Fußball zu tun haben lange Jahre als Fan, jetzt inzwischen als Journalistin, was für mich manchmal auch immer noch so ein bisschen seltsam ist.
          1:02:09–1:02:15
          Einfach immer wieder total toll in so mitbekommt mitzubekommen, als Person und auch als Persönlichkeit.
          1:02:15–1:02:21
          Und ja, deswegen haben wir das hier noch mal so ausführlicher bei uns mit in die Blitznews aufgenommen.
          1:02:21–1:02:30
          Auch wenn das natürlich eine Nachricht ist, an der man wahrscheinlich zumindest heute, an diesem Montag, wo wir aufnehmen, nicht wirklich vorbeikommt, wenn man sich mit Fußball in irgendeiner Weise beschäftigt.
          1:02:31–1:02:31
          Mara: Genau.
          1:02:31–1:02:46
          Und dann wird ja gerade die Internationale Woche gegen Rassismus begangen und der DFB hat im Zuge dessen am heutigen Montag auch ein Antirassismusprojekt vorgestellt.
          1:02:47–1:03:05
          Und ich habe das neulich mal auf Blue Sky so ein bisschen thematisiert, dass dieses Wir haben hier einen speziellen Tag und da einen speziellen Tag und anschließend haben wir 364 Tage ein gutes Gewissen und müssen uns mit den Themen nicht auseinandersetzen, wir manchmal so ein bisschen auf den Zeiger geht.
          1:03:05–1:03:29
          Und ich habe mich dann aber selber so zur Ordnung gerufen, weil ich es auch wichtig finde herauszustellen, bei allem, was wir auch häufig am DFB kritisieren, dass es innerhalb des DFB einige sehr, sehr, sehr engagierte Menschen innerhalb dieses Themas gibt, die wirklich mit einer großen Überzeugung und eben auch als Überzeugungstäterinnen dann entsprechend diese Themen in die Öffentlichkeit tragen.
          1:03:29–1:03:38
          Und natürlich hat der Fußball da eine sehr, sehr große Verantwortung und wenn er der gerecht wird, dann umso besser.
          1:03:38–1:03:57
          Und das Schöne ist, dass es jetzt eben nicht bei so einem Guck mal, wir haben jetzt hier heute diesen Tag und lächeln alle in die Kamera bleibt, sondern es wird ein Anti Rassismus Projekt gestartet in Kooperation mit dem Nordostdeutschen Fußballverband Makkabi Deutschland und dessen Bildungsnetzwerk zusammen.
          1:03:57–1:04:01
          Eins, über das wir hier auch schon mal gesprochen haben, wird das dann umgesetzt?
          1:04:01–1:04:15
          Und im Rahmen dieses Projekts werden antirassistische Maßnahmen speziell für Amateurfußball entwickelt und in der Pilotregion des Norddeutschen Nordostdeutschen Fußballverbandes in interessierte und ausgewählte Amateurvereine getragen.
          1:04:15–1:04:25
          Man sollte vielleicht noch drüber nachdenken, es nicht nur in Interessierte zu tragen, weil auch die Uninteressierten müsste man für dieses Thema ja begeistern.
          1:04:25–1:04:33
          Aber es ist auf jeden Fall finde ich sehr, sehr wichtig, dass man eben solche Aktionstage auch verbindet mit konkreten Maßnahmen.
          1:04:34–1:04:35
          Annika: Ja, auf jeden Fall.
          1:04:35–1:04:38
          Und vielleicht sind die Uninteressierten dann ja der zweite Schritt.
          1:04:38–1:04:42
          Wir haben eine kurze Nachricht von der Deutschen Akademie für Fußballkultur.
          1:04:42–1:04:45
          Da wird nämlich gerade akut Unterstützung gesucht.
          1:04:45–1:04:48
          Es ist eine Teilzeitstelle ausgeschrieben.
          1:04:48–1:04:52
          Wenn euch das interessiert, habt ihr nicht so besonders viel Zeit.
          1:04:52–1:04:55
          Die Bewerbungsfrist ist nämlich schon der 26.
          1:04:55–1:04:55
          März.
          1:04:56–1:05:12
          Ihr hättet da unter anderem damit zu tun, eben ja Kulturveranstaltungen, die einen Fußballbezug haben, zu organisieren, solltet am besten im Fußball ja fußballaffin sein, euch da ein bisschen auskennen, im besten Fall vernetzt sein.
          1:05:12–1:05:14
          Aber ihr wisst ja, wie das bei so Sachen ist.
          1:05:14–1:05:23
          Also vor allem vielleicht, wenn ihr kein Cismann seid und ihr denkt, ihr erfüllt irgendwie nur 20 % dieser Anforderungen, hättet aber eigentlich voll Bock.
          1:05:23–1:05:24
          Bewerbt euch bitte trotzdem.
          1:05:24–1:05:26
          Ich spreche da aus Erfahrung.
          1:05:26–1:05:32
          Ich weiß, wie schwierig das manchmal sein kann, aber macht es doch einfach mal und vielleicht kommt da ja was richtig tolles bei raus.
          1:05:32–1:05:33
          Speaker5: Genau.
          1:05:33–1:05:42
          Mara: Und jetzt mache ich mal die Einleitung für Annika, in dem ich sage wir setzen an dieser Stelle noch mal einen Content Warning.
          1:05:43–1:05:47
          Man könnte und das ist eigentlich gar nicht lustigen als Content Warning einfach Jerome Boateng sagen.
          1:05:47–1:05:58
          Aber um das ein bisschen genauer noch aufzudröseln Die inhaltlichen Themen sind körperliche Gewalt, Gewalt in Partnerinnenschaften und Suizid.
          1:05:59–1:06:10
          Annika: Ja, es ist nämlich so, dass dem Spiegel ein neues Dokument vorliegt, dass die Anklage gegen Jerome Boateng stützt.
          1:06:10–1:06:28
          Dabei handelt es sich um eine schriftliche Nachricht seiner Mutter, die eben über ihren eigenen Sohn sagt, dass er über einen längeren Zeitraum regelmäßig sich sehr schlecht Frauen gegenüber verhalten hat.
          1:06:29–1:06:36
          Es ist so, dass der Fall, das hatten wir hier im Podcast ja auch schon besprochen, im Juni erneut vor Gericht landen wird.
          1:06:37–1:06:45
          Er war ursprünglich zu einer Geldstrafe von 1,2 Millionen € verurteilt worden, aber das Urteil wurde wegen Verfahrensfehlern aufgehoben.
          1:06:46–1:06:58
          Weil diese Revision allerdings nicht nur durch seine Anwälte zustande kam, sondern auch durch die der Nebenklage und ganz wichtig der Staatsanwaltschaft selber.
          1:06:59–1:07:02
          Es ist aber so, dass jetzt eben neu verhandelt wird.
          1:07:02–1:07:06
          Also der komplette Prozess muss einmal komplett neu aufgerollt werden.
          1:07:06–1:07:08
          Die Sache an sich ist jetzt schon zum Dritten.
          1:07:08–1:07:11
          Mal insgesamt damit vor Gericht.
          1:07:11–1:07:22
          Und da ist natürlich so ein neues Dokument, das da in die Hände des Spiegel geraten ist und dann sicherlich auch vor Gericht seine Verwendung finden wird.
          1:07:22–1:07:24
          Ein interessantes Detail.
          1:07:25–1:07:30
          Also wenn es da neue Entwicklungen gibt, werden wir da in Zukunft sicherlich auch weiter dran bleiben.
          1:07:30–1:07:30
          Und man kann.
          1:07:30–1:07:41
          Mara: Vielleicht dazu auch sagen, also der Spiegel hat sich ja der Geschichte rund um Kasia Lenhardt gewidmet, auch in einem mehrteiligen Podcast.
          1:07:41–1:07:49
          Und im Zuge dessen sind dann eben auch Dokumente aufgetaucht, die für andere Geschichten interessant waren.
          1:07:49–1:07:58
          Wir haben den Podcast selbst noch nicht gehört, haben aber bei vielen Kolleginnen und Kollegen schon gesehen, dass sie ihn sehr nachdrücklich empfehlen.
          1:07:58–1:08:08
          Das ist sicherlich eine harte Kost, auch weil die sich entschieden haben, sie selber durch ihre Sprachnachrichten, also über ihren Tod hinaus eben zu Wort kommen zu lassen.
          1:08:08–1:08:14
          Aber es ist sehr, sehr wichtig, dass diese Themen eben auf diese Art und Weise ja behandelt werden.
          1:08:15–1:08:24
          Zumal und das ist, finde ich bei so einer persönlichen Sache Voraussetzung, es mit ausdrücklicher Zustimmung von Ihrer Familie passiert.
          1:08:24–1:08:26
          Annika: Ja, sehr richtig.
          1:08:26–1:08:33
          Dann lass uns doch damit mal mal weitergehen zu unseren Lese und Hörempfehlungen diese Woche.
          1:08:33–1:08:53
          Ähm, und wir fangen mal wieder mit mit einem Text von dir an, nämlich den, den du über Christian Wück und die Entscheidung pro Christian Wück als neuen Bundestrainer der Frauen für die Bolztribüne geschrieben hast, den ich allen nur sehr herzlich ans Herz legen kann, Herzlich ans Herz legen.
          1:08:53–1:08:55
          Ja, doch, das machen wir jetzt einfach mal so.
          1:08:56–1:09:00
          Mara: Du willst mich ja nur erröten sehen mit deinen kleinen Lobhudeleien.
          1:09:00–1:09:10
          Ähm, Ich, ähm, empfehle auf jeden Fall das Deutschlandfunk Sportgespräch mit dem geschätzten Kollegen Maxi Rieger, der mit Thomas Hitzlsperger spricht.
          1:09:11–1:09:24
          Ich falle ja momentan manchmal so ein bisschen um, Wenn Thomas Hitzlsperger jetzt so super gut gelaunt die ganze Zeit erzählt, dass diese Sache mit dem Coming out einfach überhaupt keine negativen Dinge nach sich zieht, weil ich denke, es ist so cool, dass er das so erlebt hat.
          1:09:24–1:09:26
          Das freut mich wirklich außerordentlich.
          1:09:26–1:09:37
          Aber man sollte vielleicht trotzdem irgendwie so ein bisschen auf die Euphoriebremse treten und Leute auch darauf vorbereiten weiterhin, dass halt das Ganze auch nicht immer ja so super glatt läuft.
          1:09:37–1:09:42
          Aber das Gespräch zwischen den beiden fand ich wirklich extrem erfrischend und auf Augenhöhe.
          1:09:42–1:09:44
          Und Maxi stellt halt auch immer kluge Fragen.
          1:09:44–1:09:49
          Und dann ist auch die Chance, dass man kluge Antworten bekommt, ein bisschen höher als bei doofen Fragen.
          1:09:51–1:09:53
          Annika: Ja, dann habe ich noch zwei Sachen für euch.
          1:09:53–1:09:56
          Das eine ist ein, wie ich finde, schönes Porträt.
          1:09:56–1:10:07
          Porträt über Erin Cuthbert, geschrieben von Sophie Lawson für ESPN und dann von der ebenfalls sehr geschätzten Katharina Schubert für sportschau.de.
          1:10:08–1:10:16
          Ein Artikel zu den strukturellen Gründen, die zu einem Mangel an Fußballvereinen aus Ostdeutschland in den oberen Ligen führen.
          1:10:16–1:10:20
          Und zwar auch gar nicht mal nur bei den Frauen, sondern auch so generell.
          1:10:20–1:10:24
          Aber der Fokus des Textes liegt jetzt auf dem Fußball der Frauen.
          1:10:24–1:10:27
          Und das ist so in der Kombination.
          1:10:27–1:10:31
          In der Themenkombination habe ich das Thema so noch nicht wahrgenommen.
          1:10:31–1:10:32
          Also schaut euch das auf jeden Fall mal an!
          1:10:32–1:10:37
          Mara: Oh man Annika und jetzt haben wir hier gar nicht dein aktuelles Interview verlinkt.
          1:10:37–1:10:39
          Dabei sind die immer so herrlich und lesenswert.
          1:10:39–1:10:42
          Sag doch noch mal, mit wem du diese Woche gesprochen hast.
          1:10:42–1:10:48
          Annika: Ich habe gesprochen mit Lilli Purtscheller von der SGS Essen für web.de.
          1:10:48–1:10:52
          Und ja, es ging wie immer.
          1:10:53–1:11:01
          Also dass das Ziel von den Interviews ist immer so ein bisschen, dass die Spielerinnen so vorgestellt werden, vielleicht auch einem breiteren Publikum.
          1:11:01–1:11:05
          Und deswegen ging es halt sehr viel über sie selber, über ihre Geschichte.
          1:11:05–1:11:07
          Sie hatte ja schon sehr früh in ihrer Karriere.
          1:11:07–1:11:29
          Sie ist immer noch super jung, ein Kreuzband und Meniskusriss, Wie krass es eigentlich ist, in Österreich eine Fußballerinnen Ausbildung zu machen mit weiten Pendelstrecken usw Und ja, das ist finde ich ein sehr tolles Gespräch gewesen, weil sie einfach und ich glaube das kann man auch rauslesen so ein super positiver Mensch ist.
          1:11:29–1:11:45
          Mara: Ja und diese Interviewreihe kann man auch nur mit drei Ausrufezeichen empfehlen, weil es sehr toll ist, was Annika da immer rausholt aus den Spielerinnen auf einer sehr guten Augenhöhe und in einem sehr respektvollen Gesprächsverlauf miteinander.
          1:11:45–1:11:48
          Und an dieser Stelle grüßen wir auch ganz lieb.
          1:11:48–1:11:59
          Sabrina Schäfer und das ganze Web.de Team, die immer so Bock auf coole Themen im Fußball der Frauen haben, was leider Gottes auch längst nicht für alle Redaktionen gilt.
          1:11:59–1:12:02
          Deswegen kann man das auch immer mal positiv noch mal hervorheben.
          1:12:02–1:12:03
          Grüße auf.
          1:12:03–1:12:04
          Annika: Jeden Fall.
          1:12:04–1:12:06
          Und siehst du, jetzt hast du mich zum Erröten gebracht.
          1:12:07–1:12:09
          Speaker5: Hihi, geschieht dir ganz recht.
          1:12:13–1:12:18
          Mara: Und damit kriegen wir jetzt aber gleich beide einen wutroten Kopf und kommen zum.
          1:12:19–1:12:22
          Musik: Und hier für euch der Kackspecht der Woche.
          1:12:25–1:12:27
          Annika: Ja, der Kackspecht der Woche.
          1:12:27–1:12:33
          Ich fange einfach mal an und vielleicht übernimmst du dann ab einem späteren Zeitpunkt.
          1:12:33–1:12:35
          Oder hast du noch etwas Einordnendes zu sagen?
          1:12:35–1:12:52
          Wir hatten hier in der vorletzten Folge in den Blitznews über Sam Kerr gesprochen und zu dem Zeitpunkt, als wir das gemacht haben, hieß es nur, es gäbe gegen sie eine Anklage wegen einer rassistischen Beleidigung Beleidigung gegen einen Polizeibeamten.
          1:12:52–1:12:58
          Es war darüber hinaus aber noch nichts weiter bekannt zu dem Zeitpunkt, als wir aufgenommen haben.
          1:12:58–1:13:01
          Das hat sich jetzt so im Laufe der letzten Woche geändert.
          1:13:01–1:13:12
          Es ist so, dass ja das nicht so richtig offiziell bestätigt ist, weil das natürlich eigentlich niemand machen kann, weil es eine, also ein laufender Gerichtsprozess ist.
          1:13:12–1:13:20
          Aber es heißt eben in Medien, die sich beziehen auf jemanden, der diesem Prozess nahestehen soll.
          1:13:20–1:13:25
          Sie habe gesagt zu einem Polizisten, er sei ein "stupid white bastard".
          1:13:25–1:13:42
          Der Prozess, der gegen sie läuft, ist eben wegen Zitat "rassistisch motivierter Belästigung" bzw weil sie Zitat "beleidigende, bedrohende oder missbräuchliche Worte gegen einen Polizeibeamten" Zitat Ende verwendet habe angelaufen.
          1:13:43–1:13:55
          Jetzt ist es aber so, dass das, was sie gesagt hat, wahrscheinlich schon eine Beleidigung ist, aber kein Rassismus, denn es gibt keinen Rassismus gegen weiße Menschen.
          1:13:55–1:14:00
          Wir verlinken euch dazu mehrere Artikel, die das auch noch mal aufklären.
          1:14:00–1:14:09
          Eigentlich glauben wir von unseren Hörerinnen, dass ihr das alles schon wisst, aber da könnt ihr euch das im Zweifel auch noch mal anlesen.
          1:14:09–1:14:24
          Es ist auf jeden Fall so, dass ihre anwaltliche Vertretung die Anzeige gegen Sie reduzieren lassen oder im besten Fall bewirken möchte, dass die sogar fallengelassen wird, weil da die Argumentation ist, dass es eigentlich ein.
          1:14:24–1:14:45
          Das nennt man dann Verfahrensmissbrauch der Staatsanwaltschaft ist, dass man sich eben auf so ein ähm, auf so ein Antidiskriminierungsgesetz beruft für eine Anklage, das aber eigentlich nicht für diese spezielle Art von Case geschaffen wurde, sondern eigentlich, um ganz andere Leute zu schützen.
          1:14:45–1:14:49
          Mara: Ich möchte dazu ohne eigene anwaltliche Vertretung lieber gar.
          1:14:50–1:14:50
          Er nicht sagen.
          1:14:50–1:15:15
          Also weil wenn das genau so bestätigt wird, dass das die Worte sind, die sie benutzt hat und man ihr daraus dann eine rassistisch motivierte Belästigung strickt, dann braucht man sich glaube ich auch nicht fragen, welches irgendwie Vaters Kind so geistig die Polizisten sind, die das gemacht haben.
          1:15:15–1:15:22
          Also da kann man wahrscheinlich dann am Ende sogar noch froh sein, dass sie aus der Nummer irgendwie gut wieder rausgekommen ist.
          1:15:22–1:15:24
          Ja, ist anderen schon anders ergangen.
          1:15:24–1:15:24
          Ja, es.
          1:15:24–1:15:36
          Annika: Ist gerade natürlich auch so, dass so in den Kreisen, die so Kulturkämpfe richtig geil finden und die das mitbekommen haben, das natürlich jetzt auch schon richtig hin und her geht.
          1:15:36–1:15:47
          Also da gibt es dann Opinion Pieces von irgendwelchen Konservativen, keine Ahnung, was Leuten über sie und was sie da gemacht hat.
          1:15:47–1:15:54
          Es gibt natürlich auf der anderen Seite auch Artikel, besonders in Australien auch viel, die versuchen ja zu erklären.
          1:15:55–1:16:03
          Einerseits wie ist die Rechtslage in Australien, wie ist die Rechtslage in UK und warum es halt eben keinen Rassismus gegen weiße Menschen gibt.
          1:16:03–1:16:06
          Aber ja, es ist so schon so was, was halt.
          1:16:06–1:16:16
          Also weil sie halt auch einfach so super bekannt ist sowas ist was halt einfach jetzt richtig aufgebauscht wird an manchen Stellen und was halt auch wieder so was ist, wo.
          1:16:16–1:16:23
          Wenn ich dann so manche Artikel lese, da möchte ich jetzt nicht nennen, wo der erschienen ist, über den ich mich so aufgeregt habe.
          1:16:23–1:16:28
          Aber es war eine im deutschsprachigen Raum, wo ich dann so denke, so Kontext.
          1:16:28–1:16:38
          Also wir hatten es vorhin schon davon wo, where the fuck is all the Kontext, der jetzt erklären würde, was, was hier eigentlich Sache ist.
          1:16:38–1:16:43
          So, das kann einfach nicht sein, dass man gewisse Dinge an der Stelle dann nicht erklärt.
          1:16:43–1:16:45
          Mara: Kontext is Queen.
          1:16:45–1:16:47
          Annika: Das ist doch ein schönes Schlusswort.
          1:16:48–1:16:52
          Mara: Ich würde es ja auch als Episodentitel nehmen, aber es ist wieder zu lang für unsere scheiß Kachel.
          1:16:57–1:16:59
          Ihr Lieben, vielen Dank fürs Zuhören.
          1:16:59–1:17:04
          Wir nähern uns wieder der Stunde, also von oben kommend.
          1:17:04–1:17:05
          Heute dann 1:15.
          1:17:05–1:17:08
          Wahrscheinlich ein bisschen kürzer, wenn wir dann.
          1:17:08–1:17:09
          Oder wenn Annika geschnitten hat.
          1:17:10–1:17:13
          Aber wir freuen uns, dass ihr wie immer dabei wart.
          1:17:13–1:17:15
          Oh und Mein Gott, Annika.
          1:17:15–1:17:16
          Wir haben das total vergessen.
          1:17:16–1:17:21
          Annika: Unsere wunderbare Live Podcast Session in Köln!
          1:17:21–1:17:27
          Mara: Vor lauter irgendwie hier die Nägel in die Wand schlagen.
          1:17:27–1:17:29
          Leute, merkt euch den 3.
          1:17:29–1:17:31
          Mai, schreibt ihn euch in den Kalender.
          1:17:31–1:17:32
          Da kommen wir nach Köln.
          1:17:34–1:17:42
          Sport und Olympiamuseum werdet ihr live und in Farbe unseren ersten Podcast vor Publikum erleben.
          1:17:42–1:17:46
          Wir haben dabei auch Special Guests, die sind aber noch geheim.
          1:17:46–1:17:54
          Ihr könnt euch darauf freuen, dass wir im Laufe der nächsten Wochen euch sagen werden, wer da mit uns sitzt.
          1:17:54–1:17:58
          Aber wir verlinken euch natürlich den Shop des Museums.
          1:17:58–1:18:06
          Da könnt ihr euch nämlich jetzt schon für den Knallerpreis von Fußball gerechten 11 € Tickets kaufen, um uns an diesem Abend kennenzulernen.
          1:18:06–1:18:16
          Wir freuen uns tierisch drauf, die Sendung live vor und für euch zu machen und hinterher noch mit euch das ein oder andere Kaltgetränk zu nehmen und in den Schnack zu kommen.
          1:18:16–1:18:18
          Kommt alle unbedingt nach Köln, Das wird super!
          1:18:19–1:18:21
          Annika: Yes, das wird auf jeden Fall.
          1:18:21–1:18:29
          Und ich würde sagen, nachdem hier der Abspann gelaufen ist, erklärst du mir mal, warum du jetzt eigentlich, wenn du über Köln sprichst, angefangen hast zu sprechen wie ein Matrose?
          1:18:29–1:18:29
          Das liegt ja bestimmt nicht nur am Namen "Wortpiratin".
          1:18:30–1:18:35
          Mara: Ich weiß es doch auch nicht.
          1:18:35–1:18:36
          Annika: Macht's gut, ihr Lieben.

          Der Beitrag #45 Kontext is Queen erschien zuerst auf Becker & Pfeiffer.

          1 hr 20 min
        • Nichts als Rekorde

          Wir sind einen Tag zu spät, was bedeutet, ihr konntet euch einen Tag länger auf uns freuen, hüstel. Im Nachklappt zur letzten Sendung sprechen wir ausführlich über die Urteile gegen Rapid Wien und wie es nach den homofeindlichen Vorfällen insgesamt weitergeht. Danach widmen wir uns dem Saisonrekord 2022/23 des DFB. So viel können wir verraten: Alles ist so wunderbar, dass man am Ende vielleicht einfach gar keine Reformen braucht …

          In den Blitznews geht’s unter anderem um einen Wettanbieter als Sponsor bei der WM, das elendige Thema Sexismus im Fußball, eine nicht genutzte „Wildcard“ in Sachen Lehrgang für Trainer*innen und die Terminierung der DFB-Halbfinal-Partien. Der Kackspecht fliegt nach Elversberg, für die unmögliche Behandlung einer Fanfotografin.

          Becker & Pfeiffer is a labor of love, aber wenn es euch möglich ist, freuen wir uns, wenn ihr den Podcast und unsere Bolztribüne mit einem kleinen Beitrag unterstützt. Außerdem freuen wir uns immer über euer Feedback. Und wenn euch die Sendung gefällt, hinterlasst uns doch eine Rezension und Sterne auf der Plattform eures Vertrauens. Wir hören uns.

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          Shownotes/Links/Quellen
          • Homofeindlichkeit bei Rapid Wien: Die Urteile
            https://www.skrapid.at/de/startseite/news/news/aktuelles/2024/03/urteile-des-strafsenats
            Verein stellt einen Maßnahmenkatalog vor
            https://www.skrapid.at/de/startseite/news/news/aktuelles/2024/03/massnahmenkatalog-zur-bekaempfung-von-homophobie-und-sexismus
            Gegen die Urteile legt Rapid Einspruch ein, teilweise wird dem stattgegeben
            https://www.laola1.at/de/red/fussball/bundesliga/news/hedl-in-klagenfurt-an-bord–rapid-protest-teilweise-erfolgreich/
            Unfassbar peinlicher, vor unerkannter Privilegien strotzender Kommentar im “Falter” (via F_in)
            https://www.falter.at/maily/20240305/schuld-und-tribuene
            Rangnick lässt Burgstaller und Co. zuhause
            https://www.sportschau.de/fussball/mehr-internationale-ligen/oesterreich-kader-rangnick-rapid-wien-100.html
          • Bündnis gegen sexualisierte Gewalt will aufgrund der Daten von MeDiF auch für Vorfälle bei der Anreise im ÖPNV sensibilisieren
            https://bsky.app/profile/schalker-fanini.bsky.social/post/3kn6w6fk5in25  
          • Report 2022/2023: “Eine Saison voller Rekorde”
            https://www.dfb.de/news/detail/report-20222023-eine-saison-voller-rekorde-259399/
          • Christian Wück wird nach Olympia neuer Bundestrainer der Frauen, Maren Meinert wird Co-Trainerin
            https://www.dfb.de/news/detail/christian-wueck-wird-nach-olympia-neuer-bundestrainer-der-frauen-259435/
          • Thema Multi-Club-Ownership: FC Girona (Spanien) und Manchester City (England) haben den gleichen Besitzer: Gefahr der Wettbewerbsverzerrung
            https://www.deutschlandfunk.de/fussball-multi-club-ownership-100.html
          • Jennifer Schäfer wird neue Geschäftsführerin beim SV Waldhof Mannheim, war vorher Leiterin der Geschäftsstelle
            https://svw07.de/jennifer-schaefer-ist-neue-geschaeftsfuehrerin-des-sv-waldhof-mannheim-07/ 
          • Sommermärchen-Prozess: Im Tagesspiegel wird der Stand des Verfahrens besprochen
            https://www.tagesspiegel.de/sport/wurde-die-wm-2006-gekauft-darum-geht-es-im-sommermarchen-prozess-11310724.html
            Uli Hoeneß soll in den Zeugenstand, weil er im Doppelpass damit kokettiert hat, mehr zu wissen
            https://www.fr.de/sport/fussball/dfb-prozess-uli-hoeness-im-zeugenstand-92876718.html
          • Fabrizio Romano: FC Kopenhagen und Valerenga Oslo bestätigen Vorwürfe
            https://www.spox.com/de/sport/listen/fussball/international/2403/1000-euro-fuer-eine-transfer-verkuendung-vorwuerfe-gegen-fabrizio-romano-erhaerten-sich.html
          • Empowering Expectancy: Common Goal schaut zurück und fasst den Stand der Dinge zusammen
            https://www.instagram.com/p/C4N9xf5tYmB/
          • Mit Betano erstmals bei einer UEFA EURO einen Sportwettenanbieter als Sponsor: Scharfe Kritik vom Bündnis gegen Sportwetten-Werbung und Transparancy International
            https://buendnis-gegen-sportwettenwerbung.de/die-uefa-euro-2024-versagt-beim-schutz-vor-problematischem-gluecksspiel/
          • Projekt FlipKick zu Gehörlosenkultur & Gebärdensprachezur EM 2024
            https://inklusion-fussball.de/flipkick
          • Brentanobad: Das Stadion ist gegen den FCB mit 5.750 Zuschauer*innen erstmal bei einem Fußballspiel der Frauen ausverkauft
            https://frauen.eintracht.de/news/knappe-niederlage-im-top-spiel-157370/
          • Sexismus im Fußball: Drei Frauen erzählen über ihre Erfahrungen mit personenbezogenen und strukturellem Sexismus
            https://www.instagram.com/p/C4Tl6u-NfcG/
          • Die finnische Stürmerin Linda Sällström von Vittsjö GIK hat sich zu den aggressiven sexistischen Beschimpfungen geäußert
            https://www.instagram.com/p/C4WgqImix7P/
            Stellungnahme des Vereins
            https://www.instagram.com/p/C4ViKlrtV2Y/
          • Diskussion um “Putzvideo” bei Sporting de Gijón zum 8. März
            https://www.marca.com/futbol/sporting/2024/03/08/65eafa3446163fa6188b459c.html
          • TSG Hoffenheim verpflichtet Theodoros Dedes als neuen Trainer ab der kommenden Saison
            https://www.kicker.de/fundierte-kenntnis-des-frauenfussballs-dedes-beerbt-lerch-als-tsg-trainer-1001720/artikel
          • Apropos Hoffenheim, interessantes Interview mit Katja Kraus im Magazin der TSG zu Machterhalt, strukturellem Sexismus und Trainer*innenausbildung
            https://www.tsg-hoffenheim.de/aktuelles/news/2024/03/interview-katja-krauss/
            Details zu den zusätzlichen Plätzen in Trainer*innen-Lehrgängen
            https://www.dfb.de/news/detail/faq-pilotprojekt-oeffnet-neuen-zugang-zu-trainerlizenzen-258517/
            Im aktuellen Lehrgang ist Marc Unterberger von der SpVgg Unterhaching Nutznießer
            https://www.dfb.de/news/detail/auftakt-zum-70-pro-lizenz-lehrgang-258429/
            https://www.sueddeutsche.de/sport/dfb-trainerausbildung-marc-unterberger-spvgg-unterhaching-1.6341185
          • Elisa Senß wechselt im Sommer von Leverkusen zur SGE und zieht dafür die Ausstiegsklausel (wie zuletzt bei Oberdorf)
            https://www.kicker.de/eintracht-angelt-sich-nationalspielerin-und-bayer-kapitaenin-senss-1001732/artikel 
          • Freiburgs Trainerin Theresa Merk wird im Sommer Mutter, herzlichen Glückwunsch!
            https://www.scfreiburg.com/aktuell/nachrichten/frauen-und-maedchen/2023/2024/news/theresa-merk-wird-mutter/ 
          • Halbfinal-Partien im DFB-Pokal (f) wurden terminiert
            https://www.dfb.de/frauen-im-fussball/news-detail/pokalhalbfinale-zeitgenau-angesetzt-259520/ 
          • [CW Body Shaming] Marta Cox kritisierte nach dem Gold Cup Aus von Panama ihren Nationalverband und die Trainingseinrichtungen, worauf ihr Präsident Manuel Arias sie beleidigte und bodyshamend beschimpft
            https://www.forbes.com/sites/manasipathak-1/2024/03/09/marta-cox-says-she-wont-play-for-panama-after-federation-chief-calls-her-fat/ 
          • Annikas Interview mit Livia Peng bei web.de
            https://web.de/magazine/sport/fussball/bundesliga/livia-peng-pia-sundhage-ruhe-erklaert-39409892
          • Annikas Text über Sportkleidung und Feminismus bei sportschau.de
            https://www.sportschau.de/fussball/frauen-bundesliga/die-wichtigkeit-von-trikots-fuer-fans-und-spielerinnen-100.html
          • Petras Text auf der BOLZTRIBÜNE über die Geschichte des Handspiels
            https://bolztribuene.de/2024/03/08/handspiel-erlaubt/
          • Maras Text über Reformen im FdF bei Jungle World
            https://jungle.world/artikel/2024/10/frauenfussball-reform-aber-wie
          • Rory Smith: The Dublin club Bohemians has made support for social causes a crucial part of its identity. Critics say the hipsters have taken over, but the approach has attracted fans around the world
            https://www.nytimes.com/2024/03/02/world/europe/ireland-bohemians-soccer-dublin.html
          • Warten auf Emma Hayes
            https://taz.de/US-Fussballerinnen-im-Halbfinale/!5993690/
          • Schöner Rückblick auf die Entstehung des FdF bei Werder Bremen
            https://www.butenunbinnen.de/sport/fussball-werder-bremen-frauen-102.html
          • Italienische Fans (f) in den 1970ern
            https://twitter.com/articolo71/status/1762484329370857704
            https://twitter.com/articolo71/status/1762782880017568136
          • Hör-Empfehlung via Jolle Lahr-Eigen: The Double Pivot Podcast zu den Finanzen des FC Barcelona, auch mit einem kurzen Segment zu den Frauen
            https://pca.st/9qk5u97d#t=1395.0 
          • Fanfotografin muss sich vor männlichen Polizisten ausziehen
            https://supremusdilectio2008.wordpress.com/2024/03/06/stellungnahme-zur-polizeilichen-masnahme-beim-auswartsspiel-gegen-die-sv-elversberg/
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            Der Beitrag #44 Nichts als Rekorde erschien zuerst auf Becker & Pfeiffer.

            1 hr 25 min
          • #43 Der will doch nur üben

            Wenn die 1. Bundesliga der Männer in Sachen Schiedsrichter*innenwesen die A3 ist, könnte die 1. Bundesliga der Frauen künftig der Fahrschulübungsplatz sein. So zumindest klingt das in einem aktuellen Interview von Lutz Michael Fröhlich rund ums Thema Einsatz von Schiedsrichtern in der Liga der Frauen – und das macht uns alles andere als.

            Außerdem schauen wir diese Woche auf homofeindliches Verhalten der Spieler und Verantwortlichen von Rapid Wien sowie das Verfahren gegen Fußballer Nico Schulz (CW Gewalt in Partner*innenschaften). In den Blitznews geht es unter anderem um weiße Hosen und was die mit Leistung zu tun haben, neue Trikots und was die mit Selbstverständnis zu tun haben, frei empfangbare Spiele und was das mit dem 8. März zu tun hat, Annike Krahn und Sam Kerr.

            Wieder mit dabei und exklusiv bei uns: Petra Tabarelli über Regeländerungen und die Geschichte des IFAB. Den Text könnt ihr außerdem bei uns auf der BOLZTRIBÜNE lesen. Der Kackspecht hat diese Woche mal frei, weil wir den Kronenkranich an eine Liebeserklärung im Basketball der Frauen vergeben.

            Becker & Pfeiffer is a labor of love, aber wenn es euch möglich ist, freuen wir uns, wenn ihr den Podcast und unsere Bolztribüne mit einem kleinen Beitrag unterstützt. Außerdem freuen wir uns immer über euer Feedback. Und wenn euch die Sendung gefällt, hinterlasst uns doch eine Rezension und Sterne auf der Plattform eures Vertrauens. Wir hören uns.

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            Shownotes/Links/Quellen
            • Interview von Lutz Fröhlich zum Thema Schiedsrichter*innen
              https://web.de/magazine/sport/fussball/bundesliga/pfeifen-maenner-bundesliga-frauen-39373086
            • Homofeindlichkeit bei Rapid Wien
              https://www.derstandard.at/story/3000000209342/homophobie-zweifel-an-rapids-willen-zur-besserung
              https://web.de/magazine/sport/fussball/international/derby-eklat-wien-spieler-stimmen-homophobe-gesaenge-liga-zeigt-rapid-39370270 
            • CW körperliche Gewalt, in der Partner*innschaft, Schwangerschaft || Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Ex-BVB-Spieler Nico Schulz eingestellt
              https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/nico-schulz-gericht-koerperverletzung-100.html
            • Petra Tabarellis Nachspielzeiten: Jedes Jahr neue Regeln – warum? Die Entstehung des IFAB
              https://bolztribuene.de/2024/03/01/jedes-jahr-neue-regeln-warum-die-entstehung-des-ifab/
            • Erster RefCam-Einsatz bei der Partie zwischen SGE und WOB
              https://www.dfl.de/de/aktuelles/refcam-erstmals-in-der-bundesliga-im-einsatz/
              Audio-Aufzeichnung gab es für die “Unparteiisch”-Doku der ARD schon
              https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/doku-kamera-refcam-schiedsrichter-erstes-mal-bundesliga-eintracht-frankfurt-wolfsburg-zr-92852906.html
            • Weiße Hosen wirken sich negativ auf die Leistung aus
              https://www.deutschlandfunk.de/studie-frauenfussball-weisse-hosen-leistung-100.html
            • Stand der Dinge beim Verkauf der Medienrechte
              https://www.meedia.de/medien/sportrechte-dfl-senderechte-das-ende-der-ard-sportschau-9634b1586ae412c97fb460f995d9a09e
            • Der unbelehrbare Watzke und die Mär von der kleinen Fan-Gruppe
              https://www.fr.de/sport/fussball/joachim-watzke-aussagen-dfl-investoren-deal-vertrag-geplatzt-hans-zr-92858604.html
            • Vorzeitiges Ende des “Sommermärchen”-Prozesses scheint möglich
              https://sid.de/news/sommermaerchen-prozess-vorzeitiges-ende-moeglich/
            • Einschaltquoten NED-GER lag bei 5,6 Millionen
              https://www.dfb.de/news/detail/56-millionen-sehen-triumph-der-dfb-frauen-259241/
            • Der emotionale Ultra in Darmstadt und die Rezeption in Medien vs. Aussagen von Spielern und Vereinsverantwortlichen
              https://twitter.com/HLTCO/status/1764239908472783252
            • Annike Krahn wird sportliche Leiterin der Frauen des VfL Bochum
              https://www.waz.de/sport/fussball/vfl/article241788344/VfL-Bochum-Annike-Krahn-wird-sportliche-Leiterin-der-Frauen.html
            • Exklusives Trikot für die FCB-Frauen, erhältlich ab dem 8. März
              https://fcbayern.com/frauen/de/news/2024/03/fc-bayern-frauen-sondertrikot
            • Berliner Fußball Verband hat als erster Landesverband hat eine Studie zur Aufarbeitung der eigenen Rolle im NS in Auftrag gegeben
              https://www.belltower.news/studie-der-berliner-fussball-im-nationalsozialismus-155301/ 
            • Bietet Fabrizio Romano an, gegen Geld über sie und/oder einen ihrer Spieler zu schreiben, um diese ins Gespräch zu bringen?
              https://www.tipsbladet.dk/nyhed/superliga/man-skal-vaere-kritisk-over-fabrizio-romano 
            • Zukünftig bessere Elternschafts-Absicherung für Spielerinnen in Frankreich
              https://www.lequipe.fr/Football/Actualites/En-france-les-joueuses-pros-seront-bientot-mieux-protegees-en-cas-de-grossesse/1451857 
            • Sam Kerr to face criminal trial over racially aggravated harassment charge
              https://onefootball.com/en/news/sam-kerr-to-face-criminal-trial-over-racially-aggravated-harassment-charge-39151382
            • In den USA streiken die Schiedsrichter*innen für einen neuen Tarifvertrag
              https://www.espn.co.uk/football/story/_/id/39651039/which-man-united-players-get-man-city-squad
              https://www.goal.com/en-us/lists/mls-replacement-referees-matchweek-two-pro-cba-negotiation/blt975bf00bc93ef4a3
            • Informationen zur EM-Quali-Auslosung für das Turnier in der Schweiz via DFB, findet am Dienstag (morgen) statt
              https://www.dfb.de/news/detail/faq-alle-infos-zur-auslosung-der-em-qualifikation-259332/ 
            • Leseempfehlung: Rafael Buschmann und Gerhard Pfeil interviewen Bundestrainer Julian Nagelsmann
              https://www.spiegel.de/sport/julian-nagelsmann-selbstzweifel-kenne-ich-eigentlich-nicht-a-9f2ba72e-56f8-4823-8084-9fd25f6c7ea0
            • Kronenkranich der Woche: Die emotionale Rede von Kenny Brooks
              https://x.com/anneparkercole1/status/1764469989564629167
              https://hokiesports.com/news/2024/3/1/virginia-tech-womens-basketball-hokies-claim-first-ever-acc-regular-season-title.aspx
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              Der Beitrag #43 Der will doch nur üben erschien zuerst auf Becker & Pfeiffer.

              1 hr 9 min
            • #42 Die Antwort auf alles

              Wir waren in Sachen Fußball on the road to Lyon und Leverkusen und auch dadurch fühlt es sich an, als wäre die Mammutfolge der letzten Woche viel länger her. Eigentlich wollten wir uns deswegen heute kurz fassen, geklappt hat das natürlich nicht, dafür sprechen wir neben der Situation bei den DFB-Frauen auch über die anderen Kontinentalverbände.

              In den Blitznews schauen wir auf das Aus für Investoren bei der DFL und stellen die Frage, ob auch wirklich alle Gründe benannt wurden. Außerdem bleiben wir dran am Fall Jonathan Morgan und blicken auf das Urteil gegen Dani Alves, beachtet die Content Warnings und passt gut auf euch auf. Gute Nachrichten in Sachen Gesundheitsvorsorge gibt’s von der FA.

              Der Kackspecht flattert diese Woche wild mit den Flügeln. Er hat, wie wir, die Schnauze voll von Menschen, die ihre Privilegien nicht erkennen, sich über Probleme beschweren, die keine sind – und über cis Männer, die Sätze über Frauen im Fußball immer mit „Ja, aber“ beginnen. Looking at you, Toni Kroos, FUMS und Lukas Podolski.

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              Shownotes/Links/Quellen
              • Daniëlle van de Donk spricht über Belastung für Spielerinnen und die positive Rolle von Andries Jonker
                https://nos.nl/artikel/2510445-van-de-donk-wil-niet-meer-met-slappe-benen-topduels-in-vraag-me-af-waar-rust-is 
              • Zur Qualifikation in den anderen Kontinentalverbänden
                Ghanas Sport Ministerium verspricht, ausstehende Zahlungen zu begleichen
                https://www.modernghana.com/sports/1294372/sports-ministry-to-settle-black-queens-unpaid.html
                https://www.modernghana.com/sports/1294441/gfa-boss-sports-minister-visit-finally-black-quee.html
                Kurze Spielzusammenfassung Ghana vs. Zambia
                https://ghanasoccernet.com/black-queens-suffer-first-leg-defeat-to-zambia-in-olympic-games-qualifier
                Ein längerer Vorbericht mit Fokus auf Nigeria von Tunde Eludini
                https://www.premiumtimesng.com/news/top-news/670983-nigeria-cameroon-renew-rivalry-in-crucial-olympic-qualifier-in-douala.html
                Kurzer Spielbericht zu Kamerun vs. Nigeria von Idris Shehu
                https://www.thecable.ng/super-falcons-olympics-qualifier-against-cameroon-ends-in-stalemate
                Kurzer Spielbericht Tunesien vs. Marokko von Abdellah Erraji
                https://www.moroccoworldnews.com/2024/02/361009/olympic-games-qualifications-atlas-lionesses-win-1st-leg-match-against-tunisia-2-1
                Kurzer Spielbericht Tanzania vs. Südafrika
                https://gsport.co.za/banyana-banyana-big-up-with-3-0-away-win-over-tanzania-in-olympic-qualifier/
                Samantha Lewis zu Usbekistan vs. Australien
                https://www.abc.net.au/news/2024-02-24/matildas-defeat-uzbekistan-in-first-olympic-qualifying-play-off/103484674
                Zitat Saki Kumagai
                https://x.com/TheAsianGame/status/1760129665187168536?s=20
                Samantha Lewis über Nordkorea
                https://www.abc.net.au/news/2024-02-18/inside-north-korea-footballs-most-secretive-womens-national-team/103427288
                Artikel von vor dem Hinspiel mit Fokus auf Japan von Alex Bishop
                https://www.theasiangame.net/road-to-paris-japan-prepare-for-dpr-korea-showdown/
                Ozeanien: In einem Turnier mit acht teilnehmenden Nationen setzt sich am Ende Neuseeland gegen die Solomon Islands durch
                https://www.forbes.com/sites/neelshelat/2024/02/19/new-zealand-win-again-at-the-ofc-womens-olympic-qualifying-tournament/ 
              • Neue Details im Fall Jonathan Morgan
                https://theathletic.com/5293097/2024/02/23/jonathan-morgan-sheffield-united-warned-reputation/
              • Viereinhalb Jahre Haft für Dani Alves
                https://www.sueddeutsche.de/panorama/dani-alves-vergewaltigung-barcelona-haft-urteil-1.6384948
              • Rolle Neymars
                https://www.goal.com/de/listen/150-000-euro-fuer-dani-alves-heftige-kritik-an-neymar-fuer-seine-angeblich-absurde-rolle-im-vergewaltigungsfall-um-seinen-ex-brasilien-kollegen/blt434a7bbeb59f70c0
              • +++ neu +++ neu +++ Nachspielzeiten meets BOLZI +++ neu +++ neu +++
                https://bolztribuene.de/2024/02/24/einheitliche-fussballregeln-fehlanzeige/
              • DFL beendet Prozess zum Investor*innen-Einstieg
                offizielle Meldung der DFL
                https://www.dfl.de/de/aktuelles/praesidium-der-dfl-fuehrt-partnerprozess-nicht-weiter/
                Jetzt wird über die 50+1-Regel gestritten
                https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/dfl-investor-goettlich-carro-50plus1-100.html
                Nachwirkungen Proteste: Wie werden die Vereine für Wurfsachen bestraft?
                https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/dfl-investor-proteste-dfb-ermittlungen-100.html 
              • Laut kicker steht die Bundesliga so gut da, wie noch nie in Sachen Umsatz
                https://sid.de/news/kicker-bundesliga-mit-umsatzrekord/
              • Vorsänger sowie weitere Fans & Vereinsvertreter erklären im Video, wie Investoren im deutschen Profifußball für Probleme sorgen können
                https://www.faszination-fankurve.de/news/74671/vorsaenger-fanszene-vertreter-erklaeren-in-video-das-problem-mit-investoren
              • Leandra Flury vom Grasshopper Club Zürich wehrt sich via Instagram gegen sexistische Beleidigungen und verbale sexuelle Belästigung
                https://www.watson.ch/sport/fussball/558926709-gc-spielerin-aeussert-sich-zu-sexistischen-beleidigungen-von-zuschauern
                dazu
                https://twitter.com/ALavoyer/status/1759502367081251118
                https://www.blick.ch/sport/fussball/frauen-fussball/womens-super-league/viele-reaktionen-bekommen-gc-spielerin-leandra-flury-spricht-ueber-sexismus-eklat-id19458290.html
              • Gewerkschaftschaftsklage gegen 15 ehem. und aktuelle Board Members des kanadadischen Fußballverbandes über 40 Millionen kanadische Dollar
                https://www.tsn.ca/soccer/cspa-files-40-million-lawsuit-against-current-and-former-canada-soccer-board-members-1.2079230 
              • Ausführlicher Bericht von Johannes Aumüller und Thomas Kistner dazu, dass Uli Hoeneß im Prozess zur Fußball-WM-2006 befragt werden könnte
                https://www.sueddeutsche.de/sport/wm-2006-beckenbauer-uli-hoeness-millionen-zahlung-sommermaerchen-1.6387840 
              • Kim Fellhauer vom SC Freiburg beendet ihre Karriere mit 26 Jahren aus gesundheitlichen Gründen
                https://www.scfreiburg.com/aktuell/nachrichten/frauen-und-maedchen/2023/2024/news/kim-fellhauer-beendet-ihre-karriere/
                Ihr Posting dazu bei Instagram ist eine bewegende Ode an den Fußball
                https://www.instagram.com/p/C30NmDaLiXY/ 
              • Die englische FA wird der 1. nationale Verband mit einer verpflichtenden Regelung bzgl. Training, das auf weibliche Körper spezialisiert ist
                https://theathletic.com/5298142/2024/02/26/wsl-football-association-female-health-training/ 
              • Kasey über Taylor Swift, Sport und Fantum
                https://www.abc.net.au/news/2024-02-20/taylor-swift-effect-sports-fandom-nfl/103486274
              • Über die vergessene WM 1971 (via Legende verloren)
                https://www.theguardian.com/football/2024/feb/25/lost-lionesses-forgotten-womens-football-world-cup
              • The women’s world transfer record has been broken three times in 18 months. Is that good or bad? Wachstum vs. Nachhaltigkeit
                https://theathletic.com/5287600/2024/02/22/world-record-transfer-fees-womens-football/
              • Annika im DLF zu FRAGER und Entwicklung im deutschen FdF aktuell
                https://www.deutschlandfunk.de/olympia-qualifikation-nationalmannschaft-frauen-annika-becker-100.html 
              • und Annikas Analyse für die Bolztribüne
                https://bolztribuene.de/2024/02/23/nations-league-frankreich-deutschland/
              • Maras “Flutlicht an!”-Folge mit Wencke Bongartz, Kickers Offenbach 
                https://meinsportpodcast.de/flutlicht-an-im-gespraech-mit-der-wortpiratin/wencke-bongartz-weiblich-22-fuehrungskraft-im-fussball 
              • Podolski: Baller League ist nichts für Frauen
                https://www.sport1.de/news/fussball/2024/02/lukas-podolski-stellt-klar-baller-league-ist-nicht-fur-frauen
              • Ria, FUMS und fragile Männlichkeit
                https://www.threads.net/@dieligalebt/post/C30ioBbLk-M
              • Toni Kroos ist unzufrieden
                https://www.instagram.com/p/C3YSjFYtdXy/
              • Transkription der Episode anzeigen

                Der Beitrag #42 Die Antwort auf alles erschien zuerst auf Becker & Pfeiffer.

                1 hr 19 min
              • #41 Die Galle des Fußballs

                In Folge #41 feiern wir nicht nur den ersten Sieg von Mainz 05 seit November 2023 und den tollen Fight der SGS Essen gegen Bayern München, sondern auch eine Premiere: Zum ersten Mal haben wir in einer regulären Folge als Duo einen Interviewgast. Christoph Schmitz von ver.di hat uns zum Thema Gewerkschaft gemailt – und wir hatten einige Fragen an ihn.

                In den Themen schauen wir erneut auf die Fanproteste. Wir können leider nicht beantworten, welche Funktionäre, Spieler und Staffmitglieder nun Bauchspeicheldrüse, Niere, Leber oder Blinddarm des Fußballs sind, aber ob des Verhaltens von Martin Kind kann einem schon die Galle hochkommen. Extrem ärgerlich bleibt, wie seicht das Thema vielfach weiter behandelt wird. Um es klar zu benennen, es geht um 50+1 und damit das Fundament des deutschen Fußballs, ein Bild, das ohne etwaige Organvergleiche auskommt.

                Außerdem sprechen wir über den Film „Das letzte Tabu“, die nahenden Spiele in der Nations League, den unerhörten Umgang mit Fans hierzulande und in Belgien, Transferrekorde, den neuen Modus der österreichischen Liga (f) und Chelseas Trainerinnensuche. Den Kackspecht verleihen wir für die vorübergehende Umsiedlung von Menschen in Frankreich, die offenbar nicht in die dortige Vorstellung von Paris für die Olympischen Spiele passen.

                Becker & Pfeiffer is a labor of love, aber wenn es euch möglich ist, freuen wir uns, wenn ihr den Podcast und unsere Bolztribüne mit einem kleinen Beitrag unterstützt. Außerdem freuen wir uns immer über euer Feedback. Und wenn euch die Sendung gefällt, hinterlasst uns doch eine Rezension und Sterne auf der Plattform eures Vertrauens. Wir hören uns.

                Becker & Pfeiffer

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                Shownotes/Links/Quellen
                • Budgetkürzungen in der Schweiz: Was kostet eigentlich so eine EM? Und wer zahlt?
                  https://www.watson.ch/sport/schweiz/103761278-frauenfussball-em-2025-in-der-schweiz-die-wichtigsten-zahlen-und-fakten
                • Die Ständeratskommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-S) beantragt einstimmig 15 Millionen Franken für die EM 2025
                  https://www.watson.ch/schweiz/fussball/186609016-staenderatskommission-fordert-mehr-geld-fuer-frauen-em-2025-als-der-bund
                  https://www.srf.ch/sport/fussball/frauen-nationalteam/sr-kommission-will-15-mio-fr-doch-mehr-geld-fuer-frauen-em-2025
                • Sportler*innen und Gewerkschaft: Empfehlungen zum Weiterlesen nach dem Gespräch mit Christoph Schmitz
                  Zur Gründung der Sports-Union 2005
                  https://taz.de/Verdi-spielt-mit/!594012/
                  Tarifverhandlungen beim FC St. Pauli (2023)
                  https://www.fcstpauli.com/news/der-fc-st-pauli-nimmt-tarifverhandlungen-auf/
                • Betriebsrat bei Schalke 04 (von 2019)
                  https://www.betriebsrat.de/news/zoff-um-betriebsratswahl-bei-schalke-04–20663
                • Das Thema Investor*innen in der DFL kocht weiter hoch
                  Blackstone zieht sich zurück: Kommentar bei der taz zu den Gründen
                  https://taz.de/Blackstone-Rueckzug-bei-der-DFL/
                  Repräsentative Umfrage unter Fans zum Thema Investor*innen
                  https://fanq.com/fanq-studie-investoren-im-deutschen-profi-fussball/
                • “Die von teils dubiosen Geldquellen genährte Beteiligungsgesellschaft ist rein renditeorientiert und hat wenig Interesse am Fußball.”
                  https://www.tagesspiegel.de/meinung/konflikt-um-investoren-in-der-dfl-der-fanprotest-bleibt-auch-nach-dem-blackstone-aus-richtig-11211430.html
                • DFB-Präsident Bernd Neuendorf: Sorge um 50+1 und die Reputation des Fußballs in Deutschland
                  https://sid.de/news/501-verstoss-dfb-chef-sieht-fussball-reputation-gefaehrdet/
                • Statement von Hannover 96
                  https://www.hannover96.de/newscenter/news/details/33137-oeffentliche-stellungnahme-des-hannoverschen-sportvereins-von-1896-ev.html
                • DFL-Statement zu Hannover 96 (von 2019): Keine Sonderregelung
                  https://www.dfl.de/de/aktuelles/keine-sonderregelung/
                • Das Bundeskartellamt überprüft 50+1 erneut
                  https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/fussball-bundesliga-fuenfzig-plus-eins-100.html
                • Stephan Dittl: “Ironischerweise könnte eine nicht konsequente Anwendung von 50+1 dazu führen, dass die Regel aufgehoben werden muss.”
                  https://www.linkedin.com/pulse/das-bundeskartellamt-die-dfl-und-501-ein-neues-kapitel-stephan-dittl-f2rue%3FtrackingId=aYvWMnxyREiCiTRGmz%252FzLQ%253D%253D/
                • Der FC Köln hat einen Antrag auf Neuabstimmung angekündigt
                  https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-mit-fernsteuerung-gegen-investoren-und-die-dfl-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-240218-99-34117
                • Interview mit den DFL-Geschäftsführern Lenz und Merkel (€)
                  https://www.sueddeutsche.de/sport/dfl-interview-investor-lenz-merkel-kind-1.6366712
                • Kind bleibt dabei, dass er sein Abstimmungsverhalten nicht offenlegt
                  https://sid.de/news/investoren-abstimmung-kind-will-votum-nicht-offenlegen/
                • Film: Das letzte Tabu. Amal Fashanu widmet ihr Leben ihrem Onkel
                  https://www.kicker.de/pionier-justin-fashanu-er-wollte-niemand-sein-der-er-nicht-war-797669/artikel
                • Marcus Urban: Termin für ein Coming-out in der Gruppe
                  https://www.sportsillustrated.de/fussball/1-bundesliga/em-2024/marcus-urban-ueber-gruppen-coming-out-muessen-teufelskreislauf
                • Ausblick auf Frankreich gegen Deutschland in der Nations League: Kader
                  https://www.dfb.de/news/detail/hrubesch-beruft-kader-fuer-das-final-four-258818/
                • Magull enttäuscht
                  https://web.de/magazine/sport/fussball/nationalmannschaft/magull-enttaeuscht-ausbootung-dfb-kader-39337854
                • Kader Frankreich
                  https://media.fff.fr/uploads/files/1541c804ea7657358d975241fb7dcb4c.pdf
                • Renard will mit den Spielerinnen über seine Abwanderungsgedanken reden
                  https://www.lequipe.fr/Football/Actualites/Herve-renard-selectionneur-des-bleues-je-ne-pense-pas-avoir-offense-qui-que-ce-soit/1448743 
                • “Wenn er danach die Olympischen Spiele gewinnt, wird sich niemand mehr an diese Affäre erinnern.”
                  https://www.lequipe.fr/Football/Article/Herve-renard-de-retour-avec-les-bleues-apres-l-imbroglio-avec-la-cote-d-ivoire/1448664 
                • Polizeieinsatz gegen Fans nach dem Spiel des HSV in Rostock. Fanbericht:
                  https://twitter.com/mate_malte/status/1759133777534574911
                • “Rund sechs Stunden dauerte es, bis das Großaufgebot alle Menschen im Zug kontrolliert hatten”
                  https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-Hunderte-HSV-Fans-nach-Spiel-in-Rostock-kontrolliert,hsvkontrolle100.html
                • Hunderte Unbeteiligte stundenlang eingepfercht
                  https://www.mopo.de/hamburg/polizei/nach-krawallen-bundespolizei-stoppt-zug-mit-hsv-ultras/
                • Stellungnahme des HSV Supporters Club: willkürlich, unverhältnissmäßig, rechtswidrig
                  https://twitter.com/hsv_sc/status/1759228426248982930
                • Eintracht-Fans in Belgien vor dem Spiel gegen Saint Gilloise festgenommen
                  https://fans.eintracht.de/news/auswaerts-bei-royale-union-saint-gilloise-156684
                • Das Vorgehen wirft Fragen auf
                  https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/saint-gilloise-130-eintracht-frankfurt-fans-bruessel-festgenommen-conference-league-union-zr-92836113.html
                • Saisonreport 3. Liga: Europaweit nach England Platz 2
                  https://www.dfb.de/news/detail/saisonreport-wo-die-3-liga-sogar-vor-europas-ersten-ligen-steht-258690/
                  Die Liga in Zahlen
                  https://www.dfb.de/ePaper/DFB-Saisonreport-3-Liga-202223/56/
                  3. Liga verzichtet weiter auf den VAR
                  https://sid.de/news/3-liga-verzichtet-weiter-auf-var/
                • Beach Soccer World Cup in Dubai
                  https://www.fifa.com/fifaplus/de/tournaments/mens/beachsoccerworldcup
                  Ganz spannend: Artikel über Fußballer, die auf dem Sand gespielt haben
                  https://www.fifa.com/fifaplus/de/tournaments/mens/beachsoccerworldcup/articles/fussballer-beach-soccer-cantona-gentile-junior-le-tissier-romario-van-de-kerkhof-zico
                • WM-Dokumentation: “Copa ‘71”, kommt in UK und den USA am 8. März in die Kinos https://www.versus.uk.com/articles/a-film-about-the-forgotten-womens-world-cup-is-set-to-hit-cinemas-soon 
                • Rikke Sevecke: arrhythmogenic right ventricular cardiomyopathy
                  https://fifpro.org/en/supporting-players/health-and-performance/heart-health/rikke-sevecke-we-can-t-take-chances-with-players-health-there-needs-to-be-a-change 
                • Neuer Spielmodus in der Liga der Frauen in Österreich
                  https://sport.orf.at/stories/3122377/
                • Neuer Transfer-Rekord: Sambias Nationalstürmerin Racheal Kundananji wechselt für eine Sockelablöse von 735.00 Euro von Madrid CFF zu Bay FC
                  https://www.nd-aktuell.de/artikel/1180080.fussball-racheal-kundananji-aus-sambia-ist-die-teuerste-spielerin-der-welt.html 
                • Der nächste Kreuzbandriss: Werder-Kapitänin Lina Hausicke fällt den Rest der Saison raus
                  https://www.kicker.de/kreuzbandriss-saisonaus-fuer-werder-kapitaenin-hausicke-996986/artikel
                • Chelsea möchte Olympique Lyons Sonia Bompastor als neue Trainerin verpflichten, um den Abgang von Emma Hayes zu kompensieren
                  https://theathletic.com/5274644/2024/02/14/sonia-bompastor-chelsea-women-next-manager/
                  Ausführliches Portrait von Charlotte Harpur
                  https://theathletic.com/5277883/2024/02/16/sonia-bompastor-chelsea-lyon-profile/ 
                • Umfrage zu männlichen Fans vom Fußball der Frauen
                  https://theathletic.com/5163500/2024/02/14/male-fans-womens-football-the-athletic-survey-results/ 
                • Football Supporters Europe (FSE) would like to hear from female supporters of national teams who are interested in sharing their stories
                  Mail an: [email protected], subject: “Fan.tastic Finals”
                • Netzpolitik.org hat über Datensammlungen wie die Datei “Gewalttäter Sport” und SKB-Dateien (“Szene-kundige Beamte”) recherchiert
                  https://netzpolitik.org/2024/fussballfans-dritte-halbzeit-fuer-polizeidateien/ 
                • Für die Olympischen Spiele in Frankreich sollen bestimmte Gruppen in Paris weichen
                  https://www.handelsblatt.com/politik/international/soziale-saeuberung-wie-sich-paris-auf-die-olympischen-spiele-vorbereitet/100011463.html
                • Transkription der Episode anzeigen

                  Der Beitrag #41 Die Galle des Fußballs erschien zuerst auf Becker & Pfeiffer.

                  1 hr 50 min
                • Echter Dialog, jetzt

                  Annikas Fußballlaune ist mitgeprägt von einem torreichen Freitagsspiel, die wieder mal sehr torarme Partie der 05er sorgt dafür, dass Mara der Trainerdinge harrt, die da kommen. Zum Glück war das Finale des Africa Cups etwas zum Mitfühlen. Da schalten wir gerne ein.

                  Zum Abschalten verleitet uns hingegen, wie kenntnisarm sich viele so genannte Experten in Sachen Fanproteste äußern: Es ist nicht verboten, sich zu informieren. Wie informieren euch über den UEFA-Kongress in Paris, dramatische Kürzungen in der Schweiz vor der EM der Frauen, das neue Präventionskonzept des FC St. Pauli und Aktuelles aus Frankreich, wo sich langsam alles in Richtung Olympische Spiele und Olympisches Fußballturnier orientiert.

                  Den Kackspecht vergeben wir an Leute, die sich nicht damit abfinden können, dass Gender mehr bedeutet als Binarität, und die das immer wieder durch geschmacklose Transparente zum Ausdruck bringen: Bitte legt euch gehackt.

                  Becker & Pfeiffer is a labor of love, aber ihr dürft uns gerne einen Kaffee ausgeben, wenn ihr möchtet. Außerdem freuen wir uns über euer Feedback. Und wenn euch die Sendung gefällt, hinterlasst uns doch eine Rezension und Sterne auf der Plattform eures Vertrauens. Wir hören uns.

                  Becker & Pfeiffer

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                  • Fanproteste: Wie ist der Stand der Dinge?
                    DFL veröffentlicht ein Statement und lädt zum Dialog – in der Reihenfolge
                    https://www.dfl.de/de/aktuelles/viele-chancen-fur-die-clubs-keine-nachteile-fur-fans/
                    Unsere Kurve positioniert sich klar
                    https://www.unserekurve.de/blog/ohne-verhandlungsmasse-kein-dialog-mit-der-dfl-wir-fordern-umgehende-offene-neuabstimmung-zum-investoren-deal/
                  • Bei einigen Clubs gibt es durchaus Einsicht
                    https://taz.de/Fanproteste-in-der-Bundesliga/!5987610/
                  • Die Kritik an der Kritik kommt weiterhin recht peinlich und unwissend daher
                    https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/heidel-ueber-dfl-protest-bei-mainz-gegen-union-wir-haben-es-verstanden-19505001.html
                  • Die dsj positioniert sich politisch
                    https://www.dsj.de/news/sportmitcourage-fuer-eine-freiheitliche-demokratische-gesellschaft-und-menschenwuerde-1
                  • Interview von Noah Platschko mit Joti Chatzialexiou
                    https://www.t-online.de/sport/fussball/nationalmannschaft-deutschland/id_100337458/ex-dfb-mann-kroos-rueckkehr-ein-armutszeugnis-fuer-den-deutschen-fussball-.html
                  • UEFA-Kongress am 8. Februar in Paris: Das Gremium segnet mehrere Statuten-Änderungen ab
                    https://sid.de/news/ceferin-stellt-sich-nicht-zur-wiederwahl/
                    https://www.sportschau.de/fussball/uefa-statuten-aenderungen-amtszeit-praesident-ceferin-100.html 
                  • Frauen im ExCo: Aus Eins mach Zwei
                    https://www.mirror.co.uk/sport/football/news/uefa-gender-equality-ceferin-mcallister-32099236 
                  • Sämtliche 5084 Medaillen der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris werden mit einem Originalstück des Eiffelturms verziert
                    https://sid.de/news/olympia-medaillen-enthalten-stueck-des-eiffelturms/
                  • Neues Präventionskonzept gegen Sucht und Alkoholkonsum bei St. Pauli, erarbeitet mit den Weiß-braunen Kaffeetrinker*innen
                    https://www.fcstpauli.com/news/der-fc-st-pauli-prasentiert-praventionskonzept-gegen-sucht-und-alkoholkonsum/
                    Fanpreis der Deutschen Akademie für Fußballkultur 2022
                    https://www.wortpiratin.de/blog/fanpreis-2022-fuer-die-weiss-braunen-kaffeetrinkerinnen/
                  • FIFPRO: “Why Sweden’s new CBA is a much better deal for players”
                    https://fifpro.org/en/supporting-players/conditions-of-employment/collective-bargaining-and-agreements/elin-landstrom-why-sweden-s-new-cba-is-a-much-better-deal-for-players
                  • Rassismus, Diskriminierung, Antisemitismus: BFV kooperiert mit Generalstaatsanwaltschaft
                    https://www.bfv.de/news/sport-politik/2024/02/rassismus-diskriminierung-antisemitismus-bfv-kooperiert-mit-generalstaatsanwaltschaft
                  • Michael Urbansky übernimmt die U19 der Frauen, Kathrin Peter wechselt in die U20
                    https://www.dfb.de/frauen-im-fussball/news-detail/premiere-fuer-urbansky-als-cheftrainer-der-u-19-frauen-258689/ 
                  • Weitere professionelle 1. Liga für Frauen in den USA
                    https://theathletic.com/5263900/2024/02/09/usl-super-league-division-sanction/ 
                  • Blaue Karte: Kommen die Zeitstrafen wieder? The Telegraph berichtet
                    https://web.de/magazine/sport/fussball/blaue-karte-fussball-fifa-widerspricht-bericht-39302042
                    https://www.sportschau.de/fussball/amateurfussball/fussball-amateure-zeitstrafe-100.html
                    https://www.fr.de/sport/fussball/medienbericht-fussball-will-blaue-karte-testen-zr-92822656.html
                  • Die Schweiz kürzt geplante EM-Zuschüsse: Annahme war, der Bund würde sich mit 15 Millionen beteiligen, nun sind es nur 4 Millionen
                    https://www.blick.ch/sport/fussball/frauen-fussball/frauen-em/zu-tiefer-bundesrat-kredit-keine-spiele-der-frauen-em-2025-in-thun-id19411382.html
                    Diese Summer muss erst noch abgesegnet werden
                    https://www.blick.ch/politik/vier-millionen-franken-bundesrat-will-frauen-em-finanziell-unterstuetzen-id19386575.html
                    Laut Tagesanzeiger waren vier geldgebende Bereiche definiert, übrig bleiben lediglich die Sportfördermaßnahmen
                    https://www.tagesanzeiger.ch/nur-4-millionen-fuer-frauen-em-2025-bund-streicht-budget-zusammen-984711632850
                  • Weitere Problematik: Städte haben eigene Zuschüsse geplant unter der Prämisse, dass sich Bund, Kantone und die Städte beteiligen
                    https://www.srf.ch/news/schweiz/em-2025-in-der-schweiz-bund-streicht-gelder-wird-die-frauen-em-zum-gruempelturnier
                  • Premier League to loan £20m to professional women’s football in England
                    https://theathletic.com/5262758/2024/02/09/premier-league-newco-womens-football-loan/
                  • Im Falle Vuskovic ist die Verhandlung vor dem CAS, die ursprünglich im Dezember stattfinden sollte, nun auf Mai terminiert worden
                    https://www.ndr.de/sport/fussball/Sportgerichtshof-CAS-verhandelt-im-Mai-ueber-HSV-Verteidiger-Vuskovic-,hsv28162.html
                  • Obi-Wechsel? Wir reden sonst nicht über Gerüchte, aber das hier kocht über: Lena Oberdorf soll laut übereinstimmenden Infos zu den Bayern wechseln
                    https://www.90min.de/posts/vfl-wolfsburg-holt-deutsche-nationalspielerin-janina-minge 
                  • Michele Kang hat den Kauf der Frauenabteilung von Olympique Lyon vollzogen
                    https://theathletic.com/5262983/2024/02/09/kang-lyon-washington-plans-news/ 
                  • Derweil hat Jean-Michel Aulas den Vereinsvertreter*innen der 1. und 2. frz. Ligen der Frauen seinen Plan für die Professionalisierung der Liga vorgestellt
                    https://www.lequipe.fr/Football/Article/Adhesion-autour-du-plan-aulas-pour-une-ligue-feminine-professionnelle-l-histoire-est-en-marche/1447282 
                  • Ada Hegerberg ist was Liga aber auch ihren eigenen Verein OL angeht erstmal noch skeptisch
                    https://www.lequipe.fr/Football/Article/Ada-hegerberg-ol-la-verite-c-est-que-j-ai-vecu-l-enfer/1448094 
                  • Interview über fehlende Barrierefreiheit in deutschen Fußballstadien, die für die EM aus- und danach absurderweise wieder zurückgebaut wird
                    https://www.sportschau.de/fussball/barrierefreiheit-nur-kreisliga-im-deutschen-fussball-100.html
                  • Petra schreibt in ihrer web.de-Kolumne über unsachliche Kritik an den Leistungen der Schiedsrichterinnen
                    https://web.de/magazine/sport/fussball/schiedsrichterinnen-diskussion-aepfeln-birnen-39298876
                  • Mara schreibt in ihrer web.de-Kolumne über das Thema Professionalisierung im Bereich Fußball der Frauen
                    https://web.de/magazine/sport/fussball/frauen-fussball-worte-taten-39305252
                  • Artikel von Emma Sanders darüber, warum aktuell mehr asiatische Spielerinnen in die WSL wechseln
                    https://www.bbc.com/sport/football/68117065 
                  • Die deutschen Basketballerinnen haben sich für Olympia qualifiziert, Interview vom 7.2. in der TAZ mit Satou Sabally
                    https://taz.de/Basketballstar-Satou-Sabally/!5987764/ 
                  • Wieder transfeindliche Banner in Stadien: Legt euch gehackt!
                    https://www.tagesspiegel.de/sport/es-gibt-nur-zwei-geschlechter-dfb-verhangt-strafe-gegen-leverkusen–und-ermittelt-gegen-dynamo-dresden-11165968.html
                    https://twitter.com/mtaushb/status/1756314948668420443
                  • Transkription der Episode anzeigen

                    0:00:15–0:00:16
                    Musik: Becker und Pfeiffer.
                    0:00:16–0:00:18
                    Musik: Der Fußballpodcast.
                    0:00:22–0:00:27
                    Annika: Hallo und herzlich willkommen zu Folge Nummer40 von "Becker und Pfeifer - DerFußballpodcast".
                    0:00:29–0:00:34
                    Annika: Mein Name ist Annika Becker, immer noch, undhier mit mir sitzt immer noch Mara Pfeiffer.
                    0:00:34–0:00:35
                    Annika: Hallo liebe Mara.
                    0:00:36–0:00:41
                    Mara: Hallo liebe Annika und hallo liebe Hörende dadraußen, wie schön, dass ihr dabei seid.
                    0:00:41–0:00:49
                    Mara: Und bei jeder runden Folge muss ich jetztnatürlich immer an Josi und Anja denken undAnjas Liebe zu Podcastjubiläen.
                    0:00:49–0:00:53
                    Mara: Ich finde, 40 Folgen sind schon auch langsamjubiläumsverdächtig.
                    0:00:54–0:00:58
                    Mara: Also noch zehn und wir haben 50, dann gehtdie Party hier aber so richtig ab.
                    0:01:01–0:01:04
                    Mara: Ab geht die Party und die Party geht ab.
                    0:01:04–0:01:12
                    Mara: Ist übrigens auch sehr entarnend, was unserejeweilige Fastnachtsmuffeligkeit angeht oderwie auch immer man dieses Fest bei euch
                    0:01:12–0:01:15
                    Mara: nennt, das wir am Rosenmontag.
                    0:01:16–0:01:16
                    Mara: ..
                    0:01:16–0:01:16
                    Annika: Karneval.
                    0:01:16–0:01:17
                    Mara: Ich hör dich nicht. Helau!
                    0:01:17–0:01:19
                    Mara: Dass wir hier am Rosenmontag sitzen.
                    0:01:19–0:01:22
                    Mara: Wobei ich ja fast mal mich hätte hinreißenlassen.
                    0:01:23–0:01:32
                    Mara: Aber da ich dann auch immer pünktlich zu derfünften Jahreszeit von so was irgendwo aufder Kurzstrecke zwischen Erkältung und Grippe
                    0:01:32–0:01:38
                    Mara: dahingerafft werde und mich hier schon seitTagen mit Medikamenten dope, habe ich es danndoch sein lassen.
                    0:01:38–0:01:46
                    Mara: Und so können wir wie immer montags uns hierzu einer gemeinsamen Sendung zusammenhocken.
                    0:01:46–0:01:46
                    Mara: Du Hocki.
                    0:01:47–0:01:51
                    Annika: Also wir, wir Ruhrgebietsmenschen sindsowieso nicht so richtige Karnevalsleut.
                    0:01:51–0:01:54
                    Annika: Also da gibt es hier so ein paar.
                    0:01:54–0:02:00
                    Annika: Also es gibt hier bei mir in der Stadt auchso einen Stadtteil, der jedes Jahr so einGänsemarsch macht.
                    0:02:00–0:02:09
                    Annika: So heißt das, mit den Gänsereitern undirgendwie lauter so Kram aber also das ist hier so eine Minderheiten-Enklave, die vom
                    0:02:09–0:02:12
                    Annika: Rest des Ruhrgebiets nicht so richtig ernstgenommen wird.
                    0:02:12–0:02:14
                    Mara: Wer reitet denn auf Gänsen?
                    0:02:14–0:02:16
                    Mara: Damit bricht man den armen Tieren doch dasKreuz.
                    0:02:16–0:02:19
                    Annika: Nein, man reitet natürlich nicht wirklich aufGänsen.
                    0:02:19–0:02:21
                    Annika: Ich meine, gerade du müsstest es dochverstehen.
                    0:02:24–0:02:31
                    Mara: Also ich komme ja ursprünglich aus demhessischen Teil des Odenwaldes und da wurdeüberhaupt also, da hieß es Fasching.
                    0:02:31–0:02:36
                    Mara: Allerdings wurde auch Helau gerufen und dawar Dienstag der Haupt-Kampftag.
                    0:02:36–0:02:40
                    Mara: Also es gab immer dienstags den Umzug undhinterher Kreppelkaffee.
                    0:02:41–0:02:43
                    Mara: Von daher gesehen war ich einigermaßenverwirrt.
                    0:02:44–0:02:48
                    Mara: Als ich dann nach Mainz gezogen bin und plötzlich irgendwie der Rosenmontag das großeDing war.
                    0:02:48–0:02:56
                    Mara: Das hatte sich noch nicht bis zu mirrumgesprochen, aber ich habe ja mal eine Zeitlang so, als ich meine Ausbildung im Lokalen
                    0:02:56–0:02:59
                    Mara: gemacht habe, viele, vieleFastnachtssitzungen erlebt.
                    0:02:59–0:03:09
                    Mara: Und die Mainzer Fastnacht ist ja schon eineeher politische, allerdings auch ja auf einemsehr unterschiedlichen
                    0:03:09–0:03:17
                    Mara: Niveau. Und innerhalb dieses ganzenKomplexes Fastnacht gibt es halt leider auchmehr als genug problematische Themen.
                    0:03:17–0:03:18
                    Mara: Aber darüber wollen wir heute gar nichtsprechen.
                    0:03:19–0:03:23
                    Mara: Wir wollen sprechen über die problematischenThemen im Fußball.
                    0:03:23–0:03:30
                    Mara: Fangen wir doch mal an mit unserenjeweiligen Fußballwochen, liebe Annika, weilda gibt es ja auch schon wieder Probleme.
                    0:03:30–0:03:37
                    Annika: Oh ja, wobei ich finde, Fußball ist jamanchmal auch einfach Karneval, so von außenbetrachtet.
                    0:03:39–0:03:49
                    Annika: Ähm, ja, meine Fußballwoche, also es gab einein sehr rasantes 4:4 der SGS Essen
                    0:03:50–0:03:59
                    Annika: gegen Raba Leipzig, was an sich schon einkrasses Spiel war, aber im Stadion dannirgendwie noch mal eine Spur krasser.
                    0:04:00–0:04:04
                    Annika: Das war ein sehr, sehr wildes Spiel.
                    0:04:04–0:04:08
                    Annika: Ich meine, allein in der ersten Halbzeitsind sechs Tore gefallen.
                    0:04:08–0:04:11
                    Annika: Essen ist halt erst mal mit 1:0 in Führunggegangen.
                    0:04:12–0:04:14
                    Annika: Dann haben die Leipzigerin das bis zur Pausegedreht.
                    0:04:16–0:04:22
                    Annika: Man hat sich gefragt, ob Essen irgendwievergessen hat, dass man im Fußball vielleichtauch ein Mittelfeld haben sollte.
                    0:04:23–0:04:32
                    Annika: Weil einfach jeder Ball immer immer insMittelfeld geklärt wurde, was ja sowieso oftschon nicht so eine gute Idee ist.
                    0:04:32–0:04:38
                    Annika: Und dann stand da aber auch einfach keineund dementsprechend also ich meine dieLeipzigerinnen, das ist auch das, was sie gut
                    0:04:38–0:04:43
                    Annika: können. Im Mittelfeld Bälle erobern oderaufsammeln und dann schnell umschalten.
                    0:04:44–0:04:52
                    Annika: Naja, und dementsprechend sah das Spiel dannaus und dann war es schon ziemlich krass,dass es dann in der 2.
                    0:04:52–0:04:55
                    Annika: Halbzeit dann noch mal wieder ausgeglichenwerden konnte.
                    0:04:55–0:05:04
                    Annika: Und aufgrund der Chancen von der SGS fandich eigentlich, dass man das Spiel auch hättegewinnen müssen.
                    0:05:05–0:05:10
                    Annika: Leipzig war am Ende dann doch sehr müde, sowar mein Eindruck.
                    0:05:10–0:05:14
                    Annika: Und die Essenerinnen hatten dann eineChance nach der nächsten aber haben die nichtgenutzt.
                    0:05:15–0:05:23
                    Annika: Also das war so der sportliche Teil, wennihr Lust habt in ein paar Stunden, bin ichheute auch im Rasenfunk zu Gast.
                    0:05:23–0:05:30
                    Annika: Da werde ich dann sicher auch noch malausführlicher über das und auch andere Spielesprechen, je nachdem, was ihr euch so zuerst
                    0:05:30–0:05:31
                    Annika: reinzieht.
                    0:05:32–0:05:35
                    Mara: Natürlich immer Becker und Pfeiffer, alleineschon wegen des Alphabets.
                    0:05:36–0:05:38
                    Annika: Ja, genau.
                    0:05:38–0:05:39
                    Annika: Na ja, und ansonsten...
                    0:05:39–0:05:47
                    Annika: Also ich habe schon einige Spiele gegucktdieses Wochenende, aber aus genannten Gründenwerde ich jetzt irgendwie hier nicht über
                    0:05:47–0:05:48
                    Annika: alle dann noch reden.
                    0:05:48–0:05:55
                    Annika: Aber ich wollte noch mal ein bisschen wasdazu sagen, weil das natürlich wieder sehr,sehr viele Diskussionen rund um diesen
                    0:05:55–0:06:03
                    Annika: Spieltag gab. Also zum einen zu dem Thema"Erweiterung der Bundesliga der Frauen: Ja,nein, vielleicht, wann und überhaupt" und was
                    0:06:03–0:06:05
                    Annika: weiß ich. Und aber natürlich auch zu denSchiedsrichterinnen.
                    0:06:09–0:06:17
                    Annika: Bei Magenta fand ich, haben sie es dadurchganz gut gemacht, dass sie, die haben jadieses Out of the Box Format, das ist dann
                    0:06:17–0:06:20
                    Annika: immer der gleiche Einspieler für einSpieltagswochenende.
                    0:06:22–0:06:30
                    Annika: Und da fragen sie immer verschiedeneSpielerinnen von den ganzen Vereinen undhaben dann aber auch Tabea Kemme dabei, die
                    0:06:30–0:06:37
                    Annika: dann manche Sachen am Ende noch so einbisschen einsortiert und die haben sie halteben alle zu der Erweiterung der Liga
                    0:06:37–0:06:43
                    Annika: befragt. Und natürlich haben dann auch vieleSpielerinnen gesagt so, ja, fänden wir totalklasse, ist eigentlich überfällig, muss
                    0:06:43–0:06:51
                    Annika: unbedingt gemacht werden und so, alleinedamit der Spielrythmus für die ganzenVereine, die ja in der Mehrzahl sind, höher
                    0:06:51–0:06:54
                    Annika: ist, die nicht die ganzenNationalspielerinnen haben.
                    0:06:54–0:06:57
                    Annika: Also das haben wir ja letzte Woche hier auchausführlich besprochen.
                    0:06:57–0:07:04
                    Annika: Aber, und das fand ich dann eben auch sehrgut, es gab eben auch einige Spielerinnen,die sehr deutlich gesagt haben, dass von
                    0:07:04–0:07:14
                    Annika: ihnen, Zitat Hasret Kayıkçı, "immer so vielverlangt wird" und, dass dann aber für diesesimmer so viel verlangen dann auch eine
                    0:07:14–0:07:19
                    Annika: Grundlage da sein muss, also dass eben dieBedingungen innerhalb der Vereine stimmenmüssen.
                    0:07:19–0:07:28
                    Annika: Zu den Bedingungen gehören die ganzenTrainingsmöglichkeiten, Möglichkeiten zurBelastungssteuerung, zur medizinischen
                    0:07:28–0:07:30
                    Annika: Betreuung, aber eben auch die Bezahlung.
                    0:07:30–0:07:35
                    Annika: Und da war sie auch nicht die einzige, diesich da sehr deutlich geäußert hat und mankonnte dann.
                    0:07:35–0:07:38
                    Annika: Also musste man eigentlich gar nicht großzwischen die Zeilen gucken.
                    0:07:38–0:07:46
                    Annika: Man hat rausgehört: Das geht jetzt auchdeutlich an den eigenen Verein durchaus auch,auch wenn das nicht explizit ausgesprochen
                    0:07:46–0:07:48
                    Annika: wurde, aber das fand ich halt gut.
                    0:07:48–0:07:53
                    Annika: Deswegen mag ich dieses Format auch einfachso, weil das ist immer eine Meinungsvielfalt.
                    0:07:53–0:08:00
                    Annika: Es gibt immer unterschiedliche Meinungen,auch unter den Spielerinnen, aber es bietetihnen eine Möglichkeit, ja, sich zu sowas
                    0:08:00–0:08:02
                    Annika: dann auch mal klar zu äußern, wenn sie dasmöchten.
                    0:08:03–0:08:13
                    Annika: Regelmäßig. Das andere Thema waren dann ebenauch aufgrund einiger Entscheidungen, diediskutiert wurden, wieder die
                    0:08:13–0:08:17
                    Annika: Schiedsrichterinnen, weil das eben medialgerade auch so groß ist.
                    0:08:17–0:08:27
                    Annika: Und an vielen Stellen fand ich das einfachextrem unglücklich, dass wirklich so dasletzte bisschen Differenzierung
                    0:08:27–0:08:35
                    Annika: rausgenommen wurde. Also so in den sozialenMedien vor allem von den verschiedenenübertragenden Sendern ich so sehr den
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                    Annika: Eindruck hatte, es geht jetzt eigentlich nurdarum, diese Debatte möglichst groß zumachen, um eine möglichst große Debatte zu
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                    Annika: haben, aber nicht um wirklich inhaltlichirgendwas zu diskutieren, sondern um jetztdadurch dann Aufmerksamkeit, Skandal,
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                    Annika: blablabla, abzugreifen.
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                    Annika: Und das ist einfach super anstrengend, weildas niemandem hilft, also wirklich einfachniemandem hilft.
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                    Annika: Das macht es einfach nur schwieriger undunangenehmer, über die ganzen Themen vernünftig zu reden und zu bereden gäbe es da
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                    Annika: sehr, sehr viel, also was eigentlich geklärtwerden müsste.
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                    Annika: Und so funktioniert es dann aber natürlichnicht.
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                    Annika: Also ja.
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                    Mara: Ich finde, wenn ich dazu ganz kurz was sagendarf, also es ist ja sowieso immer so eineDebatte innerhalb von Medienschaffenden, ist
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                    Mara: es quasi so, dass man über Themen in einerhundert-prozentigen Neutralität berichtetoder kann man in Themen irgendwie eine
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                    Mara: Haltung haben? Und abgesehen davon, dass ichglaube, dass das so ein bisschen so eineScheindebatte ist, weil es überhaupt nicht
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                    Mara: möglich ist, so wie wir als Menschengestrickt sind.
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                    Mara: Wir können auf Themen mit Distanz schauen,aber natürlich, alleine die Auswahl derThemen, die man bearbeitet, liegt immer auch
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                    Mara: daran, wo man selber irgendwie steht ingewissen Debatten.
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                    Mara: Aber trotzdem finde ich, dass man an derStelle sehr stark merkt, dass gerade dieübertragenden Sender für sich irgendwie so
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                    Mara: sagen: Unsere Aufgabe ist ja nur dieÜbertragung von Spielen.
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                    Mara: Wir müssen da überhaupt nicht an irgendeinerStelle hilfreich sein, weil du jetzt geradeso richtig festgestellt hast, dass es null
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                    Mara: hilfreich ist und die haben normalerweisedas Gefühl, sie generieren über dieses Thema nicht genug Aufmerksamkeit und Klicks und das
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                    Mara: können sie jetzt damit machen.
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                    Mara: Und plötzlich, siehe da, wo man sonst immerdie Diskussionen führt, warum könnt ihr nichtund sei es nur mehr Platz auf Social Media
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                    Mara: freiräumen, um mal was über den Fußball derFrauen zu machen und das dann immer heißt janee, das geht nicht.
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                    Mara: Jetzt funktioniert es plötzlich, weil man soein Aufregerthema hat, was man dann irgendwiehoch und runter spielt.
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                    Mara: Aber das wirklich sich mal jemand hinsetztund irgendwie keine Ahnung.
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                    Mara: Kannst du dir jetzt natürlich auch nichtinnerhalb von einer Woche nicht aus dem Ärmelschütteln.
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                    Mara: Aber könnte man auch die Frage stellen warumist es nicht längst passiert, was zu machenüber die Ausbildung der Schiedsrichterinnen
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                    Mara: und wie das genau funktioniert und wie dieFörderung funktioniert oder nichtfunktioniert oder oder.
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                    Mara: Ich kann das immer nur und dann bin ich auchfertig an der Stelle, wieder sagen: Ich habevor vielen Jahren schon das Videointerview
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                    Mara: mit der Fabienne Michel geführt.
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                    Mara: Das ist nach wie vor online abrufbar, wo sieerzählt hat, wie sie als jungeSchiedsrichterin permanent, wenn es darum
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                    Mara: ging, aufzusteigen, in der Liga übergangenwurde.
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                    Mara: Weil man gesagt hat: Ja, woher sollen wirwissen, dass du als Mädchen das auchüberhaupt ernsthaft betreiben möchtest und
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                    Mara: das nicht nur irgendwie so ein Teeniehobbyist.
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                    Mara: Solange Leute mit solchen Einstellungen da sitzen und da geht es nicht immer nur um denHauptverband DFB, sondern da geht es auch um
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                    Mara: die ganzen Landesverbände, da geht es um dieganzen Leute, die da irgendwie unterwegs sindauf den verschiedenen Hierarchiestufen und
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                    Mara: teilt einfach mit einem ja mit einem Bildvon Fußball und mit einem Bild vonGesellschaft an Themen rangehen, was
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                    Mara: problematisch ist. Und darüber könnte manmal berichten, anstatt jetzt einenZusammenschnitt der zehn skurrilsten
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                    Mara: Fehlentscheidungen zu produzieren.
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                    Annika: Ja, und dann sich noch Szenen rauszusuchen,die halt keine eindeutigen Fehlentscheidungensind, sondern so fifty fifty Dinge, wo ich
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                    Annika: dann auch so denke...
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                    Annika: Wir hatten die eindeutigen Szenen in dieserSaison schon und wir hatten davon leidersehr, sehr viele.
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                    Annika: Wenn man sich dann noch nicht mals dieArbeit macht, die aus dem Archivrauszusuchen, dann kann man es auch direkt
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                    Annika: ganz lassen. Aber ja, also ich habe Magentaja vorhin schon gelobt.
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                    Annika: Ich habe keinen Werbevertrag mit denen oderirgendwas, aber auch da finde ich denUnterschied in den sozialen Medien sehr, sehr
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                    Annika: groß, weil das, was ich negativ wahrgenommenhabe, das kam halt hauptsächlich von Sky undDAZN und da empfinde ich dann den anderen
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                    Annika: Sender doch immer noch besser.
                    0:12:28–0:12:32
                    Annika: Ja, na ja, was war denn bei dir noch so los?
                    0:12:33–0:12:34
                    Mara: Och, Annika.
                    0:12:36–0:12:43
                    Mara: Also Stand jetzt, also Montagnachmittag,lebe ich in einem trainerlosen Haushalt.
                    0:12:45–0:12:53
                    Mara: Da am heutigen Tage sowohl der HSV als auchMainz 05 die Trainer entlassen haben.
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                    Mara: Ähm, ich mein also nach diesem Fantreffenbei Mainz 05, über das ich ja auch andiversen Stellen berichtet
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                    Mara: habe und über das wir auch hier gesprochenhaben, hieß es ja aus den aus demNachholspiel gegen Union Berlin unter der
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                    Mara: Woche und dem Spiel gegen Werder Bremenmüssten im Idealfall sechs Punkterausspringen.
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                    Mara: Geworden ist es dann leider halt nur einer.
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                    Mara: Und dann gab es eigentlich in Stuttgart jagar nicht so eine schlechteAnfangsviertelstunde, bevor dann die erste
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                    Mara: Unterbrechung aufgrund von Tennisbällen kam.
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                    Mara: Und ähm, dann haben sie auch danacheigentlich also sich wirklich was zugetrautin der Offensive?
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                    Mara: Ja und haben dann aber halt also wirklichsowas von saublöd zwei Tore gefangen unddanach hat man auch direkt gemerkt, dass halt
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                    Mara: einfach gar nichts mehr geht.
                    0:13:47–0:13:55
                    Mara: Und also ich habe nach dem nach dem Spielgegen Union Berlin schon so gedachteigentlich.
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                    Mara: Darfst du das in Stuttgart gar nicht mehrmachen in der Konstellation.
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                    Mara: Ich bin wirklich überhaupt keine, die fürvorschnelle oder überhaupt fürTrainerentlassungen ist.
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                    Mara: Also jeder, glaube ich, der schon einbisschen das, was ich mache, rund um fünfbegleitet, weiß.
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                    Mara: Ich wäre durchaus auch eine Verfechterindessen gewesen, dass wenn man einen Trainerhat, wie eben zu Beginn der Saison Bo
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                    Mara: Svensson, von dem man glaubt, man kann einegemeinsame Ära prägen, dann kann man auch malzusammen runtergehen.
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                    Mara: Ich verstehe aber auch komplett dieArgumentation, wenn man sich anschaut, wer inden letzten Jahren runtergegangen und nie
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                    Mara: wieder hochgekommen ist, dass man eben allestun muss, um zu verhindern, dass manabsteigt.
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                    Mara: Aber in der Situation jetzt finde ich alsowar völlig klar, dass es eben nicht mehrweitergeht.
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                    Mara: Ich bin mal sehr gespannt.
                    0:14:45–0:14:51
                    Mara: Das soll morgen dann der Name verkündetwerden des neuen Trainers.
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                    Mara: Angeblich laufen die Gespräche da noch.
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                    Mara: Ich hoffe, dass sie es dann wirklich schnellhinbekommen.
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                    Mara: Ja, alles sehr offen gerade und man kann nurfroh sein.
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                    Mara: Ein Freund von mir hat geschrieben gesternjetzt muss man schon Kramaric dankbar sein,weil der ja im Spiel gegen Köln sehr sehr
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                    Mara: spät noch ausgeglichen hat und ohne.
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                    Mara: Also wenn jetzt Köln auch noch gewonnenhätte in dem zweiten Spiel am Sonntag, daswäre schon eine ziemliche Katastrophe
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                    Mara: gewesen. Aber so wie die Spiele zuletztgelaufen sind bei den anderen, die bis vorkurzem noch mit da unten drin standen, ist
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                    Mara: halt schon relativ. Offensichtlich findeich, dass es nur noch darum gehen kann, denRelegationsplatz irgendwie zu erreichen.
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                    Mara: Und da bin ich mal sehr gespannt.
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                    Mara: Und auf releg Relegation habe ich ja soüberhaupt keine Lust.
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                    Mara: Mainz 05 was ja damals noch aufgestiegen,als der dritte Platz noch einfach gereichthat.
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                    Mara: Das heißt also Relegation jetzt mit Mainz 05habe ich noch nicht mitgemacht und ich könntetheoretisch auch gut drauf verzichten.
                    0:15:49–0:15:52
                    Mara: Aber natürlich lieber Relegation alsdirekter Abstieg.
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                    Mara: Ach, was soll ich sagen.
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                    Mara: Und dann, am Sonntagabend lief zumindest dasFinale im Afrikacup, als es so emotionaleFußball Streicheleinheit, die zu diesem
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                    Mara: Zeitpunkt echt bitter notwendig war.
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                    Mara: Ich hatte irgendwie so das Bedürfnis nachwas Schönem und nach mit sich mit Leutenfreuen können und ähm, das war da fand ich
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                    Mara: schon sehr gegeben. Also wenn sie jetztwirklich es geschafft hätten, den Renard zuholen, dann hätte ich ihnen das Schwarze
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                    Mara: unterm Fingernagel nicht gegönnt.
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                    Mara: So wie die ganze Diskussion im Vorfeldgelaufen ist.
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                    Mara: Aber jetzt so aus dieser totalenUnderdogrolle heraus und und mit diesem inAnführungszeichen Not Trainer, ähm, das war
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                    Mara: schon, das war schon schön und es war schonauch irgendwie schön, wie Drogba irgendwie amSpielfeldrand die ganze Zeit in Ohnmacht
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                    Mara: gefallen ist. Ich meine, du hast dannnatürlich diese super peinlichen Momente,also dass dann Gianni Infantino und der
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                    Mara: Präsident des afrikanischenFußballverbandes, die holen dann halt nochden Präsidenten der Elfenbeinküste, der sich
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                    Mara: schon mit den Spielern da hingestellt hatte.
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                    Mara: Den zerren sie dann da noch mal weg und danngrabschen sie echt zu dritt an diesem Pokalrum und heben ihn schon so leicht in die
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                    Mara: Luft. Was finde ich dann? Das absolute NoGoIst also schlimm genug, dass diese ganzenFunktionäre und Politiker immer an diesen
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                    Mara: Trophäen so dran kleben, anstatt sie endlichmal den Spielern zu übergeben, die sie sichsportlich verdient haben.
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                    Mara: Also du wartest echt nur drauf, dass dienoch anfangen den Fang den Pokal abzulecken.
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                    Mara: Echt? Und dann hast du aber so richtiggemerkt, wie sie schon so anfangen, ihn so indie Luft zu stemmen und dann gerade noch so
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                    Mara: merken, als sie die Arme schon so halbangewinkelt nur noch haben.
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                    Mara: Na gut, okay, das ist jetzt vielleicht soein bisschen drüber und dann nehmen sie ihnwieder so 15 Zentimeter runter und übergeben
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                    Mara: ihn dann den Spielern. Also das istmittlerweile, finde ich, irgendwie alleskomplett absurd geworden, aber für die
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                    Mara: Spieler hat es mich echt total gefreut.
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                    Mara: Das war cool, dieses Spiel einfach zu sehenund dann zu sehen, wie die sich hinterhergefreut haben.
                    0:17:44–0:17:51
                    Mara: Ich meine man, man ist ja selber finde ichschon ganz happy, wenn irgendwelche Dingepassieren im Fußball, die einfach mal so eine
                    0:17:51–0:17:53
                    Mara: positive Emotion auslösen.
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                    Mara: Und natürlich, wir haben über das Turnier jaauch gesprochen, sind da auch irgendwie vieleSachen gelaufen, wo man sagt ja, na ja, aber
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                    Mara: es war trotzdem jetzt. Irgendwie fand ichein cooles Finale und es hat Spaß gemacht,den bei ihrem Heimturnier dann beim Siegen
                    0:18:07–0:18:14
                    Mara: zuzusehen. Mir hat sich dann alleszusammengezogen, als der Kommentator gesagthat, man dürfe im Angesicht der Bilder der
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                    Mara: jubelnden Leute aber nicht die Problemedieses Kontinents vergessen.
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                    Mara: Wo ich so dachte was genau soll uns dasjetzt sagen?
                    0:18:21–0:18:28
                    Mara: Und dann fing er irgendwas an mit sozialerUngleichheit, wo ich so dachte Zum Glück istin Europa gerade alles total super und von
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                    Mara: sozialer Ungleichheit weit und breit nichtszu sehen.
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                    Mara: Aber lass uns doch. Also wenn ich meine, manfragt sich ja teilweise wirklich, ob dieLeute dann einfach denken Afrika ist wie
                    0:18:37–0:18:41
                    Mara: Deutschland und Elfenbeinküste und Nigeriasind dann Bundesländer.
                    0:18:41–0:18:49
                    Mara: Würde mich irgendwie auch nicht wundern,wenn immer von Afrika geredet wird, als wäredas halt so ein homogenes Ding.
                    0:18:49–0:18:57
                    Mara: Aber na gut, also das war dann wieder so dastypische weiße Leute gucken nach Afrika, aberdas Spiel an sich und diese.
                    0:18:57–0:18:59
                    Mara: Diese Freude der Spieler.
                    0:18:59–0:19:01
                    Mara: Das hat Spaß gemacht.
                    0:19:01–0:19:03
                    Annika: Das ist doch sehr, sehr schön.
                    0:19:03–0:19:05
                    Annika: Ich habe davon leider nichts gesehen.
                    0:19:05–0:19:11
                    Annika: Ich hatte mir eigentlich vorher vorgenommen,auch immer mal in Spiele rein zu gucken, aberich habe es einfach nicht geschafft.
                    0:19:12–0:19:19
                    Mara: Ja, ich habe dabei gelernt, dass es nocheinen neuen Fußball Bezahlsender gibt, vondem ich bisher nichts wusste, nämlich Fußball
                    0:19:19–0:19:24
                    Mara: Digital. Aber das Spiel wurde also komplett.
                    0:19:24–0:19:27
                    Mara: Also Fußball Digital bereitet das allesirgendwie auf.
                    0:19:27–0:19:32
                    Mara: Mir ist dann aufgefallen, es gab irgendwannschon mal eine Gelegenheit, wo ich dachte achkrass, wo kommen die denn jetzt noch her?
                    0:19:32–0:19:34
                    Mara: Ich habe aber schon wieder vergessen, wasdas für ein Spiel war.
                    0:19:34–0:19:39
                    Mara: Aber jedenfalls die die Aufarbeitung und dieKommentierung und so, das ist alles komplett.
                    0:19:39–0:19:40
                    Mara: Liegt komplett bei denen.
                    0:19:40–0:19:48
                    Mara: Aber es wird auch über DAZN halt dann einszu eins ausgestrahlt, nur dass die stehen dain so einem Studium an so einem Stehpult, wo
                    0:19:48–0:19:53
                    Mara: dann halt Fußball Digital draufsteht undauch dieses Logo ist von denen aber da.
                    0:19:53–0:19:55
                    Mara: Also irgendwann, ich weiß nicht.
                    0:19:55–0:19:59
                    Mara: Brauchst du im zweistelligen Bereichirgendwie Verträge?
                    0:20:00–0:20:07
                    Mara: Irgendwann braucht man so viel Geld, wieeine durchschnittliche Bundesligaspielerinverdient, um sich die ganzen Bezahl Abos
                    0:20:07–0:20:08
                    Mara: leisten zu können.
                    0:20:09–0:20:17
                    Annika: Was ja eine gute Überleitung ist zuFanprotesten und der DFL würde ich sagen.
                    0:20:18–0:20:25
                    Mara: Ja, das haben wir jetzt natürlich schlechtgetimt, weil ich jetzt gerade hier so langerumgeblubbert habe, aber damit ja eigentlich
                    0:20:25–0:20:28
                    Mara: auch einsteigen wollte. Oder soll ich mal?
                    0:20:29–0:20:36
                    Mara: Wir wissen zwar, dass wir sehr kluge und indiesen Themen gebildete Hörer*innen haben unddas meinen wir kein Stück ironisch, sondern
                    0:20:36–0:20:37
                    Mara: genau so!
                    0:20:37–0:20:44
                    Mara: Wir haben uns trotzdem überlegt, dass wirbeim Thema Fanproteste noch mal einen Schrittzurückgehen wollen und die große Frage
                    0:20:44–0:20:47
                    Mara: stellen Worum geht es denn eigentlich?
                    0:20:47–0:20:56
                    Mara: Also bei der Abstimmung über weitereGespräche der DFL mit Investorinnen, die jaim
                    0:20:58–0:21:04
                    Mara: ersten Anlauf gescheitert ist und im zweitenAnlauf exakt die notwendigeZweidrittelmehrheit bekommen hat?
                    0:21:05–0:21:13
                    Mara: Haben die Vereine, die mit Nein gestimmtoder sich enthalten haben, das mittlerweilealle an der einen oder anderen Stelle
                    0:21:13–0:21:23
                    Mara: kommuniziert? Mathematisch gesehen mussdemnach Martin Kind zugestimmt haben und dasist
                    0:21:23–0:21:29
                    Mara: deswegen problematisch, weil er von seinemVerein Hannover 96 von dem e.V.
                    0:21:29–0:21:35
                    Mara: entsandt wurde und mit der Maßgabe ebennicht zuzustimmen.
                    0:21:35–0:21:43
                    Mara: Das ist deswegen eine Besonderheit, weil daseine Aushöhlung von 50+1 bedeuten würde.
                    0:21:43–0:21:47
                    Mara: Wenn er sich also gegen den Beschluss desVereins gestellt hat.
                    0:21:47–0:21:53
                    Mara: Das ist die eine Thematik, auf der dieFanproteste beruhen und auf die sie die ganzeZeit auch anspielen.
                    0:21:53–0:21:59
                    Mara: Ausserdem, und auch darüber haben wir hieran dieser Stelle schon immer wiedergesprochen, steht immer wieder die Frage im
                    0:21:59–0:22:05
                    Mara: Raum, ob die eingetragenen Vereine nichtüberhaupt dieses Thema mal hätten vor ihreMitgliederversammlungen bringen müssen.
                    0:22:06–0:22:12
                    Mara: Weil die als das höchste Organ des Vereinssolche weitreichenden Geschichten eigentlichentscheiden müssten.
                    0:22:13–0:22:20
                    Mara: Es ist halt in einem Verein noch nicht ganzso wie in der Politik, dass man alle vierJahre zur Wahlurne geht und nachdem man sein
                    0:22:20–0:22:27
                    Mara: Kreuzchen gesetzt hat, dann vier Jahre langaushalten muss, was die Leute so machen, dieman gewählt hat, sondern ein Verein lebt ja
                    0:22:27–0:22:29
                    Mara: eigentlich von Mitbestimmung.
                    0:22:29–0:22:35
                    Mara: Und es wäre wichtig vielleicht, dass sichauch die Vereinsverantwortlichen das hin undwieder mal vor Augen führen.
                    0:22:36–0:22:43
                    Mara: So nach den andauernden Fanprotesten in denStadien, die ihr ja sicherlich allemitbekommen habt und über die wir wiederum
                    0:22:43–0:22:48
                    Mara: auch hier schon gesprochen haben, hat dieDFL jetzt Fanvertreter*innen zu einemGespräch eingeladen und noch mal ein
                    0:22:48–0:22:50
                    Mara: Statement über den Stand der Dingeveröffentlicht.
                    0:22:51–0:22:53
                    Mara: Zwei Probleme damit.
                    0:22:53–0:23:00
                    Mara: Erstens mal ist dieses Statement so einbisschen wie Hallo liebe Fans, offensichtlichhabt ihr noch nicht verstanden, dass das, was
                    0:23:00–0:23:01
                    Mara: wir vorhaben, eigentlich total cool ist.
                    0:23:01–0:23:03
                    Mara: Deswegen erklären wir es euch gerne nochmal!
                    0:23:03–0:23:06
                    Mara: Also der Tonfall ist ein bisschen schwierig.
                    0:23:06–0:23:15
                    Mara: Zweitens hat die DFL veröffentlicht, siehabe FanvertreterInnen zum Dialog eingeladen,bevor diese Einladung überhaupt stattgefunden
                    0:23:15–0:23:20
                    Mara: hat. Also vielleicht auch nicht ganz soperfekt gelaufen.
                    0:23:20–0:23:24
                    Mara: Zum Hintergrund des DFL Statements Ich habedas ja gerade schon sehr frei zitiert.
                    0:23:24–0:23:31
                    Mara: Ich zitiere jetzt noch mal wörtlich: "Esgehört zur offenen Meinungs und Fankultur inden Stadien, dass Fans ihre Haltung auf
                    0:23:31–0:23:33
                    Mara: Bannern und in Sprechchören äußern.
                    0:23:33–0:23:41
                    Mara: Mit Respekt und Dankbarkeit unterstützt dieDFL die positive Stimmung der Fans und wieFans in allen Stadien sich in den vergangenen
                    0:23:41–0:23:45
                    Mara: Wochen gegen Rechtsextremismus und für unserdemokratisches Miteinander positionierthaben.
                    0:23:46–0:23:53
                    Mara: Selbstverständlich akzeptiert die DFL auch,dass Themen wie die Entscheidung der Clubsder Bundesliga und Zweiten Bundesliga für
                    0:23:53–0:24:00
                    Mara: eine strategische Vermarktungspartnerschaftvon den aktiven Fanszenen kritisch gesehenund dies in den Kurven artikuliert wird.
                    0:24:00–0:24:07
                    Mara: Nicht im Sinne des Fußballs und des Fairplayist es jedoch, wenn Protest zulasten derMannschaft und des sportlichen Wettbewerbs
                    0:24:07–0:24:10
                    Mara: geht und Spiele nicht regulär ausgetragenwerden können.
                    0:24:10–0:24:19
                    Mara: Das beeinträchtigt nicht zuletzt MillionenFans." Ich übersetze das mal: Wir freuen uns,wenn Fans sich für die Werte, die wir selber
                    0:24:19–0:24:23
                    Mara: vertreten wollen, optisch erkennbareinsetzen.
                    0:24:24–0:24:27
                    Mara: Klammer auf, dann müssen wir da auch nichtirgendwelche Werbemaschinerie dafür in Gangwerfen.
                    0:24:28–0:24:35
                    Mara: Klammer zu. Proteste aber bitte nur in derNacht von Samstag auf Sonntag zwischen 23:59und 00:00 Uhr, wo sie möglichst niemanden
                    0:24:35–0:24:41
                    Mara: stören. So ähnlich wie mit der Haltungvieler Menschen in diesem Lande zum ThemaStreiks.
                    0:24:42–0:24:47
                    Mara: Es ist halt nun mal so Protest, derniemanden stört, ist nicht wirklich Protest.
                    0:24:47–0:24:51
                    Mara: So, also von daher gesehen ist dasvielleicht auch eine Schwierigkeit.
                    0:24:51–0:24:56
                    Mara: Aber gut, unsere Kurve hat sich dann dazuwiederum zu Wort gemeldet und geschrieben.
                    0:24:56–0:25:01
                    Mara: Am 8. Februar hat die DFL Führung,wohlgemerkt nach der diesbezüglichenPressemeldung, das hatten wir ja gerade schon
                    0:25:01–0:25:03
                    Mara: gesagt FanvertreterInnen zum Dialogeingeladen.
                    0:25:04–0:25:08
                    Mara: Das Ziel erstens erneut erklären, was derInvestoren dir bedeutet und was nicht.
                    0:25:08–0:25:15
                    Mara: Zweitens Fanvertreter in nahezulegen, dieProteste in den Kurven nicht weiter inAnführungszeichen eskalieren zu lassen.
                    0:25:15–0:25:22
                    Mara: Keine Zeile zur Kritik am Zustandekommen desAbstimmungsergebnisses, keine Zeile dazu,dass damit 50+1 in seinen Grundfesten
                    0:25:22–0:25:26
                    Mara: erschüttert wird, keine Zeile dafür zu, wiedie DFL auf die Kritikerinnen zugehen will.
                    0:25:27–0:25:28
                    Mara: Kann man vielleicht als kleinen Einschubsagen.
                    0:25:30–0:25:33
                    Mara: Vermutlich will die DFL gar nicht aufKritikerinnen zugehen.
                    0:25:33–0:25:39
                    Mara: Axel Hellmann hat sich jetzt nämlich nochmal im Boulevardfernsehen geäußert undgesagt, man habe eine gültige
                    0:25:39–0:25:41
                    Mara: Stimmrechtsvertretung von Martin Kindgehabt.
                    0:25:41–0:25:43
                    Mara: Das war die 24.
                    0:25:43–0:25:46
                    Mara: Stimme, und man könne den Beschlussüberhaupt nicht.
                    0:25:46–0:25:51
                    Mara: Und da der Beschluss dadurch rechtswirksamgeworden sei, könne man die Abstimmungüberhaupt nicht wiederholen.
                    0:25:51–0:26:00
                    Mara: Was so ein bisschen. Na ja, also das istjetzt die juristische Keule, aber unsereKurve schreibt weiter.
                    0:26:01–0:26:07
                    Mara: Wir begrüßen die öffentlichenPositionierungen einiger Vereinsvertreter,die unsere Position teilen, ausdrücklich.
                    0:26:07–0:26:13
                    Mara: Und wir erwarten von allen DFL Mitgliedern,von unseren Vereinen, dass sie entsprechendder jeweiligen Mitgliedermeinung handeln und
                    0:26:13–0:26:14
                    Mara: infolgedessen für eine neue Abstimmungeinstehen.
                    0:26:15–0:26:22
                    Mara: Also das ist ein sehr deutliches, aber einin der Sache total sachliches undunaufgeregtes Statement.
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                    Mara: Ähm, Jost Peter, der Vorsitzende von UnsereKurve, betont dazu noch Die DFL verkennt mitdiesem Statement einmal mehr, dass die
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                    Mara: deutsche Stadionatmosphäre ein positivesMerkmal des deutschen Profifußballs ist.
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                    Mara: Die Fans sind das, was den deutschen Fußballvon anderen europäischen Ligen abhebt.
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                    Mara: Die Einbeziehung von Fans undVereinsmitgliedern sollte also nicht nuröffentlich gepredigt, sondern auch gelebt
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                    Mara: werden. Davon kann aber in dieser Fragekeine Rede sein.
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                    Mara: Was man am Wochenende wieder gesehen hat,ist, dass viele Leute, die sich öffentlich zudiesem Thema äußern, im Vorfeld nicht mal
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                    Mara: eine Minimalrecherche dazu betreiben, worumes eigentlich geht, was wirklich eineProblematik ist.
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                    Mara: Also weil man kann sich natürlich immerwieder hinstellen und kann sagen, das sindnicht die Fans und dann geht es immer darum,
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                    Mara: ja, das sind ja nur die Ultras.
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                    Mara: Also erstens mal kann man nicht so tun, alswären die Ultras innerhalb von derFangemeinschaft irgendwie so total zu
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                    Mara: vernachlässigen. Weil also es ist so diesetypische Haltung mit eine kleine Gruppemüssen wir nicht so ernst nehmen.
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                    Mara: Gruppen Wichtigkeit definiert sich nur überGröße oder wie auch immer.
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                    Mara: Zum anderen haben auch wenn dieKommunikationswege verschiedene sind, dieUltras und unsere Kurve hier eine komplett
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                    Mara: übereinstimmende Haltung und unsere Kurvesteht für weitaus mehr Fans als nur dieUltragruppierungen in Deutschland.
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                    Mara: Und außerdem ist es nun mal so, dass es inallen gesellschaftlichen Bereichen und dazugehört auch das Stadion eine Großzahl von
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                    Mara: Leuten gibt, die sich halt weder pro nochcontra irgendwas äußern.
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                    Mara: Aber das kann dann nicht irgendwie bedeuten,dass man von außen immer behauptet, die sindnicht mit vertreten durch das, was
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                    Mara: kommuniziert wird.
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                    Mara: Natürlich kann man auf der anderen Seitesich auch nicht immer hinstellen alsFanvertretung und sagen wir stehen für alle,
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                    Mara: aber die Leute in den Stadien, die derMeinung sind, wir finden das alles totalsuper mit den Investoren Deals, die könnten
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                    Mara: sich ja auch äußern. Ich sehe aber jetztkeine Plakate persönlich, wo draufsteht Halloliebe Ultras, bitte hört doch auf zu
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                    Mara: protestieren. Wir finden das alles totalcool.
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                    Mara: Also es ist alles eine dermaßene Verkürzungund Annika übernimmt.
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                    Mara: Noch mal freue ich mich hier fusselig rede.
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                    Annika: Ja, ich habe dem im Grunde genommeneigentlich nicht so super viel hinzuzufügen.
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                    Annika: Es ist natürlich so, dass es auch bei Fans,die an Fernsehgeräten das verfolgen,unterschiedliche Gruppen und
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                    Annika: unterschiedliche Wissensstände gibt.
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                    Annika: Ich merke das in meinem direkten Umfeldimmer sehr, sehr stark, dass es da dann haltauch Leute gibt, die ich im Stadion dann sehr
                    0:28:57–0:29:05
                    Annika: bei der schweigenden Mehrheit oderschweigenden Zustimmungsgruppe zu den Ultrasverorten würde, die halt ganz klar sagen Na
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                    Annika: ja, die Proteste müssen aber sein, und diebraucht man.
                    0:29:09–0:29:10
                    Annika: Und diese Entscheidung ist halt nicht inOrdnung.
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                    Annika: Aber das sind jetzt nicht die Randale Bären,die dann halt irgendwie auch irgendwelcheTennisbälle werfen würden.
                    0:29:15–0:29:22
                    Annika: Und gleichzeitig hat man dann aber natürlichauch immer diese Leute, die und da muss mandann halt wieder über die Medienrolle
                    0:29:22–0:29:28
                    Annika: sprechen, sehr eingenommen werden von dem,was halt teilweise Kommentatoren undKommentatorinnen da so in die Mikrofone
                    0:29:28–0:29:32
                    Annika: sabbeln, dass halt irgendwie auch zum Teilsehr uninformiert ist.
                    0:29:32–0:29:35
                    Annika: Also es gibt auch da Positivbeispiele.
                    0:29:36–0:29:42
                    Annika: Auch wie teilweise im Radio darübergesprochen wird, wurde mir berichtet.
                    0:29:42–0:29:45
                    Annika: Aber ja, also das ist halt so was woeigentlich?
                    0:29:46–0:29:50
                    Annika: Ähm, also unabhängig von allen.
                    0:29:50–0:29:54
                    Annika: Oh, wir haben jetzt aber diese Ligalizensiert und wollen, dass das immer allesschön geil ist und wollen keine
                    0:29:54–0:30:02
                    Annika: Spielunterbrechung dann ja aber eigentlichdie Aufgabe wäre, die Hintergründe zuerklären und aufzuklären, was warum das da
                    0:30:02–0:30:04
                    Annika: gerade eigentlich passiert.
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                    Mara: Ja und dann finde ich, ist halt auch nocheine Problematik, dass die Leute, dieversuchen das zu erklären, teilweise
                    0:30:11–0:30:14
                    Mara: irgendwie so abgewürgt oder diskreditiertwerden.
                    0:30:14–0:30:23
                    Mara: Also man sieht dann schon wieder, ich habeangesprochen Jost Peter, den Vorsitzenden vonUnsere Kurve, also der wirklich fleißig
                    0:30:23–0:30:27
                    Mara: überall unterwegs war und versucht hat,irgendwie das Thema zu erklären.
                    0:30:27–0:30:33
                    Mara: Aber die Leute sind dann schon in so einerechauffierten Aufgeregtheit drin, dass derarme Mann teilweise überhaupt nicht irgendwie
                    0:30:33–0:30:41
                    Mara: zu Wort kommt. Und ähm, dann hast du wiederdie Problematik, dass viele Leute jairgendwie immer sagen Ja, aber die Ultras.
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                    Mara: Aber wenn dann später irgendwie sich imNamen von unsere Kurve äußert, dann ist ihnenüberhaupt nicht klar, dass das nicht
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                    Mara: irgendwie dasselbe ist, sondern halt daseine irgendwie eine Organisation, dieübrigens auch ein eingetragener Verein ist
                    0:30:55–0:30:59
                    Mara: und das andere halt eben kleineGruppierungen an jedem Standort.
                    0:30:59–0:31:08
                    Mara: Und natürlich hat man dann speziell nach demSpiel in Hamburg am Freitagabend, wo man jaganz deutlich gesehen hat, wenn man die
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                    Mara: Plakate gelesen hat, also das ist ja inaller Regel so, wer lesen kann, ist klar imVorteil, dass es darum ging, den Fans genau
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                    Mara: von Hannover 96, dass dieses Spielabgebrochen wird.
                    0:31:19–0:31:22
                    Mara: Deswegen haben sie sich eben auch dazuentschlossen.
                    0:31:23–0:31:33
                    Mara: Diese Fadenkreuzthematik, die man ebenzuletzt bei Dietmar Hopp hatte, noch mal zureaktivieren, weil sie genau wussten, dass es
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                    Mara: das Thema wo also der Drei Stufen Plan desDFB auf jeden Fall greift und.
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                    Mara: Natürlich kann man gerne darüberdiskutieren.
                    0:31:42–0:31:52
                    Mara: Ist es inhaltlich eine gute Idee, jemanden imFadenkreuz zu zeigen, weil man ja nicht davonausgehen kann, dass alle
                    0:31:52–0:31:54
                    Mara: Leute, die das sehen, diesen Kontext kennen?
                    0:31:55–0:31:58
                    Mara: Darf man gerne auf eine sachliche Art undWeise tun.
                    0:31:58–0:32:08
                    Mara: Was aber halt Quatsch ist, ist, sichhinzustellen und so zu tun, als sei das einAufruf zu Gewalt oder vielleicht sogar
                    0:32:08–0:32:10
                    Mara: tödlicher Gewalt gegen Martin Kind.
                    0:32:10–0:32:17
                    Mara: Also diese Einordnung, finde ich, kann mandann schon verlangen, auch von denübertragenden Sendern, dass die sagen Liebe
                    0:32:17–0:32:21
                    Mara: Zuschauerinnen und Zuschauer, ihr seht jetzthier diese Bilder.
                    0:32:21–0:32:25
                    Mara: Zum Hintergrund dieser Bilder würden wireuch gerne das Folgende erklären.
                    0:32:25–0:32:29
                    Mara: Dann kann man das immer noch kritischeinordnen, wenn man möchte.
                    0:32:29–0:32:35
                    Mara: Aber sich ständig da ans Spielfeldrand zustellen und mit sich überschlagender Stimmezu behaupten, da würde zu Gewalt aufgerufen
                    0:32:35–0:32:40
                    Mara: und Geschmacklosigkeit und irgendwie roteLinie und blablabla.
                    0:32:41–0:32:46
                    Mara: Wir haben das an verschiedenen Stellen übersWochenende auch schon in den sozialen Medienso geäußert.
                    0:32:46–0:32:55
                    Mara: Man würde sich wirklich wünschen, beirassistischen Vorfällen im Stadion, beiqueerfeindlichen Transparenten usw würde sich
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                    Mara: von diesen Leuten mal jemand annähernd aufdiese Art und Weise aufregen.
                    0:32:58–0:33:05
                    Mara: Da wäre es nämlich absolut angebracht unddie werden in der Regel einfach überhauptnicht thematisiert und komplett übergangen.
                    0:33:05–0:33:11
                    Mara: Und das ist einfach eine Bigotterie, diewirklich so nervt.
                    0:33:11–0:33:13
                    Mara: Ja so sehr schön.
                    0:33:13–0:33:15
                    Mara: Hätten wir das Thema also abgehandelt.
                    0:33:17–0:33:20
                    Mara: Ich hole dann mal kurz Luft und wir segelnrüber in die Blitznews.
                    0:33:20–0:33:22
                    Mara: Möchtest du da mal anfangen, liebe Annika?
                    0:33:23–0:33:32
                    Annika: Ja, da fangen wir wie ähnlich wie in derletzten Woche damit an, dass sich einweiterer Sportverband politisch positioniert
                    0:33:32–0:33:35
                    Annika: hat. Dieses Mal ist es der DSJ.
                    0:33:36–0:33:44
                    Annika: Ein Auszug aus der Mitteilung: "Wir sagenDanke an alle im Sport, die für einewürdevolle Demokratie eintreten, laut sind
                    0:33:44–0:33:45
                    Annika: und demonstrieren.
                    0:33:45–0:33:52
                    Annika: Es ist gerade jetzt wichtig, erlaubt undstark, sich als Sportverein für Werte undZusammenhalt einzusetzen.
                    0:33:52–0:33:57
                    Annika: Denn Sportvereine und Verbände haben einegesellschaftspolitische Verantwortung.
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                    Annika: Die Deutsche Sportjugend ist aberselbstverständlich genauso solidarisch mitall jenen, die nicht auf die Straße gehen
                    0:34:04–0:34:11
                    Annika: können, weil sie beispielsweise inVerunsicherung leben, Bedrohungen erfahrenund diejenigen sind, die von den
                    0:34:11–0:34:19
                    Annika: rassistischen Zwangsausweisungen nach einemvölkischen, in Anführungsstrichen"Masterplan" konkret betroffen wären.
                    0:34:19–0:34:27
                    Annika: Wir sind Teil der Brandmauer." Ein sehr,sehr, sehr starkes Statement, auch in derkonkreten Ausformulierung, wie wir finden.
                    0:34:27–0:34:31
                    Annika: Deswegen haben wir euch das hier noch malextra verlinkt.
                    0:34:31–0:34:40
                    Mara: Genau. Und außerdem verlinken wir euch einInterview, das der geschätzte Noah Platschkomit Joti Chatzialexiou geführt hat.
                    0:34:41–0:34:47
                    Mara: Der meldet sich, glaube ich, in derAusführlichkeit zum ersten Mal nach seinemEnde beim DFB zu Wort.
                    0:34:47–0:34:51
                    Mara: Was ich ganz spannend finde, ist, dass erauch vor politischen Themen nichtzurückschreckt.
                    0:34:51–0:34:54
                    Mara: Also es ist ein Interview, was in sehr vieleBereiche reingeht.
                    0:34:54–0:34:59
                    Mara: Er sagt da beispielsweise: "Wenn ich merke,dass es eine Partei gibt, die Menschen wiemich nicht mehr hier haben will, die für
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                    Mara: dieses Land und seine Werte einstehen, habeich dafür kein Verständnis." Das fand ichpersönlich sehr gut.
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                    Mara: Ich fremdele ja sehr damit, wenn Leute unddas sind häufig Leute, die familiär auchEinwanderungsgeschichte haben, dann so sagen
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                    Mara: ja, da, wo meine Familie oder Teile meinerFamilie herkommen, dürfen Leute aber haltauch stolz sein auf ihr Land und auf ihre
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                    Mara: Fahnen und so und das fehlt uns hier inDeutschland so ein bisschen.
                    0:35:20–0:35:29
                    Mara: Mir persönlich fehlt das nicht, aber es istja ein Wortlautinterview und seine Meinungund insofern ja sportlich fand ich, war es ja
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                    Mara: Licht und Schatten, was er so gesagt hat.
                    0:35:30–0:35:38
                    Mara: Also ähm, zum Thema Nachfolge von MartinaVoss-Tecklenburg bzw dann alsoInterims-Trainer Horst Hrubesch sagt er "In
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                    Mara: der aktuellen Situation würde ich mich füreinen Mann aussprechen, da ich aktuell keinedeutsch sprechende Frau auf der
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                    Mara: Trainerposition sehe, die sich so aufdrängt,dass man an ihr nicht vorbeikommt." Er sagt,er findet, es drängen sich 1 bis 2 Männer
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                    Mara: auf. Namen möchte er nicht nennen.
                    0:35:52–0:35:57
                    Mara: Ich finde diesen Punkt mit dem Deutschsprechend ehrlich gesagt ein bisschenüberbewertet, weil Englisch auch.
                    0:35:57–0:35:59
                    Annika: Jaaaa! Das denke ich auch die ganze Zeit. Diekönnen doch alle Englisch!
                    0:35:59–0:36:01
                    Mara: Ja, genau. Danke.
                    0:36:02–0:36:08
                    Mara: Siehst du. Da sieht man mal, wir pflanzenteilweise auch Sachen dann ohne dass wir unsvorher schon drüber unterhalten, jeweils ins
                    0:36:08–0:36:11
                    Mara: Dokument. Und da sind wir uns dann jetztunabgesprochen auch mal wieder kompletteinig.
                    0:36:11–0:36:20
                    Mara: Also ich finde, Englisch kann man denSpielerinnen schon irgendwie zutrauen und dakann man also ja, ich finde diese das ist
                    0:36:20–0:36:27
                    Mara: auch jetzt so so komisch, da ist er nichtder einzige, dass man jetzt im Vorhinein soeine Festlegung macht?
                    0:36:27–0:36:34
                    Mara: Also so nach dem Motto jetzt wo man mit NiaKünzer auf der Position eine Frau hat, kannman ja dann auch endlich mal sich dazu
                    0:36:34–0:36:36
                    Mara: äußern, dass man gerne einen Trainer hat.
                    0:36:36–0:36:40
                    Mara: Ich verstehe nicht so ganz, was da dieGründe sind aber.
                    0:36:40–0:36:47
                    Mara: Also insgesamt ein lesenswertes Interview,was natürlich auch daran liegt, dass er klugeFragen gestellt bekommt.
                    0:36:47–0:36:49
                    Mara: Das hebt in der Regel die Qualität vonInterviews.
                    0:36:51–0:36:55
                    Annika: Ich mache mal weiter mit dem UEFA-Kongress.
                    0:36:55–0:36:57
                    Annika: Der hat am 8.
                    0:36:57–0:36:59
                    Annika: Februar in Paris stattgefunden.
                    0:36:59–0:37:07
                    Annika: Was viel berichtet wurde, ist, dass dasGremium mehrere Statutenänderungendurchgewunken hat, durch die Aleksander
                    0:37:07–0:37:12
                    Annika: Ceferin auch für eine dritte Amtszeitantreten könnte.
                    0:37:12–0:37:21
                    Annika: Er hat allerdings danach dann überraschendverkündet, dass er das angeblich nicht tunmöchte, sondern 2027 eben nicht erneut
                    0:37:21–0:37:26
                    Annika: antritt. Trotzdem ja, sind das Änderungen,die sind dann jetzt erst mal da.
                    0:37:26–0:37:32
                    Annika: Die könnten dann in Zukunft vielleicht, wennsie nicht wieder zurückgenommen werden, fürirgendjemand anderen greifen und es wirkt
                    0:37:32–0:37:35
                    Annika: schon alles irgendwie sehr fishy.
                    0:37:35–0:37:43
                    Annika: Also wir haben euch einmal verlinkt, eineMeldung vom SID und dann noch einen Text vonden Kollegen bei der Sportschau, der noch
                    0:37:44–0:37:50
                    Annika: bevor das durchgegangen ist, geschriebenwurde, wo die Hintergründe und die einzelnenStatuten noch ein bisschen genauer erklärt
                    0:37:50–0:37:52
                    Annika: werden. Was im deutschsprachigen Raumzumindest.
                    0:37:54–0:37:57
                    Annika: Also ich habe nichts gefunden?
                    0:37:57–0:38:06
                    Annika: Nicht berichtet wurde oder ich habe es ebennicht gesehen ist, dass ab jetzt zwei Plätzefür Frauen im Exekutivkomitee gedacht sind
                    0:38:06–0:38:09
                    Annika: von den insgesamt 16.
                    0:38:09–0:38:18
                    Annika: Das funktioniert so, dass ja in diesemWahlmodus der Präsident oder die Präsidentindes Exekutivkomitees
                    0:38:19–0:38:29
                    Annika: mit der einen Hälfte, also acht Mitgliedernvom ExCO, immer im Jahr vor einerEuropameisterschaft gewählt werden.
                    0:38:29–0:38:33
                    Annika: Da steht auch in den Statuten nurEuropameisterschaft, also die der Männer istgemeint.
                    0:38:35–0:38:36
                    Mara: (Lacht)
                    0:38:36–0:38:44
                    Annika: Es ist schon wirklich interessant, wenn mansich diese politischen Sachen dann datatsächlich mal so im Detail anguckt, was
                    0:38:44–0:38:45
                    Annika: einem da so ins Auge springt.
                    0:38:46–0:38:55
                    Annika: Genau. Also Präsident und acht derMitglieder im Jahr vor einer EM der Männergewählt, die anderen acht werden im Jahr nach
                    0:38:55–0:38:57
                    Annika: einer EM der Männer gewählt.
                    0:38:57–0:39:05
                    Annika: Und von diesen acht Plätzen in jedemWahlgang soll jeweils eine an eine Frau gehenund eins plus eins ergibt zwei.
                    0:39:05–0:39:11
                    Annika: Somit sind es dann immer zwei garantiertmindestens von Frauen besetzt werden sollen.
                    0:39:11–0:39:21
                    Annika: Natürlich können halt abgesehen von dieserQuote auch über die anderen Plätze Frauen insExCo rein gewählt
                    0:39:21–0:39:30
                    Annika: werden. Bei Frauen ist es so, dass die Zulassungsvoraussetzungen niedrigschwelligersind.
                    0:39:30–0:39:35
                    Annika: Also sie müssen natürlich Mitglied in einemnationalen Verband sein.
                    0:39:35–0:39:42
                    Annika: Sie müssen aber nicht, anders als Männer,tatsächlich Präsidentin oder Vizepräsidentindes nationalen Verbandes sein, um ihn
                    0:39:42–0:39:44
                    Annika: repräsentieren zu können.
                    0:39:44–0:39:52
                    Annika: Falls es mal dazu kommen sollte, dass eineFrau als eine solche Vertreterin ins ExCogewählt wird und dann aber zum Beispiel aus
                    0:39:52–0:40:00
                    Annika: dem nationalen Verband austritt, kann diesereinen Antrag stellen, dass sie das ExCoverlassen muss, weil sie dann nicht mehr die
                    0:40:00–0:40:01
                    Annika: Repräsentantin ist.
                    0:40:01–0:40:10
                    Annika: Das ist so ein so ein Fall, den den muss esirgendwie in solchen Geschichten immer geben,damit man weiß, was passiert, falls einfach
                    0:40:10–0:40:15
                    Annika: so ein Case mal eintritt und die Positionwird dann nicht nachbesetzt.
                    0:40:15–0:40:21
                    Annika: Das würde auch gelten für den FIFA Council,der ja auch von der UEFA gewählt wird.
                    0:40:21–0:40:24
                    Annika: In dem muss auch mindestens eine Frausitzen.
                    0:40:24–0:40:31
                    Annika: Und dann... Also es gibt noch sehr vieleandere, kleinteilige Änderungen, dieteilweise was mit irgendwelchen Wettbewerben
                    0:40:31–0:40:33
                    Annika: und Wettbewerbsnamen zu tun haben.
                    0:40:33–0:40:38
                    Annika: Aber was ich jetzt darauf bezogen noch ganzspannend fand, ist, dass die Altersgrenzeabgeschafft wurde.
                    0:40:38–0:40:46
                    Annika: Vorher war das nämlich so, dass man nur bis70 in diesem Exekutivkomitee sitzen durfte.
                    0:40:46–0:40:49
                    Annika: Das ist jetzt nicht mehr so, das ist jetztnach oben hin offen.
                    0:40:49–0:40:51
                    Mara: Sehr spannend.
                    0:40:51–0:40:58
                    Mara: Da werden Sie sich wahrscheinlich wundern,warum niemand sie dafür feiern möchte, dasssie jetzt von einer auf zwei Frauen erhöht
                    0:40:58–0:41:01
                    Mara: haben. Ähm, ja, wobei das.
                    0:41:01–0:41:08
                    Annika: Also ich habe hier was verlinkt vom DailyMirror und das ist was, dass eben die eineFrau, die drin war, natürlich auch schon
                    0:41:08–0:41:12
                    Annika: erkämpfen musste, dass es überhaupt dieseVerdoppelung gibt.
                    0:41:12–0:41:14
                    Mara: Laura McCallister. Ja, genau, genau.
                    0:41:14–0:41:17
                    Mara: Walliserin. Ja, ja, die ist seit 5.
                    0:41:17–0:41:22
                    Mara: April 2023 Mitglied und ist auchVizepräsidentin.
                    0:41:23–0:41:33
                    Mara: Also eine der Vize und sie ist eben Mitgliedund gleichzeitig Vizepräsidentin und also dasmöchte ich damit
                    0:41:33–0:41:38
                    Mara: auch überhaupt nicht in Abrede stellen, dasssie sich dafür wahrscheinlich irgendwieabgebuckelt hat ohne Ende.
                    0:41:38–0:41:44
                    Mara: Aber am Ende ist meine Wahrnehmung dannimmer: Der Verband verkauft das dann als, Hey, guck mal, was wir Cooles machen und also
                    0:41:45–0:41:50
                    Mara: wir feiern sie dann, wenn sie halt pari paribzw vielleicht da kommen wir dann später.
                    0:41:50–0:41:52
                    Mara: Noch dazu mit der Binarität derGeschlechter.
                    0:41:52–0:41:54
                    Mara: Aber wir wollen jetzt die UEFA nicht direktüberfordern.
                    0:41:56–0:42:02
                    Annika: Zu dem Punkt. Dann es ist tatsächlich immerganz interessant, weil es halt so dieses istvon also wie spricht man darüber oder spricht
                    0:42:02–0:42:09
                    Annika: man überhaupt darüber? Ich glaube, dass sichganz viele Leute, die sich also jetzt ausMediensicht mit diesen Themen beschäftigen,
                    0:42:09–0:42:16
                    Annika: das gesehen haben und genauso gedacht haben,Ach ja, von eins auf zwei, das ist jairgendwie nichts und dann taucht es nirgendwo
                    0:42:16–0:42:19
                    Annika: auf, weil man nicht so tun möchte, als würdeman die UEFA für irgendwas loben.
                    0:42:19–0:42:23
                    Annika: Aber gleichzeitig muss man es erwähnen, weiles halt trotzdem auch ein wichtiger Schrittist.
                    0:42:24–0:42:26
                    Annika: So, das ist irgendwie naja...
                    0:42:26–0:42:32
                    Mara: Ja, total. Aber ich meine, genauso versuchenwir es ja hier, oder Du kannst doch sagen dieUEFA erhöht von eins auf zwei.
                    0:42:32–0:42:34
                    Mara: Es ist natürlich immer noch also viel zuwenig.
                    0:42:35–0:42:41
                    Mara: Vor allem was das numerische, aber auch wasdie Vorstellung von Geschlecht angeht.
                    0:42:41–0:42:46
                    Mara: Aber also immerhin im Schneckenrennen ja maleine Position Gut gemacht.
                    0:42:46–0:42:49
                    Mara: Ja, so schwer ist es doch nicht.
                    0:42:49–0:42:50
                    Mara: Annika Wir kriegen es auch hin.
                    0:42:51–0:42:57
                    Mara: Ähm, es gibt auch ab und zu ja sehr, sehrschöne Meldungen, auch wenn es nur totalkleine Meldungen sind.
                    0:42:57–0:43:05
                    Mara: Und mich hat wirklich diese Woche eineMeldung total gefreut, die ich beim SIDgelesen habe, nämlich dass die 5084 Medaillen
                    0:43:05–0:43:12
                    Mara: für die Olympischen und ParalympischenSpiele in Paris, also die in Gold, Silber undBronze, jeweils mit einem kleinen
                    0:43:12–0:43:14
                    Mara: Originalstück des Eiffelturms verziertwerden.
                    0:43:15–0:43:17
                    Mara: Ich finde, das ist eine total gute Idee.
                    0:43:18–0:43:25
                    Mara: Das Eisen stammt aus einem PariserLagerhaus, in dem die BetreibergesellschaftReststücke des Turms aufbewahrt, die nämlich
                    0:43:25–0:43:28
                    Mara: im Laufe der Jahre immer bei Instandhaltungentfernt wurden.
                    0:43:28–0:43:33
                    Mara: Ich meine, vielleicht über romantisiere ichdas jetzt und die sind einfach nur totalfroh, dass sie damit ihr Lagerhaus
                    0:43:33–0:43:39
                    Mara: freigeräumt bekommen. Aber ich findeirgendwie, es ist eine sehr coole Idee undich muss dann immer daran denken, wie Alex
                    0:43:39–0:43:45
                    Mara: Popp mir bei der Arbeit für die Biografieerzählt hat, wie sie damals in dieGoldmedaille gebissen hat und festgestellt
                    0:43:45–0:43:50
                    Mara: hat, dass sie einen Zahnabdruck reingebissenhat, weil die Dinger halt so weich sind.
                    0:43:50–0:43:54
                    Mara: Also wenn da dann ein Stück Eisen in derMitte ist, dann dürfte das glaube ich, nichtmehr passieren.
                    0:43:55–0:43:59
                    Mara: Aber kommt natürlich immer noch so einbisschen drauf an, wo man draufbeißt.
                    0:44:00–0:44:09
                    Mara: Ähm, und um mal direkt weiter zu machen mitpositiven Neuigkeiten, zu denen ich in demFall jetzt sogar auch noch einen persönlichen
                    0:44:09–0:44:10
                    Mara: Bezug habe, den ich dann gerne auch nochaufkläre.
                    0:44:11–0:44:13
                    Mara: Ähm, da.
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                    Mara: Der FC Sankt Pauli hat ein neuesPräventionskonzept gegen Sucht undAlkoholkonsum vorgelegt, was an sich schon
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                    Mara: mal eine sehr, sehr gute Neuigkeit ist, weilauch über dieses Thema haben wir schongesprochen.
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                    Mara: Es ist leider eine viel zu enge Verzahnungvon Fußball mit sowohl Alkohol im Stadion alsauch rund um Fußball das
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                    Mara: Thema Glücksspiel Wetten und das ist einegroße Problematik für.
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                    Mara: Ähm, ja, also diverse Gruppen natürlichspeziell für Gruppen, die ohnehin schon mitSucht thematiken zu tun haben.
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                    Mara: Aber alles, was Vereine tun, um dasaufzubrechen, kann man also nur sehr positivwerten.
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                    Mara: Das Präventionskonzept, um mal daraus zuzitieren aus der Meldung legt den Fokus aufdrei Schwerpunkte Die Sensibilisierung für
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                    Mara: missbräuchlichen Konsum, die Schaffungattraktiver Alternativen und Suchtrisikoarmer Umgebung.
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                    Mara: Der FC St. Pauli setzt dabei einen großenFokus auf Präventionsmaßnahmen für Kinder undJugendliche, um ein verantwortungsbewusstes
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                    Mara: Verhalten frühzeitig zu fördern.
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                    Mara: Ja, großes Lob für die Zusammenarbeit mit denweißbraunen Kaffeetrinkerinnen, die ihrsicherlich kennt.
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                    Mara: Ein Fanclub, der es Menschen ermöglicht, dieso trockene Alkoholikerin sind, wiederzurückzukehren ins Stadion,
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                    Mara: ohne da eben den erneuten Versuchungen zuerliegen.
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                    Mara: Man hat das in der Vergangenheit immer malwieder mitbekommen.
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                    Mara: Die weißbraunen Kaffeetrinkerinnen sind jaunter anderem von der Fußballakademie inNürnberg ausgezeichnet worden, 2022 mit dem
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                    Mara: Preis als bester Fanclub.
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                    Mara: Ich durfte damals die Laudatio halten.
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                    Mara: Das ist auch der persönliche Bezug, den ichdazu habe und aus vielen Gesprächen, aberauch aus öffentlich getätigten Äußerungen.
                    0:45:59–0:46:01
                    Mara: Deswegen kann man das hier so sagen.
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                    Mara: Beider Seiten ist damals klar geworden, dassder Verein und der Fanclub durchaus auchmiteinander ringen, weil sie im Prinzip in
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                    Mara: dem Thema zwar das Gleiche erreichen wollen,nämlich Menschen vor Suchtverhalten zuschützen, aber unterschiedliche Wege
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                    Mara: vielleicht an der einen oder anderen Stellegehen wollen.
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                    Mara: Ähm, es gab durchaus, fand ich, Zeiten, woman Bedenken haben konnte, dass sie sich danngegenseitig blockieren, statt einen
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                    Mara: gemeinsamen Weg zu finden und dass und wiesie jetzt diesen gemeinsamen Weg gefundenhaben.
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                    Mara: Also finde ich ganz, ganz großartig Und mankann sich wirklich nur wünschen, dass andereVereine da zu Nachahmer finden werden, weil
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                    Mara: das Thema gerade Alkoholkonsum von sehrjungen Menschen rund um Fußballspiele ist.
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                    Mara: Eines, was viel, viel, viel zu wenigbeleuchtet und problematisiert wird.
                    0:46:49–0:46:49
                    Mara: Ja.
                    0:46:50–0:46:51
                    Annika: Sehr richtig. Leider, leider.
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                    Annika: Ich mache mal weiter in Schweden.
                    0:46:56–0:47:03
                    Annika: Da gibt es einen Artikel von der FIFPROüber den neuen Tarifvertrag.
                    0:47:03–0:47:10
                    Annika: Also auf Englisch Collective BargainingAgreement, für die Spielerinnen dort.
                    0:47:10–0:47:18
                    Annika: Das alte. Der alte Tarifvertrag liefoffiziell bis 2013, wurde dann aber trotzdemweiter angewendet.
                    0:47:18–0:47:24
                    Annika: Und im Dezember 2022 hat die Liga das danneinseitig aufgekündigt.
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                    Annika: Dann wurde im Dezember letzten Jahres also23 der neue offiziell verabschiedet.
                    0:47:32–0:47:38
                    Annika: Ex-Spielerin und Juristin Elin Lundströmarbeitet für die schwedische GewerkschaftSpelarforeningen.
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                    Annika: Hoffentlich einigermaßen richtigausgesprochen.
                    0:47:43–0:47:52
                    Annika: Die Liga wollte ursprünglich nur mit der"normalen" Gewerkschaft Unionen arbeiten,nicht mit der fußballspezifischen.
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                    Annika: Deswegen musste dann dieSpielerinnen.Gewerkschaft erstmal einen Dealmit Unionen hinbekommen, was ja irgendwie
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                    Annika: auch völlig absurd ist.
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                    Mara: Absurd, oder? Wie wenn die Liga hier sagenwürde, wir verhandeln jetzt mal mit ver.diüber die Spielerinnen-Gehälter.
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                    Mara: So ja, aber die sind überhaupt nicht.
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                    Mara: Ach, Schwamm drüber.
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                    Mara: Also das Ganze war dann aber natürlich auchinhaltlich tricky.
                    0:48:16–0:48:23
                    Mara: Also zum einen ging es darum, dass dieSpielerinnen erkämpfen wollten, 90 % ihresGehaltes bei Verletzungen zu bekommen.
                    0:48:23–0:48:31
                    Mara: Normale Arbeitnehmerinnen in Schwedenbekommen 100 % und es gab dann aberGegenstimmen, weil man eben gesagt hat, der
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                    Mara: Job ist so high risk, was Verletzungenangeht, dass die 90 % zu hoch sind und auchwirklich eine schöne...
                    0:48:40–0:48:46
                    Mara: Wobei schön natürlich ironisch ist, Art undWeise, um sich das niedrigeProfessionalisierungslevel im Fußball der
                    0:48:46–0:48:47
                    Mara: Frauen zunutze zu machen.
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                    Mara: Die Argumentation muss wohl außerdem gewesensein: Nach Verletzungen können dieSpielerinnen ja in der Regel nur nicht
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                    Mara: Fußball spielen.
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                    Mara: Ihren Zweitjob oder Erstjob oder wie auchimmer, den sie häufig haben, können sie jaweiter nachgehen.
                    0:49:01–0:49:07
                    Mara: Und dann muss man ja eigentlich überhauptnicht das Gehalt als Fußballerin weitergezahlt bekommen, sondern man kann ja dann
                    0:49:07–0:49:09
                    Mara: von dem Gehalt im anderen Job leben.
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                    Mara: Aber die Spielerinnen haben eben zusammenmit der Gewerkschaft durchgesetzt, dass siediese 90 % im Verletzungsfall bekommen.
                    0:49:19–0:49:20
                    Annika: Ja, völlig dreist.
                    0:49:21–0:49:28
                    Annika: Außerdem wurden natürlich die FIFA-Regelnrund um Schwangerschaft und Elternzeitimplementiert und dabei auch noch an die
                    0:49:28–0:49:31
                    Annika: jeweiligen Gegebenheiten angepasst.
                    0:49:31–0:49:40
                    Annika: Es gibt eine Regelung für die Zeit nach derKarrier und Off Days für Spielerinnen, die inder Gewerkschaft sind, um an Treffen
                    0:49:40–0:49:45
                    Annika: teilnehmen zu können, damit es eben auchentsprechend weitergeht mit der Arbeit.
                    0:49:45–0:49:52
                    Annika: Und ja, wir haben uns das hier sozusammengefasst, dass es einfach auch nochmal zeigt, wie wichtig Gewerkschaften
                    0:49:52–0:49:54
                    Annika: speziell für Fußballerinnen sind.
                    0:49:54–0:50:02
                    Annika: Ich meine, in unserem Podcast kommt es jafast jede Woche raus, durch verschiedeneLänder und Themenschwerpunkte.
                    0:50:03–0:50:11
                    Annika: Und deswegen wollten wir dann noch malspeziell darauf hinweisen, dass inDeutschland in der VdV aktuell kein
                    0:50:11–0:50:14
                    Annika: Stimmrecht für Spielerinnen besteht.
                    0:50:14–0:50:20
                    Annika: Was immer damit begründet wird, dass ja dieProfessionalisierung der Frauen-Bundesligenfehlt.
                    0:50:21–0:50:28
                    Annika: Was eben dann auch wieder so eine man beißtsich, die Katze beißt sich irgendwie selbstin den Schwanz-Problematik ist von wegen so:
                    0:50:28–0:50:35
                    Annika: Ja, sollen die Spielerinnen jetzt irgendwieselber erst mal hinbekommen, dass sie endlichprofessionell sind und erst dann bekommen sie
                    0:50:35–0:50:37
                    Annika: Unterstützung von der Gewerkschaft.
                    0:50:37–0:50:40
                    Annika: Sollte das ganze nicht eigentlich vielleichtlieber andersrum funktionieren?
                    0:50:40–0:50:41
                    Annika: Hmmmm!
                    0:50:41–0:50:43
                    Mara: Also Annika, jetzt verlangt es aber einbisschen viel.
                    0:50:43–0:50:49
                    Mara: Die Gewerkschaft soll sich um bessereBedingungen in der irgendwie in denArbeitsverhältnissen der Spielerinnen
                    0:50:49–0:50:52
                    Mara: kümmern. Also auf was für einer Trauminsellebst du denn?
                    0:50:52–0:50:54
                    Mara: Moment, warte, was noch mal?
                    0:50:54–0:50:55
                    Mara: Die Aufgabe von Gewerkschaften.
                    0:50:55–0:50:57
                    Mara: Ach, Schwamm drüber.
                    0:50:57–0:50:59
                    Mara: Meine Fresse, ey!
                    0:50:59–0:51:08
                    Mara: Eine weitere Meldung, die wir mit euchteilen wollten, ist ein bisschen ambivalent,weil natürlich das Thema ich sag mal
                    0:51:08–0:51:18
                    Mara: Überwachung Strafverfolgung im Stadion keinganz triviales ist, wenn man weiß, wie derUmgang zwischen Fans und Polizei häufig ist.
                    0:51:18–0:51:26
                    Mara: Trotzdem ist der diese Meldung eine, der wirauch positive Seiten abgewinnen können.
                    0:51:26–0:51:32
                    Mara: Wenn es denn so bleiben sollte, dasstatsächlich es um spezielle Thematiken geht.
                    0:51:32–0:51:36
                    Mara: Ich rede jetzt gerade für euchwahrscheinlich in Rätseln, deswegen löse ichdas mal auf.
                    0:51:37–0:51:44
                    Mara: Der Bayerische Fußballverband kooperiertkünftig mit der Generalstaatsanwaltschaft,und zwar in den Themenbereichen Rassismus,
                    0:51:44–0:51:46
                    Mara: Diskriminierung und Antisemitismus.
                    0:51:46–0:51:48
                    Mara: Und das ist auch der Grund dafür.
                    0:51:49–0:51:54
                    Mara: Warum man durchaus erhoffen kann, dassdaraus etwas Positives läuft.
                    0:51:55–0:52:01
                    Mara: In der Meldung vom BayerischenFußballverband steht Ungeachtet dersportgerichtlichen Aufarbeitung meldet der
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                    Mara: BFV Fälle von Tragweite auch an die Justizweiter, die nach Prüfung eigeneStrafverfahren anstrengt und damit auch
                    0:52:07–0:52:09
                    Mara: Urteile vor ordentlichen Gerichten erwirkenkann.
                    0:52:09–0:52:16
                    Mara: Laut der Vereinbarung werden besondersschwere Fälle von Unsportlichkeit erfasst,insbesondere erhebliche Vorfälle von
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                    Mara: Antisemitismus, Rassismus undDiskriminierung.
                    0:52:18–0:52:26
                    Mara: Also, um das ganz klar zu sagen Natürlichmöchte niemand der hier Anwesenden, dassirgendwelche Hintertürchen geöffnet werden,
                    0:52:26–0:52:35
                    Mara: um noch absurder vorzugehen beim ThemaHausdurchsuchung nach irgendwelchen Vorfällenim Bereich Pyro oder weiß ich nicht was
                    0:52:35–0:52:40
                    Mara: oder auch das ganze Thema wie Stadionverboteverhandelt werden, ist eines, was sehr, sehrschwierig ist.
                    0:52:40–0:52:49
                    Mara: Also bei einer engeren Verquickung vonFußball und ich sag mal Staatsanwaltschaft,Polizei usw ist es sicherlich wichtig,
                    0:52:49–0:52:52
                    Mara: medienseitig immer auch ein wachsames Augedrauf zu haben.
                    0:52:52–0:52:59
                    Mara: Wenn aber, wie hier dargelegt, estatsächlich darum gehen soll, Fälle vonRassismus, von Diskriminierung und von
                    0:52:59–0:53:06
                    Mara: Antisemitismus, von denen wir allen wissen,dass sie im Stadion häufig eben nicht sonachverfolgt werden, wie man sich das
                    0:53:06–0:53:08
                    Mara: eigentlich wünschen würde und wie es wichtigwäre.
                    0:53:08–0:53:15
                    Mara: Also wenn die dadurch tatsächlich eineAufarbeitung und auch eine Strafe bekommen,dann könnte da durchaus was Positives daraus
                    0:53:15–0:53:16
                    Mara: entstehen.
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                    Annika: Ja, sehr richtig.
                    0:53:18–0:53:20
                    Annika: Ich mache mal weiter mit einer Meldung vomDFB.
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                    Annika: Da ist jetzt nämlich klar, dass MichaelUrbansky die U19 der Frauen übernimmt.
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                    Annika: Katrin Pether, die diese vorher trainierthat, wechselt in die U20.
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                    Annika: Und ja, das hat ja auch den Hintergrund,dass diese U20 eigentlich vorher nur sosporadisch existiert hat.
                    0:53:41–0:53:49
                    Annika: Jetzt gibt es die fester und die U19 möchtesich natürlich für die EM in diesem Sommer inLitauen qualifizieren.
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                    Annika: Die EM findet vom 14.
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                    Annika: bis 27.
                    0:53:52–0:53:53
                    Annika: Juli statt.
                    0:53:53–0:53:56
                    Annika: Die Qualifikationsrunde dafür ist im April.
                    0:53:57–0:54:01
                    Annika: Da trifft Deutschland auf Rumänien, Ungarnund Schweden.
                    0:54:01–0:54:06
                    Mara: Genau. Und dann gibt es noch eine etwasüberraschende Meldung.
                    0:54:06–0:54:13
                    Mara: Vielleicht. Es gab zwar in den USA schon imVorfeld die eine oder andereBerichterstattung dazu, aber ich glaube,
                    0:54:14–0:54:17
                    Mara: hierüber ist sie bisher nicht so sehr krassgeschwappt.
                    0:54:18–0:54:23
                    Mara: Es gibt eine weitere professionelle ersteLiga der Frauen künftig.
                    0:54:24–0:54:31
                    Mara: Die haben einen Antrag gestellt, der alsotatsächlich auch positiv beschieden wurde.
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                    Mara: Und zwar nennt sie sich USL Super League.
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                    Mara: Sie startet im August 2024 und dasTeilnehmerinnenFeld der ersten Saison werdensein Brooklyn, Carolina, Dallas,
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                    Mara: Fort Worth, Fort Lauderdale, Lexington,Spokane, Tampa Bay und Washington D.C.
                    0:54:50–0:54:59
                    Mara: Die Verantwortlichen der bisherigenalleinigen ersten Liga im Fußball der Frauenhaben sich anständig dazu geäußert, finde ich
                    0:54:59–0:55:06
                    Mara: und gesagt: Alles, was derProfessionalisierung im Bereich Fußball derFrauen dient, unterstützen sie natürlich und
                    0:55:06–0:55:08
                    Mara: sie freuen sich auf eine Zusammenarbeit.
                    0:55:08–0:55:10
                    Mara: Das wird sicherlich spannend.
                    0:55:10–0:55:20
                    Mara: Ich meine, man muss natürlich auch sagen,also alleine aufgrund hier so der Fläche desLandes, es ist ja fast quasi, kann es ja von
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                    Mara: regionalen ersten Ligen sprechen, also dieVereine, die jetzt in der neuen Liga sind,die liegen ja schon so in einem Gürtel.
                    0:55:28–0:55:35
                    Mara: Aber ich bin mal sehr gespannt, wie das dannin der Realität aussehen wird ab der Saisonim Sommer.
                    0:55:35–0:55:37
                    Annika: Ja, bin ich auch.
                    0:55:37–0:55:45
                    Annika: Also es sind natürlich jetzt erst malkleinere finanzielle Gegebenheiten, vor allemim Vergleich zu dem sehr riesigen großen
                    0:55:45–0:55:52
                    Annika: Endlvertrag. Aber ich könnte mir vorstellen,dass da natürlich dann auch versucht wird,irgendwie an aktuelle Nationalspielerinnen
                    0:55:52–0:55:57
                    Annika: ranzukommen, um halt auch einfach ja dannirgendwie Leute anzuziehen und so, also daswird glaube ich noch recht spannend.
                    0:55:58–0:56:07
                    Annika: Was auch finde ich, eine spannende Idee ist,ist das wieder über die blaue Karte und dasThema Zeitstrafen im Fußball
                    0:56:07–0:56:09
                    Annika: nachgedacht wird.
                    0:56:09–0:56:15
                    Annika: Da berichtet der Telegraph, dass es dazukommen könnte.
                    0:56:16–0:56:25
                    Annika: Das wäre dann so, dass zwei blaue Kartenebenso zu einer roten führen würden wie eineblaue und eine gelbe oder jetzt aktuell eben
                    0:56:25–0:56:27
                    Annika: zwei gelbe Karten gelbrot sind.
                    0:56:27–0:56:33
                    Annika: Erste Tests könnten im Sommer durchgeführtwerden, allerdings noch nicht in den TopLigen.
                    0:56:34–0:56:43
                    Annika: Der englische Fußballverband hat ja so mehroder weniger angeboten, dass man das im FACup und dem
                    0:56:43–0:56:48
                    Annika: Pokalwettbewerb der Frauen auf freiwilligerBasis testen könnte.
                    0:56:49–0:56:56
                    Annika: Aktuell. Ist es in Deutschland so, dass esdas schon in verschiedenen Ausführungen, dieso von Landesverband zu Landesverband
                    0:56:56–0:56:57
                    Annika: unterschiedlich sind, bei denen dieteilnehmen.
                    0:56:59–0:57:02
                    Annika: Im Amateurbereich und im Jugendbereich gibt.
                    0:57:02–0:57:06
                    Annika: Da haben wir euch gleich mehrere Artikeldazu verlinkt.
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                    Mara: Genau. Und dann kommen wir noch zur EM derFrauen, die 2025, wie ihr ja sicherlichwisst, in der Schweiz
                    0:57:16–0:57:17
                    Mara: stattfinden soll.
                    0:57:17–0:57:24
                    Mara: Da gibt es jetzt bei den Nachbarinnen sehrviel und auch sehr erzürnteBerichterstattung.
                    0:57:26–0:57:35
                    Mara: Man ist ursprünglich mal davon ausgegangen,der Bund würde sich mit 15 Millionenbeteiligen und zwar laut Schweizer
                    0:57:35–0:57:43
                    Mara: Tagesanzeiger waren da vier geldgebendeBereiche innerhalb des Bundes definiert,nämlich Sicherheit, Standortmarketing mit
                    0:57:43–0:57:45
                    Mara: Schweiz, Tourismus, öffentlicher Verkehr.
                    0:57:45–0:57:49
                    Mara: Und dann nennt sich das ein Vermächtnis fürden Frauen und Mädchenfußball in der Schweiz.
                    0:57:50–0:57:54
                    Mara: 10 bis 15 Millionen an Bundesunterstützungstanden wie gesagt im Raum.
                    0:57:55–0:58:04
                    Mara: Wie alle anderen auch hat die Schweiznatürlich einen gewissen Spardruck und dasGeld ist jetzt auf 4 Millionen
                    0:58:04–0:58:11
                    Mara: zusammengestrichen worden, also 4 Millioneninsgesamt, die der Bund in eineEuropameisterschaft stecken möchte.
                    0:58:11–0:58:18
                    Mara: Zum Vergleich Bei der EM der Männer waren esetwas über 80, also 82 Millionen.
                    0:58:20–0:58:28
                    Mara: Wobei ich jetzt nicht hundertProzentigentschlüsseln konnte, wie viel davon alsoquasi eine Reingabe waren und was dann auch
                    0:58:28–0:58:30
                    Mara: als Kredit in irgendeinem Fall gelaufen ist.
                    0:58:30–0:58:35
                    Mara: Was aber ganz wichtig ist, ist, dass wie wirdas im Prinzip auch aus Deutschland kennen.
                    0:58:35–0:58:43
                    Mara: Es gibt halt immer diese Systematik, dassbeispielsweise Städte oder Kommunen oder auchVereine irgendwo Geld reinstecken und aber
                    0:58:43–0:58:49
                    Mara: das reinstecken in der Annahme dessen, dassder Bund eben das sozusagen matched.
                    0:58:49–0:58:56
                    Mara: Also man hat ein gewisses Geld, was manselber reinsteckt und man geht davon aus,beispielsweise wenn es ein Verein ist, dass
                    0:58:56–0:58:58
                    Mara: die Kommune und der Bund das matchen.
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                    Mara: In dem Fall ist es also so, dass die Städte,die als Austragungsorte sind, alsobeispielsweise Zürich hat 18,5
                    0:59:07–0:59:14
                    Mara: Millionen budgetiert, Basel Stadt 12,9Millionen, Bern 6,1 Millionen und Thun 3,65Millionen.
                    0:59:15–0:59:17
                    Mara: Auch die Kantone werden die EM finanziellunterstützen.
                    0:59:18–0:59:21
                    Mara: Das heisst, da hat man jeweils schon zwei vonmutmaßlich drei Playern.
                    0:59:21–0:59:25
                    Mara: Und natürlich ist man davon ausgegangen,dass dann der Bund eben der dritte Playerist.
                    0:59:25–0:59:32
                    Mara: Mit diesen 4 Millionen kann man abernatürlich nicht die Ausgaben, die ebenjeweils schon von den Städten und Kantonen
                    0:59:32–0:59:34
                    Mara: gemacht werden, eben erheblich aufstocken.
                    0:59:34–0:59:44
                    Mara: Und jetzt gibt es also zu Recht, wie wirfinden, in der Schweiz sehr viel öffentlicheKritik an dieser Vorgehensweise.
                    0:59:44–0:59:49
                    Mara: Man hat jetzt gesagt, ein großer Posten beider EM der Männer, nämlich knapp 40Millionen.
                    0:59:49–0:59:55
                    Mara: Tatsächlich war die Sicherheit, die fielesowieso weg, weil es an der Frauen EM keineMilitäreinsätze brauche.
                    0:59:56–1:00:03
                    Mara: Beim öffentlichen Verkehr hat man sich jetztentschlossen, keine Kombitickets zufinanzieren, durch die eben also in den
                    1:00:03–1:00:07
                    Mara: Eintrittskarten auch schon die An undAbreise gedeckt wäre.
                    1:00:08–1:00:16
                    Mara: Die Tourismusoffensive hat man auchgestrichen, so dass jetzt also nur noch ausdem Bereich Sport Geld käme.
                    1:00:16–1:00:18
                    Mara: Das sind eben die benannten 4 Millionen.
                    1:00:18–1:00:24
                    Mara: Und was dafür auch noch wichtig ist, selbstdafür soll es kein zusätzliches Geld werden.
                    1:00:24–1:00:31
                    Mara: Also diese 4 Millionen werden zwar für dieEM zur Verfügung gestellt, sie werden aber imBundesamt Sport an anderer Stelle
                    1:00:31–1:00:36
                    Mara: eingestrichen, wo dann natürlich auchspannend wäre, was für eine Stelle daswiederum ist und wo auch im Vorfeld schon
                    1:00:36–1:00:39
                    Mara: klar ist, das wird auch wiederum nur fürÄrger sorgen.
                    1:00:39–1:00:46
                    Mara: Weil also das Amt Sport, kann man sich jetztnicht vorstellen, dass da massig viel Geld zuverteilen ist.
                    1:00:46–1:00:53
                    Mara: Und wenn man da 4 Millionen für eine EMrausnimmt und sagt, die nehmen wir raus, diesind dann nicht mehr im Topf für andere
                    1:00:53–1:00:55
                    Mara: Sportbereiche, die bisher gefördert wurden.
                    1:00:55–1:00:59
                    Mara: Also kann ich mir auch nicht vorstellen,dass das insgesamt für Jubelstürme führt.
                    1:00:59–1:01:03
                    Mara: Ist natürlich also komplett lächerlich.
                    1:01:03–1:01:09
                    Mara: Muss man wirklich so deutlich sagen, 4Millionen als Bund zur Verfügung oder inAussicht zu stellen für eine EM?
                    1:01:09–1:01:13
                    Mara: Und das muss auch noch abgesegnet werden imBundesrat?
                    1:01:14–1:01:21
                    Mara: Das heißt also, das ist noch nicht mal safe,Das ist eine absolut, also wirklich eineabsolute Lächerlichkeit.
                    1:01:21–1:01:30
                    Mara: Ganz lieben Dank an der Stelle an CorinneTurini Flury, die uns zu dem Thema mit Infosversorgt hat und von der wir neulich auch auf
                    1:01:30–1:01:35
                    Mara: Blue Sky ein super nettes Feedback zuunserer Sendung bekommen haben.
                    1:01:35–1:01:38
                    Mara: Überhaupt können wir das euch auch einfachmal noch mitgeben.
                    1:01:38–1:01:47
                    Mara: Wir freuen uns immer über thematischeHinweise, wenn ihr über irgendwas stolpert,was ihr spannend findet und wo ihr sagt, das
                    1:01:47–1:01:49
                    Mara: können wir hier gerne vielleicht malbehandeln dazu.
                    1:01:49–1:01:57
                    Mara: Aber auch gleich den Hinweis Wir haben einrelativ hohes Kommunikationsaufkommen rund umden Podcast und jetzt auch die Bolztribüne.
                    1:01:57–1:02:03
                    Mara: Wir gehen da super gerne drauf ein und wirfreuen uns auf den und über den Austausch miteuch.
                    1:02:04–1:02:11
                    Mara: Wir können aber nicht dienstleistermäßig 24Stunden am Tag zur Verfügung stehen undNachrichten beantworten.
                    1:02:11–1:02:14
                    Mara: Und wir können auch nicht dafür garantieren,dass alles hier in der Sendung landet.
                    1:02:14–1:02:21
                    Mara: Wir hatten da zuletzt die eine oder anderekleinere Auseinandersetzung mit Leuten zumThema Erwartungshaltung.
                    1:02:21–1:02:23
                    Mara: Also seht es uns bitte nach.
                    1:02:23–1:02:31
                    Mara: Wir freuen uns über respektvollen Austauschauf Augenhöhe, aber wir werden uns nicht inunserer Freizeit dann auch noch weiter
                    1:02:31–1:02:32
                    Mara: bepöbeln lassen.
                    1:02:32–1:02:39
                    Mara: B Pöbeleien gibt es schon an anderer Stellegenug, beispielsweise wenn die Annika sichinhaltlich klug zu
                    1:02:39–1:02:45
                    Mara: Schiedsrichterentscheidungen äußert und sichdann von irgendwelchen Dudes den ganzen Tageine neue Brille verschreiben lassen muss.
                    1:02:45–1:02:48
                    Mara: Das geht natürlich auch gar nicht.
                    1:02:48–1:02:50
                    Mara: Um das mal an der Stelle noch kurzeinfließen zu lassen.
                    1:02:50–1:02:53
                    Annika: Ich wäre immer noch offen für die FielmannWerbepartnerschaft.
                    1:02:58–1:03:06
                    Annika: Also ich glaube das würde, das würde dieseMänner, es sind auch nur Männer, das würdedie so was von ankotzen wenn da so was bei
                    1:03:06–1:03:10
                    Annika: rum kommen würde. Das ist natürlich jetztvon meiner Seite nur ein Witz, aber ich habeda tatsächlich heute so drüber...
                    1:03:10–1:03:14
                    Mara: Nein, ich fänd das total großartig! Also wir rufen alle
                    1:03:14–1:03:18
                    Mara: Brillenanbieter*innen auf, falls jemand gerne...
                    1:03:18–1:03:20
                    Mara: Wir sind beide Brillenträgerinnen.
                    1:03:20–1:03:29
                    Mara: Also falls jemand Werbepartnerschaften mitBolztribüne oder Becker und Pfeiffer anbietenmöchte und klare Sicht auf
                    1:03:29–1:03:31
                    Mara: Schiedsrichter*innen Entscheidungen dankblablabla.
                    1:03:32–1:03:33
                    Mara: Wir sind da total offen.
                    1:03:33–1:03:38
                    Mara: Brillenhersteller*innen, Kontaktlinsenhersteller*innen, wirklich,meldet euch bei uns.
                    1:03:38–1:03:41
                    Mara: Wir sind sowieso gerade dabei, einFinanzierungskonzept für die Bolztribüneauszuarbeiten.
                    1:03:42–1:03:45
                    Mara: Also immer her mit den Werbeverträgen.
                    1:03:47–1:03:49
                    Annika: Ja, um Geld geht es auch bei.
                    1:03:49–1:03:51
                    Mara: Oh, kaching!
                    1:03:52–1:03:54
                    Mara: Was für eine Überleitung, Annika.
                    1:03:54–1:04:00
                    Annika: Bei der... Das ist. Also das ist wirklichsehr einfach, weil es geht im Fußball ja zu 80 % immer um Geld.
                    1:04:01–1:04:07
                    Annika: Aber hier geht es auch sehr, sehr konkret undexplizit um Geld, nämlich bei der WSL und derPremier League.
                    1:04:07–1:04:17
                    Annika: Die Premier League hat nämlich versprochen,der WSL einen einen Kredit zu gewähren inHöhe von 20
                    1:04:17–1:04:25
                    Annika: Millionen £. Das Darlehen soll an diese nochnicht anders umbenannte Newco, alsoNewcompany
                    1:04:26–1:04:33
                    Annika: Gehen die eben dann demnächst die WSL, dieWomen's Super League ja leitet.
                    1:04:33–1:04:42
                    Annika: Es wäre wahrscheinlich zinslos und soll aucherst dann zurückzuzahlen sein, wenn diejährlichen Einnahmen 100 Millionen £
                    1:04:42–1:04:43
                    Annika: erreichen.
                    1:04:43–1:04:50
                    Mara: Vielleicht könnten die sich ja mal an DFB undDFL und die Vereine in der Bundesliga derFrauen wenden und ihnen sagen Guck mal, wie
                    1:04:50–1:04:51
                    Mara: wir das so machen.
                    1:04:52–1:04:54
                    Annika: Konstruktive Zusammenarbeit?
                    1:04:54–1:04:59
                    Mara: Ne! Kann ich mir nicht vorstellen.
                    1:05:00–1:05:01
                    Mara: Eine kurze Meldung.
                    1:05:01–1:05:03
                    Mara: Ich meine, wir sind hier immerhin denBlitznews.
                    1:05:04–1:05:07
                    Mara: Bei uns dauern die Blitze etwas länger alsbei einem üblichen deutschen Gewitter.
                    1:05:08–1:05:16
                    Mara: Im Falle Vuskovic, über den wir ja häufigerberichtet haben, ist die Verhandlung vor demCAS, die mal für Dezember angesetzt war,
                    1:05:16–1:05:19
                    Mara: jetzt nach längerem Hin und Her auf Maiterminiert worden.
                    1:05:20–1:05:27
                    Mara: Da geht es eben darum, dass ja beide Seitenmit dem bisherigen Urteil, also einer Sperrevon zwei Jahren, nicht zufrieden sind.
                    1:05:27–1:05:33
                    Mara: Die eine Seite möchte die Sperreruntergesetzt und die andere Sperrehochgesetzt haben.
                    1:05:33–1:05:37
                    Mara: Wobei also wenn Sie noch ein bisschen hinund her zackern, dann sind die zwei Jahresowieso vorbei.
                    1:05:37–1:05:41
                    Mara: Also dann ist von runtersetzen kann dannschon gar nicht mehr die Rede sein.
                    1:05:41–1:05:43
                    Mara: Wir sind sehr gespannt, wie das weitergeht.
                    1:05:43–1:05:44
                    Mara: Wie gesagt, im Mai.
                    1:05:44–1:05:51
                    Annika: Wir reden hier normalerweise nicht überGerüchte und auch schon nur sehr, sehr seltenüber Transfers, weil das irgendwie so so ein
                    1:05:51–1:05:54
                    Annika: ganz eigener Business Teil vom Fußball nochist.
                    1:05:54–1:05:59
                    Annika: Aber worüber man nicht oder woran man nichtvorbeikommt, ist Lena Oberdorf.
                    1:05:59–1:06:08
                    Annika: Und woran man heute, an diesem Montag auchnicht vorbeikommt, ist eben die Gerüchteküchedazu, dass sie vor einem Wechsel von
                    1:06:08–1:06:10
                    Annika: Wolfsburg zu Bayern München stehen soll.
                    1:06:10–1:06:18
                    Annika: Laut übereinstimmenden Informationen desPortals Zocker Donner, die normalerweiseextrem gut informiert sind, und dem Boulevard
                    1:06:18–1:06:20
                    Annika: soll dieser Wechsel im kommenden Sommeranstehen.
                    1:06:21–1:06:30
                    Annika: Und ja, außerdem soll es wohl so sein, dassJanina Minge vom SC Freiburg, wo ja klar ist,dass sie ihren Vertrag in Freiburg nicht
                    1:06:30–1:06:33
                    Annika: verlängert, zur VfL Wolfsburg wechselt.
                    1:06:34–1:06:39
                    Annika: Also sehr viel Drama Potenzial, würde ichmal sagen.
                    1:06:39–1:06:47
                    Annika: Und dann, glaube ich, mache ich vielleichteinfach am Ende mal diesen Frankreich-Block,den ich hier zusammengesucht habe.
                    1:06:47–1:06:55
                    Annika: Ich habe so gedacht. Es ist ja dasOlympiajahr und das olympische Turnier ist inFrankreich und natürlich auch das Turnier der
                    1:06:55–1:07:03
                    Annika: Frauen. Und dann finde ich es immer ganzschön, bei so einer Homenation so einbisschen auf die auf das zu gucken, was da
                    1:07:03–1:07:04
                    Annika: eigentlich gerade so los ist.
                    1:07:04–1:07:05
                    Annika: Und das ist sehr, sehr viel.
                    1:07:06–1:07:13
                    Annika: Es ist nämlich so, dass Michele Kang jetztauch den Kauf der Frauenabteilung vonOlympique Lyon vollzogen hat.
                    1:07:13–1:07:22
                    Annika: Ihr gehört bereits das NWSL Team WashingtonSpirit und seit Mitte Dezember 2023 auch dieLondon City Lionesses.
                    1:07:22–1:07:27
                    Annika: Also da hat sie sich breiter aufgestellt.
                    1:07:27–1:07:31
                    Annika: Könnte man jetzt so in diesem typischenWirtschaftssprech sagen.
                    1:07:31–1:07:36
                    Annika: Auf ihrer Antrittskonferenz in Lyon war siesehr kritisch mit den bestehenden Bedingungenin Lyon.
                    1:07:37–1:07:43
                    Annika: Also dass einfach die Trainingsbedingungennicht gut sind, das Stadion viel zu klein undhat sehr bestimmt angekündigt, diese auch
                    1:07:43–1:07:45
                    Annika: verbessern zu wollen.
                    1:07:45–1:07:50
                    Annika: Sie hat mit dem Berater, mit dem Vereinbereits seit Mai zusammengearbeitet.
                    1:07:50–1:07:56
                    Annika: Und zu den Sachen, die sie eben ändernmöchte, sind ein eigenes modernesTrainingszentrum für die Frauen zu schaffen,
                    1:07:56–1:07:59
                    Annika: das dann auch einen eigenen Standortbekommen soll.
                    1:08:00–1:08:09
                    Annika: Das nicht auf dem aktuellen Trainingsgeländeist, das Frauen als Frauen trainiert werdensollen, mit darauf spezialisierten Staff
                    1:08:10–1:08:13
                    Annika: und der entsprechendensportwissenschaftlichen Ausbildung.
                    1:08:13–1:08:17
                    Annika: Und es soll mittel bis langfristig auch eineigenes Stadion für die Frauen geben.
                    1:08:18–1:08:24
                    Annika: Im Moment spielen die nämlich auf so einemin so einem Trainingsstadion auf dem Geländevon Olympique Lyon.
                    1:08:24–1:08:32
                    Annika: Da passen 1200 Leute rein und sie möchte,dass es eins gibt, das modern ausgebaut istund dann aber Platz für 15.000 bis 20.000
                    1:08:32–1:08:35
                    Annika: Leute so in der Größenordnung bietet.
                    1:08:35–1:08:36
                    Mara: Nicht schlecht, Herr Specht.
                    1:08:37–1:08:46
                    Annika: Ja, Derweil hat Jean-Michel Aulas, über denwir hier auch schon sehr, sehr oft gesprochenhaben, den Vereinsvertreter*innen der ersten
                    1:08:46–1:08:51
                    Annika: und zweiten französischen Ligen der Frauen,seinen Plan für die Professionalisierung derLiga vorgestellt.
                    1:08:52–1:08:53
                    Annika: Die wurde ja im letzten Sommer schonbeschlossen.
                    1:08:54–1:09:03
                    Annika: Da haben wir hier auch drüber gesprochen undähm, ja, also konkrete Äußerungen von diesemTreffen, wie der Plan genau aussieht, gibt es
                    1:09:03–1:09:05
                    Annika: nicht oder habe ich jetzt zumindest so nichtgefunden.
                    1:09:05–1:09:13
                    Annika: Es gibt aber einen Artikel von der L'Equipe,den man lesen kann, wenn man da ein Abo hat,wo es Äußerungen verschiedener
                    1:09:13–1:09:18
                    Annika: Vereinsvertreterinnen gibt, die alle sehr,sehr positiv ausfallen.
                    1:09:18–1:09:20
                    Annika: Kritischer mit der Sache hingegen ist AdaHegerberg.
                    1:09:21–1:09:23
                    Annika: Auch das ist ein Link von der L'Équipe.
                    1:09:23–1:09:31
                    Annika: Die hat denen ein sehr ausführlichesInterview gegeben, wo es ja über ihreBelastung durch die Verletzung und auch den
                    1:09:31–1:09:36
                    Annika: Umgang damit in der Öffentlichkeit geht,aber eben auch sehr viel um so strukturelleThemen.
                    1:09:36–1:09:43
                    Annika: Und sie sagt Ich bin seit zehn Jahren inFrankreich und seitdem hat es kaum eineEntwicklung der Liga gegeben.
                    1:09:44–1:09:51
                    Annika: Ihr seien auch nur wenige Spielerinnenbekannt, die im Zuge dieserProfessionalisierung spläne mal befragt
                    1:09:51–1:10:00
                    Annika: wurden. Und außerdem ist es ja in Frankreichin dieser Saison zum Ersten Mal so, dass esPlayoffs gibt um den Titel und die Champions
                    1:10:00–1:10:04
                    Annika: League Plätze. Das hatte sie ja auch vorherschon kritisiert, so mit Hinblick Belastung.
                    1:10:04–1:10:11
                    Annika: Und da sagt sie eben auch ganz klar, dassdas etwas ist, dass halt über die Köpfe derSpielerinnen hinweg entschieden wurde und
                    1:10:11–1:10:14
                    Annika: vergleicht es mit Entscheidungsprozessen beider UEFA und der Fifa.
                    1:10:14–1:10:17
                    Annika: Was nicht unbedingt ein Gütesiegel ist.
                    1:10:17–1:10:21
                    Annika: Und damit sind wir dann jetzt durch undkommen mal zu den Leseempfehlungen, würde ichsagen.
                    1:10:21–1:10:23
                    Mara: Puh. Annika.
                    1:10:23–1:10:26
                    Mara: Wir, also unsere Stundengrenze, die könnenwir langsam.
                    1:10:28–1:10:31
                    Annika: Ja.Es ist aber im Moment auch irgendwie wirklich vieles, das...
                    1:10:31–1:10:38
                    Annika: Also an sich viel, das passiert und vieles,das dann auch noch so komplex ist, dass manhalt jedes Mal wieder ein bisschen tiefer
                    1:10:39–1:10:43
                    Annika: reingehen muss, um den Kontext zu erzählen,weil sonst ergibt es nicht so viel Sinn.
                    1:10:44–1:10:52
                    Mara: Wir haben sogar schon den komplettenThemenkomplex, was bei der dritten Liga sichan Neuerungen ergeben hat, in die nächste
                    1:10:52–1:10:56
                    Mara: Woche geschoben und sind gespannt, ob wirihn dann nächste Woche machen können oder ihnwieder eins weiterschieben.
                    1:10:57–1:10:59
                    Mara: Was aber vielleicht mal noch ganz spannendwäre.
                    1:10:59–1:11:09
                    Mara: Eine Sache, über die wir auch in SachenBolztribüne so ein bisschen hin und herüberlegen ist, inwieweit es für euch auch
                    1:11:09–1:11:15
                    Mara: interessant sein könnte, wenn wir die Themender Sendung in einem Newsletter aufbereiten,was ein sehr umgänglicher neuer
                    1:11:15–1:11:24
                    Mara: Arbeitsschritt wäre, aber einer, über denwir bei dem Zusammenspiel von Becker undPfeifer und der Bolztribüne so ein bisschen
                    1:11:24–1:11:28
                    Mara: nachdenken, weil wir eben überlegen, wie wirdie Themen, auf die wir hier schauen,vielleicht noch ein bisschen breiter
                    1:11:28–1:11:30
                    Mara: zugänglich machen können.
                    1:11:30–1:11:33
                    Mara: Auch für Leute, die sich jetzt nicht jedeWoche den Podcast anhören.
                    1:11:33–1:11:36
                    Mara: Da würde uns mal euer Meinungsbildinteressieren.
                    1:11:36–1:11:42
                    Mara: Wenn ihr Lust habt, schreibt uns gerne dazuund vielleicht auch einfach mal mit in denRaum gestellt.
                    1:11:43–1:11:48
                    Mara: Schreibt uns doch mal, inwieweit ihr euchvorstellen könntet, euch einzubringen, wennwir.
                    1:11:49–1:11:51
                    Mara: Für unsere Angebote so was wie einCrowdfunding machen würden.
                    1:11:51–1:11:53
                    Mara: Da würde uns mal unsere.
                    1:11:53–1:11:55
                    Mara: Nicht unsere. Unsere Meinung kennen wir.
                    1:11:55–1:11:56
                    Mara: Da würde uns mal eure Meinung interessieren.
                    1:11:56–1:12:01
                    Mara: Das ist nichts, was wir innerhalb dernächsten zwei oder vier Wochen an den Startbringen wollen würden, weil wir dafür auch
                    1:12:01–1:12:03
                    Mara: auf unserer Seite ein bisschen Vorlaufbräuchten.
                    1:12:04–1:12:09
                    Mara: Aber wir freuen uns natürlich, wenn ihr unsdazu einfach mal schreibt, wie ihr das seht.
                    1:12:09–1:12:12
                    Mara: So, und damit kommen wir jetzt tatsächlichin die Leseempfehlungen.
                    1:12:12–1:12:19
                    Mara: Zum einen in empfehlen wir euch einInterview von Matthias Wolf für dieSportschau mit Jürgen Dusel, der es seit 2018
                    1:12:19–1:12:24
                    Mara: Beauftragter der Bundesregierung für dieBelange von Menschen mit Behinderungen und.
                    1:12:24–1:12:31
                    Mara: In dem Interview geht es um die fehlendeBarrierefreiheit in deutschen Fußballstadienund die komplette Absurdität, dass die, was
                    1:12:31–1:12:37
                    Mara: natürlich wichtig und richtig ist, für dieEM ausgebaut, aber danach wieder zurückgebautwird.
                    1:12:37–1:12:39
                    Mara: Also da geht es speziell um die Plätze fürRollstuhlfahrerinnen.
                    1:12:40–1:12:46
                    Mara: Und ja, das ist ein Thema, auf das maneigentlich auch noch mal sehr vielausführlicher schauen sollte.
                    1:12:46–1:12:56
                    Mara: Lest euch auf jeden Fall dieses wichtigeInterview durch und lest euch auch durch denText von Petra in der FRÜF Web.de Kolumne
                    1:12:56–1:12:59
                    Mara: über die unsachliche Kritik an denLeistungen der Schiedsrichter*innen.
                    1:13:00–1:13:04
                    Mara: Ähm. In dem Fall tatsächlichSchiedsrichterinnen natürlich.
                    1:13:05–1:13:09
                    Mara: Da haben wir in der letzten Woche ja auchschon drüber gesprochen.
                    1:13:09–1:13:13
                    Mara: Unsachlich ist vor allen Dingen das, wasnach dem ersten Aufschlag passiert ist.
                    1:13:13–1:13:20
                    Mara: Natürlich ist es aber generell eben auchimmer eine Schwierigkeit, wenn solchehitzigen Debatten, ich sag mal so, Buzzwords
                    1:13:20–1:13:22
                    Mara: zur Verfügung gestellt bekommen.
                    1:13:22–1:13:27
                    Mara: Die Petra hat da einen gewohnt klugen Blickdrauf geworfen.
                    1:13:27–1:13:31
                    Mara: Das Thema wird uns sicherlich auch alle nocheine ganze Weile begleiten.
                    1:13:31–1:13:35
                    Annika: Ja, gewohnt klug schreibt auch eine gewisseMara Pfeiffer.
                    1:13:36–1:13:38
                    Mara: Wenn das denn, nie gehört.
                    1:13:39–1:13:41
                    Annika: In ihrer web.de Kolumne.
                    1:13:41–1:13:50
                    Annika: Und zwar geht es da auch um das ThemaProfessionalisierung, aber mit einembreiteren Blick so auf den Bereich Fußball
                    1:13:50–1:14:00
                    Annika: der Frauen und das Verhalten von Akteurenmiteinander und das man eigentlich jamiteinander reden muss, aber vor allem dann
                    1:14:00–1:14:03
                    Annika: halt eben auch schauen muss, wo Geld denneigentlich herkommen soll.
                    1:14:04–1:14:11
                    Annika: Genau. Ich mache mal weiter mit einerEmpfehlung eines Artikels von Emma Sandersfür die BBC.
                    1:14:11–1:14:17
                    Annika: Da geht es darum, warum aktuell mehrasiatische Spielerinnen in die WSL wechseln.
                    1:14:17–1:14:24
                    Annika: Weil sich da nämlich zum Beispiel dasScouting verbessert hat, weil mit mehr Geldauch da mehr Möglichkeiten sind.
                    1:14:25–1:14:27
                    Annika: Und dann mal weg vom Fußball.
                    1:14:27–1:14:35
                    Annika: Ich sehe immer, dass einige von euch, dieuns sehr fleißig hören, auch geneigteBasketballzuschauerinnen
                    1:14:37–1:14:41
                    Annika: sind. Und die deutschen Basketballerinnenhaben sich jetzt eben für Olympiaqualifiziert.
                    1:14:43–1:14:46
                    Annika: Es gibt ein Interview in der TAZ vom 7.02.
                    1:14:47–1:14:49
                    Annika: Mit Satou Sabally.
                    1:14:50–1:14:53
                    Annika: Sie und ihre Schwester konnten an dementscheidenden Spiel wieder teilnehmen.
                    1:14:53–1:14:58
                    Annika: Und ja, sie ist eben, wie, wie heißt es soschön?
                    1:14:58–1:15:07
                    Annika: Wahrscheinlich die beste SpielerinDeutschlands und setzt sich eben auch abseitsdes Sports für sehr, sehr viele Themen ein.
                    1:15:07–1:15:13
                    Annika: Also genau, wenn ihr da so ein bisschenschon mal reinkommen wollt in die Thematik,dann ist das, glaube ich, ein ganz guter
                    1:15:13–1:15:18
                    Annika: Anfangspunkt. Ja, und damit kommen wir dannzu unserem...
                    1:15:20–1:15:23
                    Musik: Und hier für euch der Kackspecht der Woche.
                    1:15:26–1:15:34
                    Mara: Den Kackspecht der Woche verleihen wirfeierlich an Fans, die nichts Besseres zu tunhaben, als im Stadion immer wieder ihre
                    1:15:34–1:15:41
                    Mara: irrige Meinung zu verbreiten, es gäbe derernur zwei Geschlechter, obwohl mittlerweilesogar juristisch bestätigt ist, dass dem
                    1:15:41–1:15:43
                    Mara: nicht so ist.
                    1:15:43–1:15:51
                    Mara: Die Zunahme zumindest ist das der Eindruckvon transfeindlichen Bannern in Stadien istwirklich ekelhaft.
                    1:15:51–1:15:52
                    Mara: Wir haben das vorhin schon kurzangesprochen.
                    1:15:53–1:16:01
                    Mara: Es wäre wünschenswert, das mal mit einerVehemenz und einem Nachdruck daraufhingewiesen wird, wie das immer wieder
                    1:16:01–1:16:07
                    Mara: passiert in Bezug auf die Proteste, wo mansich fragen kann also wo kommt auch diesesMissverhältnis her?
                    1:16:08–1:16:13
                    Mara: Zum Hintergrund ganz kurz der DFB hat jetzteine Strafe gegen die Leverkusen Fansverhängt.
                    1:16:14–1:16:17
                    Mara: Bzw. Die Strafe wird dann natürlich gegenden Verein verhängt.
                    1:16:17–1:16:20
                    Mara: 18.000 € sind das insgesamt.
                    1:16:20–1:16:29
                    Mara: Von denen kann Bayer Leverkusen 6000 ebenfür Maßnahmen zur ich sag mal Bildung indiesem Bereich
                    1:16:29–1:16:34
                    Mara: investieren. Der DFB ermittelt außerdemgegen Dresden.
                    1:16:35–1:16:44
                    Mara: Die Aktivistin Julia Monro sagt zu demThema: Es ist höchste Zeit, dass ein Gerichtin Deutschland auf diese Weise durchgreift
                    1:16:44–1:16:46
                    Mara: und Haltung einnimmt.
                    1:16:46–1:16:49
                    Mara: Der DFB könnte juristisch gesehen eineVorreiterrolle einnehmen.
                    1:16:49–1:16:51
                    Mara: Zu Monro ist noch wichtig zu wissen.
                    1:16:51–1:17:00
                    Mara: Sie hat den DFB beraten, als der sich dieneue Spielordnung gegeben hat im BereichAmateurinnen und Jugendfußball, die sehr
                    1:17:00–1:17:01
                    Mara: fortschrittlich ist.
                    1:17:02–1:17:10
                    Mara: Und sie muss dafür wirklich auf ekelhafteArt und Weise in den sozialen Medien ständigSchmähungen über sich ergehen lassen.
                    1:17:10–1:17:15
                    Mara: Ich habe das neulich bei ihr mitbekommen,als sie da Sachen geteilt hat und daswirklich komplett unterirdisch.
                    1:17:15–1:17:19
                    Mara: Und das ganze Verhalten rund um dieses Themaist wirklich komplett unterirdisch.
                    1:17:19–1:17:27
                    Mara: Es zielt offensichtlich alles eben dazu ab,im Vorfeld von einer dringend nötigen neuenGesetzgebung da irgendwie öffentliche
                    1:17:27–1:17:29
                    Mara: Stimmungsmache zu betreiben.
                    1:17:29–1:17:35
                    Mara: Weitere Banner gab es jetzt auch bei Fansvon Eintracht Braunschweig im Spiel gegen denKarlsruher SC.
                    1:17:35–1:17:45
                    Mara: Und wir können nur sagen, wir sind komplettangekotzt von allem, was rund um dieses Themaan Ignoranz und Menschenfeindlichkeit da in
                    1:17:45–1:17:46
                    Mara: Stadien gezeigt wird.
                    1:17:46–1:17:49
                    Mara: Und dafür gibt es einen nachdrücklichenKackspecht.
                    1:17:49–1:17:55
                    Mara: Und möge er euch wirklich also alle im Flugirgendwie beim Scheißen treffen.
                    1:17:59–1:18:03
                    Annika: Ja, also ich habe dem inhaltlich nichts mehrhinzuzufügen.
                    1:18:04–1:18:09
                    Mara: Das ist dann jetzt ein wenig freudigerAbschluss, leider.
                    1:18:10–1:18:16
                    Mara: Wir wissen aber gleichzeitig um die Kurvedann vielleicht für euch zu einem gutenSendungsende zu bekommen, dass das sehr, sehr
                    1:18:16–1:18:21
                    Mara: viele Fans gibt, die in diesem Bereichunermüdlich sich engagieren.
                    1:18:22–1:18:28
                    Mara: Und das ist dann wiederum ein Thema, das unshoffnungsvoll stimmt.
                    1:18:28–1:18:36
                    Mara: Wir können, wie an vielen anderen Stellen,wo wir das in den letzten Wochen auch immerwieder betont haben, nur sagen Diese
                    1:18:36–1:18:43
                    Mara: ignoranten und menschenfeindlichen Stimmensind zum Glück nicht in der Mehrheit und esgehört auch zu unser aller Aufgabe, die
                    1:18:43–1:18:51
                    Mara: anderen Stimmen so gut wie möglich sicht undhörbar zu machen, ihnen eine Plattform zugeben und weiter für die gute Sache
                    1:18:51–1:18:56
                    Mara: einzustehen. Ob an Mikrofonen, in Stadienoder auf der Straße.
                    1:18:56–1:19:01
                    Annika: Ja, und das ist ja vielleicht auch meineChallenge an die progressiven Fanszenen, diees so gibt.
                    1:19:02–1:19:11
                    Annika: Das ja, es geht gerade viel um die DFL undso, aber das ist ja wie mit wie mitOnlineverhalten auch.
                    1:19:11–1:19:17
                    Annika: Die negativen Leute oder Leute, dieirgendwas zu nörgeln haben, irgendwas zumeckern haben.
                    1:19:17–1:19:23
                    Annika: Das sind immer die, die Emails schreiben,die Kommentare schreiben, die privateNachrichten schreiben.
                    1:19:23–1:19:30
                    Annika: Die Leute, die irgendwas unterstützenswertfinden, sind häufig diejenigen, weil ihnennatürlich auch sehr, sehr oft die Energie
                    1:19:30–1:19:38
                    Annika: fehlt, wenn sie selbst von einerDiskriminierung betroffen sind, die sich eherleiser und im Hintergrund verhalten.
                    1:19:38–1:19:46
                    Annika: Aber gerade deswegen wäre das eben wichtig,wenn es ja sogenannte Allies gibt in denprogressiven Fanszenen, wenn von denen dann
                    1:19:46–1:19:56
                    Annika: vielleicht mal was Positives kommen würde,was nicht in diese diskriminierende Richtungdieser Tapeten geht, sondern eben genau in
                    1:19:56–1:20:02
                    Annika: die gegenteilige Richtung, weil das ist dannnämlich was, das andere Leute wieder positivverstärken können.
                    1:20:03–1:20:05
                    Mara: Ja, so ist das, ihr Lieben.
                    1:20:05–1:20:14
                    Mara: Und mit dieser nicht ganz subtilenAufforderungen entlassen wir euch in dieWoche und wünschen euch eine schöne.
                    1:20:14–1:20:18
                    Mara: Wenn ihr die närrischen Tage noch feiert,dann tut das.
                    1:20:18–1:20:27
                    Mara: Ich musste heute übrigens sehr darüberlachen, dass auf dem Rosenmontagszug Wagender Fünfer heute jetzt die Spielerinnen
                    1:20:27–1:20:28
                    Mara: unterwegs sind.
                    1:20:28–1:20:31
                    Mara: Ähm, ja, woran könnte das wohl liegen?
                    1:20:31–1:20:33
                    Mara: Habt eine schöne Zeit.
                    1:20:33–1:20:36
                    Mara: Helau und Alaaf und wir hören uns nächsteWoche wieder.
                    1:20:36–1:20:37
                    Annika: Tschüss.

                    Der Beitrag #40 Echter Dialog, jetzt erschien zuerst auf Becker & Pfeiffer.

                    1 hr 22 min
                  • #39 Nein, Männer sind kein Maßstab

                    Wer unsere Arbeit schon eine Weile verfolgt, dürfte sich darüber im Klaren sein, dass wir Entwicklung im Fußball der Frauen wichtig und notwendig finden. Manche Diskussionen werden aber sehr oberflächlich und an den Bedürfnissen der Spielerinnen vorbei geführt – und zwar in trauter Regelmäßigkeit. Das muss aufhören und darüber reden wir. Im Fußball der Frauen, wie wir ihn uns wünschen, heißt der Maßstab nicht, alles wie cis Männer tun.

                    In den Blitznews freuen wir uns über Capa Williane Hocq ebenso wie darüber, dass die tollen Kolleginnen von Siren Sports Sportteams sammeln, die die queere Community inkludieren. Für zwei Themen gilt CW sexualisierte Gewalt/Suizid/Vergewaltigung, bitte passt auf euch auf. Außerdem geht es um Wechsel in die NWSL, ein siegreiches Team fast ohne Trainer und einen Torrekord. Den Kackspecht verleihen wir für schlechten Umgang mit Fanprotesten.

                    Becker & Pfeiffer is a labor of love, aber ihr dürft uns gerne einen Kaffee ausgeben, wenn ihr möchtet. Außerdem freuen wir uns über euer Feedback. Und wenn euch die Sendung gefällt, hinterlasst uns doch eine Rezension und Sterne auf der Plattform eures Vertrauens. Wir hören uns.

                    Becker & Pfeiffer

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                    Shownotes/Links/Quellen
                    • Aufstockung der Bundesliga (f) als neues Dauerthema
                      https://www.90min.de/posts/bestatigt-dfb-plant-aufstockung-der-frauen-bundesliga 
                    • Transkript des Magenta-Interviews mit Thomas Eichin zum Thema (Dank an @dogfood!)
                      https://norden.social/@dogfood/111881083551088825
                    • Wie geht es weiter im “Sommermärchen”-Prozess?
                      https://www.zeit.de/sport/2024-01/sommermaerchen-prozess-frankfurt-wolfgang-niersbach-theo-zwanziger-horst-schmidt-dfb
                    • Williane Hocq (16) stimmt als Capa bei Sporting Charleroi in der ersten belgischen Liga die Gesänge der Ultras an
                      https://www.instagram.com/reel/C2xeQT7tlgJ/?igsh=N3hueWx4N25sNG12
                      https://www.instagram.com/mondoultras_ufficiale/reel/C2xbH9ANWLT/
                    • Porträt einer jungen Belgierin, die hofft, die Präsenz von Frauen in einem Stadion zu demokratisieren
                      https://www.france.tv/france-3/tout-le-sport/5671869-football-le-portrait-de-williane-hocq.html
                      https://www.lequipe.fr/France-Football/Article/Williane-hocq-l-ado-devenue-capo-du-charleroi-sc/1435233
                    • Wunderschöne Initiative: Siren trägt inklusive Sportteams für die queere Community zusammen
                      https://sirensport.com.au/diversity-and-inclusion/get-your-rainbow-sporting-game-on-in-2024/
                    • Super League (m) könnte starten mit 16 Teams starten
                      https://sid.de/news/barca-praesident-super-league-koennte-naechste-saison-starten/
                    • DOSB positioniert sich gegen Rechts und ruft Vereine zur Nachahmung auf
                      https://sid.de/news/dosb-positioniert-sich-gegen-rechts/
                    • Bewerbungsreise für die WM 2027 (f) abgeschlossen
                      https://www.dfb.de/news/detail/bewerbung-um-wm-2027-fifa-inspektionsreise-abgeschlossen-258525/
                    • CW sexualisierte Gewalt/Suizid Jonathan Morgan wurde am Freitag nach unserer letzten Aufnahme von Sheffield United entlassen, Hintergründe:
                      https://theathletic.com/5247876/2024/02/03/jonathan-morgan-sheffield-united-sacked-inside-story 
                    • CW Vergewaltigung Prozess gegen Dani Alves wegen einer mutmaßlichen Vergewaltigung im Dezember 2022 hat in Barcelona begonnen
                      https://www.zeit.de/video/2024-02/6346283560112/spanien-profifussballer-dani-alves-wegen-vergewaltigungsvorwuerfen-vor-gericht
                      https://sid.de/news/vergewaltigungsprozess-alves-vor-gericht-erschienen/
                    • Nach Rall und Rauch wechselt auch SC Freiburgs Marie Müller in die NWSL zu den Portland Thorns
                      https://www.90min.de/posts/nachster-wechsel-in-die-usa-freiburg-leistungstragerin-geht-nach-portland 
                    • Erneut queerfeindliches Banner in Dresden
                      https://www.queer.de/detail.php?article_id=48372 
                    • Elfenbeinküste, “Team fast ohne Trainer”, besiegt Mali mit 2:1 im Viertelfinale des Africa Cups
                      https://taz.de/Afrika-Cup-im-Maennerfussball/!5987135/
                    • Sicherheit am Arbeitsplatz: Die FIFPRO hat den Workplace Safety Report 2023 für den Fußball der Männer veröffentlicht
                      https://www.fifpro.org/en/who-we-are/what-we-do/foundations-of-work/workplace-safety-is-growing-concern-for-players-in-men-s-football-new-report-finds  
                    • The Athletic hat eine schöne Serie zu “How Football Works”, diese Woche geht es um Diagonalspiel, die ganze Serie ist lesenswert
                      https://theathletic.com/5249117/2024/02/04/how-football-works-diagonals/
                    • Wichtige und bedrückende Recherche der Washington Post dazu, was seit dem so wichtigen “Concussion Settlement” der NFL 2015 passiert ist
                      https://www.washingtonpost.com/sports/interactive/2024/nfl-concussion-settlement/
                    • Langes Interview mit der philippinischen Nationalspielerin Sarina Bolden https://www.theinnersanctum.com.au/i-wanted-to-stay-boldens-golden-opportunity-at-the-jets/ 
                    • Proteste gegen die DFL und den geplanten Investor*innen-Einstieg, die Harlekins Berlin ‘98 mit einem offenen Brief
                      https://bsky.app/profile/frauhassi.bsky.social/post/3kkn4ogibkt2c
                      https://www.faszination-fankurve.de/news/73254/ultras-von-hertha-bsc-erklaeren-beweggruende-fuer-32-minuten-lange-spielunterbrechung 
                    • “Fakt ist einfach, dass sich DFL und DFB gegenüber den Fans wiederholt schlichtweg als nicht seriöser Gesprächspartner präsentiert haben.”
                      https://www.schwatzgelb.de/artikel/2024/unsa-senf/lasst-es-regnen
                    • Transkription der Episode anzeigen

                      Der Beitrag #39 Nein, Männer sind kein Maßstab erschien zuerst auf Becker & Pfeiffer.

                      1 hr 23 min
                    • #38 Fußball ist politisch

                      Wir sind zurück aus der Winterpause und haben euch ein neues Projekt mitgebracht: Schaut euch gern bei der BOLZTRIBÜNE um und lasst uns wissen, was ihr davon haltet. Ihr habt tolle Projekte, die zu uns und der Plattform passen? Dann meldet euch gern.

                      Uns beschäftigt zurzeit vor allem die Lage im Land, auch die spiegelt sich natürlich im Fußball wider. Wir sprechen über guten Umgang und schlechte Zeichen. Außerdem sind gleich zwei der großen Themen CW Suizid: Bitte passt auf euch auf.

                      Zu sagen, wir haben trotz komplizierter Großwetterlage den Humor nicht verloren, klingt halb abgedroschen und halb nach Klischee, aber: Wir sind dankbar über das Gute, das eben auch passiert, und darüber, mit euch in diesem Format gemeinsam wachsen zu dürfen. Liebe!

                      Becker & Pfeiffer is a labor of love, aber ihr dürft uns gerne einen Kaffee ausgeben, wenn ihr möchtet. Außerdem freuen wir uns über euer Feedback. Und wenn euch die Sendung gefällt, hinterlasst uns doch eine Rezension und Sterne auf der Plattform eures Vertrauens. Wir hören uns.

                      Becker & Pfeiffer

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                      Shownotes/Links/Quellen
                      • CW Suizid | psychische Gesundheit: Spielerinnen in den USA setzen mit Common Goal das Thema psychische Gesundheit auf die Agenda
                        https://www.nytimes.com/2024/01/12/world/europe/mental-health-womens-soccer.html
                      • Erster Aufschlag während der WM 2023
                        https://www.instagram.com/p/Cu2hndcrGcj/
                      • Im Januar hat in San Diego ein “Retreat” stattgefunden, mit Beteiligten aller NWSL Clubs
                        https://www.common-goal.org/Stories/Create-the-Space-Retreat2024-01-12
                      • Themen: Verlust, Verletzungen und Karriereende, Nachwirkunge des Yates-Reports
                        https://www.theguardian.com/football/2024/jan/22/michelle-betos-mental-performance-and-sports-performance-can-coexist
                      • Es geht auch darum, in einem sehr kompetitiven Umfeld früh zu realisieren, wenn psychischer Missbrauch stattfindet
                        https://www.nytimes.com/2024/01/12/world/europe/mental-health-womens-soccer.html
                      • Mit angestoßen hat den Prozess Naomi Girma, nach dem Suizid ihrer Freundin und ehemaligen Mitspielerin Katie Meyer
                        https://www.theguardian.com/football/2023/jul/19/uswnt-stars-pay-tribute-to-late-teammate-and-highlight-mental-health
                      • CW Suizid | Maddy Cusacks Tod wird nach einer Beschwerde durch die Eltern jetzt durch die FA untersucht
                        https://theathletic.com/5226902/2024/01/25/football-association-investigation-maddy-cusack-jonathan-morgan/ 
                      • Für The Athletic begleitet Daniel Taylor den Fall seit Monaten und hat noch weitere ausführliche Artikel dazu geschrieben
                        https://theathletic.com/5137007/2024/01/08/maddy-cusack-investigation-special-report/ 
                      • Theater um Hervé Renard: Angebot der Elfenbeinküste und das Verhalten der Federation in der Angelegenheit
                        https://www.eurosport.fr/football/can-2024-cote-d-ivoire-elise-bussaglia-s-indigne-de-la-tentative-de-se-faire-preter-herve-renard_sto9992594/story.shtml 
                      • Mangelnder Respekt für den Fußball der Frauen
                        https://www.lefigaro.fr/sports/football/equipe-de-france/pige-en-cote-d-ivoire-et-manque-de-respect-au-football-feminin-herve-renard-se-defend-et-repond-20240126 
                      • Alemannia Aachen macht in Sachen Proteste gegen Rechts erst fast alles falsch und dann ein bisschen was richtig
                        https://taz.de/Alemannia-Aachen-zum-Rechtsextremismus/!5985516/
                      • Bianca Rech, Ralf Kellermann und Horst Hrubesch im Dreier-Interview beim Kicker zum Stand der Liga, den Schiris, etc (2.1.)
                        https://www.kicker.de/der-gipfel-im-frauenfussball-rech-kellermann-und-hrubesch-im-interview-987385/artikel
                      • “Erst torpedieren Frankreichs Verfassungsrichter die Umzugspläne der FIFA, dann muss der Fußball-Weltverband ein Lieblingsprojekt einfrieren (1.1.)
                        https://www.sueddeutsche.de/sport/fifa-gianni-infantino-emmanuel-macron-steuerprivilegien-spielerberater-1.6326914 
                      • Jordan Henderson flieht aus Saudi Arabien, Steven Gerrard verlängert um zwei Jahre (nach nur sechs Monaten)
                        https://theathletic.com/5212382/2024/01/19/jordan-henderson-ajax-al-ettifaq/
                      • Verletzungsmiseren im FdF: Der Terminkalender ist zu vol
                        https://theathletic.com/5211549/2024/01/19/leah-williamson-wsl-schedule/
                        Studie der FIFPRO mit Spielerinnen aus England, Frankreich, Deutschland und Spanien der Saisons 2021/22 und 2022/23
                        https://fifpro.org/en/supporting-players/health-and-performance/player-workload/new-fifpro-report-shows-increased-workload-travel-and-insufficient-rest-in-women-s-football-is-making-players-more-susceptible-to-injuries-including-acl-injuries
                      • DAZN erweitert das Angebot im FdF, maßgeblich frei empfangbar, und schafft einen eigenen Kanal dafür
                        https://www.dazn.com/de-DE/competition/Competition:2wrz2mhsfuouaofn3myivs1xb
                      • Trittel tritt vom Ausschuss-Vorsitz Frauen-Bundesligen zurück
                        https://www.dfb.de/news/detail/trittel-tritt-vom-ausschuss-vorsitz-frauen-bundesligen-zurueck-258305/
                      • DFB-Pokalfinale in Köln: Schon 10.000 Tickets verkauft
                        https://www.dfb.de/news/detail/dfb-pokalfinale-in-koeln-schon-10000-tickets-verkauft-258263/
                      • Bühl ist “Nationalspielerin des Jahres 2023”
                        https://www.dfb.de/news/detail/buehl-ist-nationalspielerin-des-jahres-2023-258085/
                      • Österreich: Umfrage unter Bundesliga-Spielerinnen zeigt Missstände auf
                        https://www.younion.at/themen/fussballerinnen-zahlen-sogar-fuers-spielen
                      • Voruntersuchungen im Fall Rubiales: Gerichtsverfahren soll kommen, der Richter hat es beantragt. Rubiales kann Berufung einlegen
                        https://sid.de/news/kuss-skandal-richter-will-rubiales-vor-gericht-stellen/
                      • The Athletic berichtet ausführlich
                        https://theathletic.com/5226629/2024/01/25/luis-rubiales-jenni-hermoso-trial/
                        FIFA Appeal Committee confirms ban on former Spanish Football Association president Luis Rubiales
                        https://www.fifa.com/legal/media-releases/fifa-appeal-committee-confirms-ban-on-former-spanish-football-association
                      • RB-Leipzig suspendiert zwei Jugendspieler nach Rassismus-Vorfall
                        https://www.lvz.de/sport/regional/rb-leipzig-rassismus-vorfall-zwei-spieler-der-u19-suspendiert-62745XZ6XVFX3B7U7NGBDAG6PU.html
                      • Jahr der Schiris bringt Trendwende: 6,6 Prozent mehr Unparteiische
                        https://www.dfb.de/news/detail/jahr-der-schiris-bringt-trendwende-66-prozent-mehr-unparteiische-258351/
                      • Unsere Kurve zum Beschluss der DFL in Sachen Investor*innen und der Sonderrolle vom Martin Kind (20.12.)
                        https://www.unserekurve.de/blog/unverhandelbar-501-muss-konsequent-durchgesetzt-werden/
                      • “Women in Football” haben eine Discrimination Reporting Process aufgesetzt
                        https://www.womeninfootball.co.uk/discrimination-incidents/
                      • Kolumbiens Nationalspielerin Mayra Rammírez wechselt für eine Rekordablöse von rund 450.000€ zum FC Chelsea
                        https://www.fotmob.com/de/topnews/9704-transfer-week-mayra-ramirez-chelseas-record-breaking-signing 
                      • Gefälschtes Video (AI) mit sexistischen Bemerkungen während der Übertragung eines Spiels
                        https://www.mimikama.org/sexistischer-kommentar-ist-eine-faelschung/ 
                      • Matteo Brunori vom Zweitligisten Palermo FC setzt sich für Tierschutz ein
                        https://twitter.com/WayneinRome/status/1748846919948853361
                      • KULT FC: Full time
                        https://mailchi.mp/kultfc/full-time
                        No going back
                        https://mailchi.mp/kultfc/no-going-back
                        Enduring Iron
                        https://mailchi.mp/kultfc/enduring-iron
                      • FRÜF-Kolumne Petra zu Schiedsrichterinnen
                        https://web.de/magazine/sport/fussball/premier-league/rebecca-welchs-historischer-moment-steinhaus-webbs-einfluss-39029180
                      • Annikas Text zu den aktuellen Transfers
                        https://www.sportschau.de/fussball/frauen-bundesliga/frauen-fussball-bundesliga-vorbericht-spieltag-elf-anzahl-wintertransfers-vergleich-100.html
                        Annikas Text aus dem Stadion
                        https://bolztribuene.de/2024/01/29/bundesliga-f-abstiegskampf-msv-fcn/
                      • Maras Text zu Kay Bernstein
                        https://web.de/magazine/sport/fussball/kay-bernstein-fussball-fehlen-mitte-39145252
                      • Empfehlung via Pina
                        https://podcasts.apple.com/au/podcast/bist-du-behindert-oder-was-wie-inklusion-bereits-von/id1563364492?i=1000637047470 
                      • SGS-Trainer Högner: „Ungemein viel positive Aufmerksamkeit“
                        https://www.dfb.de/news/detail/sgs-trainer-hoegner-ungemein-viel-positive-aufmerksamkeit-258309/
                      • In der aktuellen Folge vom Game Changers Podcast kommen mehrere Spielerinnen der SGS zu Wort
                        https://linktr.ee/gamechangers.podcast 
                      • Elke Wittich über Diana Sandmann, eine der ersten Sportfotografinnen in Deutschland, aber vor allem bekannt als Beckenbauer verhasste Geliebte
                        https://taz.de/Pionierin-der-Sportfotografie/!5984540/ 
                      • Christian Streich und die Politik im Fußball
                        https://www.fr.de/sport/fussball/christian-streich-herz-zeigen-stirn-bieten-92749494.html
                      • Klarer Appell von Christian Streich
                        https://www.kicker.de/streichs-klarer-appell-gegen-rechts-wer-jetzt-nicht-aufsteht-hat-s-nicht-verstanden-990843/video 
                      • Kackspecht: RWE-Fans
                        https://x.com/opti_atze/status/1751597749206647167?t=mJscm6qqlZXYN98tzh1kYQ&s=09
                      • Transkription der Episode anzeigen

                        Der Beitrag #38 Fußball ist politisch erschien zuerst auf Becker & Pfeiffer.

                        1 hr 12 min

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