Bei uns doch nicht! | Podcast von chronik.LE

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Bei uns doch nicht! | Podcast von chronik.LE episodes

  • Folge 45 — „Ein sehr deutsches Phänomen“: Extrem rechte Ideologien im Naturschutz und völkische Siedlungen

    Umwelt- und Naturschutz? Klingt erst mal richtig und wichtig! Aber: Das Thema wird auch von der (extremen) Rechten viel bespielt: „Umweltschutz als Heimatschutz“ wird im völkischen Sinne à la „Blut und Boden“ instrumentalisiert. In dieser Folge sprechen wir mit Florian Teller von der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) und mit Matthias Laurisch vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) über konservative bis extrem rechte Ideologien im Naturschutz. Außerdem geht es um das Phänomen der völkischen Siedlungen in Sachsen. 

    Spoiler: Es ist die letzte reguläre Folge mit Anna und Eva in der Moderation. Es wird aber in anderer Besetzung weitergehen. Stay tuned!

    1 hr 3 min
  • Folge 44b – Studentenverbindungen Teil 2: Von der Urburschenschaft bis Leipzig

    Im zweiten Teil der Folge betrachten wir die Geschichte der Verbindungen und zwar in der ungeschönten Version: von deutschnationalen Studenten im 19. Jahrhundert über Antisemitismus, Kaiserreich und Nationalsozialismus bis zu den Verbindungen von heute. Und schließlich werfen wir einen Blick auf die ostdeutschen Verbindungen und was hier in Leipzig eigentlich so geht. Zwischen Traditionspflege, Elitenetzwerken und rechter Kontinuität wollen wir ein Auge darauf werfen, wie ein Milieu über Generationen hinweg politischen Einfluss organisiert – oft weitgehend unbeachtet. Dafür haben wir mit einer Person der Autonomen Antifa Freiburg gesprochen, die seit Jahren zu Verbindungen recherchieren, mit dem Journalisten Lucius Teidelbaum und mit einer Person vom Ladenschlussbündnis in Leipzig.



    Diese Folge wird gefördert von der ⁠Stadt Leipzig⁠. Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerungen der Stadt Leipzig dar. Für die inhaltlichen Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.


    52 min
  • Folge 44b – Studentenverbindungen Teil 2: Von der Urburschenschaft bis Leipzig

    Teil 2 – Von der Urburschenschaft bis Leipzig
    Im zweiten Teil der Folge betrachten wir die Geschichte der Verbindungen und zwar in der ungeschönten Version: von deutschnationalen Studenten im 19. Jahrhundert über Antisemitismus, Kaiserreich und Nationalsozialismus bis zu den Verbindungen von heute. Und schließlich werfen wir einen Blick auf die ostdeutschen Verbindungen und was hier in Leipzig eigentlich so geht. Zwischen Traditionspflege, Elitenetzwerken und rechter Kontinuität wollen wir ein Auge darauf werfen, wie ein Milieu über Generationen hinweg politischen Einfluss organisiert – oft weitgehend unbeachtet. Dafür haben wir mit einer Person der Autonomen Antifa Freiburg gesprochen, die seit Jahren zu Verbindungen recherchieren, mit dem Journalisten Lucius Teidelbaum und mit einer Person vom Ladenschlussbündnis in Leipzig.

    52 min
  • Folge 44b – Studentenverbindungen Teil 2: Von der Urburschenschaft bis Leipzig

    Im zweiten Teil der Folge betrachten wir die Geschichte der Verbindungen und zwar in der ungeschönten Version: von deutschnationalen Studenten im 19. Jahrhundert über Antisemitismus, Kaiserreich und Nationalsozialismus bis zu den Verbindungen von heute. Und schließlich werfen wir einen Blick auf die ostdeutschen Verbindungen und was hier in Leipzig eigentlich so geht. Zwischen Traditionspflege, Elitenetzwerken und rechter Kontinuität wollen wir ein Auge darauf werfen, wie ein Milieu über Generationen hinweg politischen Einfluss organisiert – oft weitgehend unbeachtet. Dafür haben wir mit einer Person der Autonomen Antifa Freiburg gesprochen, die seit Jahren zu Verbindungen recherchieren, mit dem Journalisten Lucius Teidelbaum und mit einer Person vom Ladenschlussbündnis in Leipzig.

    52 min
  • Folge 44a – Studentenverbindungen Teil 1: Mehr als nur ein Männergesangsverein

    Männichkeitsgehabe, Alkohol und Disziplinierung - schlechteste Kombi sowieso. Und trotzdem werden Studentenverbindungen oft als altbackene Traditionsvereine belächelt. Allerdings stecken hinter den Ritualen Netzwerke, Hierarchien und politische Einflüsse, die bis heute wirken. Im ersten Teil der Folge schauen wir uns an, wie Korporationen funktionieren und warum Burschenschaften immer wieder als Kaderschmieden der Rechten auftauchen. Außerdem geht’s um einen fast vergessenen Versuch aus dem burschenschaftlichen Milieu, noch vor der AfD eine eigene Rechtsaußen-Partei aufzubauen. Dafür haben wir mit einer Person der Autonomen Antifa Freiburg gesprochen, die seit Jahren zu Verbindungen recherchieren, mit dem Journalisten Lucius Teidelbaum und mit einer Person vom Ladenschlussbündnis in Leipzig.


    Diese Folge wird gefördert von der Stadt Leipzig. Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerungen der Stadt Leipzig dar. Für die inhaltlichen Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

    45 min
  • Folge 43 – 10 Jahre nach dem Neonazi-Angriff auf Connewitz: Die wahrscheinlich längste letzte Reihe der Welt

    Knapp 300 Neonazis laufen am Abend des 11.01.2016 randalierend durch Connewitz. Zeitgleich zum Jahrestag von Legida in der Leipziger Innenstadt zerstören sie hier Kneipen, Geschäfte und Autos, greifen Personen an und werfen eine Kugelbombe in den Imbiss „Shahia II“. Etwa 15 Minuten später sind 215 der Täter von der Polizei gekesselt. Die folgenden Ermittlungen und Verhandlungen laufen schleppend. Was nun zählt, ist die Solidarität innerhalb des Viertels. 

    Zehn Jahre später sprechen wir mit Betroffenen und Engagierten über ihre Erfahrungen und wollen außerdem wissen: In welchem Kontext fand der Neonazi-Angriff statt? Wer waren die Täter und wie lief die juristische (Nicht-)Aufarbeitung? Lässt sich von #le1101 etwas für die Frage nach Solidarität jenseits der Großstadt lernen?

    Mit dabei: Chrissi aus der Zwille, Steven von chronik.LE, Chris von der Prozessbeobachtung, Conrad vom Roten Stern, Mischka vom UT Connewitz sowie Juliane Nagel aus dem Linxxnet.

    1 hr 33 min
  • Folge 42b – Linker Antisemitismus Teil 2: "Befreit die Welt von den Symbolen Israel und Palästina“

    Wo endet Solidarität – und wo beginnt Projektion? Wir tauchen ein in ein Thema, das selten ohne Missverständnisse diskutiert wird: Kritikan Israel, historische Verantwortung, linke Ideale – und der Moment, in dem alles kippt.

    Im zweiten Teil schauen wir uns weitere linke Narrative an, welche inhaltliche Anschlussmöglichkeiten an den Antisemitismus ermöglichen, insbesondere den Antiimperialismus. Dabei geht es auch um den arabischen Nationalismus und um die Siedlerkolonialismusthese. Wir schauen auf konkrete Gruppen und Ereignisse, die antisemitisch eingeordnet werden müssen und wir sprechen über die Rolle von Projektionen innerhalb der Debatte. Und natürlich geht es auch umdie „Autoritären Gruppen“ und deren momentanen Erfolg in der Linken; sowie zuletzt darum, was sich im besten Fall drehen müsste, um ein bisschen aus der Frontenlogik rauszukommen.

    Zu hören in beiden Folgen sind, der Nah-Ost-Wissenschaftler Tom Khaled Würdemann, Steven von chronik.LE, Hanna und Felix aus der translib und Alissa Weiße von der Amadeu-Antonio-Stiftung.

    Ps. In dieser Folge konnte Anna leider nicht dabei sein. Daher hört ihr stattdessen Lu und Eva.

    》Gefördert durch die Stadt Leipzig und das Bundesprogramm "Demokratie leben!" im Rahmen der Partnerschaft "Leipzig. Ort der Vielfalt".《 》Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Autorinnen und die interviewten Personen die Verantwortung.《


    Redaktioneller Nachtrag: Wir wurden im Nachgang auf das Gendern von Juden:Jüdinnen hingewiesen und auf folgenden Beitrag diesbezüglich, abrufbar hier.

    1 hr 7 min
  • Folge 42a – Linker Antisemitismus Teil 1: "Erlösung statt Lösung"

    Wo endet Solidarität – und wo beginnt Projektion? Wir tauchen ein in ein Thema, das selten ohne Missverständnisse diskutiert wird: Kritik an Israel, historische Verantwortung, linke Ideale – und der Moment, in dem alles kippt.

    In Teil 1 steigen wir ein mit der Frage nach den Definitionen von Antisemitismus und warum sie so umkämpft sind, darum was einen explizit „linken“ Antisemitismus ausmacht und wie er ideengeschichtlich zu begreifen ist – und welche Rolle Antizionismus und Israelkritik dabei spielen. Es geht um (verkürzte) Nationalismuskritik, historische Aspekte der Debatte und des Israel-Palästina-Konflikts und um einenAngriff auf die translib in Leipzig.

    Zu hören in beiden Folgen sind: der Nah-Ost-Wissenschaftler Tom Khaled Würdemann, Steven von chronik.LE, Hanna und Felix aus der translib und Alissa Weiße von der Amadeu-Antonio-Stiftung.

    Ps. In dieser Folge konnte Anna leider nicht dabei sein. Daher hört ihr stattdessen Lu und Eva.


    》Gefördert durch die Stadt Leipzig und das Bundesprogramm "Demokratie leben!" im Rahmen der Partnerschaft "Leipzig. Ort der Vielfalt".《 》Für inhaltliche Aussagen undMeinungsäußerungen tragen die Autorinnen und die interviewten Personen die Verantwortung.《


    Redaktioneller Nachtrag: Wir wurden im Nachgang auf das Gendern von Juden:Jüdinnen hingewiesen und auf folgenden Beitrag diesbezüglich, abrufbar ⁠hier⁠.

    1 hr 6 min
  • Folge 41b – Sexarbeitsfeindlichkeit (Teil 2)

    In dieser Doppelfolge sprechen wir über ein Thema, welches traditionell die Gemüter spaltet. In der Ablehnung und Diskriminierung von Sexarbeit und Sexarbeitenden kommt es immer wieder zu oft unsichtbaren inhaltlichen Anschlüssen und Allianzen zwischen Konservativen, christlichen Fundamentalist*innen und radikalfeministischen Akteuren. Wir spüren der Geschichte der Sexarbeitsfeindlichkeit nach, sprechen über die hartnäckige begriffliche Vermischung von Sexarbeit und Menschenhandel, schauen auf die politischen und ideologischen Hintergründe und darauf, warum das Thema auch innerhalb der Linken für Spaltung sorgt. 
    Dabei haben uns Ruby Rebelde, Sexarbeiter:in und Autor:in des Buches „Warum sie uns hassen“, Lu vom Bündnis „Hurenaufstand 1975“ und Ulrike Richter von kobra.net an ihren Erfahrungen und Expertise teilhaben lassen.

    41 min
  • Folge 41a – Sexarbeitsfeindlichkeit (Teil 1)

    In dieser Doppelfolge sprechen wir über ein Thema, welches traditionell die Gemüter spaltet. In der Ablehnung und Diskriminierung von Sexarbeit und Sexarbeitenden kommt es immer wieder zu oft unsichtbaren inhaltlichen Anschlüssen und Allianzen zwischen Konservativen, christlichen Fundamentalist*innen und radikalfeministischen Akteuren. Wir spüren der Geschichte der Sexarbeitsfeindlichkeit nach, sprechen über die hartnäckige begriffliche Vermischung von Sexarbeit und Menschenhandel, schauen auf die politischen und ideologischen Hintergründe und darauf, warum das Thema auch innerhalb der Linken für Spaltung sorgt.

    Dabei haben uns Ruby Rebelde, Sexarbeiter:in und Autor:in des Buches „Warum sie uns hassen“, Lu vom Bündnis „Hurenaufstand 1975“ und Ulrike Richter von kobra.net an ihren Erfahrungen und Expertise teilhaben lassen.

    1 hr 1 min

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Dokumentation faschistischer, rassistischer und diskriminierender Ereignisse in und um Leipzig.

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