Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften episodes

  • Menschenbilder - Gesundheitsbilder
    Zum Abschluss des Symposiums "Verständnis(se) der Gesundheit" der BBAW resümiert der Theologe Prof. Dr. Christoph Markschies die Ergebnisse der Veranstaltung. Welche Menschenbilder und welche Gesundheitsbilder lassen sich in verschiedenen Kulturen und zu verschiedenen Zeiten ausmachen? Wo sind Vergleiche möglich? Wie hängen die Bilder zusammen? Ein abschließender Blick liegt dabei auf dem Menschen- und Gesundheitsbild der Antike.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/menschenbilder_gesundheitsbilder?nav_id=9363
    23 min
  • Gesundheit als europäisches Projekt der Nachkriegszeit
    Es ist eine Besonderheit, dass neben den zahlreichen nationalen Identitäten innerhalb Europas auch eine gemeinsame europäische Identität besteht. Und dies gilt auch für das Gesundheitsverständnis - wie der Medizinhistoriker Prof. Dr. Volker Hess in seinem Vortrag ausführt: Solidarische Krankenversicherungen, Impfprogramme und Ethikkodizes sind nur einige der Aspekte, die das Leben in West- und Osteuropa beeinflussten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gesundheit_als_europaeisches_projekt_der_nachkriegszeit?nav_id=9362
    24 min
  • Das ayurvedische Gesundheitskonzept
    Dr. Christian Kessler, der sich am Immanuel Krankenhaus Berlin mit der Naturheilkunde beschäftigt, spricht im Rahmen des Symposiums "Verständnis(se) von Gesundheit" der BBAW über die traditionelle indische Heilkunst. Besonders ist dabei, dass sich der ayurvedische Gesundheitsbegriff bezieht sich nicht ausschließlich auf den Menschen, sondern beispielsweise auch auf Tiere bezieht. Dabei definiert sich die Wissenschaft selbst nicht per se als Medizin, sondern vielmehr als eine Lebenswissenschaft.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/das_ayurvedische_gesundheitskonzept?nav_id=9361
    35 min
  • Gesundheit: Perspektiven aus dem alten China
    Welche Gesundheitsvorstellungen dominierten das alte China? Dieser Frage geht die Medizinhistorikerin und Sinologin Prof. Dr. Angelika Messner nach und betont, dass es darum ging, die Endlichkeit des Lebens anzunehmen. Dabei bezog man sich bereits in der Vergangenheit auf frühere Zeiten und fragte, warum sich die Lebenszeit der Menschen scheinbar verkürzte. Welche Aspekte helfen, die Lebensdauer zu verlängern?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gesundheit_perspektiven_aus_dem_alten_china?nav_id=9360
    40 min
  • Gesundheit im Judentum: Ein interkultureller Diskurs über Unverständnis und Missverständnisse in Vergangenheit und Gegenwart
    Welche Rolle spielt die körperliche Gesundheit im Judentum? Dieser Frage geht der Medizinhistoriker Prof. Dr. Robert Jütte in seinem Vortrag nach. Denn anders als im Christentum, das sich durch eine hohe Leibfeindlichkeit charakterisiert, habe das Judentum der Gesundheit stets einen hohen Stellenwert beigemessen, so Robert Jütte. Doch worin liegt diese Überzeugung begründet und worin wird sie deutlich?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gesundheit_im_judentum_ein_interkultureller_diskurs_ueber_unverstaendnis_und_missverstaendnisse_in_vergangenheit_und_gegenwart?nav_id=9358
    34 min
  • Schutzzone. Eine politische Spurensuche mit Nora Bossong
    Genf in der Schweiz auf der einen Seite, Burundi in Afrika auf der anderen - zwischen diesen beiden Polen oszilliert das Leben und die Arbeit vieler UN-Diplomaten. Im Roman "Schutzzone" von Nora Bossong ist es das Leben ihrer Hauptfigur Mira, die für das Büro der Vereinten Nationen in Genf arbeitet. Dabei begegnet sie einem früheren Freund, Milan, wieder. Beide haben im Zusammenhang mit dem Völkermord in Burundi zu vermitteln versucht, arbeiten diesen nachträglich auf, realisieren aber nach und nach die Grenzen und landen am Ende bei der Frage: Haben wir auch Schuld auf uns geladen? Im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Ulrike Vedder stellt Nora Bossong ihr Buch vor und liest einzelne Passagen daraus.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/schutzzone._eine_politische_spurensuche_mit_nora_bossong?nav_id=9221
    47 min
  • FAIR enough? Building DH Resources in an Unequal World
    The world that Digital Humanities practitioners inhabit is a place defined by uneven distribution of wealth and systemic oppressions. As Boaventura de Sousa Santos argues in his recent book La cruel pedagogía del virus (The Cruel Pedagogy of the Virus) (Sousa Santos, 2020), the COVID-19 has exacerbated the inequalities in the Global North and in the Global South; but the unmask of inequalities is not a new topic in the field of Digital Humanities. For the last decade many scholars have been defending a critical approach to open access, computational tools, algorithms and cultural datasets (Galina, 2014; Fiormonte, Numerico and Tomasi, 2015; Rio Grande, 2018; Earhardt, 2018; Risam, 2019; Noble, 2019). In addition to the work of individuals, group initiatives like Global Outlook::DH have also enabled debates on social justice, diversity and inclusivity.
    In this presentation I aim to establish a dialogue with previous interventions that critique the Digital Humanities as a universalist, not situated and scientific field whose epistemological frameworks, methods and tools can be applied anywhere, anytime and under all conditions. To do so I will examine, expand and question the FAIR Principles initiated by FORCE11. These principles are four: Findability, Accessibility, Interoperability and Reusability. They implicitly suggest a moral idea of “fairness” or “justice” that should guide “data producers and publishers” to maximize the “added-value gained by contemporary, formal scholarly digital publishing” (Wilkinson et al., 2016). Although the FAIR Principles were originated in the context of e-science, they have already been adopted by library associations like LIBER and some DH scholars have also evaluated them (Dunning, Smaele and Böhmer, 2017) and used them as guiding principles for developing digital archives (Calamai and Frontini, 2018).
    Drawing on examples derived from the Programming Historian en español (PHes) and the Proyecto Humboldt Digital (ProHD), I will argue that, while the FAIR Principles can guide how we build DH resources in the Global North, any attempt to apply them in the Global South (especially in Latin American countries) may replicate colonialist practices that ignore the digital divide and local needs and practices in favor of hegemonic standards (Priani Saisó, 2019). This caveat is especially relevant for cooperation projects that involve scholars, librarians, archivists and other professionals with different backgrounds, that are based in different countries, speak different languages and have different needs and motivations. In brief, building FAIR resources is a praiseworthy goal, but in order to produce an emancipatory knowledge, that (perhaps) will repair some inequalities, we should avoid cultural cloning and cognitive extractivism and instead sustain an ecology of knowledge.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/fair_enough_building_dh_resources_in_an_unequal_world?nav_id=9351
    40 min

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