Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften episodes

  • Miteinander teilen, was uns verbindet. Proyecto Humboldt Digital stellt sich vor
    Alexander von Humboldt besuchte im Laufe seiner Amerikareise zweimal Kuba - 1800/01 und 1804. Davon zeugen insbesondere seine handschriftlichen Dokumente, die bislang unerforscht in kubanischen Archiven lagern. Das Kooperationsprojekt „Proyecto Humboldt Digital (ProHD) – Initiative zur Fortbildung in den Digitalen Geisteswissenschaften (La Habana/Berlin)“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Oficina del Historiador de La Ciudad de La Habana (OHCH, Kuba) digitalisiert und erschließt diesen bisher ungehobenen Schatz. Im Salon Sophie Charlotte stellen Beteiligte und Förderer des Vorhabens ihre Ansätze und Ziele vor.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/miteinander_teilen_was_uns_verbindet._proyecto_humboldt_digital_stellt_sich_vor?nav_id=9261
    57 min
  • Von Nebenbefunden und Methodenadaptionen in den Digital Humanities am Beispiel von m*w
    Im Projekt m*w untersuchen Marie Flüh und Mareike Schumacherseit Sommer 2019 Genderstereotype und -bewertungen (in Form von Emotionen) in literarischen Texten. Anstelle einer Präsentation der literatur- und kulturwissenschaftlich relevanten Erkenntnisse aus dem Projekt (die Sie hier nachlesen können), setzten sie im Rahmen des Kolloquiums einen methodischen Schwerpunkt und zeigen Perspektiven auf eine literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Named Entity Recognition und Emotion Analysis.
    Im ersten Teil des Vortrags werden interessante Nebenbefunde vorgestellt, die aus den Bemühungen entstanden sind, ein Named Entity Recognition Tool so zu trainieren, dass es eine möglichst leistungsstarke automatische Annotation von weiblichen, männlichen und neutralen Figurenreferenzen erreicht. Die Wissenschaftlerinnen möchten zeigen, wie sie dabei “zufällig” zu einer Art Barometer für Texte mit besonders stereotypen Figurenreferenzierungen kamen und auf welche Art und Weise Texte ausfindig gemacht werden können, die ihrer Zeit im Hinblick auf die Darstellung von Gender voraus sind. Dabei wird die Methode der automatischen Figurenerkennung mit einigem Vergnügen gegen den Strich gebürstet. Toolbewertungsverfahren werden zum eigentlichen Hilfsmittel der Analyse und ein Scalable-Reading-Prozess setzt ein.
    Im zweiten Teil des Vortrags erläutern Marie Flüh und Mareike Schumacher unterschiedliche Perspektiven auf die digitale Analyse sentimenttragender Textmerkmale in novellistischen Texten. Gerade literarische Texte gelten als hochgradig emotionales Unterfangen, wobei die Kommunikation der Figuren eines der wichtigsten Bestandteile der literarischen Emotionalisierungstechniken darstellt (Anz 2007: 219). Auf welche Art und Weise lassen sich positive und negative Emotionen in Abhängigkeit zum Geschlecht einer Figur also wieder aus literarischen Texten herausfiltern? Wie könnte ein computergestütztes Verfahren aussehen, das sowohl der Spezifik literarischer Texte gerecht wird als auch (halb)automatische Arbeitsschritte beinhaltet, die einer emotionsbezogenen Korpusanalyse mit literaturwissenschaftlichem Erkenntnisinteresse den Weg bereitet?
    m*w liegt ein Mixed-Methods-Ansatz zugrunde, der methodische Anleihen bei den Sozialwissenschaften/Informationswissenschaften (Sentiment Analysis), den Literatur- und Kulturwissenschaften und Verfahren, die gegenwärtig zur digitalen Analyse von literarischen Texten in den sog. Computational Literary Studies – also: in der digitalen Literaturwissenschaft – eingesetzt werden, macht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/von_nebenbefunden_und_methodenadaptionen_in_den_digital_humanities_am_beispiel_von_m_w?nav_id=9314
    57 min
  • Brüder. Eine Spurensuche mit Jackie Thomae
    Selbstbild und Weltbild sind miteinander verbunden, beides wirkt aufeinander ein, keines ist frei vom anderen. Das ist die Ausgangsthese der Schriftstellerin Jackie Thomae in ihrem Roman "Brüder. Eine Spurensuche". Gehalten im Jargon der gegenwärtigen Popliteratur geht die Autorin einem komplexen Geflecht aus Fremd- und Selbstzuschreibungen am Beispiel zweier Brüder nach, die als Jugendliche noch vor der Wende von Ost- nach West-Berlin umziehen und nach 1990 verschiedene Lebenswege gehen. Dass die Brüder einen afrikanischen Elternteil haben, lässt bereits erahnen, mit welchen Gegenwartsfragen sie im Laufe ihres Lebens konfrontiert werden. Einen genaueren Eindruck davon vermittelt Jackie Thomae in ihrer Lesung, in die die Literaturwissenschaftlerin Ulrike Vedder einführt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/brueder._eine_spurensuche_mit_jackie_thomae?nav_id=9218
    48 min
  • Leibesgestimmtheit. Über das Gesundheitsverständnis der Neuen Phänomenologie
    Im Rahmen des Symposiums der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften spricht Prof. Dr. Damir Smiljanić von der Universität Novi Sad, Serbien, über den Zusammenhang von Phänomenologie und Gesundheit: Denn über die Gesundheit denken wir meist nur dann nach, wenn wir erkrankt sind. Müsste die Gesundheit nicht viel mehr Gegenstand philosophischen Denkens sein? Lässt sich gar eine Gesundheitsvergessenheit der Philosophie feststellen? Worin besteht das Wesen der Gesundheit?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/leibesgestimmtheit._ueber_das_gesundheitsverstaendnis_der_neuen_phaenomenologie?nav_id=9238
    33 min
  • Zur Funktion des Krankheitsbegriffs in der medizinischen Ethik
    Im Rahmen des Symposiums der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stehen Fragen der Gesundheit und Krankheit im Mittelpunkt. Prof. Dr. Dirk Lanzerath, Philosoph und Geschäftsführer des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften, diskutiert daher in seinem Vortrag, wie Wissen über Gesundheit gewonnen wird. Dabei untersucht er, welche Funktion der Krankheitsbegriff in der medizinischen Ethik hat.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zur_funktion_des_krankheitsbegriffs_in_der_medizinischen_ethik?nav_id=9237
    37 min
  • Gesundheit, Lebensstil und Verantwortung – Historische Wurzeln und gegenwärtige Perspektiven
    Welche Rolle spielen Gesundheit, Lebensstil und Verantwortung in Gegenwart und Vergangenheit? In seinem Vortrag im Rahmen der Tagung "Verständnis(se) von Gesundheit" betrachtet Prof. Dr. Philip van der Eijk diesen Themenkomplex. Dabei betrachtet er auch, inwieweit Gesundheit und Krankheit eine Frage des Glückes, Pechs oder des Zufalls sind. Und inwieweit sind Individuum und Kollektiv für die eigene Gesundheit verantwortlich?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gesundheit_lebensstil_und_verantwortung_historische_wurzeln_und_gegenwaertige_perspektiven?nav_id=9324
    32 min
  • Verständis(se) von Gesundheit
    Das Symposium leitet die Arbeit an den begrifflichen Grundlagen der IAG ein und zeichnet die historische, regionale und kulturelle Entwicklung bzw. Poiesis der Begriffe »Gesundheit« und »Prävention« nach. Interessant ist, dass mit verschiedenen Definitionen von »Krankheit« auch die Aufgaben der Medizin unterschiedlich definiert werden – was jedoch Konstanten und Gemeinsamkeiten nicht ausschließt. Neben einer kultur- und begriffsgeschichtlichen Untersuchung der historischen Semantik und theoretischen Reflexionen werden auch philosophische Aspekte (Verantwortung für die eigene Gesundheit) bearbeitet und historischer Dimensionen (Prophylaxe in der Medizin, Diätetik) aufgezeigt. Prof. Dr. Martin Grötschel, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, begrüßt die Teilnehmer bevor Prof. Dr. Philip van der Eijk, Humboldt-Universität Berlin, über Definitionen von Gesundheit sowie die Verbindung von Gesundheit und Glück spricht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/verstaendis_se_von_gesundheit?nav_id=9235
    24 min
  • Atlas der abgelegenen Inseln: Eine kartographische Spurensuche mit Judith Schalansky
    Es gibt noch Orte, die schwer zu erreichen sind. Judith Schalansky hat sie in ihrem Buch "Atlas der abgelegenen Inseln. Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde" (mare, 2009) gesammelt: entlegene Inseln, kleine Welten für sich, die in jeder Hinsicht weit entfernt sind, entfernt vom Festland und von Menschen, Flughäfen und Reisekatalogen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/atlas_der_abgelegenen_inseln_eine_kartographische_spurensuche_mit_judith_schalansky?nav_id=9199
    50 min
  • Herkunft. Lesung und Gespräch mit Saša Stanišić
    Bei der Vergewisserung über das eigene Selbst spielen zwei Fragen ein bedeutende Rolle, bei der sich die eine nicht zuletzt aus der anderen ergibt: die Frage nach der Herkunft, die unweigerlich mit Erinnern bzw. Vergessen verbunden ist. So hat es jedenfalls der Schriftsteller Saša Stanišić für sich erfahren, als er während des Jugoslawienkriegs als 14-jähriger aus Bosnien-Herzegowina nach Deutschland flüchtete. Im Gespräch mit dem Germanisten Prof. Dr. Ernst Osterkamp berichtet der Autor über sein Verständnis von Herkunft und seinen gleichnamigen Roman.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/herkunft._lesung_und_gespraech_mit_sasa_stanisi?nav_id=9188
    47 min
  • Role of Academia to Achieve the SDGs
    The second session of the symposium "Sustainable Development Goals" looks at the national development within the field of SDGs with special focus on Germany and Europe. As first contribution of the afternoon session, Partice Debré gives his keynote on the role of academia to achieve the SDGs and discusses amongst other the evolution of health and the involvement of France within the issue of global health.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/role_of_academia_to_achieve_the_sdgs?nav_id=9224
    20 min

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